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AW: Lungenkrebs mit Metas /Krankheitsverlauf meines Papas
Liebes Sternchen,
das tut mir so leid, was ihr mitmachen müsst! Dieses ständige Hin und Her und diese Hilflosigkeit ist ja wirklich zermürbend... die Angst, dass er nicht mehr nach Hause kommt, kann ich auch sehr gut nachvollziehen - ging mir auch mehr als einmal so... Aber immerhin gibt es noch Therapie-Optionen! Der hohe Zuckerwert könnte vom Kortison kommen. Ich wünsche Dir, dass Du in Deinem Urlaub viele positive Momente mit Deinem Papa und auch Deiner Mama verbringen kannst! Alles Liebe,:pftroest: Anja |
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Hallo Sternchen,
ich drücke euch nach wie vor ganz fest die Daumen, das alles wieder ins Lot kommt. Dein Vater hat schon einmal bewiesen, dass er ein "Steh-Auf-Männchen" ist. Vielleicht schafft er das nochmal. Wie gesagt, ich wünsche es euch von Herzen. Liebe Grüße und :pftroest: Oliver |
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Hallöchen,
gaaaaanz wichtig ist immer zu berücksichtigen, ob es sich um ein klein- oder nichtkleinzelliges Karzinom handelt!!!! Meine Mama ist nach der Diagnose nach 10 Monaten an Hirnmetastasen vom bis dahin verschwundenen kleinzelligen Bronchialkarzinom gestorben. Sie hatte einen starken Lebenswillen. Ich wünsche Euch, daß es besser läuft als bei meiner Mama! |
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Hallo ihr Lieben,
@Olli und Tiina: Lieben Dank für die guten Wünsche, und ja Olli, er hat es bewiesen und ich denke bzw hoffe, dass er es erneut beweist :-) Allerdings sagten die Ärzte ja, dass die Lebermetastasen die Prognose deutlich verschlechtern...aber die Hoffnung geben wir nicht auf, noch lange nicht. @histeffi79: Ersteinmal mein herzliches Beileid- mit deiner Mama tut mir das wahnsinnig leid !!! :pftroest: Bei Papa handelt es sich um ein nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (Plattenepithelkarzinom) mit Metastasen im Hirn, im Darmbein und -neu dazugekommen- in der Leber. Auch dir lieben Dank für die guten Wünsche. Neues zu berichten gibts nicht , außer dass Mama jeden Tag zweimal ins Krankenhaus fährt um Papa seine Milchsuppe ins Krankenhaus zu bringen - darauf besteht er -lach. Sie hat sich schon eine extra Transportbox geholt, damit sie warm ankommt bei ihm. Mama ist ein wenig ungeduldig und sagte, dass sie ihn morgen Abend nach Hause holt wenn nix passiert ist, habe ihr versucht nahe zu bringen dass am Wochenende - außer in akutesten Notfällen- nicht wirklich viel in den Krankenhäusern passiert.... richtig angenommen hat sie es nicht, aber einen Versuch war es wert :rolleyes: Nett war auch die Beschreibung die sie mir über Papas Zimmernachbarn abgab: Bei dem einem ist die Frau die ganze Zeit da und labert den ganzen Tag (-> absolut nix für meinen Papa *gg*) und von dem anderen sah sie nur 3 Speckröllchen, er streckte Papa immer den Po entgegen wenn sie da war - ich liebe ihre Beschreibungen :D:D:D Ich konnte bzw durfte leider nicht hin, waren gestern selbst mit der Kleinen im Krankenhaus, über 40 Fieber, ab und an hat sie dazu so komisch gezittert und vor husten erbrochen....Gott sei dank nix ernstes, haben aber bis vor 2 Stunden den ganzen Tag auf der ausgezogenen Couch zu dritt im "Krankenlager" gelegen und gekuschelt, der Arzt legte mir nahe meinen Besuch bei Papa noch ein paar Tage rauszuzögern, damit ich die Bazillen nicht unbedingt mit auf die Onkologie nehme. Liebe Grüße an alle, das Sternchen :winke::winke: |
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Hallo ihr Lieben,
