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Siby 24.05.2009 23:47

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe amica!
Da deine Freundin ja operiert wurde, können auch Verwachsungen im Bauchraum für die Beschwerden verantwortlich sein.
Sie sollte unbedingt mit Macrogol beginnen, da das die Passage erleichtert.
Alles Gute für deine Freundin!
LG Siby

Steffel 26.05.2009 15:11

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Dagmar,

ich möchte mich der Nachricht von Siby anschließen, dass Macrogol die Passage durch den Darm erleichtert, genau das sagte auch meine Apothekerin und kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Ich hoffe sehr, Deine Freundin findet Erleichterung!!

Viele Grüße,
Monika

amica 26.05.2009 17:28

AW: Chemo mit Topotecan
 
Vielen Dank für eure Tipps und Wünsche.
Ich werde meiner Freundin mal vorsichtig davon erzählen. Sie hat inzwischen einen Riesenwiderwillen gegen Medikamente. Tabletten gehen gar nicht mehr, Tropfen kaum, bleiben Zäpfchen.
Viele Grüße
Dagmar

Steffel 26.05.2009 18:55

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Dagmar,

ich bin es nochmal: mein Abführmittel heisst Movicol (es gibt wohl verschiedene Mittel mit Macrogol), kann verschrieben werden und ist ein Pulver zum Auflösen - geschmacksneutral, kann man schnell hinunterkippen. Vielleicht geht das besser?!

Nochmals viele Grüße,
Monika

amica 02.06.2009 17:32

AW: Chemo mit Topotecan
 
Im Moment arbeitet der Darm wider Erwarten wieder besser, auch ohne Mittel. Vielleicht musste er sich wirklich erst wieder erholen.
Vielen Dank noch mal
Dagmar

Steffel 09.06.2009 15:31

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe EK-Kolleginnen,

ich habe zu diesem Thema wieder einmal eine Frage: Als ich heute im KH war zur Blutbildkontrolle, traf ich meine Ärztin und sie sagte mir, man könne Topotecan auch einmal pro Woche über drei Wochen verabreichen (Tag 1, 8 und 15 um es korrekt auszudrücken), dann zwei Wochen Pausen, dann wieder gleicher Rhythmus. Diese Form der Verabreichung sei der Gabe von 5x pro Woche gleichwertig. Da ich demnächst sowieso ein Gespräch bei ihr habe, möchte ich mir das in der Zwischenzeit mal durch den Kopf gehen lassen.

Als ich im März in Wiesbaden bei Dr. Harter war, sagte er jedoch genau das Gegenteil: diese Form der Verabreichung (1, 8, 15) sei von der Wirkung her dem Wochen-Zyklus unterlegen. Hat sich da evtl. in der Zwischenzeit etwas getan?

Wenn ich z. B. auch an Heiderose denke, die ja jetzt schon seit über einem Jahr (ist doch richtig?!) Topotecan bekommt, hätte man ihr doch sicher auch den angenehmeren Zyklus von 1, 8, 15 vorgeschlagen?:rolleyes:

Meine Venen fangen jetzt an, sehr schlecht zu werden, vielleicht hat man mir auch deshalb diesen anderen Rhythmus angeboten, weil er "venenfreundlicher" ist als Chemo 5 Tage lang hintereinander.

Könnt Ihr dazu etwas sagen? Ich werde mich dazu auch noch beim KID schlau machen. Ich sage schon einmal danke im voraus, da ich für ein paar Tage wegfahre und erst nächste Woche wieder hier hereinschaue.

Viele Grüße,
Monika

amica 16.06.2009 17:27

AW: Chemo mit Topotecan
 
Das war es dann schon mit der Herrlichkeit von Topotecan: Nach 2 Monaten Therapiepause ist der TM von 125 auf 465 marschiert.
Das heißt dann künftig wohl Dauertherapie?!
Gruß
Dagmar

Steffel 17.06.2009 19:50

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Dagmar,

genauso ist es mit dem Topotecan: es kann quasi als "Dauerchemo" gegeben werden: im besten Fall so wie bei Heiderose, dass es geradezu sensationell anschlägt und alles Ungebetene vernichtet, im zweitbesten Fall so, dass die Metastasen wenigstens in Schach gehalten werden und nicht weiterwachsen. Danach kommt leider nur noch die Variante, dass das Topotecan nicht mehr wirkt.

