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  #16  
Alt 21.02.2014, 09:42
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Heute bin ich ein wenig traurig dafür mehr verzweifelt.
Was ist denn schon fair und richtig.
Das Leben geht ungebremst weiter, meines aber mit angezogener Handbremse.
Manchmal ist doch wirklich grausam. Monatelang lebt ich mit der Angst und der Krankheit von Klaus. Jetzt plagen echt die Finanzen. Muß mal sein, da ist ein Schwiegervater, der wirklich viel Geld hat und von dem bekomme ich noch nicht mal einen Cent für die Beerdigungskosten.
Unser Haus, nach dem was ich gestern auf der Bank erlebt habe, kurz oder lang werde ich es verkaufen. Finanzamt dank diesem Witwensplitting ändert sich nichts am meinem Nettogehalt, aber dafür in 2 Jahren. Ach ja und ja nichts dazuverdienen.
Also 2 Jahre Zeit alles zu regeln?
Heute vor 2 Wochen, da ging es Klaus wieder etwas besser. Das ist erst 2 Wochen her und erscheint mir wie eine Ewigkeit. Wie sehr wünschte ich mir jemand würde mich in den Arm nehmen und sagen, komm du schaffst das.


sehr verzweifelte Carolin.

Nachtrag:
Olympia endet. Wir haben viele Wettkämpfe im Fernsehen angeschaut.
Post von der Versicherung. Bei älteren Menschen wie meine Mutter keine Probleme, aber bei Klaus. Formular vom Hausarzt ausfüllen lassen. Brief vom Krankenhaus anfordern.
Kfz Versicherung, da geht es um sein Auto, daß er sich am 14.1. gekauft hat.
Meine Tochter auf Arbeitssuche. Bitte kein schönes Wochenende. Dieses ist tausendmalschlimmer als das Letzte.
Morgen nachmittag kommt meine Schwägerin kurz vorbei.
Sie hatte mir eine SMS gesendet über Engel. Lieb gemeint, aber tröstet mich nicht.
Eigentlich geht es mir wie an dem Dienstag, Klaus Todestag, ich saß da, sah ihm beim Atmen zu, schaute auf die Infusion, es war einfach grausam.
Ich musste ihn gehen lassen. Er fehlt mir so sehr.
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Am Ende wird alles gut.
Wenn nicht, ist es nicht das Ende.
John Lennon

Geändert von carlchen (21.02.2014 um 14:12 Uhr) Grund: Nachtrag
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  #17  
Alt 21.02.2014, 20:52
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Ich schreibe mal wieder, daß was ich Klaus gerne erzählt hätte. Komisch ich führe ja sonst oft Selbstgespräche aber irgendwie ist es sehr schwer und außerdem weiß doch eh alles was ich denke.
Habe eine Arbeitskollegin besucht. Meine Liste wird immer länger.
In der Nachbarschaft haben wir 2 Jahre gelebt, aber das war nicht schlimm.
S. hat eine herrliche Unordnung. Bei mir ist alles schön aufgeräumt, denn ich bin Meister im Chaos machen und aufgeräumt hat immer Klaus. Nun habe ich mich entschlossen etwas zu ändern, mehr Bilder auszuhängen. Ach ja auch S. meinte ich bin Meisterin in sich Sorgen machen. Ich mache bin Sorgen über Dinge auf die käme andere erst später.
Recht hat sie. Von der Plauderei war S. dann müde und ich auch.
Die Mädels gehen gleich aus und ich schaue mir Castle im TV an und dann ab ins Bett.
Wie gesagt, ich muß es irgendwie mir gemütlicher machen.
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John Lennon
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  #18  
Alt 22.02.2014, 14:44
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Samstag Teil 1?

