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  #61  
Alt 05.05.2011, 09:35
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Wasser13 Wasser13 ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Hallo Jens,

ich bin stille Mitleserin, bewundere Deinen offensiven Umgang mit der Krankheit (hast Recht, wenn Dein Umfeld weiß, was los ist, gehen sie damit anders um, als wenn sie "hinter Deinem Rücken spekulieren"). Ja, und möchte Dir heute einfach mal einen Gruss vom Bodensee hierlassen !

Alles Gute für die OP wünscht ... "wasser13"
  #62  
Alt 05.05.2011, 22:16
jensg jensg ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Hallo "Wasser 13",

Danke für die Grüße.
Ich habe ja schon in diesemThraed und an anderer Stelle geschrieben, dass ich von der Woche am Bodensee ganz begeistert bin. Die Landschaft ist wirklich schön und diejenigen, die in der Umgebung wohnen dürfen, habe ich ein bisschen beneidet. Aber der Niederrhein und die ländliche Umgebung nördlich von Köln haben auch ihre schönen Seiten. Auch wenn der Braunkohletagebau (Garzweiler etc) schon tiefe Wunden schlägt. Und über den Braunkohlekraftwerken immer Wolken aufsteigen, aber diese Braunkohlekraftwerke werden uns wegen der Energiewende wohl noch Jahrzehnte erhalten bleiben.

Jens

p.S Was treibt dich in dieses Forum ?
  #63  
Alt 06.05.2011, 17:41
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Wasser13 Wasser13 ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Hallo Jens,

ja, der Bodensee hat schon was ... Wasser und Berge direkt vor der Tür, Österreich (Vorarlberg) in nächster Nähe, Elsass in ca. 2 1/2 Stunden und die Schweiz: wenn man lang hinfällt, hat man besser den Pass in der Tasche . Ich habe Deine so lieben Zeilen zu unserer Gegend wirklich sehr gerne gelesen. Weißt Du, es ist fast so, als würde mir jemand einen Spiegel vor Augen halten und sagen: du hast Glück, so schön wohnen zu können. Das Gefühl hat man hier nämlich nicht immer ... der Nebel im Herbst kann einem ganz schön schwer auf's Gemüt drücken. Da sieht man dann möglicherweise wochenlang keinen blauen Fleck am Himmel (von Sonne will ich gar nicht reden). Und während Meersburg zauberhaft, die Mainau immer wieder beeindruckend usw. ... ist - ist die Parkplatzsuche in Konstanz z.B. im Sommer (Hauptsaison) alles andere als ein Zuckerschlecken (wohne nicht da, es trifft mich aber trotzdem immer wieder)

Dass es auch am Niederrhein wunderschöne Seiten hat ... doch, das glaube ich gerne. Vor allem, wie Du ja auch schreibst, sobald man in ländliche Regionen kommt. Und ich nehme an, dass Du dort auch Deinem offenbar grossen Hobby, dem Golfen, nach Herzenslust frönen kannst ...

Hmm ... was mich hierher treibt ...

Vergangenheit

Ich bin Hinterbliebene, habe meinen Mann 2005 an den Darmkrebs mit Lebermetastasen verloren.

Aus seiner Geschichte heraus habe ich Dir auch geschrieben, dass ich Deinen Umgang mit der Erkrankung gut finde. Mein Mann hat nichts gesagt und fast bis zum Schluss weitergearbeitet (weiterarbeiten können - es ging ihm "gut" in der Krankheit, keine Nebenwirkungen, die ihn an's Haus gebunden haben; sein Job war sein Leben, seine Leidenschaft und er hat immer gesagt: ich hab's doch nicht im Kopf!). Nur: mit der Chemo fielen dann eben Haare aus (nie ganz, trotzdem "sichtbar") und das Hautbild veränderte sich (grosse, entzündete Mitesser). Er konnte also niemandem vormachen, dass die Welt in Ordnung ist. Und dann kam eben das "Spekulier-Eisen" in's Spiel. Das hätte er sich ersparen können. Mein Vorschlag war: einmal eine "Ansage" an die Kollegen (... Stand der Dinge ...) und damit : zurück zur Tagesordnung. Das informiert und zeigt deutlich: bitte keine weiteren Diskussionen. Aber es war seine Entscheidung, zu schweigen.

