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Conny44 27.01.2007 18:08

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr Lieben,

möchte heute wieder einmal kurz berichten.

Lieber Julian, erst einmal vielen Dank für deine lieben Worte und dein Kraftpaket.

So, heute waren meine Ma mit meinem Paps mal bei uns (mein Mann hat sie abgeholt und wieder gebracht). Es war richtig schön. Mein Paps hat seine 2. Chemo wesentlich besser weggesteckt wie die 1.
Er war zwar schwach, aber nicht zu vergleichen mit voriger Woche. Nur habe ich mich mächtig erschrocken, als ich ihn sah. Es ist ja nichts mehr an ihm dran. Alle Muskeln verschwunden. Er hatte im Oktober 06 fast 100 kg auf die Waage gebracht, und da war kaum Fett. Heute sind es gerade mal noch 76 kg. Na ja, das ist ja leider so. Aber er bemüht sich ganz doll, herzumzulaufen und sich nicht gehen zu lassen. Bin ganz stolz.

Endlich, endlich :) hat er von sich aus zugestimmt, die Vorsorgeverfügung mit uns durchzugehen und zu unterschreiben. Ich hoffe zwar, dass er noch lange seinen eigenen Willen bilden kann, aber ein wichtiger Schritt für den Notfall ist schon mal getan. Es hat mich unwahrscheinlich viel Kraft gekostet, mit ihm das zu besprechen und mich damit auseinanderzusetzen, aber wir haben es geschafft. :)

Aus seinem Reden konnte ich entnehmen, dass er schon den Sommer und sogar die nächsten Jahre! verplant und sich auf seinen Garten und die Erdbeerzeit freut. Ich bin zwar froh, dass er so optimistisch ist, andererseits tut es mir weh, wenn ich daran denke, dass ja ein Wunder passieren muss, um die nächsten Jahre zu überleben. Aber egal, wichtig ist wie er sich fühlt und denkt.

Ich wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende und ganz wenig Kummertränen!

ruthra 27.01.2007 18:43

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich kann gut verstehen wies Di rmit Deinem Optimismus Deines Pa´s geht, hatte damit bei meiner Ma auch immer Probleme, jetz weiß ich aber dass es genau das war, was sie am Leben erhalten hat das letzte Jahr. ICh bin froh dass ich da immer "mitgespielt" habe auch wenn ich oft einen Kloß im Hals hatte.....ICh hoffe so sehr für Euch dass Ihr noch viele gemeinsame Sommer habt, mit vielen ERdbeeren....
SChön dass Dein Dad die Chemo diesmal besser verkraftet hat. Das ist doch schon mal was.

Euch alles Liebe

Inez

Beate'68 27.01.2007 23:10

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

es zerreißt einem fast das Herz, wenn unsere Lieben noch Dinge planen, von denen wir glauben, daß sie diese vielleicht gar nicht mehr erleben dürfen. Meine Mutter hatte noch mit mir überlegt, wie wir Weihnachten feiern wollten - gestorben ist sie Monate vorher am 15.9.2006. Auch ich habe dieses 'Spiel' mitgespielt.

Ich finde es übrigens richtig, daß Ihr Euch auch mit dem Thema Vorsorgeverfügung auseinander setzt. Habt Ihr auch über eine Patientenverfügung gesprochen? Meine Mutter hatte beides und ich fand die Patientenverfügung fast noch wichtiger als die Vorsorgeverfügung.

Liebe Grüße
Beate

Conny44 28.01.2007 20:20

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr Lieben,

liebe Inez, bist so lieb, hast selbst den Kopf voll und nimmst noch an dem Leid der anderen teil. Danke!

liebe Beate, dich hats ja ganz besonders hart getroffen. Da denkt man, so viel Leid kann es doch gar nicht geben. Hut ab, dass du das alles so meisterst.

Über Patienten- und Betreuungsverfügung haben wir auch gesprochen, hatte ich auch ausgedruckt. Mein Paps wollte das aber nicht. In unserer Vorsorgeverfügung steht auch einiges bereits über die mediz. Betreuung drin. Bin froh, dass wenigstens das geklappt hat.

Ansonsten gibt´s nichts Neues. Meinem Paps geht es so la la.

Maarie 29.01.2007 12:41

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo liebe Conny,

erstmal vielen Dank für die lieben Antworten und die Kraft die du mir gegeben hast.

Habe mir eben durchgelesen wie es euch ergangen ist und bin ganz traurig. Diese Krankheit ist so unglaublich und so schlimm. Ich kann es gar nicht fassen das man einfach nichts tun kann und das so gut wie niemand geheilt werden kann. Das ist einfach nur deprimierend.

Bei deinem Papa wurde ja erst bei der OP fesgestellt das er an BSDK leidet. Welche Voruntersuchungen wurden denn gemacht, das man das erst so spät erkannt hat?

Wie du ja weißt wurde bei meinem Papa Sono, CT und ERCP gemacht und man hat nichts gefunden. Seine Beschwerden (Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Bauchschmerzen, Müdigkeit....) werden allerdings nicht besser. Nun ist ja für Mittwoch eine Endosonographie geplant und ich habe natürlich Angst das er doch ein Karzinom an der BSD hat welches bisher nicht gefunden wurde....

Es spricht so viel dafür aber auch so viel dagegen.....

Wurden diese Untersuchungen bei deinem Papa auch gemacht und waren ohne Befund?

Würde mich riesig freuen wenn du mir antwortest.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und alles, alles Gute und das ihr entgegen aller Statistiken doch noch viele Jahre zusammen erleben dürft!

LG,
Maarie

Conny44 29.01.2007 20:54

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Maarie,

ich weiß nicht, ob dir meine Antwort weiterhilft oder dich beruhigen kann. Wohl eher nicht.

Ich weiß nur, dass CT, Ultraschall, Röntgen und entweder ECRP oder Endosonografie (das Verfahren, wo mit Kamera geguckt wird und auch Gewebe entnommen werden kann) gemacht wurden.

Das CT war das erste. Das hat noch der Hausarzt veranlasst. Grund dafür war, dass mein Paps 10 kg abgenommen hatte und die Blutwerte schlecht waren. Aber ansonsten hat er sich fit gefühlt.
Auf dem CT sah man eine Verdickung, wie bereits schon am Anfang geschrieben.

Bei der Gewebebiopsie, welche in einem nicht spezialisierten KH gemacht wurde, sagte man, dass kein Tumorgewebe erkennbar wäre. Ebenfalls, dass keine Tochtergeschwülste vorhanden wären. Und selbst wenn es Krebs sei, mein Paps hätte gute Konditionen eine OP nach Whipple bestens wegzustecken.

So, und was dann rausgekommen ist, weißt du ja. Wieso die die Lebermetastasen nicht festgestellt haben, weiß der Kuckuck. Das Einwachsen in die Darmvene hatte man vorher auch nicht feststellen könnten.

