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Ela 04.10.2005 20:47

Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo an alle,

Ich brauche Eure Hilfe.
Meine Schwester hat BSKS.
Ist vor einem Jahr nach Wipple opperiert.Jetzt nach einem Jahr Rezidiv.
Nur noch palliative Chemo möglich. Sie bekommt alle 2 Wochen Chemo mit Gemzar/Oxiplatin.
Jetzt nach der 2, Gabe hat sie fürchterlichr Bauchscherzen.
Können das Nebenwirkungen von der Chemo sein,oder wächst der Tumor fröhlich weiter.
Sie ist erst 39 Jahre.Sie möchte noch Jahre leben.
Wer kann Auskunft geben.
Vielen Dank
Michaela

Heiko S 04.10.2005 23:53

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Es könnte auch einfach nur die Magensäure sein. Chemotherapie kann auch die Magenschleimhaut angreifen. Verändern sich die Bauchschmerzen, nachdem sie was gegessen hat?
Gruß,
Heiko

Gabi aus Nürnberg 05.10.2005 12:52

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo Michaela,
Meine Mama bekam nach der Gabe Gemzar auch immer sehr starke Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und oft auch noch erbrechen. das war aber am nächsten Tag auch schnell wieder besser. Sollten die Bauchschmerzen aber anhalten oder gar Durchfälle sich steigern sagt es eurem Arzt. Vielleicht braucht sie Enzyme für die BSD. Es gibt sicherlich geegnete Mittel um das zu verhindern. Mit dem Wachstum (glaub ich) hat das nichts zu tun. Ich denke eher an Nebenwirkungen der chemo wie Heiko schon sagte. Ausserdem soll die Chemo ja Tumorgewebe vernichten, das muss der Körper auch irgendwie "abtransportieren" und verursacht Beschwerden.Und ich denke die können sehr unterschiedlich sein.
Viel Kraft
LG Gabi

Roland 05.10.2005 14:50

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo Michaela,
Wie Gabi und Heiko bereits gesagt haben, kann die Chemo unterschiedliche Nebenwirkung haben. Bei uns ist die Whipple Operation auch genau 1 Jahr her und jetzt sind sowohl der Haupttumor als auch die Metastasen wieder gewachsen. Die Bauchschmerzen kommen nun deutlich von der Raumforderung der Tumoren und dem Wasser. Du schreibst von einem Rezidiv, bezieht sich das auf den Tumor auf der Bauchspeicheldrüse oder sind auch Metastasen vorhanden ? Ich bin sicher, die behandelnden Ärzte können euch da Auskunft geben und kennen auch entsprechende Therapie Möglichkeiten.
Alles Gute für Deine Schwester und liebe Grüsse
Roland

Ela 05.10.2005 15:34

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo,an alle die so lieb antworten.

Habe gerade eben wieder mit meiner Schwester telefoniert. Sie wohnt 35okm von mir entfernt weg.
Aber bin letzter OP dabei gewesen und kümmere mich soweit es geht( Urlaub) um sie.
Bei der letzten OP ca. 10 Wochen her, haben sie Bypässe zum Dünndarm gelegt, da die Gallengänge undurchgängig geworden sind. Die OP nennt man Jejuno-Jejunostomie.
Ohne diese OP wäre sie nicht mehr am Leben.
Das Tumorrezidiv sitzt lokal an der BSDK und an den Gallengängen.
Ich denke auch, das das die Bauchschmerzen sind, die da drücken.
Meine Schwester hat einiges tapfer ertragen. Sie kämpft .
Jetzt gehen ihr momentan die Haare büschelweise aus, obwohl das bei Gemzar nicht so üblich ist.
Sie meint das kommt von dem Oxialplatin.
Manchmal hat sie sehr schlechte Tage, wo sie sich einfach in ihr Zimmer einsperrt.
Am 24.10. fahre ich für eine Woche zu ihr und begleite sie auch zur Chemo nach Heidelberg.
Am o1.11 soll ein neues CT zeigen, ob sich was getan hat.
Am 11.11 fährt sie zur Kur nach Möritz, wo auch die Chemo angeblich weitergeht.
Wir sind guter Hoffnung.
Sie muss halt kämpfen.
Wer kämpft-kann verlieren.
Wer garnicht kämpft - hat schon verloren.

