![]() |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Na dann will ich auch mal...:smiley1:
Mein Name ist Shaya und im wirklichen Leben heisse ich Nicole... Ich bin jetzt 28 und arbeite in einem Diskount-Supermarkt... Meine Mama hat im Januar die Diagnose Lungenkrebs bekommen wodrauf sie operiert wurde... Da aber beide Lungenflügel betroffen sind und sie noch Metastasen in den Bronchien hat wird sie auf jeden Fall irgentwann an LK sterben... Der grösste Tumor wurde gelasert und dann bekam sie Chemo,die 5te ist grad ne Woche vorbei.. Ihr geht es den Umständen gut,sie kämpft wie eine Löwin um zu überleben und die Lebenserwartung ist schon wieder gestiegen... Es gab leider eine Komplikation und daraufhin musste ihr leider die linke Hand amputiert werden,aber auch damit kommt sie ganz gut klar... Ich bin mega stolz auf sie...:1luvu: :1luvu: Ach n Zoo habe ich auch zu Hause mit Momentan 4 Hunden(2 eigené und 2 Pflegehunde) und 17 Ratten...:smiley1: |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo...
ich schließ mich mal an. ich heiße Katja und bin 23 Jahre alt. Zur Zeit bin ich im 3. Ausbildungsjahr zur Arzthelferin bei einem Gynäkolgen/Onkolgen. Ich wohne noch bei meinen Eltern wobei mein Vater die ganze Woche arbeiten ist und ich ihn mur am Wochenende kurz sehe wo er auch noch arbeiten geht...der Suchti. :angry: Außerdem haben wir noch einen Kater names Leo der seit September 2004 zu unserer Famiele gehört. Meine Mutter (56) hat im Mai 2006 die Diagnose metas. Ovarial-Ca bekommen. :weinen: Die Diagnose war ein Schock aber wir machen das beste draus. Jeder versucht auf seine Art und weise damit umzugehen. Meine Mutter und ich reden viel darüber und mein Vater stürzt sich eben in seine Arbeit. Seit Juni 2006 bekommt sie Chemo (Carboplatin & Taxol). Mittlerweile ist die 3. Chemo rum und bis jetzt ist sie ganz gut durchgekommen. Auch ich weiß das meine Mutter an dieser Krankheit sterben wird...kurz nach der Diagnose sagte man uns im Krankenhaus es würde nur noch eine "pallitative Therapie" gemacht werden. Was das bedeutet weiß jeder...auch ich. (Zum Glück hat sie jetzt einen super guten Doc und ist nicht mehr in diesem anderem Krankenhaus in dem Krebspatieten wie ein Stück Vieh behandelt werden. Wo man den Leuten sagt sie sollen sich nicht so anstellen wenn die Infusionen daneben laufen.... :eek: ) Inzwischen habe ich keine Angst mehr (jedenfalls im Moment nicht) das sie bald sterben muss. Wir genießen jeden Tag und machen das beste draus. LG Katja |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo Ihr Lieben,
möchte mich auch kurz vorstellen. Ich heisse "Petsi" bin 32 Jahre jung und Mama von 2 Kindern (5 und 2 Jahre). Meine Mama ist im August 2000 an Brustkrebs erkrankt. (Da war ich mit meiner Tochter schwanger.) Mein Papa ist im Dezember 2003 an Darmkrebs erkrankt. (Da war ich mit meinem Sohn schwanger.) Habe beide Schwangerschaften nicht geniessen können, weil ich fast die ganze Zeit am Krankbett, Krankenhaus etc. verbracht haben. Meinen Eltern geht es körperlich eigentlich recht gut. Mein Vater hatte gerade am Donnerstag wieder Untersuchungen. Sind Gott sei Dank alle gut ausgegangen. Ich habe ein grosses Problem: Die Angst bestimmt seitdem nämlich mein komplettes Leben. Vor den jeweiligen Untersuchungen habe ich totale Panik und bekomme nichts mehr auf die Reihe. Wenn meine Kinder nur eine Klitzekleinigkeit haben denke ich schon an das Schlimmste. Habe bin heute noch keinen richtigen Weg gefunden um mit der Angst fertig zu werden. Das schreiben hier im Forum ist für mich allerdings ein erster Schritt. Hier gibt es so viele liebe Menschen die einen wirklich verstehen. ( Was leider im Freundes- und Bekanntenkreis nicht immer der Fall ist.) Wünsche Euch allen nur das Beste. Petsi |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo!
Möchte mich auch mal kurz vorstellen. Ich heiße Sandra, bin 37 Jahre, verheiratet und habe 2 Jungs die bald 10 Jahre alt werden--Zwillinge! Mit der Angst habe ich auch große Probleme. Meine Ma erkrankte 1996 an kehlkopfkrebs bis vor 2 Jahren war alles gut. Dann Rückfall und im Januar 06 ist Sie gestorben. Bei meiner Schwiegerma wurde im Mai 05 ein Hirntumor diagnostiziert und 3 Wochen später starb auch sie. Im November 05 wurde bei meiner Schwester Lungenkrebs festgestellt, eigentlich ein Zufallsbefund und nach einem halben Jahr (Mai 06) mußten wir auch von Ihr Abschied nehmen................................!!!!! Euch alles Gute!!!! Gruß Sandra |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo,
finde ich eine schöne Idee, sich mal vorzustellen ;) Ich heisse Petra, bin 32 Jahre und habe eine 4-jährige Tochter. Ich bin alleinerziehend (lebe aber seit 2 Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung) und arbeite als Verkäuferin (bin letzte Woche zur Filialleiterin befördert worden :D ) Meine Tochter heisst Sarah-Renée und im Mai 2004 (da war sie gerade 2 Jahre geworden) haben wir die Diagnose bekommen: embryonales Rhabdomyosarkom, links thorakal und intraspinal. Sie war querschnittgelähmt und der Tumor war so ausgedehnt, das man ihr kaum noch Chancen gab. Heute ist sie ein richtiger Wildfang, ihr geht es supergut, sie hat das Laufen, entgegen jeglicher Prognose wieder erlernt und man sieht keine "Unterschide" zu den gesunden Kindergartenkindern. Auch bei mir ist die Angst riesig!!! Jedesmal wenn ihr irgendetwas weh tut könnte ich durchdrehen! Ihre Therapie ist seit ziemlich genau einem Jahr beendet und bisher ist sie Rezidiv-frei und ich bete das es so bleibt. Nächsten Monat haben wir wieder Nachsorge und ich gehe jetzt schon auf dem Zahnfleisch... Wünsche allen noch einen schönen Sonntag Liebe Grüsse Petra |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo, also auch ich:
Ich heiße eigentlich Angi, bin 39 Jahre alt, Mutter einer pupertierenden 14jährigen Göre:grin: und mein Mann hat 1999 die Diagnose Oligoastrozytom II links frontal bekommen. Nach der Op im April 99 dann 2000 2 Zyklen PCV-Schema,(1. Rezidiv) die wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden musste. Dann von 01 - 04 Temodal (2.und 3. Rezidiv) im 4 Wochen Rhythmus. Dann 2004 Bestrahlungen (insgesamt 40 Termine in der Uniklinik). Jetzt 2006 4. Rezidiv und 2. Op (2 Stellen links frontal Jetzt Astrozytom III/ 1 Stelle rechts frontal Glioblastom IV). Auch bei mir geht die Angst jetzt jeden Tag ein und aus und ich denke viel darüber nach was noch kommt. Die Krankheit ist da und kann nicht weggeredet werden. Beschönigen bringt auch nichts, aber das Leben muss weitergehen. Meine Tochter braucht mich jetzt auch, sie bekommt doch alles mit. Und mein Mann braucht meine ganze Kraft. Er war immer sehr intelligent, sprachgewandt und hat alles schmell kapiert. Er muss damit klar kommen, dass das nicht mehr so ist. Die einfachsten Wörter fallen ihm nicht ein, seine Tabletten vergißt er zu nehmen. Alles verlegt er. Es ist schwer für ihn zu verstehen, dass er nichts daran ändern kann. Wir machen "Gehirn-Jogging" um seine grauen Zellen wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Es scheint sogar ein bisschen zu helfen. So jetzt habe ich wieder viel zu viel geschrieben.:winke: :winke: :winke: |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Dann möchte ich mich hier auch anschließen..
