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11.02.2005 20:04

Cup-Syndrom
 
Hallo Ihr Lieben,
Euer seelischer Beistand tut sooo gut und es geht wieder etwas besser. Die Stationsärztin war heute abend schon weg und das Personal darf keine Auskunft geben, vielleicht erfahren wir morgen früh mehr, aber wir haben eben mit meinem Mann telefoniert und er war wieder ganz klar und gesagt, dass er es sich selbst nicht erklären kann, dass er in diesem koma-ähnlichen Zustand war. Drückt weiter die Daumen, dass sie nicht auch schon im Hirn sind, sobald ich was weiß, melde ich mich.
Einen schönen Abend und liebe Grüße
Eva-Maria

11.02.2005 20:33

Cup-Syndrom
 
Liebe Eva-Maria,
ich drücke Euch ganz fest die Daumen und hoffe, daß es einfach nur ein vorübergehender Verwirrtheitszustand war, der keine weitere Ursache hat, oder eben eine, wie Bärbel schreibt, die man mit Medikamenten gut in den Griff bekommt. Dieses Auf und Ab zehrt so an den Nerven und es bringt zumindest mich auch teilweise zum Verzweifeln, weil ich dann nicht mehr weiß, was soll ich denn jetzt noch machen. Wobei es meinem Männe im Vergleich zu Deinem ja noch wirklich sehr gut geht und ich auch nicht klagen will. Nur manchmal.... na ja, das kenn ihr /Du ja auch alle selbst.
Ich wünsche Euch trotzdem ein schönes wochenende und wünsche EEuch allen Kraft zum Kämpfen und Zuversicht in die eigene Stärke.
Eva-Maria, ich denke an Dich und Deinen Mann.
Ganz liebe Grüße, an Euch alle
Barbara

11.02.2005 22:37

Cup-Syndrom
 
liebe eva maria

das es deinem mann so schlecht ging finde ich traurig,aber wie ich raus lesen konnte ,ist er im kh dort sehr gut aufgebhoben,hoffentlich hat er keine hirnmetastasen ich drücke euch ebenfalls alle daumen und hoffe von herzen das es deinem mann bald wieder viel viel besser geht

alles lieb und gute für euch elke

und allen anderen cups wünsche ich das selbe kämpft weiter und selbst die kleinste hoffnung hilft weiter

12.02.2005 14:27

Cup-Syndrom
 
liebe eva-maria,

auch ich drücke euch gang, ganz fest die daumen und dass es
keine hirnmetas sind.
lass dich mal ganz lieb drücken, bin im gedanken mit
dir verbunden.

ganz ganz liebe grüssen mit einer dicken portion kraft für die kommenden tage.

liebe grüsse, anna

13.02.2005 12:14

Cup-Syndrom
 
Liebe Eva-Maria, ich drücke ebenfalls ganz fest die Daumen.
das was oich lese kommt mir nur zu gut bekannt vor. Doch meine Mama blieb verwirrt.Da dein Mann wieder ganz klar sprechen konnte, denke ich, dass es ein gutes Zeichen ist. Meine Ma war 6 Stunden im Koma und hat auch die AUGEN VERDREHT; DOCH BLEB WIE GESAGT WEITGHEND VERWIRRT UND HALLUZINIERTE:Was manchmal aber wenn man Schmerzen hat meiner Meinung nicht immer schlecht ist, so bekam sie nicht so viel mehr mit.Alles Gute und TOI TOI TOI

13.02.2005 20:04

Cup-Syndrom
 
Hallo Ihr Lieben,
bin so froh dass es Euch gibt, manchmal ist alles zum Verzweifeln und dann sollst Du noch stark für die Kids sein, die Dir das letzte bißchen Kraft noch rausholen.
http://www.smilies4u.net/images/no_no/no_no_017.gifEs sieht gar nicht gut aus, gestern waren wir alle bei ihm, er war klar, hatte nur eine leicht verwaschene Aussprache, hatte dann ein über einstündiges Gespräch mit der Diensthabenden Ärztin, sie haben nur den Kopf gemacht, nicht aber die Lunge und es ist etwas da im Gehirn, was nach 4 Metas aussieht, er hat aber auch eine starke Infektion die vom Penis herrührt, es ist ja unten alles dick aufgeblasen wie ein Ballon, kommt von den Entzündungen und er hatte ja über 39 Fieber, man kommt da nicht ran, man müsste alles unten wegschneiden, es wird sich wieder entzünden, da es der ideale Brutplatz jetzt für Bakterien ist, das kommt noch hinzu. Man will morgen das Rückenmark punktieren um genau festzustellen ob es Metas sind, Cortison hat er zur Sicherheit gleich bekommen. Jetzt hat er aber auch noch Sauerstoff bekommen, wahrscheinlich sind die Lungenmetas jetzt auch explodiert, so wie alles andere, das jetzt schlagartig geht. Die Ärztin hat mir zwar etwas Hoffnung gemacht, dass er bei ihnen in besten Händen ist und wir ja noch die Chemo als letztes Mittel haben und diese wird sicherlich auch gut anschlagen, da er ja ein kleinzelliges epitheliales Karzinom hat und das spricht sehr gut auf Chemo an. Die Metas im Hirn können bestrahlt werden, Montag früh kommt der Chefarzt und dann wird das weitere Vorgehen besprochen.
Heute kam mein Stiefsohn aus der 1. Ehe meines Mannes, wir sind dann gleich zu ihm und er ist immer noch sehr schwach, sieht aber gut aus. Die Ärztin war gerade da, sie sagte, die Schwierigkeiten mit dem Atmen kommen vom HB, der sehr niedrig ist, nur 7 und er bekommt heute noch 2 Beutel Blut., das macht wohl die Schwäche in den Lungen aus. Sie noch gesagt, wir sollten lieber hoffen, dass es Metas sind im Gehirn, da eine Entzündung sehr viel schwerer zu behandeln wäre. Auf jeden Fall ist er schmerzfrei kann ohne Krücken auf die Toilette und das Fieber war heute weg. Morgen beginnt dann der große Untersuchungsmarathon und die Frage „Wie geht es weiter?“
Auf jeden Fall frage ich mich jetzt, was die ganze alternative Schiene gebracht hat, außer eine horrende Summe Geldes was die Herren Ärzte auch gleich abkassiert haben und durch die Impfung mit den Dendritischen ist der Krebs jetzt erst richtig in Fahrt gekommen. Ich stelle mir das so vor wie die Marienkäfer die die Läuse nicht vertilgen sondern nur melken, diese werden immer mehr und fetter und so stelle ich mir das bei uns vor, denn die massiven Probleme mit den Schmerzen sind erst nach der Impfung aufgetreten. Dabei patrouillieren die Killerzellen zig-millionenfach durch seinen Körper und greifen die Krebszellen nicht an und die ganzen Immunstoffe bauen wohl auch noch zusätzlich die Krebszellen auf. Wir haben auch im KH nachgefragt und diese hatten vor Jahren schon mal mit den Dendriten gearbeitet, aber es hat nur anfänglich Erfolg gebracht und dann nichts mehr und jetzt weiß man, dass es noch Jahrzehnte dauern wird, bis man auf das eigene Immunsystem zurückgreifen kann. Also, außer Spesen nichts gewesen. http://www.smilies4u.net/images/schilder/16.gif Es wird wohl weiterhin nichts anderes geben außer Bestrahlung und Chemo. Alternativ begleitend ist vielleicht schon sinnvoll aber nicht bei einer solchen Metastasierung wie bei meinem Männe. Jetzt müssen wir darauf vertrauen, dass sie ihm vielleicht doch noch ein paar Monate schenken können, abwegig ist das wohl nicht, so habe ich die Ärzte verstanden.
Für heute reicht es, melde mich wieder!
Alles Liebe
Eva-Maria