Gegenwart

Inzwischen bin ich in meinem "zweiten Leben" angekommen - und wurde nun auch in diesem mit dem Thema konfrontiert: der Schwester meines Lebenspartners haben sie ein Barrett Karzinom diagnostiziert.

Ihre Familie (Kinder) haben nach der Diagnose (Anfang 2009) natürlich sofort ihrerseits recherchiert - sind allerdings nicht im "Krebskompass" angekommen, waren offenbar mit dem zufrieden, das das Netz auf anderen Kanälen hergegeben hat. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass sie auch gar nicht mehr wissen wollen. Mama ist operiert, sie ist also wieder "gesund". Natürlich habe ich das jetzt mal so "dahingeknallt" (bitte nicht sehr ernst nehmen), aber ich höre auch von ihr viel mehr über Nebenkriegsschauplätze (Anerkennung Erwerbsunfähigkeit, Gutachten, ihre Hobbies, ihre Enkelkinder - die ihr übrigens sehr viel Kraft geben) denn über Verlauf, Behandlung ... Vieles wird in ihrem Fall auch ganz sicher anders gehandhabt, als vielleicht für andere Patienten - sie hat eine lange Vorerkrankungsgeschichte im Gepäck.

Also rühre ich an dem Thema nicht rum sondern informiere mich "für mich" - und den neuen Mann an meiner Seite (es geht um seine Schwester, an der er sehr hängt).

Damit schicke ich jetzt noch ein Sonnenpaket vom See ... und wünsche Dir mit Deiner Familie ein schönes Wochenende ... wasser13
  #64  
Alt 06.05.2011, 20:56
jensg jensg ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Hallo Wasser13.

Danke für deine Zeilen.
Zuerst Parkplatzproblrme in Konstanz hatte ich nicht, ich empfehle die Fähre ab Meersburg.
Der Schwester von deinem Mann wünsche ich natürlich alles Gute.
Barret Karzinom kann ich nicht einordnen, ich kenne Barett Syndrom, aber Karzinom bedeutet doch bösartiger Tumor (in der Speiseröhre, am Mageneingang?) hoffentlich frühzeitig diagnostiziert.
Da meine OP verschoben ist , habe ich noch 10 Tage um mich zu stärken und um diese 10 Tage zu geniessen. Morgen gehe ich mit meinen Kindern, Anton und Konrad, ins Stadion. Leverkusen gegen Hamburg. Das habe ich meinen Kindern zu Weihnachten schon geschenkt und durch die OP Verschiebung kann ich mitgehen. Während der Chemo habe ich (Leverkusen gegen Schalke) meine liebe Frau mitschicken müssen, weil ich vom Sofa nicht hochkam.

Ich wünsche dir, dass du dich in Zukunft mit dem Thema Krebs nicht mehr beschäftigen musst sondern dein Leben mit deinem neuen Partner in vollen Zügen geniessen kannst.

Ciao
Jens
  #65  
Alt 07.05.2011, 16:32
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Wasser13 Wasser13 ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Hallo Jens,

na, zuerst einmal Danke für die guten Wünsche. Kann jeder brauchen. Wie ist das doch: niemand kriegt bei der Geburt einen Garantieschein auf Gesundheit - und wie wertvoll diese ist, sieht man "dann".

Ja, ... "Karzinom". Sie haben ihr ein (offenbar recht grosses) Stück Speiseröhre und auch Magen entfernen müssen. Wie schon erwähnt: Infos kommen spärlich und ein bisschen neigt sie auch zu Übertreibungen. Sie hat mir gegenüber was von 36 cm gesagt. 36 cm! Jens! Ein Blatt DINA4 misst von oben bis unten 27 cm ... Klar: ich war sprachlos und bin's auch nach wie vor ein bisschen, denn: der OP schloss sich zwar eine Reha an (die ihr prompt nicht gefallen hat), aber keine Chemo z.B. Es "blieb" bei den zig Tabletten, die sie (wegen der Vorgeschichte/Nierentransplantation) ohnehin nehmen muss. Die Vorgeschichte macht die Sache ganz einfach auch nochmal komplizierter.

