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#46
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Hallo rooster, Jomaio, Kai-Hoger,
ich finde es toll, und dafür ist der KK ja gedacht, dass man sich hier austauschen und Tipps geben kann. Erfahrungen werden gemacht und auch weitergegeben. Das ist gut so. Doch es sind in diesem Fall hauptsächlich persönliche Erfahrungen und man kann nie abschätzen, wie der Fragende auf diese Tipps reagiert und was er damit macht. Deshalb ist Vorsicht geboten. Vor allem wenn es sich um Behandlungsmethoden handelt, die sich zum einen noch in der Erprobung befinden oder deren Wirksamkeit zum anderen in keiner Weise klinisch nachgewiesen ist. Solche Hinweise dürfen den Fragenden niemals zu Selbstversuchen oder Selbstmedikation anregen. Deshalb immer der Hinweis: "Nur in Absprache mit dem behandelnden Facharzt!" Das übrigens auch zum Schutz des Ratgebenden, sonst könnte folgendes kommen: "Du hast mir das empfohlen. Hat nicht funktioniert." Für solche Experimente ist bei dieser Krankheit kein Platz. Herzliche Grüße, Helmut
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http://www.krebs-kompass.org/forum/s...ad.php?t=31376 Die von mir im Krebs-Kompass verfassten Texte dürfen auf anderen Homepages und in anderen Foren ohne meine ausdrückliche Zustimmung weder verwendet noch veröffentlicht werden. Auch nicht auszugsweise. |
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#47
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Das ist ja mal ein interessanter Ansatz. Brennessel schmeckt zwar total eklig, aber die gesundheitsfördernde Wirkung, vor allem basenbildende ist ja jahundertelang bekannt. Ist echt einen Versuch wert. Könnt es mir zunächst in Verbindung mit Weihrauch gut vorstellen. Alles Gute an alle. Gabriela
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#48
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Hallo roosta,
die Apothekerinnen hatten recht und sind sehr gewissenhaft. Man darf die Wirkung von sogenannten Naturpräparaten nicht unterschätzen. Auch bei ihnen gibt es durchaus für den Patienten negative Wechselwirkungen mit den Medikamenten der Schulmedizin. Sie können Wirkungen abschwächen und auch verstärken. Beides ist nicht gut. Wie ein einzelner Arzt gegenüber Naturpräparaten eingestellt ist, ist von Arzt zu Arzt verschieden. Meine Frau hatte da Glück. Ihre Ärzte hatten nicht nur nichts dagegen, sie waren sogar dafür. Sie wollten allerdings immer informiert sein, was sie zusätzlich nimmt und haben das dann abgleichen lassen. Bei manchen Sachen haben sie halt dringend abgeraten. Die Heilpraktikerin hat dann was anderes empfohlen, was nach dem Abgleich OK war. Nur so kann das laufen. Wir wurden auch aufgeklärt, warum gerade das eine oder andere nicht zusammen passte. Für die Heilpraktikerin waren das natürlich auch wertvolle Informationen und auch sie wollte, dass die Ärzte meiner Frau informiert sind. Nur ein Beispiel: Vitamin C, für den gesunden Menschen ist die erhöhte Einnahme normalerweise nicht schädlich, für einen Krebskranken, der gerade eine Chemo hat, jedoch sehr. Es kann die Wirkung der Chemo erheblich schwächen. Selbst vor dem Verzehr von Früchten mit hohem Vitamin-C-Gehalt wurde uns abgeraten. So war es zumindest bei der Chemo meiner Frau. Wie das bei anderen ist, kann ich nicht sagen. Die Gleichung "Natur = gesund" ist grundsätzlich falsch. Viele glauben kritiklos daran. Sie leben mit einem fatalen Irrtum. Schlimmer noch: was in einem Fall gesund ist, kann in einem anderen Fall genau das Gegenteil bewirken. Es ist da nicht anders als in der Schulmedizin. Das wussten unsere Ärzte und unsere Heilpraktikerin. Deine Apothekerin weiß das anscheinend auch. Zu den von dir erwähnten Präparaten kann ich dir nichts sagen. Das überlasse ich deinem Arzt. Ich will dir damit keine Hoffnung zerstören, jedoch auf die Gefahren hinweisen. Du kannst dir ja eine Zweitmeinung einholen zu diesem Thema, wenn dein behandelnder Arzt abblockt. Herzliche Grüße, Helmut PS: Es geht nicht darum, dass ein Arzt sich dadurch in seiner Ehre verletzt fühlte. Es geht darum, für die Patienten das Beste zu finden. Die Animösitäten eines Menschen, selbst wenn er Arzt ist, sind mir persönlich im Falle einer Krebserkrankung so hoch wie breit und eine Apothekerin kann und darf bei so einer Krankheit nicht die Verantwortung übernehmen, falls etwas schief läuft. Nichts gegen diesen Berufsstand. Ich selbst bin von meiner Apothekerin begeistert.
