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AW: Gott, Glaube und Krebs....
Guten Morgen, Ihr Lieben!
Liebe Mona, da bin ich aber froh, daß Du mir nichts unterstellt hast. Vielleicht ist es wirklich unsensibel gewesen, das kann sein. Nur ich persönlich nehme solche Äußerungen nur Menschen übel, die nicht krank sind. Weißt Du, wie ich es meine? Als ich meine Diagnose im letzten Jahr bekam, da sagte eine "gesunde" Frau zu mir: "Also ich würde mich nicht operieren und behandeln lassen" Ich war geschockt... Wie kann sie das sagen? Sie ist nicht krank! Sie kämpft nicht. Wenn mir aber jemand, der selbst Betroffen ist, sagt, er würde keine OP oder Chemo oder so machen, dann respektiere ich das aus ganzem Herzen. Der Mensch hat sich entscheiden müssen. Da liegt für mich der Unterschied! Ich habe zur Zeit keinen Grund, mir Gedanken zu machen, was wäre, würde ich spüren, daß die Krankheit sich nicht verdrängen läßt aus meinem Körper. Ich habe aber natürlich diese ganze Spirale zuende gedacht, an viele Grenzen bin ich gestoßen,so daß ich das Gefühl habe, ich könnte dann nicht mehr. Ob es dann so wäre, das weiß ich nicht. Ich glaube aber, daß ich das für mich so denken darf. Daß ich Dir damit wehtue, das war wirklich nicht meine Absicht.:pftroest: ! @Silleke: Quirin meint es nicht so, wie Du es verstanden hast. Er sagt nicht, daß sie sich diese 16 Jahre nicht hätte antun sollen, wenn sie sich dann zum Selbstmord entscheidet. Ich glaube, er meint, daß sie so gekämpft hat, so hart und viele viele Jahre, um dann letztenendes doch sich das Leben zu nehmen. Liebste Birgit! Ich umarme Dich! Danke, Deine Worte sind genau richtig!!! Liebe Grüße, hope |
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Meine Lieben,
ich melde mich in letzter Zeit recht selten hier, ich bin einfach zu traurig, zu müde und zu schlapp, um mich hier rege zu beteiligen.... Ich hoffe Ihr versteht und verzeiht mir das.... Nun ist mein Papa schon seit zwei Wochen tot. Ich vermisse ihn so sehr, meine Mädels fragen immer nach Opa und zünden jeden Tag eine Kerze für ihn an. Ich glaube fest an unseren Gott und ich glaube fest an ein Wiedersehen, ich glaube auch, dass er jetzt glücklich ist... Und dennoch, hier fehlt er mir so schrecklich.... Ich weiß, dass die Trauer auch dazugehört, dass man diese Phase auch leben muss, dass man auch Traurigkeit rauslassen muss, um wieder Platz zu machen für etwas Fröhlichkeit.... Es ist schwer.... Ich versuche langsam wieder den Weg zum "normalen" Leben zu finden und als mich heute morgen vor dem KiGa eine Mutter ansprach und mir Beileid wünschte, musste ich weinen... Ich weiß, dass Gott mich tröstet und meine Tränen trocknen wird.... Beene PS: Für Euch alle eine schöne Woche, Gott sei mit Euch !!! |
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Ich weiss nicht, ob es für uns alle ein unentrinnbares Schicksal gibt... Das würde bedeuten, dass alle unsere Anstrengungen, unser Leben aktiv zu gestalten, von vornherein zum scheitern verurteilt wären.
