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Liebe Bettina,
winke dir auch schnell. Viel Spaß beim Schnuppern der "Berliner Luft"winke: Liebe Christel, manchmal muss man kurzfristig umdisponieren. Mir geht es auch nicht so prima. Deswegen habe ich auch einen etwas anderen Tagesablauf. Nur nicht hängen lassen. Dein kleiner Ausflug war doch eine gute Lösung, in der Wohnung sitzen nun einmal die meisten A- und T-Monsters. Bis bald Gitta |
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Guten Abend ihr Lieben,:winke:
ich habe einen schönen Nachmittag mit Beate und reizendem Feger verbracht. Der Feger kann 1 A blödeln, auf so was stehe ich!:D Das Wetter könnte besser nicht sein und ich hoffe sehr, irgendwann mal wieder auf den Platz zu können. Was heißt hier irgendwann? Sofort!! Ich will es sofort. Schade, dass ein kräftiges "Ich will" nicht alles möglich macht. Liebe Bettina, natürlich werde ich Dich vermissen, auch wenn ich Dir die Woche in Berlin gönne und Dir viel Spaß wünsche. :winke: Liebe Gitta, etwas Aufmunterung von Onkodok gewünscht? Wenn man schon das Pech hat, sich einen Scheixxlungenkrebs:twak: aufzusacken, dann ist man mit einem Plattenepithel am besten bedient. Der wächst am langsamsten und da Tarceva bei Dir wirkt, sieht das nicht so übel aus, wie einem davon werden kann. :eek: Du hast recht, zu Hause sitzen die Monster ganz besonders gerne auf der Lauer. Euch allen ganz liebe Grüße Christel |
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Liebe Christel,
du wirst wieder golfen, ich verstehe aber deine Laune. Ich weiß ja nun nicht gibt es da eine Lösung mit Minigolf? Aber ist vielleicht so, wie wenn ich nicht zum Schwimmen kann und du schreibst mir,plantsche halt ein bisschen in der Badewanne. Bin da jetzt auch ratlos. Ich weiß, dass ein Plattenepithel eher langsam wächst, aber es beruhigt mich nicht. Nach jedem Winter kommt ein Sommer, so schlimm auch der Winter sein mag. Der Lauf der Natur eben. Bei mir gibt es eben keine Aussicht auf Besserung der Lage, im Gegenteil es ist die Angst da, dass mein Körper mir nicht mehr gehorcht. Wie du schreibst, auch die positivste Einstellung kann diese Krankheit nicht besiegen. "Ich will" hilft und geht nicht immer. War heute bei RA, meine Belange geregelt, verändert. Endlich einmal auch Sorgerecht für Feger abgesichert, denn mit meinem Mann kann schließlich auch einmal was sein. Fühle mich jetzt ganz erleichtert, habe es immer vor mir hergeschoben. Bis bald Gitta |
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Liebe Christel:1luvu:
die Freude lag ganz auf unserer Seite (Zitat Feger: "....die ist ja cool...!"). Hatten auch noch einen super Musicalabend - also insgesamt eine unglaublich schöne Zeit in Hamburg. Liebe Gitta :1luvu: danke dir noch sehr herzlich für die Nürnberger Eindrücke. Schöne Stadt!!! Vielleicht sollte ich dort auch mal hin reisen - ev. auch zum Fußball..... Deinen Termin bei deinem RA finde ich sehr klug und vorausschauend - ist sicher kein angenehmes Thema aber trotzdem wichtig!!! Liebe Grüße an alle Nestler, Randgucks und Neue! Beate:winke: |
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Liebe Gitta,
wir waren auch vor 2 Jahren beim RA und haben uns bzgl. Testament und Patientenverfügung beraten lassen. Das 'eigentliche' testament und die Patientenverfügung haben mein Mann und ich noch nicht erledigt :rolleyes:. Aber das Testament bzgl der Kinder ist erledigt. Wenn uns beiden was passiert ist im Testament festgeschrieben zu wem sie kommen. Man schiebt ja sowas immer ganz gerne vor sich her. Aber da geht es ja nicht um Geld sondern um Kinder. Liebe Grüße Jutta |
