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Peppipeppi 30.03.2012 13:23

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo zusammen,

ich lese immer von Zeit zu Zeit im Forum, schreibe aber wenig.
Will mich jetzt aber doch einreihen, weil etwas Positiven immer gut ankommt.

Ich habe im Dez. 2010 die Diagnose BK mit Metastasen in Leber und Knochen bekommen.
Die Ärzte sprachen von einer Katastrophe, weil der Tumor in der Brust noch sehr klein war und doch schon so weit gestreut hat.
Also schlechte Aussichten.
Zwischenzeitlich hatte ich OP, Bestrahlung der Knochenmetas und Chemo, dazu alle 3 Wochen Herceptin und alle 4 Wochen Bisphosponate.
Was soll ich euch sagen? Mir geht es jetzt wieder ganz gut.
Ich gehe wieder 6 Stunden täglich arbeiten, treibe Sport und verkneife mir fast nichts, was mir Spaß macht und plane auch wieder für die Zukunft. (Urlaub:rotier2:)
Mein Hausarzt hat mal zu mir gesagt: Was bei Ihnen jetzt zählt, ist Lebensqualität. Das habe ich mir gemerkt und genieße das Leben. Jetzt habe ich schon fasst 1,5 Jahre geschafft. Und das wird noch viel länger...... :lach2:

Liebe Grüße,
Peppi

Heidelbeer 04.04.2012 20:25

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
hallo ihr lieben!

tanja: 6 chemos waren geplant - die untersuchung war nicht dazu da, um ev. dann weniger zu machen sondern einfach um festzustellen, ob die chemo auch wirklich greift. falls nein, hätten die onkos etwas anderes probiert. so bleibt es wenigstens bei den 6 - d. h. 2 noch, denn gestern war die 4.

maduscha: ja - so weitermachen ist das um und auf!!!

:( leider kommen jetzt weitere nebenwirkungen dazu: wasser in den beinen. dank im voraus gleich für jeden tipp.

euch allen die besten wünsche und hoffentlich eine schöne vorosterzeit, auch wenn das wetter leider umschlägt.

liebe grüße, heidelbeer

brigittchen 13.04.2012 22:45

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo liebe Karin,

auch ich lebe seit 2005 mit meinem "kleinen Liebling in mir", hatte auch Rippenmetas, die aber "seltsamerweise" nach der langjährigen Zoladex/nolfadex-Behandlung verschwanden bzw. vernknöchert sind ... seither kaum Nebenerscheinungen, außer daß ich mein Essen ständig nach ca. 8 Minuten ausscheide, und daher nehme ich künstliche Präparate um die Nahrung zu verdauen und erst später auszuscheiden. Das sind allerding meine einzigen "Nebenwirkungen".

Ich hoffe, daß auch bei Dir sich einige Erfolgserlebnisse einstellen werden, die wir ja so nötig brauchen... aber wie gesagt, bei mir sind Methastasen einfach "verknöchert", und somit sind sie mir ziemlich egal... sollen die sich doch rumtreiben wo sie wollen...

Ich wünsche Dir ganz, ganz viele Erfolgserlebnisse auf dem Weg zum Ziel, und gib NIEMALS auf!!!

In Gedanken sind wir alle bei Dir... alles Liebe!

Gitti

Karin55 14.04.2012 00:52

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Gitti und alle anderen hier,

schön, dass der Thread wieder nach oben kommt. Auch ich bin noch voll in Remission, habe allerdings am kommenden Montag eine MRT und wie immer bin ich deshalb schon etwas nervös. Man gewöhnt sich nach mehr als 5 Jahren an den Befund: Keine Progression.

Auch wenn einige Frauen, die hier geschrieben haben, nicht mehr leben: Wir sollen den Mut und die Hoffnung nicht verlieren und jeden Tag nutzen!

Karin

Heidelbeer 14.04.2012 19:16

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Liebe Karin!!!!

alles gute für dich am montag. alle daumen gedrückt.

liebe grüße, heidelbeer

Karin55 16.04.2012 20:21

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Danke fürs Dauemdrücken! Nach Erstsichtung der Bilder der MRT Abdomen sieht der Radiologe keinen Unterschied zu den Voraufnahmen vor einem halben Jahr. Puh!!

