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ruthra 17.04.2007 23:36

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo liebe Conny,

ich habe mich aber noch nicht vom Acker gemacht.....war nur 2 Wochen im Urlaub....habe aber immer gelesen und viel an Euch alle hier gedacht....freut mich zu hören dass es trotz allem so einigermaßen geht bei Euch. Wünsche Dir/ Euch von Herzen dass das noch ganz ganz lange anhält.

Dir alles erdenklich Liebe

Inez

Conny44 18.04.2007 07:14

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebes Engelchen, liebe Inez,

danke für Eure lieben Worte. (Das ist der Umgang, den ich hier gewohnt bin, danke)

Und euch beiden, wo das harte Schicksal bereits zugeschlagen hat, noch ganz viel Kraft! Ihr ward bis zum Schluss für eure Lieben da und habt alles gegeben. Könnt stolz sein!

Also euch noch alles Liebe!

Maarie 18.04.2007 09:41

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich freue mich sehr das es auch deinem Papa trotz dieser schlimmen, schweren Krankheit recht gut geht! Das macht Hoffnung und gibt viel Kraft. Ich wünsche euch das es noch lange so bleibt und ihr noch eine wunderschöne lange Zeit zusammen habt!

Liebe Grüße,
Maarie

Mannei 18.04.2007 13:03

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,
vielleicht kannst Du mir sagen, wie ich Jörgs Einträge komplett lesen kann. Ich komme immer nur für ein Jahr zurück, bin wahrscheinlich zu blöd!!!!!
Ich wollte mich in das Ganze gar nicht einmischen, ich finde es nur schade, wenn man in so einem Forum streitet. Es wäre nicht nötig.
Liebe Grüße und für Euch alles Gute
Michaela

Conny44 18.04.2007 13:13

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Michaela,

du kannst auf den Namen "Jörg" gehen, dann "öffentliches Profil ansehen" und dann "alle von Jörg erstellten Themen" ansehen.
Oder "alle Beiträge von Jörg" - das wäre dann ne Jahresaufgabe. ;)

Ich - für meinen Teil - hab mir die Mühe gemacht und konnte mir dadurch ein sehr genaues Bild von ihm, seinen Gedanken, seinen Erfahrungen und seiner Hilfsbereitschaft machen.

Conny44 24.04.2007 17:24

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr Lieben,

tja, nun kommt leider der Tag, an dem ich etwas "Mutfreies" von uns berichten muss. Mein Pa ist seit Sonntag wieder im Krankenhaus. Grund: Tumorschmerzen ohne Ende und Aszides sowie Unmengen Wasser in den Beinen und Händen. Der Notarzt meinte knallhart, er hätte einen Blick dafür, dass mein Pa nicht mehr rauskommen würde. Mag sein, dass er Recht hat, trotzdem ist es eine Anmaßung, nur vom Blick her ein solches Urteil zu fällen - Idiot.

Also, es sieht wirklich nicht gut aus. Heute wird das Wasser punktiert. Mein Pa ist völlig unten, hat keine Kraft und Lust mehr. Ich kanns verstehen. Er mag momentan nicht mehr kämpfen. Die Hoffnung schwindet mit jedem Tag. Es ist einfach alles traurig.

Ich wünsche allen anderen trotzdem, nicht den Mut zu verlieren!

ciangi 24.04.2007 17:33

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
,,,,ich wünsch euch ganz, ganz viel kraft für die nächste zeit............
alles liebe: monika

Engel1972 24.04.2007 18:13

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo liebe Conny,
es macht mich sehr traurig was ich hier gerade gelesen habe.

Es erinnert mich soo sehr an meinem Papa.Der Verlauf dieser miesen Krankheit,verläuft fast immer ähnlich.Hoffe aber sehr das dein Papa nicht so schlimme Schmerzen hat und das die Ärzte dieses gut in den Griff bekommen.

Liebe Conny sei weiterhin so stark und ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft für das was noch kommen mag.

Ich drück dich ganz ganz doll:knuddel: :knuddel: :knuddel:

Dein trauriges Engelchen

Jeanie 24.04.2007 18:21

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

auch ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit, ich gebe dir gerne welche ab. Da es meinem Papa zur Zeit ganz gut geht.

LG janet

Maarie 25.04.2007 09:31

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

oh je, das hat mich gerade richtig erschrocken. Ich hatte so sehr gehofft das es bei euch noch lange so gut bleibt wie die letzte Zeit und das es mit deinem Papa noch weiter aufwärts geht. Das macht mich richtig traurig und es macht mir natürlich auch große Angst.

Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und viel Kraft für die nächste Zeit.

Liebe Grüße,
Maarie

Ben916 25.04.2007 10:09

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

habe es gerade von deinem Papa gelesen und es macht mich auch sehr traurig und ein wenig ängstlich.