Ich bin 35 Jahre alt,verheiratet und habe zwei süße Jungs im Alter von 3 und 10 Jahren. Wir leben zusammen mit meinem Mann,der Grieche ist,in Athen in Griechenland. Das macht es für mich jetzt,seitdem mein Papa so krank ist,soooooo schwer.Ich bin 3000km von ihm entfernt.Im Juni 2005 bekam er die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom.Seit Januar dieses Jahres hat er HIRNMETASTASEN. Ich denke,die meisten von euch wissen,was das bedeutet. Inzwischen habe ich es geschafft,ihn viermal zu besuchen und überlege jetzt,ob es irgenwie möglich ist,bald nochmal zu fahren. Meine Mutter war psychisch nie sehr belastbar und ist jetzt wirklich am Ende ihrer Kraft.Sie braucht ab und an ein wenig Ablenkung,um einigermaßen zurecht zu kommen. Mein Vater ist seit März in einem Pflegeheim im Ort untergebracht. Er ist geistig total verwirrt,weiß oft seinen Namen nicht,möchte Gegenstände essen,weiß nicht mehr,wozu man eine Toilette benutzt... Es ist sehr traurig und meine Gedanken sind ständig bei den beiden. Und das,als wenn man sonst nichts zu tun hätte!:grin: Wenn ich hier im Krebs-Kompass lese oder auch schreibe,denke ich an meinen Papa und an all die Menschen,die ein ähnliches Schiksal haben...Und das leider auch viel zu oft in so jungen Jahren. Viel Kraft und alles Liebe an alle von asteri |
AW: Lk-Forum-User stellen sich vor
Guten Tag!
Ich bin Ilonka, Baujahr 1961 und Tochter, Enkelin, Mutter, Lebenspartnerin, ..... Das Forum habe ich aus (leider) gegebenem Anlass gefunden. Ich bin heilfroh, dass es existiert und (leider) erstaunt, dass es so voller Leben steckt. Der gegebene Anlass ist das Plattenepithelkarzinom meines Vaters. Es befindet sich am rechten Lungenflügel und ist zurzeit Tischtennisballgroß. Außerdem lautet die Diagnose, dass auch eine Rippe befallen sei. Mein Vater ist 70 Jahre. Ab heute (21.08.2006) bekommt er seine Chemotherapie. Ich bin (leider) nicht ganz unerfahren, was Lungenkrebs betrifft. Meine Mutter starb vor 16 Jahren. Sie war 46 Jahre und hatte zu Anfang ein kleinzelliges Bronchialkarzinom, welches nach fast 1 1/2 Jahren eine Metastase im Gehirn gebildet hat. Inoperabel. Der Kampf, den sie damals führte, war gnadenlos. Sie hätte sich einen Sieg redlich verdient gehabt. Ich suche Antworten auf Fragen! Ich bin dabei, mir mein Rüstzeug zusammenzustellen, damit ich meinem Vater einen guten und sicheren Halt geben kann. Was Familie bedeutet und wie wichtig der Zusammenhalt und das Zusammenspiel der einzelnen Familienmitglieder bei der Diagnose „Krebs“ ist, das durfte ich anlässlich der Erkrankung meiner Mutter erfahren. Auf den Austausch mit Euch freue ich mich und hoffe, dass ich ein bisschen von dem, was ich bereits durch das Lesen Eurer Beiträge bekommen habe, an Euch zurückgeben kann. Ilonka : ) |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Na gut, dann will ich jetzt auch mal...
Ich bin 25, Tierarzthelferin, und wohne mit meinem Freund zusammen. Ich bin in dieses Forum geraten, da meine Schwester (38) im Februar die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Metastasen in der Leber bekommen hat. Wer davon schon gehört hat, weiß wie gering die Chancen bei diesem Sch**** sind. So auch bei meiner großen Schwester. Sie hat sich am 17.07. auf die Reise über die Regenbogenbrücke gemacht. Liebe Grüße Cinderella80 |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo zusammen,
ich denke ich sollte mich dann auch mal vorstellen..;-) Aber zunächst einmal vielen Dank für diesen Theard Ylva. Ich bin ein ehemaliger Angehöriger, meine Frau ist im Jahr 2000 an einem Hirntumor verstorben. Weil man in dieser Zeit sehr viele Informationen gesammelt hat und viele Kontakte knüpfen konnte war es mein Anliegen diese Infos auch anderen zur Verfügung zu stellen, damit nicht jeder so viel suchen muß um an "Gute Informationen" zu kommen oder aber auch wie so oft enttäuscht zu werden. Zunächst war ich aus diesem Grunde Mod. im Hirntumorforum und später dann auch hier. Ich möchte mich auch einmal bei Euch allen hier bedanken. Ein Forum lebt von den Nutzern diese machen es lebendig! Und das beweist Ihr hier sehr gut..:-) Auch freut es mich immer wieder das ich nur in gaaanz seltenen Fällen einschreiten muß, denn das ist eigentlich das was ein Mod. gar nicht will... Ich wünsche allen hier weiterhin viel Gedankenaustausch und alles Gute, das möglichst viele diese Biester besiegen können! Herzliche Grüße Peter :winke: |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Schöne Idee!
Also ich bin Schlumpfinchen aber sonst nennt man mich Petra. Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und arbeite als Bürokauffrau. Ich hab leider keine Kinder, dafür zwei Meerschweinchen und einen Vogel (Wellensittich). :D Bei meine Schwiegermama wurde Anfang März 2006 ein Nierenzellkarzinom mit multiplen Metastasen diagnostiziert und sie hat uns am 10.08.06 bereits wegen dieser Sch....krankheit verlassen müssen. :mad: Liebe Grüße:winke: Petra |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Na dann will ich auch mal !