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Hallo roosta,
wenn deine Ärztin es dir empfohlen hat, dann kann ich dem nichts entgegen setzen. Alles Gute auf deinem Weg, Helmut
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#53
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Mein Mann kommt auch ganz prima mit diesem Präparat klar, ich denke auch, Weihrauch ist eine der besten alternativen Emfehlungen überhaupt. Ein Mittel, dass über viele Jahrhunderte gut bewährt ist, kann nicht verkehrt sein. Dir die allerbesten Wünsche und megamäßigen Erfolg bei all deinen Bemühungen. MfG
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#54
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ich gebe dir recht, dass Weihrauch seit vielen Jahrhunderten als Medizin eingesetzt wird und das in vielen Kulturen. Über die Wirksamkeit in der Vergangenheit liegen jedoch keine prüfbaren Ergebnisse vor. Da kann man nur vermuten. Dass Weihrauch z.B. bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa in der Naturheilkunde bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt wurde, lässt keinen Schluss auf die Wirkung bei einem Glioblastom zu. Unsere Altvorderen hatten keinen blassen Schimmer, warum und vor allem wie ein Medikament wirkt. Es wirkte ... oder auch nicht. Was für Urgroßvater damals gut war, muss es nicht auch heute noch für uns sein. Geh in einen Buchladen und du wirst die abenteuerlichsten Heilmethoden finden, die zum Teil eben schon Jahrhunderte alt sind. Dass eine Heilmethode "uralt" ist, ist also kein Beweis und was nicht zu beweisen ist, das hinterfrage ich. Ob der Mensch nun Hippokrates oder Hildegard von Bingen hieß. Da verlasse ich mich lieber auf die moderne Wissenschaft und selbst die schlucke ich nicht einfach nur runter. Auch meine Frau hatte verschiedene Naturheilmittel eingenommen, unter anderem auch Weihrauch. All diese Heilmittel haben ihr geholfen, haben vieles für sie leichter und erträglicher gemacht. Davon bin ich immer noch absolut überzeugt. Auch wenn das sie letztlich nicht heilen konnte. Als Gegenbeispiel ihre Misteltherapie. Diese rief bei ihr z.B. heftigste allergische Reaktionen hervor. Sie musste abbrechen. Das Problem ist: "der mündige Patient". Von allen möglichen Seiten propagiert, ist er der schwächste und ärmste Gast auf dieser Party. Nicht nur, weil es einzig und allein um sein Leben geht. Um nicht unter die Räder zu gelangen, ist er gezwungen, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Nach ALLEN Seiten. Ihr wisst alle, was ich meine. Gestern noch wusste man nicht, was ein Glioblastom überhaupt ist und heute steht man mit dem Rücken zur Wand. Von Null auf Hundert soll man zum Experten werden und überall mit entscheiden. Da ist man manchmal müde und froh über einen gut gemeinten Rat, den man nur zu gerne kritiklos annimmt. Es freut mich für deinen Mann, wenn er so gut damit klar kommt. Ich hoffe und wünsche für euch noch etliche Jahre. Euch allen wünsche ich gute, kompetente, menschliche Ärzte die mehr zu tun versuchen als das, was in ihrer Macht steht. Liebe Grüße, Helmut
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Also bei mir geht es wieder mal auf- und ab...das ist wohl normal bei dieser Erkrankung. Gehe gerade wieder schlechter, meine Sprache ist auch wieder langsamer geworden, irgendwas "tut" sich offenbar im Kopf, hoffentlich ist das "nur" das Ödem und nicht der Tumor. Könnte natürlich auch die ganz geringe Menge Cortison sein, aber die Ärztin meinte, mehr als 2 mg brauche ich nicht und mehr wäre auf Dauer schlecht wegen des Gewöhnheitseffektes. Nehme jetzt wie geschrieben, die Schwarzkümmeltabletten (grauslicher Geschmack!) und Weihrauchkapseln und alles in allem geht es mir im Vergleich zu 2 Monaten sowas von super, im Vergleich zu 1 Monat etwas schlechter, mit den leichten Beschwerden.
