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  #301  
Alt 11.09.2008, 22:13
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ThomasV ThomasV ist offline
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Liebe Lissi, liebe Engel,

Danke für das Willkommen und den Zuspruch. Ich habe einen neuen Thread "Blitz aus heiterem Himmel" eröffnet. Dort habe ich Eure Fragen beantwortet und den aktuellen Status etwas ausführlicher beschrieben.

Herzliche Grüße

Thomas
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  #302  
Alt 14.09.2008, 19:36
svenHE svenHE ist offline
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Hallo zusammen,

ich lese seit einigen Wochen hier mit und möchte mich nun einmal vorstellen, auch weil ich gerade das Bedürfnis habe, mir alles von der Seele zu schreiben.

Ich bin 26 Jahre alt, mein Vater ist 62. Er war auf dem Bau beschäftigt und klagte seit einiger Zeit immer mal wieder über Schmerzen im Brust-/Rippenbereich, schob es aber auf die körperlich anstrengende Arbeit. Irgendwann war er dann doch bei der Hausärztin, die ihm empfahl, sich im Krankenhaus mal gründlich untersuchen zu lassen. Da ich eine Autostunde entfernt von meinen Eltern weg wohne, habe ich weder von den Schmerzen so richtig was mitgekriegt (da unregelmässig und er nicht darüber redete) noch von der Empfehlung einer Untersuchung im KH.

Mitte Juli haben meine Frau und ich geheiratet, Samstags mit der gesamten Familie gefeiert, Sonntags aufgeräumt, montags bei einem Telefonat mit den Eltern dann der Satz meiner Mutter "ich packe gerade eine Tasche für Papa fürs Krankenhaus" - hier bin ich zum ersten mal aus allen Wolken gefallen. Im Juni hatte mein Vater zugesagt, ins KH zu gehen und meine Eltern haben uns zuliebe, um die Feier unbeschwert zu halten, nichts davon erzählt. Obgleich ich nicht ahnte, welche Tragweite dieser Krankenhausaufenthalt letztendlich haben würde, waren meine Frau und ich meinen Eltern und besonders meinem Vater unendlich dankbar für diese Selbstlosigkeit.

Es folgte die erste Woche im Krankenhaus, eine Untersuchung hier, eine da, wir telefonierten und fuhren am Wochenende auch hin, mein Vater war eigentlich schon genervt von den laufenden Untersuchungen ohne Ergebnis und hatte große Lust, zu gehen. Der 23. Juli, ein Mittwoch, brachte dann die unschöne Wende, als ich abends meine Mutter anrief, brachte sie unter Tränen gerade so noch hervor, dass bei meinem Vater der Verdacht auf einen bösartigen Tumor bestünde und bis Freitag, evtl. auch erst Montag, die Diagnose feststehen würde. Die zwei folgenden Tage waren grauenvoll, Freitags sind wir ins Krankenhaus gefahren, und schon beim Telefonat mit meinem Vater vor der Abfahrt merkte ich an seiner Stimme, dass es nicht gut war. Angekommen kam dann die (für diesen Moment zwar nicht so überraschende, aber uns insgesamt doch sehr überrollende) Diagnose Lungenkrebs. Ich will ehrlich sein, ich weiss weder, ob der Krebs kleinzellig oder nicht-kleinzellig ist, auch weiss ich das Stadium nicht - ich habe mich noch nicht an einen Befund rangetraut. Ich hatte erfahren, dass der Krebs nicht operabel ist und schon einige Metastasen gestreut hat, was mir "ausreichte".

Mein Vater war schon immer ein "Kämpfer", hat sich nie hängen lassen und war auch sehr zuversichtlich der ganzen Sache gegenüber. "Ich habe mich noch nie aufgegeben, dann werde ich es auch jetzt nicht tun!" - ich war so stolz auf ihn und seinen Willen. Er wurde kurz darauf aus dem Krankenhaus entlassen und am 12. August sollte eine ambulante Chemotherapie beginnen. Die erste Sitzung hat er bekommen, fünf Stunden lang, am nächsten Tag ging es ihm blendend, der Tag darauf war allerdings übel, ihm ging es einfach dreckig meinte er.

