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milki1 07.01.2009 16:39

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel,

das was Dein Onkodoc Dir gesagt hat, hört sich doch schon wieder ganz positiv an!
Du hast da wirklich einen aussergewöhnlich guten Arzt, der mit Leib und Seele dabei ist! Das ist wirklich Gold wert und für Deine Situation absolut perfekt!

Wenn ich das mit Deinem Onkodoc lese und auch die anderen Ansätze der verschiedenen Zytostatika der lieben Mitschreiber hier, ist doch noch einiges was man testen kann! Ich denke, solltest Du noch eine Flasche von dem edlen Blubberwasser haben, solltest Du Dir mit Göga einen schönen Abend machen!

Viele liebe Grüsse an Dich und alle anderen laut Liste A-W!
Milki

tina n. 07.01.2009 17:54

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel http://wuerziworld.de/Smilies/lv/lv4.gif

Sich bei einem Arzt "aufgehoben" zu fühlen ist die halbe Miete. http://wuerziworld.de/Smilies/lv/lv25.gif

Die andere Hälfte kommt von all den gedrückten Daumen,der Menschen die Dich mögen. http://wuerziworld.de/Smilies/lv/lv18.gif

Erleichterte Grüsse Tina n. http://wuerziworld.de/Smilies/mx2/mx21.gif

Mapa 07.01.2009 18:14

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel,
ich freue mich sehr für Dich. Es ist wirklich sehr wichtig, dass man einen guten Arzt erwischt. Vor allem einen, dem seine eigene Meinung nicht über alles geht und der auch gegen Nachfragen woanders nichts dagegen hat. Ich glaube, Du hast es wirklich außerordentlich gut mit Deinem Onkodoc getroffen.
Alles Liebe weiterhin und herzliche Grüße
Mapa

IrisR. 07.01.2009 19:11

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel,
das ist doch richtig toll, was dein Arzt dir gesagt hat. Das ist jemand der Mut macht und der nicht so leicht aufgibt. Gott sei dank.
Diese Erkrankung macht so leicht und schnell Angst, selbst bei den Ärzten. Unser Hausarzt ist super ängstlich und die Radiologin bei der wir waren hat uns am Montag zwar eine gute Nachricht geben können aber in einer Tonlage als ob sie sagen wollte, na ja, das ist alles aber nur vorübergehend.
Da finde ich deinen Arzt schon super und er scheint zu wissen was er tut und was er macht und er scheint es aus Überzeugung zu tun.
Mehr will man ja gar nicht von seinem Arzt.
Nun also ran an dieses Mistding und weg mit ihm.
Er hatte, so glaube ich, keine Einladung Platz zu nehmen, schon gar nicht so lange.
Alles liebe für dich
Iris

mouse 07.01.2009 22:59

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Schönen guten Abend ihr Lieben,:1luvu:

