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-   -   BSDK inoperabel m. Lebermetastasen (https://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=22648)

Conny44 15.06.2007 22:33

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo meine Lieben,

erneut vielen Dank für die tröstenden Worte.

Mein Pa ist heute, nachdem sie ihm gestern erneut 7 Liter Bauchwasser gezogen haben, ins Hospiz gegangen. Seine Psyche ist am Ende, aber sein Körper kämpft weiterhin.
Ich weiß nicht mehr, was ich noch weiter dazu sagen soll. Ich weiß auch nicht, was ich ihm wünschen soll. Es ist einfach alles bitter. Er hat nach wie vor Appetit, aber fast keine Kraft mehr, obwohl er immer noch allein aufstehen kann und ein/zwei Schritte laufen kann.
Einfach alles gausam, und keiner weiß, wann das Leid ein Ende haben wird.

Ich wünsche trotzdem allen ein schönes Wochenende und einen erfolgreichen Kampf gegen dieses Mistding!

Acnaib 15.06.2007 23:15

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

hatte gerade an dich gedacht, und überlegt, wie es euch so geht. Schön, daß du dich mal wieder gemeldet hast. Weniger schön ist das, was du zu berichten hast. Es tut mir so leid. Wenn dir schon die Worte fehlen, was kann ich denn dazu sagen? Ich kann dir/euch und deinem Vater nur viel Kraft wünschen, und ich kann dir versichern, daß viele Menschen an euch denken und euch nur das Beste wünschen. Vieleicht geht es deinem Pa im Hospiz noch mal etwas besser, vieleicht kann sich seine Psyche dort wieder etwas erholen. Ich hoffe, er hat wenigsten keine Schmerzen.

Liebe Conny, bleib bitte so stark, wie du es bisher immer warst! Du bist deinem Vater sicher eine große Stütze.

Liebe Grüße Bianca

Katja11 20.06.2007 11:49

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich wünsche euch von Herzen, dass dein Vater nicht unnötig lange leiden muss. Vieleicht geht es Ihm im Hospitz psychisch ja doch nochmal etwas besser, aber wie du bereits gesagt hast es weiß keiner wann es vorbei sein wird oder was passiert.

Ich habe dieses Warten und Hoffen nun genau auf den Tag seit sechs Wochen hinter mir. Das wichtigste ist, dass dein Vater keine Schmerzen erleiden muss und auch die Innere Unruhe die meist nicht ausbleibt sollte unterbunden werden. Seit einfach bei Ihm, mehr könnt Ihr leider nicht tun.

Bleibt stark, für deinen Vater.

LG Katja

Maarie 20.06.2007 12:10

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich habe eben erst gelesen das dein Papa nun im Hospitz liegt und mich erstmal mächtig erschrocken. Es tut mir so leid das dein Papa so sehr leiden muss. Das hat einfach niemand verdient. Ich hoffe das es ihm jetzt im Hospitz etwas besser geht und er irgendwie auch psychisch nochmal aufgebaut werden kann!

Alles, alles Gute und ganz viel Kraft wünsche ich euch!!

Liebe Grüße,
Maarie

suzi76 20.06.2007 16:31

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny
Ich würde Dir so gerne etwas schreiben was Dir weiterhelfen könnte. Da ich so ziemlich das gleiche durchgemacht habe, weiss ich, es gibt nichts was ich Dir schreiben könnte was Dir irgendwie weiterhilft. Du und Deine Familie müsst da durch und stark sein, so hart es auch ist. Ich hoffe das die vielen tröstenden Worte hier im Forum Dir immerwieder aufs neue Kraft geben.
Ich weiss noch wie es bei mir war als wir täglich im KH waren und eigentlich nur auf den Tag gewartet haben bis er gehen durfte. Schrecklich.

Du musst mir nur eins versprechen, gib Dir acht. Iss regelmässig und wenn Du kein Appetit hast dann trink viel. Ich hatte am Schluss auch Kreislaufprobleme und das hat die Situation für mich zusätzlich erschwert.

liebe Conny, ich hoffe bald von Dir zu hören.
Viel Kraft und ich denke an Dich, lg Suzi

Conny44 20.06.2007 18:09

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo, ihr Lieben,

ja, es tut schon gut, hier immer wieder tröstende Worte zu finden und festzustellen, dass man nicht allein ist mit dem ganzen Elend. Vielen Dank!