Aber ich werde kämpfen und da es meinem Schwiegervater momentan recht gut geht und er bis zur OP zu Hause ist, sende ich Euch/dir unsere ganzen Kräfte.:engel:

Wir denken ganz lieb an Euch und haltet die Ohren steiff. Ich drück dich ganz lieb:pftroest:

lg Bine (Ben)

christa-48 25.04.2007 14:10

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
hallo conny,

ein ganz dickes kraftpaket schick ich dir,,,für dich und deine familie,,ich denk oft an dich.

liebe grüsse christa

Conny44 25.04.2007 19:32

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo alle zusammen,

vielen Dank für die lieben Worte und Kraftpakete. Meinem Pa haben sie gestern 4,5 l Wasser gezogen. Jetzt geht es ihm so einigermaßen, ist sehr schwach. Er ist heute auf eigenen Wunsch aus dem Krankenhaus entlassen worden. Mal sehen, wie es nun weitergeht.

Euch allen wünsche ich auch viel Kraft!
@Maarie und Bine: Wollte euch nicht ängstigen. Es ist nur leider die nackte Realität bei uns. Denkt dran, jeder ist anders. Kopf hoch!

ruthra 25.04.2007 21:09

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

bin ganz traurig mit Dir, habe so sehr mit Dir gehofft und mich immer gefreut, wenn es gute Nchrichten gab oder gar keine neuen, weil alles gut...und jetzt.........weiß nur zu gut, wie es Dir gerade geht, welche Gefühle und welche Gedanke Dich gerade plagen...wie schwer plötzlich das Leben auf Dir lastet, so dass alles nur noch schwer fällt, auch die normalsten Dinge.....Kann jetzt nicht schreiben, alles wird wieder gut", dazu wissen wir beide zu viel. WÜnschte für Dich die Zeit ein wenig anhalten zu können...... ihr seid jetzt an dem Punkt angekommen, wo es kein zurück mehr gibt...... fühle mich immer so hilflos, was ich Euch wünschen soll, dass Ihr noch viel Zeit miteinander habt, oder.........

Dir jedenfalls wünsche ich für die schwere Zeit, die jetzt vor Dir liegt ganz viel Kraft, schicke Dir ganz liebe Gedanken und werde für Euch beten.

Dir alles erdenklich Liebe

Inez

Acnaib 25.04.2007 22:05

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

habe etwas Zeit gebraucht, um auf deine Zeilen zu antworten. Ich glaube, mir fehlen die passenden Worte. Aber ich will dir sagen, daß auch ich in Gedanken bei euch bin. Ich wünsch euch was! Ich wünschte, man könnte "das Ruder noch mal rumreißen"! Hört sich blöd an, aber in letzter Zeit frage ich mich, ob es nicht doch Wunder geben kann? Ist so 'ne Art "Strohhalm" für mich.

Also: Alles Gute für dich, deinen Pa und deine Familie! Umd noch möglichst viel Zeit, die ihr gemeinsam nutzen könnt.

LG Bianca

Conny44 26.04.2007 21:17

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr Lieben,

erstmal vielen Danke für die lieben Worte, tut gut.

@Inez: Hast leider Recht, dafür wissen wir beide zu viel.
@Bianca: Das Ruder rumreißen, ist zumindest in unserem Fall mit Sicherheit nicht mehr möglich. Aber an Wunder solltest du schon glauben, diesen Strohhalm braucht man einfach, wenigstens so lange, wie die Sache noch hoffnungsvoll erscheint.

Ich wünsche euch beiden alles, alles Gute und auch allen anderen hier, die den Kampf gegen diesen Scheißkerl angetreten oder bereits leider verloren haben! :remybussi

ruthra 26.04.2007 23:20

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich weiß, ich bin wenig präsent hier in letzter Zeit...aber ich denke viel an Dich...weiß so gut, was Du durchmachst gerade und noch durchmachen wirst.:pftroest: :pftroest: :pftroest: :pftroest: :pftroest: :pftroest: :pftroest:
ich weiß wie schlimm es ist zu sehen...wie alles schlimmer und das Leben weniger wird und man nichts tun kann für den anderen.... man nicht weiß wie man mit seinen eigenen Gefühlen umgehen soll um den anderen nicht zu erschrecken........und was man noch als Trost sagen soll ohne dabei zu lügen.....
man sich so unglaublich hilflos fühlt angesichts des großen Leids, das man nicht lindern kann.......und sich schlecht fühlt, wenn man es manchmal selber nicht mehr ertragen kann und kurz das Zimmer verlassen muß.......

Meine Gedanken sind bei Dir liebe Conny.