ich melde mich heute mal wieder mit Neuigkeiten. Papa ist seit 2 Wochen ausm Krankenhaus raus, Chemo wurde noch nicht weitergeführt, da die Ergebnissse der Biopsie noch ausstanden...diese musste allerdings wiederholt werden (er musste aber nur eine Nacht im KH bleiben bei der 2.Biopsie) und die Ergebnisse der Leber sind nun da...es war ja Verdacht auf Lebermetastasen, nun sagte der Onkologe gestern zu meiner Mama : In der Leber ist ein mutiertes nicht-kleinzelliges Karzinom... leider fragt meine Mama immer nie genauer nach, ich glaube, sie will oftmals die Wahrheit nicht hören, ich als Laie habe aber noch soviele Fragen...vielleicht kann mir die ja híer jemand beantworten: - wenn er sagt "nicht-kleinzelliges Karzinom" dann sind es keine Metastasen, sondern ein richtiger Tumor , der sich in der Leber platziert hat oder?? Also zusätzlich zum Bronchialkarzinom? Hat er nun 2 Primäre Tumore? - was kann ich mir unter "mutiert" vorstellen? Für meine Mutter zählt nur das Endresultat, also : "Chemo wird umgestellt"..mehr fragt sie leider immer nicht, ist schon krass, dass wir die Diagnose schon seit Januar haben, aber keiner mal fragt in welchem Stadium er ist (ich denke aber , dass es sehr fortgeschritten ist, soweit wie das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom schon gestreut hat) Sie geht auch ganz fest davon aus, dass Papa gesund wird, irgendwie tut es mir immer weh, wenn sie davon so überzeugt ist, da ich mehr die Realistische bin und dass er GESUND wird... ist meinen Kentnissen über die Krankheit nach ausgeschlossen .. -( Es geht ihm derzeit ganz gut, er hat einen Rollator und kann damit immerhin ein paar Schritte laufen (mehr schafft er nicht mehr, ich bin immer wieder schockiert wie schnell ein Mensch abbauen kann, immerhin hat er im November noch eine 25 km lange Wanderung gemacht....und war immer fit und vital). Und er hat nun eine Physiotherapeutin die 2 mal die Woche für 20 min kommt...die nimmt ihn ganz schön ran, meiner Mama passt das aber ganz gut :D Mal schauen wie die neue Chemo dann auf ihn wirkt, aber erstmal macht Mama heute morgen einen Termin zum Vorgespräch. So Ihr Lieben, vielleicht könnt ihr mir ja meine Fragen ein wenig beantworten...weiß jemand vielleicht auch wie gut Lebertumore auf Therapien anspringen? Liebe Grüße an alle, Sternchen |
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Hallo Ihr Lieben,
es gab zwar noch keine Reaktionen auf mein vorheriges Posting, aber ich wollt euch nur mitteilen, dass die "neue" umgestellte Chemo (aufgrund der Leber) nun schon sehr zügig beginnt - nämlich HEUTE Mal schauen wie er sie verträgt- Daumen drücken :) Liebe Grüße, Sternchen :winke: |
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Liebes Sternchen,
irgendwie scheint es ja überall bei uns ähnlich zu verlaufen. Auch mein Vater ist nach über einem Monat aus dem KH entlassen wurden. Er hat sehr stark abgenommen, aber auch sehr viel durchgemacht mit der schweren Lungenentzündung und der Drainage... Ähnlich wie dein Papa kann er auch nur wenige Schritte laufen, bekommt dann Atemprobleme und hustet schrecklich. Schon das Zuhören bereitet mir Schmerzen... Uns fehlen immer noch die Ergebnisse der Pathologie. Nur eines wissen wir bereits, es ist ebenfalls ein Plattenepithelkarzinom in der Lunge. Auch der rechte Lungenflügel scheint befallen. Dann hat er Knochenkrebs im Schulterblatt (Metatstase), der auch durch die Bestrahlung nicht besser geworden ist. Am Montag ist Tumorkonferenz im Krankenhaus und dann werden wir erfahren, wie es für meinen Vater weiter geht. Chemo! Aber es wird auch Zeit, dass es weiter geht, denn er hat dermaßen