Ich weiß nur nicht, was ich Neues berichten soll. Komme gerade vom Hospiz. Abgesehen davon, dass mein Pa einfach schrecklich aussieht - kein Gramm Fett, nur noch Haut und Knochen - er immer noch Nahrung zu sich nimmt, so recht bis schlecht allein zur Toilette geht, ist alles unverändert. Das schlimmste ist nach wie vor für ihn der Gedanke, dass er sterben muss und sein Spiegelbild, wenn er sich ansieht.

Bei manchen geht es relativ schnell, aber das ist ihm offenbar nicht vergönnt. Wenn es nach meinem Pa ginge, würde er sich am liebsten den Strick nehmen, aber dazu ist er zu schwach. Zumindestens hat er kürzlich so eine Äußerung gemacht. Es gibt bei mir sogar Momente, wo solche Gedanken in mir aufkommen, dass man jedes Tier nicht so leiden lässt, sondern dort Abhilfe schafft. Sorry, aber ist doch so.

Ich werde wieder berichten, sobald es etwas Neues gibt.
Und danke nochmals an alle.

suzi76 20.06.2007 18:32

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny
Ja bei meinem Vater ging alles relativ schnell. Im Nachhinein muss ich sagen, zum Glück.

Ich denke mir, dass Dein Vater an einen Punkt angelangt ist, an dem es wirklich nicht mehr lange dauern wird. Schwierig für euch und unfassbar hart für ihn, wenn man weiss das man sterben muss. Ich glaube niemand von uns kann sich in diese Situation versetzten wenn er nicht direkt betroffen ist, auch als Angehöriger nicht. Mein Vater war am Schluss auch sehr sehr depressiv. Und es ist wie Du sagst, ein Tier würde man nie und niemmer so leiden lassen.
Ich denke mein Vater hat sich selber aufgegeben und darum ist es bei ihm ziemlich schnell gegangen. Er hat von heute auf morgen keine Nahrung mehr zu sich genommen oder etwas getrunken. Er hat auch die Einnahmen von Tabletten verweigert. Er wurde nur noch über die Infusion mit Morphium versorgt. Nicht mal mehr der Blutzucker wurde kontrolliert, geschweige Insulin gespritzt.

Conny, ich bin in Gedanken bei Dir.
Sei fest umarmt. Suzi

törtchen 20.06.2007 21:48

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich weiß, wie Du Dich fühlst. Mein Vater ist Montag verstorben.

Jetzt, wo es vorbei ist, bin ich erleichtert und habe deshalb ein schlechtes Gewissen. Er ist gestorben, obwohl sich Tumor und Metastasen verkleinert hatten. Wahrscheinlich an den Folgen der Chemo (brauche hier keine Einzelheiten aufzuzählen). Das schlimmste für mich war, ihn in den letzten 14 Tagen so zu sehen. Schlimmer als die Nachricht vom Tod.

Nun, wo er nicht mehr da ist, bin ich unendlich traurig.

Ich denke an Dich und drücke Deine Hand.

Angelika

Jeanie 20.06.2007 22:53

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

war jetzt 1 1/2 Wochen nicht im KK, und hab jetzt bei dir gelesen.
Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Ich wünsch euch ganz viel Kraft.

LG Janet

Anke LE 21.06.2007 10:59

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich les immer wie es Dir geht. Aber es schnürt mir alles zusammen und ich bin sprachlos. Meine Gedanken sind täglich bei Dir und Deinem Papa.
Ich nehm Dich in die Arme und bin für Dich da, wenn Du mich brauchst.

Anke

Katja11 21.06.2007 17:27

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

wir hatten auch das Glück, dass der Leidensweg meines Papa's nicht all zu lang war. Die Gedanken zum Thema "Abhilfe" hat sicher jeder der einen geliebten Menschen so leiden sehen muss.
Ich hoffe dein Vater findet bald seinen Frieden.

Denk an Euch!

LG Katja

Engel1972 21.06.2007 18:17

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

schicke dir ein mega Kraftpaket.

Denke an euch.....sei ganz lieb gegrüsst :knuddel:

Dein trauriges Engelchen

Conny44 24.06.2007 22:25

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Euch allen herzlichen Dank!!!

Angelika, mein aufrichtiges Beileid. Aber ein schlechtes Gewissen, weil du erleichtert bist, solltest du nicht haben. Das geht - glaube ich - allen so. Wer möchte schon zusehen, wie seine Lieben dahinsiechen und leiden. Und zur Chemo - tja, da habe ich auch mittlerweile meine ganz persönliche Meinung.

