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AW: Behandlung von Lebermetastasen
Hallo liebe Doro und alle anderen.
Vielen Dank für die Nachfragen. Ich gehe nur noch selten an den PC. Nur nocht das Nötigste. Obwohl es mir eigentlich ganz gut geht. Aber ich bin irgendwie in Erwartungshaltung. Ich denke viel nach wie die Tage kurz vorher, also 1 Woche oder so, sein werden. Vielleicht kann mir da ja auch der eine ode anderer helfen und schreiben, wie das so sein wird, Dann mache ich so nach und nach den Papierkram ´(Ordner aufträumen etc). und víel schlafen und fernsehen, Liebe Doró, ich freue mich immer noch so, ich kann es gar nicht ausdrücken. Hoffentlich bleiben die Tageso wie jetzt, ist ja wirklich schönes Wetter. Grüße an alle Gine |
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Liebe Gine,
ich freue mich so sehr von dir zu hören/lesen! :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel: Und ich empfinde unglaubliche Bewunderung für dich. Du hast offensichtlich emotional viel Arbeit geleistet die letzten Wochen. Es rührt mich richtig an deine Zeilen zu lesen. Du wirkst so aufgeräumt und versöhnt. Ich kann dir leider auch nicht sagen wie es sein wird kurz vorher ? Vielleicht dauert es noch ganz lange, bis dieses kurz vorher kommt. Es gibt ja auch Stillstand und Wunderheilung in dieser Krankheit. Es gibt aber sicherlich auch gute Literatur darüber, wie es sein kann. Und vielleicht hast du auch ein Wissen in dir wie es sein kann - auch wenn du es nicht ausdrücken kannst ? Liebe Gine, ich knuddel dich ganz fest und freue mich, wenn du immer wieder ein paar Worte hier reinschreibst ! Ich wünsche dir ganz viel Sonnentage, die jetzt ja endlich sich zeigen. Liebe Grüße Doro |
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Liebe Birgitt, Michaele und Sandi und ....
wie geht es bei euch ? Ihr habt schon lange nichts mehr hören / lesen lassen ? Ich hoffe das ist ein gutes Zeichen ! Meldet euch doch mal kurz. Bei uns ist noch immer alles im grünen Bereich. Wir joggen/walken fast jeden 2. Tag etwa 8 km und es geht ganz gut. Mein Mann scheint fast mehr Fitness zu haben als ich :lach2: Nächste Woche ist dann die erste Nachsorge. Ich bin wirklich gespannt, was überhaupt gemacht wird. Bis dann liebe Grüße an euch alle Doro |
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Hallo Doro, Hallo Michaele,
sorry habe mich lange nicht mehr gemeldet. Aber bei uns geht es zur Zeit rund. Haben mit unserem Hausbau angefangen und haben zur Zeit Probleme mit unserer Labradorhündin (14 Jahre). Da war ich die letzten drei Wochen immer wieder beim Tierarzt und auch in Freiburg in der Tierklinik. Leider liegen uns die Ergebnise noch nicht vor, der Tierarzt meint sie könnte Leukemie haben. Irgendwie kommt gerade alles zusammen und sie ist für mich halt auch ein Familienmitglied. Hört sich zwar blöd an aber da macht man sich auch seine Sorgen. Meine Schwiegermutter hat in der Zeit nochmal zwei Chemo's bekommen und am Montag 08.05.06 muss sie wieder nach Freiburg. Da wollen sie zuerst eine CT machen, davor habe ich jetzt auch schon wieder Magenschmerzen. Was ist wenn die Chemo nicht den Erfolg gebracht hat, kann sie das überhaupt verkraften :confused: Sie meint, sie bekommt dann gleich den OP Termin und alles wird gut. Aber ich habe Angst, dass es nicht so sein könnte. Ihr geht es zur Zeit auch recht gut, sie macht sogar wieder den Haushalt. Mein Schwiegervater fällt wieder kompl. in sein altes Verhalten zurück und macht gar nichts mehr. Ich habe ihn gestern darauf angesprochen ob man nicht wieder die Haushalftshilfe (für nach der OP) anrufen sollte, aber er ist der Meinung das ist nicht mehr nötig. Ich kann ihm da jetzt auch nicht mehr helfen, wir verbringen die nächsten Monate nach Feierabend und am Wochenende auf unserer Baustelle. Irgendwie bin ich total sauer auf ihn, er denkt schon wieder nur an sich und nimmt keine Rücksicht mehr auf seine Frau :mad: Ich drücke euch für nächste Woche ganz fest die Daumen und hoffe natürlich auf gute Nachrichten von Euch. Liege Grüsse Birgitt |
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Hallo Doro, Sandy und Birgitt, ich freue mich immer wieder von euch zu hören.Habe auch zur Zeit nur noch Probleme zu bewältigen und man meint es reisst nicht ab. Gestern habe ich erfahren, das meine beste Freundin, die die letzten schweren Monate immer an meiner Seite war und mich aufgemuntert hat, nun auch an bösartigem Krebs erkrankt ist. Das war wieder ein völliger Rückschlag für mich und meine Psyche. Bin dann sofort zu ihr gefahren und wir haben lange, lange geredet und auch mal geweint. Ssie hat einen Tumor an der Scheide (aber von ausen) und auch die Lymphknoten sind befallen, leider auch noch die Harnröhre. Heute liegt sie schon auf dem Op-Tisch und ich lasse eine gesegnete Kerze für sie brennen. Man nimmt ihr die Schamlippen und alles weg was wegzuschneiden ist. Dabei hat sie nie etwas gemerkt nur immer ein Brennen und ab und an Blutungen. Doch das haben wir imemr auf die Wechseljahre geschoben. Aber meine Freundin ist doch erst 42 und hat zwei Kinder die sie noch brauchen. Manchmal denke ich der liebe Gott nimmt mir all die Menschen fort, die ich so liebe.
Meine Mutter hat sich auch gestern zur Kontrolle beim Hausarzt das Blut abnehmen lassen und weil ich ja dort beschäftigt bin, habe ich das Blutbild bereits gestern Abend zugefanxt bekommen. Leider absolut schlechte Leberwerte. Der GGT Wert liegt bei 550!!. Ausserdem schwitzt Mama ununterbrochen udn ist ständig müde. So kenne ich sie nicht. Aber nach dem Eingriff war halt alles anders. Irgendwie ließ mir das alles aber keine Ruhe mehr und ich habe den Arzt in München angerufen. Er hat mich aber sofort beruhigt und sagte das das nach der SIRT völlig nornmal wäre udn alles anderen dieselben Symtome haben. da war ich aber beruhigt. Irgendwie macht man sich halt immer Sorgen. Ich finde nur, so etwas hätte man uns auch vorher schon sagen können, dann hätte man sofort bei den Anzeichen Bescheid gewußt. Ach übrigens liebe Birgitt, mein vater ist der gleiche wie dein Schwiegerpapa auch. Er überläßt den gesamten haushalt meiner Mutter und kümmert sich um nix. Habe ihm schon gesagt das Mama das lles nicht alleine mehr schafft, doch er sagt dann nur: Die schafft das schon, die kann arbeiten wie ein Pferd, ich bin Rentner (dabei ist er erst 63) und habe mein leben lang gearbeitet. Fertig, Punkt aus!! Versuche meiner Mutter auch noch viel zu helfen, doch alles schaffe ich einfach auch nicht udn Mama will meine Hilfe auch gar nicht. Aber ich habe auch meine eigene Familie, einen Nebenjob in der Arztpraxis und am Wochenende stehe ich ständig in der Küche (wir habe uns vor kurzem mit partyservice selbstständig gemacht). Wenn jetzt meine Schwester die beiden Zwillinge bekommt, muss ich da auch mit einspringen, denn mit 4 kleinen Kindern das schafft sie auch nicht alleine. (sind übrigens 2 x Zwillinge). Bin nun am überlegen, ob ich meinen Nebenjob hinschmeissen soll. Bereitet mir im Moment Kopfschmerzen die Sache) So nun habe ich euch aber genug erzählt. Euch allen viele liebe Grüße und genießt den Sonnenschein, er kann schonmal das Herz erwärmen. Gruß Michaele |
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Hallo ihr alle zusammen !