Die Woche darauf sollte er die nächste Sitzung haben, welche aufgrund einer leichten erkältungsartigen Angeschlagenheit abgesagt wurde. Er sprach auch immer mehr davon, dass sich die Schmerzen im Rücken verstärken würden, aber für den 26. August war die Chemo angesagt. Dazu kam es jedoch nicht, meine Frau und ich hatten Urlaub und fuhren am 21. zu ihnen und mein Vater bat mich, ihn am nächsten Tag wegen der Schmerzen ins Krankenhaus zu bringen. Dieser Tag war der nächste Tiefpunkt für mich. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, bei der kleinsten Bewegung (zwischen den Untersuchungen oder auch bei den Untersuchungen) schrie mein Vater vor Schmerzen und die Tränen schossen ihm in die Augen - jemanden, der immer ein großes Vorbild war und der "starke Papa" und den man so sehr liebt so hilflos und vor Schmerzen gekrümmt zu sehen, hat mich wahnsinnig fertig gemacht. Er wurde gleich im Krankenhaus behalten für weitere Untersuchungen. Im Endeffekt hat er einige Knochenmetastasen (Wirbelsäule und Beckenknochen), welche ihm diese Schmerzen verursachen. Die folgende Woche war der Horror, es kam mir alles so langsam vor! Zwischen Terminen und Untersuchungen lagen Ewigkeiten, eigentlich sollte er gleich Montags nach der Einlieferung in Karlsruhe in der Strahlenklinik vorgestellt werden, im Endeffekt wurde daraus der Mittwoch eine Woche später. CTs wurden gemacht, deren Bilder in Karlsruhe zur ersten Sichtung nicht verwendet werden konnten. Während ich einfach nur hoffte, dass dieses mal ein Ergebnis oder ein Plan feststeht, litt mein Vater weiterhin - mal mehr, mal weniger, die Schmerzmittel wirkten unterschiedlich.

Der nächste Schock war der, dass eine starke Bruchgefahr der Knochen besteht, und mein Vater seit anderthalb Wochen nun ein Korsett tragen muss (Marke "Panzer"). Das hat ihn zusätzlich zu den Schmerzen, die er hatte, wahnsinnig heruntergezogen und fertig gemacht. Da er nun nach Karlsruhe sollte (Mittwochs), wurde er den Freitag zuvor aus der Bruchsaler Klinik entlassen, da sie sowieso nichts für ihn tun könnten. Die Nacht von Freitag auf Samstag war der Horror, da ich zwar versuchte zu schlafen, aber mit einem Ohr immer nach Geräuschen lauschte, die Schmerzen meines Vaters verraten würden (da er sehr nur unter höllischen Schmerzen - wenn überhaupt - aufstehen konnte). Wieder so ein Moment - wenn man seinem Vater helfen muss, aufzustehen, um aufs Klo zu gehen - das zog mich wieder richtig runter. Glücklicherweise besserte sich sein Zustand ein wenig und ab Montag ging es ihm sogar richtig gut, und am Mittwoch kam er nun in die Strahlenklinik (St. Vincenz Karlsruhe), wo morgen die Bestrahlung der Knochen (5x) losgehen soll.

Glücklicherweise wurden in der letzten Woche seine Medikamente umgestellt, so dass er seit Montag relativ schmerzfrei ist, wofür ich wirklich sehr dankbar bin, da das in den Zeiten seiner starken Schmerzen mein erster Wunsch war. Aber nun beginnen die anderen Zweifel wieder und die Sorgen... wird die Bestrahlung helfen? Wie geht es dann weiter?

Mein Vater geht so langsam "aus sich raus", so dass ich in den letzten Tagen auch über seine Sorgen mit ihm reden konnte... es ist klar, dass er als Betroffener große Sorgen hat, momentan macht mir jedoch Angst, dass er selbst nicht an Besserung glauben könnte. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht, dass er zwangsoptimistisch ist, aber gerade der Optimismus und der Kampfeswille, den er anfangs gezeigt hat, den vermisse ich momentan irgendwie, und das besorgt mich. Er spricht zwar auch davon, dass es sich sicherlich mit der Bestrahlung bessern würde, aber der Klang seiner Stimme wirkt auf mich nicht so, als glaubte er wirklich daran...