Als dann nach der nicht erfolgreichen OP die Diagnose kam (die wurde uns von einem aroganten Anästhesisten auf der Intensivstation eröffnet), brach unter uns der Boden weg. Und mein Paps wusste es schon vor uns, lag nur apathisch da.

So, ich war ehrlich. Hätte es dir lieber erspart. Aber nicht jede Geschichte ist gleich, wie du hier siehst. Also vergleich es bitte nicht mit deinem Papa. Beim ihm kann es hoffentlich ganz anders sein.

Ich wünsch dir alles Glück der Welt.

Ich werde in deinem Thread weiter lesen, wenn es was neues von euch gibt.

Conny44 31.01.2007 19:35

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Ihr Lieben,

mein Paps hat heute die 3.:) Chemo erhalten. Ging ihm heut noch relativ gut. Am Freitag hat er dann endlich mit dem Chemoarzt ein Gespräch. Hoffentlich fragt er mal nach Aufbaupräparaden oder so. Er nimmt nämlich absolut nichts. So etwas müsste doch verschrieben und durch die Krankenkasse bezahlt werden, oder?

Jörg46 31.01.2007 19:52

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny

Danke für Deine lieben Wünsche :remybussi

Zu Deiner Frage Kassen und zahlen eindeutiges JEIN für Mistelpräparate gibt es eine Anweisung der Kassenärztlichen Vereinigung nur verschreiben bei pallativ , das schon von mir angeführte Urteil mit dem vorläufigen Rechtschutz kennst Du ja schon.
Dazu gibt es ein ganz großes ABER Mistel und Co. werden nicht von allen Onkologen und Ärzten als gut empfunden dazu gibt es sehr widersprüchliche Aussagen und auch Studien.
Prof. Uhl Bochum und seine Onkologen, lehnen diese Mittel Kategorisch ab, im persönlichen Gespräch erklärt er aber die Vorteile dieser Behandlung - er ist halt auch nur Gehaltsempfänger. Ähnliches ist von Heidelberg zu berichten.
Ich habe mit der Verordnung dieser Mittel gar keine Probs - weil Privatversichert - Sorry - aber dieses System ist so.

Vitamine und Spurenelemente sind ebenfalls zu empfehlen - lese bitte dazu folgenden Link http://www.biokrebs-heidelberg.de/ lässt sich nicht besser verlinken also durchklicken.

Und wegen Punkt 2 :rolleyes: nochmal - unbedingt einen Arzt konsultieren

Conny44 01.02.2007 16:46

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr Lieben,

danke Jörg, bin schon mal auf den Link gestoßen und habe mir aber nun rausgeschrieben, welche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe besonders wichtig sind. Ist ja alles wunderbar beschrieben. Hoffe, dass mein Paps das morgen mit anspricht, ebenso sich die Frage nach Misteltherapie getraut.

Habe mich gerade wieder fürchterlich aufgeregt, muss das jetzt mal loswerden, sonst platze ich.:boese:

Meine Eltern hatten am 9.11.06 eine Reise nach Ägypten gebucht. Zwar waren bereits am 13.10.06 die Blutwerte schlecht, aber mein Paps war ja schon vorher 10 J. in Behandlung wegen Pankreatitis, d.h. man konnte ja nicht wirklich ahnen, was die Werte mal für Auswirkungen haben. Jedenfalls hat meine Ma am 2.1.07 die Reise storniert, eine ärztliche Bescheinigung (eigener Vordruck der Reiseversicherung) begefügt. Schreiben die doch: Da die Krankheit am 13.10.06 bereits bekannt war (obwohl die Ärztin geschrieben hat: erstmals erkennbar am 4.12.06 (CT), dass Reise nicht angetreten werden kann) lag keine unerwartet schwere Erkrankung vor. Bitte haben Sie Verständnis, dass deshalb eine Erstattungspflicht für unser Haus nicht in Betracht kommt Ich daraufhin einen saftigen Brief mit einem erneuten ärztlichen Befund hingeschickt und denen geschrieben, dass sie gehörig ihre Kompetenzen überschritten haben, indem sie den Satz ..... lag keine unerwartet schwere ...... geschrieben haben. Weiterhin, dass ich nur hoffen kann, dass es sich um ein Versehen handelt, denn wenn nicht, werde ich in Vollmacht meines Vaters gerichtliche Schritte einleiten oder/und die öffentlichen Medien einschalten, auch wenn es meine letzte Kraft koste. Und die sollen nie wieder von einem unheilbaren Krebspatienen Verständnis erwarten.
Gestern haben meine Eltern Antwort erhalten, dass sie die Anzahlung zurückerhalten. Aber heute erhielt ich doch von der blöden Tussi einen Brief an mich, in dem sie sich doch gegen meine Unterstellungen wehrt!! Hallo?
Habe vorhin letztmalig zurückgeschreiben, dass es sich zum zweiten Mal bestätigt, dass sie nicht in der Lage ist, ihren eigenen Vordruck zu lesen bzw. ihn zu ihrem Wohle auslegt...... Zum Schluss habe ich dann noch geschrieben, dass ich hoffe, dass es ihr die nötige Befriedigung gegeben hat, mir persönlich noch einmal ihre Meinung mitzuteilen.

Mit so einem Scheiß muss man sich noch rumschlagen, als ob das alles nicht schon reicht. Aber so etwas scheint mein Spezialgebiet zu sein, wenigstens kann ich so meinen Eltern ein kleinwenig unter die Arme greifen.

Sorry, das hat zwar hier nichts zu suchen, aber auch das gehört leider zum Alltag der Krebskranken oder deren Angehörigen.

So, jetzt gehts mir besser!

Jörg46 01.02.2007 17:17

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny

Mensch Du hast ja Haare auf den Zähnen:rolleyes: :D Nee es ist einfach zum :smiley11: :smiley11: was sich so manch Sachbearbeiter rausnimmt, immer in der Hoffnung wird schon klappen. Das einzigste was man Euch vorhalten kann - das nicht umgehend also am 04.12 stoniert habt - aber egal.

Ich kenn das Dillemma nur zu gut - ich lass mir immer von meiner Onkologin eine Reisetauglichkeitsbescheinigung ausstellen die ich beim buchen mit einreiche weil sonst mich keine RRKVersicherung nimmt.