Karin

Jule66 16.04.2012 20:25

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Liebe Karin,
dass sind richtig gute Nachrichten.
Ich freu mich mit Dir und ...weiter so!
LG,Jule

stela 16.04.2012 22:06

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo und guten Abend an alle!

seit längerer Zeit bin ich eine stille Leserin und bin selber betroffen.
zunächst FREUE MICH mit euch für jedes Ergebnis welches gut ausfällt und für jede verschwundene Metastase. ich hatte 2003 BK lange Zeit Ruhe und seit 2009 Lungen-und lebermetastasen.gehöre ich damit zu den langzeitüberlebenden? leider Abe ich heute erfahren, dass mein Befund sich verschlechtert hat:( tja..was soll ich sagen ? morgen steht ein Termin an und es wird das weitere vorgehen besprochen. darf ich sagen das ich Angst habe:eek:? trotzdem ich bewundere all die starken Frauen die sich hier im Forum befinden .
schöne Grüße an alle
:winke::winke::winke:

Heidelbeer 16.04.2012 23:20

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
guten abend,

karin super! das hört sich gut an! muss ja immer wieder auch mal gute nachrichten geben.

stela! drücke dich ganz fest! :pftroest:

heidelbeer

stela 16.04.2012 23:22

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
danke für das drücken! dito!
wird eine schlaflose Nacht, habe Angst vor morgen und der bevorstehenden therapieumstellung
:(

Karin55 17.04.2012 12:54

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Stela, für Dich drücke ich auch alle Daumen!!!!

Karin

stela 17.04.2012 14:53

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo,

danke für das daumendrücken. so , ich war bei meiner Ärztin. sie setzt femara ab und ich bekomme wieder cealyx alle 14tage. da ich es schon bekommen habe darf ich garnicht an die Nebenwirkungen denken:( meine Füße haben richtig gelitten:( aber das ist der Preis das man leben darf! diese Angst ist immer anwesend ein ständiger Begleiter.

der Kampf geht weiter und Karin für dein Befund freue ich mich richtig mach weiter so!!

gruss
stela

*sternchen* 31.05.2012 21:16

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
hallo,
ich finde es echt super das man auch mal was von "langzeitüberlebenden mit metastasen " lesen kann. Ich finde im Internet oder auch im Krankehaus selber durch Ärzte ect. wird einem nicht wirklich mut gemacht oder etwas gesagt. Es wird immer nur von STATISTIKEN geredet, die meiner meinung nach sehr erniedrigend sind. =(
Klar ist einem Bewusst das die Krankheit in so einem Statium Unheilbar ist , aber ich find es echt toll zu lesen das man trotzdem LEBEN kann damit und nicht die Jahre zählen muss die einem noch bleiben
es macht mir sehr viel mut da meine Schwiegermama in Spee zur Zeit sehr Negativ ist eben wegen der statistik und ihrem Statium ( Statium 4 --> Lebermetastase)

Lena2 15.07.2012 12:32

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo zusammen,

ich bin seit Jahren eine stille Mitleserin.

Juli 2006 bekam ich die Diagnose beidseitiger Brustkrebs.
August 2006 beidseitige Mastektomie, anschließend Chemo und Wiederaufbau mit Expandern März 2007.

Teilnahme Success-Studie im 5 Jahresarm.

Es folgten weitere OP´s....., aber ich fühle mich gut.

Hinter diesen paar Sätzen verbirgt sich ein langer Weg, aber ich sehe ihn als meinen Weg und habe gelernt, mit mir sorgsamer umzugehen.

Meine Werte sind stabil........und hoffe, dass es so bleibt.

Schön, dass dieser Thread eröffnet wurde.

LG
Magdalena

Paula_ 13.08.2013 19:38

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Guten Abend an alle!

Mich würde interessieren, was es Neues an der Langzeit-Überlebensfront gibt. Außerdem möchte ich gerne fragen, wie lange Eure Therapiepausen waren.
Was bekommt Ihr gegen Lebermetas und wie geht es Euch damit?

