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-   -   Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche (https://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=51945)

claudia81 28.10.2011 12:23

AW: Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche
 
Hallo Summertime,

sieh die Chemo als Deinen Verbündeten. Mit jedem Tropfen der in Dich reinfließt musst Du euphorisch denken: jetzt geht ihr kaputt ihr scheiß Zellen!!
Wenn Emend nichts bringt, frag nach Zofran (Ondansetron). Mir war fast gar nicht schlecht! Ich hoffe auch, dass ich nie wieder was von Lymphomen hören muss. Im Forum bleib ich trotzdem, ich denke vielleicht hilft es wenn Leute von meinem Fall lesen und das es bisher so gut ausging!

Viele Grüße
Claudia

summertime 13.12.2011 21:35

AW: Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche
 
Huhu,

Nachdem ich die chemo jetzt mehr schlecht als recht überstanden habe, wurde ein 2. zwischenstaging gemacht. Dabei kam raus, dass seit dem letzten zwischenstaging nach beacopp nichts mehr zurück gegangen ist. Insgesamt habe ich also einen Rückgang von nur 30 % ich hoffe das es trotzdem noch ganz zurück geht. :(

Morgen trete ich die Bestrahlung an.

lg

claudia81 14.12.2011 10:07

AW: Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche
 
Hallo Summertime,

Du wirst sehen, die Bestrahlungen sind nach allem was vorher war ein Klacks! Ich wünsch Dir alles Gute und das damit wirklich alles an Krebs gekillt wird!

Liebe Grüße
Claudia

Andorra97 14.12.2011 18:02

AW: Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche
 
Hallo Summertime,
wurde denn auch ein PET gemacht, oder nur ein CT? Denn zumindest ein Teil könnte ja auch Narbengewebe sein und das kann man im CT nicht unterscheiden.

Christoph2009 15.12.2011 14:01

AW: Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche
 
Hallo Summertime,

das muss nicht zwangsläfig schlecht sein. Wie groß waren denn deine Lymphome?

Es gibt oft denn Fall, dass in einem frühen Stadium (bei dir 2A) manche Lymphknoten komplett verschwinden. Falls du aber mehrere große Lymphknoten gehabt hast, ist es gut möglich, dass dort noch Reste da sind.

Von Narbengewebe wird erst nach einer Bestrahlung gesprochen.
Bei mir waren Residuen von 28mm * 23 mm im Brustbereich. Zudem mehrere weitere Lymphknoten waren nach der Chemo aufgeschwollen.
Ein Rückgang von 30% ist ein klares Zeichen, dass die Chemo gewirkt hat.
Bei mir war das Ähnlich wie bei dir. Nach einem Zwischenstaging(HD14) mit PET hat nichts mehr geleuchtet. Nach dem ChemoEndeStaging waren bei mir noch mehrere Lymphknoten vergrößert. Auf Nachfrage bei meinem Onko meinte dieser, dass dies die abgestorbenen Reste seien. Diese bauen sich erst mit der Zeit ab, was aber nicht bedeutet, dass diese auf Lange Zeit komplett verschwinden.

Mach dir da keinen Kopf! Ich denke, die Angst, dass die Chemo nicht gewirkt hat, kennen wir alle! Und die Chance, dass es nicht wirkt, ist viel kleiner als die Chance, dass es wirkt.

Von daher, halte durch, kämpfe weiter und sage : :twak: KREBS!

lg Christoph

summertime 15.12.2011 15:32

AW: Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche
 
Danke für eure Antworten.

Heute war Tag 2 der Bestrahlung und schon jetzt tut es mir unter dem ohr weh und ich habe fast keinen Speichel mehr im Mund.

Morgen muss ich zum Zahnarzt meine Fluoridierungsschiene abholen, ich bin so froh, dass an sowas VORHER gedacht wurde.

Jeder Schmerz und jeder Termin wären im einzelnen ja ganz gut zu vertragen, aber die ganze Sch**** summiert sich und wird mir solangsam echt zu viel.

Ganz besonders nervt es mich, dass meine Haare im unteren Teil des Kopfes schon wieder ausgehen werden :( Hört sich blöd an, ich weiß...

Aber mir werden immer mehr wichtige Werte in meinem Leben durch diese blöde Therapie genommen. Viele Kleinigkeiten ergeben ein Großes.

Ich bin früher liebend gerne schwimmen und in die Sauna gegangen - heute natürlich verboten

Meine Haare waren total lang und dick - heute nur noch 1,5 cm kurze Stoppel und total dünn (bedecken nicht mal die Kopfhaut)

Meine schon vor der Behandlung vorhandene Reibeisenhaut wird immer schlimmer.

Discobesuche etc. sind auch Tabu. Bzw. fühle ich mich meistens so schlapp, dass es sowieso nicht geht.
und insgesamt fühle ich mich auch immer schwächer und würde am liebsten den ganzen Tag schlafen.
Klar, sollte ich froh sein, dass ich wahrscheinlich vollständig geheilt werden kann, aber wo bleibt die Lebensqualität, was ist mit der Angst die für immer bleibt....usw.

@Christoph die Größe der Lymphome kann ich dir gar nicht so genau nennen, da auf jedem CT-Bericht andere Werte und "Namen" stehen. Ich weiß nicht ob die das immer aus anderen Blickwinkeln messen, oder wie das zustande kommt... Manchmal stehen auch 3 Werte drin und manchmal nur 2.

LG

claudia81 16.12.2011 10:13

AW: Vom Non-Hodgkin zum Hodgkin und die Krankenhaussuche
 
Hi Summertime,

nicht schön zu lesen wie es Dir gerade so geht. Ich wusste gar nicht, dass Du im Kopfbereich bestrahlt wirst...das ist natürlich wieder ne ganz andere Situation als bei mir. Das mit den Haaren kann ich total nachvollziehen. Nachdem meine so 5 cm lang waren, war ich beim Friseur und die hat sie mir total versaut. Ich wollte sie heller haben und sie hat ne richtig fiese Färbung rein, am Ende sah ich aus wie ein Leopard und nur noch 3cm lang. Ich hab nur geheult zuhause, jetzt hab ich sie in Dunkelbraun, ging nicht mehr anders, aber Leopard wollte ich nicht sein.
Die Zeit der Bestrahlung ist auch irgendwann rum und bis wieder allso so ist wie früher, das wird dauern. Mir tut momentan das Laufen (Auftreten) so weh, irgendein sch... ist immer. Mal zwickts hier, dann Stechen dort etc. Für mich gibts es auch ein "Früher" konnt ich dies und das machen...heute ist alles anders, aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben, dass alles wieder gut wird.

Liebe Grüße
Claudia


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