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-   -   Veränderung (https://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=16200)

edfried 24.01.2006 15:03

Veränderung
 
Hallo
Mein Name ist Frank Schmidt, ich bin 44 Jahre alt.
Im Oktober 2004 wurde bei einer Untersuchung durch
meine Hautärztin ein Muttermal entfent.
Es stellte sich heraus das es sich um ein Malignes Melanom
handelte. Da das Melanom "nur" 0,2mm tief war, galt ich
nach einer üblichen OP (großräumiges rausschneiden des Melanoms)
als geheilt.
Vielleicht bin ich ja auch vom Krebs geheilt?
Nur in meinem Wesen habe ich mich ,so wie ich es meine, absolut verändert
Viele Sachen die mir früher richtig Spaß gemacht haben interessieren
mich nicht mehr.
Ich möchte gern wissen ob es jemanden ähnlich ergangen ist wie mir
und was er aus dieser Situation gemacht hat.

Patricia2 25.01.2006 18:12

AW: Veränderung
 
Hallo Frank,

ich kann dazu noch nicht so viel sagen, da ich meine Diagnose noch sehr frisch habe. Aber ich kann mir schon vorstellen das man sich verändert.

Allerdings denke ich eher, dass ich viele Sachen fortan viel bewusster erleben werde und besser zu schätzen wissen weiß. Ich denke, dass mich einige Labalien ( Klausuren, etc...) in Zukunft nicht mehr so stressen werden.

Findest du deine Veränderung negativ? Warum ist dies so?

Patricia

Anni79 25.01.2006 20:21

AW: Veränderung
 
Hallo edfried!

So eine Diagnose - in erster Zeit egal welchen ausmaßes, allein das Wort "Krebs" reißt einen schon den boden unter den Füßen weg.
"Als geheilt gelten" - ich denke davon kannst du auf jeden fall ausgehen, bei deiner geringen diagnose.
Zum Thema "Veränderung" hatte ich schon einmal im Thread "Malignes melanom" vor ca. 2-3 Monaten gepostet. Veränderungen - im Sinne von Bewußtheit, tägl. Dankbarkeit, Heranwagen ans lösen lange vor sich hergeschobener noch unausgesprochener Konflikten mit lieben Mitmenschen, erlernen von täglicher lebensfreude, positiver Ausstrahlung/Optimismus...all das sind sachen die die Diagnose MM bei mir ausgelöst haben. Ich will keinesfalls behaupten dass ich diese selbst gesteckten Ziele bereits erreicht habe - nein, ich arbeite immer noch daran...
Interessenverluste kenne ich nicht, im Gegenteil habe ich Interessen/Kurse die ich schon immer mal machen wollte angefangen und dafür zunächst andere Hobbys zurückgesteckt.

Wenn ich mir dein posting durchlese, lese ich zwischen den zeilen Niedergeschlagenheit. Hast du jemanden mit dem du über die Diagnose, Ängste, Zweifel reden kannst? und der dir zuhört, sich zeit nimmt?
Hier im Forum stöst du immer auf offene Ohren auch wenn dir das den direkten Kontakt nur schwer erstetzen kann.
Ansonsten gibt es Selbsthilfegruppen oder professionelle Hilfe.

:knuddel:

Liebe Grüße

Anni

Claudia Junold 25.01.2006 21:04

AW: Veränderung
 
Hallo liebe Anni :winke:,
schööööön mal wieder von Dir zu hören und DANKE für Deinen Beitrag! Es deckt sich genau mit dem, was ich meine, nämlich, daß man Positives aus einer derartigen Lebenskrise ziehen kann! Im Chinesischen gibt es interessanterweise für "Krise" und "Chance" nur ein Zeichen! Der Krebs konnte sich nicht von ungefähr einnisten und ein MM hat immer auch mit der Psyche zu tun. Deshalb ist es ja auch so enorm wichtig, diese Erkenntnisse, die Du genannt hast, zu bekommen. Es spricht eher für Stärke denn für Schwäche, nach einer derartigen Diagnose - und sei sie noch so klein - sich professionelle Hilfe zu holen. Ich habe noch von niemandem mit einem MM gehört, dessen Psyche nicht etwas "Pflege" nötig gehabt hätte! Wird die Psyche "gesund", steigt gleichzeitig die Stärke des Immunsystems und Krankheiten haben eine sehr viel schlechtere Chance!

Hallo Frank,
meinst Du, daß sich die Wertigkeiten verschieben (was ja durchaus positiv sein kann) oder hast Du wirklich einen Teil Deiner Lebensfreude eingebüßt? Wenn es so sein sollte, daß Du Dich tatsächlich niedergeschlagen oder so fühlst, würde ich Dir erst recht zu einer Psychotherapie raten.

Herzliche Grüße an Euch beide von

Claudia

edfried 26.01.2006 10:33

AW: Veränderung
 
Zitat:

Zitat von Claudia Junold
Hallo liebe Anni :winke:,
schööööön mal wieder von Dir zu hören und DANKE für Deinen Beitrag! Es deckt sich genau mit dem, was ich meine, nämlich, daß man Positives aus einer derartigen Lebenskrise ziehen kann! Im Chinesischen gibt es interessanterweise für "Krise" und "Chance" nur ein Zeichen! Der Krebs konnte sich nicht von ungefähr einnisten und ein MM hat immer auch mit der Psyche zu tun. Deshalb ist es ja auch so enorm wichtig, diese Erkenntnisse, die Du genannt hast, zu bekommen. Es spricht eher für Stärke denn für Schwäche, nach einer derartigen Diagnose - und sei sie noch so klein - sich professionelle Hilfe zu holen. Ich habe noch von niemandem mit einem MM gehört, dessen Psyche nicht etwas "Pflege" nötig gehabt hätte! Wird die Psyche "gesund", steigt gleichzeitig die Stärke des Immunsystems und Krankheiten haben eine sehr viel schlechtere Chance!

Hallo Frank,
meinst Du, daß sich die Wertigkeiten verschieben (was ja durchaus positiv sein kann) oder hast Du wirklich einen Teil Deiner Lebensfreude eingebüßt? Wenn es so sein sollte, daß Du Dich tatsächlich niedergeschlagen oder so fühlst, würde ich Dir erst recht zu einer Psychotherapie raten.