13.02.2005 20:29

Cup-Syndrom
 
liebe eva maria

klar das du jetzt denkst das die alternativen methoden vielleicht doch nicht so gut waren,und du besser auf die schulmedizin hörst,denn das problem ist ja eigentlich das bei jedem krebspatienten alles anders verläuft,ich habe mir nach den tod meines vaters darüber gedanken gemacht ,was wäre wenn wir alternative methoden ausprobiert hätten?wäre er vielleicht noch am leben?und wie so viele fragen bei krebs offen bleiben ,ich glaube jeder versucht für sich (der an krebs erkrankte ) einen weg zu finden der helfen kann (heilen kann mann ja nur selten)oder um noch einige zeit länger leben zu können ohne schmerzen und einigermaßen unter normalen lebensbedingungen,ich denke hätte mein vater keine therapien angefangen (chemo,bestrahlungen)könnte er vielleicht seine letzten monate schöner gelebt haben ,aber wie gesagt könnte....
mann weiß es einfach nicht,ich kann mir vorstellen wie es dir geht ,es ist sehr schlimm seine angehörigen so leiden zu sehen ,und helfen können wir auch nicht,außer trost und hoffnung geben,es ist ein schwerer kampf,den der karnke leidet ja nicht alleine ,und dann hast du ja auch deine kinder ,die brauchen dich auch ,es ist eine schwere zeit für euch momentan also quäle dich nicht mit den gedanken was wäre wenn wir keine alternativen methoden ausprobiert hätten ...es kann dir niemand sagen ,jeder versucht seinen lieben alle hilfe trost,und liebe und vor allem zeit mehr denke ich könnt ihr im moment nicht tun,so liebe eva maria ,ich hoffe mein mail hat dir etwas geholfen und ich hoffe das alles besser wird

viele liebe grüße elke

13.02.2005 20:37

Cup-Syndrom
 
Liebe Eva-Maria,

es tut mir unendlich leid, dass es bei Euch so besch....
aussieht.
Mach Dir jetzt bitte auf keinen Fall Vorwürfe wegen des alternativen Wegs, den Ihr seinerzeit eingeschlagen habt. Hinterher ist man immer schlauer (oder auch nicht). Ob es richtig oder falsch war wird wohl keiner beantworten können, aber es war Euer Weg, den Ihr für richtig gehalten habt und der Euch Hoffnung gemacht hat.
Ich wünsche Euch sehr, daß Euch noch einige gemeinsame Zeit
bleibt und bei Deinem Mann soviel wie nötig gemacht wird, damit er noch Lebensqualität hat.

Bei uns war es die letzten drei Tage auch nicht so super, da mein Mann noch mehr Schmerzdurchbrüche hatte (vielleicht der
Wetterwechsel??), so mußte er noch mehr seiner Lollis nehmen und saß die meiste Zeit "abgeschossen" in seinem Sessel.
Gestern hatten wir Besuch von lieben Freunden und da hat er sich 4 Stunden zusammengerissen um sich ja nichts anmerken zu lassen. Aber unsere Freunde haben natürlich gemerkt, daß er mal wieder geschauspielert hat.
Ich weiß aber, daß wir trotzdem dankbar sein können, daß es
ihm noch so "gut" geht.

Alles Liebe (Ihr seit ins Abendgebet eingeschlossen)
auch an alle anderen Mitleser


Bärbel

13.02.2005 22:49

Cup-Syndrom
 
liebe eva-maria,

es stimmt mich immer traurig, wenn ich solche hiobsbotschaften lese. ich kann dir nur die nötige kraft wünschen, diese schwere zeit zu überstehen und ich hoffe für dich, dass auch wieder bessere tage kommen mögen.

sicherlich kommen auch die gedanken, habe ich es richtig gemacht oder hätte ich lieber anders handeln sollen? jeder tut nur das beste für seine lieben und das war deiner meinung nach, das beste für deinen mann. belaste dich nicht mit solchen schweren gedanken...schaue nach vorne.

ich wünsche euch weiterhin alles, alles gute

anna

14.02.2005 09:40

Cup-Syndrom
 
Liebe Eva-Maria,
es macht micht traurig zu lesen, daß es Deinem Mann im Moment nicht so gut geht. Verschwende Du aber nicht Deine Kräfte und Deine Energie darauf, Dir Vorwürfe zu machen, daß der gewählte Weg evtl. nicht der richtige war!!! Ihr könnt das alles nicht mehr ändern, darum schau nach vorne und nimm den Kampf auf und mach Deinen Kopf frei von solch belastenden Gedanken. Es gibt genug, was Euch belastet und ihr braucht jetzt alle Energie und eine positive Einstellung. Ich weiß, daß das alles viel leichter gesagt als getan ist. Aber ich denke ganz fest an Euch/Dich und ich wünsche Dir Kraft für Deinen Mann und Deine Kids da zu sein.

@Bärbel, auch Dir wünsche ich, daß die Schmerzen bei Deinem Mann nachlassen und er wieder aktiv am Alltag teilnehmen kann. Es ist einfach schlimm, als Angehöriger so hilflos daneben zu stehen und eigentlich nichts tun können, außer zu unterstützen, zu trösten und da zu sein.