Und wie Mann (Frau) sehen kann ist das Forum auch hierbei hilfreich. Frustabbau.

yvi1975 01.02.2007 17:45

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

ich kann Deine Wut sehr gut nachvollziehen, da ich im Moment auch Ärger mit einer Berufsunfähigkeits-Vers. von meinem Vater habe. Er hat keine Kraft mehr sich damit auseinander zusetzen. Die Vers. hat er 1996 abgeschlossen und ich habe die Vers. vor einem halben Jahr über die Krankheit informiert - nun will die Versicherung immer wieder neue Unterlagen haben - mittlerweile habe ich den Eindruck das die Versicherung auf Zeit spielt und heute habe ich da angerufen und meinen Unmut darüber kundgetan. Die Dame dort hat doch tatsächlich die Frechheit besessen mir zu sagen, dass die Vers. wahrscheinlich nicht zahlt da mein Vater damals die "vorvertragliche Anzeigepflicht" verletzt hat indem er seine Krankheit (die Vers. hat sich vom Hausarzt die Akte kommen lassen) verschwieg. Halloooo??? 1996 ??? Diagnose BSDK April 2006 !!! Wie hätte er den damals wissen sollen das er diese Krankheit hat bzw. bekommt? Er war vorher mal im Krankenhaus wegen Gallensteine - Gallenblasen/OP und wegen Nierenstein. Heißt das etwa das man automatisch dann mal BDSK bekommt???
Ich glaube das ja wohl alles nicht - bei mir piept es wohl? Ich warte jetzt erstmal auf das schriftliche Ergebnis - worauf ich sehr gespannt bin - und werde dann sofort weitere Schritte einleiten. Als ob nichts anderes zu tun hätte.

Sorry aber ich habe mich heute auch so darüber geärgert und ich weiß das das eigentlich nicht hier rein gehört ... :o

Man muß halt an jeder Front kämpfen - sei lieb gegrüßt

Yvonne

Conny44 01.02.2007 22:09

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr,

@Yvonne,
ja, ja, so sind sie - nicht alle - aber die meisten. Beim Vertragsabschluss alles wunderbar, aber wehe man muss (ist ja gar nicht so, dass man will) die Versicherung in Anspruch nehmen…..

Ich weiß, es ist sarkastisch, aber wenn dein Vater bereits seit 10 Jahren mit BSDK lebt, könnte er doch vielleicht in ´s Guinnessbuch der Rekorde kommen? ;) Schon mal darüber nachgedacht? Nee, es ist zum Mäuse melken. An eurer bzw. deiner Stelle würde ich auch dagegen etwas unternehmen. Was ist schon im Vergleich eine poplige einmalige Reiserücktrittsversicherung gegen eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente. Offenbar merken die, dass sie nicht mit Sache selbst durchkommen und versuchen es eben auf diese Weise.

Aber ungeachtet dessen wünsche ich euch, dass es deinem Vater bald wieder besser geht und du die nötige Kraft behältst.

@Jörg,
ja, Haare auf den Zähnen habe ich (aber nicht immer), die können aber auch ab und an nachteilig sein (Erfahrung).

@Mike und Jörg,
hoffe dass ihr das hier lest. Wollte nicht Mikes positiven Thread weiterhin missbrauchen. Danke euch für die umfangreichen Infos. Ich glaube, jetzt hab ich’s begriffen:
Bei Mikes Mutter waren während der OP keine Metas festzustellen. Deshalb konnte operiert werden. Die Infiltration der Aorta …. konnte auch erfolgreich behoben werden.
Mein Paps kann nicht operiert werden, weil Metas an der Leber. Ohne die wäre aber auch eine OP sehr umfangreich wegen der Infiltration d. V. mestenterica, aber evtl. machbar.

Wenn das jetzt wieder falsch ist, lasst mich bitte einfach in dem Glauben, als hätte ich’s verstanden, sonst werde ich depressiv. (Nee Scherz). :D



Übrigens mein Paps ist heute mit meiner Ma 3 Stunden Fahrrad gefahren (hat gestern 3. Chemo erhalten). Es geht ihm noch suuuuuuuuuper. Meine Ma ist mitgefahren, weil sie ihn nicht allein lassen wollte, damit ihm nichts passiert. Ratet mal, wer sich hingelegt hat? Ja, meine Ma. Ergebnis: Beine aufgeschlagen, Schuhe, Hose kaputt. Ist gemein, aber musste sooooooooo lachen. http://www.web-smilie.de/smilies/sch...milies/tot.gif Ihr ist aber weiter nichts weiter passiert, hat ja selbst gelacht.

Conny44 02.02.2007 20:46

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo alle zusammen,

mein Paps hatte heute einen Gesprächstermin bei seinem Onkologen (bzw. bei seinem Vertreter). Er hat sogar alles das gefragt, was ich ihm aufgeschrieben habe. (Er wollte niemanden bei dem Gespräch dabei haben, denn er sei schließlich kein kleines Kind! So ist er halt.) Dafür, dass er vor kurzem von gar nichts was wissen wollte, macht er schon gewaltige Fortschritte.:)

Die Chemo läuft jetzt 12 Wochen lang (3 x 3 Wochen, dazwischen je 1 Woche Pause). Dann wird ein neues CT gemacht. Heute gings ihm erneut sehr gut.

Verschrieben wurden ihm auf Nachfrage wegen Aufbaupräparaten wenigstens 5 x 6 Pck. (Flaschen) FortiCare á 125 ml. Selen wurde ihm nicht verschrieben, weil angeblich das nur in Asien notwendig wäre??? Bei uns würde viel Selen in den Böden vorkommen. (Ich krieg die Krise) http://www.web-smilie.de/smilies/sch...ies/draumi.gif. Habe mir die GfBK-Info Heidelberg zu Selen durchgelesen. Gerade in Deutschland sollen die Ackerböden relativ wenig Selen enthalten. Außerdem soll Selen zu den unerlässlichen Heilhilfen bei einer Krebserkrankung gehören.

Die Misteltherapie wurde natürlich abgelehnt bzw. gesagt, dass sie umstritten sei. War ja klar!http://www.web-smilie.de/smilies/sch...ies/blabla.gif

Werde nun ganz, ganz behutsam versuchen, meinen Eltern die ausgedruckten Infos zukommen zu lassen. Soll mein Paps selbst lesen und entscheiden, ob es für ihn gut klingt und er darum kämpfen möchte.
Ich selbst bin ja eher „im Hintergrund“ tätig, sammle Infos, schreibe hier im Forum und wickle seinen Behördenkram ab. Das alles geht natürlich nur mit seiner Zustimmung.
Mein Mann ist derjenige, der am besten an meinen Paps rankommt, da er auch schon mal krebskrank war und – wie mein Paps sagt – der einzige ist, der sich halbwegs in ihn rein versetzen kann.
Meine Ma ist die, die ihn umsorgt. So haben wir alle unsere Aufgabe. Jeder soll das machen, was er am besten kann, um zu helfen!

Acnaib 02.02.2007 21:25

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

zum Thema Selen kann ich nur sagen, daß meine Sch-Mutti schon vor 4 Wochen - also vor Beginn der Chemo - von ihrem Hausarzt ein Selenpräparat verschrieben bekommen hat. Nimmt sie täglich und vieleicht verträgt sie ja dadurch die Chemo so relativ gut, bis auf die schlechten Blutwerte. Könntet ja mal mit eurem Hausarzt reden.

Ansonsten alles im grünen Bereich. Ich wünsch Euch was!

Bianca

Conny44 03.02.2007 19:53

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo zusammen,

@liebe Bianca, danke für deine Antwort, werde das Thema „Selen“ auf jeden Fall noch mal bei meinem Paps ansprechen. Dachte nur, dass es viell. besser ist, sämtliche Medikation aus einer Hand, also vom Onkologen zu erhalten. Alles Gute für euch!