Mir hat das Topotecan anfangs viel mehr ausgemacht als jetzt, wo ich es zum 8. und hoffentlich noch nicht letzten Mal bekomme. Ich habe jetzt eine positive Einstellung dazu, so im Sinne, dass dies (realistischerweise) das letzte große Chemo-Bollwerk ist, dass es beim EK gibt. Also schaue ich, dass ich mit dieser Chemo so gut wie möglich klarkomme. Ich habe mir inzwischen für die Topotecan-Woche ein richtiges Ablenkungsschema aufgebaut und brauche jetzt für die letzten beiden Tage keine Zusatzmedis mehr gegen die Übelkeit.
Ich will Dir damit nur sagen: kannst Du Deine Freundin, falls es nötig ist, zu einer "positiven" Einstellung gegenüber dieser Chemo bewegen?

Vielleicht hilft das allein auch schon ein wenig!

Viele Grüße,
Monika

amica 18.06.2009 17:39

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Monika,
vielen Dank für Deine Antwort.
Die positive Einstellung hat meine Freundin. Wenn man allein dadurch gesund würde... Sie war zwar zunächst durch das Ergebnis geschockt, ist jetzt aber schon wieder mental bereit.
Du sagst, dass Du Topotecan jetzt besser verträgst. Sie hat bei den 3 Zyklen sehr mit Übelkeit zu tun gehabt und die Erschöpfung hat sie bis jetzt nicht losgelassen. Wie lange kann der Körper dann den 4-Wochen-Rhythmus noch durchhalten oder besteht die Aussicht, dass es etwas leichter wird, obwohl der Körper ja dann immer mehr intus hat?
Auf jeden Fall hast Du mir ein bisschen Hoffnung gemacht. Danke
Dagmar

Steffel 18.06.2009 18:51

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Dagmar,

da hast Du leider recht: wenn man allein durch die positive Einstellung gesund werden könnte... wäre der Krebs nicht das, was er ist!

Es ist teilweise so, was ich auch schon von anderen Frauen gehört habe, dass sie spätere Chemos besser wegstecken als die ersten. Bei mir war es anfangs so, dass ich fast gewartet habe "wirds mir nun schlecht, oder nicht?" Ich war zu sehr auf meinen Körper und seine Reaktionen fixiert. Ich habe mich auch insgesamt viel zu sehr geschont, z. B. vorgekocht, gewaschen, gebügelt um in der Chemowoche ja nichts machen zu müssen.
Jetzt ist es genau anders herum: ich ignoriere die Chemo und mache meinen Alltag so normal wie möglich weiter. Vielleicht, bilde ich mir ein, ignoriere bzw. überspiele ich dadurch auch die Übelkeit, die unterschwellig schon vorhanden ist.
Ich ruhe mich in dieser Woche auch viel aus, weil man schon sehr schlapp ist. Ich zwinge mich dann aber immer zu einem größeren Spaziergang oder einer Runde mit dem Rad, um nicht zu sehr in die Schlappheit abzusinken, es geht mir danach generell besser - Bewegung, frische Luft.

Heute hat mir meine Ärztin auch die Verabreichung an Tag 1, 8 und 15 vorgeshclagen, siehe einen meiner vorhergehenden Schriebe. Sie sagte, dies sei jetzt offiziell der Verabreichung über eine ganze Woche gleichwertig???? Ich erwähne es jetzt nur, weil es vielleicht für Deine Freundin eine Alternative sein könnte, wenn ihr die ganze Chemo-Woche zu sehr zusetzt.

Ein weiteres Stichwort zur Unterstützung der Chemo: Hyperthermie. Dies wurde mir sogar von der schulmedizinischen Ärztin in meinem KH sehr empfohlen. Nun reichts aber, ich will Dich bzw. Deine Freundin nicht "erschlagen".