abgebaut, dass wir uns immer schlimmer sorgen. Im Gegensatz zu deiner Ma weiß meine Mutter, dass er nie mehr gesund wird und dass alle Therapien nur lebensverlängernd sind... Ach, ich wünschte, ich könnte dir etwas Schönes und Ermutigendes schreiben, aber momentan bin ich irgendwie auch platt. Das Warten ist so zermürbend und auch mein Vater ist immer nur müde und erschöpft. Und das wird von der Chemo ja nicht besser... Eine meine (EX)Freundinnen hat den kompletten Rückzug von mir angetreten und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Sie ist ja nicht mehr Anfang 20 sondern über 40 und da sollte man auch derartige "Dinge" ertragen können. Kann sie aber nicht und mich kann sie wohl auch nicht mehr ertragen. Als direkte Nachbarin meiner Eltern hat sie auch ein Problem mit meinem Papa. Wenn sie ihn im Garten sieht, verschwindet sie schnell ins Haus und lässt (wenn überhaupt) nur Grüße über meine Mutter ausrichten. Bloß nicht sehen! Bloß nicht sprechen! Als sei der Krebs ansteckend und würde auf sie draufspringen! Na ja, dafür öffnen sich andere Türen: hier und auch im realen Umfeld! Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du immer deine neugier behältst und weiterhin viel Fragen stellst (die ich leider nicht beantworten kann), immer eine Handvoll lieber Menschen um dich hast, die dir Kraft gegen mögen, wenn du sie am meisten brauchst und deinem PApa wünsche ich, dass die Chemo sehr, sehr gut anschlägt, so dass ihm noch viel Zeit ohne Schmerzen bleibt! Liebe Grüße Miriam :engel: |
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Hallo Sternchen,
Leider kann ich dir deine Frage auch nicht sicher beantworten. Eine Mutation ist eine Zellveränderung - aber an und für sich entsteht ja jeder Tumor aus mutierten Zellen. Wenn allerdings die Bezeichnung Karzinom verwendet wurde, würde ich auch annehmen, dass es sich um einen eigenständigen Tumor handelt. Gewissheit wird dir aber nur die direkte Nachfrage bei den Ärzten deines Vaters bringen. Beantworten kann ich dir die Frage nach dem Stadium. Wenn ein Krebs gestreut hat, also Fernmetastasen gebildet hat, wird er immer als Stadium IV eingestuft und kann nur palliativ behandelt werden. Nachdem dein Vater ja schon Hirnmetas hatte, ist es also das Stadium IV. Jedenfalls ist es gut, dass die Behandlung schon so rasch wieder aufgenommen wird. Zu lange Unterbrechnungen geben den Krebszellen mehr Zeit, ihre unheilvolle Arbeit weiter ungestört zu verrichten. Ich drück euch die Daumen, dass die Chemo problemlos laufen kann und sich die Nebenwirkungen in erträglichen Grenzen halten werden. Alles Liebe für euch und trotz allem ein schönes Wochenende. LG :winke: Edith |
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Liebe Mirilena,
vielen Dank für deine lieben Worte, es scheint bei uns beiden wirklich viele Parallelen zu geben und genau darauf habe ich gehofft, hier Gleichgesinnte zu treffen :) Liebe Edith, danke für deine Ehrlichkeit, also lag ich mit dem Stadium doch richtig.. Ich würde so gern bei den Ärzten nachfragen, allerdings darf ich ja nicht mal mit zu den Gesprächen... meine Eltern wollen da nur alleine hin...und sie erfragen nix..rein gar nix, sie interessieren die Details nichts... gestern fragte ich: wurde da denn nur ein Tumor/Metastase gefunden, meine Mutter nur: Nee, ich glaube er sagte was von zwei Stellen...so ganz lapidar und danach nur wieder: Ach, aber ich hab auch nicht genauer nachgefragt, es ist ja auch egal, die Hauptsache ist ja dass die Chemo wieder losgeht... ich kann das wirklich absolut nicht nachvollziehen und mir selber machen diese halben Infos das ganze nur schwerer . Nur leider habe ich keine Möglichkeit - außer hier durch Erfahrung anderer - mehr zu erfahren :confused: |