Dir alles alles Liebe

Inez

Conny44 27.04.2007 21:47

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr Lieben,

@liebe Inez, es ist völlig legitim, dass du nicht mehr so oft hier bist. Aber es tut gut, dass du an mich denkst, danke!!!:knuddel:

Warum ich heute schreibe, hat einen besonderen Grund. Ich glaube, mein Pa dreht sichtlich durch, und bei mir ist es wohl nun auch langsam soweit. Während mein Mann heute bei ihm war, um einige Sachen zu besprechen, rief mich mein Pa an, um mir mitzuteilen, dass er von der Palliativstation bzw. dem Krankenhaus, wo diese sich befindet, nichts mehr wissen will. Ebenfalls hat er die Misteltherapie abgebrochen, möchte aber unbedingt Chemo weitermachen.:eek: Dazu hat er sich gestern mit dem Taxi zum Onkologen der Uniklinik zur Blutentnahme fahren lassen. Heute sollte dann die Chemo sein - man muss ich das mal durch den Kopf gehen lassen, er kann kaum noch krauchen, ist völlig kraftlos - aber zum Glück hat er sie nicht erhalten, weil seine Blutwerte schlecht waren. Ich schreibe ganz bewusst - zum Glück -, denn was hätte ihm das noch gebracht? Jedenfalls hat er mir gesagt, dass er sich nur noch von der Uniklinik behandeln lassen will, er bräuchte keine netten Schwestern, wie auf der Palliativstation, die ihm über den Kopf streicheln. Ich solle nicht eingeschnappt sein, weil ich mich doch um alles so intensiv gekümmert habe. Ok, ich bin nicht eingeschnappt (das ist ja wohl das völlig falsche Wort), aber ich verstehe die Welt nicht mehr. Er hat alles vergessen, was er in der Uni durchgemacht hat, dass sie ihn mit Schmerzen stundenlang haben liegen lassen und er - auf deutsch gesagt -eine scheiß Behandlung genossen hat, die schlechter nicht hätte sein können. Ja, ich weiß, ich habe mal geschrieben, ich muss seine Entscheidung akzeptieren. Das tue ich auch, weil ich ohnehin absolut machtlos bin und keine Wahl mehr habe.

Aber, was mich jetzt völlig am Boden zerstört, ist, dass er sich heute (und meine Mutter mit) ins Auto gesetzt hat und er gefahren ist.:eek: :eek: :eek: Er ist der Meinung, im Auto geht es ihm gut und er könne konzentriert fahren. Darf ich da zugucken, wie er eventuell andere gefährdet? Kann ich es überhaupt einschätzen? Was kann/muss ich tun? Ist es das letzte Aufbäumen meines Vaters, dass unter anderem seine Sturheit, die er bereits in gesunden Zeiten hatte, in dreifacher Ladung zum Ausbruch kommt? Ich weiß es nicht mehr. Ich komme nicht mehr an ihn ran, mein Mann auch nicht und meine Mutter ist schon lange völlig gagga.

Soll ich was unternehmen (die unfähigen Ärzte kontaktieren oder gar die Polizei???) und damit riskieren, dass er hasserfüllt von dannen geht? Oder soll ich hoffen, das nichts passiert? Und wenn doch? Egal, was ich tue, ich werde mir bittere Vorwürfe machen!!!!!!!!!!

Als ob das nicht alles schon schlimm genug ist. Hat jemand eventuell schon einmal so eine beschissene Erfahrung gemacht? Lasst es mich bitte wissen. Bin auch für jeden Tipp dankbar, obwohl es dabei bleiben wird, ich drehe mich im Kreis.

Conny44 27.04.2007 22:15

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Ute,

ich danke dir für deine liebe PN. Habe dir auch eine geschickt. :knuddel:

ruthra 27.04.2007 22:24

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

kann Dir dazu leider nichts sagen, aus eigener Erfahrung....oder besser G´tt sei Dank...... oh, liebe Conny..als würde die Krankheit alleine nicht schon reichen und dass was Dur/Ihr dadurch schon mitmachen müßt...... MIr kommt das Verahalten Deines Vaters wirklich wie das lezte Aufbäumen und "pokern" mit dem Schicksal vor...... ich glaube ich kann DIr da gar keinen Rat geben, aber ich glaube wäre ich an Deiner Stelle, ich würde gar nichts unternehmen und zu G´tt beten das nichts passiert, auch vor dem Hintergrund dass er sicher nicht so sehr lange diesen "Unfug" noch wird treiben können, ich weiß hört sich jetzt etwas salopp an, aber ich denke Du verstehst mich schon....... stell Dir nur vor, bei allem was ihr gemeinsam durchgemacht habt Dein Vater geht mit dem Gefühl und Du bleibst mit dem Gefühl, dass Du ihn verraten hast.......Bei allem anderen Uniklinik, Palliativstation etc. da laß ihn auch machen was er will, es scheint wirklich dass er es jetzt doch nochmal wissen möchte und Du hast ja heute schon gesehen,dass es da einfach auch medizinische Grenzen gibt, oder vielleicht haben die sowieso schon ein bißchen gemogelt mit den zu schlechten Blutwerten.......... Conny, ich glaube laß es einfach laufen wie er´s will und versuche mit ihm und seinem Verahalten Deinen Freiden zu machen..........und Dir nicht dadurch Eure letzte gemeinsame Zeit vermiesen zu lassen........