Nun habe ich wieder mal ganz andere Fragen. Habe heute viele Stunden im Internet gelesen, um noch mehr über BSDK und dessen Behandlung zu erfahren. Fazit: mein Kopf raucht, meine Augen brennen und die Gedanken bewegen sich im Kreis.
Hab mir u.a. auch mal das Video über eine BSDK-OP durch Dr. Büchler auf der Seite der Uni Heidelberg „mit einem halben Auge“ angesehen. Hätte ich mal lieber lassen sollen, hat mir nicht gut getan.http://www.web-smilie.de/smilies/sch...hlechtidee.gif

Aber ….. , mir ist aufgefallen, das sah ich auch schon auf anderen Internetseiten, dass der OP-Schnitt vertikal erfolgte. Bei meinem Paps ist dieser aber quer, ziemlich weit unten, gemacht worden. Dass die OP nicht erfolgreich war, daran kann es nicht liegen, geplant war ja die nach Whipple. Ist es denn völlig egal, ob für längs oder quer, nach dem Motto: Viele Wege führen nach Rom?
Weiter beschäftigt mich schon die ganze Zeit, wieso bei ihm die Metastasen nicht vorher entdeckt wurden – und überhaupt, wieso die Verdickung der BSD erst bei der OP als Krebs diagnostiziert wurde? Ich dachte, bei den heutigen Verfahren ist es möglich, zu unterscheiden, ob Entzündung oder Tumor. Zwar habe ich im Internet immer wieder lesen müssen, dass es sehr schwer sein kann, beides zu unterscheiden – und manchmal erst eine OP entgültigen Aufschluss gibt, aber hier im Forum lese ich teilweise auch, dass es eben auch ohne OP mit den diagnostischen Methoden möglich ist, zur genauen Diagnose zu kommen. Man hätte meinem Paps so ja die OP ersparen können.
Es ist ja sogar noch schlimmer, weil die Ärzte im ersten KH sagten, keine Tochtergeschwülste vorhanden und bei der Gewebeentnahme aus der BSD auch nichts Auffälliges.
Sie machten uns solche Hoffnung, dass es auch nur eine Entzündung sein könnte, wenn aber nicht, dann hat er sehr gute Chancen, weil Leber, Herz, Nieren, Lunge bestens!

Dann darf ich jetzt wohl wirklich davon ausgehen - alles Pappnasen?! http://www.web-smilie.de/smilies/sch...lies/frust.gif
Ich verstehe auch nicht, warum die in ihrem Befund nicht TNM geschrieben haben, sondern irgendwas Unverständliches.

Wie die Werte CA 19-9 oder CEA waren oder sind, weiß ich bis heute nicht. Habe den Befundbericht aus der Laboruntersuchung bei seiner Entlassung rausgekramt, da stehen alle möglichen Werte, aber nichts von CA 19-9.

Wieder mal viel zu viel geschrieben, aber ich drehe mich einfach im Kreis. Meinem Paps kann ich auch nicht so viel fragen, das wisst ihr ja.

Euch allen noch schönes Wochenende!

maus 04.02.2007 00:45

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny.
Mein Mann nimmt auch Selen und Vitamin C aber mit der Acerola Kirsche,
ausserdem noch andere Mittel,
welche wir selbst bezahlen müssen.
Dafür sind seine Blutwerte aber immer gut.

Wir beziehen alles aus der Apotheke,aber der Apotheker stellt vieles selbst her
(bekommt die Rohstoffe) deshalb ist alles auch günstiger.

Wenn Du an der Adresse interesse hast melde Dich per Pn.

Google mal ein bisschen bei Gluthation, Selen, L-Cystein
Auch heute stand in Jörgs-Thread was von Rechtsdrehender Milchsäure
dies nimmt mein Mann auch.

Haben dies auch nicht von Anfang an genommen,erst als es meinem Mann schlechter ging.

Ist vieleicht gut die Infos im Ordner zu haben.

Wollte Dir eigentlich den Link dazu geben,bin aber unsicher ob dies nicht gelöscht wird.



Finde es super was Du alles für deine Eltern machstdies tut Ihnen sicher sehr
gut.

Es braucht alles seine Zeit und man muss alles erst begreifen,war bei meinem Mann auch so.
Wünsche Euch einen schönen Sonntag
Anita

Conny44 04.02.2007 14:18

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr,
hallo liebe Anita,

ich danke dir für deine Infos und lieben Worte.

Das was über Glutathion stand, klingt auch interessant.

Mein Mann war heute bei m. Eltern und hat alle Infos bzw. das, was ich über Selen, Glutathion, Vitaminen, Misteltherapie (hat dein Mann ja nicht gemacht), aber auch Tarceva ausgedruckt habe, mitgenommen. Es liegt nun an meinem Paps, ob er es anspricht.

Wenn es fruchtet, würde ich von deinem Angebot gern Gebrauch machen und dir eine PN schicken wegen der anderen Dinge. Vielen Dank!
Was ich mir allerdings nicht getraue, ist, ihm Sachen zu kaufen, ohne dies mit einem Arzt abzustimmen. Hätte Angst, dass ich was versaue. Vielleicht liege ich da aber auch schief? Seine Blutwerte waren bisher fast immer gut. Das nächste Problem wäre da die Bezahlung, die ich ja super gern übernehmen würde, da meine Eltern nicht sonderlich viel Geld haben (was aber nicht heißen soll, dass ich darin schwimme). Weiß aber jetzt schon, was dann wieder losgeht. Mein Vater ist sehr stur und würde das nicht wollen.

Bin aber schon froh, dass er sich langsam etwas öffnet. Er hat ja kein Internet und ahnt auch nicht einmal, dass er einen der besch… Krebsarten abgefangen hat. Deshalb vertraut er auch so auf die (meiner Meinung nach nicht besonders fähigen) Ärzte. Und bei allen Infos, die ich ihm besorge, trage ich – gerade deshalb - auch eine gewisse Verantwortung, die mir bisschen Angst einflößt.

Seit gestern ist mein Paps völlig ohne Schmerzpflaster, weil sein sehnlichster Wunsch war, wieder Auto zu fahren. Diese Abhängigkeit von uns macht ihn nämlich noch wahnsinniger.. Und es scheint ihm gut zu bekommen.
Überhaupt finde ich, dass es ihm momentan so gut geht, dass ich es gar nicht glauben kann, dass der Sch…kerl ihn besiegen will. (Nur dass er eben schlimm aussieht.)

Liebe Anita, wünsche dir und deinem Mann viel Sonne, Kraft und Erfolge beim weiteren Kampf, den anderen hier natürlich auch!!!

Conny44 04.02.2007 19:48

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Nehme alles zurück. Es hat sich wieder mal gezeigt, wie unberechenbar dieser Untermieter ist. Mein Paps ist vor 1 h wieder mit Blaulicht ins KH eingeliefert worden.

ruthra 04.02.2007 20:34

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

das tut mir so leid für Euch....denke an Euch und halte die Daumen, dass es bald wieder bergauf geht. Weiß nur zu gut wie´s Dir gerade geht, wie sehr dieses Auf und ab an einem zehrt.....Was ist denn passiert ?

