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  #1  
Alt 04.10.2017, 23:32
Karsten996 Karsten996 ist offline
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Beiträge: 1
Standard Nach Heilungsbewährung, priv. BU-Versicherung + Sschwerbehinderung

Hallo zusammen,
eine Kollegin von mir ist 2013 im Alter von 31 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Von April 2013 bis einschl. Dezember 2014 war sie krank geschrieben und hat im Januar 2015 wieder mit weniger als der Hälfte der normalen wöchentlichen Arbeitszeit angefangen in ihrem alten Beruf zu arbeiten. Die Arbeit fällt ihr aufgrund der Auswirkungen von Op, Chemo, Herceptinbehandlung und anti-hormontherapie nicht leicht. Ausserdem ist sie oft niedergeschlagen und antriebslos. Jetzt zu meinen Fragen:

1. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt seit Diagnose die vertraglich zugesicherte monatliche Rente. Wie wird sich der Versicherer verhalten, wenn im April 2018 die 5-jährige Heilungsbewährung abgeschlossen ist? Was kann man tun, um die Rentenzahlung weiter sicherzustellen?
2. Was kann man tun, um den Schwerbehindertenstatus auch nach Ende der Heilungsbewährung weiter aufrecht zu erhalten?

Ich bitte um möglichst viele Hinweise, da meine Kollegin als alleinerziehende Mutter eines 7 jährigen Jungen auch weiterhin auf die Zahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung angewiesen sein wird, da sie wie zuvor dargestellt aufgrund der Spätfolgen der Krankheit in absehbarer Zeit nicht wieder nahezu Vollzeit arbeiten kann.

Vieken Dank für Eure Hilfe
Karsten
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  #2  
Alt 05.10.2017, 14:07
Benutzerbild von MortalKombat
MortalKombat MortalKombat ist offline
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Registriert seit: 24.05.2017
Beiträge: 169
Standard AW: Nach Heilungsbewährung, priv. BU-Versicherung + Sschwerbehinderung

Hallo KArsten,

wie sich der Versicherer verhalten wird, ist wohl unterschiedlich. Letzten Endes wird man vor Ablauf der bisher gewährten Frist am besten aktuelle Arztberichte oder Gutachten vorlegen, aus denen hervorgeht, dass bei den aktuell vorliegenden beschwerden und Einschränkugen auch weiterhin die Voraussetzungen zur Berufsunfähigkeit vorliegen.

Gleiches gilt wohl für die Schwerbehinderung. Oft bestehen ja eben durch die ganze Behandlung immer noch Symptome/ einschränkungen und Behinderungen.
Man muss sich also rechtzeitig bei den behandelnden Ärzten entsprechende Atteste einholen.
Im Zweifelsfall sollte eine anwaltliche Beratung ( Fachanwalt für Versicherungsrecht) erfolgen.
__________________
--Stay strong --
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