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AW: Ein Jahr ohne dich.
Hallo Jan, du hast Recht es war die Mama und an der hängt man besonders. Gerade wie bei uns, da es das letzte Elternteil war, die letzte von den Großeltern. Und wenn ein Mensch bis zuletzt voll bei Verstand war, alles mitbekommen hat, einen eigenen Willen hatte, ist es doppelt schwer. So fühle ich mich jedenfalls. Egal wie alt, man ist irgendwie von der Kindheit abgetrennt. Es ist ja irgendwie keine Bindung richtig dazu. Niemand mehr der Erlebtes bestätigt. Zumal, wie in meinem Fall auch eine beste Freundin, eine Wegbegleiterin in Kinder- und Jugendtagen, vor 2 Jahren an Krebs gestorben ist. Ihr Todestag jährt sich grad zum 2. Mal. Ich kann mich noch genau an die letzten Gespräche erinnern. Da ich weiter weg wohne ging das nur per Telefon. Wenn ich jetzt zum Elternhaus fahre, meine Schwester wohnt noch allein dort, ist da so eine beklemmende Leere. All das alt vertraute ist nicht mehr. Das wird auch nicht mehr anders werden. Plötzlich muss man das Leben anders ordnen und gestalten.
Aber wie ich so hier lese, geht es vielen ähnlich und ich bin mit meinen Gedanken nicht allein. Das hilft schon sehr. Viele Grüße |
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