Ich hoffe auch sehr, dass es mein Pa endlich bald schafft. Seit Freitag erbricht er pausenlos, behält nichts drin, nicht einmal einen Schluck Trinken. Aber die im Hospiz hängen ihn nicht an den Tropf, so dass er droht, auszutrocknen. Erst morgen, wenn die Woche wieder beginnt und ein Arzt präsent ist, wird wohl was passieren - oder auch nicht. Möglicherweise könnte es sich auch um einen Darmverschluss handeln, ist aber nicht sicher.
Jedenfalls liegt er nun flach, ist schon etwas apathisch, kann nicht essen, nicht trinken und wartet nun darauf, dass es vorbei ist, die Angst steht ihm aber in den Augen geschrieben. Er bekommt jedoch noch alles um ihn herum mit, kann nur kaum selbst sprechen und schläft viel.
Ich kann nicht einschätzen, ob es nun wirklich bald vorbei ist, aber ich wünsche es ihm so sehr, denn er leidet unwahrscheinlich. Letzte Woche hatte er auch einen Nervenzusammenbruch, so dass meine Mutter mit ins Hospiz eingezogen ist.

Das ist so ziemlich das Neuste und ich bin jetzt auf ein baldiges Ende vorbereitet, aber wissen kann ich es nicht.

Jeanie 25.06.2007 09:01

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

was man bei dir liest hört sich auch nicht so rosig an. Dein Vater hat ja nun schön länger mit dem Wasser zu tun. Aber mein Vater bekommt zur Zeit wenigstens noch Infusionen. Ich wünsche euch, dass dein Vater bald erlöst wird, denn dass ist ja kein Leben mehr. Sorry, wenn sich das etwas hart anhört. Aber ich wünsche euch viel Kraft für das was noch kommt.

LG Janet

Elfie 25.06.2007 11:40

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,
es tut mir sehr leid, dass Dein Vater wohl inzwischen im Endstadium angekommen ist, so schwer es auch ist, in dieser Situation kann man ihm wirklich nur wünschen bald einzuschlafen.
Bei meiner Mutter verlief die Krankheit auch so, sie behielt wirklich nichts mehr bei sich, verweigerte deshalb auch schließlich das Essen und letztendlich auch Flüssigkeit. Ich hatte mir damals auch sehr viele Gedanken ums austrocknen gemacht, doch es wurde von seiten des Hausarztes nicht angeordnet.Auch die onkoligische Praxis war informiert. Und da meine Mutter unbedingt zu Hause sterben wollte, schlief sie nach 6 Tagen ein. War es nun untersagte Hilfeleistung, habe ich mich immer wieder gefragt?
Doch meine Mutter, die um ihre Krankheit wußte, hatte sogar schriftlich bestimmt, dass sie keinen Tropf, keine lebensverlängernden Maßnahmen und auch keinen Krankenhausaufenthalt mehr wollte. So haben wir ihr diesen Wunsch schweren Herzens erfüllt. Doch jeder Fall ist natürlich anders. Es ist schwer da die richtige Entscheidung zu treffen.
Liebe Conny, ich wünsche Dir ganz viel Kraft, versuche so viel wie möglich bei Deinem Vater zu sein, ich hatte bei meiner Ma den Eindruck, dass sich auch im weitgehend komatösen Zustand ihre Gesichtszüge entspannten, sie also darauf reagierte.
LG Elfie

ciangi 25.06.2007 15:47

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny,
ich weiß, ich wiederhole mich wahrscheinlich. aber es tut mir so unendlich leid, dass dein dad nun wohl doch am ende angekommen ist..........
habe noch so genau die letzten tage meines dad vor augen..........er war genau so, wie du es beschreibst.
liebe conny, ich wünsch euch alle kraft dieser welt. ich würde dir so gerne etwas tröstendes sagen............
das mit den infusionen würde ich nicht mehr so ernst nehmen. unser hausarzt sagte uns damals, je mehr flüssigkeit er bekommt , desto länger dauert der kampf..........
lasst euren dad nicht allein, seid bei ihm in seiner schwersten stunde........mehr kann man nicht tun.......
ich denk an euch und schick euch ganz viel kraft...
alles liebe: monika

sommi 26.06.2007 10:35

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

ich schicke dir ein großes Kraftpaket.

Sei ganz lieb gegrüßt und gedrückt.

LG
Andrea

Conny44 26.06.2007 21:48

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo liebe Janet, Elfie, Monika, Andrea und alle anderen,

vielen Dank!

