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SandraG 06.02.2013 12:38

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Liebe Ylva,
deine Angst ist doch verständlich, nach all dem was ihr durchgemacht habt. Und natürlich lebt man mit einem gewissen Restrisiko. Solange ihr positiv denkt und lebt, könnt ihr dem Krebs jedoch die Kraft nehmen, immer noch einen riesigen Platz in Eurem Leben einzunehmen.
Ich denke, dass ist es, was dir die Aussenstehenden vermitteln wollen, die aber nicht die richtigen Worte finden!
Ich drücke deiner Mama und dir auf jeden Fall die Daumen, dass alles gut läuft und ihr mit positivem Ergebnissen weiter durchstarten könnt!!!

Alles Liebe

Sandra

Mirilena 06.02.2013 16:25

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Liebe Ylva,

auch meine Daumen sind ganz fest für deine Mama morgen gedrückt!!!

Und deine Angst nachvollziehen können wohl nur diejenigen, die selbst etwas Ähnliches durchgestanden haben und auch um einen geliebten Menschen so kämpfen...

Also, ihr zeigt es morgen dem Krebs, so dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als sich von deiner Mama fern zu halten!!!

Alles Gute
Miriam

Ylva 23.10.2014 21:56

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Hallo ihr Lieben,
Danke für die Antworten, es tut mir leid dass
Ich nur so sporadisch schreibe aber es fällt mir nicht so leicht
Hier zu sein - vermutlich auch weil mir dann immer noch
Mehr bewusst wird wie viel Glück Mama, wir , haben dürfen
Auch heute vor der Nachsorge wieder tagelang gezittert
Bis Mamas erlösende SMS kam "alles ok :)"
2004 bekam sie die Diagnose und auch wenn ich es meistens
Gut schaffe es zu verdrängen so sind die Tage vor der Nachsorge auch nach zehn Jahren unendlich schwer.
Ich denke oft an euch und all die lieben die ich
Hier kennenlernen durfte , die leider viel zu früh
Gehen mussten
Ylva

RudiHH 24.10.2014 05:37

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Hallo
Danke für diese Gute Nachricht!
Melde dich doch ab und an mal und lass verlauten wie es weiter geht.
Gute Nachrichten machen so viel (vielen) Mut.
Lieben Gruß

Ylva 26.10.2014 11:45

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Lieber Rüdiger,
Danke für deine Antwort.
Ja, das mache ich :)
Liebe Grüße aus Zoutelande :)

Ylva 16.12.2014 18:08

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Es zieht mich mal wieder hier her. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich gerade jetzt vor Weihnachten besonders sentimental bin oder ob es einfach wieder mal "hoch kommt" und raus muss.
Mama geht es gut, der nächste Untersuchungsmarathon steht erst wieder im neuen Jahr an. Der Arzt sagte, es sei keine NAchsorge mehr sondern eine Vorsorge. Mamas Diagnose Brustkrebs ist jetzt 10 Jahre her. 10 Jahre.
Ich weiß dass wir großes Glück hatten und haben und ich bin wirklich unendlich dankbar, meine Mutter ist der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Ich bin aber vorallem dankbar, dass meine Mama die Chance hat wieder relativ normal zu leben. Natürlich hat sich einiges verändert, seit und mit der Diagnose. Aber eigentlich ist alles gut. Eigentlich. Wenn meine Gefühle mich manchmal nicht so hinterücks überfallen würden. Und wenn ich mich in manches nicht so hineinsteigern würde. Ob ich es jemals schaffen werde, den Krebs hinter uns zu lassen? Als Mama erkrankte war ich 17, hatte niemanden zum reden. Vielleicht kommt das jetzt alles hoch. Manchmal habe ich Angst, diese Gedanken und Gefühle zu formulieren. Ich will nicht undankbar klingen und ich will auch nichts hervorheben was gar nicht da ist. Und vielleicht habe ich kein Recht das zu fühlen und zu sagen. Aber ich krieg sie manchmal einfach nicht weg. Diese Gedanken und Gefühle.

anwapa 16.12.2014 22:00

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Das ist schön zu hören und macht mir Mut, ich hatte eine ähnliche Diagnose.

Liebe Grüße

Ylva 22.12.2015 11:55

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Hallo an alle die mich und für Geschichte meiner Mama noch kennen und an alle die hier noch manchmal mitlesen .
Mama geht es gut , es sind jetzt 11 Jahre nach der Diagnose Brustkrebs und dieses Jahr waren alle Untersuchungen ohne Befund :)
Gestern hat Mama noch das Ergebnis von der Blutentnahme erfahren und die Werte sind so gut wie nie (ihre Ärztin kontrolliert da wirklich alles was es gibt ;))
Ich bin unheimlich froh und grade in solchen Momenten wird man wieder sehr bescheiden und dankbar.

Herzliche Grüße
Ylva

Monika Rasch 22.12.2015 18:59

AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
 
Liebe Ylva,
die Angst hat man immer noch im Nacken, aber man darf nicht vergessen im HEUTE zu leben.
Was noch kommt, keiner weiss es.

Sich nen Kopf über ungelegte Eier zu machen ist nicht gut.

Ich wünsche Euch schöne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr


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