Alles Gute Euch beiden,
Monika

Steffel 19.06.2009 14:06

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Dagmar,

ich melde mich nochmals, nachdem ich heute Vormittag bei der Charité in Berlin beim Europäischen Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs (was für ein Name!) angerufen hatte, bei der Hotline.

Mir hat es einfach keine Ruhe gelassen, diese "neue" Topotecan-Verabreichungsform an Tagen 1, 8 und 15, die mir gestern empfohlen wurde. Ich habe noch nie gehört, das jemand es bekommen hätte. Nun hat mir die Hotline-Ärztin glücklicherweise genau das bestätigt, was ich gestern in meinem KH zu hören bekam: es sei diesbezüglich eine große Studie abgeschlossen worden, wonach diese neue Verabreichungsform die gleiche Wirkung hat wie die Gabe über eine Woche, aber mit insgesamt geringeren Nebenwirkungen. Deshalb hat man bisher auch noch nichts davon gehört!

Ich für mein Teil bin sehr erleichtert, da Topotecan über eine ganze Woche schon anstrengend ist. Ich dachte, ich teile Dir das gleich mal mit, vielleicht wäre das ja für Deine Freundin eine Alternative!!! Hoffe ich!!!!!!!!!:augendreh:augendreh:augendreh

Viele Grüße erstmal,
Monika

amica 21.06.2009 01:05

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Monika!
Vielen Dank für Deine Infos, das ist sehr nett von Dir.
So ein entzerrter Zyklus wäre wirklich von Vorteil, meine Freundin soll mal ihren Onkologen fragen. Wie lang ist denn danach dann die Pause? Ist die Dosis entsprechend erhöht? Sie hatte in der Osterwoche eine Verkürzung von 5 auf 4 Tage mit entsprechender Erhöhung der Dosis, das ist ihr nicht so gut bekommen.

Sie versucht auch, so viel Normalität wie möglich an den Chemotagen zu machen und lässt sich so gut wie nie hängen. Aber im Laufe der Zeit sind die Nebenwirkungen immer stärker geworden. Beim allerersten Mal haben wir nach der Carboplatin-Chemo nach einer Woche Pause unseren Sport wieder aufgenommen. Daran ist gar nicht mehr zu denken. Aber vielleicht hat sie Glück und es wird wieder mal ein bisschen weniger mit den Nebenwirkungen.

Von Hyperthermie habe ich schon gehört. Ich hatte den Eindruck, dass man es anfangs für ein Zaubermittel hielt und dann ein bisschen desillusioniert war. Aber auch danach soll sie mal ihren Onkologen fragen. Du hast das auch noch nicht "probiert", oder?

Nochmals vielen Dank und Dir auch alles Gute
Dagmar

Steffel 21.06.2009 13:19

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Dagmar,

bei der neuen Form der Verabreichung 1, 8, 15 hat man danach, jetzt weiss ich es nicht genau, eine oder zwei Wochen Pause, d. h. es geht wieder weiter an Tag 29 oder 36.

Ja, die Dosis ist, nach meinen bisherigen Google-Recherchen, schon sehr viel höher. Wenn Du sagst, dass Deiner Freundin die Verkürzung von 5 auf 4 Tage mit erhöhter Dosis etwas ausgemacht hat, kann es leider schon sein, dass Ihr diese Gabe noch mehr zusetzt.

Ob es eventuell auch eine Möglichkeit wäre, das Antiemetikum, also das Mittel gegen die Übelkeit, zu wechseln? Das habe ich hier auch schon gehört von Patientinnen und es ist teilweise erstaunlich, mit wieviel unterschiedlichen Antiemetika die Frauen hier behandelt werden, die eine bekommt dies, die andere das... Zumindest im Brustkrebs-Forum gibt es dazu einen extra Thread.

Ich beschäftige mich mit dem Thema Hyperthermie schon seit langem. Mich spricht dabei vor allem an, dass es sich um eine eigentlich sanfte und rein äußerliche Behandlung handelt. Ich habe darüber schon von verschiedensten Seiten sehr viel und sehr vernünftiges gehört.