In diesem Sinne
Michaela

Doris Elena 06.10.2005 16:41

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo Michaela,

zunächst einmal finde ich es super, dass Du zu Deiner Schwester fahren wirst, um Sie direkt vor Ort zu unterstützen. Ich glaube, dass es wirklich wichtig ist für den anderen da zu sein. Ich schreibe Dir auch, weil Du die erste bist von der ich glaube, dass meine Mutter die gleiche Chemo bekommt wie Deine Schwester. Gemzar und Oxaliplatin. Haben die Ärzte Deiner Schwester auch gesagt, dass man mit letzterem Medikament sehr kälteempfindlich wird? Angeblich erhöht das Medikament die Überlebenschancen im Vergleich zu alleiniger Gemzar Chemo...Meine Mutter hat einen inoperablen Tumor mit Metastasen und hat nun gerade diese Woche die zweite Chemo hinter sich. Bauchschmerzen hatte sie beim ersten mal auch aber wir haben das mit Novalgin Tropfen gut behandeln können. Diesmal - beim zweiten mal- geht es ihr mom eigentlich ganz gut aber die Nebenwirkungen kommen ja auch immer erst ein paar Tage später. Ich hoffe Du bleibst weiterhin stark und ich glaube fest daran, dass Deine Schwester ebenso stark genug ist.

LG Doris

österreich 06.10.2005 18:22

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Liebe Doris,

ich wurde ebenfalls gleichzeitig mit Gemzar und Oxaliplatin behandelt. Oxaliplatin erhöht tatsächlich die Kälteempfindlichkeit. Ich konnte ein, zwei Tage nach der Therapie nur erschwert Dinge aus dem Kühlschrank bzw. dem Gefrierschrank holen. Es war ein unangenehmes, aber nicht schmerzendes Gefühl und hat sich immer wieder schnell gegeben. Ich habe allerdings im Winter auch auf Kälteeinwirkung von außen reagiert, dh ich hatte ein komisches Gefühl rund um Mund- und Augenpartie wenn es kalt war, so als ob sich der Mund von allein zusammenziehen und spitz würde und es ist mir schwergefallen die Augen zu öffnen. Das ist mir aber nur am Tag nach der Therapie und nur wenn es wirklich sehr kalt war passiert!

Liebe Grüße

Edith

Ela 06.10.2005 22:13

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo,
Vielen Dank für die Antworten.
Mit der Kälteempfindlichkeit,das stimmt bei meiner Schwester auch.
Das ist aber nicht so gravierend.
Die starken Bauchschmerzen,und jetzt gehen ihr auch noch die Haare aus,obwohl das bei Gemzar gar nicht unbedingt passieren soll .
Jeder Körper reagiert eben anders.
Dann die weite Anreise von Hannover nach Heidelberg zur Chemo.
Hin geht ja, aber zurück geht es ihr dann doch nicht so gut.
Wer kennt denn in Hannover eine Klinik, wo man sich gut aufgehoben fühlt.
Vielleicht kann man die nächste Staffel Chemo dann dort weiterdurchführen lassen.
Ich werde versuchen mich intensiv um mein schwesterchen zu kümmern,was ja nicht immer möglich ist,da ich auch weiter weg von ihr wohne.
Bis bald wieder

Liebe Grüsse
Michaela

Eike 06.10.2005 23:29

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Liebe Michaela,

unsere Hausärztin hatte meinem Mann vor einiger Zeit mal die Medizinische Hochschule in Hannover empfohlen. Sie hatte auf der Onkologie schon gearbeitet und hält sie für empfehlenswert.
Mein Mann hat sich dann aber für Lemgo entschieden, weil das hier in der Nähe ist und er zu den Ärzten großes Vertrauen hat - welches sich auch schon oft bestätigt hat.
Aber wie gesagt, die "MH" in Hannover soll sehr gut sein.

