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Zauberfee371 03.09.2005 16:58

quälendes Warten auf das Ergebnis
 
Hallo,

bei meiner Ma wurde diese Woche Krebs diagnostiziert. Vermutet wird Hodgkin-Syndrom. Letzte Woche wurde meiner Ma Blut abgenommen, die Ärzte meinten, wenn die Blutwerte so schlecht sind, dann müssen sie auch Knochenmark entnehmen. Das mussten sie dann auch machen. Nächste Woche wird noch ein Lymphknoten entfernt, den sie untersuchen. Bis das entgültige Ergebnis darüber wie weit der Krebs ist vorliegt, vergehen dann drei Woche. Drei Wochen die dann auch an Behandlungszeit vergehen.

Ich habe solche Angst, dass meine Ma sterben muss. Sie ist erst 56 Jahre alt.

Susi

Kerstin5 04.09.2005 18:03

AW: quälendes Warten auf das Ergebnis
 
Hallo Susi,

ich kann Deine Sorgen und Ängste sehr gut nachvollziehen. Es ist nicht leicht jemandem in Deiner Situation Mut und Hoffnung zu geben, aber ich möchte es trotzdem versuchen. In Deinem Beitrag habe ich mich erkannt. Fast die gleiche Situation. Meine Mama hat im August 2003 die Diagnose bekommen. Lymphdrüsenkrebs NHL Stad. IIIb. Bis endlich mal die genaue Diagnose raus war... Für mein Empfinden hat alles viel zu lange gedauert. Niemand war gut genug und schnell genug. Alles habe ich in Frage gestellt. Das war völlig zu unrecht. Ich denke eine ganz normale Reaktion eines Kindes, das seine Mutter liebt.

Auch wenn die genaue Diagnose bei euch noch aussteht, kann man doch sagen, dass Lymphdrüsenkrebs gut behandelbar ist. Die Diagnose Krebs heißt nicht zwingend, dass man sterben muß. In diesem Forum gibt es so viele Beispiele, die es belegen.

Und wenn Du Fragen hast, einfach mailen.

Ich drück Euch die Daumen.

Alles Gute
Kerstin

Zauberfee371 05.09.2005 22:01

Ist das normal??????
 
Hallo Ihr Lieben, :o

welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Hodgkin Syndrom gemacht? Bei meiner Ma wird das vermutet. Letzte Woche hat sie Blut und Knochenmark entnommen bekommen. Die Blutwerte sind sehr schlecht und sie hat nur noch die Hälfte vom Blut im Körper. Die Ergebnisse sind am nächsten Freitag da. Morgen wird ihr noch ein Lymphknoten entfernt, die Ergebnisse sind in zwei Wochen da. Ist das normal, dass auch ein Lymphknoten entfernt wird. Ihre Milz ist so stark vergrößert, dass sie dadurch schon starke Schmerzen hat. Ist das normal? Der Arzt meint, wenn die Therapie anfängt, dann schrumpft die Milz auch wieder. Welche Therapien gibt es bei Hodgkin-Syndrom? Muss sie dann in eine Klinik oder wird das ambulant gemacht?

Liebe Grüße
Eure Sue :cry:

fischbone 06.09.2005 00:00

AW: Ist das normal??????
 
Hallo Sue,

Jedenfalls ist es nicht unnormal.
LK-Entnahme ist bei Verdacht auf Morbus Hodgkin Standard, um die Diagnose abzusichern.
Milzvergrösserung kommt bei MH auch öfters vor, das geht während der Therapie zurück

http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Hodgkin
An Therapien bei Morbus Hodgkin gibt es im Normalfall

ABVD
http://de.wikipedia.org/wiki/ABVD-Schema

oder

BEACOPP
http://de.wikipedia.org/wiki/BEACOPP

Die Chemos werden normalerweise grösstenteils ambulant gemacht, das kommt immer auf den Allgemeinzustand an.

sowie meistens (nicht immer) Bestrahlungen.