Anfang Mai war ich in Heidelberg bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr, wo mir in einem Info-Gespräch eine Ärztin fast schon dringend zu Hyperthermie als Unterstützung der Chemo geraten hat. Als dann kürzlich meine rein schulmedizinisch orientierte Ärztin im KH auf meine Frage das Gleich sagte, gab das den Ausschlag, aktiv zu werden. Am Montag, 29. Juni fahre ich in die Biomed-Klinik nach Bad Bergzabern, die u. a. auf Hyperthermie spezialisiert sind.
Selbst die Uniklinik Tübingen wendet Hyperthermie an, allerdings erst bei Peritonealkarzinose. Sie hatten in einer Infoschrift diese Behandlung sehr detailliert beschrieben und das einzige, was daran von den Patienten als etwas unangenehm empfunden wird, ist das lange ruhige Liegen. Die Behandlung geht wohl über ca. 1 Stunde und man darf sich dabei auf dem Spezialbett nicht bewegen. Die Wärme als solche wird wohl in der Regel als angenehm empfunden. Dies sind meine bisherigen Infos. Ich kann Dir mehr dazu sagen, wenn ich wieder zurückkomme.

Ich drücke Deiner Freundin ganz fest die Daumen, dass Sie einen guten Weg findet, mit dem Topotecan irgendwie zurechtzukommen!!!!

Viele liebe Grüße,
Monika

amica 21.06.2009 21:04

AW: Chemo mit Topotecan
 
Antiemetika hat sie schon einige durch, Emend, das ja vielen gut helfen soll, ging zum Beispiel gar nicht wegen der Verstopfung.

Ich bin schon gespannt, was Du über Hyperthermie noch erfahren wirst.
Liebe Grüße
Dagmar

Steffel 08.07.2009 23:08

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Dagmar,

ich möchte mich auf diesem Wege wieder zurückmelden und werde die nächsten Tage ein bisschen mehr über meine Hyperthermie-Erfahrungen schreiben.

Vorab so viel: ich bekam ausschließlich eine lokale Hyperthermie, die evtl. etwas müde macht, aber in keinster Weise belastend ist. Dass der Bauchraum knapp eine Stunde lang auf 41° "erhitzt" wird, spürt man überhaupt nicht.

Die Klinik, wo ich war, ist die Biomed-Klinik in Bad Bergzabern, www.biomedklinik.de, das angeblich weltweit größte Hyperthermie-Zentrum und in vieler Hinsicht eine Topadresse! Angeblich, mit einer anderen Klinik in der Nähe von München zusammen, die einzigen auf diesem Gebiet, die auch einen Versorgungsvertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen haben. Also keine Problem bezüglich Kostenübernahme.

Bitte schicke Deine Freundin dorthin!!!!!!! Die Wartezeit beträgt 3-4 Wochen.

Wenn Du weitere Infos möchtest, können wir auch mal telefonieren, dann bitte mir eine PN schicken.

Viele entspannte Grüße,
Monika

amica 12.07.2009 18:20

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Monika,
vielen Dank für Deine Information. Ich hoffe, die Therapie schlägt optimal bei Dir an.
Meine Freundin hat am 20.7. ein Gespräch mit ihrem Onkologen, da will sie das Thema Hyperthermie ansprechen. Vorher will sie keine Entscheidung treffen. Mal sehen, was er sagt.

Liebe Grüße
Dagmar

Steffel 13.07.2009 12:01

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Dagmar,

da bin ich gespannt, was der Onkologe dazu sagt. Es wäre nett, wenn Du darüber berichtest!

Viele Grüße,
Monika

amica 13.07.2009 23:23

AW: Chemo mit Topotecan
 
Mache ich gern, wird aber etwas dauern, weil ich bis Anfang August in Urlaub bin.
Wenn Hyperthermie nichts für Topotecan bringt, bin ich allerdings skeptisch. Denn das ist jetzt wohl das letzte Mittel, dass die Chemo zu bieten hat.

Gruß
Dagmar

Steffel 14.07.2009 14:20

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Dagmar,

genauso sehe ich es auch bei Topotecan: das letzte große Chemo-"Bollwerk". Jede Chemo, die es danach noch gibt, wird in ihrer Wirkung schwächer.

