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  #16  
Alt 03.01.2018, 21:15
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Tinele Tinele ist offline
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Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Ich war auch Mitte 30 als mein Mann erkrankte . Und es ist egal , wie man zu jemandem steht im Bekanntschafts - Verwandtschaftsgrad wenn man liebt , es braucht Monate um zu verdauen was da gerade passiert . Ich glaube das erste Jahr fühlte sich an wie in einem falschen Traum .
Jetzt 3,5 Jahre später , zwar krebsfrei aber mit weitreichenden Folgen kann ich manchmal noch immer nicht richtig damit Frieden schließen .

Sowas ist einfach sehr schwer und nicht schön zu reden . Aber trotzdem kann man lernen das Beste daraus zu machen .
__________________
Mein Mohle - Diagnose von SBK Krebs am 2.6.2014

Chemo , Bestrahlungen und große OP am 3.12.14

Seitdem is Ruhe !

Nächste Kontrolle März 2018

Du weißt erst wie stark du bist , bis stark sein die einzige Option ist , die dir noch bleibt !

Geändert von Tinele (03.01.2018 um 21:18 Uhr)
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  #17  
Alt 15.03.2018, 00:18
Maxim99 Maxim99 ist offline
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Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Hallo zusammen,
ein Update von meiner Seite und der Krankheitsgeschichte meines Vaters.
Seine Lebermetastasen sind nach der 4. Chemotherapie soweit geschrumpft das er operiert werden konnte. Er ist jetzt bereits die 4. Woche im Krankenhaus und mehr als die Hälfte der Leber wurde entfernt sowie der befallene Teil des Darms.
Es konnten alle kritischen Stellen entfernt werden.
Die Ärzte sprechen schon von einem kleinen "Wunder" das seine durchaus großen inoperablen Lebermetastasen nach 4 Chemos operabel wurden.
Mein Vater hat jetzt 3 Monate schon sehr gelitten einschließlich Krankenhaus aber das maximale erreicht was man erreichen kann.
Ich hoffe das er in wenigen Tagen endlich das Krankenhaus verlassen kann, dann wird es wohl neben einer Reha mit Chemos weitergehen und dann heißt es wohl dauerhaft hoffen auf kein Rezidiv.. Leider kann man sich da ja so gar nicht sicher sein was man hier so liest.. Hoffe bei Euch geht es bergauf Luisel und Kruiuele
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  #18  
Alt 15.03.2018, 09:19
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Hallo,
das klingt ja sehr gut, auch wenn der Weg dorthin natürlich steinig war. Ich wünsche euch, dass es auch weiterhin bergauf geht und drücke alle Daumen, dass ihr alle diesen Schlag gut wegsteckt.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #19  
Alt 15.03.2018, 09:26
Luisel Luisel ist offline
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Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Hallo Maxim,
da habt ihr ja schon einen Riesenschritt geschafft. Ich drücke die Daumen, dass es so weitergeht und dein Vater den Rest auch gut packt. Für eine krebsfreie Zeit lohnt sich der Einsatz.
Bei mir ist zur Zeit wieder eine unsichere Situation: Der Tumormarker liegt über der Grenze, kann aber auch durch andere Ursachen erhöht sein. Wenn sich der Trend allerdings bestätigt, geht alles wieder von vorn los und mit Glück gibt es dann die 5. Krebs-OP. Leider muss ich mit dieser Bedrohung leben und versuchen, trotzdem jeden Tag zu genießen.

Liebe Grüße
Luisel
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  #20  
Alt 15.03.2018, 17:38
Maxim99 Maxim99 ist offline
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Beiträge: 15
Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Wünsche dir viel Kraft Luisel!
Mein Vater kämpft aktuell noch immer im Krankenhaus, seine Wunden im Darm durch die OP wollen nicht so recht heilen. Er wurde jetzt schon 2 mal "nach" operiert & neu vernäht etc.. Eventuell muss er sogar noch mal ran... Das wäre dann die 5. OP binnen 3 1/2 Wochen.
Es bleibt Ihm auch nix erspart.
Euch allen beste Besserung.
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  #21  
Alt 18.03.2018, 09:27
Maxim99 Maxim99 ist offline
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Beiträge: 15
Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Mein Vater hat jetzt die 5. mehrstündige OP hinter sich binnen 3,5 Wochen. Ihm wurde jetzt ein STOMA gelegt da der Darm nicht verheilt an der Nahtstelle und zum 2. mal Stuhl ausgetreten ist und der Bauch sich entzündet hat. Jetzt bleibt zu hoffen das sich die Lage auf diesem Weg beruhigt. Zudem hat er sich einen KKH Keim eingefangen und wird jetzt isoliert behandelt und sehr viel Wasser im Körper.