Herzliche Grüße an Euch beide von

Claudia


Hallo Claudia

Vielen Dank das du mir geantwortet hast.
Ich glaube nicht das ich von meiner Lebensfreude etwas verloren habe
Das was Anni schreibt trifft schon besser zu. Niedergeschlagen würde ich
eher dazu sagen.
Es gab in meinem Leben für mich schon so viele Schicksalsschläge mit
denen ich fertig werden musste,das so wie ich es denke irgendwann
die Kraft nachlässt.
Als ich 7Jahre alt starb meine Mutter an Krebs
Als ich 11 Jahre alt war starb mein Vater an Krebs
Es folgte ein Leben in einem Heim.
Jetzt will ich aber nicht damit sagen das mein Leben dadurch den
Bach runter ging.Ganz das Gegenteil war der Fall.Von nun an
versuchte ich immer ein bischen besser zu sein als die anderen,
was mir auch fast immer gelang. Mit 18 Jahren hatte ich einen Beruf erlernt
eine eigene Wohnung und mein Auskommen. Mit 22 Jahren heiratete ich
(habe zwei erwachsene Kinder) und bin auch heute noch mit meiner Frau
zusammen.Mit 24 Jahren machte ich mich selbstständig, was ich auch heute noch bin. Alles war gut und lief prima. Dann kam das Jahr 1990 .
Meine ältere Schwester bekam Brustkrebs und starb ein Jahr später.
Krebs! Krebs! Krebs! ich konnte dieses Wort nicht mehr hören.
Ich kämpfte aber weiter und versuchte meiner Familie gegenüber ein
gutes Vorbild zu sein. Hängenlassen gild nicht,das war immer meine
Überzeugung gewesen.
Dann kam das Jahr 2004! wieder das WORT KREBS!
Ich denke an Hand meiner Schilderung kannst Du nun besser erkennen
warum ich vielleicht Niedergeschlagen bin.
Ich danke nochmals für eure Antwort auf meinen ersten Brief und werde
versuchen alles in meinem Leben ein wenig lockerrer zu sehen

Viele liebe Grüße

asterix 26.01.2006 10:46

AW: Veränderung
 
Hallo Frank, ich möchte dir meine Bewunderung und Hochachtung entgegen bringen. Ich finde es sehr bemerkenswert wie du nach all diesen Schicksalsschlägen immer weiter positiv nach vorne denkst RESPEKT!!!!!. Versuche weiter diese Einstellung zu leben, und wenn du im Moment eben niedergeschlagen bist, du hast doch alles Recht der Welt dazu. Ich denke auch nicht, das es eben aufgrund deiner Einstellung, lange anhält, und schon bald hast du wieder die Positive Power.Wenn ich deine MM Diagnose richtig gelesen habe, brauchst du dir deswegen glaube ich keine Sorgen machen. Ich drücke dir auf jedenfall die Daumen das du mit der Krankheit mit dem Namen K.... in den nächsten 50 Jahren ;) nichts mehr zu tun haben wirst. Liebe Grüße asterix

Claudia Junold 26.01.2006 11:03

AW: Veränderung
 
Hallo lieber Frank,

weiß Du, eigentlich bist Du so der typische Mensch, der Krebs bekommt. Versteh mich bitte nicht falsch! Du hast schon so viel Schlimmes erleben und hinnehmen und Dich immer wieder durchboxen müssen, immer aufstehen und kämpfen müssen und nie wirklich Zeit gehabt, um Dich um den "Frank in Dir drinnen" zu kümmern. Auch das "nie hängenlassen" und "Vorbild sein" gehört dazu. Irgendwo hab ich auch mal gelesen: "Krebs ist die Krankheit der netten Menschen".... Es ist bekannt, daß Krebs (und eben gerade Hautkrebs!) Menschen bekommen, denen einfach zu viel "unter die Haut" gegangen ist. Deshalb gehört - zumindest im Rahmen einer ganzheitlichen Krebsbekämpfung und Metaprophylaxe (deren überzeugter Anhänger ich ja ab bin :) ) unbedingt auch eine Psychotherapie dazu. Jetzt bist Du ja offenbar durchaus ein positiv eingestellter Mensch und Deine MM-Dignose war ja eigentlich auch vernachlässigbar - nur, vielleicht hast Du auch schon zu viel "schlucken" müssen und sicher hat Dir auch schon eine Menge auf den Magen geschlagen - und wer weiß, wie sich das in der Zukunft niederschlagen würde? Ich meine generell, daß JEDER Krebsbetroffene seine eigene Geschichte mitbringt und die wird selten positiv sein. Um für das weitere (gesunde) Leben aber die richtigen Weichen zu stellen und alle negativen Erfahrungen aufzuarbeiten, wird eine Therapie bei einem erfahrenen Psychotherapeuten, evtl. mit psychoonkologischer Zusatzausbildung immer angebracht sein. Ich selbst habe in meiner 4-jährigen Therapie so viel über mich und mein Leben gelernt - ich hätte es vorher nie für möglich gehalten!!! Dank dieser Erfahrungen kann ich trotz meiner schweren Diagnose mit der sehr schlechten Prognose sehr gut - und bis jetzt auch krebsfrei! - leben! Und genau das, lieber Frank, wünsche ich Dir auch von Herzen!

Übrigens kannst Du bei der möglichen ererbten Vorbelastung mit Krebs mit Selen, Enzymen und Vitamin C eine Menge vorbeugend tun.

Alles Liebe und Gute für Dich und Deine ganz Famlie!
Herzliche Grüße von

Claudia

edfried 26.01.2006 14:15

AW: Veränderung
 
Zitat:

Zitat von asterix
Hallo Frank, ich möchte dir meine Bewunderung und Hochachtung entgegen bringen. Ich finde es sehr bemerkenswert wie du nach all diesen Schicksalsschlägen immer weiter positiv nach vorne denkst RESPEKT!!!!!. Versuche weiter diese Einstellung zu leben, und wenn du im Moment eben niedergeschlagen bist, du hast doch alles Recht der Welt dazu. Ich denke auch nicht, das es eben aufgrund deiner Einstellung, lange anhält, und schon bald hast du wieder die Positive Power.Wenn ich deine MM Diagnose richtig gelesen habe, brauchst du dir deswegen glaube ich keine Sorgen machen. Ich drücke dir auf jedenfall die Daumen das du mit der Krankheit mit dem Namen K.... in den nächsten 50 Jahren ;) nichts mehr zu tun haben wirst. Liebe Grüße asterix

