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Magenkrebs was bedeutet das ?
Wie es zur Entstehung von Krebs kommt, ist bislang nicht vollständig geklärt. Bisher weiß man, dass es aufgrund von Schädigungen in der Erbsubstanz von Körperzellen zu Fehlern in den zelleigenen Regelmechanismen kommt, die u. a. Wachstum und Vermehrung steuern. Magenkrebs gehört zu den Krebserkrankungen, die im Frühstadium keine charakteristischen Krankheitszeichen verursachen. Da eindeutige Symptome fehlen, wird Magenkrebs häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Anhaltspunkte, die auf ein Magenkarzinom hindeuten, können z. B. häufiger Brechreiz bzw. häufiges Erbrechen, Übelkeit oder ungewollter Gewichtsverlust sein. In den meisten Fällen stellt sich heraus, dass diese Symptome eine harmlose Ursache haben. Es empfiehlt sich dennoch, sie von einem Arzt abklären zu lassen. Bei Warnzeichen zum Arzt Warnzeichen wahrnehmen! Wenn Sie die folgenden Warnsignale bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, um die Ursachen klären zu lassen: • Oberbauchbeschwerden • Druck- und Völlegefühl • Aufstoßen • Mundgeruch • Übelkeit • Erbrechen • Blähungen • Appetitlosigkeit • plötzliche Abneigung gegen bestimmte Speisen, besonders gegen Fleisch • Gewichtsverlust • schwarzer Stuhlgang („Teerstuhl“) • Blässe und Abgeschlagenheit • Leistungsabfall Wenn Sie derartige Symptome an sich beobachten, heißt das noch nicht, dass Sie an einer Tumorerkrankung leiden. Alle diese Beschwerden können harmlose Ursachen haben. Sie können aber auch Hinweis auf eine Krebserkrankung sein. Klären Sie deshalb die Ursache solcher Beschwerden möglichst bald ab! Das gilt insbesondere dann, wenn die Symptome bei geregelter Lebensführung und Therapie länger als ein bis zwei Monate anhalten. Schieben Sie den Arztbesuch keinesfalls vor sich her! Gezielte Untersuchungen zur Früherkennung gibt es nicht. Denn: Wird Magenkrebs im Frühstadium erkannt, d.h. wenn das Karzinom die Muskelschicht des Magens noch nicht befallen hat, sondern auf die Schleimhaut und Bindegewebsschicht beschränkt ist, sind die Chancen auf Heilung gut! Leider wird fast jeder zweite Magenkrebs verspätet erkannt, weil die Warnzeichen der Erkrankung nicht ernst genug genommen wurden. Quelle : DKG http://www.krebsgesellschaft.de/pat_...ng,108060.html Krankheitsbild Das Magenkarzinom ist nach dem Darmkrebs der zweithäufigste bösartige Tumor des Magen-Darm-Traktes und liegt bei Männern und Frauen unter den fünf häufigsten Tumorerkrankungen überhaupt. Die Erkrankung geht von entarteten Schleimhautzellen des Mageninnern aus. Die Symptome des Magenkarzinoms sind lange Zeit gering oder fehlen ganz. Möglich sind Gewichtsverlust, Schmerzen oder ein Druckgefühl im Oberbauch, Übelkeit, Abgeschlagenheit. Diese Beschwerden können natürlich bei vielen anderen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes vorkommen. Das Magenkarzinom kann die Passage von Speisen durch den Magen einengen oder völlig verschließen, in benachbarte Organe einwachsen und Metastasen (Tochtergeschwülste) in vielen Organen des Körpers verursachen. Ohne Behandlung ist das Magenkarzinom eine tödliche Erkrankung. Diagnose Die wichtigste Untersuchung beim Verdacht auf ein Magenkarzinom ist die Magenspiegelung (Gastroskopie). Bei dieser Untersuchung kann der Arzt den Magen von innen betrachten und Gewebeproben zur mikroskopischen Untersuchung entnehmen. Die sichere Diagnose ist nur durch eine solche Gewebeprobe möglich; andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen (z. B. Magengeschwür, Reizmagen) können abgegrenzt werden. Krankheitsverlauf Unbehandelt wird das Magenkarzinom in aller Regel an Größe zunehmen und früher oder später durch lokale Komplikationen (Verlegung des Speiseweges) oder durch Metastasen in Leber, Lunge, Knochen oder Gehirn erhebliche Beschwerden bereiten und zum Tode führen. Beim frühzeitig erkannten und behandelten Tumor jedoch liegt die sogenannte 5-Jahres-Überlebensrate (der übliche Wert zur Beurteilung der Prognose einer bösartigen Erkrankung) hingegen bei 70-100%; oft ist eine Heilung möglich. Therapie Da der ausgesprochen schlechten Prognose ohne Behandlung einer guten Heilungschance bei rechtzeitiger Therapie gegenübersteht, sollte eine Operation mit dem Ziel, den Tumor vollständig zu entfernen, angestrebt werden. Hierbei wird in der Regel der gesamte Magen oder ein Teil davon entfernt; aus Sicherheitsgründen zusätzlich auch Lymphknoten und anderes Gewebe im Bereich des Magens und oft auch die an den Magen angrenzende Milz. Das Ende der Speiseröhre wird mit dem Dünndarm verbunden, was eine weitgehend normale Ernährung nach der Operation ermöglicht. Wenn der Tumor zu groß ist, um vollständig entfernt werden zu können, oder wenn eine Operation aus anderen Gründen nicht möglich ist (z. B. bei sehr alten Patienten, zusätzliche schwere Erkrankungen), kann im Rahmen einer Magenspiegelung ein Röhrchen (sog. Stent) eingeführt werden, das den Speiseweg offen hält und so Beschwerden lindern kann. Begleitend oder alternativ zur Operation kann eine Chemotherapie sinnvoll sein. Quelle : imedo.de http://www.medizin-netz.de/krankheit...magenkarzinom/ Alles weitere darüber wichtige Tipps und Verfahrensweise könnt Ihr hier nachlesen : Quelle : Deutsches Krebsforschungszentrum http://www.krebsinformationsdienst.d...rebs/index.php Quelle : Onmeda http://www.onmeda.de/krankheiten/magenkrebs.html Es ist alles sehr schön und verständlich erklärt auch für uns Laien ! LG Thomas
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden ! Geändert von vom alten stamm (26.12.2011 um 10:33 Uhr) |
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