Eigentlich lief bis dahin alles sehr gut. Chemo gut vertragen, Metastasen nach 4 Chemos soweit geschrumpft das sie operabel wurden. Dann OP 1 mit Leberteilresektion + Darmtumor entfernt. 10 Tage später die rechte Leber entnommen bei OP 2.

Dann wurde alles kompliziert da der Darm nicht verheilt und ein Loch aufwies .

Not OP (3) - Darm neu vernäht . 7 Tage gewartet . Bauch neu vernäht (Op 4) und jetzt vorgestern wieder Not OP (5) wg Loch im Darm mit Installation des STOMAS . Die Löcher basieren vermutlich auf schlechter Wundheilung .

Mein Dad ist komplett am Ende körperlich, so habe ich ihn noch nie gesehen.

Es heißt vorläufig 3-5 Monate STOMA. So recht glauben kann ich daran nicht. Es wird schließlich noch weitere Chemos geben selbst wenn er das jetzt übersteht . Sein Immunsystem ist im Keller. irgendwie habe ich Angst das er das nicht packt. Die Ärzte sehen zwar keine akute Lebensgefahr aktuell aber irgendwie erscheint mir der Zustand schon als sehr kritisch nach 2 Not OP´s und so vielen Narkosen in folge . Zudem auch das viele Wasser im Körper.

Er muss da schleunigst raus jetzt aus dem KKH .
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  #22  
Alt 18.03.2018, 09:59
Luisel Luisel ist offline
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Beiträge: 22
Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Hallo Maxim,

Furchtbar, was dein Vater ertragen muss. Schon nach einer solchen schweren OP braucht man Zeit, um sich zu erholen, und dann gleich so viele! Hoffentlich wächst der Darm jetzt endlich zusammen, und dein Vater kann sich erholen.
Auch die Leber-OPs sind nun wirklich kein Spaziergang, wie ich weiß. Die Leber muss ja noch nachwachsen, um wieder voll zu funktionieren, und dazu die weiteren Belastungen durch die Wundheilungsstörung.
Die Narkosen sind, glaube ich, nicht so das Problem, die sind heutzutage doch gut zu verkraften. Sein Körper muss ja mit den vielen Wunden klarkommen, das braucht Zeit. Bekommt er parenterale Ernährung über den Port? Das hatte mir sehr geholfen, wieder etwas fitter zu werden. Viel Wasser im Körper hatte ich nach der Leber-OP auch, man wird ja während der OPs stark "bewässert". Vielleicht ist das auch bei deinem Papa der Grund.
Wichtig ist, dass dein Papa jetzt endlich einmal Zeit hat, wieder zu Kräften zu kommen. Denn er hat, so hat man es mir gesagt, den Vorteil, noch recht jung für diese OPs zu sein. Die meisten mit dieser Diagnose sind doch älter.
Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es jetzt endlich aufwärts geht.

Liebe Grüße
Luisel
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  #23  
Alt 18.03.2018, 21:13
zebra01 zebra01 ist offline
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Beiträge: 107
Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Hallo Maxim,
mein Mann ( Darmkrebs mit Leber und Lungenmetastasen) hatte zwar bisher nur maximal drei OPs hintereinander ( 8 insgesamt), aber ich kann mir gut vorstellen, wie dein Vater nun aussieht, zumal er ja auch noch einen Keim hat.Ich drück euch ganz fest dei Daumen, dass das Stoma richtig fördert und nun endlich die Wunden heilen und er aus dem Krankenhaus darf. Mein Mann hat sich zuhause immer so viel besser erholt und auch schnell Gewicht zugelegt.
Alles Gute
Katharina
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  #24  
Alt 11.04.2018, 18:22
kruelue kruelue ist offline
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Ort: Bei Hamburg
Beiträge: 23
Standard AW: Vater (60) Darmkrebs mit Lebermetastasen

Hallo Maxim99,
Nach langer Zeit melde ich mich wieder.
Es ist unglaublich was dein Vater durchmacht. Ich hoffe, er hat das alles gut überstanden und kann nun gegen die eigentliche Krankheit therapiert werden.
Auf jeden Fall darfst du und dein Vater nicht die Hoffnung verlieren.
Ich drücke euch ganz fest die Daumen und hoffe auf deine Antwort.

Bis bald und toi, toi

Kruelue
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