So, jetzt habe ich mir alles mal von der Seele geschrieben und hoffe, dass die Bestrahlung hilft und er hoffentlich wieder nach Hause kann mit ambulanter Chemo, da ihn die Tatsache, dass er im Krankenhaus ist, doch merklich belastet, zumal nur meine Mutter ihn jeden Tag besuchen kann, da ich knapp 150 Kilometer einfache Strecke von Karlsruhe entfernt wohne und mein Bruder (für den das ganze glaube ich ob der Entfernung noch belastender ist) über 900. Die letzte Woche war schon viel positiver als die vorletzte, ich hoffe auf einen Trend.

Ich danke euch fürs Lesen und werde hoffentlich bald positives berichten.

Viele Grüße,

Sven
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  #303  
Alt 15.09.2008, 08:26
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Bianca-Alexandra Bianca-Alexandra ist offline
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Hallo lieber Sven,

gut dass Du Dich hier angemeldet hast, soviel Text schreibt sicher nur jemand, dessen Ventil schon übervoll ist. Ich finde es unglaublich, wieviele Tage mit starken Schmerzen verstrichen sind.

Zu der Bestrahlung möchte ich Dir gerne sagen, dass sie schnell Linderung bringen wird. Natürlich gibt es wie bei jeder Behandlung, Nebenwirkungen. Aber die sind relativ gering (zumindest meist) und beschränkten sich bei meiner Mutter zum Beispiel auf Hautreizungen.

Die Bestrahlung ist bei schmerzenden Knochenmetastasen die Therapie erster Wahl weil sie am zuverlässigsten und schnellsten Linderung bringt. Üblicherweise wird dann auch ein Mittel zur Knochenstärkung per Infusion verabreicht. Ich wünsche Euch von Herzen schnelle BEsserung. Ich kann mir gut vorstellen, wie Dich die "Mutlosigkeit" Deines Vaters ängstigt. Ich habe das genauso erlebt. Bitte denk nur daran dass es wichtig ist, auch diese Phasen zu durchleben (und durchleben zu dürfen) ohne dass das Umfeld immer wieder "Kampfparolen" von sich gibt. Ich weiß, wie leicht man darauf verfällt zu sagen "Das wird sicher wieder". Das denkt und fühlt man auch. Manchmal ist es aber trotzdem sinnvoll, die Ängste anzufassen und damit umzugehen. Ich finde, sie werden dann kleiner.

Was die Bestrahlung angeht - ich bin da sehr optimistisch. Wirklich.
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  #304  
Alt 23.09.2008, 15:19
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petram petram ist offline
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Hallo ich bin ganz neu hier habe schon ein paar Tage bei Euch im Forum gelesen es ist sehr schön zu lesen wie Ihr Euch gegenseitig Tips gebt und auch die moralische unterstützung hat mich beeindruckt.So nun zu mir mein Name ist Petra bin 45 Jahre alt ich habe mich angemeldet weil mein Dad Lungenkrebs im I Stadium hat, er hat schon eine Chemo hinter sich der Tumor war gestoppt dann hat er eine Pause von 6 Wochen gehabt, was soll ich sagen der ist gleich von 5,6 auf 8,2 cm gewachsen. Nun bekommt er auch die Tabletten Tarceva jetzt haben wir die Hoffnung das er nicht soviele Nebenwirkungen hat, und der Tumor sich zurückbildert erst dann hat mein Dad wieder Hoffnung. Liebe Grüße aus Elmshorn
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  #305  
Alt 23.09.2008, 17:33
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Bianca-Alexandra Bianca-Alexandra ist offline
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Hallo liebe Petra,

Tarceva habe ich bisher nur im Zusammenhang mit dem Adeno Karzinom gelesen, vermute ich richtig? Kannst Du ein bisserl mehr schreiben? Gibt es Metastasen? Wo sitzt der Tumor? Wie alt ist denn Dein Dad? Hier gibt es viele Adeno-Experten, ich gehöre "leider" nicht dazu. Aber ich habe Dich gerade gelesen und wollte Dich schonmal Willkommen heißen.