Dir alles alles Liebe

Inez

Conny44 04.02.2007 21:25

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Inez,

danke dir! Weiß noch nichts genaues, nur dass er seit Nachmittag heftigste Schmerzen im Oberbauch hatte, die dann gar nicht mehr auszuhalten waren. Der Notarzt meinte, er müsste ihn mitnehmen. :weinen: Morgen kann ich mehr sagen.

Maarie 05.02.2007 21:03

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

Wie geht es deinem Papa? Weißt du schon irgendwas neues? Es ist echt unglaublich wie unberechenbar dieser Mistkerl ist! Da denkt man alles ist erstmal gut und dann passiert so ein Mist!

Ich bin froh das ich dieses Forum und dich gefunden habe! Die Geschichten unserer Väter ähneln sich so sehr! Leider ist mein Papa noch deutlich jünger, aber das macht für uns Kinder wohl auch keinen Unterschied. Obwohl ich jetzt natürlich denke, wenn Papi wenigstens noch 5 Jahre bei uns bleiben kann... Das wäre wundervoll! Aber dann ist er auch erst 55 und es wäre sicher genauso schlimm! Oh man, mir gehen so viele Sachen durch den Kopf.... Ich bin total konfus und denke einfach viel zu viel nach und mache mir viel zu viele Gedanken....

Ich hoffe es gibt positive Neuigkeiten von deinem Papa!

Liebe Grüße,
Maarie

Conny44 05.02.2007 21:11

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo zusammen,

die heutigen Untersuchungen haben „nur“ ergeben, dass sich der Stent nach nur 3 Wochen wieder zugesetzt hat. Aber ob das der einzige Grund für die heftigsten Schmerzen war?

Am Mittwoch soll er einen Metallstent erhalten. Hat jemand Erfahrungen damit? Hab nur rausgefunden, dass er nie weder wechsel- bzw. entfernbar ist und regelmäßig gespült werden muss – und teurer ist. Hoffe, dass dann das Problem mit dem „Zusetzen“ erledigt ist.

Mein Paps liegt jetzt auf einer völlig anderen Station im KH – wegen akutem Bettenmangel! Ist doch toll, oder? Den dortigen Arzt hat meine Ma sich gekrallt und gefragt, warum mein Paps keine Medikamente von alleine erhält. Tja – die Aussage vorhersehbar und ernüchternd (im Beisein meines Paps): Ihr Mann ist nicht heilbar, deshalb erhält er nichts von allein und deshalb nur auf Nachfragen.
Spitze!!!! Vielleicht sollten wir alle noch ein Medizinstudium absolvieren, um überhaupt zu wissen, nach was wir fragen sollen. (Und gerade deshalb lob ich mir dieses Forum, die Armen, die kein Internet haben)
Könnte jetzt noch so viel schreiben, habe aber momentan keine Nerven, denn meine Ma hat heute ihren Befund der Knochenmarkspunktion telefonisch erhalten. (Sieht nicht gut aus, Beobachtungen folgen - habe aber keine Nerven, mich auch noch im Leukämieforum rumzutreiben. Das ist einfach zuviel des Schlechten).

Ach so – mein Paps sagte, er will auf keinen Fall wissen, wie groß der Tumor ist und wie lange seine Lebenserwartung sein könnte. Angst!!!

Falls ich jetzt durcheinander geschrieben haben sollte – sorry, mir geht’s echt mies.

(Liebe Marie ich antworte dir später mal, nicht böse sein!)

Maarie 05.02.2007 21:30

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

oh je, das hört sich ja nicht so gut an :( ! Ich hoffe bei deinem Pa lag es wirklich nur am Stent und es wird alles wieder gut und ihr habt noch viel Zeit miteinander!

Es ist echt schlimm das manche Menschen so viel aushalten müssen... Bei uns ist es ja genauso, meine Mama hatte vor vier Jahren Brustkrebs! Sie hat aber zum Glück alles gut überstanden und ihre Prognose ist sehr gut!

Kein Problem wenn du mir später mal antwortest!

Ich wünsche dir und deinen Eltern alles, alles Gute und hoffe das alles gut wird und ihr noch eine lange und schöne Zeit zusammen habt! :knuddel:

Liebe Grüße!
Maarie

ruthra 05.02.2007 23:14

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe conny,

oh je wie traurig und frustriert Du Dich anhörst...Laß Dich virtuell mal ganz fest drücken...weiß gar nicht wirklich, was ich Dir zum Trost schreiben soll...sollst aber das Gefühl haben, dass wir hier da sind für Dich wenigstens zum zuhören. Kann Dich soo gut verstehen, die Wut auf die Ärzte, die sich so selten die Mühe machen sich mal in uns oder in die Patienten reinzuversetzten.....ist alles so traurig.....dass jetzt auch noch Deine Ma schlechte Prognosen hat, wie schlimm für Dich...ist ja alles gar nicht auszuhalten.....kann jetzt gar nicht mehr für Dich tun als Dir viel Kraft und viele gute Gedanken zu schicken.

Dir alles Liebe

Inez

Conny44 06.02.2007 19:32

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Maarie, liebe Inez, hallo alle zusammen,

vielen Dank für den lieben Aufbau. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ihr mir zuhört und da seit, obgleich ihr selbst euer Päckchen zu tragen habt. Und es tut gut. Danke!!!:)

Momentan habe ich wohl meine Jammer- und Wutsträhne. Ich habe das Gefühl, als würde ich das Forum als seelischen Müllabladeplatz missbrauchen. Selbst kann ich anderen kaum fachliches Wissen vermitteln, außer Lesen, Zuhören, Trost und Mitteilung eigener Erfahrungen. Ich bin so frustriert, dass ich gar nicht weiß, wohin damit. Wenn das dann wieder vorbei ist – und ich hoffe ganz stark, dass es rasch vorbei geht -, dann denk ich manchmal: „Wie schräg warst du eigentlich drauf?“ Dann kommt die Phase, wo ich mich dafür hasse und schäme. Wenn aber schon ich daran zerbreche, wie soll es erst den Betroffenen dabei gehen? Und eine Horrornachricht jagt leider die andere. (Mit dem Befund meiner Ma (der zwar schlecht, aber nicht eindeutig ist) will und kann ich mich jetzt nicht weiter auseinandersetzen. Sie selbst nimmt es momentan eher gelassen).


Aber mein Paps hatte heute wieder solch höllische Schmerzen, nachdem er nicht mehr am Tropf hing. 11.00 Uhr bettelte er nach Schmerzmitteln, 15.00 Uhr noch immer keine Abhilfe. 3 verschiede Schwestern, 2 verschieden Pfleger – alle wussten von nichts - keiner konnte entscheiden (weil ja kein Arzt), jeder schob die Verantwortung von sich und die Schuld dem anderen in die Schuhe – aber Arzt war nicht greifbar. Mein Paps am Boden, Depressionen, Angst, wenn man „meckert“, dass sie ihn noch schlechter behandeln! Das sind wirklich solche Momente, wo mein Paps sich aufgibt, weil sich auf der Abschussliste sieht. Das sagt er selber. Meine Ma sich beschwert, mein Paps sich aufgeregt, dadurch gings ihm noch schlechter. Die reinste Katastrophe.