Ich muss euch ganz kurz berichten, dass bei uns weiterhin alles im grünen Bereich ist. Es wurde zwar "nur" Ultraschall gemacht - aber der Doc meinte, dass es im Moment wirklich ausreichen würde, vor allem auch deshalb, weil sich bei der OP ja herausstellte, dass der ganze Resttumor von der Chemo bereits vernichtet war, so dass jetzt wirklich berechtigte Hoffnung auf eine weiterhin positive Entwicklung besteht. Ich bin so dankbar und ein ganzes Stück weiter entlastet. Gebt niemals auf ! Es geschehen immer wieder kleine Wunder ! Birgitt, was ist bei euch ? OP in Sicht oder nicht ? Michaele, lass dich nicht entmutigen .... Gine, ganz liebe Grüße an dich. Ich wünsche euch allen ganz viel "carpe diem" Doro |
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Hallo Doro, das sind ja wunderbare Nachrichten die du uns da zu berichten hast. Nun kann sich euer beider Leben ja wieder langsam normalisieren. Der Alptraum ist für euch vorbei. Jetzt könnt ihr die herrlichen Frühlingstage sicher noch mehr genießen. Ich freue mich für euch. Ihr habt auch verdient nach dem langen hin und her.
Ja bei meiner besten Freundin sieht es nicht so besonders gut aus. Sie rief mich vorhin an und erzählte mir das nun auch schon die Lymphknoten befallen gewesen seinen udn sie nun Bestrahlung bekommt. Sie hat einen ganz seltenen Scheidenkrebs der unter 100000 Menschen nur bei 3 Leuten vorkommt. Warum nun auch sie? Wenn man langsam meint, man sieht wieder Licht, dann kommt ein neuer Dampfhammer. Gottlob geht es meiner Mutter wieder etwas besser. Sie hat zwar deutlich an Gewicht verloren und ist oftmals sehr erschöpft, aber ich habe ja mit München tel. und die haben mir bestätigt das das normal sei nach dem Eingriff. Das ständige Schwitzen läßt nun langsam auch nach. Sie sieht aus wie das blühende Leben und ist voller Hoffnung. Heute waren wir zwei im Gartencenter und haben uns mit wunderschönen Sommerblumen eingedeckt ja und gestern haben meine Eltern eine Wallfahrt nach Werl gemacht. Nur leider habe ich immer diesen verdammten 17 Juli im Kopf, wenn sie wieder nach München muss und man uns sagt ob es überhaupt was gebracht hat. Leier kann ich sie diesesmal nicht begleiten, da meine Schwester zu dem zeitpunkt ihre Zwillinge bekommt und ich die anderen zwei Zwillinge dann zu mir nehmen muss. Weißt du Doro zu diesem Termin kommt so viel auf uns zu. Im Moment versuche ich noch den tag zu verdrängen, aber ich weiß ja das er kommen wird. Für euch jedenfalls alles alles Liebe und viele Grüße Michaele |
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Hallo DTFE
Es ist schön was erreicht zu haben, noch schöner ein gutes Ergebniss zu haben. Ich wünsche Euch von ganzen Herzen das es so weitergeht.Und das es Wunder gibt steht ausser Frage denn Jan mein Sohn zeigt uns diese manchmal und das ist wunderschön für mich,dafür könnte ich auch die Welt umarmen. Ich wünsche Euch alles Gute,denn manchmal ist auch der Himmel auf der Erde. Liebe Grüsse Werner |
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Hallo Doro, Hallo Michaele, Hallo an alle,
Doro bei soviel guten Nachrichten muss man sich doch einfach freuen :rotier2: Jetzt ist doch sicher nochmal ein grosser Stein vom Herzen gefallen. Ich freue mich total für euch. Michaele mach dir nicht so viele Gedanken im Vorfeld, schiebe dieses Datum einfach auf die Seite. Freue dich, dass es deiner Mutter relativ gut geht und sie soviel Energie hat. Ihr habt doch auch die Aussicht auf schöne Dinge die in Zukunft bei euch passieren werden. Wir haben gestern erfahren, dass der Tumor nicht kleiner (aber auch nicht grösser) geworden ist. Am Montag sollen nochmal Untersuchungen gemacht werden, danach soll die Entscheidung fallen ob die Chemo in Zukunft über die Leiste direkt in den Tumor erfolgen soll. Aus meiner Schwiegermutter war leider nicht mehr raus zukriegen, sie hört dann immer nur noch das was sie hören will. Werde wieder mal versuchen den Arzt ans Telefon zu bekommen. Wie es nun ganz genau aussieht und weiter geht. Denke mal die OP ist erst mal in weite Ferne gerückt. Aber irgendwie hatte ich so was schon im Gefühl. Aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen, irgend ein Weg wird weiter führen. Viele liebe Grüsse Birgitt |
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Hallo ihr alle,
danke für eure Mitfreude. Ja Werner du hast recht: Manchmal ist der Himmel auf Erden - vielleicht sogar öfters - wenn wir es nur immer wahrnehmen würden. Birgitt, ja ich freue mich wirklich sehr und bin auch sehr entlastet. Bei euch ist es ja schon mal gut, dass der Tumor nicht größer wurde. Lasst euch bloß nicht entmutigen - bei uns kam das mit der OP ja auch so ganz plötzlich aus "heiterem Himmel" ohne, dass wir damit noch gerechnet hätten. Die Ärzte scheinen die Absicht: "OP" ja noch klar zu verfolgen, sonst würden sie dem Tumor jetzt nicht mit direktem Zugriff auf den Leib rücken, oder ? Ich drücke euch jedenfalls weiterhin die Daumen. Michaele, wie Birgitt dir schon schreibt - nimm den heutigen Tag und genieße. Wir haben die nächste Untersuchung im August. Ich will im Moment nichts davon wissen. Ich will die Zeit bis dahin so gut und soviel wie nur möglich leben und genießen...... Wir werden jetzt an Pfingsten nach 3 Jahren endlich mal wieder in Süden in Urlaub fahren und..... Ich kann dich aber auch verstehen ! Ich konnte ja auch erst jetzt so richtig loslassen, nachdem wir es zum 2ten Mal bestätigt bekamen, dass im Moment alles gut ist. Kennt ihr zufällig die Autobahnstrecke bei Genua ? Es ist ein Abschnitt mit tausenden von Tunneln. Ich mag diese Strecke nicht gerne fahren. Aber jedes Mal, wenn diese Tunnelstrecke unterbrochen ist, bin ich ganz erleichtert, freue mich über das Tageslicht und hoffe, dass der nächste Tunnel nicht so schnell wieder beginnt und wenn schon dann nur kurz dauert. An diese Strecke muss ich die letzten Tage oft denken. Es ist für mich ein Bild geworden für die Krebserkrankung. Man weiß nie so genau, wann der nächste Tunnel kommt - aber dazwischen hat man die Möglichkeit aufzutanken und jeder Tunnel hat ein Ende.... Jetzt genug mit meinen "Weisheiten" - aber vielleicht könnt ihr mit dem Bild ja auch ein bißchen was anfangen. Ein schönes WE und nicht soviel Arbeit beim Hausbau und im Partyservice. Doro |
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Hallo Birgitt, das ist doch schonmal ein positives Ergebnis das der Tumro nicht gewachsen ist. Vorallem ist es wichtig das er keine Metastasen gestreut hat. Also bedeutet Stillstand auch immer etwas positives. Freut euch darüber. Ich weiß, du kriegst das schon hin, denn du bist eine Kämpfernatur, das lese ich immer wieder in deinen Berichten. Kopf hoch, und weiterkämpfen. Habe ich übrigens noch nie gehört, das man die Chemo direkt in den Tumor injekzieren kann. Meine Mutter bekommt ja schon seit Wochen wegen der hohen Belastung der Leber bedingt durch die SIRT-Methode keine Chemo mehr. Wie schon gesagt, wir warten auf den Juli, dann kann man uns sagen ob die Methode Erfolg hatte.