Der Kampf geht weiter. Mein Pa wird immer verwirrter, phantasiert pausenlos, konnte zwar die letzten zwei Tage was trinken (nichts essen), ohne es herauszubringen, hat aber heute wieder furchtbar alles erbrochen (grün). Gestern hatte er zwar einen Einlauf bekommen, der Linderung verschaffte. Aber vielleicht handelt es sich trotzdem um einen Darmverschluss? Laut Aussagen des Pflegers könnte man immer noch nicht davon ausgehen, dass mein Pa am Ende angelangt ist. Jetzt wollen die morgen ihn nochmal ins KH karren und erneut eine Ascitespunktion vornehmen. Ich finde das eigentlich unverantwortlich, habe aber nichts zu sagen, weil mein Pa am Wochenende selbst den Wunsch geäußert hat.

Wie lange soll das Leid nun noch andauern? Es weiß keiner. Ich hoffe trotzdem, dass der Pfleger sich irrt und die Qual ein baldiges Ende hat.

ciangi 26.06.2007 21:59

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny,
deinem dad bleibt aber auch gar nichts erspart. nun, bei uns war es nicht anders. er bekam auch einläufe, weil die darmtätigkeit zu wünschen übrig ließ. auch ein darmrohr wurde ihm gelegt, weil sich "stuhlsteine" gebildet hatten............ich dachte, ich werde verrückt, als ich sah, wie man meinen dad malträtierte. aber wie du schon sagst: wenn der patient es halt will..........muss ja auch ziemlich schmerzhaft sein, wenn der darm einfach nicht so funktioniert, wie er soll......
liebe conny, ich wünsch euch so sehr, dass dein papa nicht mehr so lange leiden muss.....
ich denk an euch.:pftroest: :pftroest: :pftroest:
alles liebe: monika

dolores2505 26.06.2007 23:51

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Ich möchte mich Monikas Wunsch einfach anschliesen.
Zwar hatte meine Mutter keine Darmprobleeme,
aber auch ohne dies war es schon schlimm genug.
In Gedanken bei Euch !!
Grüße von dolores/Carmen

Elfie 27.06.2007 08:58

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,
es gut mir so leid, dass Du/Ihr diese schlimme Krankheit auch so auskosten müsst. Aber wenn Dein Vater den Wunsch geäussert hat ins KH zu gehen, kannst Du wenig dagegen tun. Er ist der Chef. Es ist ja nicht so, dass man unseren Lieben nicht helfen will/soll, doch nach Deiner Schilderung vermute ich ehr, dass Dein Vater nur unnötige Strapazen über sich ergehen lassen muss. Ich wünsche Dir/Euch ganz viel Kraft für die kommende schwere Zeit.
Díese schlimme Krankheit hat wirklich keiner verdient.
LG Elfie

Conny44 27.06.2007 21:15

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Danke euch allen!

Bin heute soetwas von frustriert, erschüttert, wütend, traurig.
Nachdem mein Pa eine völlig unruhige Nacht - trotz Beruhigungs- und Schlafmittel - durchlebt hat, stand er heute morgen von alleine auf und ging zur Toilette, meine Mutter hat bald einen Herzschlag bekommen. Er meinte plötzlich, das würde er ja wohl noch schaffen. Gestern noch hat er immer in die Luft gegriffen, die Augen verdreht und war ganz unruhig. Ein letztes Aufbäumen? Heute nachmittag sah es aber schon wieder völlig anders aus.
Aber was mich so fertig macht, ist folgendes:
Heute wurde er (auf eigenen Wunsch) ins KH gebracht, um das Wasser zu punktieren, er sollte danach so ca. 3 Stunden bleiben und dann wieder ins Hospiz gebracht werden. Vorher wurde mit meiner Mutter Klartext geredet, dass es vielleicht nur noch Stunden oder aber Tage dauern könnte, bis er erlöst ist, wir sollen auf alles gefasst sein.
Als er dann nachmittags immer noch nicht wieder im Hospiz ankam, rief ein Pfleger im KH an und erhielt die Auskunft, dass das Wasser heute nicht punktiert wurde, sondern erst morgen oder übermorgen und sie ihn solange dortbehalten würden.
Das kann es einfach nicht geben. Der Pfleger, der sofort recht offen mit uns sprach, meinte, dass das KH ja für jeden Tag und jede Untersuchung Geld einstreichen können. Im Krankenhaus angekommen, habe ich mich erstmal mit dem Arzt angelegt, weil ich nicht mehr an mich halten konnte und gefragt, ob denn dort diese Rundumbetreuung gewährleistet sei wie im Hospiz und ob auch eine Schmerzbehandlung genau so erfolgen würde. Daraufhin wude er etwas frech und meinte, er hätte viele Krebspatienten. Auf meine Frage hin, ob er auch viele Krebspatienten mit BSDK hätte, meinte er, aber natürlich. Aha, bei einem der seltensten Krebsarten liegen also auf dieser Station ganz viele. Jetzt wollte der mir noch einreden, das BSDK eine häufige Krankheit sei. Ich krieg die Krise.
Jetzt haben die Untersuchungen angefangen, als würde mein Pa das erste mal im Krankenhaus liegen. Es ist eine bodenlose Unverschämtheit. Nun wollen sie ihm auch noch Blutkonserven geben und Infusionen. Prima, so kann meinem Pa noch sein Leid verlängert werden. Und ich kann nichts, aber auch gar nichts dagegen tun, da mein Pa immer noch (scheinbar) klare Momente hat und zugestimmt hat.