Ich wünsche Euch eine gute, schmerzfreie und hoffnungsvolle Woche
ganz liebe Grüße an euch alle hier
Barbara

14.02.2005 14:58

Cup-Syndrom
 
Hallo ,

seit einigen Wochen lese ich jetzt schon eure Mails doch heute habe ich einige Fragen die der ein oder andere mir vielleicht beantworten kann.
Bei meinem Vater wurde wurde Mitte Dezember ein Adeno carcinom mit unbekannten Primärtumor und Lungenmetastasen festgestellt. Die Ärzte haben uns wenig wenn sogar keine Hoffnung gemacht und sagten er solle im Januar erst mal in Urlaub fahren und dann Ende Januar zur Kontrolle kommen.Doch sein Zustand wurde innerhalb von 1 1/2 Wochen so schlimm, Luftnot irre Wasseransammlungen, daß die Ärzte sich zu einer palliativen Chemo entschieden. Es geht íhm seid dem auch besser außer das er sehr müde ist.Heute sind wir zum zweiten Teil des 2.Zykluses ins Krankenhaus gefahren und ein Arzt meinte zu ihm, er konnte auch wieder gesund werden. Ich bin ziemlich durcheinander, kann das sein können wir wirklich Hoffnung haben? Oder stimmt das Sprichwort sprich mit 3 Ärzten und du bekommst drei verschiedene Meinungen. Wer hat ähnliches erlebt? Der ´Hausarzt sagte mir Anfang des Jahres ich soll mich auf wenige Wochen einstellen auf keinen Fall würde er seinen Geburtstag im Juni erleben und jetzt diese Aussage.Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Gruß Mela

14.02.2005 20:08

Cup-Syndrom
 
Liebe Mela,

es tut mir leid, daß auch Du als indirekt Betroffene zu uns ins CUP Forum gekommen bist.
Wenn Du schon einige Zeit bei uns mitliest, hast Du mitbekommen, wie unterschiedlich doch die einzelnen Verläufe beim CUP Syndrom sein können. Sicher spielt für die Prognose mit eine Rolle, wie ausgedehnt die Metastasierung beim Entdecken der Erkrankung ist, u.U. spielt auch die Histologie mit eine Rolle.
Meiner Meinung nach sollte man dem Patienten und den Angehörigen die Wahrheit über seinen Zustand sagen. Aber, daß
Prognosen bezüglich der Lebenserwartung sich nicht bewahrheiten zeigt sich immer wieder, sowohl im positiven wie auch im negativen Sinn.
Ich wünsche Euch sehr, daß die Chemo bei Deinem Vater anschlägt. Hilfreich ist mit Sicherheit eine positive Lebenseinstellung und liebe Freunde und Angehörige die einem zur Seite stehen.

Liebe Grüße Bärbel

14.02.2005 21:15

Cup-Syndrom
 
Liebe Mela,
willkommen im Club, Euer Fall erinnert auch sehr stark an unseren. 5 Wochen bis ganz wenige Monate gab man uns und mein Männe lebt immer noch !!?! Es ist einfach dreist was sich manche Ärzte erlauben, aber da kann man nichts machen, es gibt solche und solche. Fakt ist, jeder Mensch ist ein Individuum und kein Fall ist dem anderen identisch und auch jeder Körper reagiert anders. Laß Dich durch die Aussagen der Docs nicht verrückt machen, es ist richtig, was Bärbel sagt, eine positive Lebenseinstellung und gute Freunde sind sehr wichtig.
Meinem Männe geht es heute wieder mal sehr gut, war frisch und munter hat gestern Bluttransfusionen erhalten und auch die Sättigung in der Lunge super und er war auch psychisch gut drauf. Der Prof. war heute bei ihm. Konnte sich an seinen Fall letztes Jahr noch gut erinnern, da er auch im Tumorboard sitzt und er meinte, so einen Fall hatten sie noch nie. Es ist halt ein ewiges Auf und Ab. Morgen gibt es nochmals Kernspin, sie wollen sich die Metas im Gehirn ? (4 Stck und die Frage sind es wirklich Metas)nochmals genau ansehen. Sie sind aber wohl so gelagert, dass die Halluzinationen nicht von ihnen herrühren können, vielleicht vom hohen Fieber, das er noch hatte. Ciprobay darf er auf jeden Fall nicht wieder bekommen. Da hatte sich ja letztes Jahr die Meta binnen 1 Std gebildet, auf dieses Medi reagiert er ganz stark.
@ Bärbel: Von uns auch ganz liebe Grüße an Dein Männe, wir können ihm so nachfühlen wie schlimm diese Schmerzen in den Knochen sind, er ist so glücklich, dass diese weg sind. Vielleicht gibt es ja noch etwas anderes was Deinem Mann hilft, außer Morphium das hat bei uns eigentlich bis auf das Wegtreten und Dahindämmern schmerzmäßig so gut wie nichts gebracht. Sind froh, dass wir davon weg sind.
Für heute liebe Grüße an Alle
Eva-Maria

15.02.2005 08:05

Cup-Syndrom
 
Liebe Eva-Maria,

vielen´Dank für deine Antwort. Ich versuche positiv zu bleiben, doch leider drängen sich mir immer wieder andere Gedanken auf. Meine Mutter ist vor knapp 2 Jahren, am 16.03.03, an Magenkrebs gestorben. Ihr Leidensweg war furchtbar. Wir hatten auch soviel Hoffnung, doch dann bekam sie einen Darmverschluß, Harnwegstau usw.. Die Ärzte versuchten es auch mit Chemo, die Folge war, daß sie auf 38 kg abmagérte, nur erbrach im Mund und in der Speiseröhre Herpes bekam einfach schlimm und schließlich doch starb. Man fragt sich dann, ob die ganze Behandlung überhaupt Sinn macht und meine Angst ist einfach, daß mein Vater jetzt ebenso leiden muß.Ist es dann nicht besser die letzten Monate ohne diese ecklige Chemo zu verbringen??? Was macht man richtig, was rät man auf die Fragen meines Vaters, soll ich weiter machen , hat es überhaupt Sinn ich Ende doch wie Mutti.Na ja auch wenn es sich so anhört ich bin nicht hoffnungslos vielleicht geschieht ja ein Wunder.Ihr seid zumindestens alle so lebensfroh und positiv ich wünsche euch von Herzen das es vielleicht doch Wunder gibt.