Wenn Topotecan bei Deiner Freundin wirkt, könnte sie die Hyperthermie zusätzlich zur Unterstützung einsetzen. Aber man möchte natürlich auch nicht immer etwas Neues und Zusätzliches beginnen, da muss irgendwann der richtige Zeitpunkt dafür da sein. Es ist einfach eine Möglichkeit.

Bei mir, wo das Topotecan, genau wie die vorhergehenden Chemos, keine nennenswerte Wirkung hatte, gibt es jetzt nur zwei Alternativen: mit einer anderen "konventionellen" Chemo weitermachen, wobei fraglich ist, ob diese dann eine Wirkung auf die resistenten Krebszellen hat, oder eine ganz andere Methode, eben die Hyperthermie in Verbindung mit einer darauf abgestimmten Chemo - wofür ich mich jetzt endgültig entschieden habe.

Ich wünsche Deiner Freundin, dass bei ihr das Topotecan wirkt, das wäre natürlich das Allerbeste!!

Viele Grüße,
Monika

amica 15.07.2009 19:19

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Monika,
würde mich sehr interessieren, was für eine Chemo das dann für Dich ist.
Ich wünsche Dir jedenfalls, dass sie möglichst gut anschlägt.
Ab morgen bin ich erst mal weg.
Liebe Grüße und alles Gute
Dagmar

amica 04.08.2009 16:03

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Monika!
Das Gespräch beim Onkologen lief ganz anders als geplant, Hyperthermie war gar kein Thema mehr. Meine Freundin hatte seit Anfang Mai 6 Darmverschlüsse (2 x mit Krankenhausaufenthalt). Kein Stuhlgang mehr, Darmentleerung immer auf diese üble Art, wenn wirklich nichts mehr hineinpasst (obwohl sie sehr vorsichtig und mäßig isst). Das ist auch nach der wieder gestarteten Topotecangabe passiert (neuen TM hat sie noch nicht).
Als er das Letzte hörte, hat der Onkologe sie im Krankenhaus angemeldet, wo sie besprechen soll, ob mechanisch etwas am Bauchfell gemacht werden kann. Topotecan wirkt dieses Mal zu langsam (wenn denn überhaupt noch).
Als ich bei der Charité-Hotline angerufen hatte, wurde mir allerdings gesagt, eine OP sei zu riskant.
Mal abwarten, was das Gespräch am 10.8. ergibt.

Ich hoffe, es geht Dir gut?
Gruß
Dagmar

Steffel 05.08.2009 22:06

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Dagmar,

es tut mir so leid, dass Deine Freundin so viel durchmachen muss! 6 x Darmverschluss, das muss ja furchtbar schmerzhaft sein und jedesmal die Angst vor einem neuen Darmverschluss?

Das glaube ich Dir, so wie Du schreibst, dass Deine Freundin im Moment keinen Kopf für Hyperthermie hat. Ich wünsche ihr, dass es eines (nicht zu fernen) Tages dafür passt. Es ist nur so ein Gedanke, aber ob evtl. die Wärmeeinwirkung der HT auch auf das Darmgeschehen eine positive, nämlich entspannende, entkrampfende Wirkung hat?

Mir selbst geht es körperlich und allgemein sehr gut. Meine Lymphknoten und -knötchen geben zwar nicht richtig Ruhe, aber ich hoffe, sie noch möglichst lange in Schach halten zu können.

Ich wünsche Deiner Freundin alles Gute, dass sich doch irgendwie eine Lösung findet. Bitte berichte doch, wenn Du möchtest, wie es weitergeht. Auch Dir viel Kraft weiterhin, Du musst ja bestimmt viel abfangen und mittragen. Man kann froh sein, wenn man eine solche Freundin wie Dich zur Seite hat.

Viele Grüße,
Monika

amica 06.08.2009 12:58

AW: Chemo mit Topotecan
 
Liebe Monika!
Vielen Dank für Deine lieben Worte.
Die Darmverschlüsse sind immer mit ziemlichen Krämpfen verbunden. Sie hat jetzt endlich wieder eine MRT. Wenn sich darauf der Befall des Bauchfells zeigt, wie zu befürchten, nutzt leider auch Wärme zur Entspannung nichts.