Oh je Du Arme.....immer hat das SChicksal noch eine böse Überraschung mehr bereit...tust mir so leid laß Dich mal fest in den Arm nehmen :knuddel: :knuddel: :knuddel: schicke Dir ganz viel Kraft

alles Liebe
Inez

Conny44 27.04.2007 22:35

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Meine liebe Inez,

ich danke dir für deine lieben Worte. Bist nach wie vor immer zur Stelle, wenn man dich braucht. :knuddel: :knuddel: Eigentlich hatte ich mir nach Verfassen des Textes schon wieder überlegt, dass es Blödsinn ist, hier so eine Frage zu stellen. Weil, ich kenne die Antwort, es gibt nämlich keine wirklich vernünftige. Wie gesagt, so oder so, beides ist absurd. War nur meine Hilflosigkeit.
So bescheuert es klingt, ich hoffe, dass er morgen keine Kraft hat, Auto zu fahren.

Und zu dem anderen - möglich, vielleicht haben sie gemogelt bei den Blutwerten, aber soviel Rücksichtnahme traue ich denen eigentlich nicht zu. Schlimm, was?

Ich bin sowas von zerrissen, aber ich will nicht auch noch daran zugrunde gehen. Irgendwie werde ich es schon schaffen.

Liebe Inez, ich hoffe, dein Schmerz tut nicht mehr ganz so doll weh??? Ich hab ja davon noch keine Ahnung. Nochmals danke und dir alles Gute!

ruthra 27.04.2007 23:03

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

Ich bin sowas von zerrissen, aber ich will nicht auch noch daran zugrunde gehen. Irgendwie werde ich es schon schaffen. Du Tapfere.........das mußt Du Dir immer wieder sagen davon hätte niemand was!!!! also laß`es einfach laufen.... wie Du schon sagst vielleicht setzt die Natur dem Ganzen schon eine Grenze.......

Liebe Grüße

Inez

ute43 28.04.2007 14:57

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

bin auch ganz neu hier. Habe mit interesse und tiefer anteilnahme den verlauf der krankheit bei deinem paps verfolgt. Meine Mutter wurde vor 4 Tagen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Schock und der Schmerz über die schlag auf schlag folgenden Diagnosen sitzen noch immer sowas von tief, dass ich nur hoffen kann, dass tränen irgendwann versiegen. BSDK mit Metastasen in allen organen! und wenn ich das tiefe leid und den schmerz für deinen paps und die ganze familie verfolge, weiß ich nicht, ob es vielleicht ein geschenk war, dass meine mutter nichts von dem drohenden unheil wußte. es tut nur so weh, den physischen und psychischen verfall von tag zu tag zu sehen. Machtlos zu sein und nicht helfen zu können.
Habe mich ohne lange zu überlegen für die variante entschieden, mich von der Arbeit freistellen zu lassen, in der hoffnung, dass es die richtige war. Dies gibt mir die möglichkeit, wenigstens von morgens bis abends die willkür des überlasteten personals fernzuhalten und wenigstens inbezug auf die pflege alles mögliche zu tun. glücklicherweise wurde mir durch die behandelnde ärztin eine umfangreiche Schmerzbehandlung zugesichert. nach abschluß aller untersuchungen werde ich die pflege zuhause übernehmen. ich weiß nicht, ob es dazu noch kommt. vielleicht ist dies ein festhalten! aber eins weiß ich genau..man muß loslassen können! Und zuhause ist sie fern jeglicher Willkür, mißbraucht zu werden für die versuche, auf menschenunwürdige Art ein leben zu verlängern. Ich weiß, dass sie das gewollt hätte, auch wenn sie mich schon nicht mehr versteht.

ich wünsch euch viel kraft

ute

ciangi 28.04.2007 15:07

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny,

wieder einmal gebe ich inez vollkommen recht. lass deinen dad das tun, was er tun muss. du kannst es eh nicht ändern. dein dad ist erwachsen, muss selbst entscheiden, was er für sich das richtige hält. ich kann dich schon sehr gut verstehen. du machst dir große sorgen. und auch mit recht machst du dir diese sorgen. aber ich denke, dein dad hat angst. sehr große angst. die palliativstation ist in seine augen eben nicht das richtige. er hat sich noch nicht aufgegeben, will kämpfen bis zur letzten minute.
liebe conny, versuch doch mal bitte, dich ganz tief in seine lage zu versetzen. so eine diagnose, wie dein dad sie bekommen hat, ist doch wirklich hammerhart. wenn nun du in seiner situation wärst, würdest du dich mit palliativmedizin zufrieden geben wollen, wenn du noch gar nicht bereit bist, zu gehen. würdest du dich einfach dem schicksal hingeben und darauf warten, dass vielleicht noch ein wunder passiert?
ich glaube, dein dad hat ganz einfach sehr, sehr große angst und n un von sich aus noch mal die initiativer ergriffen. und das kann ich nur zu gut verstehen. er möchte nicht aufgeben, nichts unversucht lassen. deshalb diese panikreaktion. am besten wird sein, ihm das gefühl zu geben, dass du ihm hilfst, das durchzusetzen, was er möchte. so hast du ihn auch am besten unter kontrolle. liebe conny, ich hoffe, du bist mir nicht böse und verstehst ein wenig, was ich meine. ich glaube, dein papa ist einfach nur hilflos und möchte einfach mit gewalt wieder gesund werden................
ich denk ganz fest an euch und schick dir ganz viel kraft und zuversicht.........:pftroest: :pftroest: :pftroest:
alles liebe: monika