Viel Erfolg und liebe Grüße
MarionOWL

Ela 07.10.2005 10:39

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo Eike,
danke , das du mir die MH Hannover für meine Schwester emfehlen willst.
Haben wir selber aber sehr schlechte Erfahrung mit gemacht.
Die Ärzte dort, wollte nach einem Tumorrezidiv nichts mehr für sie tun.
Haben sie mit Gelbsucht heim geschickt,und wollten dann mit Chemo weiterbehandeln.Sie sollte sich mal aufs Sterben vorbereiten.
Das war nicht so toll.
Wir die Geschwister haben uns dann mit Heidelberg in Verbindung gesetzt,und dort wurde sie nochmals opperiert.
Die Gallenwege wurden frei gelegt,und das Rezidiv verkeinert.
Auch jetzt bekommt sie ja Chemo, aber sie L E B T:
Nur ist die Anfahrt nach Heidelberg von Hannover doch recht anstrengend.
Also Medi Hannover kommt auf keinen Fall in Frage.
Vielleicht kennt ja jemand eine andere Klinik.
Kann man sich den auch in den Kliniken nach der Chemostation erkundigen und vielleicht mal ansehen.
Ich möchte , das meine Schwester sich wohlfühlt, während der Gabe,und bestens versorgt wird.

Liebe Grüsse
Michaela

Eike 07.10.2005 11:19

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Liebe Michaela,

tut mir leid, dass mein Tipp keine Hilfe war. Aber so ist das eben, der eine schwört darauf, der andere ist entsetzt.
Es hat sich aber bestätigt, dass Heidelberg mal wieder die richtige Adresse war. Das wurde ja schon oft hier im Forum geschrieben.
Ich wünsche euch auf alle Fälle, dass ihr die richtige Hilfe findet.

Zuversichtliche Grüße
MarionOWL

Katharina 07.10.2005 13:22

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo Michaela,
die Chemo kann auch ambulant in einer onkologischen Praxis gegeben werden. Dann ist die Reise nicht so beschwehrlich und Deine Schwester kann sich Ihre Kraft für den Kampf gegen den Tumor aufsparen.
Ihr könnt dann ja dennoch für die regelmäßigen Nachuntersuchungen nach HD fahren. Sprecht mal mit den Ärtzen in HD, die werden das bestimmt befürworten und Euch evtl. sogar eine Adresse geben können.
Deine Schwester ist noch jung. Ihr solltet Euch wirklich an Petra Loos orientieren. Sie hat es geschafft, obwohl Sie auch schon als austherapiert gegolten hat.
LG und alles Gute.

Ela 07.10.2005 13:50

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo,Katharina undMarion.

Erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten.
Das mit der onkologischen Praxis ist ein guter Tipp.
Ich fahre ja am 24.1o. zu meiner Schwester.Und am 27.1o. reisen wir dann zur nächsten Chemo nach Heidelberg.
Ich werde dann vor Ort mit dem Onkologen dort über dieses alles sprechen.
ich denke auch, das die dort Verständnis aufbringen werden,und uns eine andere Möglichkeit anbieten.

Es grüsst euch Michaela

Doris Elena 07.10.2005 14:24

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Liebe Edith,

vielen Dank für die Information. Ich muss sagen es ist wirklich immer beruhigend, wenn man von jemandem hört, dass er ähnliche Nebenwirkungen hat und man somit doch irgendwie nichts falsch macht hinsichtlich der Auswahl an Chemo-Kombinationen. Darf ich Dich fragen wie lange Du schon diese Mittel bekommst? Die Ärzte haben mir gar keine richtige Auskunft darüber gegeben. Ich habe nur im Forum immer gelesen, dass man wohl einen Zyklus an Chemo von 6 bis 7 mal hat und dann muss man erstmal weitersehen, nachdem man Kontrolluntersuchungen gemacht hat.