Danke und viele Grüße,
Paula

charly 15 19.08.2013 11:32

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo :winke:
ich habe meine Diagnose Brustkrebs und Knochenmetastasen in Wirbelsäule,Brustkorb und Hüfte noch nicht solange.... am 11.7.2013 war die OP (meine rechte Brust komplett weg :-( ) kurz vor der OP wurde mir das mit den Metastasen gesagt... es toll zu lesen das man doch noch viele schöne Jahre haben kann...ihr macht hier allen sehr viel Mut :-) DANKE dafür. Meine Onkologin sagte mir das Patienten mit einer Antihormon-Therapie ( ich mache eine Antihormon-Therapie,bekomme alle 3 Monate eine Antihormon-Spritze,nehme einmal täglich Femara und alle 4 Wochen eine Knochen-Infusion ) gut 10 Jahre ohne Probleme gelebt haben. Aber man kann sich das so schlecht vorstellen...ich habe immer Gedacht das man nur mit einer Chemo-Therapie den Krebs besiegen kann :confused: .Na,ja ich fange ja wie gesagt gerade erst an.Gut das es dieses Forum gibt und vielen Dank für die vielen Hilfreichen Informationen.
Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Kraft :1luvu:
Liebe Grüsse
Charly

Karin55 21.08.2013 12:49

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo zusammen,

ich lebe seit knapp 7 Jahren mit der Diagnose Metas im Bauchfell. Ebenso lange nehme ich Femara. Bisher sind laut MRT keine Metas zu erkennen, d. h., Vollremission, die allerdings IMMER noch vorübergehend ist (Wunder ausgenommen). Aber meine Überlebenszeit ist schon sehr lang. Allerdings ist meine Wachstumsrate auch minimal. Trotzdem hatte ich natürlich immer Angst, dass die Zeit bald ablaufen wird. Und je länger ich überlebe, desto näher kommt die Zeit, wo die Wirkung von Femara ein Ende hat.

Aber ich habe leider seit einigen Wochen noch eine weitere Diagnose bekommen - ein Zufallsbefund wegen der häufigen Blutkontrollen. Ich habe eine mild verlaufene CLL (chronisch lymphatische Leukämie), die allerdings so sehr im Anfangsstadium ist, dass sie normalerweise meinen Brustkrebs "überleben" wird und auch noch nicht behandelt werden muss. Trotzdem Mist.

Karin

Honeykor 08.09.2013 22:10

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Guten Abend :)

ich lebe auch noch nicht so lange mit der Diagnose Knochenmetastasen.

Meine Ersterkrankung 2009 - OP, Chemo, Bestrahlung, Herceptin, Trenantone.

01/2012 wurde die Knochenmetastase das erste Mal gesehen, aber falsch eingeschätzt (als degenerative Veränderungen)

OP 05/2013 mit sicherer Diagnose und 20 Bestrahlungen.

Seit 07/2013 Xeloda und Tyverb

Ich hoffe, das ich noch viele Jahre habe und werde auch alles dafür tun.

Meine Kinder sind 5 und 7 Jahre alt und sind ein großer Grund, zu kämpfen

glg an alle
Sandra

Maja57 08.09.2013 22:37

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Ihr Lieben!
Also da kann ich Euch auch ein bißchen Mut machen.
Habe meine Diagnose beidseitig Brustkrebs und im ganzen Skelett
Knochenmetastasen im Mai 07 erhalten.
Bin auch noch da.
LG.Marion