ihr seid wirklich Klasse. Von euch kommt spitzenmäßige Unterstützung. Herzlichen Dank dafür.
Wisst ihr, ihr müsst euch Onkodok gar nicht als Supermann vorstellen. Er ist lang und schlaksig, die Haare ein bißchen strubbelig, es kommt auch vor, dass er mal was vergisst. Er redet auch gar nicht so viel, lässt die Patienten reden, hört gut zu. Aber was er sagt, hat Hand und Fuß und wenn man was wissen möchte, erklärt er es. Er labert einen aber nicht voll. Wie er das macht, dass man hoffnungsfroh und gut gelaunt die Sprechstunde verlässt, weiß ich gar nicht. Es ist einfach so. Kann auch sein, dass mir seine Art nun besonders liegt und andere vielleicht gar nicht so gut mit ihm klarkommen. Aber die Schwestern in der Tagesklinik schätzen ihn auch sehr und sind froh ihn zu haben. Obwohl die anderen Ärzte in der Praxis auch alle einen guten Ruf haben. Mir gefällt sehr an ihm, dass er mich ernst nimmt. Ich komme mir gleichberechtigt vor und das ist für mich wichtig.
Lieber Alex,
hast Du noch ein paar Informationen mehr was das Tarceva angeht. Ich kann natürlich in der nächsten Sprechstunde sagen: Im MTZ sagen die, man kann Tarceva auch dann geben, wenn es nciht gewirkt hat. Ich glaube, da guckt selbst Onkodok blöde.
Liebe Michaela,
wir haben heute ja schon telefoniert und erstmal alles wichtige gesagt.
Liebe Biba,
hast Du meine email eigentlich bekommen?
Liebe Milki,
leider haben wir kein Blubberwasser mehr, was ich sehr bedauere. Denn es hat sehr gut geschmeckt. Nächstes Mal bin ich schlauer und nehme mehr mit.
Liebe Jutta,
danke für den Medikamenten Hinweis. Was die Pilze angeht, so habe ich da nicht genau aufgepasst, als er mir erklärte, wie das mit dem Bluttest geht. Einen haben wir ja schon gemacht.
Liebe Erika, liebe Gitta, lieber Jobst,
was das Kämpfen angeht, so ist es so, dass ich mich noch stark genug fühle, den Kampf weiterzuführen. Ich weiß, dass es eine Zeit geben wird, wo man zu müde, zu schwach ist, weiter zu kämpfen, aber noch ist es bei mir nicht so weit. Noch will ich so viel gute zeit wie möglich gewinnen. Yes, we can! Das wuppen wir!
Liebe Krabben,
Du wärest gut hier aufgehoben und Dir würde sowohl die Praxis als auch die Tagesklinik gefallen. Aber was ich für Dich wünsche und will, ist dass Du nie wieder, außer für eine Nachkontrolle, eine onkologische Praxis brauchst. Kopfschmerzen, ja. Zehenägelvereiterung, unangenehm, aber wenn's sein muss, aber Onkologie nein danke! So soll das für Dich sein. Wobei ich Dir natürlich weder Kopfschmerzen noch eine Zehennägelvereiterung wünsche.
Das Problem mit dem Testen von Iressa ist wohl hauptsächlich die Frage ob die Gewebeprobe groß genug war.
Ach ja, eine Therapiepause hätte ich wirklich gerne, mich mal wieder richtig gut fühlen. Aber im Moment muss dieser blöde Herd, der meint, sich vergrößern zu müssen, einen auf den Hut bekommen.

Liebe alle anderen, die ihr auch geschrieben habt, lieb geschrieben habt, seid nicht böse, wenn ich euch nicht einzeln anschreibe.

Allen hier ganz herzliche Grüße:1luvu:

Christel

Gitta aus Nürnberg 07.01.2009 23:53

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel,
du liest dich einfach nur gut. Ich freue mich sehr für dich, dass du die Stärke hast, alles so zu meistern.
Wenn man oft hier so liest,kann man sich auch wirklich glücklich schätzen ein gutes Ärzteteam zur Seite zu haben. Mein Pneumologe hat im Dezember die Klinik gewechselt, hoffe auf einen gleichwertigen Nachfolger. Drei Jahre hat mich dieser "Mensch" begleitet, es ist für mich schon ein bißchen traurig. Als ich mich verabschiedet habe, hatte die starke Gitta, Kloß im Hals.