Wenn deine Mutter wirklich MH hat, hat sie nochmal Glück im Unglück gehabt. Die Heilungsaussichten (Remissionsaussichten, um genau zu sein) liegen da bei 90%.
Die Morbus Hodgkin - Fälle die ich kenne (und das sind schon einige, ich selbst eingeschlossen) sind jedenfalls alle noch ganz munter.

Viel Glück, das wird schon!

Fisch

DaskleineÄnnchen 07.09.2005 23:05

AW: quälendes Warten auf das Ergebnis
 
Hi Susi,
gerade heute hat mir mein Bruder erzählt, dass Lymphdrüsenkrebs einer der am besten heilbarsten ist...er ist kein arzt, aber er kennt einen Fall, bei dem der Patient wieder ganz gesund geworden ist.
Viel Glück,lg, anna

elle 18.09.2005 20:09

AW: Ist das normal??????
 
ich hab seid anfang juni geschwollene lymphknoten am hals. jetz werden es immer mehr auch in der leiste. mir wurde blut abgenommen u es is angeblich alles in ordnung. bin auch ziemlich oft müde. hab viel über lymphdrüsenkrebs gelesen u krieg da richtig angst. kann mir jemand sagen ob es auch schonmal vorgekommen is das die blutwerte in ordnung waren u später hat sich doch krebs rausgestellt? ich mach mir echt sorgen u habe große angst!!!

dany 18.09.2005 22:21

AW: Ist das normal??????
 
@Elle

Hallo !

Möchte Dir nicht unnötig Sorgen bereiten, aber bei mir waren die Blutwerte vor Diagnosestellung perfekt. Sicherheit wirst Du nur bei einem Onkologen nach entsprechenden CT bzw. Gewebeuntersuchungen erhalten.

Andererseits hatte meine Mutter über ein Jahr lang geschwollene Lymphknoten - und es war nichts weiter.

Andia 19.09.2005 08:02

AW: Ist das normal??????
 
Hallo

Bin auch total verunsichert: Habe vor rund 3 Wochen 2 gut tastbare (mandelgrosse), schmerzlose Lymphknoten an der Leiste links und rechts entdeckt. Dazu leichter Juckreiz am ganzen Körper ohne Hautveränderungen. Ansonsten bin ich fit. Nachdem ich hier einiges im Forum gelesen habe, bin ich sofort beim Arzt vorbeigegangen. Dieser hat noch einige kleinere Vergrösserungen am Hals ertastet und das Blutbild war bestens. Das hat mir dann noch grössere Sorgen bereitet. Er meint allerdings, das sei halb so schlimm, die Knoten in der Leiste fühlen sich beim Tasten nicht bösartig an (??) und ich soll mal zuwarten. Wenn in 3 Wochen keine Änderung eintritt, ist ein Bauchultraschall fällig.
Jetzt frage ich mich ernsthaft, woher den die vergrösserten Knoten kommen, wenn im Blut nichts auffälliges angezeigt wird. Auf irgendwas reagieren die ja und wenn nichts auf einen Infekt oder ähnliches hindeutet, ist eine bösartige Veränderung ja wirklich nicht so abwegig, wie viele Einträge hier auch zeigen. Habe noch bei einem zweiten Arzt nachgefragt, mit dem gleichen Ergebnis: noch ein paar Wochen zuwarten und beobachten vor weiteren Abklärungen.
Drücke dauernd an den Knoten rum und habe einfach nur Angst . . .

elle 19.09.2005 19:15

AW: Ist das normal??????
 
:winke: dany!
ich geh morgen zu einem internisten. mal schaun wie es dann weiter geht ob eine geweprobe entnommen werden muss o nich. was kam denn bei dir raus?