Themenwechsel: Fähre ab Meersburg ... das ist natürlich die Lösung... - wenn man von der anderen Seite kommt (zumal ich die Strecke KN-Meersburg oder auch umgekehrt wirklich seeehr gerne fahre - man kann nichts tun außer warten; herrlich ...) . Da es mich aber aus entgegengesetzter Richtung "trifft" habe ich diese Alternative nicht. Ich kann nur auf den Zug setzen. Hmm ... und der fährt dann (für mich/meine Strecke) im "Halb-Stunden-Takt". Auch nicht prickelnd, wenn man den Zug knapp verpasst und 30 Minuten auf dem Bahnhof totschlagen muss ...

Leverkusen : Hamburg ... so-so ... Na, ich hoffe, Ihr hattet einen schönen Nachmittag im Stadion. Ich drücke heute Wolfsburg fest die Daumen. Wie sagte mein Onkel (lebt in Wolfsburg, lebt "die Wölfe" ) gestern: wenn das schief geht, finden wir uns in der 2. Liga wieder! Ich: Himmel bloss nicht! Wer weiß, was ich mir hier von meinem Partner (Stuttgart-Fan) anhören muss ... Hei-jei-jei - ist ja auch so schon schlimm genug ("die kleinen Stänkereien" ), - da kriegt der Begriff Nord-/Südgefälle eine ganz andere Bedeutung (Ich komme aus dem Raum Hannover und finde mich jetzt an der Seite eines Schwaben wieder - ... ).

Damit: Grüßle vom See ... Andrea
  #66  
Alt 09.05.2011, 20:54
jensg jensg ist offline
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Hallo Andrea,

eigentlich müsstest du ja Hannover Fan sein.
Ich komme ursprünglich aus dem Kreis Herford, 20 Jahre im Dorf Löhne verbracht, mein Vater lebt immer noch da. Dann bin ich über Bielefeld, Augsburg, Frankfurt nach Köln gekommen.
Ich fühle mich aber hier (in Stommeln, kleiner Vorort im Norden) auch wegen der Kinder, die sich hier viel besser entfalten können, als in der alten Wohnung in der Stadt, sehr wohl.
So, 36 cm ist vielleicht die Speiseröhre einer Giraffe, meine ist auf jeden Fall kürzer. Bei einer Magenspiegelung wird meines Wissens ab Mundeingang gemessen, und in meinem Arztbrief steht, dass der Mageneingang bei ca 28 cm ist. Mein Feind, das Karzinom, saß ursprünglich zwischen cm 23 und 27.
Zum Glück hat es die Chemo noch schlechter vertragen als ich und ist jetzt auf 2 cm Länge geschrumpft.

Na Ja, wenn alles nach Plan geht werde ich nächsten Montag, den 16. Mai, operiert. Diese Woche verdränge ich so gut es geht den Respekt, den ich vor dieser OP habe. Ich geniesse diese Woche noch!

Liebe Grüsse, Ciao
Jens
  #67  
Alt 10.05.2011, 10:04
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Wasser13 Wasser13 ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Schönen guten Morgen Jens,

ja, ... "eigentlich" müßte ich Hannover die Daumen halten (was augenblicklich auch viel leichter wäre ). Wolfsburg ist's eben wegen Onkel/Tante geworden (Familienbande, die ich in/um Hannover leider nicht mehr habe). Ich find's ganz lustig so - und fiebere eben mit.

Na Jens, wenn ich Deine Lebensroute so lese ... Du bist offenbar auch Umzugsprofi. Mich hat's aus dem Raum Hannover (kennst Du als Fussballfan das kleine Städchen Barsinghausen?) an den Bodensee, von hier aus in die USA (Cleveland/Ohio) und zurück gebracht. Hinter mir (und meinem verstorbenen Mann) liegen viele schöne, aufgregende, interessante Jahre. "Kellerleichen" haben sich bei uns nicht gesammelt (ich habe mit jedem Umzug ausgemistet).

Meine Schwägerin. Ja Jens, ich konnte ihre Größenangaben auch irgendwie nicht "unterbringen" (habe mich tatsächlich gefragt, wo diese 36cm anfangen und wo sie aufhören). Wie erwähnt: sie neigt ein bisschen zur Übertreibung. Deshalb bin ich mir auch nicht sicher, ob immer alles dem entspricht, was sie erzählt . Fakt ist (leider), die Diagnose lautete "Karzinom". Wie rechtzeitig die Diagnose gestellt wurde ... (?) ... Ich telefoniere oft mit meiner Schwägerin, freue mich immer, zu hören, dass es ihr gut geht (wie erwähnt: ihre kleinen Enkel fordern sie, geben ihr viel Kraft) - und trotzdem kann ich ihren Arzt oft nicht verstehen (Behandlung, Nachuntersuchung, Beurteilung ihrer Situation ...). Das ist aber in erster Linie Aufgabe ihrer Familie (sie hat einen Ehemann und 3 erwachsene Kinder), sich zu kümmern/sorgen/informieren. Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, ich würde mich "einmischen". (Nachvollziehbar?)