Kein guter Start ins Wochenende.
Gestern Abend rufen meine Töchter nach 23 Uhr an. Ich wollte ins Bett gehen.
Eigentlich darf ich ihr nicht böse sein. Sie hat einen Blechschaden verursacht.
Wäre vielleicht alles anders verlaufen wäre Klaus noch dagewesen, denn richtig war es nicht wie alles abgelaufen ist.
Nun gut ich habe einen Rabattretter und bin ganz unten und habe auch noch meine Vollkasko. Somit habe ich das 1. Mal bei meinem Nachbarn rechts um Hilfe gebeten. Schaden der Versicherung gemeldet, ich hasse dieses Hotlines und habe es per Mail dann gemacht.
Es regnet, juhu, jetzt bin ich wie meine Mutter, die liebte schlechtes Wetter.
Gestorben ist sie an einem sehr heißem Sommertag im Juli.
Meine Finanzsorgen verschiebe ich auf Morgen.
So eine Einstellung möchte mal auch haben wie Scarlett O´Hara aus "Im Winde verweht."
Klaus, so vieles könnte ich dir erzählen aber ich bekomme keine Antwort.
Bestimmt macht er jetzt ausgiebig Urlaub.
Andrea kommt gleich und Morgen Nachmittag gehe ich mit den Mädchen ins Kino. Sonntags Trauergruppe ich weiß nicht?
Diese Trauergruppen finden aber an für mich ungünstigen Uhrzeiten statt, nichts für Berufstätige.
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  #19  
Alt 22.02.2014, 19:45
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Samstag Teil
Andrea ist gerade wieder gefahren. Es ist schwierig, wir reden viel über Klaus.
Was war dieser Mann tapfer. Er hat viel seiner Schwester telefoniert und seine Ängste und Wut und Enttäuschung über Ärzte wie die in Wiesbaden geklagt.
Es ist zum Weinen. aber es ändert sich nichts, außer ich wünsche er ist an einem Ort, wo alles besser und schöner ist.
Und irgendwann eines Tages sehen wir uns wieder, wenn auch nicht heute, Morgen, aber irgendwann http://www.youtube.com/watch?v=huytpbgTcdo
Und ich mache mir Gedanken über Finanzen, wo ich doch diese hohe Lebensversicherung habe.
Werde doch meinen Plan aufnehmen 1 Woche verreisen, mal sehen ob ich bei Last Minute Single Reisen was finde.
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Geändert von carlchen (22.02.2014 um 20:13 Uhr) Grund: Nachtrag
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  #20  
Alt 23.02.2014, 12:51
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Sonntag lange geschlafen.
Verrückt geträumt, mich mit meiner Mutter unterhalten.
Träume ich von meinen Eltern, dann bin ich immer in der Wohnung wo ich aufgewachsen bin. Irgendwas läßt mich nicht los mich nicht los.
Warum ist alles so geschehen, soll ich mit Dr. R. sprechen, dem hat mein Mann sehr vertraut.
Das morgendliche Aufstehen ist doch am schlimmsten.
Kein Klaus der am Küchentisch sitzt und den Sonntagsanzeiger mit der vielen Werbung liest. Wie soll ich mich jeh daran gewöhnen.
Es tut einfach verdammt weh.
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  #21  
Alt 23.02.2014, 13:01
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo
Fühle dich gedrückt von uns.
Ich kann deinen Schmerz verstehen auch wenn meine Liebe noch da ist.
Sonnigen Sonntag und alles gute ich Lese hier still weiter mit.
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Rüdiger
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Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