Mit bürgerlichem Namen heiße ich Marlis, bin 51 Jahre alt und habe zwei erwachsene Kinder. Mein Mann ist am 10.08.06 im alter von 66 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Ich habe ihn am 21.07. mit einer angeblichen Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht. Am 02.08. habe ich dann erfahren was es wirklich war. Ich habe die letzten zwei Tage dann in seinem Zimmer gewohnt und konnte so die ganze Zeit bei ihm sein. Am 16. war die Trauerfeier und Überführung zum Krematorium und Freitag, 25.08. ist nun die Urnenbeisetzung. Sch…. Krebs. Ich wünsche uns allen hier, die Kraft die wir brauchen um das alles durchzustehen. Ich bin froh hier auf dieses Forum gestoßen zu sein, fühle mich hier sehr wohl und es tut gut sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Viele Grüße Safira |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hi, ich bin 39 Jahre alt, seit gestern registriert und kenne mich hier noch nicht so aus. Meine Mutter ist vor vielen Jahren an Brustkrebs erkrankt. Es wurde ihr eine Brust abgenommen und sie wurde bestrahlt - keine Chemo. Meine Mutter ist 70 Jahre alt und letztes Jahr wurde Darmkrebs, Magenkrebs und nach einem CT einige nicht eindeutige andere Stellen in Lunge, Leber festgestellt. Sie hält sich nach der OP und seit der Chemo tapfer, obwohl es ein Schock für sie war, bis zum Lebensende mit der Chemo leben zu müssen (um möglicherweise ein weiteres Wachstum der der Turmore zu verlangsamen). Momentan ist aber eine ihrer Sorgen, ob man - sie hat noch eine ganze Menge Haare behalten und wird wohl auch nicht alle verlieren - so die Ärztin - die verbliebenen Haare färben kann (sie hat immer ihre Haare gefärbt), oder ob das zu schädlich ist. Hört sich vielleicht komisch an, aber wen soll sie fragen, ohne merkwürdig angeschaut zu werden? Eine hübsche Perücke hat sie auch, die sie aber nicht immer tragen möchte.
Hat jemand hier Erfahrungen? tenna |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Halle an alle,
bin neu hier und möchte auch die Gelegenheit nutzen mich mal vorzustellen. ich heiße eigentlich Liane, bin 36 mutter von 2 Kindern schon groß (20 und 16), verwitwet und habe erst vor einigen Tagen erfahren, das es bei meinem Vater so schlimm ist, das es sich nur noch um einen kurzen zeitraum handelt den er noch zu leben hat. Vor ca. 3 Jahren wurde bei ihm Hautkrebs festgestellt, es folgte OP und Reha und der ganze WERdegang. bei den ganzen nachfolgenden Untersuchen, Kontrollen war soweit alles in Ordnung, dann vor ca 5 Monaten ging es wieder los. am Mittwoch habe ich dann vom Oberarzt erfahren, das alle inneren Organe von Metasthasen befallen sind, selbst die Knochen sind betroffen und als wenn das nicht alles schon schlimm genug ist, wurde festgestellt das vor einger Zeit auch noch einen Schlaganfall hatte. Eigentlich bin ich am Ende, aber das darf ja gar nicht sein ich muss weiter machen. letzte Woche ist er wieder in die Klinik eingeliefert worden, weil es ihm so schlecht geht, es musste eine Punktierung erfolgen, da die Nieren von einem Tumor eingequetscht worden. nun muss er mit den Schläuchen weiterleben. nächste Woche wird er nach Hause entlassen und meine Schwester übernimmt erst einmal die Pflege, wenn es dabei bleibt, ansonsten muss mein Vater bei mir einziehen, damit die Pflege abgesichert ist. Wer hat ähnliche ERfahrungen, worauf muss ich jetzt achten und und und. |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo zusammen!
Auch bin als Angehöriger (49 J.) mit im Boot. Wir haben zwei erwachsene Kinder. In erster Linie schreibe ich im Thread "Ein langer Abschied und das rauf und runter". Da wir auch "mitten drin" stecken, möchte ich unsere Situation mal etwas ausführlicher beschreiben. 2004 hat man bei meiner Frau (ebenfalls 49 J.) „Nerventumore“ diagnostiziert. Im Juni 2004 wurde eine großer Tumor aus der Schulter entfernt. Leider haben einige Nervenstränge (trotz Einsatz einer zu genannten Bioschiene) darunter gelitten. Die extremen Bewegungseinschränkungen des linken Armes können nur durch ständiges Training und Übungen mit dem Krankengymnasten einigermaßen in Grenzen gehalten werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, diese Tumorart direkt zu behandeln. Über Nervenschmerzen, die nur mit speziellen Medikamenten einigermaßen in den Griff zu bekommen sind, will ich gar keine Worte verlieren. Im Juli 2005 wurde während einer OP Krebszellen aus der Brust entfernt. Und nun soll in der nächsten Woche ein weiterer Eingriff (Unterleib) gemacht werden. Allerdings hat sich in den letzten Tagen ihr Zustand stark verschlechtert und nun Anzeichen auf Störungen im Kopf auftauchen. Auch dieses wird in den nächsten Tagen untersucht werden müssen. Unter diesen Eindrücken versuchen wir das Leben mehr oder weniger zu meistern, mit den entsprechenden Höhen und Tiefen (gerade sehr tief). Mir hilft zwar meine ehrenamtliche, seelsorgerische Tätigkeit im täglichen Leben (auch hin und wieder mit Schwerkranken und Sterbenden), doch die persönlichen Leiderfahrungen sind doch wesentlich intensiver. Auch wenn man sich manchmal nicht mal in der Lage fühlt hier zu schreiben - es ist gut, dass es dieses Forum gibt! Frederik |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo ihr Lieben!
So, dann melde ich mich doch auch mal zu Wort ;) Also, ich heiße Judith, lasse mich aber immer lieber Jule nennen :smiley1: und bin 20 Jahre alt/jung. Ich habe Justizfachangestellte gelernt und habe in dem Beruf auch ein halbes Jahr gearbeitet. Aber seit Anfang August arbeite ich als Verwaltungsangestellte in einer Justizvollzugsanstalt. Ich bin in diesem Forum gelandet, weil ich Infos über Eierstockkrebs gesucht habe, da meine Mutter daran erkrankt ist (FIGO III c) :embarasse Nach der Chemo litt sie meistens unter sehr starken Knochenschmerzen. Aber bei ihr ist so langsam die Endphase eingetroffen, da sie am Freitag ihre (vorerst) letzte Chemo erhalten wird. Danach kommen die Abschlussuntersuchungen, die dann darüber entscheiden werden, ob meine Mutter doch nochmal operiert werden muss oder direkt zur Kur kann. Aber bisher kann man auf die bessere Möglichkeit hoffen. :) Und jetzt muss ich Frederik doch erstmal zustimmen. Ich bin auch echt froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Denn hier merkt man doch, dass man verstanden wird. Klar, wer nicht direkt betroffen ist, kann es vielleicht nicht so verstehen, wie es uns wirklich geht. So, wünsche euch allen viel Kraft für eure Zukunft mit euren Lieben. Einfach jeden Tag genießen :) Schönen Abend noch! Liebe Grüße Jule |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo Ihr Lieben,