Der Grund warum Du hier bist - das ist klar - ist sehr schade. Aber ich bin froh, dass Du den Weg hierher gegangen bist. Hier bekommst Du viel (Nest-) wärme, viele Augen die Dich lesen und viele Menschen die Dir einfach nur zur SEite stehen, Deine Ängste nachvollziehen können und unglaublich viele, die Dir medizinisch weiterhelfen können.
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  #306  
Alt 23.09.2008, 19:22
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petram petram ist offline
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Hi Bibi danke schon mal für Dein Interesse so nun etwas zu meinem Dad ,festgestellt wurde der LK im Oktober 2007 er wurde in der Uni-Klinik Eppendorf auf den Kopf gestellt alle Untersuchungen die üblich und wichtig sind wurden gemacht. Der Tumor sitzt im rechten Oberlappen, Metastasen sind nicht vorhanden die Ärzte sagen es ist sehr früh erkannt worden aber man weiß ja das LK nicht heilbar ist.Mein Dad wird im November 75 Jahre alt! Ich hoffe es sehr.
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  #307  
Alt 23.09.2008, 19:31
jutta50 jutta50 ist offline
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Liebe Petra,
die Heilbarkeit von LK ist schlecht aber nicht unmöglich. Auch in weiter fortgeschrittenen Stadien kann es eine Heilung geben, was bei euch ja noch nicht der Fall zu sein scheint, Die Krankheitsverläufe sind sehr unterschiedlich und nach den Prognosen sollte man sich gar nicht so genau erkundigen.