Danke lieber asterix
so etwas hat noch niemals jemand zu mir gesagt.

edfried 26.01.2006 14:19

AW: Veränderung
 
Zitat:

Zitat von Claudia Junold
Hallo lieber Frank,

weiß Du, eigentlich bist Du so der typische Mensch, der Krebs bekommt. Versteh mich bitte nicht falsch! Du hast schon so viel Schlimmes erleben und hinnehmen und Dich immer wieder durchboxen müssen, immer aufstehen und kämpfen müssen und nie wirklich Zeit gehabt, um Dich um den "Frank in Dir drinnen" zu kümmern. Auch das "nie hängenlassen" und "Vorbild sein" gehört dazu. Irgendwo hab ich auch mal gelesen: "Krebs ist die Krankheit der netten Menschen".... Es ist bekannt, daß Krebs (und eben gerade Hautkrebs!) Menschen bekommen, denen einfach zu viel "unter die Haut" gegangen ist. Deshalb gehört - zumindest im Rahmen einer ganzheitlichen Krebsbekämpfung und Metaprophylaxe (deren überzeugter Anhänger ich ja ab bin :) ) unbedingt auch eine Psychotherapie dazu. Jetzt bist Du ja offenbar durchaus ein positiv eingestellter Mensch und Deine MM-Dignose war ja eigentlich auch vernachlässigbar - nur, vielleicht hast Du auch schon zu viel "schlucken" müssen und sicher hat Dir auch schon eine Menge auf den Magen geschlagen - und wer weiß, wie sich das in der Zukunft niederschlagen würde? Ich meine generell, daß JEDER Krebsbetroffene seine eigene Geschichte mitbringt und die wird selten positiv sein. Um für das weitere (gesunde) Leben aber die richtigen Weichen zu stellen und alle negativen Erfahrungen aufzuarbeiten, wird eine Therapie bei einem erfahrenen Psychotherapeuten, evtl. mit psychoonkologischer Zusatzausbildung immer angebracht sein. Ich selbst habe in meiner 4-jährigen Therapie so viel über mich und mein Leben gelernt - ich hätte es vorher nie für möglich gehalten!!! Dank dieser Erfahrungen kann ich trotz meiner schweren Diagnose mit der sehr schlechten Prognose sehr gut - und bis jetzt auch krebsfrei! - leben! Und genau das, lieber Frank, wünsche ich Dir auch von Herzen!

Übrigens kannst Du bei der möglichen ererbten Vorbelastung mit Krebs mit Selen, Enzymen und Vitamin C eine Menge vorbeugend tun.

Alles Liebe und Gute für Dich und Deine ganz Famlie!
Herzliche Grüße von

Claudia

Hallo Claudia
Danke für deinen lieben Brief
Ich fahre jetzt erst einmal ein paar Tage in Urlaub und hoffe dann, das
es mir ein bischen besser geht.
Wenn ich darf werde ich mich danach noch einmal bei Dir melden
zwecks fragen nach einer Therapie
Alles Liebe
Frank

Claudia Junold 26.01.2006 16:39

AW: Veränderung
 
Lieber Frank!
Selbstverständlich jeder Zeit gern! Wenn es Dir lieber ist, kannst Du mir auch eine private mail schreiben. Klick einfach auf meinen Namen links oben, dann kannst Du mich über mein Profil direkt anmailen Allerdings fliege ich selbst auch Mitte Februar in Urlaub.
Genieße Deine freien Tage und erhol Dich recht gut!
Liebe Grüße

Claudia

Patricia2 26.01.2006 19:02

AW: Veränderung
 
Lieber Frank,

ich wünsche Dir einen schönen Urlaub und dass Du Kraft tanken kannst.

Patricia

edfried 26.01.2006 21:00

AW: Veränderung
 
Liebe Patricia
Dankeschön für deine lieben Zeilen
Auch ich wünsche Dir alles, alles Gute.
Behalte bitte deine positive Einstellung. Sie ist so glaube ich nun,
das beste was man in unserer Situation haben kann.
Liebe Grüße
Frank

edfried 09.03.2006 14:36

AW: Veränderung
 
Zitat:

Zitat von Patricia2
Lieber Frank,

ich wünsche Dir einen schönen Urlaub und dass Du Kraft tanken kannst.

Patricia

Hallo Patricia
Ich bin aus meinem Floridaurlaub zurück und muß sagen es geht mir
sehr gut.
Ich hoffe Dir auch.
Ich war übrigens gestern wieder mal beim Hautartzt, der mir wieder
einmal ein Muttermal entfernt hat. Das Ergebniss kommt in ca. 8 Tagen
Wie geht es Dir?

Patricia2 12.03.2006 17:57

AW: Veränderung
 
Hallo edfried,

schön, dass du ausgerechnet an meinem Geburtstag geschrieben hast, auch wenn du das sicher nicht wusstest :-)

Mir geht es prinzipiell gut. Ich lasse mir Morgen auch nochmal 2 Muttermale entfernen.

Lass mich wissen, wie Dein Ergebnis war, ja?

Wie war der Urlaub? Da warst du ja ziemlich lange weg, oder?

Pat

edfried 12.03.2006 21:49

AW: Veränderung
 
Zitat:

Zitat von Patricia2
Hallo edfried,

schön, dass du ausgerechnet an meinem Geburtstag geschrieben hast, auch wenn du das sicher nicht wusstest :-)

Mir geht es prinzipiell gut. Ich lasse mir Morgen auch nochmal 2 Muttermale entfernen.

Lass mich wissen, wie Dein Ergebnis war, ja?

Wie war der Urlaub? Da warst du ja ziemlich lange weg, oder?

Pat

Liebe Patricia
Meinen allerherzligsten GLÜCKWUNSCH nachträglich zu deinem Gebustag
Warum müssen die Male bei Dir entfernt werden?
Mein Urlaub in Florida war sehr schön, nur viel zu kalt.
Es hat stellenweise nachts Frost gegeben. Ich habe mich sehr gut
erholt. Mein damaliges Tief habe ich überwunden. Seit einiger Zeit
treibe ich auch wieder Leistungssport. Es hilft enorm. In Florida bin
ich jeden Tag 15 km gelaufen. Treibst du auch Sport? Wenn nicht
versuche es bitte einmal, es wird auch Dir helfen.
Später werde ich wenn du es möchtest mehr von meinem Urlaub schreiben
Alles Alles Gute und bis bald
Frank (edfried)

Claudia Junold 13.03.2006 17:48

AW: Veränderung
 
Hallo lieber Frank! :winke::winke::winke:

Da sind wir beide wieder vom Urlaub zurück :)! Klasse, daß es Dir in Florida so gut gefallen hat! Wir waren 2000 auch einen Monat dort und sind 7500km kreuz und quer durch den "Sunshine-State" gedüst.