Zauberfee371 19.09.2005 20:24

Hilfe bei Schmerzen wegen geschwollener Milz
 
Hallo,

bei meiner Mutter wurde Krebs diagnostiziert, ob Leukämie oder Hodgin ist noch nicht ganz raus, weil noch ein Ergebnis fehlt.

Jetzt hat sie wahnsinnige Schmerzen, weil die Milz auf einen Nerv drückt (vermutet sie). Sie kann kaum Sitzen oder Liegen.

Wißt Ihr irgendwie Hilfe, wie man das mit Hausmittel etc. lindern kann, weil Medikamente evtl. das Blutbild noch weiter verschlechtern.

Susi

dany 19.09.2005 20:33

AW: Ist das normal??????
 
Hi elle !

Bei mir kam leider ein niedrig-malignes B-Zell-Lymphom Stadium 4a raus (das mit 30 Jahren :mad: ).
Habe mit dieser Diagnose ein Jahr ohne jegliche Befunds-Veränderung gelebt, dann diesen Februar eine massive Befundsverschlechterung. Es wurde eine Chemotherapie zwingend Notwendig, die ich mittlerweile komplett hinter mich gebracht habe :augendreh . Ende diesen Monats folgen noch die ganzen Abschlußuntersuchungen.

Mach Dich aber bitte nicht zu sehr verückt - solche Schwellungen sind häufig normal und müßen nichts schlimmes bedeuten !

dany 19.09.2005 20:36

AW: Hilfe bei Schmerzen wegen geschwollener Milz
 
Wenn es so ähnlich wie bei mir war, dann wird nicht viel helfen. Heiße Bäder und Wärmflaschen fand ich wohltuend. Ansonsten hatten bei mir nicht einmal harte Schmerzmittel geholfen.

elle 20.09.2005 18:12

AW: Ist das normal??????
 
:winke: dany!
das sagen mir viele aber irgendwie kann ich nich anders. ich denk lieber so bevor ich dann einen riesen schock bekomme weil ich positiv gedacht hab. ich weiß das es auch harmlos sein kann aber mich verwundert es eben dass es immer mehr werden u es schon bald 4 monate geht! das berunruhigt eben total. meine oma hatte mal lymphdrüsen tbc. das wurde auch nich gleich im blut festgestellt aber da lag es sicher daran das es schon parr jahrzehnte zurück liegt u sie damasl mit der forschung noch nich so weit waren wie heut. ich drück dir meine daumen das bei der untersuchung alles gut geht!http://img7.smiliedb.de/sdb21818.gif

dany 20.09.2005 20:33

AW: Ist das normal??????
 
Hi elle !

Danke ! Drücke Dir ebenfalls die Daumen!

Spy 20.09.2005 23:05

AW: Ist das normal??????
 
Im Blut kann man nicht immer alles feststellen...leider
Aber es kann auch alles völlig harmlos sein manchmal schwillen
die Lymphknoten mal an..kenn ich von vielen Leuten ;)

Andia 21.09.2005 06:58

AW: Ist das normal??????
 
Hallo spy
Genau das versteh ich nicht: Können die Knoten wirklich einfach so mal anschwellen? Das braucht doch irgend einen Auslöser? Und wenn im Blut alles ok ist, keine Hinweise auf Infekte, keine kleinen Verletzungen, keine sonstigen Symptome, da bleibt man doch wirklich bei einer bösartigen Veränderung hängen. Oder hat jemand dazu Erfahrungen, dass es wirklich schlussendlich kein Krebs war, sondern?
Wenn man sich zu vergrösserten Lymphknoten informiert, so heisst es überall: Unbedingt beim Arzt abklären lassen. Also ab zum Arzt und dort heisst es: nur keine Panik, mal ein bisschen zuwarten, das gibt sich dann schon. Aber die oben genannte Frage wird nicht beantwortet.