Was und wieviel wir selbst gestalten können und was und wieviel vorbestimmt ist - darüber haben sich Theologen, Philosophen ... den Kopf zerbrochen. Ohne fassbares Ergebnis. Ich kenne und verstehe Sinn und Ziel allen Leidens auf dieser Erde nicht. Ich kann nur glauben und hoffen, das Gott am Ende allem einen Sinn geben wird. |
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Gewiß ist,
dass wir immer in der Nähe und unter der Gegenwart Gottes leben dürfen und dass dieses Leben für uns ein ganz neues Leben ist. Gewiß ist, dass wir nichts zu beanspruchen haben und doch alles erbitten dürfen; gewiß ist, dass im Leiden unsre Freude, im Sterben unser Leben verborgen ist; gewiß ist, dass wir in dem allen in einer Gemeinschaft stehen, die uns trägt. Zu all dem hat Gott in Jesus Ja und Amen gesagt. Dieses Ja und Amen ist der feste Boden auf dem wir stehen. Dietrich Bonhoeffer Alles Liebe für Euch Anneli |
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Hilf uns , Herr, dass wir Liebe haben
zu allen Menschen. Lass uns eines Sinnes sein untereinander, mit den Fröhlichen uns freuen, mit den Weinenden weinen. Gib, dass wir uns nicht über andere erheben, niemandem Böses mit Bösem vergelten, sondern einander helfen, die Last des Lebens zu tragen. Lass uns auf das Gute bedacht sein und, soviel an uns liegt, Frieden halten mit allen Menschen. Hilf uns, das Böse zu überwinden durch das Gute. Wünsche Euch ein erholsames Wochenende Anneli |
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Lautes und stummes Gebet
Hat dein Gott sich dir enthüllt Ist dein Herz von ihm erfüllt Dann entquillt dir fort und fort Im Gebet das rechte Wort Doch so lang` dein Herz noch leer Such` nach Worten nicht umher Bete stumm, in dich verhüllt Bis dein Herz mit Gott erfüllt Julius Sturm Gruß Anneli |
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Meine Lieben,
heute will ich auch mal wieder schreiben, damit Ihr ab und zu ein "Lebenszeichen" von mir bekommt ! @ Werner: Sorry, erst jetzt: Die allerbesten Wünsche nachträglich zu Deinem Geburtstag ! Gottes guter Segen sei mit Dir !! Morgen ist die Urnenbeisetzung meines Papas. Ich sitze heute hier mit merkwürdigen Gefühlen. Zum einen bin ich sehr entspannt, zuversichtlich und froh, dass seine Seele jetzt auf der anderen Seite ist, dass er keine Schmerzen empfindet, dass er im Licht sein darf, dass er Gott ein Stück näher gekommen ist. Das ist für mich Trost und Hoffnung, auch dass wir uns wiedersehen werden und daran glaube ich fest (nicht erst jetzt, schon sehr lange und durch eigene Erfahrungen sehr intensiv bereichert).... Nun wird morgen seine Asche beigesetzt, es ist nichts weiter als die Reste seiner sterblichen Hülle, aber dennoch wirft mich das noch einmal um oder "zurück".... Nicht zuletzt weil meine Mutter so ganz anders mit der Trauer umgeht als ich. Sie bekommt Angst (sagt sie), wenn ich von einem Leben nach dem Tod spreche, wenn ich von Engeln rede, wenn ich sage, dass mein Vater mir eine Botschaft für sie geschickt hat. Ich rede deshalb nicht mehr mit ihr darüber.... Eigentlich sehr schade... Ich vermisse ihn hier und vermisse auch ihn zu berühren und ihn anzuschauen und mit ihm zu reden, usw. aber ich falle nicht in eine tiefe Depression (wie meine Mutter), weil ich meinen festen Glauben habe und weil ich WEISS, das es nach dem Tod weitergeht. Ich denke, dass die Zeit hier auf der Erde "nur" eine "Zwischenstation" für die Seele ist, um Erfahrungen zu sammeln, die eben nur in einem menschlichen Körper gemacht werden können, um damit das Bewußtsein zu erweitern. Ich glaube auch, dass jede Seele frei entscheiden kann, ob sie noch einmal zur Erde kommt oder nicht, um evtl. etwas anderes zu lernen. Das erklärt in meinen Augen auch, warum manche Seelen sehr jung wieder von uns gehen, sie haben ihr Pensum (weshalb sie zurückkommen wollten) erlernt und gehen dann wieder in das Reich des Lichtes, um dort weiter zu werden und weiter zu wachsen zu dem, was schließlich alle von uns werden: Eins mit Gott.... Das ist meine ureigene Überzeugung und mein Glaube und ich denke, jeder wird mit seinem (Erden)Leben in der anderen (Licht)Welt konfrontiert werden und muss dann der ungeschminkten Wahrheit ins Gesicht sehen, deshalb teile ich auch voll und ganz Birgits Überzeugung: Was man hier auf Erden an Liebe geben kann, was man hier Gutes tun kann wird uns im Leben nach dem Tod unserem Gott näher sein lassen ! Nun, über die Philosophien über ein Leben nach dem Tod wurde viel berichtet, geschrieben, behauptet.... Ich wollte hier nur meinen Standpunkt (ansatzweise) schildern... Wenn wir dahin kommen könnten, dass wir es (wie Tiere) als selbstverständlich ansehen könnten, dass die Erde nur eine Zwischenstation ist, wäre die Trauer sicher leichter zu bewältigen, auch für Menschen wie meine Mutter (der ich natürlich nicht vorschreiben will, wie sie zu trauern hat....). Nun, wir werden sehen, was das Leben noch für uns alle bereithält. Ich schicke Euch für heute viel Liebe und Gelassenheit die Dinge zu nehmen, wie sie sind !! Beene |
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Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquickt meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. |
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Herr, mein Gott, ich danke dir für den Tag:
für das Leben, das du mir schenkst, für das Licht und die Wärme, für den Kaffee am Morgen und das Glas Wein am Abend, für die Menschen, die mir begegnet sind, für alle Liebe, die ich erfahren habe, für die Blumen auf dem Tisch, für deine ganze bunte Welt, für alles, was mir neu war, für alles, was mir Freude brachte. Herr, mein Gott, ich danke dir für den Tag |
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Herr,deine Liebe reicht bis zum Himmel
Deine Treue bis zu den Wolken Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes Wie die große Flut sind deine Entscheide Herr, du wirkst Heil für Menschen und Tiere Wie köstlich, o Gott, ist deine Liebe! Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel Sie laben sich am Überfluß deines Hauses Du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen Denn bei dir ist die Quelle des Lebens Licht schauen wir in deinem Lichte Erhalte deine Liebe denen, die dich kennen und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen Psalm 36 |
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Führe mich, o Herr, und leite
meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschützer und mein Hort. Nirgends als von dir allein kann ich recht bewahret sein. Meinen Leib und meine Seele samt den Sinnen und Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein` Ehre und mein Ruhm, nimm mich auf, dein Eigentum! Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, List und Anschlag von mir wende, und mich halt in guter Acht. Der auch endlich mich zur Ruh` trage nach dem Himmel zu. Heinrich Albert (1604 - 1651) Morgenlied (1642) |
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Hallo ihr Lieben,
ich hatte ein wunderbares Erlebnis und wollte Euch daran teilhaben lassen. Bin leider auf die fasche Seite gerutscht. Wer es lesen möchte: Gedanken und Gedichte - Gedanken mit Gott. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße Anneli |
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Gottes Hände
Geh` mit geöffneten Augen durch`s Leben Lass die Seele sich erfreu`n Das Alles hat dir Gott gegeben Nichts solltest Du bereu`n Du selbst bestimmest deinen Weg Geleitet von des Gottes Hand Er führt dich über diesen Steg Unbemerkt an einem Band Und dennoch magst du frei entscheiden Was für dich das Beste ist Er will dir`s Leben nicht verleiden Gab dir nur eine Lebensfrist Du spürest Höhen und auch Tiefen So ist nun mal der Lebenslauf Und wenn die Ängste dich dann riefen So fing der liebe Gott dich auf Getrost in seine Hände lege Dein Leben gar und sei bereit Bist nicht allein auf deinem Wege So trägt der Herr dich durch das Leid Und geh`n wir irgendwann ins Licht So müssen wir ja nicht verzagen Gott wird uns voller Liebe Auf seinen Händen tragen So weise nicht zurück die Liebe Die Gott bereit ist, dir zu geben Das höchste Gut, das dir stets bliebe Geht es im Leben mal daneben Anneli Waldhaus |
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