Also, wenn Du noch Fragen hast, die ich Dir beantworten kann, mach ich das jetzt gern.

Viele liebe Grüße von

Claudia

edfried 15.03.2006 19:56

AW: Veränderung
 
Hallo Liebe Claudia
Schön wieder von Dir zu hören! Ich hoffe du hattest auch einen so schönen
Urlaub wie ich. Leider war ich noch nicht in Indien. Kann aber noch kommen.
Meine erste Frage ist. Hast du keine Angst vor der Sonne? Oder ist das Klima
zu dieser Jahreszeit nicht so heiß?
Bitte schreibe mir welche Biomittel du mir empfehlen würdest.
Jetzt möchte ich noch ein paar Zeilen speziel für dich und Asterix schreiben.
Bei meinem ersten Besuch in diesem Chat war ich ziemlich am Boden. Durch
eure netten Briefe habe ich wieder ein bischen Mut gefasst.
Was Asterix mit seinem kurzen Brief an mich erreicht hat ist einfach
klasse. Es ging mir sofort besser und jetzt bin ich schon wieder fast der
Alte. Vielen Dank auch an dich Claudia, das du mit deinen lieben Worten
versuchst anderen zu helfen.Ich werde versuchen auch dem ein oder
anderen hier im Chat so gut ich es kann zu helfen.
Danke das es solche Menschen wie euch gibt.

Bettina_Frbg 15.03.2006 20:09

AW: Veränderung
 
Hallo Edfried,

zum Thema Sonne kann ich dir schreiben was unser Hautarzt ( dem wirklich super und immer auf dem neuesten Stand ist ) uns sagte, als wir ihn fragten wohin wir denn noch in den Urlaub könnten. Er erklärte uns das wir hinfliegen könnten wohin wir wollen. Wichtig ist "einfach" nur: hoher Sonnenschutz, nicht in der Sonne braten ( was ja eigentlich eh selbstverständlich sein sollte ), bei Strandspaziergängen T-Shirt möglichst anlassen und eben auf keinen Fall einen Sonnenbrand riskieren. Er hat uns auch erklärt dass Chris auf keinen Fall die Sonne komplett meiden sollte, da die Haut einen bestimmten Selbstschutz aufbauen bzw. haben soll. ( wieder natürlich mit hohem Lichtschutzfaktor in die Sonne ).
Wir beide brauchen die Sonne, trotz Hautkrebs. Und das jetzt bitte niemand falsch verstehen !!! Uns gibt die Sonne einfach auch Wärme und ein schönes Gefühl.
Nachdem wir das ok vom Hautarzt hatten waren wir jetzt schon 2 mal auf Fuerteventura und Chris haben diese Urlaube sehr sehr gut getan. Beide male ohne auch nur den geringsten Sonnenbrand und er hat dadurch auch keine neuen Muttermale bekommen bzw. vorhandene haben sich nicht verändert.

Liebe Grüße und alles liebe für Dich
Bettina

Claudia Junold 16.03.2006 08:38

AW: Veränderung
 
Hallo lieber Frank!
Ja danke, ich hatte einen ziemlich anstrengenden, aber super interessanten und tollen Urlaub! Wir hatten über 35° und jeden Tag strahlend blauen Himmel.
Ich war noch nie ein "Grillhühnchen", das sich ewig an den Strand geknallt hat. In dem Monat in Florida haben wir es auf ganze zwei Strandbesuche gebracht... :0)) Als ich nach dem MM hier ins Forum kam, war ich total unsicher, wie ich künftig mit der Sonne umgehen sollte. Den ersten Sommer traute ich mich kaum aus dem Haus (auch wegen meiner halbseitigen Gesichtslähmung). Den zweiten Sommer machten wir eine Westanatolien-Rundreise und ich schmierte mich von Kopf bis Fuß mit Sonnencreme LSF 60+ ein und hüpfte trotzdem mit schlechtem Gewissen nur von Schatten zu Schatten. Das machte mehr Frust als Lust. Meine MM-Geschichte ist sowieso eine ganz spezielle und ich bin davon überzeugt, daß mein MM kein Sonnenkrebs ist. Zudem liegt mein Risiko auf Metas ungleich sehr viel höher als das Risiko auf ein Zweit-MM. Letztes Jahr machten wir eine Flußkreuzfahrt durch Rußland und wir hatten auch über 30°, Ich cremte die "Sonnenterrassen", also Gesicht, Schultern, Fußrücken nach wie vor mit LSF 60+ ein, den Rest mit LSF 20 - 30 und nahm zusätzlich einen breiten Pashminaschal mit, in den ich mich einhüllen konnte, wenn wir während der Führung länger in der Sonne stehen mußten. So habe ich es auch in Indien gehalten und damit kann ich jetzt gut leben und fühle mich nicht mehr wie ein Vampir, der erst nach Sonnenuntergang ins Freie darf. Es ist halt immer eine sehr persönliche Entscheidung und jemand der als Kind extrem viele Sonnenbrände hatte und besonders viele Male hat, wird vielleicht eine völlig andere Entscheidung treffen. Es gab hier im Forum sogar mal einen Bericht darüber, daß Sonne GUT beim MM wäre! Ich denke, wenn es nicht gerade die pralle Mittagssonne ist und man sich nicht unbedingt nur im Tanga braten laßt, muß man nicht komplett auf ein Leben im Freien verzichten. Allerdings wollten wir endlich Verwandte meines Mannes in Australien besuchen - und dorthin traue ich mich wegen der Extremstrahlung und des Ozonloches im Moment noch nicht. Aber wer weiß - vielleicht in ein paar Jahren!
Wegen meiner Liste der ganzheitlichen Metaprophylaxe kannst Du unter http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...ght=Aufenthalt nachlesen, da habe ich sie letzten Herbst reingestellt. Allerdings muß Du ganz sicher nicht alles 1:1 übernehmen. Dein Befund war ja ein ganz anderer als meiner. Wenn Du irgendwelche Fragen dazu hast, die ich Dir beantworten kann, dann immer raus damit. Und auch bitte nicht vergessen, wie wichtig die Psyche ist!
Ich freue mich, daß Du jetzt so viel besser anhörst, als bei Deinem 1. Posting.
Ich wünsch Dir, daß es Dir immer gut gehen möge!
Liebe Grüße von