Thomas 21.09.2005 10:52

AW: Hilfe bei Schmerzen wegen geschwollener Milz
 
Hallo Susi,
ob das die Milz ist, sollte nicht nur vermutet, sondern abgeklärt werden. Ich lebe seit Jahren mit einer Riesenmilz, die fast an die Leber stößt und wundere mich immer wieder, dass es da nicht mehr Probleme gibt, hin und wieder zieht es etwas. Eine Chemotherapie, Kortison oder auch eine Bestrahlung (die Milz benötigt nur geringe Dosen) kann das Problem bessern - aber es könnte auch ein Lmphknoten sein....

Gruß
Thomas

Zauberfee371 21.09.2005 20:36

Knochenmarktransplantationen
 
Hallo,

heute hat meine Ma das Ergebnis bekommen. Sie hat eine sehr seltene Form der Leukämie. Morgen bekommt sie erstmal eine Antikörpertherapie und Freitag eine Chemo, nächste Woche werden dann die Werte gemessen und wenn die Werte nicht gut sind, soll sie in die Uni Köln und dann ihr eigenes Knochenmark transplantiert bekommen. Dann muss sie wohl drei Wochen unter ein Zelt und niemand darf sie besuchen. Die Ärztin hat ihr zu dieser Therapie mit der Knochenmarktransplantation geraten. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit, ob das was bringt? Ich kenne nur einen Fall und der ist trotz dieser Behandlung an seiner Leukämie gestorben.

Susi :weinen:

Andreas19M 22.09.2005 14:50

AW: Knochenmarktransplantationen
 
Erstmal möchte ich meine Bestürzung über deinen Text äußern. Leukämie ist eine sch.... Sache. :embarasse Ich leide selber seit ca. 1Monat an Leukämie. Wenn du mir sagst welche Form der Leukämie deine Mum hat kann ich dir vielleicht mehr sagen, es gibt aber viele Seiten im Inet die dir Helfen können mehr zu erfahren.

Kopf hoch und das Leben geht weiter. Da musst du und vorallem deine Mum dran glauben. Es ist in den letzten Jahren unheimlich viel erforscht worden auf dem Gebiet der Leukämie und die Heilungschancen werden immer höher.

Wir schaffen das :-)

MfG
Andreas

Zauberfee371 22.09.2005 16:55

AW: Knochenmarktransplantationen
 
Hallo Andreas, :o

ich kann Dir nicht genau sagen welche Art es ist. Wollte gestern auch noch nicht so genau nachfragen. Die Ärztin hat wohl gesagt, es wäre eine seltene Form der Leukämie und sie könnte sich auch nicht erklären woher sie kommt. Heute hat sie das erste Mal Antikörper bekommen und morgen die erste Chemo. Hat sich gestern gleich eine Perücke bestellt und eine Mütze gekauft. Das ist alles wie ein böser Traum.....das ist alles so unwirklich. Vor einem Monat war alles noch in Ordnung und jetzt???? Die Ärztin hat auch davon gesprochen, dass wohl 6 Zyklen Chemo erforderlich sind, sie hat dann zwischen den Zyklen immer 3 Wochen Pause. Ein Kollege von mir meinte, die Chemo bei Leukämie wäre grausam, weil man sich die Seele aus dem Leib kotzen würde.

Liebe Grüße
Susi

Kirlew 23.09.2005 14:23

AW: Ist das normal??????
 
Hallo Andia!

Also für LK-Schwellung kann es eine Menge Ursachen geben. So kann zB eine Weißheitszahnentzündung, eine Erkältung, Infektion (z.B. mit EBV) usw. eine Schwellung hervorrufen. Ich weiß auch von Leuten bei denen ein LK schon Jahre geschwollen ist und die nix haben. Generell dauert es wohl recht lange bis LK wieder abschwellen.
Leider ist es sehr schwer eine solche harmlose Schwellung von einer Schwellung wegen Krebs zu unterscheiden.