Liebe Grüße
Doris

Ela 08.10.2005 14:01

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Hallo,Doris

Ich weiss nicht genau ob du mich meinst,eine Elena so wie du sie genannt hast ist hier nicht dabei.

Also meine Schwester hat die zweite Gabe Gemzar/Oxialiplatin bekommen.
Nach eine Woche hat sie keine Nebenwirkungen mehr und ist wieder Mensch so wie sie selbst sagt. Aber dann geht es ja bald wieder mit der 3. Gabe los.
Sie bekommt die Chemo zum 1. Mal das heisst der erste Zyklus.
genaues darüber habe ich in der ersten Nachricht hier geschrieben,. Dort kannst du nachlesen,wie und warum.
Ich hoffe ich konnte helfen .
Michaela
Ach so, nach 4 Gaben Chemo kommt die Kontrolluntersuchung.
Dann wird entschieden wie es weitergeht.

österreich 08.10.2005 17:14

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Liebe Doris,

ich werde mittlerweile mit einer anderen Chemo behandelt. Aber mir wurden Anfang des Jahres insgesamt 6 Zyklen Gemzar und Oxaliplatin verordnet. Am ersten Tag Gemzar und Oxaliplatin, am 8. Tag nur Gemzar, dann 14 Tage Pause, Wiederholung 1. und 8. Tag siehe oben... Das ganze wäre für 6 mal vorgesehen gewesen, allerdings hat meine Leber das nicht ausgehalten und zudem sind auch noch Metastasen dazugekommen. Jetzt werde ich mit Taxodere behandelt, vertrage die neue Chemo recht gut. Insgesamt sind wieder sechs Zyklen geplant (1. Tag, 8. Tag, 16. Tag, 14 Tage Pause....). Die Kombination Gemzar und Oxaliplatin gilt als die Standartmethode bei BSDK! Darauf kann man sich also verlassen, wenn's auch nicht in jedem Fall hilft.

Liebe Grüße

Edith

Doris Elena 10.10.2005 11:37

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Liebe Michaela (Ela),

ich glaube Du hast dich ein wenig verlesen. ;) Mein zweiter Vorname ist Elena . Aber ich finde es trotzdem sehr lieb, dass Du mir geschrieben hast und mich nochmals über die Chemo Zyklen informiert hast. Ich hoffe Deiner Schwester gehts gut soweit. Ich fiebere immer den Tagen nach der Chemo zu, an denen ich merke, dass es meiner Mutter wieder besser geht und sie sogar mal wieder lachen kann. Dann habe ich manchmal das Gefühl, dass sie gar nicht krank ist. Und wenn wir dann etwas zusammen unternehmen fällt mir plötzlich auf, dass Ihre Haare auf einmal dünner sind und auch viele herunterfallen auf Ihre Schultern. Immer dann werde ich schlagartig in die Realität zurück geholt und begreife schmerzlich wie es eigentlich um sie steht...

Ich schicke Dir ganz liebe Grüße
Doris

Doris Elena 10.10.2005 11:42

AW: Nebenwirkungen bei Chemo
 
Liebe Edith,

vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich habe bereits meiner Mutter erzählt, dass Du auch mit dem Präparat behandelt wurdest und konnte ihr so ein wenig die Angst vor der Kälteempfindlichkeit nehmen, da wir ja ursprünglich dachten, dass das immer schlimmer wird. Ich habe auch furchtbar Angst, dass sich die Chemo negativ auf die Organe auswirkt und dann alles umsonst ist aber daran darf man glaube ich nicht denken. Es freut mich, dass Du die jetzige Chemo gut verträgst. Bei meiner Mutter sind bereits Metastasen vorhanden und ich hoffe einfach nur, dass sie die Krankheit irgenwie bekämpfen kann solange wie möglich. Ich habe in letzter Zeit viel über Selbstheilungskräfte gelesen und ich denke, dass man mit seinen Gedanken und seiner Einstellung schon auch den Körper in irgendeiner Form beeinflussen kann. Ich denke, dass Du auch ein sehr positver Mensch bist und wünsche Dir ganz viel Kraft bei der neuen Chemo und dass Du sie auch weiterhin so gut verträgst.