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Hallo Sternchen,
wie geht es deinem Vater? Wie verträgt er die Chemo? Ich war lange nicht hier, weil ich so geschockt war, dass zwischenzeitlich die Mutter einer Mitschreiberin verstorben ist... Ich hoffe, bei euch ist soweit alles in Ordnung!!! Bei meinem Vater startet die Chemo kommenden Montag. Endlich!!! Der Tumor in der Lunge ist bereits gewachsen... Schönes Wochenende Miriam :winke: |
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Hallo Mirilena,
vielen Dank der Nachfrage, freut mich wirklich sehr :-) Meinem Papa gehts einigermaßen gut, die Chemo verträgt er gut, die Haut pellt nur ganz schön ab, vorallem an den Fingern, der Arzt sagte, dass es bei der neuen Chemo normal sei. Das Pflegebett ist mittlerweile auch eingetroffen, den Galgen zum hochziehen hat meine Mutter aber erstmal abgenommen- die Physiotherapeutin die 2 mal die Woche für 20 min kommt, hat ihm verboten diesen zu benutzen, solange er sich noch abrollen kann, damit er die Muskeln die er hat solange wie möglich benutzt, und wenns nur schwach ist. Letztens war eine Dame vom Palliativdienst bei meinen Eltern um sich vorzustellen, die war so super. Aus dem Besuch konnte ich 2 wunderbare Resultate erkennen: 1.) Meine Mama hat mittlerweile begriffen (und va lässt sie das Wissen auch zu), dass mein Vater früher oder später gehen wird...sie hat es so lange verdrängt und immer gesagt "ach, er wird doch gesund", dass ich schon Angst hatte, dass sie in ein riesenriesengroßes Loch fällt -noch mehr als sowieso schon!!! 2.) Die Dame hat einen Satz gesagt, den fand ich persönlich sehr schön... ich krieg ihn vom genauen Wortlaut nicht mehr hin, aber es war sinngemäß: Das Leben muss nicht viele Tage haben, wichtig ist nur, dass die Tage die vorhanden sind, voller Leben sind. Mein Papa bekommt nun einen Rollstuhl, damit Mama auch mit ihm mal was machen kann und er noch ein wenig was sieht und mal wieder rauskommt, dafür hat die Dame sich stark gemacht - die Frau ist wirklich klasse. Und einen Treppenlift für die Stufen vor dem Einzelhaus hat sie auch vom Onkologen aufschreiben lassen, mal sehen was draus wird. Soooo, nun hab ich dich aber auch wirklich genug überschüttet :D Wie hat dein Papa die Chemo gestern verkraftet??? Ich hoffe es geht ihm den Umständen entsprechend gut, aber endlich geht es vorran und die Therapie beginnt. Ich drück die Daumen , dass die Chemo anspringt und den Tumor bekämpft!!! :pftroest: Liebe Grüße, Sternchen :) |
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liebes sternchen,
zu dem wissens durst; am anfang wollte ich auch immer alles genau wissen. im laufe der zeit kam ich zu der erkenntnis, das man sowiso nichts ändern kann, ob die lebermetas nur auch zum plattenepithel gehören oder eigenständig sind? es scheint grad egal zu sein. was nützt es, wenn du deine mutter mit fragen löcherst? ich lass mir aber regelmäßig die arztberichte geben, die auch an den hausarzt gehen. ich habe adeno und seit gut drei jahren lebermetas mit chemo bisher gut unter kontrolle. liebe grüße r. |
AW: Lungenkrebs mit Metas /Krankheitsverlauf meines Papas
Liebes Sternchen,