bibbi73 15.09.2013 10:00

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Guten morgen ,

ich möchte diesen Thread jetzt auch nochmal hochschupsen, da es gut tut von anderen zu lesen.
MEine Diagnose Brustkrebs war im Febr.12, brusterhaltende op, TN, ETC Chemo, danach Bestrahlung und Ende. Die Chemo war zu Ende am 2.8.12 und die Bestrahlung im Oktober. Mit grossen Entsetzen seit 3 Wochen die Gewissheit, viele viele Lebermetastasen. Fraglicher Befund in der Lunge, sowie auffällige Lymphknoten im Mediastinum. Bekomme nun die Xeloda Tabletten Chemo sowie alle 3 Wochen Avastin. Am Mittwoch noch Knochen Ct um zu schauen ob da auch was ist....
ich find man wird so ziemlich allein gelassen, ich suche hier in der Nähe austausch zu Frauen mit ähnlicher Diagnose, keine Chance, nichts zu finden... von daher würde ich mich freuen, wenn möglichst viele schreiben, die auch damit leben müssen, und irgendwie wieder Mut fassen konnten.
Ich für meinen Teil werd das gefühl nicht los, dass jemand was übersehen hatte, den es wurde immer gesagt ich sei übertherapiert, und nun das , nach noch nicht mal einem Jahr......

lg bibbi

Christiane1609 15.09.2013 11:35

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo,
ich bin bereits seit März 2009 dabei; BRCA1 positiv, Tumor Triple Negativ. Nach Chemo und beidseitiger Mastektomie bereits nach 6 Monaten das 1. Rezidiv (wieder Chemo, Bestrahlung). Seit Frühjahr 2012 Knochenmetastasen, Lungenmetastasen und diverse Metastasen im Mediastinum. Die erneute Chemo (zunächst Xeloda + Avastin, dann Xeloda + Navelbine) hat alles gut im Griff. Die Lungenmetastasen sind fast alle weg. Übernächste Woche werde ich mich operieren lassen. Dann werden die restlichen Metastasen entfernt. Davon ist der Krebs zwar nicht fort, aber ich hoffe auf eine Chemopause.
Xgeva wird weiter gegeben, da ich noch eine Metastase an der Wirbelsäule habe.
Zometa hatte ich ab 2009 übrigens auch (prophylaktisch). Hatte bei mir leider nichts gebracht.
Viele Grüße
Christiane

bibbi73 15.09.2013 12:27

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Christiane ich freu mich das du schreibst auch wenn das alles mist ist...es tut gut nicht allein zu sein. ..hattest du auch solche schmerzen im brustkorb und bauch bereich? ich kann mich nämlich immer noch nicht richtig bewegen aufgrund der schmerzen...

Ortrud 15.09.2013 17:19

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Biggi,

unten kannst Du sehen, wie lange ich schon durchgehalten habe. Die ersten Metas (Lunge) kamen nach 9 Jahren. Daraufhin bekam ich Letrozol., da die Metas hormonabhängig waren. Kein Wachstum der Metas. 01/07 Progredienz der Lungenmetas, daraufhin Xeloda.

Dez. 2009 (Weihnachtsgeschenk) Lebermetatasen. Vinorelbin (ohne Erfolg). Nach einer Punktion stellte man fest, dass die Metas nun Her2 +++ sind.

Danach mehr oder weniger Dauerchemo mit verschiedenen Therapien. Erst Docetaxel hat etwas gebracht, im Jan. 2013.

Trotzdem geht es mir gut, und ich habe keinerlei Schmerzen. Ich fragte meinen Prof. auch nach Avastin. Er wollte nicht so recht mit der Sprache herausrücken, nur, dass es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei.

bibbi73 15.09.2013 18:51

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
danke ortrud auch für deine Zeilen. .es gibt mir mut zu kämpfen und fühl mich dann nicht ganz so alleine. ...ich freu mich dass es dir soweit gut geht. ..bei mir hiess es xeloda und avastin weil es bei tn wohl relativ gut wirken soll.....allerdings hat man keine Biopsie gemacht was ich nicht verstehe. ..

AMinCad 22.04.2014 18:09

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo zusammen,

ich lese im Stillen auch seit einer Weile oefter in diesem thread - wie vielen anderen tut es mir wirklich einfach nur gut, von Euch - die ihr es so lange geschafft habt - zu lesen!

Bei mir wurde im Januar diesen Jahres BK festgestellt - ich bin also brandneu hier. Eigentlich eher kleiner Tumor, brusterhaltenden Resekton, OP gut verlaufen. Keiner war gross besorgt, alle dachten das ist ein "ganz normaler" Fall von BK - Chemo, Herceptin, und gut... Wohl weil ich erst Anfang 40 bin...