Bis bald
Mela

15.02.2005 10:27

Cup-Syndrom
 
Hallo Eva-Maria,
ich war schon länger nicht mehr hier, aber ich denke viel an Euch und die anderen.
Wir hätten ja fast auch die dendritische Impfung gemacht, aber meine Mutter war zu schwach. Wir hatten im Nachhinein den Eindruck das die aggressive Chemo Cisplatin/5FU sie so sehr geschwächt hat, was wahrscheinlich auch stimmt. Wie wäre es ohne gewesen? Vielleicht noch schlimmer? Man weiß es nicht. Seitdem Du schreibst habe ich den Eindruck, dass Dein Mann, bis auf die letzte Zeit, doch noch einigermaßen aktiv sein konnte, und somit habt ihr doch einen guten Weg der Therapien genommen.
Die Lebensqualität ist das Entscheidende.
Ich wünsche Euch viel Kraft und fröhliche Stunden.
Viele Grüße Anja

15.02.2005 13:56

Cup-Syndrom
 
hallo ihr lieben @lle,

es stimmt schon traurig, all die leiden hier zu lesen und ich wünsche euch allen, dass wenigstens die lebensquallität erhlaten bleibt, denn es sind die kleinen freuden, die uns weiter für das leben kämpfen lassen.

mir selbst geht es seit gestern schlecht, habe vermehrt schmerzen an den knochen,rücken, becken, arme, beine und dem hinterkopf.
es ist so schwer zu begreifen, mal geht es so gut, dass man
ausgehen kann und dann wieder diese talfahrt mit den schmerzen, die einem zermürben und was mir angst macht, der hohe blutdruck, mein rekord gestern ca. 140/120. zum glück fahre ich morgen zum onko-doc. oder wenn ich es selbst nicht hinbekommen, lasse ich mich fahren.

@mela,
ich habe mich bis jetzt der chemo verweigert und im grossen und ganzen, geht es mir ganz gut, halt mit, wie oben beschrieben, einbrüchen.
von den ärzten habe ich die wildesten "prophezeiungen" bekommen
von lebenserwartung 1/2 bis 1 Jahr, mächsten monat habe ich das ganze jahr geschafft!!! dann tippt man von brustkrebs (obwohl die op ohne befund war) auf bauchspeicheldrüsenkrebs, wobei mir jetzt ein arzt sagte, mit bauchspeicheldrüsenkrebs wäre ich schon längst tot. und das ganze theater nur wegen metastasen unter dem arm, die auch entfernt wurden.
ich habe zwar morgen wieder viele untersuchungen, aber ich lasse mich nicht mehr verrückt machen.
ich habe noch pläne und will noch reisen, genau wie dein vater und ich denke von den "einbrüche" erholt man sich auch wieder und dann geht es ab in den urlaub.

ich muss ganz ehrlich sagen, hätte ich nicht diese ziele, ich weiss nicht wie es bei mir aussehen würde?

ich lese momentan ein buch von arved fuchs, welches ich mir von seinem lichtbildervortrag mitgebracht habe, mit dem titel "grenzen sprengen" und das mache ich mir zu eigen, denn nicht nur in den kältesten regionen dieser erde muss man grenzen sprengen, nein auch bei CUP!!!

...und so wünsche ich @llen beteiligten und angehörigen grenzen zu sprengen.

ganz liebe grüsse, anna

15.02.2005 18:58

Cup-Syndrom
 
Liebe Anna,

für Deinen Check beim Onkologen morgen drück ich fest die Daumen und wünsche Dir, daß es nach der Talfahrt wieder Bergauf geht und Du bald Deine Urlaubspläne
verwirklichen kannst.
Nächsten Monat werden wir doch wohl alle an Deiner
"Jahresfeier" teilhaben?????? :-)


An Alle liebe Grüße
Bärbel

15.02.2005 23:07

Cup-Syndrom
 
liebe bärbel,

aber ja doch, da hast du recht, es ist ein grund zum feier, soweit habe ich noch gar nicht gedacht.

eine ruhige und hoffentlich schmerzfreie nacht wünsche ich euch
allen verbunden

mit ganz lieben grüssen

anna

16.02.2005 10:41

Cup-Syndrom
 
Liebe Eva-Maria,

ich muss so häufig an´euch denken, obwohl ich euch garnicht kenne. Wie geht es deinem Mann, was haben die Untersuchungen ergeben? Wie geht es dir und deinen Kindern?
Liebe Anna, ich wünsche dir für deine Untersuchungen alles Gute und drücke dir ganz fest die Daumen, daß du in Urlaub fahren kannst. Sollte es meinem Vater nächste Woche gut gehen, werde ich auch ein paar Tage mit ihm verreisen, er möchte so gerne mal raus.
An Alle liebe Grüße
Mela

18.02.2005 12:19

Cup-Syndrom
 
liebe mela,
das ich dich nicht lese, werte ich einmal positiv und ich hoffe, du kannst ein paar tage mit deinem vater rausfahren.
es tut immer gut, mal eine andere umgebung zu sehen, wenn auch das verreisen zuweilen anstrengt, aber der seele tut es
sooo gut.

liebe eva-maria,
ich mache mir langsam sorgen um euch, ich hoffe von ganzem herzen, dass die behandlungen anschlagen. jedenfalls drücke ich euch ganz fest die daumen und bin im gedanken bei euch.

in eigener sache,
die untersuchungen sind nicht ganz positiv verlaufen und so muss ich am dienstag, 22.2. noch zu einer spezialuntersuchung und am freitag, 25. 2. wieder zum onko-doc.

@llen ganz herzliche grüsse

anna

18.02.2005 12:27

Cup-Syndrom
 
Hallo ihr Lieben,
@anna - nicht ganz positiv?? Dann drücke ich Dir am 22.02. ganz doll die Daumen, daß es nix ist, oder etwas was man gut behandeln kann. Ich denke ganz doll an Dich. Vor allem die Warterei, wenn man nicht genau weiß, was es ist, macht einen verrückt. Wünsche Dir die Stärke es ruhig angehen zu können!!!

@Eva-Maria, lange nichts mehr von Dir hier gelesen, ich hoffe, bei Euch ist alles soweit okay und Deinem Mann geht es wieder etwas besser??

@mela, hoffe Du hattest einige schöne Tag mit Deinem Vater, gehe auch davon aus, daß ihr es geschafft habt und ein bißchen "Auszeit" genommen habt.

Ich wünsche euch allen ein gutes Wochenende
herzliche Grüße
Barbara

18.02.2005 14:12

Cup-Syndrom
 
Hallo Freunde,

mein Vater hat auch CUP mit Lebermetas. Ihm geht es noch sehr gut! Ich lese seit einem halben Jahr immer wieder in diesem Forum. Beim lesen des wallsteet magazin habe ich eine sehr interessante Nachricht gelesen. In den USA ist es wissenschaftler gelungen, durch einen Gentest den Primärtumor zu finden!!! Dies würde die Therapie bei CUP entscheident beeinflußen.

