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AW: Adenokarzinom inoperabel
Liebe Michaela,
auch von mir die allerliebsten Wünsche. Bin froh, dass das Gespräch mit der Ärztin gut verlaufen ist. Du schaffst das, da bin ich ganz sicher! So wie ich Dich hier kennengelernt habe, geht das gar nicht anders. Alles Gute, Sarah :1luvu: |
AW: Adenokarzinom inoperabel
Nachdem ich die letzen Tage nur von Nniederlagen berichten konnte, möchte ich euch auch dem ersten Lichtblick seit der Diagnose teihaben lassen:
Der Onkologe hier in HD sieht meinen Fall wohl altersbedingt speziell an und möchte ihn recht aggressiv angehen, Strahlentherapie ist nun doch wieder im Gespräch. Ich hoffe, dass ihr auch eine positives Erlebnis aus dem Tag mitnehmen konntet. Beste Grüße, Tom |
AW: Adenokarzinom inoperabel
Guten Morgen,
das wollte ich schon immer mal um diese Uhrzeit tun... (das "Guten Morgen wünschen) Lieber Tom, ich möchte mich eindringlich Christel und anderen hier anschließen: so, wie ich mir in den letzten Tagen die Fakten vor Augen halten musste, die für mich sprechen, solltest Du es auch tun. Da sind Dein Alter, Deine Konstitution, und nun die Überlegung, aggressiv vorzugehen. Die Heidelberger werden alles tun, bei Dir die besten Therapien anzuwenden. Nun plagen Dich vermutlich trotzdem solche Worte wie inoperabel und pallitiv. Selbst bin ich seit meiner Wiedererkrankung inoperabel, dazu nicht geeignet für Bestrahlungen (außer jetzt im Kopf natürlich). Das NSLC spricht im Allgemeinen nicht so gut auf Chemotherapien an wie das SCLC, was mich zusätzlich ratlos machte, wie es weitergehen würde. Aber palliativ hin oderher,abgesehen von der neuesten Entwicklung in meinem Kopf waren die letzen vier Jahre retrospekiv betrachtet absolut lebenswert, ich habe jedes Jahr eine große und mehrere kleine Reisen unternommen, pflege meinen Freundes- und Bekanntenkreis, bin in zwei Vereinen und gewerkschaftlich tätig, begleite meinen Sohn hoffentlich noch lange in die Selbständigkeit. Bei Dir ist die Situation natürlich noch eine andere, Du bist jünger, Du hast eine größere Familie, kleine Kinder. Ich kenne Deinen Backround nicht und hoffe, dass Du Dich zumindest derzeit nicht um finanzielle Dinge sorgen musst, denn das ist für viele Krebspatienten jüngeren Alters eine zusätzliche Belastung. Du kannst im Moment auch noch nicht wissen, wie es weitergeht, ich kannte hier jedoch eine Frau, die trotz Therapien und allem damit Verbundenem ihrer Arbeit nachging und auch gut bewältigte. Das wird sich zeigen. Ich hoffe sehr, dass es nun zügig losgeht und Du uns weiter berichten wirst. Meine guten Wünsche begleiten Dich. Allen anderen lieben Nestlern und Randgucks wünsche ich einen angenehmen Freitag. Michaela |
AW: Adenokarzinom inoperabel
Guten Morgen :D
also nochmal, diesmal Foto hochgeladen: http://www.medion-fotoalbum.de/media...FD5D68407A.jpg LG Astrid |
AW: Adenokarzinom inoperabel
Hallo, Hundi!