Kurz darauf wurde aber mittels Scintigramm + CT festgestellt, dass ich wohl Knochenmeta(s) habe - sehr wahrscheinlich eine in der Wirbelsaeule, und moeglicherweise noch eine im Schulterblatt. WooHoo - ich habe eine fuenfjaehrige Tochter, und das hat mich erstmal glatt umgehauen.

Seitdem habe ich mit Chemo angefangen - ich bin HR-, HER2+++ und bekomme Docetaxel, Herceptin und Perjeta. Nebenwirkungen sind in der ersten Woche nach der Chemo nicht so witzig, aber danach geht's schon. Ich gehe nach wie vor zum Reiten, fahre Fahrrad und gehe viel Spazieren.

Meine Onkologin hier ist ziemlich positiv - sie meint gerade bei HER2 haette sich in den letzten Jahren viel getan, und die %@#*^$! Statistiken wuerden einfach die neuesten Behandlungsmethoden noch nicht widerspiegeln. Unser Hausarzt ist ein Schatz und sagt das selbe. Jetzt hoffe ich natuerlich auf Meta-Rueckgang oder sogar "NED" - No Evidence of Disease nennt man das hier in Kanada. Habe nach der dritten Chemo Mitte Mai ein Kontroll CT...

Jedenfalls: nach der Diagnose habe ich lange gesucht, ob irgendwer eine positivere Meldung hat als die beruehmten 2% - in diesem Forum hab' ich es gefunden und bin Euch allen wirklich dankbar! Updates sind immer willkommen - und ich wuensche Euch allen alles, alles Gute!

Annette

Karin55 23.04.2014 12:46

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Annette,

als ich diesen Thread vor 4 Jahren eröffnete, schrieben noch mehrere Frauen, die es dann leider doch nicht geschafft haben bis heute. Aber die Mehrzahl lebt, und das macht Hoffnung. Ich hoffe sehr, dass eine Metastasierung langsam zu einer chronischen Krankheit wird, wenn sie schon nicht heilbar ist.

Mir selbst geht es einigermaßen gut, aber das Femara, welches ich schon seit 7 1/2 Jahren nehme, nimmt mir doch so einige Kraft. Aber ich bin natürlich froh, wenn es noch weiter wirkt. Mein Tumormarker 15-3 ist vorübergehend etwas gestiegen, aber jetzt ist er wieder fast im Normalbereich. Leider habe ich im letzten Jahr noch eine weitere Krebserkankung dazubekommen, die B_CLL (chronisch-lymphatische Leukämie), sehr im Anfangsstadium; sie muss noch nicht behandelt werden und selbst wenn sie nicht heilbar ist, kann man sehr lange damit leben. Blöd ist es trotzdem, dass ich jetzt an zwei "Fronten" kämpfen muss.

Karin

gilda2007 23.04.2014 15:49

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Ach Mensch Karin :( Ich drücke Euch allen die Daumen.

AMinCad 23.04.2014 19:17

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Karin,

danke fuer Deine Antwort! So ein Mist, dass Du jetzt auch noch eine zweite Baustelle hast... Als waere die eine, die wir haben, nicht schon gross genug... :-(

Hattet / habt ihr eigentlich auch waehrend der Chemo "Depri-Phasen"? Ich hoffe ja auf ein positives "Zwischenergebnis" zur "Chemo-Halbzeit" im Mai, vielleicht hilft das. Aber im Moment geht es mir tierisch auf's Gemuet, dass das der Rest meines Lebens sein soll (wie lange auch immer der sein wird - erstmal hoffe ich, dass ich es so lange wie Du schaffe!!!) - von Chemo zu Chemo, ohne die Hoffnung haben zu koennen, dass es irgendwann "vorbei" ist.