Schön, dass es Dir momentan gut geht.
Viele Grüße
Dagmar

flipaldis 04.10.2009 18:24

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo ihr alle,
ich hätte da mal 'ne dumme Frage zum Topotecan.
Ich meine, ich hätte irgendwo gelesen, man soll nach Topotecan nicht Autofahren.
Ich bin bis jetzt immer selbst zur Chemo (Carboplatin und Paclitaxel) gefahren.
Muss ich mir jetzt wirklich für morgen einen Fahrer suchen?
War eure Fahrtüchtigkeit nach den Infusionen eingeschränkt?
Im voraus vielen Dank für eure Antworten.

flipaldis

Siby 04.10.2009 18:32

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo liebe flipaldis!
Ich hätte nicht fahren können, weil ich danach immer sehr schlecht drauf war. Außerdem hat man mir erklärt, man sollte bei keiner Chemo nie allein Autofahren, da es im Versicherungsfall (also Unfall) Probleme geben könnte.
Jetzt bin ich wirklich gespannt was die anderen schreiben.
Wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft.
LG Siby

HeikeL 04.10.2009 23:11

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Flipaldis !

Siby hat recht.
Man ist sowohl durch die vorab gegebenen Antihistaminika als auch durch die Chemo selbst als nicht verkehrstüchtig eingestuft.
Die KK übernimmt aber die Kosten für ein Taxi, wenn Du gesetzlich versichert bist. Dann mußt Du für 10 Fahrten max. 10 Euro dazubezahlen.

Für die morgige Chemo wünsche ich Dir das Allerbeste.

Liebe Grüße
Heike

***FIGHTERGIRL*** 05.10.2009 01:05

AW: Chemo mit Topotecan
 
:winke: Hallo Flipaldis,

Mir wurde auch abgeraten am Chemotag selber Autozufahren.

Daumen sind für morgen gedrückt. Fest!!

Anja S. 25.10.2009 11:58

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage.

Ich bekomme ja Topotecan. Den ersten Zyklus habe ich ja vor zwei Wochen bekommen. Es hieß, das die Haare dünner werden, aber das man sie nicht ganz verliert.

Jetzt passiert es bei mir, das ich die Büschelweise verliere. Wenn ich mit den Fingern durch die Haare gehe habe ich sehr viele in der Hand oder beim Kämmen.

Ist das normal? Es steht im Internet das in seltenen Fällen die Haare auch ganz ausfallen können.

Jetzt mach ich mich natürlich ein bisschen verrückt, der Gedanke wieder Glatze zu haben....:-(

Ich weiss, ist zwar das kleinere Übel, aber trotzdem nicht ohne!

Für Antworten wäre ich euch Dankbar.

LG
Anja

tine62 25.10.2009 12:36

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Anja
Ich habe auch letztes Jahr Topotecan bekommen,bei mir war es auch so das die Haare ganz dünn wurden,aber ich hatte keine Glatze.Ansonsten habe ich Topotecan ganz gut vertragen.
Liebe Grüsse Martina

flipaldis 25.10.2009 14:04

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Anja,
auch ich bekomme z.Zt. Topotecan.
Auf meinem Zettel vom KH über die Nebenwirkungen stand Haarausfall 31 %.
Ich hatte das so aufgefasst, dass ich 31 % meiner Haare verliere, aber vielleicht bedeutet es auch, dass ein Drittel der Patientinnen ihre Haare verlieren.
Ansonsten finde ich Topotecan echt ätzend. Dagegen war Carboplatin/Paclitaxel ein Sonntagsspaziergang.

Aber ich denke, dass liegt auch an der individuellen Empfindlichkeit.
flipaldis

Heiderose 26.10.2009 11:07

AW: Chemo mit Topotecan
 
Hallo Anja,

mir gingen die Haare auch aus, so daß sie am Schluss ganz dünn waren und ich sie abrasieren musste, weil das Gerupfe schlimmer aussah, als eine Glatze. Bereits nach der 4. Topocetangabe wuchsen die Haare ganz dicht nach. Man sieht, es gibt keine allgemeingültigen Verlauf.

Alles Liebe
Heiderose


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