LG
Jutta
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  #308  
Alt 23.09.2008, 20:34
wugiwaggi wugiwaggi ist offline
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Hallo so wie fast alle lese ich seid vielen Tagen hier,bin selber nicht erkrankt je doch mein Mann.Ich habe auch tausend Fragen doch auch Angst vor den Antworten.Will man wirklich alles Wissen -ich bin da sehr unsicher.
Die Diagnose kam am 4.6.08
davor war folgendes passiert es begann so um die Weihnachtszeit da hatte er eine Grippe mit einem schrecklichen husten er nicht verschwinden wollte,doch irgendwan war er weg dann mitte April klagte er über Schmerzen in der re Wade ( Zerrung oder was weis ich ) die gingen aber auch weg mehr oder weniger der Termin für Pfingsturlaub kam auch näher und ich bestand darauf er solle doch nun mal zu Dr gehen sonst ist der Urlaub futsch ,es war am 31.4 ging munter zum Dr dann sofort ins KH denn es war eine Thrombose in der Wade jedoch mit Macumar gut in den Griff zu bekommen denn diese Krankheit haben viele das tragen von Kompressionsstrümpf aber Pflicht für mindestens 6 Monate.Soweit so gut alles wieder in Ordnung-dachten wir-und ab in den Urlaub der Arzt sagte kein Problem müßen uns nur einen deutsch sprachigen Dr suchen wegen dem Quickwert-auch das war alles geregelt.Nach 9 Tagen begann der linke Fuß zu schmerzen und die Venen sah man deutlich rötlich ,blau verfärbt,auf mein drängen hin zeigte mein Mann dieses im italienischem Arzt der fiel aus allen Wolken und wollte ihn gleich einliefern lassen.Doch nach hin und her gelang uns ihn umzustimmen und wir fuhren dann gleich heim.Zuhause ab ins KH und sofort OP -Thrombose in der Leiste diese wurde sofort "abgehängt" (entfernt).Der Stationsarzt bereitete uns dann schonend darauf vor das das nicht normal wäre 2 Thrombosen in so kurzer Zeit-und da kommt was auf uns zu.Aus dem KH dann entlassen gingen die Untersuchungen los da bei ihm nicht nur 1 sondern gleich 2 Werte zu hoch waren im Blut mußte genauer gesucht werden eben wie oben schon gesagt das Ergebnis kam dann am 4.6.08 an meinem Geburtstag.Ich hörte zwar was der Dr sagte doch ich kam mir vor wie wenn ich selbst über mir schwebte,bis man die ganze Tragkraft von so was begreift dauert es eh lange -doch irgendwan kommt es spätestens wenn die genaue Diagnose kommt
Lymphogen Metast -NSCLC -Tx N3 M1
wie alle fängt man an zu Fragen ,lesen und weiss der Geier noch alles
überall steht nicht kleinzelliger Tumor mit Meta. nicht operrabel doch unsere Ärzte haben es doch gemacht-und das sehr gut wie wir wissen-doch wer an der Lunge eine OP hatte weiss was das heißt-Intensiev,Wasserschloss usw. Dieses haben wir echt gut gemeistert nach 7 Tagen war er wieder fit-schnell noch was mir einfällt im ersten Arztbericht von der Station 18 (blaues Haus) so nennt sich hier bei uns die Krebsstation stand "trotz lebensbedrohlicher Situation läuft der Patient auf dem Gang -als ich dieses laß stampfte ich vor zum St arzt und fragte :"was soll denn das im Bett kann er noch lange liegen und so lange er sich bewegen möchte werde ich ihm immer helfen und ihn auch dazu ermuntern !" darauf er ganz verduzt :sorry aber das ist im positieven gemeint -leider Fallen viele gleich mal in ein Loch und sind nicht zu motivieren dieses ist bei ihrem Mann Gott sei Dank nicht so .Nach der Lungen OP war noch eine Woche daheim zur Erholung angesagt und dann die ersten 6 Zyklen einer Chemo (Taxotere,Carboplatin und seit Zylous 4 noch Avastin dazu) nach einem neuen CT ist der Befund nicht so berauschend der Tumor zeigt nur anstallten zu schrumpfen 0,1 mm.Bei dieser Diagnose war er doch sehr betroffen wir haben uns alle mehr davon versprochen selbst der Prof. Doch ich sehe das als gutes zeichen jieppi er wächst nicht mehr.Nun ich hab noch soviel zu erzählen und wäre Dankbar wenn ich euch nach Trost manchmal Rat oder was auch immer fragen könnte. LG wugiwaggi
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  #309  
Alt 23.09.2008, 20:45
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petram petram ist offline
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Hallo liebe Jutta ja sicher hast Du recht aber man hört von allen Seiten etwas eins schlimmer als das andere. Wir sind aber auch guter Hoffnung. Ich fühle mich hier bei Euch allen sehr gut aufgehoben und vielen Dank für die ganzen sehr interesanten Beiträge.Ich bin froh mich bei Euch registriert zu haben.DANKE DANKE Eine Gute Nacht und einen schönen Tag wünsche ich allen Usern (ich muß um 2Uhr aufstehen )
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  #310  
Alt 24.09.2008, 09:49
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Summer 175 Summer 175 ist offline
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Hallo, Petra!
Du hast vom Stadium I geschrieben - das klingt für mich unglaublich positiv
Unglaublich auch deshalb, weil die meisten Bronchialkarzionome in einem späteren Stadium, oft VIEL zu spät erkannt werden, weil sie oftmals lange keine Beschwerden verursachen.

Nach allem, was ich in den letzten drei Monaten gelesen habe, besteht eine gute Chance, dass ein LK in diesem Stadium auch heilbar ist - dass z. B. der Tumor durch Strahlen- oder Chemotherapie so verkleinert werden kann, dass eine erfolgreiche OP möglich ist. Selbst, wenn das nicht der Fall sein sollte, kann man in diesem frühen Stadium sehr viel erreichen ... Und das ist nicht nach dem Motto "das wird schon werden ..."

Hast du schon ein eigenes "Eckchen" hier im Forum? Wenn nein, mach doch eins auf - dann kannst du leichter fragen und bekommst gezielter Antworten auf deine sicher noch unzähligen Fragen (ich weiß doch, wie's mir geht ...).

Ich heiße dich hier auch herzlich willkommen und kann dir aus eigener Erfahrung sagen, wie gut es tut, hier zu schreiben und Antworten und Zuspruch zu bekommen ...