Ganz liebe Grüße
Doris

Ela 16.10.2005 11:54

Dr. Aigner??
 
Hallo,ich bin erst kurz im Forum.
Ich brauche ganz schnell eure Hilfe.
Ich habe schon in vorigen Themen : Nebenwirkungen bei Chemo von meiner Schwester erzählt.
Sie bekommt nach BSDK Rezidiv seit 6Wochen Chemo in Heidelberg. Ist also ärztlich bestens versorgt.
Jetzt rief sie mich an,und erkundigte sich über Dr. Aigner.
Ich habe hier im Forum schon negatives über ihn gelesen.Weiß aber nicht mehr genau wo.
Möchte dieses meiner Schwester auch weitergeben,da sie sehr große Hoffnung auf ihn setzten, die ewtl. nicht erfüllt werden kann.
Bitte schreibt doch, was ihr für Erfahrungen mit ihm gemacht habt, und ob jemand näheres über seine Behandlungsmethode weiß. Es soll sehr viel Geld kosten.

Vielen Dank im Voraus

Michaela

Katharina 16.10.2005 12:37

AW: Dr. Aigner??
 
Hi Ela,
ich glaube in Stefanie und Ottmars Thread steht so einiges über Prof. Aigner.
Es gibt, so weit ich weis, aber auch die gleiche Behandlingsmöglichkeit in einer anderen Klinik. Ich glaube es war Hammelburg. Die Behandlungsmethode ist aber doch sehr intressant.
Alles Gute Euch

Sonja A. 16.10.2005 12:40

AW: Dr. Aigner??
 
http://www.krebs-kompass.org/Forum/...360&eintrag=260

hier sind erfahrungen zu dr. aigner auf den seiten 14-16.

es hört sich alles sehr gut an. der schein kann trügen.

von dr. herwart müller in hammelburg habe ich hingegen nur gutes gelesen.

sonja

stefanie war mit ottmar da und volker war auch bei aigner. alle drei verließen wohl abgeschreckt die örtlichkeiten.

meine erfahrungen findest du in dem link. ich wollte vor einem jahr mit papa zu aigner, habe mich aber zum glück schlau gemacht.

Sonja A. 16.10.2005 12:43

AW: Dr. Aigner??
 
der hier müsste funktionieren:

http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...&page=14&pp=20

Thread: "BSDK mit Lebermetastasen 32 Jahre alt"
S. 14-16

Ela 16.10.2005 14:11

AW: Dr. Aigner??
 
Hallo, Ihr lieben Helfer

Ist das eine rationale Chemo die Aigner oder Müller durchführen --und was ist das. Wie wird sie angewandt.
Kann man die nach der Wipple OP überhaupt noch anwenden. #
Für baldige Nachrichten wäre ich sehr dankbar. da ich diese immer gleich an meine Schwester weiterleite.

Michaela

Sonja A. 16.10.2005 17:54

AW: Dr. Aigner??
 
hallo ela,

hast du die links gelesen? darin steht viel von meinen erfahrungen mit aigners art und weise (ich empfinde sie als menschenverachtend, ein anderer arzt (NICHT dr. müller) nannte ihn scharlatan). zudem kostet die behandlung auch noch über 5000 euro/woche.
unten sind infos zu möglichkeiten bei einem rezidiv in hammelburg.

mail den dr. müller einfach an, er wird schnell antworten. ihr könnt ihm ja die unterlagen faxen und so sehen, ob er mehr machen könnte.

nur zur info: aigner würde auch noch menschen kurz vorm sterben behandeln. DAS ist menschenverachtend. meinen papa wollte er trotz schlechtester werte behandeln. fachlich falsch dazu auch noch. er wollte trotz bauchfellmetastasen regionale chemo an der bauchspeicheldrüse durchführen. das geht halt nicht. "money makes the world go 'round".







http://www.surgicaloncology.de/

REZIDIVIERENDES BAUCHSPEICHELDRÜSENKARZINOM
Die Behandlung kann eine der folgenden sein:


Chemotherapie.
Hyperthermie.
Externe Bestrahlung zur Linderung von Symptomen;
Behandlung zur Linderung von Schmerzen;
regionale Chemotherapie mit und ohne elektrisches Feld
Biologische Therapie.