Das ist Abzocke der übelsten Art auf dem Rücken eines armen vom Leid geplagten Sterbenden. Ich bekomme es nicht in meinen Kopf rein.

Auch wenn jetzt mancher denken mag, ist doch schön, dass sie ihm nochmal helfen wollen. Nein, ihm ist nicht mehr zu helfen - er ist Haut und Knochen und ziemlich am Ende angelangt. Alles, was hier abgeht, bringt nur neues Leid mit sich.

Sorry, aber ich bin echt fertig.

suzi76 28.06.2007 00:09

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

Mir stellen sich doch glatt die Nackenhaare wenn ich deine Zeilen lese. Das darf doch wohl nicht war sein. Warum punktieren Sie ihn nicht? Verletzungsgefahr vom Darm?
Das war bei meinem Vater auch so. Sie haben von ihm 4 Tage bevor er gestorben ist noch ein CT-Bild gemacht? Hallo was soll das. Wir, mein Bruder, meine Mutter und ich, waren nur kurz ein etwas Trinken und als wir zurück auf sein Zimmer gingen, hiess es er sei beim Tomographen. Als wir sie fragten warum haben wir keine brauchbare Antwort erhalten, weder vom Assistenzarzt, noch vom Oberarzt und sein Onkologe wusste gar nichts davon. Leider gibt es bei uns in der CH kein Hospitz, zumal nicht in unserer nähe. Daher haben sie bis zum Schluss eigentlich immerwieder irgendwelche Untersuchungen gemacht. Blut, CT, Ultraschall.... Nur die Punktation, die er sich so gewünscht hat, haben sie bis zum letzten Moment rausgezögert. Er hat sie nur noch halb wahrgenommen.
Die einzige die es hätte unterbinden können war meine Mutter, aber sie hatte bis zuletzt noch Hoffnung und stimmte den Untersuchungen natürlich zu. Was meint den Deine Mutter dazu? Hören die Ärzte nicht auf sie?
Unfassbar was man in solch einer schwierigen Situation alles mitmachen muss.

Mein Vater hatte in den letzten Tagen auch viel in die Luft gegriffen und war ziemlich verwirrt. Er hat sich auch, obwohl er schon fast den ganzen Tag über bettlägerig war, nochmals mit aller Kraft aufgesetzt. Er sprach auch ganz verwirrtes Zeug und man verstand kaum was er sagte. Das war am Freitag bevor er verstorben ist ganz extrem. Am Montag darauf wurde er dann von seinem Leiden erlöst.

Liebe Conny, ich wünsche Dir, wie soll ich sagen, für die letzte Hürde nochmals viel viel Kraft. Ich werde eine Kerze für auch anzünden und werde an euch denken.

liebe Grüsse Suzi

sabine41 28.06.2007 08:11

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,
tja, da fällt einen wirklich nichts mehr zu ein. Ich kann Deine Wut und Verzweiflung total nachvollziehen. Du kennst ja unsere Geschichte. Mein Dad ist jetzt zuhause und wir versuchen alles, um ihn nicht mehr in ein KH schicken zu müssen. Aber ob diese Sch...Krankheit es zulässt. Wir wissen es nicht. Jeder Tag ist anders, an manchen denkt man, jetzt geht es zu Ende und am nächsten ?. Wieder komplett anders. Wie fürchterlich anstrengend das ist, wissen hier ja die meisten. Man kann nicht mehr zusehen und muss es doch. Ich sag immer zu meinen Brüdern: Augen auf und durch, anders gehts nicht und man selbst ist irgendwann am Ende wie Du bestimmt zur Zeit.Trotzdem wünsch ich Dir ganz viel viel Kraft. Und hau den Ärzten welche um die Löffel!!!!!
Liebe Grüße
Sabine