Hallo Doro, oh ITalien, davon träumeich auch im MomentWir sind sonst die Jahre auch immer alle zusammen nach Italine gefahren, in die Nähe von Rimini, daher kenne ich die "Tunnelstrecke" auch. Ist immer irgendwie beklemmend wenn man hineinfährt und es gibt immer ein kurzes Aufatmen, wenn man wieder Tageslicht sieht. Du hast schon gaz recht, wenn du die Fahrt durch den Tunnel mit einer Krebskrankheit vergleicht. Südtirol, genauergesagt nach Meran da möchte ich auch mal gerne hin, doch im Moment müssen wir wegen der "kommenden Zwillinge" das erstmal auf Eis legen. Ich denke noch gut 4 - 5 Wochen udn dann wird unsere Familie sich mal wieder mit einem großen Schritt vergrößern. Ich möchte dann in dieser Zeit auch nicht meine Schwester alleine lassen, denn sie wird jede Hilfe benötigen mit 4 Rabauken. Mama wird immer nervöser je näher der Geburtstermin rückt, doch sie sagt mir auch das sie sich schrecklich auf die Kinder freue. Nun ja, es gibt auch noch andere Sommerurlaube und irgendwann werden wir dann wohl auch wieder verreisen. ich denke mal so im herbst, wenn das Gröbste überstanden ist. Normalerweise ist der Geburtstaermin am 16 Juli und der Termin für Mama in München ist am 17 Juli. Wie nah liegt doch Freud und Leid beieinander. Euch wünsche ich jetzt schonmal wunderschöne Tage in Bella Italia. Genießt jeden Tag und jede Stunde und erfreut euch an kleinen Dingen. Ihr habt allen Grund dazu. Viele liebe Grüße Michaele |
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Hallo Doro und Michaele,
ihr habt recht, wir müssen uns freuen das der Tumor nicht grösser geworden ist. Aber im ersten Moment ist man halt doch enttäuscht, weil man eigentlich doch was anderes gehoft hat. Ich hatte ja die ganze Zeit diesen Gedanken im Hinterkopf, dass es eben genau so kommt. Jetzt ist der Weg halt wieder ein Stück länger geworden, aber wir gehen ihn totzdem weiter. Mein Schwiegervater ist der Meinung man kann jetzt ja trotzdem operieren, irgendwie hat er das ganze immer noch nicht begriffen und wird es wohl auch nicht mehr. Michaele, diese Art der Chemo stand bei uns ganz am Anfang schon mal zur Debatte. Aber damals haben die Ärzte sich doch anders entschieden und den herkömmlichen Weg gewählt. Ich kann mir nur gut vorstellen, dass diese Art wirksamer ist. Doro, ich denke diesen Urlaub habt ihr euch mehr wie verdient. Genießt die Zeit, weit weg von allem was einem immer nur an alles erinnert. Es wird euch sicher allen gut tun. Ich halte mich auch schon die ganze Zeit an unserem Jahresurlaub (1 Woche Ende Oktober) aufrecht, will einfach nur mal weg und nicht sehen und hören. Ich hoffe nur das unser Umzug im August auch klappt und alle Arbeiten fertig werden. Bis dahin geht es bei uns drunter und drüber. Vielen Dank nochmal für eure Aufmunterung und noch eine schöne Woche. Liebe Grüsse Birgitt |
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Hallo Birgitt, ja man muss immer weiterkämpfen. Zwei Schritte vor und ein Schritt zurück oder umgekehrt. Ist bei uns genauso. Aber ein Stillstand ist immer ein guter Befund sagt mein Chef.
Bei uns stapeln sich auch die Probleme zur Zeit. Meine Schwester ist mit vorzeitigen Wehen gestern ins Krankenhaus gekommen und muss nun strikt liegen. Sie ist erst in der 33. Schwangerschaftswoche und es wird noch eine lange Durststrecke bis die Zwillinge kommen. Also habe ich mir die anderen Zwillinge zu mir nach Hause geholt und unser Schlafzimmer ist nun voll mit Matratzen, Spielsachen und Plüschtieren. Aber dauch da kommen wir drüber. Meine Mutter setzt das alles sehr zu und sie hat gestern gebrochen und wieder über Bauchschmerzen geklagt. Macht mich ein wenig ratlos, zumal vor 8 Wochen in München noch gesagt wurde, das sich keine Metas u.s.w. im Körper befinden. Vielleicht sind das immer noch die Nachwirkungen der SIRT. Meinen Job bei dem Internisten muss ich nun aus Zeitmangel wohl auch an den Nagel hängen. Schiebe diese entscheidung immer wieder raus, weil mir die Arbeit dort sehr viel Spaß gemacht hat. Wünsche euch alles Gute und bis bald Gruß Michaele |
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Hallo Michaele, Hallo Doro,
irgendwie ist gerade wieder der Wurm drin, denke wir gehen wieder mal rückwärts. Meine Schwiegermutter sollte eine Gewebeprobe entnommen werden, mussten aber den Eingriff abbrechen da ihr Venen zu schlecht sind und sie nicht durch kommen. Von der ganzen Aufregung hat sie Fieber, Brechen und Durchfall bekommen und kann nichts mehr essen. Die Ärzte meinen sie soll sich erst wieder etwas erholen und wollen dann nochmal einen Versuch starten. Ich frage mich nur wie sie das mit dem Katheder in die Leber machen wollen, die Venen werden ja nicht besser. Soll jetzt wieder die normale Chemo gemacht werden, die ja nicht die grosse Wirkung hatte :confused: Jetzt warten wir ab, bis die Ärzte den zweiten Versuch starten und sehen dann weiter. Aber es kommen auch bestimmt wieder die Vorwärts Zeiten. Michaele Wie geht es deiner Schwester ??? Hoffe die Zwei beschliessen nicht schon früher auf diese Welt zu kommen. Kommst du überhaupt noch zur Ruhe bei dem ganzen Umtrieb ? Kann verstehen dass dir die Entscheidung deinen Job aufzugeben scher fällt, kannst du dich nicht für ein paar Monate beurlauben lassen ? Da wäre dir der Druck genommen und ihr seit ein ganzes Stück weiter. Liebe Grüsse Birgitt Liebe Grüsse Birgitt |
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Hallo Birgitt,
lass dich nicht unterkriegen ! Für was sollte denn diese Gewebeprobe sein ? Wollten sie nochmals die Aktivität des Tumors abchecken ? Vielleicht ist es gerade gut, dass deine Schwiegermutter nochmals eine kleine Verschnaufpause bekommt, bevor es weitergeht mit neuer Chemo oder was auch immer sie sich einfallen lassen. Hallo Michaele, mir scheint auch, dass du und deine Belastbarkeit derzeit besonders auf die Probe gestelt werden. Deine Schwester ist sicherlich auch immer wieder in Aufregung wegen eurer Mutter und da kann das natürlich auch auf die Schwangerschaft Einfluss haben. Ihr solltet euch alle gut schonen und soviel wie möglich vom bisherigen Alltag mal für eine bestimmte Zeit ruhen lassen. Die Idee von Birgitt dich für eine einfach erst mal beurlauben zu lassen, finde ich auch gut. Dann hast du immer noch alle Optionen offen. Bei uns scheint die Sonne ! Sowohl tatsächlich als auch im übertragenen Sinne! Ich wünsche euch und allen anderen hier ein schönes WE Doro |
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Hallo Doro, Hallo Birgitt,