Wir werden Kämpfen!
Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
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  #22  
Alt 24.02.2014, 00:41
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Kein guter Tag, weder für Kater Paul noch für mich. Geblieben ist am Ende des Tages eine unendliche Traurigkeit und auch Enttäuschung. Da ist auf der einen SSeite die Llebensversicherung und auf der anderen die letzten kontoauszuege. Er hat ja gründlich aufgeräumt dafür frage mich was bedeuten die vielen Schlüssel. So viele Fragen? Am liebsten wurde ich weit weglaufen aber ich bin so müde.
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  #23  
Alt 24.02.2014, 16:32
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Montag vor 2 Wochen, Mensch was war Klaus froh, endlich ein vernünftiges Bett zum Schlafen. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor.
Draußen ist es wie im Frühling.
Ich sitze hier bleibe hier und soll ich gehen, zwar nicht heute. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen, als wir das Haus 1999 kauften hatten wir doch andere Pläne. Es ist fast wie vor 2 Jahren, Klaus ist auf der Arbeit. So lange her und so ungewohnt, denn er kommt nicht heute Abend wieder nach Hause.
Arzt und Versicherung. Meine Ärztin ist wieder da und nun ist Klaus Arzt in Urlaub. Im Krankenhaus angerufen, die Versicherung wünscht ja auch noch einen Krankenhausbrief, mit Glück Ende dieser Woche fertig.
Rente. Zuerst war ich beim falschen Berater gelandet, der nicht für mich zuständig war. Wir haben hier bei uns zum Glück die Rentenberatungsstelle vor Ort. Man setzt sich, wenn keinen Termin hin und wartet. Ich hatte Glück, ging ziemlich schnell.
Anschließend bin ich, ganz mutig, bei meinem Schwiegervater vorbei.
War ja richtig nett. Habe dort auch zu Mittag gegessen. Suche nachher bei Klaus Büchern nach einem Buch, daß hätte er gerne. Bei uns hat auf dem Speicher jeder seine Bücherecke.
Kater Paul geht es zum Glück nach der gestern abendlichen Rauferei mit einem Nachbarskater zum Glück wieder gut.
Teil 2
Geht es anderen auch so Wie intensiv man sich an die letzten Stunden erinnert.
Mich hat er immer Zwerg genannt, keine Ahnung warum. Jetzt sitzt der Zwerg hier und hat Probleme mit dem Kaminofen.
Heute Mittag habe ich mir schon mal all die Motorsägen, Kreissäge und den Holzspalter angesehen. Holzhacken, daß kann ich sehr gut, aber das andere lasse ich mir besser zeigen.
Morgen will ich wieder arbeiten gehen. Ich habe mir vorgenommen, dann immer auf dem Rückweg im Friedwald beim Baum vorbeischauen. Mit etwas Glück hilft es.
Es ist eine schöne große Buche, schön gerade gewachsen und einen Sitzbank ist dort auch.
Ach Klaus, vor 2 Wochen hast du dich gereut, endlich hat man es kapiert, du magst kein Brot sondern Joghurt, wegen der Schluckbeschwerden. Alles ging so rasend schnell.
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Geändert von carlchen (24.02.2014 um 18:45 Uhr)
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  #24  
Alt 25.02.2014, 07:45
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Dienstag
Müde wie immer, nichts neues.
Gleich fahre ich zur Arbeit. Gemischtes Gefühl, doch irgendwann kommt eh der 1. Arbeitstag danach.
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  #25  
Alt 25.02.2014, 08:12
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Hallo Caroline
Alles gute zu dir am heutigen Arbeitstag.
Kraft zu dir und Glück.
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Rüdiger
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  #26  
Alt 25.02.2014, 17:14
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Dienstag nach nachmittag. Nach der Arbeit bei Klaus seinem Baum gewesen.
Der Kranz liegt noch da, bevor alles verwelkt habe ich noch eine Rose mitgenommen. Bei Baum meiner Mutter auch mal kurz hallo gesagt. Mit meiner Mutter ist was ganz anderes. Sie fehlt mir eben nicht so wie Klaus. Doch wie gerne würde ich meine Mutti anrufen, geht ja nicht mehr und Klaus, hallo, wir haben heute auf der Arbeit wieder Döner und Salat gegessen. Mir danach richtig schlecht. Als du ins Krankenhaus musstest, war es das letzte was ich dir mitgebracht habe, die Joghurts und Smoothies zählen nicht oder doch.Anschließend einkaufen.
Nach hause kommen ist jetzt ganz anders.
Etwas Selbstzweifel, war ich nicht genug für ihn da.
Meine Kolleginnen sind alle geschieden und leben ohne Partner, mit Kind, alleine, sie haben alle irgendwann von vorne angefangen. Mit fast 50 von vorne anfangen ist sehr, sehr schwer.
Sitze hier zu Hause, aber ich fühle mich nicht wohl.
Zum Glück ist unsere Sandra ein ganz toughes Mädchen. Sie scheint alles am Besten zu verkraften eben weil, sie ist wie sie ist. Aber sie ist wie du, wenn es hammerhart kommt, weint auch sie.
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Geändert von carlchen (25.02.2014 um 17:43 Uhr)
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  #27  
Alt 26.02.2014, 07:33
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carlchen carlchen ist offline
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Es ist Mittwoch.
Ich habe gestern meine Trauerstunde bei Nachbarn gut verbracht.
Eigentlich wollte ich wegen Klaus seinem Auto, zwecks Verkauf fragen.
Nun werde ich noch einige andere Dinge wohl los.
Zurück zuhause war mir nach Möbelrücken. Das verschiebe ich aber erst einmal viellei cht auf Sonntag oder wenn ich die Woche Urlaub habe.