Elfie 28.06.2007 08:35

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,
Eure Situation tut mir wahnsinnig leid. Gibt es denn keinen menschlichen Arzt in Eurem KH, der sich in diese schwierige Situation hineinversetzten und dementsprechend handelt?
Aber ich habe ja ähnliches erlebt, deshalb wollte meine Ma dann ja auch nicht mehr ins KH. Wenn diese Behandlung abgeschlossen ist, hol Deinen Papa so schnell wie möglich dort weg. Im Hospiz könnt ihr ihn dann in ruhiger und liebevoller Atmosphäre die letzte Zeit begleiten. Dafür weiterhin ganz viel Kraft. LG Elfie

ciangi 28.06.2007 11:08

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny,
ihr müsst doch wirklich alles mitmachen, was nur möglich ist! tut mir so leid für euch.
das mit dem KH ist schon eine schei... . aber das ist natürlich fast überall so. mir wurde mal gesagt, wenn ein patient neu aufgenommen wird, müssen diese ganzen untersuchungen eben alle sein. und da dein pa über nacht geblieben ist, zählt er wohl zur neuaufnahme. (kann man wohl gut verdienen?) ist ja im normalfall alles schön und gut. aber im fall deines papas?
liebe conny, ich wünsch euch so sehr, dass alles bald vorüber ist. dass dein dad endlich seinen frieden finden kann, dass dieses leid nicht noch künstlich verlängert wird.
ich denk an euch und wünsch euch alles liebe und noch viel, viel kraft.
und denk auch mal 5 minuten an dich, liebe conny. dein dad braucht dich noch...........
lieben gruß: monika

Jeanie 28.06.2007 15:35

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny, ich kann dich sehr gut verstehen. Ich wäre da auch so wütend wie du. Lasst euch nicht unterkriegen. Ich gib dir noch ein wenig Kraft von mir ab.

LG Janet

Conny44 28.06.2007 16:21

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hi Ihr Lieben,

danke für euren Beistand.

Heute wurden meinem Pa 7 Liter Wasser gezogen. Und er ist auch wieder im Hospiz angekommen. Vielleicht doch gut gewesen, dass wir gestern Druck gemacht haben. Momentan ist er relativ klar, aber das kann sich ganz schnell wieder ändern. Während des Krankentransports hat er wieder fürchterlich erbrochen, grünes Gallezeug. Im übrigen hat er wieder gelbe Augen. Entweder ist der Metallstent jetzt wieder zu (nach 4 Monaten) oder es ist die Leber. Aber es ist eigentlich völlig egal, denn das Leid sollte nun bald wirklich ein Ende haben.

Ich weiß nicht, wo er die Kraft hernimmt und was ihn daran hindert, zu gehen.

Elfie 28.06.2007 16:29

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
.....einfach nur ganz viel Kraft und Stärke für Dich und Deine Familie
LG Elfie

DianaSusann 28.06.2007 16:35

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

... alles was ich von Dir lese tut so weh und ich denke an meinen Vati wie er zum Schluß leiden müsste...

Ich schicke Dir ganz ganz viele Kraftpakete für die kommenden Stunden und Tage!!!

...ich weiss was tut jetzt durch machst...

Sei lieb :pftroest: Deine DianaSusann.

Engel1972 28.06.2007 18:36

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny....

es ist einfach alles so traurig.

wünsche so sehr das dein papa nicht mehr lange leiden muss.
weiss wie es dir momentan geht....man ist so machtlos,traurig,wütend und verzweifelt.man wünscht sich nur noch das dieser alptraum bald ein ende hat.

lass dich nochmal ganz ganz doll drücken:knuddel:

und wünsche dir weiterhin ganz viel kraft,diese schreckliche zeit durchzustehen.

mir geht es im moment sehr schlecht...da jetzt die zeit gekommen ist,wo mein körper,seele versucht dieses trauma zu verarbeiten.werde mir auch ärztliche hilfe holen,da ich merke,das ich da allein nicht rauskomme.

ganz ganz viele grüsse
dein engelchen:sad:

Jörg46 29.06.2007 12:47

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny

möchte Dir nur auf diesem Wege ein riesen Kraftpaket schicken und Euch die nötige Stärke und Kraft, für das was da vor Euch liegt, wünschen.

Liebe Grüße Jörg

Conny44 29.06.2007 17:31

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo meine Lieben,

es ist schön, dass ihr mich versteht und nachvollziehen könnt, dass ich mir einfach nur für meinen Pa die Erlösung wünsche.