Die Sorgen scheinen tatsächlich nicht abzureissen. Mein Schwesterherz muss immer noch strikt liegen udn das wohl auch noch 2 Wochen lang, denn dann sind die beiden Baby`s wohl durch das Gröbste. Die anderenzwei ranen halten mich ganz schön auf Trab und ich bin danbnar wenn ich Abend mal kurz unter die Dusche huschen kann. Nun muss ich euch aber noch etwas anders erzählen. Habe euch ja schon in letzter Zeit öfters berichtet das meine Mutter ständig Bauch und Rückenschmerzen hat. Nun wurden die Schemrzen immer schlimmer und ich bin mit ihr zu meinem Cehf der ja Inernist ist gefahren. Der hat erstmal eine Magenspiegelung gemacht und dort stellte sich eine Entzündung dar. Aber die kann man mit tabletten gut behandeln. Dann hat er noch einen Ultraschall vom bauchraum gemacht und war zufrieden. Selbst den eigentlich Tumor konnte er nicht mehr sonographisch erkennen. Was aber nichts heisen soll, denn eigenartigerweise zeigt der Tumor sich nicht immer. Eigentlich hätten wir zufrieden sein können, doch mein Chef gab mir ein Zeichen das er mich alleine sprechen wollte. Mir wurde Angst und Bange, den n ich ahne Böses. Un das kam dann auch. Mama hatte Wasser im Bauchraum und mein Chef sagte er wollte dring. wissen woher das Wasser käme und er erklärte mir auch das das metastasen im Bauchraum sein können. Ich dachte die Welt geht unter. Haten wir doch so gekämpft und jetzt sollte alles vorbei sein. Wir haben dann sofort eienn Termin zum CT gemacht und ich konnte am anderen morgen bereits mit meiner Mutter dorthin fahren. Mein Chef hat es auch organisiert das wir noch am gleichen tag den Befund bekamen. Meiner Mutter haben wir nichts von dem Verdacht erzählt, doch in der Nacht habe ich kein auge zugemacht, Ich war so verzweifelt wie noch nie. Gestern NAchmittag kam dann schon der Bericht des Radiologen. Es befindet sich tatsächlich Wasser im Bauchraum, aber nur minimal. Nach Ansicht des radiologen und des Internisten handelt es sich wohl um die Folge des Eingriffs in München. Da ist durch das Einspritzen des radioaktiven Materials wohl ein Überdruck auf die Venen passiert und daher das Wasser. Gottlob keine Metastasen im Bauchraum. Mein Chef war sehr erleichtert und wir auch. Doch dann sagte er das der Tumor auseinander bröckeln würde und nicht mehr zusammenhängend wäre. Er sähe total zerfetzt aus und nun glaub er das die Therapie anschlägt. Ich war sehr erleichtert, doch plötzlich wurde mir schwarz vor Augen . Es war einfach alles zuviel. Habe dann heute Morgen direkt mit München telefoniert und auch der Arzt dort meinte das das Wasser halt durch den Überdruck gekommen sei, er aber keine Ferndiagnosen stellen würde. Dann erklärte er mir, dass wir uns bitte nicht so große Hoffnungen im Vorfeld machen sollten, denn unsre Radiolgen hier, wüßten ja nicht genau was da in München gemacht worden wäre und würden das machmal auf den Bilder daher falsch deuten. Also nciht zu optimistisch sein meinte er. Der Tumor würde jetzt, nch 8 Wochen, er so richtig angegriffen und die Leberwerte würden auch nunr hoch ansteigen. Das wäre normal, sollte ich aber weiterhin beobachten lassen. Nun bekommt Mama Wasertabletten und wir sollte dann bis Juli abwarten, wenn in München Kernspint und PET gemacht würden. Erst dann könnte man genaueres sagen. Doch irgendwie bin ich nun erleichtert wo ich weiß woher die Schmerzen kommen. Man malt sich ja oft das Schlimmste aus. Doch auch ich habe mitr die CT Bilder genauestens angesehen und habe alle Bilder von den letzten Jahren verfahrt. Diese Bilder sehen wirklich anders aus. Dort wo immer der dicke schwarze Fleck, spricht der Tumor war, dort sieht man nun helle Stellen. Aber alles spekulieren nützt nichts, wir müssen noch ein weig warten. Das wollte ich euch unbedingt erzählen. Jetzt muss ich ich wieder sputen, denn 3 Ragen halten einen ganz schön auf Trab. Wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Hoffentlich hört der regen bald auf. Unser Großer hat Sonntag Firmung, aber ich glaube ohne Regenschirm geht nix. Also Nix mit Kaffeetrinken auf der Terrasse. Viele liebe Grüße+Michaele |
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hallo
mein mann erkrankte an einem lebertumor ,haämangiosarkom ,die ärzte gaben sich wirklich alle mühe haben alles versucht aber alles umsonst ,er verstarb,metasthasen bis in lunge und gehirn. bei diesem seltenen tumor sind die überlebungschancen ohne OP bis 10 monate und mit OP bis zu 5 jahren sagt man ,bei ihm war keine OP möglich aus mehreren gründen er schaffte es nur 11 monate,ein sehr bösartiger tumor :cry: lg sylvia |
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Liebe Sylvia,
es tut mir leid, dass dein Mann so schnell gehen musste. Das war und ist sicher eine schwere Zeit für dich und dauert bis man/du es "fassen" kann/st. Dennoch für alle, die hier mitlesen: Jeder Mensch ist anders - jede Krebserkrankung verläuft irgendwie anders - jede Statistik gibt nur Anhaltspunkte - und wer weiß schon oder entscheidet zu welchem Teil der Statistik gerade du oder unsere Angehörigen gehörst/gehören ? Krebs ist nicht unbedingt gleich ein Todesurteil - deshalb bewahrt euch alle hier eure Zuversicht und den Glauben, dass egal was geschieht es seinen Sinn hat, auch wenn wir diesen Sinn nicht unbedingt verstehen können. viele Grüße Doro |
AW: Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Michaele,
na das sind ja +/- Nachrichten. Die Unsicherheit ist wirklich das Schwerste zum aushalten, oder ? Ich wünsche dir, dass die Zeit bis zur Untersuchung in München schnel vorbeigeht. Liebe Birgitt, hat sich deine schwiegermutter einigermaßen erholt inzwischen ? viele Grüße Doro |
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Hallo zusammen,
Michaele Da habt ihr ja wieder mal Hölle und Himmel durch gemacht, kann mir vorstellen wie du dich fühlst. Manchmal denkt man doch, man kann diese Achterbahn der Gefühle nicht mehr aushalten und trotzdem geht es immer wieder weiter. Mit jedem Tag kommt ihr dem Termin in München näher und das ist doch positiv. Doro Sie haben am Donnerstag nochmal einen Versuch gestartet zu Entnahme der Gewebeprobe, leider auch wieder gescheitert. Du liegst genau richtig, sie wollten prüfen ob der Tumor noch aktiv ist. Am Freitag wollten sie meine Schwiegermutter wieder in die Tumorbiologie verlegen, aber sie hat sich geweigert und wollte sofort nach Hause. War absolut schwach und ist am Wochenende nur gelegen. Sie hat schon wieder abgenommen und sieht richtig zerbrechlich aus. Am Montag 29.05.06 soll sie wieder nach Freiburg, ev. nochmal Versuch einer Gewebeprobeentnahme oder wieder Chemo. Die Ärzte wollen sich das noch überlegen. Ich frage mich nur, wie lange sie das alles noch durchhält. Ich wüßte nicht ob ich das alles so durchstehen würde, wo bleibt den da das Leben :confused: Alles dreht sich nur noch um die Krankheit und die Behandlung. Ich bewundere jeden, der das alles durchsteht. Ich wünsche euch allen ein schönes verlängertes Wochenende. Liebe Grüsse Birgitt |
AW: Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Birgitt, ich glaube auch ihr macht im Moment die Hölle durch. Ich kann es so nachempfinden. Was ich nur nicht so ganz verstehe ist, warum wollen sie wegen der Aktivität des Tumors unbedingt eine Gewebeprobe entnehmen. Es gibt doch viel weniger schmerzhafte Untersuchungen. Im PET z.Bsp. kann man genau sehen welche Zellen des Tumors noch aktiv sind. Es würde deine Schweigermutter überhaupt nicht belasten. Irgendwie empfinde ich es als eine richtig Qual was die Ärzte da mit dieser Frau machen.