Bitte liest diesen Link! Und fragt Eure Docs!

http://www.wallstreet-online.de/ws/n...newsid=1560298

Gruß

Marc

marc-biadacz@gmx.de

18.02.2005 17:42

Cup-Syndrom
 
Hallo Ihr Lieben,

Hallo Anna, was bedeutet nicht ganz positiv??? Ich drücke dir für die nächsten Untersuchungen g
anz fest die Daumen.
Mein Vater wollte eigentlich dieses Wochenende fahren, doch da wir den Keller im Moment umbauen, damit er die Möglichkeit hat zu uns zu kommen, haben wir es auf nächste Woche verschoben.Doch heute geht es plötzlich ziemlich schlecht, ihm war andauerend schwindelig, er sah total grau aus zu schwach um mit zum Arzt zu fahren. Dieses ewige Auf und Ab finde ich sehr schwierig wie geht ihr damit um? Mein Körper reagiert mit Müdigkeit und es hilft eigentlich nur schlafen. Wenn bei meinem Vater so ein Tag wie heute ist, frage ich mich immer, wie lange habe ich ihn noch und hoffentlich muss er nicht so leiden.


Ich wünsche allen ein schönes Wochenende

Gruß Mela

18.02.2005 19:59

Cup-Syndrom
 
Hallo Ihr Lieben,
ich weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll, auf jeden Fall wollte ich heute meinen Mann übers Wochenende mit nach Hause nehmen, das durfte ich nicht und wenn ja, dann nur auf eigene Verantwortung, er hat starken Flüssigkeitsverlust und sie wissen noch nicht woher. Er hatte ja noch eine Entzündung mit hohem Fieber und er hatte die ganze Woche immer wieder hohe Temperatur. Heute war er sehr schwach, gestern war er gut drauf und so ist es fast die ganze Zeit, up and down , auf und nieder immer wieder, Du kannstDich gar nicht schnell genug darauf einstellen, aber wir sehen jetzt alles fatalistisch, es hat keinen Sinn gegen den Tod zu kämpfen, er wird immer der Stärkere sein, also sehen wir es jetzt einigermaßen gelassen, wir machen uns sonst auch kaputt. Die Ärzte tappen nach wie vor im Dunkeln, der neueste Stand ist „Alles noch offen trotz CT und Kernspin und 2x EEG, es ist nicht sicher ob Metas oder ob es von der Entzündung kommt, auf jeden Fall haben sie noch nicht bestrahlt, sie warten noch ab, aber er bekommt Cortison zur Sicherheit. Er hat seit letzten Freitag nicht mehr halluziniert ist vollkommen klar wie sonst auch und sie uns gefragt, ob er schon mal Epilepsie hat. [img]//www.smilies4u.net/images/wut_motz_angry_finger/wut_motz_angry_027.gif[/img] Kann es nicht glauben, was soll er denn noch alles haben, ja ihr seht auch hier wird nur gestochert und überlegt, obwohl wir im KH Rchts der Isar sind, eine Universitätsklinik mit sehr gutem Ruf. Bei der Leber ist die größte Meta 7x7 cm und es sind nach wie vor nur vier, aber natürlich schon recht groß. Gestern war noch ein anderer Onkologe bei ihm er empfieht auch Gemzar, aber erst in ca. 14 Tagen anfanen, erst soll er sich erholen, er hatte heute die letzte Bestrahlung und kann wieder ganz gut laufen, aber das Bondronat hat er immer noch nicht bekommen, angeblich wegen der Entzündung.
Also die Lunge funktioniert super, Sättigung voll da, Metas dort null gewachsen, aber sie haben wohl jetzt noch vor der Bestrahlung eine sehr fette Meta in der Harnröhre entdeckt, nur da unten haben sie alles tot bestrahlt da rührt sich nichts mehr. Der Penis ist auch regelrecht zusammengeschmort, aber er hat keine Schmerzen mehr und das ist das allerwichtigste.
Wenn ich jetzt so den letzten Untersuchungsbericht anschaue, hat sich nicht sehr viel geändert. Die Knochen sind bestrahlt, die Lunge unauffällig, die Leber hat ihre 4 Metas wie vor 9 Monaten, sie wachsen halt kontinuierlich, der Onkologe meinte, sie hat ihre eigene Dynamik, im Gehirn weiß man es nicht, er ist wieder klar, evtl. kommt auch alles vom Morphium und vielleicht hat die Alternativ-Medizin doch etwas gebracht, unser Energetik-Doc ist z.Zt. wieder voll im Rennen.
@ Marc, Vielen Dank für die Info, haben den Stationsarzt heute darauf angesprochen, er wusste von nichts, soll ihm den Ausdruck morgen mitbringen. Man klammert sich ja an jeden Strohhalm.
@ Mela: Es ist soo schlimm, aber sprich Deinem Pa immer wieder Mut zu, er ist wirklich jeder Krebs anders und die Psyche macht so viel aus, sie stärkt ungemein.
@ Anna: Du kämpfst so weiter wie bisher,Du hast den Prognosen genauso ein Schnippchen geschlagenwie wir, kommen nächste Woche auch in den 9. Monat.
Übrigens ist das Essen im KH gar nicht so schlecht, mein Männe isst alles und ich muss sagen er hat die Bestrahlung ganz gut weggesteckt, der Darm wie sie uns angekündigt haben ist von der Bestrahlung nicht groß in Mitleidenschaft gezogen worden.
Seid alle ganz lieb gegrüßt und umarmt und eine schönes Wochenende
Eva-Maria

18.02.2005 20:02

Cup-Syndrom
 
Hallo an Alle,

@Anna, was für eine Untersuchung wird denn Dienstag gemacht?
jedenfalls wünsche ich Dir ein gutes Ergebnis.

@Eva-Maria, wie geht es bei Euch. Ich mache mir Sorgen, weil Du dich nicht meldest.

@Barbara, was hat denn die Prostata-Untersuchung bei Deinem Mann ergeben? Hat er schon ein Ergebnis?

@Axel, Du hast Dich schon ewig nicht mehr gemeldet. Was ist los bei Euch??

Mein Mann hat Montag seinen Termin beim Onkologen (Sono und
Besprechung der Blutwerte). Ich habe einen Brief fertig gemacht mit der derzeitigen Schmerzmedikation und der Frage was er von einem Behandlungsversuch mit Biphosphonaten hält, damit mein Mann evtl. etwas von den Schmerzmedis runterkommt.
Leider kann ich zu dem Termin nicht mitgehen, weil er in meine Arbeitszeit fällt und da ich seit einigen Monaten nur noch Teilzeit arbeite kann ich mir nicht freinehmen.
Bin gespannt was der Doc sagt. Er hat meinem Mann gegenüber schon mehrfach erwähnt, daß er die Patienten "besonders gern hat", die ihm Behandlungsvorschläge unterbreiten.