Das wars mal von meiner Seite als update, jetzt 2 Wochen Urlaub und dann 3 Wochen ReHa! LG roosta Geändert von roosta (02.08.2012 um 15:56 Uhr) |
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Hallo liebe Gemeinde,
bin wieder zurück aus dem Urlaub und möchte euch kurz berichten: habe sehr viel geschlafen und bin wieder nicht aus dem Bett zu bekommen in der Früh. Habe ein wenig ein deja vu-Gefühl, denn bevor es mir schlagartig so gut ging, hatte ich die gleichen Beschwerden wie jetzt wieder, nur halt viel stärker. "Gut" geht es mir jetzt schon, aber es ist alles wieder so beschwerlich und mühsam. Müdigkeit, Schwäche und auch Schmerzen im Oberschenkel, alles wieder da... Positiv ist aber, dass ich Golf spielen konnte und das ohne große Einschränkungen (hatte allerdings ein E-Cart gemietet), Wollte auch langsam laufen gehen, das ging aber leider gar nicht, dazu fehlt mir einfach die Kraft. Wenn ich in anderen Beiträgen hier im Forum lese, wie ihr den Tod eurer Liebsten zu betrauern habt, klingen meine Nachrichten fast wie ein Hohn, dass ich noch Golf spielen gehe und halt mal müde bin; glaubt mir aber, ich denke an euch und bin natürlich froh, dass es mir noch so gut geht. Nächste Woche beginnt meine 4te orale Chemo mit Temodal, ich hoffe, ich vetrage sie besser als die letzte. Liebe Grüße! roosta |
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#57
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Roosta - ich glaube, dass man sich nicht schämen muss
weil andere trauern und es einem selbst ganz gut geht. Gibt das nicht anderen auch Hoffnung ? Ich glaube schon und gerade deshalb ist es wichtig! Alles Gute für die nächste Chemo, ich wünsche Dir von Herzen, dass Du sie gut verträgst und auch Dein Traum vom "Laufen" bald Wirklichkeit wird!!! ![]() Angie
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... meine Freundin Heike ist am 24. Mai 2010 um 13.12 Uhr mit 48 Jahren ganz friedlich für immer eingeschlafen ... ![]() ... in Erinnerung an meine liebe Freundin Lilli44 - auch Du hast für immer Deinen Platz in meinem Herzen ... ![]() ... I`ll see you when the sun sets!!! |
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Chemo ist vorbei, leider war mir diesmal so richtig übel und auch sonst ging es mir nicht so blendend...bin aber von morgen weg 3 Wochen auf Reha, freu mich auch schon drauf. Melde mich dann wieder hier
LG roosta |
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Ich wünsche Dir, dass Du gute Anwendungen bekommst, ein schönes Zimmer sowie die Klinik, nette Leute und natürlich "leckeres" Essen. Also, viel Spass und eine erfolgreiche Reha.
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#60
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Ich schließe mich da an
![]() Hoffentlich kannst Du dort auch etwas die Seele baumeln lassen und findest zu neuer Kraft. Alles Liebe für Dich, Angie
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