Claudia

Roswitha 16.03.2006 08:38

AW: Veränderung
 
Hallo,
zum Thema Sonne und Hautkrebs möchte ich auch mal meine Erfahrungen schreiben. Ich habe von 3 verschiedenen Ärzten gesagt bekommen,dass das maligne Melanom nicht von der Sonne kommt. Letztens lag beim Dermatologen ein Prospekt, man hat vor zuviel Sonne gewarnt.Es ist erwiesen, dass bis auf den schwarzen Hautkrebs die Sonne das Hauptkriterium der Entstehung von Hautkrebs ist.
Viele Grüße Roswitha

Bine_Berlin 18.03.2006 09:52

AW: Veränderung
 
Hallo Roswitha,

ich nehme an, deine Ärzte haben dir dann auch gesagt, warum ein Melanom entsteht?

Gruß, Sabine

Hier, was das Krebsforschungszentrum Heidelbeg dazu sagt:

Die Faktoren, die zur Entstehung eines malignen Melanoms führen, sind derzeit noch ungeklärt. Das Bemühen der letzten Jahre bestand darin, individuelle Risikofaktoren und eventuelle Auslöser zu identifizieren. Die Rolle des UV-Lichtes wird in der Ätiologie des Melanoms unverändert kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite treten kutane maligne Melanome nicht in Körperregionen mit der höchsten kumulativen UV-Bestrahlung auf und entwickeln sich nicht mit dem für UV-induzierte epitheliale Neoplasien typischen Latenz und Altersgipfel. Auf der anderen Seite konnten frühkindliche Sonnenbrände sowie intermittierende Sonnenbestrahlung durch verändertes Freizeitverhalten als Risikofaktoren statistisch gesichert werden. Als weitere persönliche Risikofaktoren konnten in großen epidemiologischen Studien verschiedene genetische Merkmale erkannt werden. Dazu zählen das Pigmentierungsverhalten der Haut (Hauttyp), Haarfarbe, Augenfarbe sowie das Vorhandensein von Sommersprossen.

edfried 19.03.2006 12:29

AW: Veränderung
 
Hallo liebe Leute
Habe am Freitag den Befund meiner beiden entfernten Male bekommen
Der Befund war negativ , also nichts schlimmes.
Mein großes Blutbild war auch soweit i.o. Allerdings sagte mir meine
Hautärztin ich habe zu wenig Blut im Körper und sollte in ca. 1 Monat
bei meinem Hausarzt das noch einmal kontrollieren lassen.
Kennt jemand diese Syntome?
Gruß Frank

ernsti 19.03.2006 13:10

AW: Veränderung
 
Hi Frank,

mit zuwenig Blut im Körper meint deine Hauthärztin wahrscheinlich einen zu niedrigen HB-Wert oder evtl. einen zu niedrigen "Eisenwert".
Ich denke aber Sie meint eher das erste.
Das kann alle möglichen Ursachen haben.
Kleine Abweichungen nach oben und unten sind normal. In erster Linie sind
eigentlich Mangelernährung (z.B. bei vegetarischer Ernährung) dafür verantwortlich.
Kann aber auch bei Leistungssportlern auftreten die dann entsprechend ihre
Ernährung anpassen müssen. (Eisenhaltige Lebensmittel verzehren oder Eisen
in Tablettenform z.B. Ceferro oder ähnliches) zuführen.

Die Blutarmut (in der Fachsprache Anämie) kann allerdings auch von einem
z.B. ein blutendes Magen- oder Darmgeschwür kommen.
D.h. ein Geschwür blutet latent unbemerkt vor sich hin und dadurch verliert man Blut.
Hier wäre es wichtig den "Stuhlgang" zu beobachten. Der färbt sich in der Regel bei so einer Erkrankung schwarz (die Mediziner sagen Teerstuhl dazu).

Ich würde mich aber deswegen jetzt nicht verrückt machen. Wenn du mehr wissen willst gib bei "google.de" einfach mal "Anämie" ein. Dann kommt bestimmt mehr als du heute an diesem schönen Sonntag lesen kannst.

Viele Grüsse
ernsti

edfried 12.05.2006 11:55

AW: Veränderung
 
Hallo Liebe Leute

Möchte mich nun auch mal wieder melden. Mein Job hat mir in den letzten Wochen keine Zeit gegeben.

Ich war in der letzten Woche bei meinem Hausarzt (SONO).
Es ist wie es ist, zwei 2cm große Flecken hat er endeckt.
Er sagt aufgrund der Struktur und Farbe der Flecken handelt
es sich wahrscheinlich um ein Hämagiom.Jetzt gehts am Montag
erst einmal zum CT ins Essener Klinikum.
Mal wieder eine von diesen SCHE. Warte wochen aber das kennt
Ihr ja alle selber. Wollen mal sehen wie es weiter geht.
Alles Liebe
Frank

Moni´75 12.05.2006 18:45

AW: Veränderung
 
Hallo!
Bei mir wurde vor 4 Wochen auch ein malignes Melanom entfernt(Innenseite Oberschenkel). Laut Arzt befand es sich im Anfangsstadium, weiß leider die genaue Tiefe nicht genau. Der Arzt meinte meine Heilungschancen liegen bei 98% . Nach der Diagnose wurde eine neue Op durchgeführt in der nochmals 1.5 cm Gewebe entfernt wurde das war Gott sei Dank "gesund". Ich habe trotz allem tierisch Angst und bin schon völlig panisch. Mein Arzt hat mir eine Überweisung ausgestellt für ein Spiral CT Thorax und Abdomen sono und gesagt es sei nur Routine. Irgendwie bin ich da aber sehr misstrauisch! Ist es wirklich normal obwohl es sich um ein Melanom im Anfangsstadium handelt. Wer hat eine solche Untersuchung bereits hinter sich und kann mir eventuell ein bißchen die Angst nehmen?