Erster Anhaltspunkt sind natürlich die Fragen:
Wie groß sind die LK?
Werden es mehr?
Werden sie größer?

Dann die Frage nach anderen Symptomen:
Nachtschweiß
Fieber
Gewichtsverlust
Juckreiz
extreme Müdigkeit

Und ggf Ergebnisse von Untersuchungen wie
Blutbild (bei Lymphom nur bedingt aussagekräfig)
Ultraschall
Röntgen

Wenn man in Krebsforen fragt was man tun soll ist die Antwort natürlich viel häufiger: Geh zum Arzt! Da wir hier alle wissen/ erlebt haben was eine LK-Schwellung heißen kann. Bei einem Arzt kann es dann natürlich sein, dass er öfter harmlose Schwellungen sieht und erstmal auf die "harmlose Seite" guckt. Generell denke ich ein Blutbild und nen Ultraschall und eine vernünftige Besprechung sollte aber bei einem Arzt immer drin sein und wenn darüber hinaus noch Verdacht/Angst besteht sollte man ruhig auch den Arzt wechseln oder sich zu nem Spezialisten (Onkologen, Hämatologen) überweisen lassen, die können das alles meist noch besser einordnen.

Das dein Arzt keinen Ultraschall gemacht hat find ich nicht gut und die Aussage "die LK fühlen sich nicht bösartig an" halte ich für ziemlichen Mist, ich würde den Arzt wechseln. Die einzig sichere Methode zum Feststellen ob es ein Lymphom ist oder nicht, ist eine Knotenentnahme, die wird aber erst bei konkretem Verdacht gemacht.
Ob der bei dir vorliegt kann man so schlecht beurteilen. Werden deine Knoten größer oder kommen mehr dazu?

Auf jeden Fall solltest du nciht dran rumdrücken! Denn dadurch verlangsamst du die Abschwellung (bei harmlosen Schwellungen)

Liebe Grüße und alles Gute
Kirsten

susanne23 23.09.2005 22:50

AW: Knochenmarktransplantationen
 
Hallo Susi,

mein Mann ist auch in Köln behandelt worden, CLL, Chemo, Antikörper, Transplantation mit Zeller der Schwester. Ich denke, das mit der Chemo ist für jeden anders, mein Mann hat sich nur dreimal während der ganzen Zeit übergeben. Die Chemo ist nicht das schlimmste für ihn gewesen, die Krankheiten nach der Transplantation (Lungenentzündung usw.) hat er schlimmer empfunden, weil diese ihn mehr geschwächt hat. Ihr braucht viel viel Geduld, aber die Kölner Ärzte sind einfach gut und ziemlich kompetent.

Susanne

Zauberfee371 27.09.2005 23:01

Leukämie ohne Befall von Lymphknoten??
 
Hallo,

bei meiner Ma (56 Jahre) wurde eine seltene Art der Leukämie festgestellt, die eigentlich meist über Gene vererbt wird, diese wurden aber auch untersucht und es ergibt eigentlich keinen Schluss, dass es durch die Gene ausgelöst wurde.

Dann wurde ein Lymphknoten eingeschickt und der war zwar entzündet, aber nicht befallen. Das Knochenmark ist befallen. Jetzt war sie gestern zur Kernspintomographie und alle Lymphknoten sind in Ordnung. Jetzt meinte die Ärztin, dass passe nicht in das Bild der Leukämie.

Es ist so grausam, jeden Tag neue Nachrichten zu bekommen, jeden Tag zwischen Hoffen und Bangen zu verbringen. Letzte Woche hatte sie ihre erste Chemo und heute hat sie Infusionen bekommen, Donnerstag schon wieder und die Chemos werden wohl im Abstand von 3 Wochen folgen. Eventuell soll auch noch eine KMT gemacht werden.

Liebe Grüße
Susi :weinen:

Thomas 28.09.2005 15:57

AW: Leukämie ohne Befall von Lymphknoten??
 