nun möchte auch ich die Gelegenheit nutzen mich vorzustellen. Mein Name ist Sabine, 29 Jahre jung und arbeite als Projektleiterin im Bereich Marketing u. Eventmanagement in Frankfurt am Main. Ich bin seit knapp drei Jahren in "festen Händen" und sehr glücklich. Meine Heimatstadt ist Leipzig und dort verbrachte ich den größten Teil meines Lebens. Leider habe ich keine Geschwister und muss als "Lieblingskindl" meines Paps alleine den Schmerz der Diagnose "Darmkrebs" verkraften. Nach einer Operation im letzten Dezember konnte der Tumor entfernt werden und er erhielt einen vorläufigen künstlichen Darmausgang. Momentan liegt er im Krankenhaus, denn seine Lebermetastasen haben sich vergrößert und nun warte ich jede Sekunde das mein Handy klingelt und erfahre wie es weiter geht. Meine Mama ist seit dieser Diagnose psychisch schwer krank und ihm leider keine Hilfe. Somit verbessert sich auch sein seelischer und körperlicher Zustand nicht. Manchmal weiss ich nicht mehr weiter und frage mich warum es ausgerechnet meine Paps, den liebsten Menschen für mich, getroffen hat. Aber dies fragt ihr euch sicherlich auch... Euch allen wünsche ich weiterhin viel Kraft, auch wenn diese hin und wieder zu schwinden scheint. Ich versuche aller zwei Wochen meinem Paps neue Kraft zu geben, denn leider kann ich aus Jobgründen nicht öfter zu Hause sein. Dank meiner Freunde und meines Freundes schaffe ich es gerade zu stehen und versuche einen Weg zu finden um mit dem Zurecht zu kommen was noch passieren wird. Liebe Grüße Sabine |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo zusammen,
Ylva... super Idee!!! Vielen Dank. Nun, dann möchte ich mich auch kurz vorstellen. Mein Name ist Jessica (31), ich bin alleinerziehende Mami einer 3-jährigen Tochter. Bei meiner Mama wurde im Mai 06 BK mit Mestas im Bauchraum / Bauchfell festgestellt. Da sie einen sehr langsam wachsenden Tumor hat, wurde ihr vorerst die Hormontherapie angeordnet. Die ersten 3 Monate sind nun um und das Ergebnis ist positiv: Wasserbildung ging zurück, alle Blutwerte sind sehr gut, Leberwerte auch und der Tumor ist ein wenig geschrumpft (war 3cm groß und ist jetzt etwas kleiner). OP findet vorerst nicht statt und Hormontherapie wird die nächsten 3 Monate fortgesetzt. Mein größtes Problem ist die Verlustangst - habe hierzu auch einen Thread eröffnet, aber schon lange nicht mehr geschrieben, weil ich ein bisschen Abstand benötigt habe. Die Angstschübe und das Weinen tritt ab und zu auf, aber momentan haben wir uns alle ganz gut im Griff und bleiben stark, ohne aufzugeben. Meine Mama ist meine größte Liebe und eine Kämpfernatur. Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Kraft - und bitte gebt niemals auf! LG, Jessica |
AW: Lk-Forum-User stellen sich vor
Hallo zusammen
ich heiße Ina. Bin 47 Jahre, habe 2 Kinder (16/14),einen Hund und einen chronisch kranken Mann. Meine Mutter hat im Juli die Diagnose Kleinzelliges BC bekommen. Ich habe Info gesucht und bin dann hier gelandet. Das war ein Glücksgriff, denn ich habe hier schon viel Trost und auch Info in der kurzen Zeit bekommen. Ich habe schnell gelernt, daß ich nicht alleine bin. Liebe Grüsse an alle Ina |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo ihr Lieben,
wollte mich auch kurz vorstellen. Ich bin 40 Jahre alt. Mein Mann hat ein malignes Melanom mit Metastasen in Kopf und Lunge, im Moment warten wir auf weitere Therapien, die Lunge wurde im März operiert, danach jetzt weitere Metastasen, dazwischen wurden die Metastasen im Kopf gefunden und Bestrahlt. Habe vor kurzem dieses Forum entdeckt, und beginne gerade kontakt zu suchen. Freue mich total diese Seite gefunden zu haben. Wünsche allen viel Kraft und bis bald, Liebe Grüße Shusha |
AW: Lk-Forum-User stellen sich vor
Dann möchte ich mich auch mal kurz vorstellen, ich heiße Stefanie bin 33 Jahre und (seid 5 Jahren) verwitwet. Meine Tochter ist 9 Jahre dann gib's noch meinen Hund 2,5 Jahre und natürlich meinen Lebenspartner mit dem ich mir ein neues Leben aufgebaut habe.
Meine Mutter bekam ende Juni die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzenom (t3 N2 M0), da weiß man im ersten mom überhaupt nicht was man tun soll. Ich habe mich dann durch Internet gelesen, habe keine Seite ausgelassen, wo was über Lungenkrebs zu finden war. So bin ich hier auf das Forum gestoßen,worüber ich sehr glücklich bin. Denn hier ist man nie allein, wenn man Fragen hat oder nicht mehr weiter weiß, hier immer jemand da der einem hilft und Mut und Kraft gibt, vielen Dank dafür.:winke: Liebe Grüße, Stefanie |
AW: Lk-Forum-User stellen sich vor
Auch ich möchte es nicht versäumen mich näher vorzustellen. Ich heisse Petra, bin verheiratet, wir leben in Göppingen (BaWü)und unser Sohn ist 12 Jahre alt. Seit Ende Mai leben wir mit der Gewissheit, dass mein Mann Lungenkrebs hat. Kleinzelliges Bronchialcarzinom mit mediastinalen und supraclaviculären Lymphknotenmetastasen sowie diffusen Lebermetastasen (Stadium IV).
Bis 2 Tage vor der Diagnosestellung stand er voll im Berufsleben als Servicetechniker überwiegend im Aussendienst. Von einer Sekunde auf die andere wurde er aus seinem Alltag gerissen. Bald bekommt er die 5te Chemo und es gibt eine deutliche Befundbesserung nach der ganzen Prozedur! Den Schockzustand am Anfang kennt jeder von uns. Die Herzlichkeit, mit der ich hier aufgenommen worden bin, ist hilfreich und ich finde es schön, dass es Euch gibt. Es tut so gut, wenn man weiss, dass man hier im Forum gelesen und vor allem auch verstanden und der Kummer geteilt wird. Es ist so schade, dass mein Mann wegen dem heftigen Schlaganfall nicht mehr in der Lage ist, hier zu lesen und auch selber zu schreiben. Schön, dass es Euch gibt und ein herzliches Dankeschön an die Menschen, die uns dieses Forum ermöglichen. Die liebsten Grüße von Eurer Petra :winke: |
AW: Lk-Forum-User stellen sich vor
Hallo,
auch ich bin relativ neu hier habe auch schon viel hilfreiches erfahren. Also ich bin die Gerda, 53 Jahre, verheiratet 1 Tochter (27). Der Leidensweg meines Mannes begann vor 9 Jahren. Er hatte 1997 Tonsilenca und ein Flächen-ca auf der linken Halsseite bis zum Lympfknoten auf der Schulter. OP und 35 Bestrahlungen. 3 Jahre nur Astronautennarung. Es folgten Depressionen und Alkoholabusus. 2000 dann der zusammenbruch die Diagnose Korsakow (Demenz - Harald Juhnke erkrankte daran). Ende 2001 endlich trocken und klar im Kopf (bis auf kleine Merkschwächen und veresslichkeit). Es folgten wunderschöne Jahre die wir genossen und die Krankheit fast vergassen. Jetzt die Diagnose seit 19.07.06 Kleinzelliges Ca des Medistinums -extensive disease mit hepatischer Filiarisierung (Segment II) und V.a. Lymphanigiosis carcinomatosa. Diese paar Zeilen haben uns völlig aus der Bahn geworfen aber jetzt jetzt kämpfen wir, wir haben es ja schliesslich schon mal geschafft, diesmal auch, da bin ich ganz sicher. Ich möchte hier allen Mut machen und grüsse alle Gerda |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo ihr Lieben