Bine_Berlin 12.05.2006 19:08

AW: Veränderung
 
Hallo Moni,

herzlich willkommen hier im Krebs-Kompass, du wirst hier jede Menge wichtiger Informationen erhalten (als Antworten, kannst natürlich auch selbst die vielen Themenbereiche durchackern ;-) ... u. a. auch Statistiken, die besagen, dass bei flachen Melanomen die Heilungsrate auf 10 Jahre gerechnet tatsächlich bei 98 % liegt.

In jedem Fall solltest du dir eine Kopie des Befunds besorgen, damit du über das Blöd-MM 100 Pro Bescheid weißt und dich weiter im Internet und hier informieren kannst.

Diese Untersuchungen, die du schilderst,haben wir hier alle hinter uns (bis auf das CT schätze ich).
Ich hatte ein MM, das 0.45 mm war, das war vor 3 Jahren und bisher ist alles okay, die Ärzte gehen auch davon aus, dass nix nachkommt (Metastasen / Tochterabsiedelungen).
Ich gehe alle 3 Monate zur Hautärztin zum "Leberflecke-Gucken" und Lymphknoten abtasten (Hals, Hinterkopf, Achseln, Leisten) und alle 3 Monate zur Sono des Abdomens (Oberbauch). Alle halbe Jahre würde allerdings bei einem so flachen Ding auch genügen ... da ich aber am Anfang sehr viel Angst hatte und ich sehr vorsichtige Ärztinnen hab, soll ich öfter kommen ...

Warum dann alle halbe Jahre, wenn man doch zu 98 % geheilt ist, wirst du dich fragen ... das liegt u. a. daran, dass das Melanom selbst nach 10 oder 20 Jahren noch Metastasen bilden kann und selbst ganz flache Tumoren Metastasen bilden KÖNNEN - das ist in Einzelfällen leider so geschehen.

Dazu kommt, dass man mit regelmäßigen klinischen Inspektionen der Haut dem Risiko ein Zweitmelanom zu entwickeln Rechnung trägt, das bei uns mit 10 % (immer statistisch betrachtet) höher ist, als eine Metastase zu entwickeln.

Es ist ja alles noch sehr neu für dich ... lass die Sache erstmal sacken oder lies hier ganz viel, je nachdem was besser ist für dich. Ich bin mir ganz sicher, dass sich die Panik bald legen wird.
Falls nicht, könntest du noch immer vorübergehend prof. psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, aber es ist wie gesagt am Anfang ganz normal, dass man völlig fertig, panisch und von der Rolle ist.

Meine Ärzte sind der Meinung, je öfter man im Laufe der Jahre hört und liest (negativer Befund, alles okay ...), desto ruhiger wird man.

Zudem kannst du aktiv auch viel für dich selbst tun. Seelischen Stress abschalten, Stressmanagement betreiben mit Hilfe von autogenem Training, Visualisierungen und etwas für die Immunabwehr tun (dazu gibt es hier auch noch einen eigenen Bereich/Thread).

Frag aber ruhig hier auch nochmal, wenn du was nicht verstehst, sind alle total nett hier ;-).

Lieben Gruß und immer mit der Ruhe ...
Bine:winke:

Mom 21 13.05.2006 12:25

AW: Veränderung
 
So, da bin ich auch mal wieder !!!!!

Grüss dich, Moni!
Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Club.
Wie Bine (huhu Bine) schon geschrieben hat, wichtig ist erstmal das du deinen genauen Befund weißt (lass ihn dir in Kopie geben).

Meine Tumordicke war 0,8 mm und bei mir wurde auch das volle Programm durchgezogen. Also Röntgen der Lunge und ein CT vom Oberbauch. Das alles ist jetzt 1 1/4 Jahre her und mittlerweile hat man mir die Lunge zum zweiten Male geröntgt. In die Melanomsprechstunde muss ich alle 3 Monate und alle 6 Monate wird ein Ultraschall der regionären Lymphknoten gemacht. Was auf dich "nachsorgemäßig" zukommt, kannst du in den Melanomthemen von A-Z nachlesen (wenn du deinen genauen Befund hast).

Das du erstmal Panik schiebst ist völlig normal. Die Diagnose Krebs reißt einem erstmal den Boden unter den Füßen weg. Ich bin auch völlig "ausgeflippt", als man mir den Befund mitgeteilt hat. Schließlich wird man von Jetzt auf Gleich mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert.
Ich befinde mich auch in psychotherapeutischer Behandlung. Wenn du mit der Situation nicht klar kommst, empfehle ich dir auch therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Klar ist das erstmal ein Schock, aber du wirst sehen, je mehr Zeit ins Land streicht, desto besser kannst du mit allem umgehen. Glaube es mir, denn das hier schreibt dir eine, die nach der Diagnose völlig panisch und total neben der Spur war.

Also, wenn du Unterstützung brauchst, melde dich hier im Forum.
LG Siggi

edfried 17.05.2006 10:14

AW: Veränderung
 
Hallo hier ist Frank (edfried)
Ich war am Montag zum CT im Essener Klinikum
Report:
Z.n. Melanom-Excision; Frage n. Metastase in der Leber bei sonographischem
Nachweis einer hypodensen Struktur im linken Lederlappen.
Nach dem CT kamen die Ärzte zu folgender Beurteilung
Je eine kleine hypodense Läsion weiterhin unklarer Ätiologie und Dignität
in den Lebersegmenten 2 und 8: Velaufskontrolle, ggf. MRT.
Zwischen der Frage und der nichtssagenden Antwort lagen zwei
zermürbende Wochen. Jetzt soll ich wieder mal nach einer Woche ins
Klinikum kommen und ein MRT machen. Sollte der Befund wieder unklar
sein wollen sie eine Leberpunktion durchführen.
Vielleicht ist jemand unter euch der ähnliches hatte oder mir einfach
nur ein paar alternative Tipps geben kann?
Alles gute und liebe für euch alle
Frank (edfried)