Mein Leben verändert sich und wie sehr wünschte ich einiges früher gemacht.
Im Juni habe ich ja meinen Jahresurlaub, ich überlege in die Toskana zu fahren,

Singlereise verbunden mit viel Kulturprogramm. Dann bin ich nicht allein unter fremden Menschen.
Mich überkommt nun öfters der Gedanke, ist da nicht doch etwas gewaltig schief gelaufen? Eigentlich verfolgt der Gedanke mich schon seit Ende November, wo Klaus in Wiesbaden war.
Ist das normal?
Ständig kommt Post für ihn, macht die Sache auch nicht einfacher.
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  #28  
Alt 27.02.2014, 07:42
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carlchen carlchen ist offline
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Donnerstag,
Das Finanzamt, es lebe doch die Technik und schon wieder ist der Freibetrag nicht berücksichtigt worden und ich bin zu Recht doch sauer. Sollte das bei sehr vielen Menschen passieren, dann kein Wunder, daß die Steuereinahmen so gut ausfallen.
Heute Nachmittag endlich einen Termin bei meiner Hausärztin und dann zu Klaus seiner Hausbank. Aber ohne Erbschein werden die mir wohl wenig Auskunft geben. Wenigstens, ob es keine Überraschungen gibt. Klaus hat ja so etwas aufgeräumt.
Heute vor 3 Wochen begann unsere letzte "Zeit".
Was hatten wir beide Angst. War alles zu viel. Klaus bekam ja was gegen seine Angst ich durfte tapfer zusehen. Tapfer und starksein, mag ich nicht mehr hören und mein zuhause it es auch nicht mehr.
Arbeiten, es geht bis zu einem gewissen Grad. Ich ertrage die Ignoranz manchen Menschen nur schwer. Sei es wie manche Ärzte mit alten oder Menschen, die nicht mehr die Kraft haben umgehen. Menschen, die wegen Kleinigkeiten ein riesen Aufstand machen und übertriebene Hektik.
Die Post, erbarmungslos trudelt Post ein für Klaus, als würde er noch Leben.
Immer schön abheften, damit ich noch den Überblick behalte.
Teil 2
Heute war ja ein guter Tag.
Auf der Arbeit, auf der Intensivstation viele Kraftpakete gesammelt und eine Runde geheult.
Finanzamt, dort war wegen meinem Freibetrag. Dieser fehlt immer noch und juhu, letzte Woche hat man mir eine falsche Auskunft gegeben. Ich bin bis Ende 2015 in Steuerklasse 3, dancah zwar in 1 aber da ich bis jetzt in der 4 war, weiß ich ja schon in etwas was mich erwartet. Doch so kann ich alles gut regeln.
Und damit ich nicht gleich wieder anfange zu grübeln, hat meine Hausärztin mir Topfen verschrieben. Da Anti-Depri mir nicht hilft versuchen wir es mit es mit Promethazin als Tropfenform.
Gleich nehmen und die Umschläge von der Stadt, am was haben die es eilig, die Rechnung für den Baum mache ich Morgen auf.
Bei Klaus Hausbank gibt es keine Überraschungen, Girokonto im grünen Bereich.
Stromanbieter mal versuchen, ob mit Sonderkündigung durchkomme.
Ach Klaus, es ist einfach so unwirklich.
Nicole hat vom Krankenhaus geträumt. Sie hat nach Klaus gesucht und nicht gefunden.
Natürlich wäre der Tag mal gekommen, einer wäre gegangen so und jetzt Tropfen abzählen.
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Geändert von carlchen (27.02.2014 um 19:40 Uhr)
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  #29  
Alt 28.02.2014, 07:42
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Freitag
Morgens aufstehen ist doch am schwersten.
Als mein Papa gestorben ist, da ging es mir doch ähnlich und doch wieder anders.
Wie heißt es, alles hat seine Zeit.
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  #30  
Alt 28.02.2014, 23:20
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Heute habe ich mit dem Arzt geredet, den Klaus sehr gemacht hat. Ich habe hin und her überlegt aber das reden hat gutgetan. Was ich auch rührend fand, weil der Arzt sich nach den Mädchen erkundigt hat. Morgen fahren die beiden nach Frankfurt.
Morgen drehte ich das erste kalenderblatt, ein neuer Monat .
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