Bis bald
Gitta

alex_51 08.01.2009 14:01

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Hallo Christel

Ich, als medi. Laie kann dir auch nur das sagen was man mir sagt. Lt. WTZ Onko ist man beim Tarceva nicht wirklich bestens informiert wie da die Wirkungsbandbreite ist. Man hat in der letzten Zeit festgestellt, daß eine Weitergabe von Tarceva selbst bei erwiesener Unwirksamkeit sich als vorteilhaft darstellt da sich Monate später eine verspätete "Remission" einstellte. Auch eine erneute Gabe nach zwischenzeitlich gegebener Chemo hat sich als profitabel erwiesen. Wie gesagt, ich kann dir nur sagen was uns der Onko gesagt hat als ich letztens direkt das Thema Tarceva und Optionen allgemein ansprach. Woher der nun sein Wissen bezieht kann ich dir nicht sagen. Auch keine Studien etc.
Ich bin immer froh wenn der mir sagt, daß bei meiner Frau ein leichter Rückgang zu verzeichenen ist und die Blutwerte etc. alles im grünen Bereich sind.
Also frage deinen Onko, der wird schon wissen wo er sich informieren kann. Ich erinnere an den Bericht von Bettina bezüglich der Todesfälle bei Leberschäden und Tarcevagabe. Hier sah man deutlich, daß es seinerzeit eine Wissenlücke bei den Onko's gab.
Also spreche ihn an und er wird dir was antworten.
LG Alex

dani0208 08.01.2009 17:15

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
:confused:hallo,
mein Mann (Robert,35J.) bekam Anfang November 2008 die selbe Diagnose.
Mit starken Schmerzen und Atemnot in der Brust war er ins Krankenhaus gefahren.
Punktion der Lunge 600ml , Punktion vom Herz 850 ml Flüssigkeit
Alle Untersuchungen ( Broncho. , usw.)
Er hatte bis jetzt keinen Husten. Zwei Wochen später Thrombose im Bein, wanderte dann ins Herz und hat sich festgesetzt.
Herzkatheder neuerlich 700ml.
Anschließend gleich die Chemo (Alimta und Cisplatin), jedoch nur 2 Zyklen. Heute wäre die dritte gewesen. Chemo, abgesehen von Müdigkeit sehr gut vertragen.

Er klagte schon seit 3 Tagen über Schmerzen im Bauch, der neue Befund Lymphknoten sind befallen. Chemo abgebrochen. Wird wahrscheinlich auf Tarceva umgestellt. Morgen wird mit der Ärztin alles besprochen.

jutta50 08.01.2009 22:08

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Hallo zusammen,

nachdem auch bei meiner Mama die kalte Luft den täglichen Spaziergang verhindert und sie seit 2 Wochen eigentlich nicht die Wohnung verlassen hat war ich mit ihr heute in der matisse-ausstellung in der Stuttgarter Staatsgalerie. Obwohl sie zuerst nicht wollte (so ein Aufwand, bis ich mich angezogen hab etc.) war es dann eine richtig schöner Ausflug. Obwohl ich eher ein Kunstbanause bin war sogar ich von den Bildern fasziniert.

Vielleicht ist ein Museumsbesuch auch für einen von euch mal eine Alternative bis es wieder wärmer wird.

lg
Jutta

mouse 09.01.2009 00:18

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Guten Abend ihr Lieben,
es gibt nicht viel Neues. Ich habe die Kälte satt, bitte lieber Wolf, wann sind wir die denn los? Und ich habe Schiss vor der neuen Chemo. Jetzt habe ich alle 3 Wochen Alimta bekommen und hätte gerne eine Pause gehabt und nun soll ich wöchentlich Docetaxel bekommen. Na, warten wir es ab...

Liebe Dani,
warum wurde die Chemo denn abgebrochen? Ich hoffe sehr, dass Tarceva hilft.

Lieber Alex,
genauso werde ich das Onkodok nächstes Mal vortragen. Mal sehen, ob er schon was davon gehört hat.

Euch allen hier ganz herzliche Grüße

Christel

Lissi 2 09.01.2009 00:51

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel,
ich kann Dich so gut verstehen, eine Pause wäre so toll und auch bestimmt wichtig für Deine Seele gewesen. Aber bitte lass die ollen Angstmonster nicht zu groß werden, ich glaube ganz fest daran das Dir die neue Chemo helfen wird das Vieh in seine Schranken zuweisen. Denke an Dein Motto: Der Kampf geht weiter und Docetaxel ist nun die neue scharfe Waffe für diesen Kampf, ein neuer Verbündeter, vielleicht kein Freund, aber ein Helfer.
Und wenn die A-Mos doch zu groß werden dann sag bescheid hier lauert die starke Truppe und wir hauen http://www.wuerziworld.de/Smilies/spo/sport8.gif gemeinsam drauf.