Jeanie 28.04.2007 18:40

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

was ich dir jetzt schreibe mag sich vielleicht blöd und auch nicht hilfreich anhören, und an die anderen, auch nicht auf alle zutreffen. Wir als Angehörige müssen damit rechnen aufs übelste beschimpft zu werden im Krankheitsverlauf, es kann sein, das sie uns alles mögliche an den Kopf werfen. weil sie mit ihrer Krankheit nicht zurecht kommen, noch so viel machen wollen,die Ärzte ja nur Müll reden, etc. Wir dürfen uns das nicht so zu Herzen nehmen, sie meinen das nicht so. Mein Cousine hat mir das so berichtet und auch von meinem Onkel so erzählt. Sie arbeitet auch selber in der Pflege, sie weiß wovon sie redet. Natürlich kann ich dich auch voll und ganz verstehen, das du dir in der Situation mit dem Auto Sorgen machst. Aber nimm es deinen Vater nicht so Übel, er meint das nicht so. Denn ich glaube dein Vater ist meinem sehr ähnlich vom Charakter her. Ich erkenne davon einiges wieder. Halt die Ohren steif und Kopf hoch und lass dich mal ganz lieb :pftroest: :pftroest: ganz viele liebe Grüße Janet

Conny44 28.04.2007 19:53

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Ihr Lieben,

vielen, vielen Dank für eure Worte. Und nein, ich bin überhaupt niemandem böse und verstehe auch, was gemeint ist;) Ich möchte doch so viele wie mögliche Meinungen hören.
Als Panikreaktion und völlige Verzweiflung meines Pa`s sehe ich es auch. Es ging gar nicht so sehr um "Palliativstation ja oder nein", sondern um dieses Krankenhaus oder Uni. Und nachdem mein Pa die Behandlung in der Uni durchhat, weiß er eigentlich genau, was passiert, wenn er dort wieder hingeht. Er wird wieder nur eine Nummer bzw. Versuchskaninchen sein und eine unmenschliche Behandlung erfahren. Er wird abermals nicht auf seine Schmerzen eingestellt werden und erneut elende wimmern. Wir haben es durch, mehrmals! Dass es sich um nur um Palliativmedizin handelt, weiß er aber. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Und die Palliativstation ist nicht unbedingt die Endstation. Auch das hat er gemerkt. Aber wie gesagt, ich akzeptiere seine Entscheidung, welche nun wieder eine völlig andere ist!

Wir waren gerade bei meinen Eltern im Garten. Und wir haben viel geredet. Mein Pa begrüßte mich damit, dass er, wenn es notwendig wird, doch nicht in die Uni will. Er wird nämlich bald wieder etwas unternehmen müssen, denn das Wasser im Bauch scheint sich schon wieder anzusammeln.
Ansonsten weiß bzw. ahnt er, dass es nicht mehr lange dauern wird - wir wissen es alle:sad:

Liebe Ute, es tut mir leid, was ich bei dir lesen muss. Ich wünsche dir ebenfalls ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
Dafür, dass du ganz neu hier bist, zeigst du eine unwahrscheinliche Stärke:
Und zuhause ist sie fern jeglicher Willkür, mißbraucht zu werden für die versuche, auf menschenunwürdige Art ein leben zu verlängern.
Meine Bewunderung!

Also ich danke euch allen nochmals und wünsche trotz allem noch ein schönes Restwochenende.

PS: Bezüglich des Auto fahrens war ich deshalb zerrissen, weil er auch für andere eine Gefahr darstellt. Mann stelle sich nur vor, er fährt z.B. ein Kind um. Aber er hat mir heute versichert, sobald er den geringsten Zweifel hat, dass er es nicht packt, er sich auch nicht hinters Steuer setzen wird. Das will ich ihm glauben, obwohl es mir schwerfällt, wenn ich diesen gebrechlichen und total geschwächten Mann sehe. Aber - wie ihr schon sagt - ich lasse es laufen.