Krankenhaus Hammelburg GmbH
Onkologische Chirurgie

Ofenthaler Weg 20

D-97762 Hammelburg



Telefon: 09732 - 900156
Telefax: 09732 - 900159

E-Mail Adresse:
h.mueller@surgicaloncology.de

Sonja A. 16.10.2005 17:54

AW: Dr. Aigner??
 
Regionale Chemotherapie

Unter dieser Therapieform versteht man den zielgerichteten Einsatz von Zytostatika in bestimmten Körperregionen. Sinn einer solchen regionalen Anwendung von Chemotherapeutika ist die Erhöhung der lokalen Wirkstoff-Konzentration bei ggf. gleichzeitiger Reduktion von Nebenwirkungen. Durch die Erhöhung der Chemotherapeutika-Konzentration am Tumor soll die bestehende Resistenz der Tumorzellen durchbrochen werden, um damit die Effektivität zu verbessern. Dass gleichzeitig die Nebenwirkungsrate für den ´Rest´- Körper gesenkt werden kann, ist ein positiver Begleiteffekt.
Als Therapieoptionen der regionalen Chemotherapie stehen dabei vornehmlich drei verschiedene Applikationsformen zur Verfügung :

Intraarterielle Infusion mittels angiographisch platzierter Katheter. Hierbei werden die Therapeutika über einen speziellen Katheter, der in die Tumor versorgende Schlagader eingelegt wird, direkt in den Tumor verabreicht.
Intraperitoneale Applikation. Dabei werden die Therapeutika direkt in den Bauchraum verabreicht, wobei ein Konzentrationsvorteil von bis zu 1 : 1000 erreicht werden kann.

Simone W. 16.10.2005 18:02

AW: Dr. Aigner??
 
Hallo Michaela ,
ich habe wegen der reginalen Chemotherapie nach Rezidiv (bei meinem Vater)
mit Professor Klapdor telefoniert .
Der erklärte mir , dass die regionale Chemotherapie nach einer Whipple-Operation den Tumor an der Bauchspeicheldrüse nicht mehr erreichen kann , weil bei dieser großen Operation die meisten zuführenden Blutgefässe entfernt wurden .
Sonja hat ja die Vorgehensweise gut erklärt. Daraus wird ersichtlich , dass das Medikament über die Blutgefäße direkt an den Tumor geleitet wird.
Allerdings sagte Prof. Klapdor , daß man diese Behandlungsmethode mal im Hinterkopf behalten soll , wenn bei der Erkrankung die Lebermetastasen in den Vordergrund treten . Die könne man dann über die Beinvene mit regionaler Chemo behandeln.
Am besten rufst Du mal selber bei einem der Spezialisten an und lässt es Dir erklären . Das ist ja auch von Fall zu Fall anders .
Alles Gute für Euch ,
Simone

Ela 16.10.2005 18:09

AW: Dr. Aigner??
 
Liebe Sonja

Vielen ,vielen lieben Dank.
Habe alles sofort zu meiner Schwester weitergemailt.
Nächsten Sonntag fahre ich aber auch für 1 Woche zu ihr.
Dann werden wir dieses auch alles persönlich besprechen.
Auch zur nächsten Chemo Gabe nach Heidelberg werde ich mitfahren.
Sie liest natürlich auch in der Zeitung,und hört hier und da etwas ,wobei sie Hoffnung schöpft.
Soll sie aber auch. Das trägt dazu bei, Kraft für den Kampf gegen dieses schreckliche Ungeheuer in ihr zu sammeln.#
Diesen Forum möchte ich ihr zum l esen nicht so gern empfehlen, da sie auch noch sehr jung ist,und noch so gern viele Jahre mit ihrem Mann und ihren Kinder erleben möchte.
Natürlich gibt es auch die Berichte von Hildegard und Petra loos,die mich als Angehörige immer wieder mutivieren.
Nochmal Danke
Michaela

Ela 16.10.2005 18:20

AW: Dr. Aigner??
 