das klingt soch alles sehr gut! Schön, dass deine Mutter es geschafft hat, den Krebs zu akzeptieren und in ihren gemeinsamen Alltag zu integrieren. ich denke, auch das wird deinem Papa helfen, denn das nimmt ihm bestimmt ein wenig den Druck. Und die dame von der Palliativ scheint ja sehr resolut zu sein;-) Klasse, dass sie sich so einsetzt!!! Die Nachbarin meiner Eltern arbeitet ehrenamtlich für den Hospizverein und ich hoffe, dass sie uns auch unterstützen wird, wenn es mal so weit sein sollte... Mein Vater hatte gestern den ersten Termin. Der war total platt nach 8 Stunden. Puh, ich glaube, das wäre ich auch! Nun ist er müde, aber er meint, er bekäme heute besser Luft. Wollen wir hoffen, dass es wirkt. Zu irgendetwas muss der ganze Scheiß ja nutzen. Halte mich mal weiter auf dem Laufenden! Dann können wir uns wenigstens gegenseitig Mut machen oder uns auskotzen. Je nachdem! Einigen Leuten, die nicht selbst betroffen sind, mag man ja gar nix mehr erzählen. Die Leidensgeschichte ist halt eine lange und nicht eine schwierigere Grippe. Halt die Ohren steif :pftroest: Miriam |
AW: Lungenkrebs mit Metas /Krankheitsverlauf meines Papas
Hallo Reinhard,
freut mich sehr, dass du dich in meinen Thread "verirrt" hast...nein, mit Fragen will ich sie nicht löchern, wahrscheinlich macht es mich einfach fertig, so viele offene Fragen zu haben, aber das löchern hab ich mir dann doch abgewöhnt...du hast schon recht, im Endeffekt ist es egal und ich hoffe, dass sie die Lebermetas bei meinem Papa genauso in den Griff bekommen wie bei dir. Fühl dich ganz lieb gegrüßt An alle: Leider hatten wir heute mal wieder einen Tiefpunkt... Heute morgen hat er sich hochgezogen und ist mit seinem Rollator zum Klo gegangen (obwohl die absprache ja war, solange mama nicht wach ist und er sie nicht wecken will, soll er den Toilettenstuhl nehmen der ja extra im Wohnzimmer steht, den sie vom Pflegedienst gestellt bekommen haben), aber er will immer alles selber machen,solange er denkt er kann es...also ist er zum Badezimmer gelaufen und meine Mama ist vom bollern an der badezimmertür wachgeworden. Er hat sich überschätzt und hatte nen Kreislaufzusammenbruch, lag dann mit dem Kopf an der Wand und den Füssen an der Tür und kam nicht hoch, denn selbst ausm Bett kommt er ja nur mit dem Hochzieh-Galgen am Pflegebett Mama dachte erst, er wäre unterzuckert, aber zuckerwert war ok, und er hatte auch so ne art "flash" im Gesicht, also die linke Gesichtshälfte war ganz rot. Heute abend war der Hausarzt da zum Hausbesuch, Papa ist Blutarm (das wiederum kommt durch die Chemo) und das mit dem "flash" müssen sie vom Onkologen abklären lassen, denn das kann sein, dass die Hirnmetastasen da mit zu tun haben, wegen der Blutzufuhr und er hat Mama nochmal klar gemacht, dass sie ihn nicht so zum aufstehen "zwingen" soll, da er totkrank ist und hat auch nochmal verdeutlicht dass Familie auch loslassen muss Irgendwie ist es immer wieder hart das zu hören , auch wenn man es eigentlich weiß :(:(:( Liebe Grüße, Sternchen |
AW: Lungenkrebs mit Metas /Krankheitsverlauf meines Papas
Hallo Ihr Lieben,
bin heute nur ganz kurz da, aber ich möchte euch auf den neusten -sehr unerfreulichen - Stand bringen: Mein Papa ist seit gestern Nacht wieder im KH auf der Intensiv. Er konnte von jetzt auf gleich sein Bein nicht mehr bewegen und es ist von oben bis unten blau. Sein Bein können sie derzeit aufgrund seiner Entzündungswerte nicht untersuchen, die Entzündungswerte sollten wohl 5 sein, sind aber 300 Desweiteren hat er kaum noch weiße Blutkörperchen. Er liegt nun auf Intensiv, kriegt viele Schmerzmittel und will niemanden sehen. Der Arzt sagte: Es ist der Anfang vom Ende :cry: Der Kampf scheint wohl verloren :cry: Traurige Grüße, Sternchen |
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Liebe Sternchen