@Mela,das mit den Auf und Ab's hinterläßt sicher bei uns allen Spuren. Die Sache mit der Müdigkeit kenne ich auch, obwohl ich jetzt nur noch 5 Stunden am Tag arbeite, krieg ich
nicht mehr auf die Reihe als vorher bei Vollzeit.

Liebe Grüße an Alle
ein ruhiges Wochenende
Bärbel

18.02.2005 20:40

Cup-Syndrom
 
hallo an alle,

traurig zu lesen wie es so manchen momentan geht,aber gibt die hoffnung nicht auf ,wenn mann keine hoffnung mehr hat was bleibt dann ,anna ,eva-maria,bärbel,barbara,axel und mela seid umarmt und gibt eureren lieben kraft ...was marc da gesendet hat ist ja auch interessant

ich wünsche allen ein schönes wochenende

lg elke

18.02.2005 22:16

Cup-Syndrom
 
ihr lieben @lle,

wenn auch keine all zu guten nachrichten zu lesen sind, so bin ich doch froh von euch allen zu lesen.

ich kann es auch kaum begreifen, mal geht es einem so gut, da will man sonstwohin verreisen und dann wieder dieser absturz ins bodenlose, man fühlt sich schlapp, müde und traurig.

sonst habe ich abends im bett oft noch in meinem neuen buch gelesen, jetzt falle ich müde ins bett und nichts geht mehr.

man hatte mir ein kernspinn mit kontrastmittel der lunge und eine mamographie gemacht. luge sowie brust wurde etwas gesehen, die ergebnisse sollten noch mit allen fachärzten besprochen werden und gestern rief man mich an ich soll noch mal ein spezielles kernspin gemahct bekommen. desweiteren soll ich dringend zum kardiologen wegen meines erhöten blutdruckts (der zweitwert ist oft zu hoch) gehen.
das essen schmeckt mir nicht recht, ich schüttele mich im supermarkt wenn ich wurst und fleisch sehe.

es ist alles belastend, die handwerker können die aussenarbeiten nicht erledigen, eher kann nichts drinnen gemacht werden, alles hängt in der luft, wohnung wie gesundheit.

ich weiss, wir kämpfen weiter für das leben, solange die kraft reicht.

ich wünsche allen ein angenehmes wochenende ohne schmerzen und mit viel freuden.

ganz liebe grüsse, anna

21.02.2005 08:30

Cup-Syndrom
 
Guten Morgen an alle,

wie war euer Wochenende? Ich hoffe euch ging es trotz Schnee und Eis gut ( besser gesagt, den Umständen entsprechend). Da ich nur Angehörige und nicht selbst Betroffene bin habe ich eine Frage an alle Betroffene.Gestern sagte mein Vater,dass er es nicht gut finden würde, wenn wir jeden Tag fragen würden, wie geht es Dir? Er meinte, wie soll es mir schon gehen? Er sagte, wenn er antwortet ganz gut, wäre das nicht zu vergleichen mit früher ganz gut. Er würde sich eingesperrt vorkommen, da er fast nichts mehr machen kann, was ihm früher( bis vor 6 Wochen) Spaß gemacht hat. Er würde sich im Haus wie im Käfig vorkommen. Ich hole ihn so oft wie möglich zu mir, damit er mal einen Tapetenwechsel hat, doch das reicht leider nicht. Ich befürchte er resigniert.Als meine Mutter so krank war, hat er immer gesagt: So will ich auf gar keinen Fall leben,das ist kein Leben nur ein dahin siechen. Ich Falle meiner Mutter hat es gestimmt, sie starb nach 1 3/4 Jahren Krankheit und sehr großer Quälerei.Was kann ich tun? Wie kann ich ihm helfen? Ich glaube , wenn jemand mutlos ist, siegt die Krankheit schneller, auf der anderen Seite sage ich mir oft, besser schneller als diese Quälerei wie bei meiner Ma . Nur dann verliere ich ihn schneller(egoistisch?).Wisst Ihr, normalerweise freue ich mich sehr auf das Frühjahr doch diesmal möchte ich die Zeit anhalten, je schneller sie verrinnt, je weniger Zeit bleibt mir mit meinem Vater.Manchmal denke ich, es ist alles nur ein böser Traum und es wird sích alles zum Guten wenden doch leider werde ich immer wieder wach.
Liebe Anna, ich habe nicht alle Mails zurück verfolgt, hast du Familie, Freunde die dir zur Seite stehen? Seit wann bist du erkrankt? Ich hoffe, ich nerve dich nicht.

An alle anderen ,ich wünsche euch weiterhin die Zuversicht die ich bisher aus euren Mails lesen konnte ,behaltet sie euch bei.

Liebe Grüße
Mela( alias Margit)

21.02.2005 10:35

Cup-Syndrom
 
Hallo ihr Lieben,
ich glaube, im Moment ist bei uns allen nicht gerade eine "Hoch-Zeit". Aber in Verbindung mit einer Krebskrankheit gibt es immer ein ständiges Auf und Ab. Die Prostatabiopsie bei meinem Mann wird am Mittwoch gemacht, und nach ca. 8 Tagen haben wir das Ergebnis. Ich rechne schon damit, daß es ein bösartiger Tumor ist, hoffe aber, das er noch abgekapselt ist und nicht über die Prostata rausgewachsen ist.

Hinzu kommt, daß ich seit nun bestimmt 8 Tagen in meiner gesunden Brust ständig Schmerzen habe. War beim Gyn, der kann nichts tasten, aber morgen soll ich sicherheitshalber zum Sono. Naja, mal abwarten, was das ergibt. Macht mich nicht ganz so verrückt, weil es ja die "gesunde" Seite ist. Wäre es die operierte Seite, dann würde ich sicherlich an ein Rezidiv denken, so hoffe ich, das es einfach "was weiß ich" ist.

Anna, ich drück Dir die Daumen, daß der BEfunde Deiner Lunge und Deiner Brust keine bösartigen Veränderungen ergibt. http://www.mysmilie.de/smilies/big/img/013.gif

Ich drücke Euch alle einmal ganz fest und hoffe, daß wir alle wieder bessere Zeiten haben werden.http://www.mysmilie.de/smilies/goldies/19.gif

Liebe Grüße

Barbara

21.02.2005 10:43

Cup-Syndrom
 
@Marc,
danke für den Tipp. Habe ihn an unseren Doc weitergeschickt, mal schauen, was er dazu sagt.
Liebe Grüße
Barbara

21.02.2005 10:46

Cup-Syndrom
 
Hallo Mela,

nur ganz kurz.