Hallo, Michaela! Danke für eure Antworten und guten Wünsche! Die erste Chemogabe habe ich hinter mir, die Nebenwirkungen sind bislang sehr gering. Auch wenn es ein wenig nach "ich bilde mir ein, was besonderes zu sein" klingt: Ich denke nicht an palliativ u.ä. Das kann ich mir gar nicht erlauben, sonst wäre meine Motivation und Energie dahin. Der Onkodoc hier hin HD hat mit meiner Frau und mir mehrfach lange Gespräche geführt und wir sind uns einig, dass das (statistisch natürlich nicht besonders wahrscheinliche) die Heilung sein soll. Falls das nicht funktioniert, hoffe ich auch, meine Kinder wenigstens noch ein paar Jahre bei Großwerden begleiten zu können. Finanziell haben wir in letzter Sekunde die Kurve gekriegt. d.h. wir haben ein Grudstück gekauft, den bereits unterschiebenen Bauvertrag aber (gegen Zahlung einer ordentlichen Vertragsstrafe) noch abgebogen. Meine Frau ist Hauptverdienerin bei uns, da geht das dann. Viel Spaß beim Renovieren, Hundi! Ob 33, 44 oder sonst wie alt, irgendwie ist es wohl fast immer zu früh für die Diagnose. Wünsche dir alles Gute! Michaela, ich wünsche dir natürlich auch alles nur denkbar Gute auf der Welt! In welchen Vereine bist du? Astrid, das Teil sieht ja stark aus. Ich mag so Retrobikes! |
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hallo tomtom,
ich bin eine stille leserin und möchte dir mut machen. mein hat hat seine ed im 08/08 bekommen, adenoca und pleurakarzinose, t4n3m1 und g2, inoperabel. uns wurde natürlich der boden unter den füssen weggezogen, wir haben einen sohn, jetzt 13, der völlig aus dem ruder lief. aber WIR haben gekämpft. mein mann bekam insgesamt 17 chemos. (carboplatin, avastin und pacitaxel, das pacitaxel wurde im märz durch alimta ersetzt. das hat meinem mann sehr gut getan. er hat an einer avastin-studie teilgenommen und ich meine dadurch wurde er auch "besser" überprüft bei den blutuntersuchungen. er hat nach jeder chemo, 24h später neulasta gespritzt, was die blutwerte im guten bereich hilt. schon bei der diagnose hat er gesagt, "wir schaffen das!!!" es war für uns alle ein schwerer kampf, er wurde ja auch "nur" palliativ behandelt, aber bis jetzt hat er es gut geschafft. im august waren keine rundherde mehr zu erkennen, und auch alles andere war im "grünen" bereich. jetzt hatte er im oktober eine ahb, und seit mittwoch nimmt er traceva. traceva soll jetzt die noch vorhandenen krebszellen in schach halten. mein mann wir anfang januar mit der wiedereingliederung beginnen, wir hoffen mal, das das so klappt wie er sich das wünscht. mein mann hat die einstellung, ich bin ja nur etwas kranker als sonst, also packe ich das. ich wünsche dir und deiner familie alles gute bei diesem kampft, er wird nicht leicht. viele grüße aus nrw ute |
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Hallo, Ute vielen Dank für deinen Mutmachtext.