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Liebe Gitta, liebe Jutta,
in der Richtung war ich auch ziemlich schluderig. Aber als im September letzten Jahres die Operation anstand, habe ich eine Patientenverfügung inclusive Akteneinsicht für meine liebsten Freunde fixiert, sodass sie gegebenenfalls eine Zweitmeinung hätten einholen können. Die Akteneinsicht hat ja nicht mal der Lebenspartner/die Lebenspartnerin. Da wollte ich dann doch sicher sein, dass in meinem Wunsche entschieden worden wäre. Eine Kopie bei mir, eine bei den Vertrauenspersonen, eine im Nachtschrank des Krankenhauses und eine beim Hausarzt. Das hätte reichen sollen. Alles Gute. Michael |
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Liebe Christel, liebe Nestler
A- , T-Mos. sind ja anscheinend verjagt. Es war mir gestern nicht möglich mich hier anzumelden, während der Trauerfeier für Michael streikte mein Compi. Vielleicht liegt es ja daran, mir ist es fast zu ruhig hier. Was liegt an? Bis bald Gitta |
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Guten Abend ihr Lieben,
die Angstmonster sind zumindest verschreckt worden und so ein bißchen abgerückt. Ihr kennt das ja, dies eine "Ahnung" haben, so nach dem Motto, das ist der letzte Sommer, der letzte dies, der letzte das. Sicherlich liegt das daran, dass die Nebenwirkungen der Chemos zunehmen und ich z.Zt.wegen eben dieser Nebenwirkungen lahmgelegt bin und nichts dagegen tun kann. Mir hat die Bewegung auf dem Platz immer gut getan, körperlich und auch seelisch. Seit nunmehr 7 Wochen plage ich mich mit dem Rücken rum. Zu Anfang habe ich ja noch ein bißchen Golf gespielt, aber seit 4 Wochen habe ich nicht einen Schlag mehr getan, sondern bin nur noch durch die Wohung oder zum Einkaufen gehumpelt. Das macht mich müde und auch körperlich unbeweglicher. Heute war ich auf dem Platz um ein Turnier am kommenden Sonnabend abzusagen. Das Wetter war schön, der Platz gut besucht und ich hätte sehr große Lust gehabt zu spielen. Auch hat es mich nicht glücklich gemacht, das Turnier absagen zu müssen. Es war alles arrangiert, ich hätte mit einem Wägelchen fahren können. Das wäre also von der Luft her kein Problem gewesen. Auch hätte ich fußlahm sein können. Aber ich hätte zumindest den Oberkörper frei bewegen können müssen und das kann ich nicht. Dieses Turnier ist der Höhepunkt dieser Saison bei uns im Klub. Denn es ist anlässlich des 10 jährigen Bestehens. Da ich von Anfang an dabei war, hätte ich schon sehr gerne gespielt. Ich habe mich nun nur zum Abendessen angemeldet. Ob das nun eine so gute Idee war, weiß ich noch nicht. Ansonsten halten sich die Nebenwirkungen der Arediainfusion gestern in Grenzen. Ich bin unendlich müde, aber müde bin ich in letzter Zeit häufig. Die Schmerzen sind stärker, aber das hatte Onkodok schon angekündigt. Die Kurzatmigkeit will ich dem Aredia nun nicht in die Schuhe schieben. Nun wisst ihr mal wieder Bescheid. Seid ganz lieb gegrüßt Christel |
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Liebe christel,
du warst doch mal bei Onkoprof. Mit dem hattest du auch doch öfters noch Kontakt. Hat er denn was gesagt, was eine Alternative für dich wäre? Oder wäre es an der Zeit mal wieder dorthin die Fühler auszustrecken? Ich weiß, dass du vollstes Vertrauen zu deinem Doc hat. Aber vielleicht hat Prof ja was in der Schublade an das doc einfach noch nicht kommt? Liebe Grüße aus einem verwaisten Nest Jutta |
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Liebe Christel:1luvu:
es bestürzt mich so sehr, dass bei dir immer noch keine entscheidende Besserung eingetreten ist - jedenfalls nicht so, dass du wieder auf den Platz gehen könntest. Ich habe eine Ahnung, wie fürchterlich das für dich sein muss. Aber ich denke auch, dass deine Anmeldung zu dem Abendessen eine gute Entscheidung war. Dir fehlt sicher die Bewegung - aber auch die sozialen Kontakte sind unendlich wichtig. :megaphon:Bitte halt' durch, ich wünsche es dir so sehr und hoffe mit dir!! Allen Nestlern und Randgucks eine ruhige Nacht Beate:) |
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Hallo ihr Lieben,
man darf wohl eines nicht vergessen. Es sind jetzt 2 1/2 Jahre, die ich behandelt werde. Eine Pause hatte ich nach den Platinchemos, aber seit dann ununterbrochen Chemos. Eine kleine Pause mit Tarceva kann man vergessen, weil während der Zeit das Scheixxbiest:twak: gewachsen ist. Objektiv gesehen, habe ich mit Sicherheit sehr großes Glück, dass es mir noch so gut geht. Ich glaube fest daran, dass das mit dem Rücken wieder besser wird, nur sollte das schon bald sein, sonst ist der Sommer vorbei. Es ist nur halt einfach so, dass die Angst auch abhängig ist, davon wie gut oder wie schlecht es einem geht. Nicht nur, aber auch. Liebe Jutta, Onkoprof weiß genau, wie ich behandelt werde, der ist immer auf dem Laufenden. Bitte fühle Dich von dem Folgenden nicht angegriffen, aber wenn ich lese, dass Angehörige schreiben: Der Arzt sagt, es sollte eine Pause gemacht werden, aber mir wäre es viel lieber wenn die Behandlung weiter ginge, weil ich mich dann sicherer fühle, denke ich oft: Wissen die überhaupt, was Behandlung heißt, wissen die, dass die Leute auch an den Folgen der Chemo sterben, keineswegs immer an der Krankeit:twak:? Die Balance zwischen Behandlung und Krankheit:twak: macht einen guten Arzt aus. Onkodok hat mir zugestimmt, als ich sagte, die Chemos sind wie mit verbundenden Augen mit der Schrotflinte auf ein Ziel zu schießen, ohne zu wissen, ob man überhaupt in die richtige Richtung schießt. Liebe Beate, weißt Du, mit Dir hoffe ich genauso!! Ich denke so oft an Dich. Klar halte ich durch, Du aber bitte auch! Du weißt ja, wir halten uns fest, wir lassen uns nicht los! Das wird funktionieren. Ganz liebe Grüße Christel |
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...ach Christel.....:1luvu:
ich glaube, wir haben heute die gleichen Gedanken. Natürlich werde auch ich mich bemühen durch zu halten - habe schließlich heute für teures Geld meine neue Dauerkarte gekauft!!!:rolleyes: Wir halten uns fest!!! Genauso ist es!!! Umarme dich Beate:) |
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Liebe Christel,
2 1/2 Jahre.... was für eine bange Zeit das oft für Dich gewesen sein muss. Ich mag es mir gar nicht vorstellen wie es Dir nun jetzt geht, ohne Dein Golfen, was ja soviel mehr für Dich ist als eben nur golfen. Wie oft konnte man in Deinen Zeilen lesen: solange Christel auf dem Golfplatz ist, hat sie Kraft, Zuversicht und den Mut jede erforderliche Therapie über sich ergehen zulassen. Ich wünsche Dir so sehr das Du ganz bald, wieder den Golfschläger schwingen kannst, dass der Sommer dann lange noch nicht vorbei ist. Sei ganz lieb umarmt, bin in Gedanken oft bei Dir und den anderen. Es fällt mir immer noch sehr schwer Musik zuhören die ich mit Peter oft gehört habe, eines seiner Lieblingslieder ist schon älteren Datums und viele werden es nicht kennen, ich finde den Titel aber so passend, Du weißt was ich meine http://www.youtube.com/watch?v=m34ML...eature=related Ich hab da mal wieder eine kleine Geschichte gefunden, ich bin so frei und stell sie hier einfach