Deinen Vater kann ich gut verstehen. Mich nervt das heute noch ( 2 jahre nach OP und bestrahlung). Was soll man/frau den da antworten.
Natürlich geht es mir gut ( weil ich - Op u. Strahlen überstanden habe - weil ich trotz CUP noch lebe - weil ich ( wieder) (fast) alles essen kann - weil ich in 4 Wochen wieder nach spanien abheuen kann :D usw.
Aber, es stört mich auch gewalltig das ich - jede Nacht ein paar mal aufstehen muss wegen der beschissenen Mundtrockenheit - das ich bei Essen jedes mal beim ersten Bissen noch nen stechenden Schmerz auf der Op Seite habe - das mein rechter Arm nur noch bedingt zu gebrauchen ist - das ich nach > 100 < Meter etwas zügigem laufen nach Luft japse ( wo ich doch füher Triatlon gemacht habe) und und und ..

so fragst wie es mir ( Deinem Paps ) geht ?
was soll ich da sagen - frag mich lieber nicht
ich könnte dir ja alles erzählen - würdest du es auch verstehen -
nach meiner Erfahrung - nein - und das kann wiederum ich sehr gut verstehen.

Also - wenn Du mich fragst - MIR GEHT ES GUT !!

alles verstanden ?? :-)

hups - nun ist "es" doch nicht so kurz geworden - sorry

Liebe Grüße

:-)raipa:-)

21.02.2005 12:12

Cup-Syndrom
 
Hallo raipa,

vielen Dank für deine prompte Antwort.Habe verstanden was du meinst, trotzdem möchte man/frau natürlich wissen(und das ist ernst gemeint) wie es dem anderen geht.Und möchte ich auch erfahren, welche Beschwerden er hat. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man nicht immer über seine Beschwerden reden will, doch garnicht gefragt zu werden ist aúch nichts oder? Wie immer im Leben ist der Mittelweg der Beste.Ich werde versuchen den richtigen Weg zu fínden. Sei gegrüßt
Mela

21.02.2005 15:15

Cup-Syndrom
 
hallo margit,

genau, mich zum beispiel fragt eigentlich aus der familie keiner, oder so gut wie keiner, wie es mir geht. meine familie ist sehr klein, tochter(23), mutter (83) und eine tante( 77) die bei halle wohnt.
eine sehr, sehr gute und alte freundin von mir, sie ist in meinem alter und lebt in hessen, sie steht mir zur seite, so gut es das übers telefon geht.

und darum komme ich mir oft so von aller welt verlassen vor, ich muss mich um alles selbst kümmern und ich stelle immer mehr fest, wie schlecht mein nervenkostüm wird.

so hat man mir mitten in einer neuen untersuchungsserie, von der ich mir viel verspreche, eine eilreha angedreht. ich habe es schon vorher gesagt, dass ich nicht so kurzfristig hin kann. nun sollte ich am 1. 3. los und habe heute mit der krankenkasse telefoniert. ich muss wieder zum hausarzt und mir ein attest holen. hätte alles nicht sein brauchen. solche telefonate strengen mich sehr an, ich bekommen schweissausbrüche und bin hinterher total fertig.

und genau da sind wir am punk, es war früher mein beruf, den ganzen tag am telefon aufträge entgegenzunehmen, preisverahndlungen zu führen und es hat mir NICHTS ausgemacht.

meinen über alles geliebten wintersport 'hundeschlittenfahren'
kann ich auch nicht mehr ausführen. das stimmt mich SEHR traurig. ich suche mir zwar im internet ziele aus und habe auch wunderschöne reisen mit hund und schlitten gefunden, aber weiss in meinem innersten, ICH KANN ES NICHT MEHR.

dieses in der bude sitzten, wenn es nicht so gut geht kenne ich, bekomme einen regelrechten koller davon. irgendwann rappele ich mich auf und unternehme was, hat aber dann zur folge, dass ich mich mehrere tage richtig ausruhe muss.

ich glaube das schlimmste ist, dass man immer mehr merkt, dass nichts mehr wie früher ist und es jeden tag, wenn man sich selbst gegenüber ehrlich ist, wie es ein bissel weniger wird.

die liste der dinge, die NICHT mehr gehen, wenigsten momentan könnte ich beliebig fortführen. ich hoffe immer noch auf bessere tage, denn die hoffnung stirbt zuletzt.

es sei allen gesagt man soll die zeit effektiv für schöne dinge nutzen, weiss man doch nicht, wie lange man es noch kann.

liebe grüsse, anna

21.02.2005 15:50

Cup-Syndrom
 
Hallo Anna,

es macht mich traurig wenn ich deine Zeilen lese da du anscheinend keine direkte Hilfe hast. Was ist mit deiner Tochter? Kann oder will sie dir nicht zur Seite stehen? Gibt es bei dir in der Gemeinde keine Anlaufstelle die dir helfen kann. Wir haben hier im Ort eine Gruppe von lieben Menschen die in Fällen wie deinem ´zur Stelle sind. Sie nehmen einem viele Dinge ab, damit es nicht so anstrengend für einen ist. Darf ich Fragen wie alt du bist? ( Fragt man Frauen eigentlich nicht weiß ich). Ich würde dir gerne mehr helfen, doch wie?

Sei weiterhin so stark zumindestens erscheint es mir so, wenn ich déinen Zeilen lese.

Liebe grüße
Mela

21.02.2005 17:08

Cup-Syndrom
 
Hallo raipa,
schön, wieder einmal etwas von Dir zu lesen. Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub in Spanien. Wie lange bleibt ihr dort? Viele Grüße auch an Deine Frau.
Barbara