Blutdruck heute 117: 54. Meine Ma fiel aus allen Wolken! Da meinte die Schwester, das ist doch noch gut und zeigte die Werte von gestern: 74:34!!!!! Kein Scherz!
Jetzt frage ich euch, geht so ein Blutdruck überhaupt??????????? Kann man da noch leben?
Auf die Frage, ob er dagegen was bekäme, zuckte die Schwester die Schultern.

Ich habe so die Faxen dicke. Ich werde mich schlau machen, ob er nicht – wenn er wieder mal ins Krankenhaus muss - auf eine Palliativstation kommen kann. Man ist doch nicht an die Uniklinik gebunden? So eine menschenunwürdige Behandlung hat niemand verdient. Dabei ist es egal, ob unfähig oder einfach nur überfordert! http://www.web-smilie.de/smilies/sch...smilies/no.gif

Noch eine letzte Frage: Hat jemand Erfahrung mit einem Metallstent! Dieser soll ja morgen gelegt werden. Setzt er sich auch immer wieder zu?

Danke!

ruthra 06.02.2007 21:37

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ach ich kann Dich so gut verstehen, habe auch in keinester Weise das Gefühl dass Du das Forum mißbrauchst, denn wo sonst kann man denn alles rauslassen und es gibt andere die alles verstehen, was man so schreibt und auch wissen, dass man nicht mit seinen Schilderungen übertreibt......wie gut kan ich mich an ähnliche Szenen erinnern....dswegen ja meine große Freude über " unser" letzes KH, da mußt ich anfänglich einmal weinen, weil ich gar nciht fassen konnte dass alle zu einem auch nett sein können und außerdem auch noch kompetent sind. und ich kenne auch dieses Sch....gefühl, dass man sich ja auch noch immer zurückhalten muß, weil sonst behandeln sie einen ja noch schlechter....... Aber wirklich , Conny wenn das mit den Schmerzen doch sowieso nicht klappt warum geht ihr nich tgelcih auf eine Palliativstation, Dein Dad muß keine Schmerzen haben...kann mir gar nciht vorstellen, dass die Uniklinik keine Pallitavabteilung hat, hier gibt es in beiden Unikliniken eine........ im Übrigen hätten die sogar vom KH für NAturheilweisen im Falle schlimmer Schmerzen meine Ma auf die Pallitaivstation der benachbarten Klinik verlegt und dann wieder zurückgeholt, so haben sie mir da jedenfalls erklärt......wie froh bin ich aber, dass meine Ma keine Schmerzen hatte........erkundige Dich doch mal ob dass nichts für jetz gelich wäre eh da so völlig unfähige noch länger rumdoktern. Außerdem habe ich mir sagen lassen dass das "Klima" auf Pallitaivstationen immer besser ist als im Normalkrankenhaus da sie ja dort immer und ausschlißlich mit Schwerstkranken zu tun haben und deshab auch personalmäßig besser ausgestattet sind....

Hoffe sehr dass es bei Euch bald wieder aufwärts geht.

Euch alles Liebe

Inez

Jörg46 06.02.2007 21:44

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Hi Conny

Zum Thema Metallstent: Manuela08 hat auch einen selbigen, ließ dazu ihren Thread mein 1. Staging nach Chemo oder versuche sie anzumailen.

Rita B. 06.02.2007 22:12

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Hallo Conny.
Lese schon eine Weile deine Beiträge und heut hab ich das Bedürfnis dir mal zu schreiben.Bin sonst auch viel im Gallen- und Leberkrebsforum.Aber irgendwie sind die Tumore alle ähnlich und liegen ja auch zusammen.Meine Ma hat ihren schweren Kampf am 2.2 verloren.Es ist sehr schwer aber es ist ein Trost das sie nicht mehr leiden muß.
Nun, wenn ich deinen Bericht lese wie furchtbar sie mit deinem Paps umgehen,stellen sich mir die Haare zu berge.Auch wir hatten so manchen Kampf mit Ärzten durch und ich kann dir nur raten euch zu wehren.Nachdem mir damals der Kragen platzte brachte ich Mutti auf eine Palliativ Station eines kirchlichen KH.Es war das Beste was wir tun konnten.Dort ist man Mensch bis zum Schluß.Man hat sie wunderbar behandelt,man hat mit uns gesprochen und uns auch gesagt was wir noch machen können oder wir lieber sein lassen sollen.Z.B. riet man uns ab eine Drainage zu legen.Jetzt sag ich sie hatten recht es war richtig.Auch das Wasser sollte nicht punktiert werden,es war richtig.Das sind alles lebensverlängernde Maßnahmen.Aber wir wollten das Leiden nicht verlängern.Hab sie dann mit Hilfe der Palli zu hause gepflegt und sie hatte auch noch eine gute Zeit,menschenwürdig ohne Schmerzen und wenig Medikamente.Wir haben sie nicht allein gelassen und ich denke es war richtig zu akzeptieren das sie gehen muß.Man muß akzeptieren wenn ein Mensch gehen muß und ihn nicht noch mit aller Macht am Leben halten.

Liebe Conny,ich hoffe ihr findet den richtigen Weg.Schau dich auch mal in einem Hospitz um,sie helfen auch wenn der Patient zu Hause seinen letzten Weg gehen will.

LG Rita

Manuela08 07.02.2007 21:35

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Grüß dich conny!
das tut mir leid mit deinen Pa.Der Metallstent ist fester und bleibt auch auf Dauer drin.Er geht jedoch auch öfters zu ,bei mir alle 3-4 Monate muß ein Durchzug per Ercp erfolgen.Ich drücke fest die Daumen und wünsche euch alles liebe.

Conny44 08.02.2007 18:47

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Liebe(r) Inez, Jörg, Rita, Manuela und alle anderen,

ich danke euch für die lieben Worte und Infos. Das hat mir sehr geholfen und ich habe mich schlau gemacht. Gestern war mein Tief noch tiefer, aber heute haben wir einen (Teil-)Erfolg erzielt.

Also:
Gestern habe ich mich mit einer Palliativstation eines KH p. Email in Verbindung gesetzt. Nach 30 Min.! http://www.web-smilie.de/smilies/party_smilies/ura.gif
bekam ich einen Anruf vom KH. Es ist so, dass wir dies mit der Uni absprechen müssen, weil geklärt werden müsse, was für Behandl. noch anstehen …. Diese wieder würden sich mit Palliativstation i.V. setzen, und es könne dann eine Verlegung erfolgen. Mein Paps wusste bis dato noch von nichts, meine Ma versuchte bei ihm schonend anzufragen, ob das was für ihn wäre. Er wollte nachdenken.
Der Metallstent wurde gestern gesetzt! Danach ging es meinem Paps schlagartig „besser“. Abends hat er noch 2 Blutkonserven erhalten.