das tut mir sooo leid, das ist so eine furchtbare Situation.... Meine Mami ist vor knapp 8 Monaten an Lungenkrebs gestorben, ich erinnere das alles noch sehr gut... Ich wünsche Dir, dass sie Deinen Papa im Krankenhaus nochmal stabilisieren können. Alles Liebe und viel Kraft in dieser schlimmen Zeit, Anja |
AW: Lungenkrebs mit Metas /Krankheitsverlauf meines Papas
Liebes Sternchen,
eine lange Mail liegt in deinem Briefkasten! Und jetzt zünde ich wiederum eine Kerze für deinen Vater an und bete... Keine Ahnung, ob das hilft, doch wenn mehr Menschen das tun, dann bündelt sich hoffentlich die Kraft und überträgt sich auf deinen Papa... Und Wunder gibt es immer wieder... Miriam :engel: |
AW: Lungenkrebs mit Metas /Krankheitsverlauf meines Papas
Ach Sternchen....
ich weiß nicht was ich dir zum Troste schreiben könnte...., ich weiß das es keinen oder nur wenig Trost gibt.....ich schicke dir ein riesen-grosses Kraftpaket für die schwere Zeit die du grade durchmachen musst...ich sende dir liebe Gedanken und eine feste Umarmung :pftroest::pftroest:und deinem Papa ganz viele Schutzenge:engel::engel: |
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Vielen lieben Dank für eure Antworten und eure lieben Worte!!! :pftroest::pftroest:
Von Papa gibts leider keine guten Nachrichten, außer der, dass er durch das Morphium keine Schmerzen hat. Der Onkologe sagte heute zu meiner Mutter, dass es zwischen 1 Tag und 4 Tagen dauern kann... diese -sehr kurze- Zeitspanne nochmal von dem behandelnden Arzt, der supernett ist und die ganzen Monate über sehr optimistisch war zu hören, war schon wirklich schrecklich. Der Onkologe ist so super, als Papa letztes Mal im Krankenhaus war (und da schwebte er immerhin NICHT in Lebensgefahr) kam er extra dahin um nach ihm zu schauen, obwohl er Urlaub hatte. Und das als leitender Arzt und - rational betrachtet- "für einen Kassenpatienten". Bei ihm sind wir uns auch sicher, dass er stets ehrlich zu uns ist. Als meine Mutter da war und die Schwester auf dem Zimmer war, wachte mein Papa auf und schaute ganz irritiert, so als würde er sich wundern, dass er noch lebt. Die Schwester sagte zu ihm: "Es ist alles gut, die Himmelsleiter ist noch nicht runtergelassen". Meine Mutter sagte dann zu ihr: "Nein wird sie auch nicht, denn mein Mann wird von zwei Engeln hochgetragen" :weinen::weinen::weinen: es ist einfach so schwer zu begreifen und zu realisieren. Mein Vater will definitiv nur meine Mutter zu Besuch haben und die Palliativschwester sagte, dass er jemand ist, der das mit sich alleine ausmacht und er möchte, dass wir ihn halbwegs lebendig in Erinnerung behalten, das müssen wir respektieren. Tun wir auch alle, es ist nur sehr schmerzlich den Gedanken (oder fast das Wissen zu haben) dass ich ihn wohl nie wiedersehen werde... Mir fällt grad mein Taufspruch ein: "Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen" Und ich hoffe , dass sie ihn auch auf diesem letzten Weg behüten, damit er keine Qualen noch erleiden muss. Seid lieb gegrüßt von mir und nochmal danke |
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... sternchen
... ich weine mit dir LOVE IS THE ANSWER |
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Liebes Sternchen,
Ich bin in Gedanken bei euch :pftroest: Liebe Grüße Edith |
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Liebes Sternchen...:pftroest::pftroest:
ich denke ganz fest an euch alle...daß dein Papa nicht mehr so lange leiden muß...ich wünsche euch viel viel Kraft auf eurem schweren Weg den ihr nun zusammen gehen müßt... Innige Umarmungen Sybille |
AW: Lungenkrebs mit Metas /Krankheitsverlauf meines Papas
Ihr Lieben,