Claudia Junold 17.05.2006 10:56

AW: Veränderung
 
Hallo lieber Frank!
Ja, sag mal, was ist denn bei Dir los??? Wenn ich mich richtig erinnere, dann war Dein MM doch gerade mal 0,2mm tief - oder hab ich da was verdreht? Wie war eigentlich damals der CL?
Also ehrlich, wenn DAVON Lebermetas kämen, wäre das doch schon mehr als höchst ungewöhnlich! Natürlich gibt es beim MM leider nichts, was es nicht gibt, aber gerade bei Leber und Lunge habe ich hier schon sehr oft Schwierigkeiten erlebt einen Befund genau zu deuten. In der Lunge können es alte Vernarbungen, "kalte" Stellen und in der Leber Zysten, gutartige Tumoren oder sonst was Harmloses sein. Ich würde Dir dringend raten, auf ein baldigstes MRT zu drängen, damit Deine psychische Belastung wenigstens abgekürzt wird. Ich könnte mir vorstellen, daß durch ein MRT schon deutlich größere Klarheit geschaffen werden kann. Mensch Frank, so ein Mist aber auch! Sag mal, hast Du jetzt eigentlich angefangen mehr für Dich zu tun? Ich meine Psychotherapie, Selen usw.? Das wäre in jedem Fall enorm wichitg!
Du, ich drück Dir ganz fest die Daumen, daß sich alles möglichst schnell in komplettes Wohlgefallen auflöst und es eine plausible, ungefährliche Erklärung für diese "Schatten" gibt!
Von Herzen alles Liebe und Gute für Dich!!!

Claudia

Roswitha 17.05.2006 14:58

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Hallo Frank,
sollten nach dem MRT noch Unklarheiten sein, beantrage doch mal bei Deiner Krankenkasse ein PET /CT(Kostenvoranschlag zum Bsp. in Berlin 1057€).Selbst beim MRT wurden bei mir Lymphknoten gesehen, die sich in der anschließenden PET nicht bestätigten und somit die OP hinfällig wurde. Hatte dazu im Thread Malignes Melanom am 09.05. geschrieben. Dort sah man auch dass ich an der Leber eine Zyste habe. Meine KK hat die Kosten schon zum 3x übernommen wofür ich sehr dankbar bin.
Für nächste Woche alles Gute
Roswitha

edfried 19.05.2006 21:47

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Hallo Claudia
Schön das Du mal wieder geantwortet hast.
Bin im Augenblick ein wenig von der Rolle,nehme ziemlich starke Medikamente
Bromazanil 6 und Optidorm 7,5.
Der Grund für die einnahme dieser Dinger ist das mein Arzt mir gesagt hat
Falls bei dem MRT nichts genaues Diagnostiziert werden kann , und
eine Punktion ebenfalls keinen Aufschluss bringt,können wir nur die
nächste Sono abwarten. Sollten die Dinger sich dann extrem vergrößert
haben und es sind Metastsen, dann ist sowieso alles zu spät.Tolle
Aussichten. Habe aber immer noch den festen Glauben , auch Dank deines
Schreibens, daß am Montag die Blase zu meinen Gunsten platzt.
Jetzt sitze ich hier vor meinem Notbook schöne Musik von Joan Baez im Hintergrund und bin wieder mal froh mir was von der Seele gredet zu haben.
Wenn der Montag vorbei ist nehme ich sehr gerne deine Hilfe an, und
werde mich ,ich hoffe mit Diener Hilfe , nach einem Psychater umsehen.
Wie immer für euch alle ALLES GUTE UND LIEBE
Frank (edfried)

und wenn ich wüsste die Welt geht morgen unter, so pflanzte ich heute
noch ein Apfelbäumchen.

ernsti 19.05.2006 22:32

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Hallo Frank,
tut mir sehr leid dass es dir momentan so Sch..... geht. Ich möchte dich nicht nerven aber trotzdem noch etwas zu bedenken geben.

1) Wenn so dünne Melanome überhaupt metastasieren, dann erst nach Jahren. Soweit ich das deinen Schilderungen entnehmen kann war die Exzision
des "Melanömchens" Ende 2004, also vor knapp 1,5 Jahren. Das heißt, die "Metas" müssten schneller gewachsen sein als der Primärtumor. Wenn du dir die Statistik im Deutschen Ärzteblatt "Neue Leitlinie zum Melanom" die Tabelle 2 ansiehst wird dir auffallen, das in der prospektiven Studie bei Melanomen bis 0,75 mm gerade mal 0,4% aller Betroffenen innerhalb der ersten 2 Jahre einen Rückfall erlitten. bei diesen Melanomen war mit Sicherheit keines unter 0, 5mm dabei.
http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/...l.asp?id=37511
Da das Melanom primär zu 66% lymphogen metastasiert und erst dann hämatogen ist es eigentlich unmöglich, das es sich hier um evtl. Metas handeln soll.

2) Darf ich fragen, an welcher Körperstelle deine Melanom war und welchen Clark level du hattest?


3) Warst du die letzten beiden jahre im südländischen Ausland?
Man darf bei der ganzen Diagnostik auch die Parasitologie nicht vergessen, die genau zu solchen Darstellungen in bildgebenden Verfahren (CT, MRT) führen können. In erster Linie zum Beispiel Leberegel, Hakenwurmerkrankung.
Mitgebrachte Parasiten aus südländischen Urlaubsländern kommen häufiger vor als man denkt und die Diagnostiker sind nicht immer darauf eingestellt.

Das beste Beispiel ist die Erkrankung mit unserem einheimischen Fuchsbandwurm. Die sog. "Finnen" profilieren sich wie bösartige Tumore.

Ich weiß, lieber Frank so richtig helfen kann dir momentan wahrscheinlich keiner. Ich wünsche dir das allerbeste und bin felsenfest davon überzeugt, das es sich bei dir um alles handeln kann vom Hämangiom bis zu Leberegel aber nicht um eine MM- Metastase.