Ich möchte mich anschliessen und ebenfalls die Geschichte von mir und meiner geliebten Mutter erzählen. Die Geschichte beginnt kurz vor meiner Pubertät. Bevor meine Brüste zu wachsen begonnen haben, hat meine Mutter die ihren verloren. Damit verloren hat sie auch ihren gesamten Stolz über ihre Weiblichkeit. Es war schrecklich als ich das erste mal ihre amputierte Brust gesehen habe. Sie sah so verstümmelt aus. Ich habe mich geschämt dafür, dass meine Brüste gewachsen sind, während ihre zweite Brust ebenfalls abgenommen worden ist. Tausend Ängste habe ich ausgestanden über der Frage, wo ich denn hinkommen würde, wenn meine Mutter nicht mehr ist. Dann hat sie sich für einen Brustaufbau entschieden. Es ging psychich und physisch wieder aufwärts und die Krankheit schien besiegt. Jedes Jahr ging sie zur Kontrolle und das Ergebnis war immer das selbe: alles in Ordnung. Uff... wir konnten endlich aufschnaufen. Bei ihrer Brustamputation hatte sich meine Mutter fest in den Kopf gesetzt, den Ausbildungsabschluss ihrer Kinder mitzuerleben. Und alles schien dafür zu sprechen. Dann, 1 Jahr vor meinem Studienabschluss, zeigte das Röntgenbild einer Kontrolluntersuchung wegen ihrer Rückenschmerzen Abnormitäten auf. Und wir wussten sofort, was es bedeutete: Der Krebs hatte überlebt, hatte gewuchert, all die Jahre. Die schrecklichste Weihnachtszeit meines Lebens begann. Untersuchungen folgten, Spezialisten wurden eingeschaltet und am 6. Januar 2002 kam schliesslich die Diagnose: Methastasen im gesamten Skelett – einfach überall! All die Jahre hatte man vergessen, das Blut zu untersuchen und das war das Resultat davon. Beine, Arme, Rücken, Becken, Schädelknochen, Lunge,... zu viel ist betroffen als dass ich es mir merken könnte oder wollte. Mittlerweile steht meine Mutter vor ihrer dritten Chemo und ich habe meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Damit hat sie ihr Ziel eigentlich erreicht. Sie hat sich aber ein neues gesetzt: sie will ihre Grosskinder kennen lernen und aufwachsen sehen. Ich habe ihr gesagt, dass sie dann aber noch ganz lange bei uns bleiben müsse und sie hat angenommen :) . Wir freuen uns über jeden neuen Tag. Annina |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
hallo alle zusammen
ich bin jetzt durch zufall auf dieses forum gekommen. ich habe schon ein paar beiträge in ein anderen forum geschrieben einige von euch werden diese auch schon gelesen haben! So nun zu meiner person: Ich heiße im richtigen Leben susann und bin 16 Jahre alt und werde in einen Knappen Monat 17. Mich hat mein vater hier her geführt! Er hat Zungenkrebs. Wir haben es vor drei Wochen erfahren. Am Sonntag vor einer Woche sollte er eigentlich ins Krankenhaus da sie ihn operieren wollten um den Tumor zu entfernen, doch nach einer weiteren Untersuchung habe sie beschlossen die op fallen zulassen1 Ihr fragt euch jetzt bestimmt warum ich sgae s euch: bei der Untersuchung kam heraus das der tumor schon mehr als die hälfte der Zunge eingenommen hat und wenn sie da operieren würden würde er keine Zunge mehr habe da da nur ein zentimeter übrig bleiben würde. daher beschlossen die Ärzte das er chemo und bestrahlöung im wechsel bekommen soll, was er auczh ab montag bekommt! Er bekommt dann 5 mal in der Woche bestrahlung und 4 mal in der Woche Chemo1 Insgsamt sind es dann 35 chemos und 25 Bestrahlungen! Das allres war für mich und mene familie ein riesen schock da wir 1999 unsere Oma verloren haben, 2001 meinen Opa an Lungenkrebs und Dieses Jahr haben wir erfahren das ´meine tante Darmkrebs hat aber ihr get es wieder ganz gut! ich wohne mit meinen Eltern in Aue das liegt in der nähe von Chemnitz dies wiederum liegt in Sachsen! Zur zeit bin ich und meine ma allein zuhaus da mein dad wie schon gesagt im kh ist! meine Brüder (27 und 31) könne leider auch nicht immer da sein da sie in Bayern wohnen und arbeiten müssen leider auch Wochenend! ich hab dieses Jahr meine Realschulöe abgeschlossen und mach jetzt das fachabi Wirtschaft! So jetzt wisst ihr schon mal ganz viel mehr über mich! Liebe grüße susann |
hallo,
einige kennen mich hier ja schon. bei meiner sabine (heute 37) ist im oktober 2003 eierstockkrebs figo III c, also im fortgeschrittenen stadium festgestellt worden der tumor war bei der ersten op nicht ganz operabel. danach gab es 3 chemos mit den hammermittel carboplatin/taxol. haarausfall ab dem 10. tag und auch sonst dass komplette programm. im januar 2004 wurde sabine dann wieder operiert, diesmal in köln bei dr. possover. er hat es tatsächlich geschafft, auf null zu operieren. bis in den sommer gab es zu absicherung noch 3 mal die hammerchemo. im sommer 2004 war es dann zum glück damit vorbei und wir hatten ein paar monate ruhe. im dezember 2004 hat sich der rückfall abgezeichnet und im januar auch diagnostisch festgestellt, metastasen in lunge und leber. dieses mal wieder 6 zyklen chemo dann aber mit topotecan. im sommer 2005 war es dann wieder soweit, remission auf null. wir habe die chance beim ergriffen uns noch einmal einen traum von australien zu erfüllen. und tatsächlich im august standen wir dann vor dem ayers rock. im september 2005 wieder ein ansteigen der tumormarker. seitdem erhält meine sabine eine tablettenchemo als palliative therapie mit ixoten. das funktioniert bisher ganz gut. jetzt im sommer gab es noch einmal große aufregung, weil ein darmverschluss sich eingestellt hat. sabine musst operiert werden. zum glück hat sie auch dieses überstanden und jetzt geht es mal wieder aufwärts. zum glück haben wir uns dazu durchgerungen vorher im mai noch mal nach australien zu fahren. das war ein einziger rausch für sabine und mich. ich selber bin jetzt 40 und habe in den letzten 3 jahren viele dinge erlebt, die für mich unheimlich wichtig waren. ich und sabine leben sehr viel intensiver als vor der erkrankung, wir können uns an den großen und kleinen schönen dingen im leben erfreuen. wir leben im rheinland und reisen unheimlich gerne, vor ein paar jahren waren wir in auch in argentinen (deshalb argentino) ich habe die zuversicht, dass die zeit, die uns bleibt, wir gemeinsamen gestalten werden. manchmal ist das so intensiv, da bleibt eigentlich kein platz mehr für den krebs. vor ein paar wachen hatten wir einen durchhänger (nach der darmverschlussgeschichte), mittlerweile geht es sabine wieder "schweinegut", hat sie zumindestens vor ein paar tage gesagt. euch allen einen wunderschönen spätsommertag euer christoph |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
hallo mein name ist marianneta
meine mutter lebt seit ein paaar jahren im ausland nun wurde bei ihr malignes melanom 4ten grades festgestellt und die dortigen aerzte empfehlen sich deutschland behandeln zu lassen sie kann bei ihrer schwester in potsdam wohnen hat aber weder krankenversicherung noch geld hat jemand aehnliche erfahrung oder sonstige tipps? danke mta |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
hallo an alle :winke: , auch ich finde die idee sich vorzustellen klasse und schliesse mich gleich an :) Ich heisse eigentlich Nadine und bin 29 Jahre alt.