ruthra 29.04.2007 12:25

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

es tut immer wieder weh zu lesen, dass schon wieder ein geliebter Angehöriger, Dein Pa, am Anfang des letzten Weges steht und wieviel Verzweiflung das für ihn und Euch bedeutet....... es fließen gleich ein paar Tränchen wenn ich mir vorstelle..... Ihr bei schönem Wetter gemeinsam im Garten, bei einem Gespräch zwischen Vater und Tocher...aber über welches Thema....... manchmal glaube ich es geschafft zu haben, dies alles al Teils eines größeren Plans zu verstehen und zu akzeptieren, aber oft eben auch nicht.....wozu soviel Leid...warum werden andere Menschen 90 Jahre alt.....und unseren Lieben ist das nicht vergönnt....???? Ich hoffe ja doch, nicht um Dir nach dem Mund zu reden, sondern weil es für Deinen Vater soviel schöner wäre, dass er seine letzten Tage nicht in einer anonymen Uniklinik verbringen muß, sondern auf der Palliativstation wo er leibevoll von allen umsorgt wird...... hoffe dass er das für sich selber bald einsehen kann........
liebe Conny ich weiß so gut was das alles für Dich bedeutet.....laß Dich ganz fest umarmen und Dir viel viel Kraft schicken.......

Alles Liebe
Inez

Conny44 29.04.2007 15:14

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo alle zusammen,
liebe Inez,

auch wenn ich mich wiederhole, ich danke dir ganz doll für deine Anteilnahme. Wie ich aus deinen Zeilen leider entnehme, dauert es sehr, sehr lange mit dem schmerzlichen Verlust umzugehen:pftroest: .
Die Fragen nach dem warum, wieso gerade ich, stellt sich mein Pa pausenlos. Die Schmerzen sind das eine, aber an der Psyche zerbricht mein Pa. Auch meiner Mutter ist es jetzt erstmals bewusst geworden, wie es tatsächlich aussieht. Durch dieses Forum, was mir sehr geholfen hat und noch hilft, wusste ich ja um einiges mehr Bescheid. Aber jetzt, wo die Tage gezählt sind, ist es so allgegenwärtig und kommt mir trotzdem so vor, als wenn es unverhofft eintreten würde, weil der Kopf und Bauch bei mir völlig gegensätzlich reagieren und absolut keine Einheit bilden. Wenn man hier liest, wer alles seine Lieben gehen lassen musste, kann man zwar mitfühlen und mitleiden. Aber den genauen Schmerz kann man erst dann nachempfinden, wenn man ihn tatsächlich selbst durchlebt. So geht es mir zumindest.
Dass mein Pa sich umentschieden hat, macht er nicht mir zu Liebe. Ich habe ihm gestern nochmals versichert, dass egal, was er möchte, ich ihn unterstütze. Er weiß nun, dass es nicht mehr aufzuhalten ist, er kann nur nicht damit umgehen. So richtig können wir es alle nicht, wie auch?
Na ja, und die Gespräche, die wir hatten waren sehr traurig, aber wir haben auch über Vergangenes lächeln und ihn wenigstens für kurze Zeit ablenken können.

Ich bin gerade dabei, auf seinen Wunsch hin sämtliche behördlichen Dinge für ihn zu regeln (Kündigungen schreiben usw.). Oh je, das tut weh.

Ich wünsche dir, liebe Inez, auch noch viel Kraft und auch allen anderen hier und hoffe, dass es trotzdem so viele wie möglich schaffen, diesen verdammten Scheißkerl zu besiegen.

suzi76 02.05.2007 23:13

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny
Wir haben uns einander noch nie geschrieben, aber ich habe schon einiges von dir gelesen und deine letzten Beiträge.... ja es tut weh.
Mein Vater ist am 23.04.07 gestorben. Nur 3 Monate nach Diagnosestellung. Ich habe nie mit meinem Vater so offen über die Krankheit sprechen können und das er im Begriff ist seine letzte Reise anzutreten. Ich weiss nicht, vielleicht weil es sehr sehr schmerzhaft gewesen wäre. So wie jetzt für Dich. Ich kann Dir nur sagen, auch wenn es jetzt sehr schmerzhaft für Dich ist all die Dinge zu tun die er von Dir verlangt oder mit ihm über den Tod zu sprechen, und Du Deine ganze Kraft zusammen raffen musst, im Nachhinein wirst du froh sein und vorallem erleichtert sein das Du so offen mit Deinem Papa reden konntest und all diese Angelegenheiten in seinem Sinne erledigen konntest. Meine Feigheit, Angst oder was auch immer mich daran gehindert hat wird mich noch lange begleiten. Ich hoffen, dass ich wenigstens die ganze Beerdigung in seinem Sinne organisiert habe und er stolz auf mich sein kann. Den Dein Papa, liebe Conny, wird das auf jeden Fall sein.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie unendlich viel viel Kraft. Ich denke an Dich und wünschte ich könnte Dir meine noch verbliebene Kraft stark zu sein irgendwie zukommen lassen.
liebe Grüsse Suzi