Du hast wirklich Rechtm, wenn du dich fragst wie lange sie das alles noch aushält. Ich würde das glaub ich auch nciht so bewunderswert meistern wie deine Schwiegermutter. Davor ziehe ich immer wieder den Hut. Meine Mutter kommt auch irgendwie nicht so richtig wieder auf die Füße. Sie hat einfach keinen Hunger mehr und ständig ein Völlegefühl im Magen. Eigentlich ein Alarmzeichen für mich,doch auch irgendwie eine Beruhigung, wo ich doch weiß das es lt. dem letzten Befund von letzter Woche nichts bösartiges ist. habe auch nochmal mit dem Arzt in München telef. und er sagte mir das nun 8 Wochen nach dem Eingriff die Leber am stärksten attakiert wird udn diese Zeichen normal seien, er aber keine Ferndiangose stellen würde. Die Leber würde nun sehr stark angegriffen und das würde halt Kraft kosten. Was mich nur etwas ärgert ist, das man uns das vorher nicht gesagt hat. Man sprach von leichten grippeähnlichen Symtomen und ähnliches. ich finde man hätte uns das vorher sagen müssen, denn dann wären wir nicht sofort in heller Aufregung gefallen. Meine Mutter ist natürlich auch sehr angespannt, da meine Schwester nun in den nächsten Tagen ihre Zwilligne entbinden wird. Ich werde meine Schwester bis zur Entbindung bei mir behalten, denn sie darf in ihrem Zustand nicht alleine sein und ihr Mann muss halt Geld verdienen. Mama macht sich ständig Sorgen ob auch alles gutgeht, aber welche Mutter versteht das nicht? Auf einer Seite freuen wir uns wahnsinnig auf die beiden kleinen Würmchen, aber auf der anderen Seite ist halt auch die Sorge udn die kann ich meiner Mutter nunmal nicht abnehmen. Ich hoffe das sie sich halt nach der Geburt wieder aufrappelt, denn da wartet ja auch eine neue Aufgabe auf sie. Mitte Juli ist der Termin in München und irgendwie ist man sehr angespannt und nervös was dieser tag und das Ergebnis mit sich bringt. Hoffen wir das Beste. Dir liebe Birgitt alles Gute und ich drücke die Daumen das es nun endlich klappt mit der Gewebeprobe. Halt mich auf dem Laufenden. Auch dir liebe Doro udn deinem Mann die abesten Grüße aua dem verregneten Sauerland Gruß Michaele |
AW: Behandlung von Lebermetastasen
Hallo ihr zwei,
lasst euch nicht unterkriegen !!!! Das mit der PET ist so ne Sache, Michaele. Bei meinem Mann war das ja auch so. Sie haben vor der OP die PET gemacht, um weitere Metas im restlichen Körper auszuschließen. Dabei haben sie die noch hühnereigroße Metastase in der Leber selbstverständlich gefunden, obwohl sie im Ultraschall nicht mehr zu erkennen war für jemand, der nicht wusste, dass da was sein musste. So, und dann haben sie operiert und das Ding, das sie da rausgeholt haben, sah schon bei der OP äußerst merkwürdig aus und in der Histologie wurde dann ja nachgewiesen, dass es gar nicht mehr aktiv war - sprich man hätte sich die OP sparen können ! Nur, wer weiß das schon vorher ? Und da kam dann auch die Frage: Wenn das Ding schon abgestorben war, warum konnte man es dann im PET sehen ? Diese Antwort haben wir bekommen: Ein abgestorbenes Tumorgewebe verursacht beim Abbau eine Entzündung. Ist der Körper mit dem Abbau einer Entzündung beschäftigt findet an dieser Stelle erhöhter Stoffwechsel statt und diesen Entzündungsherd zeigt die PET an. Logisch und nachvollziehbar, oder ? Und so kann es bei euch Birgitt ja auch sein. Vielleicht hat die Chemo ja angeschlagen und bevor sie deine Schwiiegermutter weiter mit Chemo oder OP schwächen, wollen sie erst mal wissen, was da drin eigentlich passiert ist. Na ja, das ist halt meine laienhafte Erklärung. Ich wünsche euch jedenfalls, dass ihr bald Klarheit bekommt - denn diese Unsicherheit ist es, die einen fertig macht, oder ? Michaele - ich wünsche euch ganz viel Glück beim Familienzuwachs. In der gyn. sind sie ja eigentlich so weit, dass man ausgehen kann, dass alles gut geht. Aber natürlich - man weiß es nie. Bis dann :winke: :winke: Doro |
AW: Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Doro, Hallo Michaele,
na habt ihr das verlängerte Wochenende etwas genutzt und ausgeruht ? Wir konnten mal in Ruhe auf unsere Baustelle arbeiten, war halt nicht so erholsam aber man freut sich ja auf das Haus. Meine Schwiegermutter ist heute wieder nach Freiburg in die TB, sie wollen probieren ob sie den Katheder in die Leber setzen können und wenn das klappt mit der Chemo anfangen. Drückt uns mal die Daumen das es diesmal besser läuft. Michaele Denke manchmal ist es wohl besser das man uns nicht viel sagt, sonst würden wir uns noch vielmehr verrückt machen. Sicher könnte man mit den ganzen Sachen besser umgehen, aber würden wir nicht schon bei jedem Krümmel das schlimmste befürchten. Wie geht es deiner Schwester ??? Kannst du vor lauter Kinderbetreuung überhaupt nochmal in Ruhe durchatmen ??? Ist sicher sehr anstrengend, aber doch auch eine positive Ablenkung. Ich fiebere auf jedem Fall schon mit. Liebe Grüsse Birgitt |
AW: Behandlung von Lebermetastasen
Hallo!
Bin zum erstenmal bei euch im Forum, verfolge aber eure Beiträge schon länger. Ich finde, ihr seid alle sehr tapfer und kämfperisch, was nicht immer leicht ist, denn man hat ja auch noch sein eigenes Leben und kann nicht immer nur über Krebs nachdenken. In unseren Leben hat dieser Mist schon viel verändert. Meine Schwiegermama ist mit 48 Jahren an Streukrebs verstorben. Und meine Mum hat kurz vor Weihnachten 2005 die Diagnose bekommen, dass sie ein Karzinoid im Darm mit Lebermetastase hat (Durchmesser ca. 10 cm :eek: ). Im Darm konnte fast alles entfernt werden , es blieben leider minimale reste drin !!! In der Leber will niemand was tun, weil ja der darm nicht ganz tumorfrei ist. Nun bekommt meine mum Sandostatin-Monatsdepot spritzen und macht eine Misteltherapie. es geht ihr zur zeit sehr gut, aber ich habe grosse angst vor der Zukunft und verstehe nicht, warum man gegen die Lebermetastase nicht vorgehen will :( ! Wisst ihr, ob die SIRT-Methode bei Karzinoiden machbar ist, oder kennt sich jemand mit dieser Art von Tumoren aus ??? Danke! Madonna |
AW: Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Madonna, leider kann ich dir da auch keine Auskunft geben. Soviel ich weiß wird die SIRT nur angewandt wenn es sich um einen einzelnen Tumor handelt, der keine Metastasen gestreut hat. Aber so ganz sicher bin ich mir da auch nicht. Frag doch einfach mal unverbindlich in München an der Uni an.
Hallo Birgitt, ja ich drücke euch ganz fest die Daumen, das es nun mit der Chemo klappt. Du hast vollkommen Recht, manchmal ist es gut, wenn man nicht weiß was auf einen zukommt. Es würde einen schon im Voraus verrückt machen und die ganze Sache ist eh schon belastent genug für alle. Es ist ein ewiger Kampf! Habe im Moment wirklich viel um die Ohren und bin selber augenblicklich gesundheitlich angeschlagen und komme schlecht auf die Füße. Muss mich ziemlich zusammennehmen und bin Abends heilfroh wenn die Kinder im bett sind und ich ein wenig zeit für mich selber habe. Wahrscheinlich kommt meine Schwester in diesen tagen erstmal nach Hause und dann kann es laut Arzt "losgehen". ich freue mich wahnsinnig auf diese beiden kleinen Würmchen. Kommt doch wieder etwas Licht in unsere düste Welt. Habe leider immer wieder das problem das meine beiden "Ziehkinder" schrecklich nach Ihrer Mami jammern. daher hoffe ich das meine Schwester heute nach der Untersuchung erstmal für ein paar tage heimkommt. 2 Haushalte und 2 Nebenjobs, ja und dann auch noch die eigene Familie ist oft sehr anstrengend. Wenn da nicht die ständigen Sorgen um meine Mutter wären. Sie putzt und werkelt den ganzen Tag im Haushalt herum doch ich merke wie sehr es sie anstrengt. Sie möchte auch mir gerne noch arbeit abnehmen, doch ich weiß das sie das nicht auch noch schaffen würde. Na ja und irgendwie glaub ich ist sie auch nervös vor der Geburt u.s.w. Es ist halt ihr Kind und wenn man selber Mutter ist, dann leidet man halt mit. Aber ich denke diese Durststrecke schaffen wir auch noch. Wie weit seit ihr mit dem häuslebauen? Da habet ihr sicher auch sehr viel Arbeit, aber wenn der tag des Einzuges kommt, dann bist du sicher geschafft, aber überglücklich. Viele liebe Grüße Michaele |
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Hallo!