Möchte auch den heutigen Stand berichten.
Mein Pa bekam die Nacht fürchterlichen Durchfall in Mengen, die man sich nicht vorstellen kann. Tiefgreifender möchte ich nicht eingehen. Möglicherweise hat das Wasser die Därme abgedrückt und den Stuhlgang behindert. Eigentlich wollten sie ihn heute künstlich ernähren, was er jedoch abgelehnt hat, ebenso jegliche Kochsalzlösung. Dies würde meiner Meinung nach auch nur eine sinnlose Leidverlängerung bedeuten und wäre ein künstliches Hinauszögern des Sterbeprozesses. Also essen tut er bereits seit über einer Woche nichts mehr. Getrunken hat er bis gestern Unmengen, was ja allerdings wieder rausgebracht wurde. Durch den Durchfall wird ihm ja auch jegliche Flüssigkeit entzogen. Lediglich seine Lippen tut er noch befeuchten.
Ansonsten ist er sowas von klar im Kopf, redet auch kein wirres Zeug mehr, ist relativ ruhig und schläft viel - bekommt aber auch Schlafmittel. Sein Aussehen ist aber unbeschreiblich.

Ich vermute, er hat sich jetzt damit arangiert zu sterben. Allerdings ist er heute immer noch in Begleitung meiner Mutter zur Toilette gewatschelt. Dies wiederum rief enormes Erstaunen bei den Schwestern hervor. Weil eigentlich ist es in seinem Zustand nicht möglich.

Ich hoffe, dass er schnellstens von seinen Qualen erlöst wird. Es ist einfach nicht auszuhalten, weder für ihn noch für uns.

Anke LE 29.06.2007 19:02

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Conny,

es tut mir so unendlich leid - und ich weiß gar nicht, was ich Dir und Deinem Pa wünschen darf....
Fühl Dich virtuell in die Arme genommen. Ich bin auch real da, ganz in Deiner Nähe und immer für Dich da.

Liebe Grüsse

Anke

Gudrune 29.06.2007 19:23

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Liebe Connie,
meine Mutter ist am 23. April dieses Jahres mit 90 Jahren gestorben - nicht an Krebs, sondern nach einem Schlaganfall, den sie in der Reha hatte. Sie hatte das unglaubliche Glück, daß sie hier in Heidelberg auf der Palliativstation des Bethanienkrankenhauses lag, wo man ihrem Wunsch, sie sterben zu lassen, stattgab. Sie konnte nicht mehr sprechen, war aber völlig klar im Kopf und konnte nicken, den Kopf schütteln und ja und nein sagen, und ihr Wille war unmißverständlich klar. Meine Schwester und ich waren bei ihr, so oft wir konnten, und haben, nachdem der Tropf abgehängt war (der ja auch kreislaufstärkende Mittel enthält und damit lebensverlängernd ist), mit dafür gesorgt, daß ihre Lippen und ihr Mund feucht blieben, um das Durstgefühl zu verhindern. Es hat dann noch fast vier Tage gedauert, sie hat schleimverhindernde Spritzen und Morphin bekommen, und wir waren den letzten Abend und die lange letzte Nacht bei ihr und auch, als sie ihren letzten Atemzug tat. Es ist unglaublich schwer, dabei zuzusehen und das auszuhalten, wenn ein geliebter Mensch stirbt, selbst wenn man weiß, daß derjenige selbst es so haben will und man auch selber damit einverstanden ist.
Ich wünsche Deinem Pa von ganzem Herzen, daß er so mit sich und Euch im Reinen und so sanft und ohne Schmerzen gehen kann wie meine Mutter. Ein Glück, daß er wieder im Hospiz ist, wo man ihn nicht mehr mit weiß Gott was allem quält. Und Dir und Deiner Mutter wünsche ich von ganzem Herzen all die Kraft, die Ihr jetzt aufbringen müßt.
Liebe Grüße,
Gudrun

ciangi 29.06.2007 19:51

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
liebe conny,
....kann deine gedanken so gut nachvollziehen.........
wenn man das leid, das man da sieht, so sehr miterlebt und die qualen und die hoffnungslosigkeit.............
ich dachte damals bei meinem dad ganz genau so. ich seh ihn noch ganz deutlich vor mir, diese augen, in denen man den ganzen schmerz und die ganze pein lesen kann.........und dann doch nicht helfen kann. mein dad hat so sehr gekämpft, wollte und wollte einfach nicht loslassen, hat einfach nicht glauben wollen, dass er gehen muss...........
aber dann, die letzten zwei,drei tage, da hat er dann endlich für sich akzeptiert, dass seine zeit gekommen ist............
und dann hat er auch endlich gehen können........
ich wünsch euch so sehr, dass dein papa bald seine ruhe und seine frieden findet..............
ich denk an euch.
alles, alles liebe: monika

Conny44 30.06.2007 21:20

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Ach Ihr Lieben,

danke euch für eure Kraftpakete und Schilderung eurer Erfahrungen.