Ben916 03.05.2007 10:02

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Guten morgen Conny,

auch wir möchten Dir jetzt ein ganz, ganz großes Kraftpaket schicken :engel:
Ich kann es dir nach empfinden wie es dir geht... habe ja schon mal geschrieben, dass meine geliebte Oma (war für mich wie meine zweite Mutter, haben uns fast tgl. gesehen, ansonsten telefoniert) vor zwei Jahren leider verloren habe... und ich bin froh gewesen, dass wir uns über gewisse Dinge unterhalten haben bevor Sie von uns gegangen ist... meine Mutter (ihre Tochter) konnte das einfach nicht und hat darüber geschwiegen und bereut es bis heute... Ein kleiner Trost ist es Ihr, dass ich mich mit Ihr, wenn auch schweren Herzens und oft unter Tränen über gewisse Dinge unterhalten habe.
Wenn dein Pa also mit dir darüber spricht und dich bittet Behördengänge zu erledigen, mach es, ich weiß wie schwer es ist. Doch wirst du dich dann, dein weiteres Leben nicht so quälen wie meine Ma und dich nicht immer wieder fragen warum habe ich nicht mit Ihr darüber gesprochen und habe vieles ungesagt im raum stehen lassen.

Wie schon geschrieben ein dickes Kraftpaket von uns :engel: du schaffst das Conny du bist eine starke, liebenswerte Frau (das weiß dein Pa auch) die uns allen hier in einer guten Phase aber auch in allen schlechten Phasen wieder aufbaut jetzt möchte ich es mit dir tun...

lg Bine (Ben):pftroest:

Engel1972 03.05.2007 10:06

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,
weiss gar nicht was ich dir schreiben soll....mir fehlen die Worte.
Kann nur zugut nachempfinden,wie du dich fühlst .....ich denke an euch.
Schicke dir ein riesen Kraftpaket.
Lass dich ganz doll drücken :knuddel: und bleib weiterhin so stark.

Ganz ganz liebe Grüsse

dein Engelchen

Maarie 03.05.2007 10:37

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

auch ich möchte dir ein ganz dickes Kraftpaket zuschicken! Habe im Moment einiges abzugeben und denke du kannst es momentan mehr als gut gebrauchen!

Auch wenn es zur Zeit nicht danach aussieht wünsche ich euch das es deinem Papa vielleicht doch nochmal wieder etwas besser geht und ihr noch schöne Tage zusammen haben könnt!

Ich hoffe das für dich die Sonne bald wieder scheint!

Liebe Grüße und alles, alles Gute!
Maarie

Conny44 03.05.2007 18:16

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Suzi, Bine, Engelchen und Maarie,

vielen Dank für die Kraftpakete und aufbauenden Worte.

Tja, es wird von Tag zu Tag ein wenig schlimmer. Zwischendurch war mein Pa mal 3 Tage wieder auf der Palliativstation, konnte bzw. wollte dann aber wieder nach Hause. Das Bauchwasser hat sich wieder vermehrt, hat aber noch nicht das Ausmaß erreicht, dass es punktiert werden soll/kann. Ansonsten ist er nun so schwach, dass er kaum noch laufen kann bzw. nach ein paar Schritten fix und fertig ist.
Aber das schlimmste ist sein mentaler Zustand. Bis auf ein paar kleine Aussetzer und Konzentrationsschwierigkeiten ist er noch voll da und könnte den ganzen Tag vor Wehmut schreien.

Liebe Suzi,
Zitat:

Zitat von suzi76 (Beitrag 407849)
Meine Feigheit, Angst oder was auch immer mich daran gehindert hat wird mich noch lange begleiten. liebe Grüsse Suzi

Mach dir keine Vorwürfe. Ich bin auch sowas von feige, und Angst habe ich auch vor Gesprächen über den Tod. Hätte mein Pa es nicht angesprochen, ich würde es von allein nicht fertig bringen. Und eigentlich habe ich auch nicht viel zu entgegnen gehabt, habe mehr zugehört.


Naja - und stark bin ich auch nicht wirklich mehr. Ich kämpfe täglich aufs neue mit mir, um das alles irgendwie zu verkraften.

Euch alles Gute!

ruthra 03.05.2007 18:44

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Du arme liebe Conny,

ach, ich weiß so gut wie es Dir gerade geht.....wie schlimm alles ist, weiviele unterschiedliche Gefühle Dich bewegen, wie schwer das ganze Leben einfach auf Dir lastet... die kleinesten Dinge erscheinen Dir als KRaftakt, weil Deiner Kraft am Ende ist.....ich kann mich erinnern wie es mir schon schwer erschien die Treppe in den ersten Stock des KH zu steigen, damals........ soviel Leid mitansehen zu müssen und nicht wirklich was tun zu können ist das schlimmste was man durchmachen kann......wenn ich mich zurückerinnere...ich bin so froh es hinter mir zu haben und auch froh dass meine Ma es hinter sich hat....hört sich vielleicht schlimm an, aber ich denke, Du kannst mich verstehen.
Würde Dir gerne irgendwie in echt zur Seite stehen können....und kann es jetzt hier nur virtuell..........ich schicke Dir ganz liebe Gedanken....und ganz viel von meiner wiedergewonnenen Kraft....
Dir alles erdenklich LIebe

INez

Conny44 07.05.2007 19:26

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo liebe Inez, hallo alle zusammen,

@Inez, danke für deine lieben Worte - ich kann dich verstehen, dass du froh bist, das alles hinter dich gebracht zu haben. Übrigens hätte ich dich gern persönlich kennen gelernt (User-Treffen), aber es geht momentan leider nicht. Euch trotzdem viel Spaß.