Mein Vater hat ein kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Lebermetastasen Diagnose September 05, mit kompletter Remission im Februar 2006 nach Chemo. Nun ist der Tumormarker wieder aktiv, knapp über Grenzwert. Die Metastasierung liegt in der Leber vor. Lunge ist frei. Chemo soll nun in 4 Zyklen mit Topotecan (Hycamtin) gemacht werden. Wer kann mir vielleicht etwas über dieses Mittel und seine Wirksamkeit auf Lebermetastasen sagen? Habe zwar schon über die verschiedenen Ärzte - und Fachzeitschriften so gut es geht infos gezogen, aber wie sieht es in der Realität aus? Würde mich freuen, wenn mir jemand was zu besagtem Mittel sagen kann! Vielen lieben Dank schonmal! Liebe Grüsse Milki |
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Hallo Michaele, Hallo Doro,
jetzt hat es endlich geklappt, der Katheder konnte von der Leiste aus eingesetzt werden. Sie haben gleich noch eine letzte Chemo direkt in den Tumor gemacht. Seitlich von der Leber haben sie auch noch einen Schnitt gemacht und irgendwie den Tumor stillgelegt. Keine Ahnung was die genau gemacht haben, meine Schwiegermutter hat wiedermal nicht nach gefragt. Jetzt darf sie die nächsten fünf Wochen zu Hause bleiben und muss sich richtig erholen. Anfang Juli muss sie dann nochmal in die Uni und es wird nochmal eine PET gemacht. Danach soll die Entscheidung fallen OP ja oder nein und falls ja soll der OP Termin gleich festgelegt werden. Jetzt heißt es wiedermal abwarten, meine Schwiegermutter ist total zuversichtlich dass sie gleich einen OP Termin bekommt. Wie sieht es denn bei euch aus Michaele ??? Hat sich deine Mutter wieder etwas erholt ? Was macht deine Schwester mit den Zwillingen ? Werden sie die nächsten vier Wochen noch abwarten oder wollen sie immernoch schon vorher auf diese Welt ? Doro wie war euer Urlaub ? Alle gut erholt ? Ich wünsche euch allen ein schönes sonniges Wochenende. Liene Grüsse Birgitt |
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Hallo Birgitt, na das sind doch auch mal etwas positive Nachrichten. Endlich konnte mal etwas getan werden. Ich weiß, nun geht die Warterei wieder los und die empfinde ich auch immer als sehr belastend.
Meiner Mutter ging es am Wochenende überhaupt nicht gut. Im Bauchraum hatte sich wieder so viel Wasser gebildet und sie hatte schreckliche Schmerzen. Ich bekam es richtig mit der Angst zu tun. Habe dann meinen Chef angerufen und der kam sofort und sagte das sie ein spezielles Mittel brauchte welches das Wasser ausschwemmen würde. Das hat er ihr auch sofort gegeben und nach 1 Stunde bereits konnte sie ständig zur Toilette und das Wasser wurde nach und nach auch wieder klar. Nun geht es ihr wieder recht gut und sie ist schonj wieder am Putzen. Mein Chef sagte das das Wasser nur von dem Einspritzen der Nuklearmedizin gekommen sei und das das nichts mit dem eigentlichen Tumor zu tun hätte. Durch das Einspritzen hat die pforader einen Überdruck bekommen, ja udn das Wasser ist dann in den Bauchraum gegangen. ABer wie gesagt, nun ist sie wieder eifrig und emsig am "Werkeln". Die beiden kleinen Wurzelzwerge lassen noch auf sich warten. Meine Schwester ist nun tagsüber mit den anderen beiden Kleinen bei mir daheim und ich versuche alle so gut es geht zu verwöhnen. Abends bin ich oft richtig platt. Der Arzt meinte es könnte nicht mehr lange dauern. Ich freue mich riesig auf die beiden Babys, lenkt mich das sicher auch vom Kummer über meine Mutter ein wenig ab. Im Augenblick wächst mir die viele Arbeit und die Nervenbelastung etwas über den Kopf. Meine Arbeitsstelle habe ich doch nicht drangegeben, gehe einfach zu gerne nebenbei ein paar Stunden arbeiten. Doch ich denke, wenn die beiden dann nächste Woche gesund auf die Welt kommen, dann ist das der schönste Lohnfür mich. Nun wollen wir dieses Wochenedne mal so richtig ausnutzen uns viel (soweit das die Weltmeisterschaft zuläßt) draussen im Garten aufhalten. Euch allen ein wunderschönes und endlich sonniges Wochenende Gruß Michaele |
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Hallo zusammen,
wir sind wohlbehalten zurück und hatten statt der kalten und nassen Tage in Deutschland wunderbaren Sonnenschein. Jetzt ist der Sonnenschein ja auch hier ins Land gezogen !!! Wir sind froh, dass wir gefahren sind und Abstand gewonnen haben und das hat uns auch wirklich gut getan. Meinem Mann geht es immer noch gut. Also nach wie vor alles im grünen Bereich. Die nächste Untersuchung ist ja auch erst im August. Bis dahin gehen wir jetzt mal vom Positiven aus - :) !! Birgitt, das freut mich, dass es bei euch ein Schrittchen weiterging. Dass deine Schwiegermutter so positiv gestimmt ist würde ich als gutes Zeichen sehen. Jetzt hoffe ich mit euch, dass die OP dann stattfinden kann. Ist natürlich auch noch ´ne Zeit bis dahin und damit ist diese Warterei und der damit verbundene Nervenstress gegeben. Du hast mit eurem Hausbau ja Ablenkung - das hat ja auch seine guten Seiten. Wo soll sie denn dann operiert werden und wisst ihr von wem ? Ich will dir hier einfach nur mitteilen, dass uns das Diakoniekrankenhaus ganz klar empfohlen wurde und uns auch sehr überzeugt hat. (Wir kennen den Vergleich zur Uni. Mein Mann war ja davor auch schon in der Uni, die grundsätzlich ja auch gut ist.) Auch wurde uns gesagt, dass im Diakoniekrankenhaus die Leber - OP`s Chefsache sind und so war es auch. In der Uni weiß man im Endeffekt nicht, wer dann wirklich operiert - selbst wenn es heißt bei Dr. XY.... ! Es sei denn, man ist privat versichert. Dann kann man sich glaube ich auf die Aussagen verlassen. Und auch im Anschluss an die OP ist man in der Uni immer wieder mit neuen Leuten konfrontiert und muss wieder alles von Neuem erzählen. Na ja, ich weiß, dass es sehr schwierig ist in dieser Maschinerie etwas anderes zu wollen als von dem betreuenden Arzt vorgeschlagen wird. Man ist sich schlussendlich ja auch nie sicher, was wirklich richtiger ist. Ich wollte es dir einfach nur mitteilen und vielleicht ist die Situation ja so, dass ihr es in der "TuBi" ansprechen könnt oder wollt oder euch sogar die Wahl angeboten wird wie auch uns. Michaele - sind die Zwillinge da ? Deine Mutter ist ja wirklich bewundernswert wie sie immer wieder "aufsteht" und weitermacht - genauso wie du, oder ?? Hallo Milki1 schau doch mal unter Lungen/Bronchialkrebs, ob dort jemand Erfahrung mit dieser Chemo hat. Die eingesetzten Chemomittel richten sich ja immer nach dem Ort/Organ des Primärtumors und nicht nach dem Organ wo die Metas sich dann festbeißen. Weil die Lebermetas ja wahrscheinlich dieselben Tumorzellen sind wie der Primärtumor also in eurem Fall Bronchialkarziniom. Ich kann dir zu Topotecan leider auch nichts sagen. Ich wünsche euch ein schönes WE und nehmt die Sonnenstrahlen in euch auf. Doro |
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Hallo zusammen,