Hallo Susi,
es gibt eine Reihe unterschiedlicher Leukämien, das sind dann eigentlich auch lauter unterschiedliche Krankheiten. Die Lymphknoten müssen selbst bei einer lymphatischen Leukämie nicht betroffen sein. Klar ist es für Euch eine schwierige Zeit, aber man kann mit Leukämie meist eine gute Zeit lang gut leben, selbst wenn man sie nicht heilen kann. Versuche mal zu erfahren wie die Leukämie genau heißt (ALL,MLL,CLL,CML oder noch anders) vielleicht kann ich Dir Tips zur Infosuche darüber geben.
Gruß
Thomas

Zauberfee371 24.12.2005 17:14

Ich wünsche allen ein frohes Fest
 
Ich wünsche allen ein frohes Fest und viel Hoffnung und Kraft für das Neue Jahr. :knuddel:

Peter 26.12.2005 09:17

AW: Ich wünsche allen ein frohes Fest
 
Hallo zusammen,

ich wünschen auch allen hier eine gesegnete Weihnacht!

Mit den Wünschen ist verbunden, das Ihr alle ein wenig zur Ruhe kommen könnt und es Euren lieben hoffentlich auch gut geht an diesen Tagen.

Für 2006 die besten Wünsche und vor allen Dingen Kraft und Gesundheit!

Liebe Grüße

Peter

Zauberfee371 28.12.2005 22:10

Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Hallo, :confused:

meine Ma hat nächste Woche die letzte von sechs Chemos. Danach soll sie sich regelmäßig mit Interferon spritzen. Wer hat Erfahrungen mit Nebenwirkungen und Wirkungen vom Interferon????? Bleibt die Leukämie dann weg oder kommt sie wieder????

Liebe Grüße
susi

Peter 04.01.2006 10:25

AW: Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Hallo Zauberfee,

ich hatte gehofft es würde sich jemand damit auskennen...ich tue das nämlich nicht...

Eine Möglichkeit an Infos zu kommen: wende Dich doch einmal hier im KK an Dr. Thomas Gronau.

Ich denke er kann Dir bei Deinen Fragen bestimmt weiter helfen!

mailto: thomas.gronau@krebs-kompass.de


Liebe Grüße

Peter

Saphir 04.01.2006 11:35

AW: Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Liebe Susi,

ich weiß nicht wie es bei Leukämie aussieht. Jedoch hat meine Mama eine Interferonbehandlung bekommen (metastasierendes Nierenzellkarzinom), und diese ist ihr sehr schlecht bekommen. Sie bekam starkes Fieber, große Übelkeit mit viel Erbrechen und ihre HB-Werte sind so stark gesunken, dass sie es wieder absetzen mußte.
Aber es gibt auch Menschen, bei denen gibt es kaum Nebenwirkungen, und es schlägt auch an. Also laß dich nicht von dem Zustand meiner Mutter beirren, denn ich kann ja nur über unsere persönliche Erfahrung berichten. Ich wünsche euch alles Gute, Saphir

Britta66 13.01.2006 09:17

AW: Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Liebe Susi!
Ich kann mich da meiner Vorrednerin nur anschliessen.Bei meiner Mum war es dasselbe,Niere und Lunge.Nach dem Interferon (gleiche Nebenwirkungen wie bei Saphirs Mum,nur ohne Erbrechen).
Allerdings ist es bei uns 1994 gewesen und ich denke es hat sich da einiges getan.Schau einfach mal im Net nach,wirst sicher was fnden.
Alles Liebe zu Dir und Deiner Mama!
Britta

Simönchen 14.01.2006 11:32

AW: Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Hallo Susi,
schau mal ins Hautkrebsforum dort sind mehrere Erfahrungsberichte zu finden.
Meine Schwester nimmt Interferon um die Multiple Sklerose aufzuhalten/zu mildern. Die Nebenwirkungen sind imens.