Auf der anderen Seite ist das auch undankbar - immerhin ist es meine einzige Chance? Und meine Umwelt erwartet auch, dass ich stark bin, und kaempfe, und positiv bin... Ds ist echt nicht so einfach, stelle ich fest. Obwohl ich eigentlich als unverbesserlich optimistisch gelte. Na ja, jetzt warte ich mal ab, bis sich mein Mund wieder normaler anfuehlt, als er das im Moment tut, und bis das Essen wieder irgendeine Form von Geschmack annimmt. Dann geht der Durchhaenger sicher auch vorbei... ;-)

Und dann hoffe ich, dass ich irgendwann mit Berechtigung bei den Langzeitueberlebenden posten darf! Wie sagte noch die Chemo-Kranenschwester: Sie wollten doch sicher noch Ihre Tochter heiraten sehen... Nachdem auch hier in Kanada die Vereehlichung von Kindern illegal ist, sind das noch mindestens 13 Jahre! Das waere SUPER!

Annette

Karin55 24.04.2014 19:26

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Liebe Annette,

diese Gedanken kenne ich auch, diese Angst, dass alles bald vorbei sein wird. Obwohl ich nie eine Chemo hatte (Femara ist in dem Sinne allerdings auch eine Chemo), sind diese Depri-Phasen sicher normal. Du wirst es so lange schaffen wie ich ... und länger.

Was die Geschichte mit der Umwelt angeht: Je länger ich die Krankheit habe, desto weniger ist dies - selbst den engeren Bekannten - bewusst, dass ich immer bangen muss um noch ein Vierteljahr und mehr ... Sie glauben, ich habe die Sache überwunden. Eigentlich wollen sie es auch gar nicht wissen. Man kann es auch nicht erwarten. Wenn man nicht gerade schwer krank aussieht, dann vergisst man das. Tatsächlich offenbart sich nach so viel Jahren des Überlebens auch wieder eine Phase, in der man so lebt, als hätte man die Krankheit nicht. Aber die hält nicht lange an.

Alles Gute

Karin

AMinCad 25.04.2014 05:14

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Karin,

Das macht mir Mut - dass es nach einiger Zeit zumindest kurze Phasen gibt, in denen das Leben wieder halbwegs "normal" ist.

Ich vermisse das! Wahrscheinlich auch weil ich in meinem Leben nie wirklich krank war. Nach der Geburt meiner Tochter habe ich am naechsten Tag das Krankenhaus verlassen (und habe das auch nicht als "Krankheit" empfunden). Mein einziger verschreibungspflichtiger Kauf in der Apotheke in der Prae-Krebs Aera war ein Antibiotikum, weil ich - als ich 25 war und in Spanien gelebt habe - mal die Grippe hatte. Jetzt lieben die mich in der Apotheke! Da stehen schon $$ Zeichen in den Augen, wenn ich nur zur Tuer hereinkomme... :D

Scheints bin ich ueber die dicken Chemo-Nebenwirkungen fuer dieses Mal weg - die Laune bessert sich. Und auch wenn ich HR-, HER2+++ und G3 bin: noch glaube ich, dass es noch eine Reihe naechster Tage geben wird...

Jedenfalls wuensche ich schon mal ein schoenes Wochenende!

Annette

AMinCad 27.04.2014 03:05

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Ladies,
noch ein Nachtrag... Bei meinen online-Recherchen habe ich von 2 Damen gelesen, die definitiv Langzeitueberlebende von metastasiertem Brustkrebs sind. Ich bin sogar versucht, die beiden Damen als "geheilt" zu betrachten, und vielleicht sehen sie das selbst auch so. Jedenfalls wollte ich das mit Euch teilen...

Fall 1:
- Erstdiagnose 1995: 9 cm lobulaeres Karzinom, 2 von 21 Lymphknoten befallen; Mastectomie, Port, 8 Monate Chemo
- 1998: mehrere Mets in der Leber; 9 Monate Taxotere + Herceptin
- Saubere Scans ab 1999
- nach Beendigung Taxotere bis 2008 nur noch Herceptin
- seit 2008 keine Chemo, kein Herceptin UND: kein Krebs!
- der letzte Post ist vom Februar 2014 - es geht ihr gut!
(unter http://her2support.org/vbulletin/showthread.php?t=60370)