Ich wollte/konnte heute eigentlich nicht ins KH fahren, aber irgendwie hab ich es im Urin gehabt, dass was nicht stimmt.
Also, eher von Arbeit gegangen, ins KH gefahren. Ich fand einen völlig schmerzverzerrten und noch mehr abgemagerten Mann vor. Und mein Paps sagte von allein, dass er dort raus will!!! Meine Ma und ich einen Arzt gesucht, gefunden (hat natürlich gedauert) und er ins Zimmer dann gekommen. Und ………. Mein Paps konnte reden, hat endlich was gesagt!!!! Nämlich, dass es total unmenschlich ist, wie er behandelt wird.

Meine Frage nach der Palliativstation wurde sofort mit „Nein“ abgewimmelt. Ich: Warum nicht? Der Doc: Dafür geht es ihm noch viel zu gut. Ich: Wie bitte? Er hält er nicht aus vor Schmerzen, aber es geht ihm zu gut????????
Na ja, er meinte sinngemäß mit anderen Worten, er wäre noch nicht am Ende angekommen und, und, und ….. Ich sagte ihm, dass ich bereits mit dem OA der Palliativstation gesprochen hätte und er mir gesagt hat, dass sie ihn grundsätzlich bei so einer Diagnose nehmen würden. Außerdem, dass es 3 Phasen in der Palliativmedizin gibt und ich der Meinung sei, dass mein Paps sich in der Rehabilitationsphase befindet. Und ich möchte, dass er endlich seine Schmerzen losbekommt, was offenbar in der Uni nicht machbar ist. Ich habe nicht locker gelassen, weil mein Paps ja dort weg wollte. Endlich konnte ich ganz offiziell was für ihn tun.

Schlussendlich sagte der Doc, dass er mit dem OA der Palliativstation spricht, aber er nicht glaubt, dass sie ihn nehmen. Er kam zurück und:

Ein Bett auf der Palliat. ist z.Zt. nicht frei, aber sie würden ihn dort auf die normale Station legen, wo er eine palliative Betreuung erhält. Ist das nicht toll? http://www.web-smilie.de/smilies/par...s/00000442.gif

Morgen früh soll es dann hoffentlich losgehen.

Ich hoffe, dass das nicht wirklich die Endstation ist, aber ich habe gelesen, dass manche sogar nur für 2 Tage dort sind, um sich mal richtig aufpeppeln zu lassen. Und genau das wünsche ich mir für meinen Paps. Und ich hoffe, dass er dort wieder rauskommt. Ich bin mir da aber sicher.

Übrigens, der alte Stent war verrutscht, dadurch entstand eine eitrige Gallengangsentzündung.

So traurig wie das ist, dass es meinem Paps nicht gut geht, auch sein Blutdruck war wieder ganz ganz unten, aber ich bin froh, etwas tun zu dürfen und hoffe, dass er dort eine bessere Behandlung erfährt und die dort nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch die anderen notwendigen Behandlungen, falls notwendig (z.B. Blutkonseven) fortführen? Der Arzt von der Uni hat mich allerdings so verunsichert, so dass ich bisschen Angst habe, einen Fehler begangen zu haben. Aber nee, das darf ich gar nicht denken!:confused:


PS. Es gibt übrigens in ganz Deutschland nur 62 Palliativstationen, davon 7 an Universitätskliniken. Man geht heute von 30 bis 50 Palliativbetten in Europa pro 1 Million Einwohner aus, davon sind in Deutschland aber viel weniger verwirklicht.

ruthra 08.02.2007 20:47

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Liebe Conny,

auch wenn sich alles so schlimm anhört....finde ich ist das doch super dass Deine Pa jetzt verlegt wird....Du kannst so stolz auf Dich sein, dass Du das geschafft hast....und bestimmt wird auch auf der Palliativstation ganz schnell ein Bett frei.
Und kommbloß nicht in´s Zweifeln....das ist richtig von einer Palliativstation kommt man wieder weg, das ist ja kein Hospiz, es ght da tatsächlich um " aufpäppeln" und vor allem die schmerzen "einzustellen". Sogar als meine Ma in diesem tollen letzten KH war hat mir ein Pfleger gesagt " wenn Ihre Mutter Schmerzen bekommen sollte, die wir hier nciht in den Griff bekommen, dann werden wir sie ins benachbarte KH auf die Pallitaivabtielung legen lassen, bis das mit den Schmerzen wieder gut ist, und dann kann sie hier zurückkommen.....also Du siehst, das ist doch wohl ein üblicher Weg. und was ganz sicher ist, würde mich sehr wundern, wenn dort anders, Dein Pa wird ganz sicher viel bessser behandelt/ gepflegt als bisher, die haben dort nämlich auch mehr Personal und sind eben auf schwerkranke Menschen "eingerichtet"....... Hoffe so sehr für Euch, dass das Deinem Pa Linderung bringt.....

Euch alles Liebe

Inez

Rita B. 09.02.2007 00:29

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Hallo Conny.
Bin sehr ,sehr froh für deinen Paps das ihr diesen Weg genommen habt.Wirst sehen sie tun wirklich alles erdenkliche für deinen Paps.Meine Ma ist auch aufgepäppelt von der Palli nach Hause gekommen und mit deren Hilfe habe ich meine liebe Mutsch auf ihrem letzten Weg begleitet.Du wirst sehen es ist das beste so.Auch Ärzte haben Grenzen.
Muß dich jetzt mal:knuddel:
LG Rita

ciangi 09.02.2007 08:10

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liebe conny,

ich finde es ganz toll, dass du dich den ärzten gegenüber durchgesetzt hast. wenn dein papa kein fall für die palliativstation ist, wer denn dann? nein, das hast du schon gut gemacht. mein dad wollte damals leider nicht von unserem kleinen ort weg(wäre ja sonst zu weit gewesen, wenn wir ihn besucht hätten, meinte er), aber ich finde, eine bessere möglichkeit ist es allemal,als in so einem kh, wo man nur eine nummer ist und irgendwie auch nur "lernmaterial" für die jungen doktoren. du machst das schon richtig. dein papa kann mächtig stolz auf dich sein!
alles liebe: monika

Conny44 09.02.2007 14:40

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Hallo, Ihr Lieben, liebe Inez, Rita, Monika,

danke, danke, danke!

Euch, liebe Rita und Monika, möchte ich auch noch sagen, dass es mir ganz doll leid tut, dass Ihr das "Schreckliche" auch durchgemacht und hinter euch habt. http://www.addis-welt.de/smilie/smil...traurig065.gif Liebe Inez, bei dir hatte ich mich ja schon gemeldet.

Bei uns noch nichts neues. Mein Paps wurde heute früh bearbeitet und wieder betont, dass er dort nicht hingehört. Aber er war eisern!http://www.addis-welt.de/smilie/smilie/lachen/lach1.gif
Soll nun hoffentlich heut nachmittag verlegt werden.