Vielen Dank auch an dich Simone.

Ihr seid hier alle so lieb Forum.
Es tut gut,das man hier sofort Hilfe auf Fragen bekommt.

Michaela

Simone W. 16.10.2005 18:32

AW: Dr. Aigner??
 
Na ,das ist doch selbstverständlich !
ich frag Euch ja selber dauernd Löcher in den Bauch und ich finde es auch toll, daß irgendwie immer jemand da ist der einem Antwort geben kann. Was der eine nicht weiß , weiß der andere .
Das ist ja der Sinn des Forums und es ist doch einfach schön , zu sehen , daß es noch Orte gibt , an denen Menschen einander helfen :)

Sonja A. 16.10.2005 18:48

AW: Dr. Aigner??
 
öhm ihr lieben, ich habe vergessen zu schreiben, dass die erklärung von dr. müllers seite ist.
;-)

alles erdenklich gute für euch.

sonja

Simone W. 16.10.2005 18:56

AW: Dr. Aigner??
 
na trotzdem gut recherchiert !

Ela 20.10.2005 13:50

Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
Hallo an alle,

Ich habe schon einige Fragen hier im Forum gestellt. Kann man nachlesen unter Dr, Aigner.??
Nachdem ich nicht so viel gutes über ihn gehört habe, aber das ein Dr. Müller ähnliche Behandlungen duchführt,möchte ich doch gern Patienten von ihm kennenlernen.
Wer hat sich in Hammelburg behandeln lassen, oder kann mir irgend etwas darüber schreiben.
Ich würde mich sehr darüber freuen.

Michaela

Sonja A. 20.10.2005 14:27

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...ght=Hammelburg

hier steht alles drin...zumindest alles wichtige. die behandlung dort soll wirklich sehr gut und menschlich sein.

mail dr. müller an.
er wird dir antworten.

alles gute, sonja

Anita 20.10.2005 14:59

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
Liebe Michaela,

ich bin seit drei Jahren Dr. Müllers Patientin (Eierstockkrebs) und bin mit der Behandlung sehr zufrieden. Gerne beantworte ich dir deine Fragen, nur zu :) !

Liebe Grüsse
Anita

Ela 20.10.2005 16:47

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
Liebe Sonja, liebe Anita,

Erst einmal vielen lieben Dank für eure schnellen Antworten.
Ich habe bereits in andren Artikel z.b. Nebenwirkungen bei Chemo ,und Wer kennt Dr. Aigner über die BSDK-Erkrankung meiner Schwester berichtet.
Sie bekommt nach einen Rezidiv seit 8 Wochen jedes 2. Wochenende
Chemo mit Gemzar und Oxaliplatin.
Nach anfänglichen Schwirigkeiten verträgt sie dies jetzt ganz gut.
Die Einstellung dazu stimmt auch einigermaßen.
Nun hat sie in der Zeitung über Dr. Müller in Hammelburg gelesen,und ist voller Hoffnung.
Ich möchte mich natürlich vorweg erkundigen,ob eine Behandlung für sie nach der Wipple OP in 2oo4 und dem lokalen Tumorrezidiv möglich wäre.
Es sind soweit ich weiß keine Metastasen vorhanden.
Vielleicht kann mir ja jemand von euch vorweg eine Info geben.
Am Sonntag fahre ich zu ihr, dann kann alles mit ihr besprechen.
Muss man die Behandlung dort selbst bezahlen?
Wie nennt man die Behandlung dort?
Wo ist Hammelburg?
Ihr merkt ,ich habe viele Fragen. :rotenase:

Eure Michaela

Anita 20.10.2005 17:58

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
Liebe Michaela,

anders als bei Dr. Aigner, ist die Behandlung mit regionaler Chemotherapie in Hammelburg nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden. Allerdings wird deine Schwester eine Kostenübernahme-Erklärung der Krankenkasse vor der Behandlung vorlegen müssen.