Ansonsten wollte ich berichten, dass mein Pa heue wieder mit dem Notarzt ins KH gebracht wurde - wahnsinnige Schmerzen. Am Nachmittag haben sie ihm dann erneut 5 Liter Wasser gezogen. Möglicherweise kommt er in den nächsten Tagen wieder auf die Palliativstation - und dann..... das weiß wohl keiner so genau.
Er ist zwar nur noch Haut und Knochen, aber komischerweise isst er noch oder wieder relativ gut.
Alles andere bleibt abzuwarten.....

ciangi 07.05.2007 20:43

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny,
möchte dir mal ein rieeeeeeeesengroßes kraftpaket schicken............. kann sehr, sehr gut nachempfinden, was momentan in dir vorgeht. dieses ewige auf und ab-krankenhaus hin, krankenhaus her, war bei meinem dad auch so.......... jeder moment bringt etwas anderes, meistens noch schlimmeres............da denkt man manchmal wirklich, es geht einfach nicht mehr weiter. aber, liebe conny, man wächst über sich hinaus, kann immer wieder noch weiter, weil der liebe kranke mensch einen eben so sehr braucht. ich wünsch dir von herzen all die kraft, die du in der kommenden zeit noch brauchst. und noch ein bisschen mehr........
alles liebe: monika

Mannei 07.05.2007 20:51

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny,

es tut mir sehr sehr leid. es muss die hölle sein. als ich deinen bericht las dachte ich mir , dass haben wir wahrscheinlich noch vor uns.
liebe conny, sei tapfer und stark. ich kann mich wahrscheinlich nur annähernd in dich hinein versetzten, doch es ist sicher alles dunkel, auswegslos und traurig, unfassbar, man kann es eigentlich oft gar nicht glauben.
versuche deiner mama zu helfen, denn wenn man hilft, fühlt man sich selber ein wenig besser. ist bei mir so. als oma vor kurzer zeit starb musste ich meiner mutter viel helfen und ihr kraft geben, um so mehr ich ihr half und sie tröstete um so besser ging es mir.
wollte nur ein paar zeilen an dich schreiben hoffe du fandest sie nicht unsinnig,
alles liebe es tut mir leid
michaela

ruthra 08.05.2007 09:59

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

weiß ga nich twas noch sagen bei all Deinem Kummer, sollst nur wissen dass ich an Dich und Deinen Pa denke.....schicke Dir ganz viele liebe Gedanken und ganz viel Kraft Du wirst sie noch gut brauchen können.......

Hätte Dich auch gerne kennen gelernt........muß oft dran denken, dass ich als mich berit eklärt habe dei ORganisation für das Treffen zu übernehmen noch gesgt habe, natürlich muss ich sehen wie es meiner Ma da geht.......die Sorge habe ich jetztnicht mehr...........aber Du....:pftroest: :pftroest: :pftroest:

Dir alles erdenklich Liebe

INez

Anke LE 08.05.2007 11:38

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich bin zwar jetzt im Büro, aber an Arbeit ist nicht zu denken. Gestern nachmittag habe ich erfahren dass mein Papa BSDK inoperabel m. Lebermetastasen hat. Es hat uns getroffen. Und es tut weh. Ich bin am Anfang des Weges, den Du schon einige Zeit gehst. Ich kann auch nicht zusehen, und alles geschehen lassen. Ich bin heut früh bei seiner Hausärztin gewesen und hab mir erzählen lassen, was wirklich los ist. Am Freitag werden meine Eltern erfahren, wann und in welcher Form die Therapie für meinen Papa beginnt. Als Krankenhaus ist wohl das St. Georg für ihn angedacht. Keine Ahnung. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen, bin hilflos, aber nicht unbedingt kampflos. Ich werde mich in den nächsten Tagen sortieren müssen und meine ganzen Kräfte darauf mobilisieren, meine Eltern zu unterstützen und ihnen eine Stütze zu sein. Auch wenn bei mir die Tränen kullern..........

Anke

Jeanie 08.05.2007 13:20

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,
ich wünschte, ich könnte von euch mal wieder bessere Nachrichten hören. Ich kann deine Situation total verstehen. Trotzdem weiß ich nicht wirklich was ich schreiben soll. Nur eins: Ich schicke euch nochmal ein mega Kraftpaket. Du bist so stark und du wirst deinem Vater und auch deiner Mutter in der nächsten Zeit eine riesen Stütze sein.

LG Janet


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