Egal, ob Palliativ- oder normale Station - hauptsache raus dort. Er war nämlich immer noch nicht schmerzfrei.

ruthra 09.02.2007 15:24

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Liebe Conny,

das finde ich super dass Dein Pa standhaft gebleiben ist, ich weiß von meiner Ma, wie schwer das ist, eine andere Meinung zu haben als die "Götter in Weiß" klar dass die meinen da gehört er nich thin, weil dann müßten sie ja sagen dass ihre Kompetenz auch irgendwo Grenzen hat und es woanders mehr Kompetenzen gibt, und dazu bräuchte man ja wirkliche Größe.....
Ihr macht das schon richtig.....Dein Pa kann sich freuen so eine Tochter wie Dich zu haben, die alles für ihn tut !!!

Euch alles Liebe

Inez

Conny44 09.02.2007 18:51

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Inez,

du bist der Hammer! Ich kann es nicht mit Worten ausdrücken, wie sehr ich dich und deine liebevolle Art schätze. Wie machst du das nur, deine eigene Trauer und dann für jeden und alles ein offenes Ohr? Ich freue mich ganz doll, aber bitte übernimm dich nicht, denke bitte auch und vor allem an dich. Irgendwie gehört ihr - wenn auch aus traurigem Anlass - zum Inventar. Du wie auch die anderen vielen Lieben spenden soooooooooooooo viel Trost, Kraft und Zuversicht, ein anderer (dessen Namen ich nicht erneut nennen möchte, weil ich denke, dass er soviel Schmalz nicht ertragen kann:D ) gibt sein großes Fachwissen weiter, und für die rechtlichen Dinge ist auch immer jemand da.

Euch allen vielen Dank!http://www.addis-welt.de/smilie/smilie/blume/k0201.gif

Das musste mal gesagt werden.

Conny44 09.02.2007 20:31

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
So, ihr Lieben,

wir haben es geschafft. Mein Paps wurde endlich in das St. Elisabeth-KH verlegt.http://www.addis-welt.de/smilie/smil...ted_smilie.gif

Heute Morgen wurde er vom selbigen Arzt, mit dem wir gestern gesprochen hatten (und da war er trotz allem relativ nett) bearbeitet, welcher sagte, es gäbe 3 Möglichkeiten:
1. Sie bleiben hier.
2. Sie werden nach Hause entlassen.
3. Sie gehen in das Elisabeht-KH, kommen aber dort unter Garantie unter 3 Wochen nicht raus.

So was wird mit einem schwerkranken und seelisch völlig am Boden zerstörten Patienten getrieben.
Nein, ich möchte mich jetzt nicht wieder aufregen!!!!!!!!http://www.addis-welt.de/smilie/smilie/boese/boese.gif

Jedenfalls liegt er zwar (noch) nicht auf der Palliativstation, aber ……
Die Schwestern sind super nett, es wird ihm alles erklärt, was er gespritzt bzw. an Medikamenten bekommt. Er bekommt Sachen, von denen er in der Uni nur geträumt hätte über den Port verabreicht (z.B. Spritzen gegen Übelkeit, was für den Magen) und auch Blutdrucktabletten. Und sie haben ihn innerhalb von 2 Stunden vorerst absolut schmerzfrei bekommen.
Der OA von der Palliativstation war auch bei ihm und hat sich ein Bild gemacht. Viell. kommt er am Montag auf die Pali. Und es herrscht in dem KH eine angenehme Ruhe.
Das einzige, was nicht so schön ist, ist das Zimmer. Es gibt dort nämlich noch einige unsanierte Zimmer. Er hat keinen Fernseher (hat aber eh kein Interesse daran gehabt), und die Toilette ist auch nicht im Zimmer, sondern vor dem Zimmer gerade rüber.

Er ist aber so wahnsinnig froh, dass er raus aus der Uni ist, dass ihn das nicht stört. Denn, weder Möbel noch eine Toilette können ihm die Behandlung und Pflege geben, die er braucht.

Einzige Sorge, die ich habe, er hat innerhalb von 4 Tagen 3 kg zugenommen, obwohl nicht sichtbar, im Gegenteil. Entweder sind das die unterschiedlichen Waagen oder es klingt nach Wasser? Aber das hätte bzw. hatte er dann auch in der Uni gehabt.

Fazit: Wir haben es richtig gemacht.

Jörg46 09.02.2007 20:49

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Hallo Conny

Meinen Glückwunsch, des ist das beste was Deinem Pa im Moment passieren konnte, ich hoffe sehr das sie ihn dort wieder richtig aufpäppeln.

Conny44 11.02.2007 12:48

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo alle zusammen,

http://www.sadzenica.de/smilies/danke/danke10028.gif
Es ist wirklich so, dass es das Beste ist, was meinem Pa passieren konnte. Er war gestern so glücklich, sah viel, viel besser aus und hatte keine Schmerzen. Gegessen hat er auch gut. Zwar ist er total müde und schlapp, aber wen wundert`s.
Er hat nochmal betont, dass der Doc von der Uni versucht hat, ihn mürbe zu machen und einen völlig bösartigen Ton drauf hatte (so was linkes, bei uns war er nämlich nett). Als er merkte, dass es nicht funktioniert, sagte er sogar: Na ja, es weiß ja eh keiner, wielange Sie es noch machen!

Diese Unverschämtheit hat meinen Pa bestärkt - also nichts wie weg dort. Beinahe hätte er sich nämlich bequatschen lassen.

Ich bin stolz auf ihn.

Ich war ja anfangs auch unsicher, aber euer Zuspruch hat mir wahsinnig geholfen und gezeigt, dass ich das Richtige getan habe.http://www.sadzenica.de/smilies/freude/zd_bye_3.gif

ruthra 11.02.2007 13:47

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

hatte heute morgen schon an so sehr an Euch gedacht und so sehr gehofft dass es Deinem Pa dort wo er jetzt ist jetzt besser geht....ich kann das so gut nachvollziehen wie froh Du jetzt bist...ist ja bei mir auch noch nicht lange her,obwohl es mir jetz schon wie ein halbe Ewigkeit vorkomm, als ich das andere KH für meine Ma gefunden hatte und ich weiß deshalb,wie gut es einem tut, dass endlich mal alle nett zu einem sind.
Was für eine Frechheit von dem Doc der Uni !!!!!
Ich kann mich richtig mit Euch freuen, denn ich weiß, wie schön das ist zu sehen, wenn es den Liebsten auch mal wieder ein bißchen besser geht. Und weißt Du was, neben stolz auf Deinen Pa sei auch mal richtig stolz auf Dich!!!!

Euch weiterhin alles erdenklich Liebe

Inez

P.S. Deinen Eintrag von weiter oben habe ich schon gelesen, bin dann wohl richitg rot geworden und es fällt mir auch jetzt nichts ein dazu zu sagen, außer DANKE, das ist lieb.....


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