ich bin bisher nur stille Mitleserin, aber Ihr alle seid mir so ans Herz gewachsen, ich warte immer mit Herzklopfen auf neue Nachrichten in diesem Thread, da will ich auch mal "den Mund aufmachen". Ich bin Angehörige, mein Mann bekam im April 05 Diagnose SPRK. OP mit vollständiger Entfernung der Speiseröhre, einem Teil des Magens, Magenhochzug. Nach ein paar Wochen als geheilt entlassen, ohne Bestrahlung oder Chemo, da man den Tumor komplett entfernt hatte, keine Metas oder Lymphknotenbefall. Reha, langsame Erholung, Wiedereingliederung in den Beruf im Dezember, komplett arbeiten wieder mit Schichten usw im Januar. Der Alptraum schien vorbei. Ende Januar CT-Kontrolle, wir bekamen die Hammer-Diagnose multiple Lebermetastasen in beiden Leberlappen, OP nicht mehr möglich, nun palliative Chemo mit 5FU, Cisplatin, Leukovorin wöchentlich im Wechsel stationär und ambulant. Den ersten Block, (6 Zyklen) hat er sehr gut vertragen, er war zwar oft müde, aber mit den obligatorischen MCP-Tropfen hatte er alles andere gut im Griff. Beim zweiten Block kamen die Nebenwirkungen mit Wucht, extrem die Entzündungen der Schleimhäute, kaum essen möglich, schlimmer Würgereiz, sobald er die Infusionen sah. Jetzt gehts morgen zum 3. Block wieder ins KH. Ich hoffe, dass er noch lange, lange durchhält. Einiges möchte ich gerne noch loswerden: @Michaele Tausend Dank für Dein Rezept des Aloe-Vera-Saftes. Das Ding wirkt wirklich wunder, ich bin Dir unendlich dankbar. Seitdem Alfred wieder besser essen kann, ist auch seine Kraft (und damit extrem seine Stimmung) gestiegen. Nur eine Nachfrage (ich wußte gar nicht, wie die Dinger aussahen und war sehr überrascht, als die Blätter ankamen.:lach2: ) Du nimmst aber doch nur das Mark der Pflanze, oder auch das Grün drumrum? Sorry, ich muss da wirklich sehr naiv fragen.... @Doro Ich bin sehr froh, wieder einen Eintrag von Dir hier lesen zu können. Deine "Geschichte" hat mich besonders berührt, weil es bei uns zunächst auch hieß, es ist sehr sehr sehr unwahrscheinlich, dass da Metas kommen, und dass bei Euch so ein Wunder nach der Chemo der Lebermetas passierte, das ist auch mein Hoffnungsschimmer.... ein bißchen hoffen darf man doch trotz aussichtsloser Diagnose der Ärzte. @Birigt Ich bewundere soviele Leute hier, die tausend Dinge auf einmal schaffen. So ein Hausbau ist schließlich nicht pillepalle, auch wenn es ablenkt. Ich hoffe für Deine Schwiedermutter das Beste. @Sandi Ich konnte hier lange nichts mehr von Dir lesen, sicher wissen die anderen, wie es Deinem Vater geht, so von PN. Aber vielleicht kannst Du den anderen stillen Mitlesern, die hier vielen so fest die Daumen drücken, mal sagen, wie es Deinem Vater geht? Ich hoffe für Dich, auf viel viel Kraft. Ehrlich gesagt, habe ich Angst, nach Gine zu fragen. Ihr letzter Eintrag hat mich sehr berührt. Weiß da jemand was? Wie gesagt, ich lese schon seit Februar mit und habe diverse Daten an meinem Kalender angestrichen. Der nächste ist der 17.7. für Michaels Mutter. Ich werde fest an Euch denken und hoffe, bis dahin haben die Zwillinge sich gemeldet. Ein Wahnsinn-Pensum, was Du da schafftst, Michaele. Uff, langes Posting. Danke fürs Lesen ;) Es war mir wichtig, das jetzt mal von der Seele zu bekommen. Liebe Grüße Erle:winke: :winke: |
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Hallo Erle,
herzlich willkommen hier. :winke: :winke: Ja natürlich - man darf/muss immer hoffen. Hoffnung ist doch wichtig. Und die Prognose von Ärzten kann immer im individuellen Fall falsch sein. Du hast es hier doch schon gelesen: Wunder gibt es immer und jeder Mensch ist anders und geht anders mit der Erkrankung um. Dein Mann bekommt doch auch Cisplatin. Wenn er an Händen oder Füßen ein Kribbeln oder ein eingeschlafenes Gefühl bekommt, dann sagt das bitte sofort dem Arzt. Das kann sonst mit jeder Chemo schlimmer werden und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Das weiß ich als eine der unangenehmen Nebenwirkungen von Platin-Chemos. Bis bald wieder viele Grüße Doro |
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Hallo Erle, kein Problem wenn du nachfragst. Freut mich unendlich das ich dir mit dem Aloe-Rezept weiterhelfen konnte. Also das Grünzeug muss auch mit rein, du musst nur die Spitzen abschneiden. Alles klar?
Hallo Doro, bei uns geht es im Moment nur noch abwärts. war gestern mit meiner Mutter wegen der andauernden Schmerzen im Bauch bei meinem Chef und der hat Ultraschall gemacht. Der Bauch ist voll mit Wasser hat er festgestellt und ich muss Mama heute noch nach Olpe ins krankenhaus bringen. Dort soll punktiert werden. Bin ziemlich fertig mit den Nerven. Auf der einen Seite habe ich schreckliche Angst um meine Mutter und auf der anderen Seite kann meine Schwester jede Stunde die Kinder bekommen. So nah liegt Freund und Leid beieinander. Ich könnte laut schreien. Habe mich sofort mit München in Verbindung gesetzt und nachgefragt ob das mit dem Bauchwasser normal ist. Der Arzt sagte mir normal wäre das nicht, aber es wäre schon häufiger vorgekommen. DÁuf der Leber ist nun nach 3 Monaten ein starker Druck und der kann das Wasser verurachen. Im schlimmsten Fall wäre halt eine verschlchterung des Gesunheitszustandes eingetreten, doch ich konnte ihm sagen das auf der CT der Tumor nicht gewachsen sei. Das wäre eine große Beruhigung. Nun müssen wir wieder abwarten. Nimmt denn das nie ein ende. ich habe Angst das ich das nervlich alles nicht mehr packe. Ich weiß das baucwasser im Normalfall immer Ernst ist, weiß aber auch das das alles mit dem Eingriff in München zu tun hat. Leider liegen meine Mutter und meine Schwester in 2 verschiedenen Krankenhäusern die ca. 50 Minuten voneinander entfernt sind. Also pendle ich ständig hin un her. Bitte drückt und die Daumen. Viele liebe Grüße Michaele |
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Hi Michaele,
jetzt kommt es aber dick für dich. Da kann ich verstehen, dass du nicht mehr weißt, ob du das noch durchhälst. Kannst du wenigstens schlafen ? Ich weiß, dass es schwer ist, aber vielleicht solltest du innerlich das eine oder andere auch abgeben. Es gibt doch sicher auch einen Vater von den Zwillingen, oder ? Oder vielleicht eine Haushaltshilfe ? Fragt mal bei euren Mobilen Sozialen Diensten nach (Caritas / DRK / Diakonie oder so). Bei soviel Belastung in einer Familie müsstet ihr dort Unterstützung bekommen. Deine Schwester auf jeden Fall. Das steht ihr in dieser Situation zu. Und dein Vater je nachdem auch ! Du musst nicht alles auffangen und tragen in deiner Familie ? Du hast auch das Recht mal nein zu sagen. Was haben die anderen davon, wenn du zusammenklappst und dann gar nichts mehr geht? Dann bist du auch keine Stütze mehr. Pass gut auf dich auf und hole dir Hilfe. Deiner Mutter wünsche ich, dass es bald besser wird. Wenn im CT jedoch der Tumor nicht gewachsen ist, dann ist das doch ein gutes Zeichen, oder ? Ich wünsch euch so, dass die Zeit schneller vergeht. liebe Grüße Doro |
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Hallo zusammen,
es ja wieder mal viel passiert. Michaele laß dich bloß nicht unterkriegen, KOPF HOCH !!! Das ist nur wieder mal ein kurzes Zwischentief. Die Antwort aus München hört sich doch ganz gut an. Ich bin mir sicher, dass deiner Mutter heute im Krankenhaus geholfen wird. Danach wird es ihr sicher wieder besser gehen, sie ist doch eine ganz grosse Kämpfernatur. Doro hat Recht, du musst nicht alles alleine machen. Holt euch Unterstützung, falls euch von Caritas, etc. nicht geholfen werden kann frage doch mal bei der Gemeinde nach ob es bei euch eine Nachbarschaftshilfe gibt. Die sind nach unserer Erfahrung schneller verfügbar. Kein Mensch ist dir böse, wenn du auch mal etwas kürzer tritts. Es nutzt ja keinem was, wenn du auch noch umkippst. Ich drücke euch ganz fest die Daumen. Doro Freut mich dass ihr einen schönen erholsamen Urlaub verbracht habt. Leider geht der Urlaub immer so schnell vorbei, aber bei dem schönen Wetter hier hat man ja auch schon etwas Urlaubsstimmung. Danke für den Tip mit dem Krankenhaus, ich persönlich würde mir das schon überlegen. Aber für meine Schwiegermutter kommt jetzt nur die Uni in Frage, dass kennt sie schon und auch die Ärzte. Denke mal das liegt am Alter, sie hat einfach Angst vor allem neuen. Schade, aber da kann man nichts machen. Wenn sie sich da gut aufgehoben fühlt, müssen wir das akzeptieren. Erle auch von mir ein herzlichen willkommen. Ich drücke euch ganz fest die Daumen für den 3.Block. Mit Hilfe von Michaeles Aloe-Vera-Rezept wird es deinem Mann bestimmt besser gehen. Bei meiner Schwiegermutter war es ja ähnlich und seit sie täglich den Saft trinkt sind die Entzündungen komplett verschwunden. Es ist ganz wichtig immer positiv zu denken, die kleinen Zwischentiefs gehören wohl leider dazu. Also auch euch alles gute und Kopf hoch. Liebe Grüsse Birgitt |