Bei meiner Mama (sie ist Alkoholikerin seit ich denken kann) wurde im Mai diesen Jahres Mundbodenkrebs festgestellt. Sie wurde Ende Mai operiert. Da 3 Lymphknoten befallen waren hat sie jetzt 6 Wochen Bestrahlung bekommen, die am Dienstag endlich abgeschlossen war. Im Oktober geht sie auf Reha. Ihr geht es soweit ganz gut, aber mich laesst seit dem der Gedanke an Tod und Krebs nicht mehr los. Am schlimmsten sind bei mir diese Verlustaengste (wie von einigen hier auch schon beschrieben).Ich mache nun seit einigen Wochen eine Therapie und hoffe, dass mir diese etwas hilft. Vor allem war auf dem ganzen weg, das forum hier mein stiller begleiter und hat mir oft sehr geholfen!! Eine grosses Dankeschoen an alle lieben Menschen hier!!! Esah |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo ich heisse christa ich bin auch angehörige (mein mann lungenkrebs) vor einem jahr op jetzt sind wieder metastasen da ich komme auch nicht damit zurecht und mit dem "WARUM" schon erst recht nicht jegliche guten freunde lösen sich auf einmal in luft auf , als hätte der kranke eine ansteckende krankheit aber ich habe im forum gelesen das ich nicht die einziege bin ein schwacher trost ja mein mann ist 59 ich bin 48 das leben wird durch diese krankheit auf den kopf gestellt nichts ist mehr so wie es war ich habe immer für mich alleine geweint aber dieses forum hat mir geholfen die lieben menschen die trotz eigenem leid das meinige noch geteilt haben ich hoffe vieleicht irgend jemanden auch durch ein paar worte helfen zu können denn hier ist man nicht allein danke euch allen
christa ps ich danke auch allen von herzen die dieses forum erst möglich gemacht haben ich denke ihnen gehört der grösste dank diese menge arbeit ,die buchtipps,usw.danke an alle christa |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo @ all!
Möchte mich auch mal vorstellen. Heiße im richtigen Leben Christine und komme mir seit der Diagnose "Krebs" bei meinem Vater vor wie mein Nickname. Meine Eltern waren beide eigentlich nie krank. Unsere Einliegerwohnung im Haus steht schon seit über zwei Jahren für sie bereit (sie wohnten bis Juni bei meinem Stiefbruder, die Wohnung dort ist aber für ältere Leute nicht so gut geeignet) und als sie nach dem Schlaganfall meiner Mutter (zum Glück ohne Restausfälle-noch mal Glück gehabt!) und der Lungenentzündung meines Vaters sind sie zu uns gekommen. Und seitdem wechselweise immer im KH gewesen. Meine Mutter hat psychosomatische Beschwerden und muss in eine entsprechende Klinik. (wohl ca. 3-6 Wochen) Daher bleibt alles an mir hängen - Papas Chemo mit Topotecan fängt Montag schon an. Er hat ein Bronchialkarzinom (kleinzellig) das bereits in die Leber, die beiden Nebennieren, die Lympfknoten und ins Gehirn gestreut hat. Außerdem ist er sehr dement geworden, man kann ihn nicht mehr allein lassen. Daher habe ich eine Tagespflegestelle gesucht, denn ich muss ja arbeiten. Wenn die Mutter wieder fit ist, überlegen wir neu. Die Onkologen haben gesagt, das Topotecan nicht so arge Nebenwirkungen hätte, wie andere Chemo-Präparate. Hat jemand damit Erfahrungen? Ich habe manchmal das Gefühl, ich müsse gleich aus diesem bösen Traum aufwachen. Und so wirbele ich momentan nur so durchs Leben - für meinen Papa, meine Mama, meine Familie, meinen Job und ein bisschen auch für mich. |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Dann fang ich mal auch an! Hallo, ich bin Tanja, 32 Jahre alt, verheiratet und seit 21 Monaten Mutter eines kleines Jungen, der uns viel Freude bereitet. Bei meinem Papa ist im Juli 2004 ein Coloncarzinom entfernt worden, der massiv in die Leber gestreut hat. 13 Metastasen, die laut Onkologen außer mit Palliativchemo nicht zu therapieren sind. Mein Papa kämpft tapfer und rein äußerlich sieht man ihm die Krankheit (noch) nicht an. Aber er wird langsam immer müder und der Appetit leidet mehr und mehr. Auch die Lebensfreude und die Leichtigkeit, mit der wir die letzten 2 Jahre angegangen sind, ist dahin. Die Metas waren erst geschrumpft, sind jetzt aber seit einem halben Jahr stetig gewachsen. Zwar gering, aber keiner kann sagen, wie lange es noch dauern kann...das schlaucht... Habe schreckliche Angst vorm Abschied. Habe meinen Papa sehr lieb! Es ist gut, hier zu sein und zu wissen, dass ich hier immer ein offenes Ohr (Auge) finde :1luvu: Mit Kraft, Licht und Liebe Eure Tanja :augendreh |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo..