Zu Deinem Feind: ihm hat die Chemo richtig zugesetzt ? Das hört sich gut an! Und Dein Magen hatte demnach nichts abbekommen (habe ich doch richtig verstanden?) ? Das Du die kommenden OP mit Respekt betrachtest, ist verständlich. Schade, dass sie sie verschieben mussten. Ich denke: auf eine OP stellt man sich ein, ein bisschen Nervosität inclusive - und dann darf man nochmal eine Extra-Runde Warteschleife ziehen ... Da braucht man Nerven. Offenbar hast Du die. Du machst das gut. Zeit bis dahin genießen, sich mit Dingen beschäftigen, die ein bisschen weg sind, vom Feind (was sicher nicht immer ganz leicht ist). Das momentan schöne Wetter trägt sicher ein bisschen was dazu bei.

Du schreibst, Du genießt das "Landleben" (und sicher: gerade für Kinder finde ich "Natur drumrum" wichtig). Geht uns hier auch so. Wir leben "am Ärmel der Welt", auf dem Land. Ja, wir müssen ein bisschen Fahrtzeit zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen. Dafür belohnt uns aber die Stille der Natur Zuhause. Im November letzten Jahres habe ich einen Igel auf dem Weg zu unserer Haustür "dahinschleichen" sehen. Seit ein paar Tagen "rumort" es vor unserer Haustür, immer wieder; klingt wie ein Grunzen (da stapelt sich - fein sauber - Brennholz) - und gestern Abend stand er da: mitten im Weg - der Igel ! Mein "Herr&Meister" wolllte eigentlich schon das Brennholz umstapeln (ächz ... ich habe mich schon schuften sehen ...), um mal zu sehen, was da unter dem Stand eigentlich los ist, wer da "festsitzt". Das ist nun nicht mehr nötig ... ich freue mich über unseren "Untermieter" (obwohl ich's verwunderlich finde, dass der kleine Kerl - oder ist's 'ne SIE? - jetzt, im Mai, immer noch da ist ... - ziehen die nicht weiter? ... Egal: ich hoffe, er verputzt die Schnecken ).

Und während ich Dir jetzt noch sonnige Grüße schicke, sehe ich gerade aus dem Fenster: Schlägerei der Spatzen am Futterhäuschen! Ja, ich füttere weiter - das haben die Spatzen sich "abgetrotzt" und es spricht ja auch nichts gegen eine Ganz-Jahres-Fütterung.

Genieß' den Tag ... Andrea
  #68  
Alt 11.05.2011, 17:11
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Gärtner Gärtner ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Nein, Füttern ist nicht gut, vor Allem nicht jetzt. wo genügend Nahrung in der Natur vorhanden ist. Es wird nämlich durch das Zufüttern die Vogelpopulation künstlich über die vom natürlichen Futterangebot gebotene Größe erhöht und zwar nur für die Vogelarten, für die Dein Futter geeignet ist. Dadurch werden die anderen Vogelarten verdrängt, weil z.B. nicht genügend Nistplätze zur Verfügung stehen. Auf alle Fälle greift Zufüttern ins natürliche Gleichgewicht ein. Es ist also auf keinen Fall nützlich, denn die Natur lässt genau so viele Vögel einer Art in einem Gebiet leben, wie sie auch Nahrung bereitstellt.
__________________
Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres. (Einstein)
  #69  
Alt 14.05.2011, 00:58
jensg jensg ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Guten Abend,

jetzt wird es langsam ernst, ich hatte heute morgen die Vorbesprechungen für die OP am Montag, habe alles unterschriebn, die Liste der Risken und möglichen Komplikationen für diese OP ist ja ziemlich lang. Das Krankenhaus hat auch die Gelegenheit genutzt, mir zweimal Blut abzunehmen und ein EKG zu machen. Ich habe mich aber soweit durchgesetzt, dass ich erst am Sonntag nachmittag stationär aufgenommen werde.