Schon am Tag der Diagnose hat meien Frau zu mir gesagt: "Wir schaffen das." Dieses wir hat mir gereicht, um die ersten, harten Tage zu überstehen ohne ganz, ganz unten aufzuschlagen. Und ja, ja, ja, auch Krebs ist "nur" eine Krankheit und man kann damit umgehen. Es dauert eben, bis man es lernt. Was ist eine AHB? Astrid, sorry, war so nicht gemeint. Habe zwar nicht viel Ahung von Bikes, aber das das ein Orginal ist, hab ich wohl erkannt. |
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hallo tom,
ahb meint hier eine anschlussheilbehandlung (in der reha). liebe grüße leo:) |
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Guten Abend ihr Lieben,
hier ist es grau, nass und scheußlich. Aber ich war fleißig wie ein Bienchen und habe Fenster geputzt und Gardinen gewaschen. Dann bat mich eine einzelne, entzückende Dame darum ein paar Bilder aus Thailand zu schicken. Da ich so gut wie gar nicht fotographiert habe, gibt es nicht viele Bilder. Göga hat mehr fotographiert. Aber ich habe unsere Himmelslaterne fotographiert. Ihr könnt sehen, wie Göga und der Verkäufer sie starten und wie sie dann im Himmel verschwindet. Ganz liebe Grüße Christel |
AW: Adenokarzinom inoperabel
Hallo Tom,
war ja auch nicht als Vorwurf gedacht. Wie ich schon geschrieben habe, spaltet mein Moped die Gemüter .... zwischen "oh, häßliche Gurke" und "Klassiker, hat was". Christel: Schöne Himmelslaterne! Ich wünsche Euch einen angenehmen Abend. Ich muss zu einem Doppelgeburtstag, obwohl ich gerne auf die Couch würde. LG Astrid |
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liebe christel,
kann mich schnucki anschließen. man stelle sich nur mal vor, wieviele ämter man hierzulande bittstellen müsste, um so eine himmelslaterne starten zu dürfen ... liebe grüße von leo :) |
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Liebe Christel,
habe meine:D Ignorierliste überprüft, du stehst da nicht. Also schreibst du wohl im Moment nicht so gerne, ich hoffe aber dir geht es gut. Liebe Michaela, es müssten heute dann 15 von 20 rum sein. Die letzten fünf wuppst du mit links. Ich grüße alle Nestler recht herzlich. Bis bald Gitta |
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Hallo Ihr Lieben,
jetzt hat es mich doch etwas dahin gerafft. Seit Samstag (:winke:Gitta) muss was mit meinen Harnwegen sein, heute gab ich Urin beim Onkolgen ab. Dann hatte ich heute Nacht Schüttelfrost und heute Vormittag nochmal, seitdem wurde es aber langsam besser mit dem Befinden. Fast den ganzen Tag lag ich im Bett, mein Appetit ist zurückgegangen, aber ab mittags wurde das auch besser. Nun hoffe ich, dass ich die letzten 5 gut hinter mich bringe, denn seit Montag ist es schwierig, die Maske überhaupt "festzutackern". Gestern war es sehr unangenehm, heute ging es gerade so. Das Abschwellen dauert eben viel länger als das Anschwellen. Soviel von hier. Liebe Grüße an alle. Michaela |
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Guten Abend ihr Lieben,
ihr alle habt nicht viel geschrieben die letzten Tage. Es war recht still hier im Forum. Manchmal ist das eben so. Außerdem haben ja einige behauptet, wir würden zu viel schreiben. Ok, das war zu Zeiten, vor wenigen Tagen, als hier noch Aufruhr herrschte. Aber das ist im Prinzip ziemlich egal. Nicht egal ist ist es, wie es Michaela geht, wie es Beate geht, wie es Gitta, geht, wie Leo drauf ist und all die anderen Betroffenen. Die sind wichtig! Und ich glaube, ich habe da geantwortet. Wenn auch nicht hier im Nest. Der Hauptgrund, warum ich nicht so viel geschrieben habe, war meine seelische Lage. Alle Betroffenen wissen, was das heißt. Im Prinzip geht es mir gut, hier ein Kneifen, da ein Zwicken, nicht dramatisch. Nur gegen einige Gedanken kommt man nur schwer an. Kennt ihr alle. Ich gehe auf den Platz, mein Mittel gegen Depris. Die Sonne hilft. Nicht hilft die Tatsache, dass ich mich quälen muss um 9 Loch zu schaffen. Man kann nicht 3 Jahre Chemo kriegen und dann noch drauf sein wie eine junge Göttin. Das geht nicht. Weiß ich. Stimmt aber trotzdem nicht fröhlich. Aber was jammere ich? Ich preise mich im Prinzip als glücklich. Nur ist das halt manchmal schwer zu erkennen und dann mag man nicht so schreiben. Dabei gibt es auch Positives. Sohni hat den Laptop wieder heil gemacht. Das rosa Schweinchen ist zwar schön, aber auf die Dauer ist so ein kleiner Bildschirm nicht das Wahre. Euch allen ganz liebe Grüße. Ich denke täglich sehr oft an euch! Christel |
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