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  #1  
Alt 26.09.2015, 13:39
Schnupfenhuhn Schnupfenhuhn ist offline
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Frage Wenn man eine seltene Art von Tumor hatte - komme ich als "Forschungsobjekt" infrage?

Hallo ihr Lieben,

mein Tumor (GIST im Dünndarm) gilt als sehr selten.

Er wurde 4 Tage nach der Diagnose erfolgreich entfernt und ich habe das Glück, zurzeit keine Medikamente nehmen zu müssen.

Wegen der Seltenheit von GIST frage ich mich allerdings oft, ob ich für die Krebsforschung etwas tun kann.

Ich bin auch froh, dass bei meiner OP ein Student dabei war. Er hat bestimmt dadurch etwas neues gelernt.

Eigentlich höre ich von Forschungsprojekten immer im Zusammenhang damit, dass man
neue Therapien testet, was für mich ja momentan nicht relevant ist.

Sollte sich der aktuelle Verdacht auf einen Rückfall jedoch bestätigen, so hätte ich ein gesteigertes Interesse daran, einen neuen Weg einzuschlagen, weil die OP dann ja nur 7 Monate gehalten hätte.

Wen könnte ich fragen ob ich mit meinem Fall weiterhelfen kann? Oder bin ich hiermit fehl am Platz, weil der Tumor operativ entfernt wurde und ich nur unter Beobachtung bin?

Vielen Dank und viele Grüße!

Schnupfenhuhn

Geändert von Schnupfenhuhn (26.09.2015 um 13:56 Uhr)
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  #2  
Alt 26.09.2015, 14:08
gilda2007 gilda2007 ist offline
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Standard AW: Wenn man eine seltene Art von Tumor hatte - komme ich als "Forschungsobjekt" infr

Wer soll denn forschen und was? Du könntest Deinen Arzt (Uni?) fragen, ob irgendwo eine Studie läuft, in die Du reinpasst.

Aber Forschung am einzelnen Objekt wird normalerweise nicht betrieben, wäre ja auch wenig aussagekräftig. Allgemein wird entweder im Labor geforscht, in Studien mit mehreren Mensche und ggf hat die Pathologie nach dem Ableben noch ein Interesse für ihre Studenten. Aber wie ich von einer Freundin hörte, die sich anmeldete, sind die auch überversorgt.

Ich glaube, Dich muss man mal nach draußen schicken in die Sonne. Du hängst eindeutig zu viel am PC und grübelst.
__________________
lg
gilda
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  #3  
Alt 27.09.2015, 14:07
Schnupfenhuhn Schnupfenhuhn ist offline
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Beiträge: 52
Standard AW: Wenn man eine seltene Art von Tumor hatte - komme ich als "Forschungsobjekt" infr

Liebe Gilda!

Da hast du Recht.

Heute gehe ich in die Sonne. Ich bin für mein Pflegepferd eingeteilt und das Wetter ist wunderschön!

Sonnige Grüße

Schnupfenhuhn
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  #4  
Alt 30.09.2015, 05:01
Carmen GR Carmen GR ist offline
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Ort: Thessaloniki, Griechenland
Beiträge: 14
Standard AW: Wenn man eine seltene Art von Tumor hatte - komme ich als "Forschungsobjekt" infr

Liebes Schnupfenhuhn,

hoffe, dass es kein Rezidiv ist!!!! Bei meiner Erstuntersuchung hatte ich auch schon unterschrieben, dass ich meinen Körper samt Krankheit für Forschungszwecke der Uni zur Verfügung stelle. Aber ich glaube, dass man sich darum wirklich selbst kümmern muss...
Ein Pferd möchte ich auch, bin schon seit über 30 Jahren nicht mehr geritten. Wo wohnst du eigentlich? Vielleicht treffen wir uns irgendwann mal
bis dann, deine Seelenverwandte

Carmen
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  #5  
Alt 03.10.2015, 23:36
Arya Arya ist offline
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Beiträge: 102
Standard AW: Wenn man eine seltene Art von Tumor hatte - komme ich als "Forschungsobjekt" infr

Hallo Schnupfenhuhn,

auch ich habe eine eher seltene Variante von Gebärmutterkrebs. Hinzu kommt, dass die meisten, die diese Variante bekommen, anders als ich, sehr alt sind und daher die Frage, wie erfolgreich Chemie bzw. Bestrahlung zu Verhinderung von Rezidiven oder gar deren Behandlung eingesetzt werden können, fast keinen interessiert. Daher besteht für die Forschung wenig Interesse, und die Ärzte sagen mir, dass die Behandlung auf gut Glück erfolgt. Leider kann bei wenigen Betroffenen keine ausreichende Menge an Studienteilnehmern gefunden werden, sodass eine Studie nicht aussagekräftig wäre. Zudem werden Studien nur bei ausreichendem allgemeinem Interesse finanziert. Ein erster Schritt, eine bestimmte Forschung in Gang zu setzen, läge darin, die Finanzierung auf die Beine zu stellen.

LG
Arya
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