Sei lieb gegrüßt
Lissi

Ekaka 09.01.2009 01:47

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
:1luvu:Liebe Christel-mouse,:pftroest: Also ich stimme der Lissi in allem voll und ganz zu!! Ich denke das Du die neue Chemo ganz gut wegstecken wirst weil Du sie ja in abgeschwächter Form,sprich verträglicher,bekommst.Eine Pause wäre zwar schön aber wichtiger ist es nun mal diesen M... einzudämmen oder weg zu bekommen! Nun krame mal Deinen Kampfgeist und Optimismus hervor und verjage diese ekligen A-Mos.Wahrscheinlich ist es auch diese fürchterliche Kälte die wohl irgendwie allen zu schaffen macht ,die Unternehmungen einschränkt und so die Stimmung drückt.Also nehmen wir uns ein gutes Buch,ein Glas Roten,ab in die Kuschelecke und alles wird gut!! Liebe Grüsse: :engel: Erika.

IrisR. 09.01.2009 11:14

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel,
du kennst sicherlich den Spruch, "Nur wer die Angst kennt, kann mutig sein".
Wäre ja komisch, wenn du keine Angst hättest. Sie darf halt nur nicht überhand nehmen und deswegen, nimm die guten Ratschläge hier nur an.
Den mit Rotwein und Kuscheldecke finde ich persönlich sehr gut.
Das ist doch was. Dann findest du bestimmt auch noch den Kämpferanzug, wenn nicht, ich glaube Beate hatte einen ganz guten. Den hat sie mir mal ausgeliehen für meinen Mann.
Hat gut geholfen.
Du hast schon soviel geschafft und ich denke auch dieses Ding bekommst du hin.
Ich schicke dir mal eine riesenportion Kraft, denn zur Zeit habe ich recht viel davon.
Alles liebe
Iris

Thessa76 09.01.2009 11:24

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Guten Tag liebe Christel

Ich wollte Dir nur kurz ein wenig Mut machen: bei meiner Mutter in der "Chemo-Runde" waren einige, die Docetaxel abgeschwächt bekommen haben. Uneingeschränkt alle haben es sehr gut vertragen und, noch wichtiger: alle "Gruppen-Teilnehmer" haben angesprochen. Bei meiner Mutter hat es ja auch hervorragend gewirkt.

Ich wünsche Dir heute einen angstfreien Tag.

Liebe Grüsse

Thessa

Bianca-Alexandra 09.01.2009 12:29

AW: Adenokarzinom inoperabel
 
Liebe Christel,

entschuldige wenn ich hier hereinplatze, bitte versuche, während der Chemoinfusion die Füße hochzulagern, sollte irgendwann missempfinden in händen und füßen auftreten, hilft es beides zu kühlen (während der chemo) und hochzulagern. das mindert die durchblutung von händen und füßen udn somit auch eventuelle nebenwirkungen. bis auf missempfindungen hat meine ma diese chemo sehr gut vertragen, aber die können nerven kosten. in den ersten 1-2 tagen nach der infusion solltest du auch schauen dass du die füße hochlagerst weil in der zeit (glaub sogar nur die ersten 24h) noch der hauptteil der chemo im körper rumgeistert. es gibt auch hand- und fußcreme vom hersteller der chemo die die ärzte kostenfrei besorgen können.


ich drück dir von herzen die daumen dass es anschlägt. ich kann mir gut vorstellen, dass du gerne eine pause genommen hättest. aber sicher wärest du dann auch nach kurzer zeit nervös geworden. so wird weiter in den krieg gezogen und das ist gut so. Drei Streifen ins gesicht und ab dafür


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