mein Name ist im realen Leben Silvia, bin noch 33 und Verheiratet, Mutter von zwei Kindern (7,5 und 5,5 Jahre alt) Meine Mutter (heute 56) hatte im Jahr 1996 die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, aber Gottseidank war es zufällig so früh festgestellt worden, das außer einer OP weder Chemo noch Bestrahlungen nötig waren. 1998 erkrankte mein Papa (heute 64) an Mundboden- und Zungenkrebs, nach Op, Bestrahlungen und Chemo kam es leider noch 2x im 2-Jahresabstand zum erneuten Ausbruch. 2001 bekam meine Mutter dann die Diagnose Brustkrebs, eine Total-OP war nicht nötig. Mit Chemo und Bestrahlungen und der Entfernung der Lymphknoten im linken Arm ging es ihr bald besser. Sie hat auch die Chemo sehr gut vertragen. Kurz nach Pfingsten dieses Jahr hatte sie Gallenprobleme, die Gallenblase sollte herausgenommen werden. Dabei wurden Metastasen an der Leber entdeckt. Sie kam (mit Gallenblase) nach Hause, aber es ging ihr sehr schlecht. Nach weiterführenden Untersuchungen wurde Sie Noteingewiesen, weil die Metastasen bereits 3 Brustwirbel zerstört haben, an weiteren 2 Stellen wurden weitere entdeckt. Sie bekam Bestrahlungen und ist jetzt in der Chemotherapie. Mit einem Korsett und 3x tgl. Morphium wurde sie nach 3 Wochen entlassen. Die Chemo diesmal verträgt Sie überhaupt nicht, sie hat alle Haare verloren, durch das Cortison lagert sie sehr viel Wasser und Lymphe ein, das durch die fehlenden Lymphknoten ja auch nicht abgebaut werden kann. Ebenfalls durch das Cortison entwickelte sich Pergamenthaut und durch die Chemo hat sich wohl ein Pilz überall angesiedelt, der Ihre Haut schwer schädigt, überall sind offene Wunden. Die Chemo sollte eigentlich am folgenden Mittwoch fortgesetzt werden, aber ihr Allgemeinzustand ist so schlecht, das sie heute wieder ins KH mußte. Sie bekommt nicht richtig Luft, ißt nicht und trinkt nicht. Und mein Papa, der ja ebenfalls krank ist, kann ihr nicht helfen. Sie hat bis vor der Diagnose noch Vollzeit gearbeitet, aber jetzt ist sie seit dem 1.07 in Pflegestufe 2...und kann praktisch nichts mehr. Ich helfe, wo ich kann, bin da und besorge, habe aber ja auch noch meine Familie, vor allem meine beiden Kleinen. Im Moment weiß ich nicht, wo mir der Kopf steht...Zeit zum weinen hatte ich bis heute noch nicht...ich möchte ja da sein für meine Eltern, sie nicht auch noch mit meiner Traurigkeit belasten. Bisher war sie in Ihren und in Papa´s Erkrankungen immer Diejenige, die stark für beide war, den Mut nicht aufgab und immer sagte, das Sie das alles schon schaffen. Aber heute hat sie gesagt, das sie wohl besser im KH aufgehoben ist...sie, die immer sagte, das es zuhause am besten ist, sie sich nur dort wohlfühlt. Nach der Einweisung wegen der Wirbelzerstörung habe ich mit der behandelnden Ärztin gesprochen, die sagte, das die Erkrankung schon schlimm sei...ich habe aus lauter Angst nicht weiter nachgefragt! Auch habe ich (sonst immer Neugierig und sofort bei Google, um nachzuforschen) erst heute den Mut aufgebracht, mal nach den Stichworten zu suchen und dabei dieses Forum entdeckt. Hat jemand eine ähnliche Situation? Kann mir jemand Mut machen oder mir sagen, womit ich rechnen muß? Ich habe echt Angst, das ich sie nicht mehr lange habe. Bis heute habe ich alles nicht so an mich rangelassen, war eher normal und habe alles, was erledigt werden mußte, gemacht, war bei ihr, habe geholfen und habe einfach funktioniert. Aber Ihr Zustand heute Morgen hat mir solche Angst gemacht, das ich schon den ganzen Tag neben mir stehe...und heute Abend, beim Lesen hier im Forum, fiel dann die Schranke...nun weine ich schon seit über einer Stunde und habe einfach nur Angst um meine Mam. LG Silvia |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Halloechen!!
Mein Mann ist im Januar diesen jahres zweimal umgekippt..... dann kam der Befund, Hirntumor... er wurde dann am 02.02. in Magdeburg operiert und die Diagnose ist Glioblastom WHO IV. Ich weiß bis heute noch nicht, wie ich damit klar kommen soll, es ist soo furchtbar und grausam, weil man ja weiß ,daß dieser Tumor noch nicht heilbar ist. Ihm geht es aber zum Glueck immer noch sehr gut, er vertraegt seine Chemo gut und auch seine Betrahlung hat er tapfer ueberstanden. Das große Problem ist halt die liebe Familie... alle sind der MEinung, daß man das schon schafft usw..... wir waren ja immer schon stark und so sollen wir das auch wieder schaffen... aber diesmal habe ich das Gefuehl, daß es nicht sooo einfach wird, ja, es wird bestimmt noch schlimer. ich bin 24 Stunden fuer meine Maus da, gehe zu allen Terminen mit..... versuche alles richtig zu machen und immer lieb und freudnlich zu sein.. oki... macht mir wirklich nichts aus, weil wir wirklich eine Super-Beziehung haben.... aber ich gehe langsam zu grunde, weil ich weiß, wie heftig dieser Glio ist und meine Maus nicht darueber reden moechte. Er weiß also nur, daß es sehr schlimm aussieht, aber nicht, wie schlimm wirklich. Ich drehe hier wirklich langsam durch, bin nachts nur am Computer oder so, schlafe nicht.. wir haben ne Kleinfamilie.. zwei Meeris, zwei Nyphis, zwei Kanaries und zwei Spaniels..... also immer maechtig wat los hier....Ich weiß, wenn meine Maus es nicht schafft, dann schaffen wir alle es nicht... Gutes Naechtle Euer kruemelchen:confused: |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich möchte mich gerne vorstellen: ich bin 32, habe eine 9 Monate alte Tochter und lebe seit kurzem auch mit ihrem Papa zusammen. Als meine Mama (61 Jahre) im März die Diagnose Gallengangskarzinom erhielt (inoperabel), war ich noch alleinerziehend und am Rande meiner Kraft. Ich las viel nach und es war schnell klar, wie besch.... die Prognosen bei dieser Krebsart sind. Sie begann mit einer Palliativtherapie- Chemo- die sie sehr mitnahm. Jetzt hat sie die Chemo abgebrochen und bekommt Misteltherapie, liest über alternative Heilmethoden nach usw. Es geht ihr täglich schlechter, sie hat nun extrem viel Wasser im Bauch, ist nur noch Haut und Knochen und liegt fast den ganzen Tag. Ich habe akzeptiert, daß sie bald gehen muß, versuche, so oft wie möglich bei meinen Eltern zu sein. Meine kleine Tochter gibt ihnen und mir so viel Lebensfreude und Kraft! Das Schlimme ist, das meine Mama noch immer komplett verdrängt, wie es um sie steht. Mein Vater weiß Bescheid und versucht, ihr etwas vor zu machen. Aber er ist komplett am Ende, er redet mit mir darüber, frißt sonst alles in sich hinein. Die Hausärztin meint, man dürfe meiner Mutter ihre Situation nicht "so hinknallen", aber was ist besser? Sie muß doch die Chance haben, ihre Angelegenheiten zu regeln, sich zu verabschieden! Wer hat Erfahrung mit einer solchen Situation? Ich hoffe, in Beiträgen von Betroffenen Mut zu finden und auch Anderen dadurch zu helfen. |
AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....
Hallo Ihr Lieben,
ich lese nun auch schon einige Zeit in diesem Forum. Heute habe ich mich angemeldet. Mein Name ist Marion und ich bin eine Angehörige. Meinem Mann wurde im Juli der Kehlkopf, Stimmlippe und Stimmband entfernt. Nun haben wir eine schwierige Zeit vor uns. OK, einen ganzen Teil haben wir ja schon geschafft. Es ist nicht einfach, sich durch den ganzen Behördenirrsinn durchzuboxen. Meine speziellen Fragen werde ich in die Threads einbringen. Ich freue mich schon auf viele Antworten. Allen einen lieben Gruß Marion |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo...