Ich empfehle euch, mit Dr. Müller per eMail in Kontakt zu treten h.mueller@klinik-hammelburg.de und ihm einen kurzen Bericht über den Krankheitsverlauf sowie die bisherige Behandlung zu geben. Im Normalfall bekommt ihr innerhalb von 24 Stunden Antwort.

Hammelburg liegt ca. 50 km von Würzburg entfernt, Nähe Bad Kissingen.

Ab Sonntag werde ich wahrscheinlich für längere Zeit zur stationären Behandlung in Hammelburg sein. Falls du bis dahin weitere Fragen hast, werde ich sie dir gerne beantworten.

Liebe Grüsse
Anita

Sonja A. 21.10.2005 12:13

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
liebe ela,

bitte richte genau diese fragen an dr. müller.
er wird sie dir beantworten. warum schicktst du ihm nicht einfach eine email? er ist superlieb und antwortet schnell.

Muss man die Behandlung dort selbst bezahlen? ihr müsst nichts bei der krankenkasse beantragen. dr. müller muss sein ok geben, dann bezahlt das die krankenkasse.
Wie nennt man die Behandlung dort? das kann man nicht sagen, ich weiß ja nicht, was dr. müller machen würde.
Wo ist Hammelburg? habt ihr einen atlas zuhause? dort wirst du hammelburg finden.

lg, sonja

Ela 21.10.2005 13:56

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
Vielen lieben Dank,
an euch.

Ihr habt mir sehr geholfen.
Am Sonntag werde ich alles mit meiner Schwester und meinem Schwager besprechen.
Am Mittwoch fahren wir das letzte Mal nach Heidelberg zur Chemo.
Dann wird ein CT gemacht.
Dann eine Kur in Müritz an der Ostsee.
Danach soll die Chemo weitergehen.
Vielleicht auch in Hammelburg.
Ansonsten in Hannover in einer Klinik. Die Protokolle werden aber weiterhin nach Heidelberg geschickt.
Erst man sehen was Dr. Müller sagt.
Bin ja mal gespannt.

Kann mich ja nächste Woche , wenn ich wieder daheim bin hier im Forum wieder melden
Bis dann
Eure Michaela

Simone W. 21.10.2005 14:37

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
Hallöchen ,
also Hammelburg hat PLZ 977 irgendwas und liegt etwas oberhalb von Schweinfurt.
Mir hat man erklärt , dass die regionlae Chemo nach einer so grossen OP nicht mehr möglich ist , weil man an die zum Tumor (also zur Bauchspeicheldrüse) hinführenden Blutgefäße müsste und die werden grösstenteils bei der OP entfernt .
Aber ich bin sicher Dr. Müller hat noch andere Therapievorschläge.
Ich bin sehr gespannt auf Deinen Bericht !
Alles Gute *daumendrück*
Simone

Ela 02.11.2005 20:41

AW: Wer hat Erfahrung mit Hammelburg?
 
Hallo,

Also, nicht so gute Nachrichten.
Meine Schwester kann in Hammelburg nicht behandelt werden.
Der Dr. Müller hat uns per Email und auch per Post geschrieben,das daduch das die Wipple OP vorgenommen worden ist,die umliegenden Venen und Blutgefäse mit entnommen wurden.Somit kann keine regionale Chemo duchgeführt werden.
Jetzt wird sie weiter mit Chemo Gemzar und Oxialplantin alle 2 Wochen behandelt.
Es geht ihr aber soweit ganz gut.:remybussi
Wollte euch informieren.
Falls neue Fragen auftreten,melde ich mich wieder.
Vielen Dank für eure Hilfe

Michaela


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