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Hallo ihr Lieben, vielen vielen Dank für eure aufmunternden Worte. Ich musste erstmal weinen als ich das alles las. Bin zur Zeit ziemlich Kopflos. Gestern wurden bei Mama direkt 1 Liter Wasser aus dem bauch punktiert und der Arzt sagte es wäre gar nicht so viel Wasser wie sie vermutet hätten. Höchstens noch 3 Liter. Doch leider wechseln die Ärzte bei ihr ständig und jeder Arzt sagt etwas anderes. Gestern der zuständige Arzt sagte wir punktieren nochmal am Morgen udn heute war wieder ein anderer Arzt da und der meinte bloß nicht punktieren bei sp wenig Wasser, denn das würde mehr Entzündungen mit sich bringen als es wert ist. Ein Anderer Arzt sagt Wasser immer über den ganzen tag auffangen udn gleichzeitig abmessen wieviel sie über den tag getrunken hat. Ein anderer Arz sagt, es wäre Blödsinn und sie sollte Wassertabletten nehmen und wieder heim gehen. Wieder ein anderer Doc sagt es müßte nun erswtmal die Ursache für das wasser gefunden werden udn er sprach von neuen Metastasen auf der Leber, obwohl er noch nicht mal ein Röntgenbild gemacht hat. Habe ihn auf die Röntgenbilder von vor 3 Wochen hingewiesen und habe ihm auch gesagt das da keine Metastasen zu sehen gewesen sind. Doch er meinte auf die Bilder von anderen ärzten würde er nichts geben. Finde ich echt eine Frechheit. Dann brauch man ja erst gar nciht zum CT, wenn das eh alles Quatsch sein soll. Er sagte auch sofort zu meiner Mutter das er hoffe das in dem baucwasser keine Krebszellen zu finden seien, denn dann würden die Metastasen so schnell im Bauchraum wachsen das man zusehen könnte. Wiederum eine andere ausnahmsweise mal nette Ärztin sagte das das bauchwasser superklar wäre udn sie nicht glaube das da etwas bösartiges drin sei.
Was soll man jetzt glauben? Auch die ganzen Sachen die in München gemacht worden sind, die intressierten die ärzte gar nicht. Ich habe manchmal das Gefühl das jede Klinik nur für sich spricht. Leider kann ich meinen Chef auch im Moment nicht erreichen, sonst hätte ich ihn heute noch darauf angesetzt, aber der ist zum Fußballspiel deutschland gegen polen gefahren. Schade, sonst kann ich ihn tägl. sprechen und jetzt wo es wichtig ist, ist er nicht da. Meine Nerven liegen echt blank und ich bin ständig am Weinen. Irgendwie wird mir das alles echt zuviel. Gottlob kann meine Schwester wieder herumlaufen (oder sol ich sagen watscheln) und das nimmt mir dann schon etwas Arbeit ab, d.h. ich brauche mich nun nicht ständig um die anderen zwei Wurzelzwerge kümmern. So, nun habe ich euch mal wieder mein Herz ausgeschüttet. Was haltet ihr von der ganzen Sache? Viele liebe Grüße Michaele |
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Hallo Michaele,
du Arme bist ja wirklich mit den Nerven am Ende :pftroest: Laß dich jetzt bloß nicht von diesen verschiedenen Aussagen so verrückt machen. Ihr habt ja die CT vor drei Wochen gehabt und die war OK !!! Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dieser kurzen Zeit neue Metastasen entstanden sind. Das kann doch gar nicht sein. Die verschiedenen Ärzte sagen ja von gut bis böse alles, sowas gibt es doch gar nicht. Habt ihr die Aufnahmen vom CT mit in die Klinik genommen ? Wenn nicht würde ich die letzten Aufnahmen besorgen und vorlegen. Ich finde es total unverschämt, wenn der eine Arzt solche Komentare von sich gibt, ohne eigentlich genau zu wissen was ihr alles schon gemacht habt. Streiche die Äusserungen von dem gleich mal wieder, sorry aber der spinnt doch !!! Ich würde die nette Ärztin mal fragen, ob sie nicht direkt mit München Kontakt aufnehmen kann. Wäre doch sicher am besten bevor es noch mehr Missverständnisse gibt. Ich drücke dir ganz fest :knuddel: Liebe Grüsse Birgitt |
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Hallo Michaele,
Mensch Du, :pftroest: :pftroest: lass Dich mal drücken, es tut mir unglaublich leid, dass Du soviel durchhalten musst im Moment. Hast Du wenigstens nen lieben Mann, der Dich mal in die Arme nimmt? Übrigens, was Doro da geschrieben hat, hab ich auch gedacht. Es muss doch einen Vater zu den kommenden Zwillingen geben, der ist doch dran mit kümmern. Wenn Du bei Deiner Mama bist, und damit auch Deinen Vater unterstützt, hast Du ja wohl reichlich genug auf Deinem Nervenkostüm rumliegen. (Und lass da noch Deine eigene Familie, Partyservice usw weg...) :pftroest: :pftroest: Hattet Ihr keinen speziellen oder besser zuständigen Arzt für Deine Mum, bevor Ihr nach München gefahren seid? Wieso gibt da jetzt jeder Wald-und Wiesendoktor im Krankenhaus seinen Senf dazu? Bitte lass Dich nicht verrückt machen, denk daran, dass Du soooo viel über Deine Mum weißt und eigentlich Ihr bester Arzt bist. Kopf hoch, Du schaffst das. Kick die Deppen weg, die Dir die Nerven rauben, denen ist anscheinend zu heiß....:angry: :angry: Uns ist es gestern das erstemal passiert, das die Leukos so niedrig waren, dass die Chemo bei meinem Mann verschoben wurde. Und das, obwohl er doch 2 Wochen Chemopause hatte. :sad: Tja, da haben wir halt unser Köfferchen wieder eingepackt... Wenn ich nur wüßte, was man machen kann, um die sch***Dinger wieder hochzutreiben, aber die Ärzte sagen, da kann man nur warten. :sad: Ich wünsche Euch allen ein langes, friedliches Wochenende, Erholung für alle, die es dringend nötig haben. Liebe Grüße Erle |
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Zitat:
@Michaela: Ich hoffe bei euch löst sich bald alles in Wohlgefallen auf und die ganze Tortur mit SIRT hat sich ausgezahlt! LG 3Jane |
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Hallo Michaele,
wie sieht die Lage denn heute aus ??? Habt ihr nochmal mit der netten Ärztin sprechen können ? Habe mich gestern derartig über die b..... Arzt aufgeregt, dass hat mich die ganze Nacht noch beschäftigt. Erle hat Recht, wo wart ihr denn vor München in Behandlung ? Könntet ihr nicht wieder zu diesem Arzt gehen. Ich hoffe so für euch, dass sich die Lage gestern wieder etwas normalisiert hat. Ganz, ganz liebe Grüsse Birgitt :pftroest: |
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Hallo 3Jane,
vielen Dank für den Tip. Habs mir gleich durchgelesen und mir notiert. Ich werde die Ärztin gleich am Montag drauf ansprechen! Hab schon oft gedacht, es muss doch für sowas Medikamente geben. Vielleicht wollen sie ihn nur nicht ständig mit was vollpumpen. Vielleicht denken sie in dem Zusammenhang an die viel zitierte Lebensqualität. :( Liebe Grüße Erle |
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