Fall 2:
- Erstdiagnose 2000: Lumpectomy, 8 von 18 Lymphknoten befallen; Chemo und Bestrahlung
- 3 Monate nach der Erstdiagnose: mehrere Mets in der Leber
- 27 mal Chemo + Herceptin zu NED
- 2005: 2 Mets im Gehirn; Operation (Gamma Knife)
- Verdacht auf weitere Mets im Gehirn 2006, nach OP nicht bestaetigt
- auf Herceptin + Zometa bis 2006, ab 2006 nur noch Herceptin
- Herceptin 2008 abgesetzt; seitdem keine Chemo UND kein Krebs!
- der letzte Post ist vom Februar 2014 - es geht ihr gut!
(unter http://her2support.org/vbulletin/sho...ighlight=steph)

Das gibt es! :D

Annette

gerlindeJ 28.04.2014 17:14

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
hallo möchte mich auch mal wieder melden.Hatte2001 das erste mal BK
2011 das zweite malBk erst rechte seite dann linke seite 2013 dann in der nachsorge
unter dem rechten Schlüsselbein zwei Lympfknotenmetastasen.Habe an einer Studie Teilgenommen hat aber nicht geholfen.Bekomme jetzt alle 3Wochen herceptin und
Leterzohl. Würde mich arg über irgendwelche Nachrichten freuen.
Grüsse aus dem Schwarzwald.

AMinCad 30.04.2014 17:28

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Gerlinde,

an welcher Studie hast Du denn teilgenommen? Wir scheinen aehnliche Daten zu haben - wenn Du Herceptin bekommst, bist Du wohl auch HER2+++, so wie ich?

Meine Onkologin sagt, Herceptin sei - besonders zusammen mit Perjeta - so eine Art "Wunderwaffe" fuer uns HER2 positive Kandidaten...

Jedenfalls wuensche ich Dir dass Deine Therapie hilft, und druecke die Daumen...

Liebe Gruesse,

Annette

Schnecke14 30.04.2014 17:38

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Gerlinde, hallo Annette,
Ich bekomme auch herpecetin, Perjeta und Tac
Ich bin auch Her2 positiv und habe Lebermetastasen, die Chemo soll ich 6 mal bekommen. Die Antikörper so lang sie mir gut tun.

@ Annette hatte du schon eine Kontrolluntersuchung?

Vg
Kirsten

AMinCad 30.04.2014 20:14

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hi Kirsten,

machen sie hier in Kanada nach der Haelfte - ich habe die dritte Chemo (von 6) am 7. Mai, und Kontroll-CT am 12. Mai. Ich hoffe Taxotere + Herceptin und Perjeta + Denosumab (das ich alle 4 Wochen gespritzt bekommen soll und ueber das ich gerade mit meiner Versicherung streite, die das nicht bezahlen wollen :confused:) machen meinen Knochen-Metas den Garaus!

Annette

Scarlett1111 30.04.2014 21:17

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
:cool2:Auch ein herzliches Hallo von mir,
Ja ich bin auch schon lange dabei, und mir geht es so, dass das Krebsthema immer mal mehr im Lebe steht und mal weniger. Hier meine Kurzfassung:
-Ersterkrankung 1999
- "gute Prognose" mit G2, N0 und T2, keins Metas
- da ich erst 33 war 4x Ec chemo
- 2000 dann zahlreiche Lokalrezidive trotz Ablatio
- Antihormontherapie mit Zolad. und TAmoxifen
- 2003 Knochenmetas, Umstellung auf Arimidex und Zometa
- 2006 Lungenmetas Umstellung auf Faslodex
Immer wieder Progression Umstelunng auf Xeloda
- 2012 Lebermetastasen Umstellung auf Carboplatin
- dann folgte bei Progression Epirubicin mono, Cealyx, wieder Epirubicin, navelbine, 5Fu und jetzt eribulin.
Es ist halt so, dass mit den Therapien die Metas nicht wachsen und immer wenn ich Chemopause machen, wachsen sie wieder munter drauf los. Karneval wurde ich dann auch wieder Bestrahlt wegen
Stabilitätsproblem im LWS Bereich.
Mir geht es im allgemeinen aber ganz gut, ich arbeite jetzt ab morgen nur noch auf 450 Basis und gehe viel mit meinem Hund spazieren.
Ganz viele Grüße
Scarlett

AMinCad 01.05.2014 19:48

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Scarlett,

danke, dass Du Deine Erfahrungen teilst! Mir macht es immer viel Mut wenn ich von anderen hoere, dass es ihnen trotz der Diagnose lange Zeit recht gut geht!