Alles Gute für dich und deinen Dad!!!!
Karin
__________________
"Das Leben ist keine Autobahn von der Wiege bis zum Grab, sondern ein Platz zum Parken in der Sonne."
(Phil Bosmans)
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  #311  
Alt 24.09.2008, 10:18
Engel07 Engel07 ist offline
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Liebe Petra,

ich verstehe das nicht so ganz. Stadium I bedeutet, dass der Tumor sehr klein ist, also man kommt in dem Stadium nicht auf die von dir angegebene Größe.

Wenn es im rechten Oberlappen sitzt, und bei Stad. I von Lungengewebe umgeben, käme doch als erstes die OP, oder was hat die Ärzte daran gehindert.

Es tut mir leid, aber ich finde das nicht sehr glaubwürdig.

LG
__________________
Engel

Paps: 07.11.1952 - 11.08.2008
Zweifle nicht am Blau des Himmels,
wenn über Deinem Dach dunkle Wolken stehen.
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  #312  
Alt 24.09.2008, 13:14
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waldi5o waldi5o ist offline
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Hallo Petra,

>>>>>man weiß ja das LK nicht heilbar ist.<<<<<<

Wer ist "man" und woher hast Du Deine Weisheit. Solche Äußerungen lese ich hier nicht so gerne. Es zieht uns Kämpfende immer unheimlich nach unten. Ich bin in der Beziehung besonders empfindlich. Da ich noch andere seelische Baustellen habe.
Natürlich gibt es Fälle, in denen der LK nicht mehr heilbar ist. Aber auch dann kan man noch eine schöne Zeit und Lebensqualität erreichen.
Ansonsten kann ich mich Engel nur anschließen.
Ich finde es auch etwas merkwürdig, daß bei Stadium 1 nicht operiert wird.
Ich habe Stad IIIa und bin operiert worden. Meine Zustand ist jetz R0.
Nächsten Monat ist ein Jahr rum, seit der OP und ich habe mich in diesem einen Jahr sehr gut erholt.
Viele liebe Grüße und alles Gute für Deine Papa
wünscht Dir Waltraud
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  #313  
Alt 24.09.2008, 16:40
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petram petram ist offline
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Hallo lieber Engel als LK diagnose festgestellt wurde ,(Okt.07.) war der Tumor 5,2cm im Durchmesser dann die Chemo danach war er nur noch 4,?cm es waren 6 Chemo-Behandlungen (ambulant) dann hatte mein Dad eine für Ihn zu lange Pause 6Wochen. Anfang Sep.CT da war der Tumor 8, . Ja Du hast Recht warum keine OP, hätten wir gerne gesehen aber die Lunge ist so vorgeschädigt das er nach OP nicht mehr genug Volumen hätte sagen die Ärzte.Deshalb bekommt mein Dad jetzt Tabletten Tarceva . Der Doc hat auch gesagt mein Dad hat noch eine ganze Menge Gewebe um den Tumor er soll sich nicht so viel Sorgen machen. Aber das erzähl mal einem 75 Jährigen
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  #314  
Alt 24.09.2008, 17:12
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petram petram ist offline
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Hallo Waltraud SORRY ich wollte Dich und niemand anderen runterziehen aber die Aussage nicht heilbar hat der Onkologe meinem Dad so gesagt man kann den Tumor stoppen oder sogar verkleinern. Deshalb meine aussage.Nochmals Sorry!!!:LG Petra
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  #315  
Alt 24.09.2008, 19:07
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waldi5o waldi5o ist offline
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Hallo Petra,
mach Dir keine großen Gedanken, ist schon o.k.
Aber von dem Arzt finde ich so eine Äußerung unmöglich. Niemand, aber auch wirklich niemand kann voraus sagen, wie lange noch.
Es gibt genug Menschen, die die Statistik auf den Kopf stellen.
Und wie soll man positiv eingestellt sein, wenn so eine Meinung kommt.
Bei mir hat sich kein Arzt fest nageln lassen. Auch wenn ich es versucht habe. Sie haben nicht gesagt, ich bin geheilt, aber auch nicht, Heilung ist unmöglich. Sondern es hieß immer, wir haben alles Menschen mögliche für Sie getan.
Und ich denke, daß ist eine gute Aussage.
Liebe Grüße sendet Dir Waltraud
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