Lieber Gruß Simone

gabi lehmann 16.01.2006 20:48

AW: Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Hallo Susi,
Mein Mann spritzt jetzt seit 6 Wochen 3 mal die Woche eine wie ich glaube geringe Dosis Interferon a 3 Mios.Er hat selbst bei dieser Dosis schon grippeähnliche Nebenwirkungen (oft Kopfschmerzen,kein Appetit,hat zu nichts mehr lust und hat sehr viel abgenommen)Nächste Woche soll die Dosis erhöt werden ,dann kann ich vieleicht mehr schreiben.
Viele grüße Gabi

daggi 20.01.2006 12:14

AW: Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Hallo

mein Vater hat auch vor 2 monaten mit Interferon angefangen, er hat ein malignes melanom, nachdem sich dann wieder 3 Kno9ten gebildet haben, wurde die Therapie beendet, und die nächste Op stand an.
Aber in der Zeit mit dem Interferon hat er nur 2 mal heftiges Fieber und Schüttelfrost gehabt, dannach nur manchmal Kopfschmerzen.
Ich galube, das äußert sich aber auch bei jedem anders.

Wünsche Euch viel Glück

Zauberfee371 31.01.2006 20:31

Wer hat Erfahrungen mit Interferon
 
Hallo Ihr Lieben,

meine Mutter hat jetzt ihre 6 Chemos hinter sich. Sie hat Leukämie. Jetzt muss sie sich dreimal die Woche mit Interferon spritzen. Gestern war das erste Mal, nach vier Stunden bekam sie 39 Fieber und Schüttelfrost. Das steht in den Nebenwirkungen. Hat jemand Erfahrung damit, wie das Zeug wirkt und ob die Nebenwirkungen nach einer Zeit nachlassen?

Liebe Grüße
Susi :winke:

Peter 31.01.2006 20:55

AW: Wer hat Erfahrung mit Interferon???
 
Liebe Susi,

weil Du schon mal die Frage hier gestellt hast, habe ich mir erlaubt beide Themen zusammen zu führen.

Ich hoffe das ist ok!

Ich wünsche Euch alles Gute und das die Therapien ansprechen.

Liebe Grüße

Peter

Zauberfee371 01.12.2010 20:51

Milz wieder vergrößert
 
Hallo Ihr Lieben,

meine Ma hat eine sehr seltene Form von CLL, die vor vier Jahren ausgebrochen ist. Damals ist sie nur durch Zufall entdeckt worden und war schon ziemlich weit fortgeschritten. Meine Ma musste dann Chemo machen und seitdem spritzt sie sich auch mit Interferon. Sie muss alle sechs Wochen zur Kontrolle und gestern ist festgestellt worden, dass die Milz sich wieder vergrößert hat. Der Arzt meinte zwar, sie solle jetzt noch keine Panik bekommen, aber das müsse überprüft werden und er lässt auch noch einen weiteren Wert bestimmen.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer erneut vergrößerten Milz und woher das kommen kann?

LG
Zauberchen

Zauberfee371 07.01.2011 15:29

wieder Lymphome im Blut und Mils vergrößert, wer kennt sich aus????
 
Hallo Ihr Lieben,

meine Mutter ist vor vier Jahren an CLL erkrankt, hat damals eine Chemo bekommen und musste seitdem alle sechs Wochen zur Kontrolle und sich mit Interferon spritzen.

Bei der Untersuchung im Dezember wurde festgestellt, dass die Milz sich wieder vergrößert hat. Bei der Blutuntersuchung letzte Woche wurden wieder Lymphone im Blut festgestellt. Hat von Euch jemand eine Ahnung, was das bedeutet? Bricht die Krankheit wieder richtig aus. Der Arzt meinte, man müsse abwarten und es gäb auch Behandlungen wo die Haare nicht ausfallen. Ich habe so Angst meine Ma zu verlieren. Sie ist doch erst 61.