vielen Dank für eure Worte und Nachrichten. Ich werde mich in den nächsten Tagen nochmal ausführlicher melden, heute möchte ich Euch nur kurz mitteilen, dass mein lieber Papa heute Vormittag um 11:10h für immer eingeschlafen ist :weinen: Er blieb aber noch 2 Stunden auf Station in seinem Zimmer und wir konnten uns verabschieden, meine Mama hat eine kleine Andacht gehalten (sie hat ein Buch mit frommen Versen zu fast jeder Situation), wir haben alle auf ihren Wunsch hin das Vater Unser gebetet und sie hat ihn gesegnet und wir konnten uns verabschieden. Mehr berichte ich in den nächsten Tagen und nochmal: vielen lieben Dank |
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Hallo Sternchen,
es tut mir sehr leid, zu lesen, dass Dein Vater den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Mein aufrichtiges Beileid. Ich bin mir sicher, dass er nun aus dem Himmel auf Dich herabsieht und zu recht stolz auf seine Tochter ist. Stille Grüße Oliver |
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es tut mir sehr leid.
Ich wünsche das seine Seele eine gute Reise hat und möchte für euh alle Kraft der Welt erbitten silverlady |
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Liebes Sternchen!
Ich möchte dir mein Mitgefühl für den Tod deines Vaters aussprechen. Ich hatte ein wenig bei dir mitgelesen und bin nun doch sehr betroffen, wie schnell das bei euch gegangen ist. Den Papa zu verlieren ist sehr schwer, ein großer Einschnitt im Leben. Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber sicher jünger, als ich und auch für mich war und ist es nach wie vor schwer... Ich wünsche dir und deiner Familie, besonders deiner Mama, denn sie hat das größte Paket zu tragen, viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit und dass ihr euch gegenseitig eine Stütze sein könnt. :pftroest::pftroest::pftroest: Liebe Grüße, Christiane |
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hallo sternchen,
es tut mir sehr leid mit deinem vater ;( auch ich habe die schlimme zeit durchgemacht, mein papa ist vor 4 wochen eingeschlafen ;( wünsche dir vom ganzen herzen alles gute und ganz viel kraft in dieser schlimmen zeit ..... |
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Liebes Sternchen,
ein letzter Gruß an deinen lieben Papa und eine stille wortlose Umarmung für dich und deine Mama Sybille |
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eine stille umarmung
ich denke an dich & fühle mit dir! |
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Liebes Sternchen,
ich bin unendlich traurig, dass du deinen Papa verloren hast. Bitte fühle dich auch von mir umarmt. Alles, alles Liebe für dich - aus ganzem Herzen!! |
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Liebes Sternchen,
ich komme gerade aus dem Urlaub von Rügen zurück und habe sofort meinen PC angemacht... So eine traurige Nachricht! Aber wenn es am Ende so schlimm war, bin ich für deinen Papa froh, dass er jetzt keine Schmerzen mehr erleiden muss und dort, wo er jetzt ist, euer Schutzengel sein kann. Ich glaube irgendwie, dass es so ist und er immer ein Auge auf euch hat. Ich schreibe dir in den nächsten Tagen mehr, ja? Fühle dich ganz fest umarmt von mir!!! Und ich finde es sehr schön, wie ihr Abschied genommen habt, das klingt gut! :knuddel: miriam |
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Liebes Sternchen,
Auch von mir mein ganz herzliches Beileid. Dein Papa musste jetzt wenigstens nicht mehr lange leiden und es ist schön, dass ihr so Abschied von ihm nehmen konntet. Ich wünsche dir für die schwere Zeit der Trauer viel Kraft und viele liebe Menschen, die dich auffangen werden. :pftroest: Stille Grüße Edith |
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