Allerdings weiß ich überhaupt gar nicht mehr, was ich denken soll.
Mein Pa spricht ja nicht (mehr) über das Sterben. Ich wollte ihm heute eigentlich sagen, dass ich loslassen kann und er gehen darf, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen. Deshalb fragte ich ihn vorsichtig, was er sich wünsche. Antwort: Dass es ihm besser gehen möge. Ohje, also klammert er sich noch ans Leben. Er trinkt heute auch unendlich viel. Auch wenn er schwer sprechen kann, so ist er voll da. Die Kraft lässt zwar nach, aber er will es sich nicht eingestehen. Deshalb zwingt er sich mit aller Macht, mit Hilfe zum Toilettenstuhl zu gehen. Er will pardout nicht in die Windeln machen. Er kämpft und kämpft und leidet trotzdem dabei wie ein junger Hund. Der Rücken und die Fersen sind allerdings schon wund gelegen. Heute ist der 10. Tag, an dem er keine Nahrung zu sich nimmt.

Und was noch ersaunlicher ist, vorhin saß er im Bett (obwohl er schon ewig nicht allein sitzen konnte) und sah fern. Ob es sich dabei um das letzte Aufblühen, um die letzte Kraft handelt?? Wer weiß das schon.
Das Hospizpersonal jedenfalls ist selbst sprachlos über soviel Energie.

Er hat bestimmt 50 kg abgenommen (ehemals 100 kg), seine Wangen sind eingefallen, die Wangenknochen spitz, sein Mund und die Augen auch beim Schlafen offen, seine Oberarme messen einen Durchmesser von ca. 5-6 cm. Einfach nur noch ein Skelett.
Es gibt kein Zurück, und ich frage mich, wie lange soll das noch gehen?

Ich wünsche trotzdem allen ein schönes Wochenende!

Jeanie 01.07.2007 08:22

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

so wie du deinen Vater beschreibst, sieht auch meiner aus. Auch beim schlafen.
Wenn man sich dann Bilder von früher ansieht, denkt man, man waren die dick im Gesicht, obwohl das ja das normale Körpergewicht war, was sie vor der Erkrankung hatten. So zumindest geht es mir. Allerdings sieht bei meinem Vater nur der Kopf bis hin zu den oberen Rippen alles aus wie ein Skellet. Der rest ist voller Wasser.

Liebe Conny, ich wünsche euch, das dein Vater bald akzeptieren kann, dass für ihn die Zeit bald abgelaufen ist. Und die Qualen ein Ende haben. Es ist schrecklich sowas mit ansehen zu müssen.

Dir nochmal viel Kraft für die nächste Zeit.

LG Janet

Katja11 02.07.2007 08:19

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo Conny,

die Beschreibungen zu deinem Vater sind ähnlich wie der Zustand meines Papa's zum Schluss war. Besonders der Punkt mit den Windeln, mein Vater musste zum Schluss nur selten Wasser lassen da er jegliche Infusionen abgelehnt hatte (hätte nur alles hinaus gezögert). Er war ziemlich verwirrt, aber die Windel hat er immer wieder abgerissen. Er konnte sogar die Wirkung vom Morphium hinauszögern. Wir dachten manchmal er ist sehr unruhig, aber musste da nur Wasser lassen. Er konnte sich nicht mehr richtig mitteilen, nur noch mit Wortfetzen und Stöhnen. Als er seine Belange verrichten konnte (hatten da so eine "Ente"), hat er wieder friedlich geschlafen. Ich denke einfach, dass Sie die Windeln ablehnen weil diese Ihnen die letzte Würde nimmt. Es ist so schon schlimm für Sie, so hilflos zu sein vorallem vor den Kindern und der eigenen Frau.

Ich wünsch euch ganz viel Kraft und dass dein Papa bald seinen Frieden findet.

LG Katja:knuddel:

Conny44 04.07.2007 22:29

AW: BSDK inoperabel m. Lebermetastasen
 
Hallo ihr Lieben,

danke für eure Wünsche.
Leider hat mein Pa es immer noch nicht geschafft. Er quält sich weiterhin. Er kann einfach nicht loslassen. Allerdings ist er nun total kraftlos, kann gar nicht mehr aufstehen, und sein Wille, nicht in die Windeln zu machen, ist gebrochen. Er schläft fast ausschließlich. Heute ist der 14. Tag, an dem er keine Nahrung zu sich nimmt.

Ich hoffe so sehr, dass er endlich von seinem Leid erlöst wird und dass es in den nächsten Tagen soweit ist. Diese Quälerei hat keiner verdient.


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