bin 26 jahre alt, meine Mutter ist im märz 2004 an Darmkrebs gestorben, sie war 53. nach der diagnose wollte sie keine behandlung und ist dann auf eigene verantwortung nach hause gegangen. ich fands erstaunlich das, obwohl sie gelitten hat, es nie wirklich gezeigt hat und bis zu ihrem tode zu hause alltägliche dinge bewältigt und auf den beinen stand, als würde sie nie sterben. zwei wochen vor ihrem tod, brach ihr ein schüttelfrost ein, sie legte sich zu bett, stand die nächsten tage aber wieder auf. anfang der letzten woche kippte sie dann entgültig, schleppte sich selbst auf vier beinen zu bett und stand nicht mehr auf. sie hat sich nie helfen lassen, sie wollte nicht zum krankenhaus bis sie dann keine kraft mehr hatte entgegenzusetzen. wir brachten sie zum krankenhaus, am nächsten tag habe ich mich 15 minuten verspätet. obwohl mein älterer bruder vor mir anwesend war traute er sich nicht in den letzten minuten bei ihr zu sein. ich muss als angehöriger sagen, das ich und meine drei geschwister alle weggetreten waren, keiner von uns war bereit am vorigen nacht im krankenhaus zu bleiben, die krankenschwester meinte es wäre nicht nötig, da sie unter beobachtung stehen würde und es niemanden gut kommen würde. wir nahmen es hin als hätten wir überhaupt keine bindung mit der mutter. vielleicht hatte keiner von uns den mut, es ist für jeden von uns unverzeihlich. mich stört heute nicht das sie tot ist, sondern dass sie ohne ihre kinder die letzten stunden ... naja die ärzte waren auch nicht informativ, der hausarzt beschrieb mir nur den vorfall wie sie sterben würde; als hätte ich genau danach gefragt, ein horror-arzt, er meinte der darmausgang würde sich verstopfen, der darm würde platzen und sie müsste alles erbrechen... etc.. ich mein so was erzählt man doch nicht, er hätte stattdessen aufklären müssen wie man ihr in den letzten stunden helfen kann. wir hatten damals keinen schimmer von morphin oder anderen schmerzmitteln. selbst der notarzt der nach hause kam, war so neunmalklug, er begutachtete sie, kam ins Wohnzimmer und sagte "sie wird sterben"... ach Gott, als wüssten wir es nicht, als wären wir auf die frage geil ob sie nun weiterleben wird oder sterben muss... letztendlich hatten wir keine guten erfahrungen mit den ärzten. Gott sei dank hat sich der darm nicht verstopft und ist auch nicht geplatzt, nach der aussage der ärztin und den schwestern die anwesend waren ist sie innerhalb von fünf minuten gestorben. die ärztin versicherte und bezog sich auf ihre erfahrungen, dass es ein leichter sterbevorgang war. Lasst euch aufklären und verliert keine Zeit mit inkompetenten Ärzten. Wenn der oder die Betroffene sich auf Behandlungen nicht einlässt, dann muss man das akzeptieren und versuchen ihn oder ihm wenigstens auf Schmerzmittel und Sonstiges zu überreden. Nicht jeder der Krebs hat, stirbt in gleicher weise. Der eine Leidet sehr, der andere weniger. Ich denke die Kranken sollten das Mitleid ihrer Angehörigen nicht sehen, vielmehr brauchen sie starke Personen und die Nähe. Ich wünsche allen Betroffenen eine schnelle Heilung und den Betroffenen viel Geduld und Kraft. Alles Gute Mayt-Ap |
AW: Lk-Forum-User stellen sich vor
Hallo,
ich bin Steffen, 37 aus Hannover, lese hier nun auch schon seit fast 2 Jahren regelmäßig mit. Meine Lebensgefährtin und Mutter unserer gemeinsamen 13 jährigen Tochter, ist im Dezember 2004 an einem Bronchial-CA mit multiplen Metastasen erkrankt. Wir kämpfen nicht gegen den Krebs, sondern versuchen damit, so weit es geht, zu leben. Ich kämpfe bewußt nicht, auch wenn es hart klingt, gegen den Krebs, sondern versuche das Leben für meine Freundin so angnehm wie möglich zu gestalten. 1995 ist mein Vater an einem Hirntumor erkrankt und 1998 nach langem Kampf gestorben. Damals haben wir gekämpft, in dem Glauben, den Kampf gewinnen zu können. Ich habe den Glauben verloren und möchte nicht zu blinden Kampf das Leiden meiner Freundin verstärken. Ich gehe alle Schritte und Behandlungen mit, die sie will. Betreut werden wir in der MHH und sind mit den Ärzten dort sehr zufrieden, menschlich und fachlich. Auch Fachübergreifend. Gruß Steffen saschmidt@web.de |
AW: Lk-Forum-User stellen sich vor
ich stelle mich auch mal vor, ich lese seit zwei Wochen im Brust- und Lungenkrebsforum mit.
Ich heiße Astrid, bin aus München, 38, bin selbst nicht betroffen. Meine Mutter (59) hat die frische Diagnose: Duktales Mamma-Ca und Lungen Adeno-Ca. Wie es weitergeht? Das steht wohl in den Sternen! Liebe Grüße Astrid |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo!
Nun möchte ich mich auch vorstellen. Zu meiner Person, ich bin 23 Jahre alt, von Beruf angehende Grafikerin und lebe in Österreich/Tirol. Ursprünglich stamme ich aus Salzburg, wo meine Eltern auch heute noch leben. Ich habe bereits einmal einen Beitrag (bezüglich des Ohrspeicheldrüsenkrebses von meinem Papa) geschrieben, ich hatte beim damaligen Beitrag einfach furchtbare Angst weil die OP anstand und musste die Dinge aus meinem Kopf rausbringen. Ich wurde auch sehr nett begrüßt, was mich sehr gefreut hat, großes Lob an alle Administratoren und Mitglieder! Nun bin ich wieder hier. Nachdem bei meinem Papa vor gut 9 Jahren Darmkrebs (ihm wurden 45cm Dickdarm entfernt), 3 Jahre darauf Hodenkrebs (ihm wurde ein Hoden entfernt), Krebs an der Ohrspeicheldrüse links (wurde bereits entfernt) und zuletzt auch während den voruntersuchungen zur OP an der rechten Seite diagnostiziert wurden, war unser Familienleben selbstverständlich sehr turbulent in den letzten Jahren. Nun hatte meine Mutter (immer ein gesunder Mensch bis dato) eine Gallenblasenoperation, ihr wurde die Gallenblase aufgrund von Gallensteinen entfernt. Ich hatte dieselbe Operation vor einigen Monaten und war ziemlich schnell wieder zuahuse. Meine Mutter aber wurde ein zweites Mal operiert, die Schmerzen gingen nicht weg und die Leberwerte sprengten alle Maßstäbe. Gestern abends hat es mir mein Papa dann gesagt. Er hat mich angerufen und mir gesagt, das die Gewebeproben von dem Gewächs um die Gallenblase ein unbekannter aber ziemlich aggressiver und bösartiger Krebs wären. Und jetzt bin ich wieder hier bei euch - mit all meiner Angst, meinen Zweifeln am Leben und der Gerechtigkeit und meiner Hoffnung :undecided |
AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...
Hallo,
ich bin hier Freitag reingeplatzt, weil ich dringende Fragen hatte...Danke für die liebe Hilfe. Deshalb werde ich auch weiterhin hier reinschauen. Mein Name ist Kirsten, bin 39 Jahre alt und meine große Schwester hat mit 50 einen Hirntumor gekommen....sie hat gekämpft wie eine Löwin, sie hat über die 2-3 Monate gelacht, die sie ihr als Lebenserwartung präsentiert haben....Diese hat sie inzwischen weit überschritten, aber leider hat sich in den letzten Wochen ihr Befinden dramatisch geändert, sie ist nicht mehr in der Lage, sich selber zu organisieren...sie hat den Kampf verloren...jetzt ist die Rede von 2-3 Wochen... Ich bewundere dich, Dagmar und ich liebe dich.... |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 07:04 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.