LG
Feechen

Balthasar 08.01.2011 08:56

AW: wieder Lymphome im Blut und Mils vergrößert, wer kennt sich aus????
 
Hallo Feechen,
um den Verlauf besser beurteilen zu können, wäre es wichtig zu wissen, in welcher Form und Zeit die Veränderungen eingetreten sind. Eine Milzveränderung bzw. Vergrößerung ist bei der CLL keine kritische Entwicklung.
Kannst Du hier noch Maße bzw. die Veränderungen genauer angeben ?
Wenn die Lymphome die Leukos sind, so ist das bei der CLL auch "normal".
In den meisten Fällen, besteht keine Grund sich Gedanken über einen möglichen (nahe) anstehenden Verlust zu machen.
Hatte Deine Mutter schon mal eine Chemo ?
Wie hoch sind Leukos, Thrombos, HB Wert ?
Danke für Deine Antwort und alles Gute für Deine Mutter und Dich,
beste Grüße
Balthasar

Waldi 08.01.2011 13:58

AW: wieder Lymphome im Blut und Mils vergrößert, wer kennt sich aus????
 
Hallo Feechen,

Lymphome sind Lymphknoten, die durch die CLL teilweise riesig angeschwollen sind. Lymphome sind nicht im Blut-, sondern im Lymphsysten vorhanden, welches den gesamten Körper durchzieht. Die Milz gehört ebenfalls dazu. Geschwollene Knoten findet man bei der CLL überwiegend im Hals- Achsel oder Leistenbereich, aber auch im Bauch- und Brustraum können sie auftreten. Eine CLL gilt auch heute noch als nahezu unheilbar. Ganz besonders gilt das für die Behandlung mit den gängigen Chemotherapien.

Deine Mutter hat nach der ersten Chemotherapie bis heute 4 Jahre Ruhe vor der Krankheit gehabt, wofür sie dankbar sein muss. Die verordnete Erhaltungstherapie mit Interferon ist bei der CLL nicht üblich, denn eine positive Wirkung ist mehr als fraglich. Vermutlich hat das nur unnötiges Geld gekostet. Wenn sich Deine Mutter in naher Zukunft wieder einer Therapie unterziehen muss, dann ist das bei dieser Krankheit völlig normal. Auch danach ist wieder eine lange krankheitsfreie Zeit zu erwarten. Bei allen heute gängigen CLL-Therapien fallen übrigens die Haare in der Regel nicht aus. Sorge Dich also nicht unnötig!

LG Waldi

P.S.: Unter http://www.leukaemie-hilfe.de/schrif...erationen.html kannst Du Dir die CLL-Patientenbroschüre herunterladen.

Zauberfee371 08.01.2011 23:01

AW: wieder Lymphome im Blut und Mils vergrößert, wer kennt sich aus????
 
Hallo Ihr Lieben,

das dumme an der Sache ist, dass meine Mutter kaum über das Thema redet, weil sie Angst davor hat. Daher weiß ich auch nicht die Größe und Werte. Der Arzt hat auch gesagt, das für den Fall, dass wieder Chemo gemacht werden muss, die Haare nicht ausfallen, aber ich denke Nebenwirkungen hat sie trotzdem. Hinzu kommt, dass meine Mutter auch noch an Depressionen leidet.
Der Arzt meinte, dass mit dem Interferon wäre sicherheitshalber gewesen, um die Blutwerte unten zu halten. Vor einiger Zeit hat er auch mal gesagt, dass sie das ruhig einstellen könne, dann würde sie merken wie es ohne ist. Aber sie hat halt unheimlich Angst. Ich habe Ihr auch mal gesagt, sie soll sich hier anmelden, um sich auszutauschen und mehr über die Krankheit zu erfahren. Aber nein, sie hat Angst vor der negativen Seite. Ich kann sie da auch leider nicht überzeugen.

LG
Feechen


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