Ich hoffe bei mir wird das auch so! Mal sehen was beim ersten Kontroll-CT Mitte Mai rauskommt - ich hoffe natuerlich, dass die Fieslinge in meiner Wirbelsaeule gerade dabei sind, sich vom Acker zu machen, nach Moeglichkeit auf Nimmer-Wiedersehen!

Viele Gruesse und Dir weiterhin alles Gute!

Annette

Karin55 01.05.2014 20:24

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo zusammen,

auch ich hoffe sehr, dass wir noch lange leben werden. Als mir der Arzt vor fast 8 Jahren sagte, dass ich nicht mehr lange leben werde, war ich wie traumatisiert. Er hat zwar keine Zeit genannt, aber ein Satz ist mir in schrecklicher Erinnerung: "Eines ist sicher: Sie werden an dieser Krankheit sterben". In diesen vielen Jahren hätte ich theoretisch an vielen anderen Anlässen sterben können. Viele Verwandte und Freundinnen, die nicht alle damit rechnen mussten, keine 8 Jahre mehr zu leben, sind gestorben; an allen möglichen Krankheiten, nicht unbedingt am Krebs.

Annette, solche Beispiele machen Mut. Wäre doch mein Englisch etwas besser ... 10 Jahre Schulenglisch, aber ohne Übung bleibt man stehen ...

Karin

AMinCad 04.05.2014 02:41

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hi Karin,

zum Thema Lebenserwartung hat mir meine Aerztin eine sehr denkwuerdige Aussage mit auf den Weg gegeben: "...unter zwei Jahre bis ueber fuenf Jahre"... Was soll frau nun davon halten?:huh:

Letztlich bin ich ihr aber fuer diese Nullaussage auch wieder irgendwie dankbar. Eine wirklich positive Aussage (die ich natuerlich wider besseren Wissens hoeren wollte) kann sie bei den Statistiken (ja, stimmt, glaube keiner die Du nicht selbst gefaelscht hast, und so weiter... aber wie's bei einem selber laufen wird weiss man halt bloederweise leider immer erst hinterher...) nicht machen. Was sie gesagt hat ist immerhin so wachsweich, dass ich's je nach Gemuetslage so deuten kann, wie's mir gerade in den Kram passt.

Mal was anderes: Hat hier jemand Erfahrung mit Doce + Herceptin + Pertuzumab? Wie lange wird in Deutschland bei einer Erstdiagnose wie meiner mit Knochenmeta(s) die dreiwoechige Doce + Herceptin + Pertuzumab eigentlich gegeben? Eine andere Betroffene hatte in einem anderen Thread gesagt sie bekaeme 9 Zyklen - bei mir sollens aber nur 6 werden.

Frage ich mich natuerlich ob laenger nicht besser ist? Weil ich eben auch noch ziemlich jung bin, und am liebsten so viel wie moeglich von dem SCH#$% loswerden wuerde, solange es mir noch relativ gut geht und man mit der Chemo richtig draufkloppen kann, ohne dass es mich hintenueber haut? Und ich bin absolut willens mit den Nebenwirkungen zu leben, wenn es mir hintenraus ein paar Monate mit meiner Tochter erkauft...

Danke, und ich hoffe ihr habt alle ein ruhiges, erholsames und positives Wochenende - freut Euch am deutschen Fruehling, hier in Kanada ist der naemlich immer noch nicht in Sicht... ;-(

Ganz liebe Gruesse,

Annette

Schnecke14 04.05.2014 12:54

AW: Langzeitüberlebende nach BK-Metastasen?
 
Hallo Annette,
Ich bekomme die gleiche Therapie wie Du. Ich weiß noch nicht wieviel Gaben ich bekomme, das hängt davon ab wie gut die Therapie anschlägt. Geplant sind erstmal 6 Zyklen.

Viele Grüße

Kirsten


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