Schon komisch, jetzt wo die Nebenwirkungen der Chemo so gut wie verschwunden sind, ich mich wieder auf 80kg hochgefuttert habe, fühle ich mich so gesund wie seit Jahren nicht mehr. Das wird ab Montag erstmal anders sein!

Ermutigend sind die Ergebnisse auch nach der zweiten Chemo von der CT und der Magenspiegelung. Mir wurden drei Gewebsproben im Bereich der unteren Speiseröhre entnommen, in allen drei Proben waren keine Krebszellen mehr nachweisbar. Auch die Lymphknoten sind jetzt unauffällig und normal gross.
Im Arztbrief steht "sehr erfreuliche Entwicklung" ...

Ich melde mich dann, wenn ich nach der OP wieder auf den Beinen bin!

Ciao

Jens
  #70  
Alt 14.05.2011, 10:23
monika100 monika100 ist offline
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Hallo Jens,

nochmal: Viel Glück und ich bin bei deiner Entwicklung ganz sicher, dass du das schaffst!

LG Monika
  #71  
Alt 16.05.2011, 14:12
monika100 monika100 ist offline
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Hallo Jens,

denke heut an dich (und deine Familie) und drücke fest die Daumen!

LG Monika
  #72  
Alt 24.05.2011, 01:15
jensg jensg ist offline
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Reden AW: Zwei tage nach der diagnose

Liebe Betroffene (mittelbar und unmittelbar),
Genau eine Woche nach der OP bin ich heute von der Intensivstation wieder auf die normale Station verlegt worden. Gleichzeitig wurde ich von dem Schlauch durch die Nase für die kuenstliche Ernährung sowie von dem zentralen Venenkatheter befreit. Herrlich! Ich habe jetzt nur noch zwei Trainage Schläuche im Bauch und der Schlauch für die Rückenmarks Injektionen liegt auch noch. Seit Samstag esse ich Suppe, Joghurt und fruechtebrei. Nicht besonders abwechslungsreich aber dafür ohne Komplikationen, weder beim Schlucken noch beim Verdauen.
Besonders hilfreich fand ich die Rueckenmarksinfusionen. Dadurch war ich annähernd schmerzfrei.
Vielen Dank für das Daumendruecken. Ich glaube der Prof. ist ganz stolz darauf, wie schnell ich wieder auf die Beine gekommen bin. Besonders am Mittwoch als nach der kontrastbreiuntersuchung klar war, dass die Naht dicht ist und ich auf dem Flur der int. Station schon auf und ab laufen konnte.

Bitte weiter Daumen drücken, hoffe dass bald Schläuche gezogen werden koennen und ich auch festere Nahrung gut vertrage.

Liege gerade mit einem Mega Schnarcher in einem engen Dreibettzimmer, Wunsche trotzdem jetzt "gute Nacht"!

Ciao Jens
  #73  
Alt 24.05.2011, 04:04
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Peggy25 Peggy25 ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Lieber Jens,

auch ich lese mit grossem Interesse bei Dir mit und bin immer wieder ueber Deine Staerke und auch Anteilnahme gegenueber anderen Faellen begeistert!
Ich muss zugeben, seit Deiner OP checke ich taeglich ob es was Neues von Dir gibt-und tatsaechlich hast Du Dich so frueh schon gemeldet. Ich bin echt positiv geschockt! Weiter so. Jetzt gut erholen und ich hoffe, dass das auch geht mit dem Schnarcher :-)

Liebe Gruesse Peggy
  #74  
Alt 24.05.2011, 07:29
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peter3 peter3 ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Hallo Jens
Auch ich lese regelmäßig bei Dir mit und freue mich für dich das Du alles gut überstanden hast.
Ps Ein kleiner Tipp von mir ,schiebt den Schnarcher nachts auf den Flur,er merkt es ja nicht

alles gute Peter

www.leben-mit-speiseroehrenkrebs.net

Geändert von peter3 (24.05.2011 um 10:40 Uhr)
  #75  
Alt 24.05.2011, 10:18
monika100 monika100 ist offline
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Standard AW: Zwei tage nach der diagnose

Hallo Jens,

freu mich riesig für dich.

Hab dir ja gesagt, dass ich die ganze Zeit bei dir das Gefühl hatte "Du schaffst das!" Weiter so!

LG Monika
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