21.02.2005 19:35

Cup-Syndrom
 
http://web1.prag025.server4you.de/ht...e/liebe042.gifHallo Ihr Lieben,
Ich kann es immer nur wiederholen, es ist einfach schön, dass es Euch gibt, auch wenn wir alle momentan doch schwer am Kämpfen sind. Morgen darf mein Männe nach Hause, hatte heute noch ein längeres Gespräch mit dem Chefarzt, ihr Part ist z.Zt. erledigt, das weitere macht unsere Internist (Energetik-Doc) und Leute er ist absolut schmerzfrei und kann wieder ohne Krücken laufen, langsam zwar noch aber es wird sich steigern. Die Metas im Gehirn werden ab 13.03 bestrahlt, besteht keine große Notwendigkeit, sie sind sehr klein und gehen mit der Bestrahlung super weg. Tja und mit der Chemo sollen wir ja auch beginnen, das werden wir aber noch ausführlich besprechen, besteht auch keine dringende Notwendigkeit, vor 8 Monaten war das schon anders, da mussten wir innerhalb von 2 tagen mit der Chemo anfangen, damit sein Leben noch“verlängert werden konnte“ ihr wisst ja 5 Wochen bis ganz wenige Monate war die Devise. Ich freue mich, wenn er wieder zu Hause ist, meine Schwiegermutter kommt am Donnerstag und jetzt liebäugeln wir mit der Hufeland Klinik in Bad Mergentheim. Warten wir`s ab, wie sich alles entwickelt, keiner kann es vorhersagen. Wenn das Frühjahr kommt, dann geht es vielleicht mit unseren Lieben auch wieder aufwärts, z.Zt. ist wirklich alles in Schnee und Eis versunken und so ist wohl auch die Stimmung.
Viele liebe Grüße an alle
Eva-Maria

21.02.2005 20:18

Cup-Syndrom
 
liebe eva-maria

das ist ja heute mal eine supertolle nachricht,schön das es deinem mann so gut geht,und ich drücke die daumen das alles weiter so gut läuft.

liebe anna

deine nachricht zu lesen macht traurig,dir ging es doch eine zeit lang besser,aber es kommen auch wieder gute tage,ich hoffe du hattest einen guten.

für mich wird es am 10.03.05 noch mal einen ich hoffe nicht zu schweren weg nach trier geben,(die meisten wissen das mein vater dort auf der palliativ station lag und dort verstarb am 17.10.04),dort geben die lieben menschen noch mal einen gedenkgottesedienst für alle dir dort verstorben sind,danach gibt es noch kaffee und kuchen und man hat die gelegenheit noch ein bischen zu reden,mein sohn und meine tochter begleiten mich,und ein paar aus der familie sowie meine mutter fahren auch mit,ich denke das ist dann mein letzter weg wo es noch einmal weh tut.,vor knapp 4 wochen hat meine mutter die alte wohnung aufgegeben und ist in eine andere wohnung gezogen (die alte war zu groß),aber die alte wohnung fehlt mir doch sehr weil dort auch viele erinnerungen von meinen lieben papa waren,und jetzt kann ich nicht mehr dorthin...,

nunwünsche ich allen lieben hier in forum eine schöne gesunde schmerzfreie woche ,ich denk an euch

elke

22.02.2005 14:37

Cup-Syndrom
 
Hallo zusammen,
bin mit den Kindern Ski - fahren gewesen und mein Schwager hat sich paar Tage um seine Schwester gekümmert. Nach einer schönen Woche in München und skien sind wir seit 15.02. wieder zuhause.
Jeden Tag nimmt Susanne ab, letztlich wollte der Arzt gestern die Lunge punktieren, was der Familienrat abgelehnt hat. Die Quälerei nimmt kein Ende. Bin jetzt wieder auf Arbeit und eine Freundin kümmert sich um Susanne , da es ohne Hilfe nicht mehr geht. Doch wir wollen versuchen es zuhause zu probieren, solange es geht.
Morgen mehr
Axel

22.02.2005 20:45

Cup-Syndrom
 
Hallo an Alle,

@Axel, schön daß Du mit den Kindern eine schöne Woche hattest, hat Dir bestimmt wieder etwas neue Kraft gegeben.
Daß es Deiner Susanne so schlecht geht, tut mir sehr leid, aber bestimmt hat Euer Familienrat richtig entschieden.
Du schreibst, daß sich eine Freundin kümmert, habt Ihr denn
bei der Krankenkasse noch keinen Antrag auf Pflegegeld/
Pflegeleistung gestellt, damit Du durch einen ambulanten
Pflegedienst entlastet wirst und Deine Frau in Deiner Abwesenheit versorgt wird? Außerdem könnt Ihr von der Pflegeversicherung auch technische Hilfsmittel wie Pflegebett, Umbau vom Bad etc. erhalten.
Ich wünsche Dir weiterhin Mut und liebe Freunde an Eurer Seite.

@Eva-Maria, ich freue mich riesig mit Euch, daß Dein Mann wieder zu Hause ist und vor allem daß die Bestrahlungen so gut bei ihm angeschlagen haben.

@Anna, für Deine Nachuntersuchungen drück ich die Daumen und hoffe, daß es dann doch gute Ergebnisse werden.

Mein Mann hatte gestern seinen Termin beim Onkologen, die Blutwerte sind okay, ebenfalls das Sono vom Abdomen.
Auf meine (schriftliche) Frage nach einem Therapieversuch mit Biphosphonaten ist er großzügig hinweggegangen. Er hat meinen Mann gefragt ob er Schmerzen hat, und mein Mann
hat ihm "nein" geantwortet, natürlich mit der derzeitigen
Schmerzmedikation. Aber ich bezweifel, daß er das richtig geschnallt hat.
Aber bei meinem Mann ist es ja auch so, daß er nie klagt und
auf Fragen nach seinem Befinden immer sagt, daß es ihm gut
geht.

Euch allen eine gute Nacht

Bärbel

23.02.2005 07:40

Cup-Syndrom
 
Guten Morgen zusammen,
dank der Infos aus dem Forum haben wir gestern das mit der Pflegeversicherung etc. in die Wege geleitet.
@ Bärbel hab dank für deine Hinweise , die vielleicht auch anderen helfen werden.
Ich habe leider keine Zeit ausserhalb CUP-Geschädigter zu surfen, glaube aber, dass was bei uns hier so abgeht auch andere wissen sollten.
In unserer Bekanntschaft und Freundeskreis sind soviele Ärzte und gleichzeitig selbst krebskranke, dass man glauben könnte es wird immer mehr.
Doch hab ich mir sagen lassen, dass nur die Info's drüber öffentlicher werden, was früher verheimlicht wurde.
Selbst unsere große Tochter will nicht, dass man in der Schule- sie bereitet sich gerade für' s Abi vor- weiss ,dass ihre Mutter Krebs hat.
Auch meine Schwiegermutter leugnet.
Ich weiss nur, dass wir soweit gekommen sind , weil wir es nicht verleugnet haben, sondern mit dem Problem offen umgehen.
Das rate ich jedem. Ob Job , Familie oder Freunde und Bekannte , sie sollen mit leben und fühlen in dieser sonst so gefühlslosen Busch - Landschaft.
Eben rief mich meine große Tochter an und erzählte mir, dass Susanne trotz ihrer schon großen Verwirrungen heute früh nach mir gefragt hätte. Das tut gut!und zeigt den Lohn der Arbeit und Anstrengungen.
Bis bald
Axel


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