rein. Mäuse-Freude Zwei kleine Mäuse hatten ein Henne-Ei-Problem: Sie stritten sich darüber, ob wohl zuerst die Freude oder zuerst das Leid auf der Welt war. Mäuserich Tilo behauptete: "Natürlich war zuerst das Leid vorhanden. Das ist doch klar! Wie sonst könnte man so ein schönes Gefühl wie Freude empfinden, wenn man nicht vorher den ganzen Schlamassel aus Schmerz und Pein erlebt hätte. Man würde es glatt gar nicht merken!" Maus Lisa war völlig anderer Meinung: "Die Freude war zuerst da, das muss dir doch einleuchten! Wenn man nicht von Anfang an gelernt hat, wie sich Freude anfühlt, dann wird man sie auch später nicht erfahren. Sie muss einem als Urgefühl in die Wiege gelegt werden. Schlimmes Leid könnte man gar nicht ertragen, gäbe es da nicht die Erinnerung daran, dass das Leben auch anders sein kann – freudig nämlich!" "Aber die Schmerzen sind doch nur dafür erfunden worden, damit man die Freude überhaupt empfinden kann. Demnach muss das Leid zuerst da gewesen sein", gab sich Mäuserich Tilo nicht zufrieden. Es hatte keinen Zweck. Die beiden drehten sich im Kreis und fanden keine Einigung. So war es an der Zeit, dem Maus-Meister Theoderich einen Besuch abzustatten und seinen weisen Rat einzuholen. "Ihr habt beide Recht", meinte dieser. "Freude und Leid wurden gleichzeitig erschaffen. Das Leben ist wie eine Münze, die zwei verschiedene Prägungen trägt: auf der einen Seite die Freude, auf der anderen Seite das Leid – gleichzeitig. Eins ist ohne das andere nicht denkbar. Es gibt keine Münze mit nur einer Seite. So gibt es auch kein Leben, in dem ausschließlich Freude oder nur Leid auftritt. Jede Maus wirft ihre Münze selbst – mal kommt die Freude nach oben zu liegen, beim nächsten Mal das Leid. Nichts gilt für immer. Die Münzen werden ständig neu geworfen. Wichtig für euch ist nun Folgendes: Vergesst niemals, ganz gleich welche Seite der Lebensmünze im Augenblick oben liegen mag, die andere Seite ist immer vorhanden. Sie ist nur im Augenblick nicht sichtbar." Das stimmte die beiden Mäuse friedlich. Sie bedankten sich bei Meister Theoderich und marschierten Hand in Hand nach Hause. © Silke Andres, Allen Nestlern und Randgucks eine geruhsame Nacht LG Lissi |
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Liebe Lissi,
muss ich mir schon wieder etwas von dir ausdrucken. Bist einfach ein dufter Typ. Liebe Christel, es ist kein guter Sommer, aber versuche einfach es als "schlechte Phase" zu sehen. Bleibe bitte so wie du bist, Kampfstiefel an. Natürlich muss man diese Stiefel auch einmal ausziehen, ausdampfen und sich erholen. Solche Gedanken, "letzter Sommer" vergiften unsere Lebensqualität. Findest du denn zu deinem Golfen vorübergehend keine Alternative? Die Betonung liegt auf Vorübergehend, Plan "B". Ich brauche diesen Sommer auch einen Plan "B", ist auch noch nicht ausgereift das Ganze. Bis bald Gitta:knuddel::knuddel: |
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Liebe Nestler,
wir müssen uns festhalten, wir wuppen das. Beate sehe schon beim Bratwurst "Behringer" sitzen, Frikadelle ist etwas schwierig. Aber in Nbg. gibt es nicht nur Würste,:)wir dürfen auch Lebensmittel einführen. Nach dem Fussballspiel lassen wir uns es gut gehen (1:1). Christel hat es auch gut bei mir, wird in der Pension bei mir hier einquartiert, GolfRange Nemsdorf ist nur 3km von mir entfernt, kannst du einmal googeln. Heute habe ich erfahren, dass ich nun definitiv mich gegen Sonne schützen muss. Handschuhe, Kopfbedeckung bzw am Nachmittag einfach ganz meiden. Bis bald Gitta |
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