Viele liebe Grüsse

ernsti

P.S. Bitte entschuldige evtl. Satzbau- und Rechtschreibfehler. Habe gerade nicht viel Zeit

Claudia Junold 19.05.2006 22:43

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Lieber Frank,
na, kein Wunder, daß Du durch den Wind bist! Ich hab zwar keine Ahnung, was das für Mittelchen sind, die Du da verdrückst, aber es hört sich an, wie Psychopharmaka und Schlafmittel...
Hmm, versteh ich nicht ganz. warum sollte ein MRT, bzw. eine Punktion (Biopsie???) keine Klärung bringen? Das sollte doch dann eine "normale" histopathologische Untersuchung geben und nach menschlichem Ermessen sollte man das Gewebe doch beurteilen können! Im Zweifelsfall finde ich Roswithas Vorschlag (huhu, liebe Roswitha! :winke:) sehr gut! Hast Du mal nach einem PET gefragt?
Aber das sind im Moment doch sowieso alles ungelegte Eier! Eines nach dem anderen! Wenn ich Deine mail richtig interpretiere, hast Du am Montag MRT - und danach wird man weitersehen! Irgendwie kommen mir die Aussagen dieses Arztes ziemlich merkwürdig vor! Erstens ist es zwar leider echt nicht völlig ausgeschlossen, daß es tatsächlich Metas sind, aber die Wahrscheinlichkeit ist so verschwindend gering - warum erzählt Dir der Doc so einen Quatsch und macht Dir noch mehr Angst, als Du doch so schon hast??? Ist der nicht ganz helle oder ein psychologisches Trampeltier? Nee, ich glaub erst an Lebermetas bei Dir, wenn Du es schwarz auf weiß hast!
Hey komm, wenn es Dir so besch... geht, kannst Du mich auch jeder Zeit privat anschreiben oder wir können auch telefonieren.
Und über professionelle Hilfe (beim Psychologen, nicht beim Psychiater! :0)) ) reden wir, wenn dieser ganze Spuk sich hoffentlich bald in völliges Wohlgefallen aufgelöst hat!
Du wirst noch einen ganzen Apfelbaumwald pflanzen, glaub mir, lieber Frank! Kopf hoch!!!
Ganz viele liebe Grüße von
Claudia

edfried 20.05.2006 14:55

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Liebe Claudia Lieber ernsti
Danke Danke für eure aufmunternden Worte TUT ECHT GUT!!!
zu deiner Frage ernsti
Mein MM war im oberen mittleren Brustbereich CL3
Mein letzter ausländischer Aufenthalt war in Florida.
Ich muß vielleicht noch etwas zur Sono hinzufügen.
Meine erste Sono war im Oktober 2005 in einer sehr großen
total überfüllten Praxis und dauerte ungef. 5-7Minuten.
Bei der jetzigen Sono war ich bei einem anderem Arzt.
Dort dauerte die Sono 20 Minuten. Ich glaube jemehr ich
darüber nachdenke, das bei meiner ersten Sono sehr oberflächlich
untersucht wurde.
Alle LIebe und Gute
Frank

Claudia Junold 21.05.2006 15:22

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Hallo lieber Frank!

Wie geht es Dir inzwischen? Hast Du wieder etwas mehr Boden unter die Füsse bekommen?
Irgendwie kommt es mir ausgesprochen spanisch vor, daß Du auf der Brust ein MM mit 0,2mm und CL III gehabt haben sollst! Hast Du die Möglichkeit das nochmal überprüfen zu lassen? Sooooo dünn kann doch die Haut dort eigentich gar nicht sein, daß das zusammenpaßt!?! 0,2mm ist doch eher fast noch in situ - und dann CL III??? Ich weiß nicht...
Bei mir dauert die Ganzkörper-Sono immer zwischen 30 und 40 min. Ja, mir erscheint es auch so, als wenn eine Sono von 5 - 7min etwas sehr oberflächlich ausgefallen wäre - daß heißt aber trotzdem keinesfalls, daß dieses Ding auf oder in der Leber etwas Bösartiges sein muß!!!
Hey, schau auf jeden Fall, daß Du morgen nicht mit irgend einem Gelaber abgespeist wirst! Die sollten Dir zumindest den MRT-Befund gleich mitteilien und Dich nicht erst wieder eine Woche hängen lassen!!!
Ich drück Dir megamäßig die Daumen, lieber Frank! Nach menschlichem Ermessen sollte das nichts Böses sein!!!
Alles Liebe und Gute!

Claudia

ernsti 21.05.2006 20:40

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Hallo lieber Frank,

ich muss Claudia (hallo liebe Nachbarin- hattest du gestern auch einen kleinen
Hurrican über Bayreuth) unbedingt Recht geben. Eine TD von 0,2mm und ein Clark III ist nahezu unmöglich. Ist der histopathologische Befund von einem anerkannten akkreditieren pathologischen Labor?
Anatomisch gesehen ist die Epidermis (Clark level I) ca. 70-150µm dick. Bei einer TD von 0,2 mm ist in der Regel gerade mal die Epidermis duchbrochen und eine Invasion ins Stratum papillare (Clark level II) erfolgt. Bei einigen mir bekannten Fällen ist die Tumordicke von 0,2mm sogar noch "in situ" also
innerhalb der Epidermis. Einen Clark Level 3 kenn ich frühestens bei 0,4mm TD.
Du müsstest schon Haut wie Papier haben, dass das irgendwie gehen könnte.
Wenn du den genauen histopathologischen Befund zur Hand hast, wäre es schön wenn du ihn mal hier reinstellen könntest.

Du solltest Dir auch mal auf Seite 4 den Thread MM- Lympadenektomie von Susanne N. durchlesen. Baut dich sicher auf. Der Susanne wollten Sie aufgrund stark vergrösserter Lymphknoten beide Leisten ausräumen. Das dünne Melanom das sie am unteren Rücken hatte war auch noch im direkten Lymphabflussgebiet und der CT- Befund mit der Beschreibung der Lymphknoten und deren Kontrastmittelaufnahme waren auch kein gutes Zeichen. Soweit die Mediziner. Und dann lies bitte mal selber weiter was Ihr die Leute hier aus dem Forum geraten haben und was dabei rauskam. Und so wird es bei Dir auch.

Wenn der ganze Spuk um deine 2 Flecken auf der Leber beendet ist und du etwas zur Ruhe gekommen bist solltest du unbedingt eine Zweitmeinung zu deinem Befund einholen (Am besten in einer Universitätsklinik untersuchen lassen).

Zu deiner Sono möchte ich Dir folgendes sagen. Ich kann mir durchaus vorstellen das die 2 "Flecken" schon länger da sind und einfach bei der ersten
Untersuchung übersehen wurden. Das muss nicht unbedingt am Arzt liegen.Da
reicht eine luftüberlagerte Darmschlinge die vor der Leber liegt.
Evt. hast du diese 2 Auffälligkeiten schon wesentlich länger.

Naja, wie dem auch sei. Ich wünsch Dir von Herzen dass der ganze Spuk um
nichts mit dem MRT endet. Ansonsten würde ich auch sofort auf eine
PET oder Biopsie bestehen. (Das kannst du). Den Schwachsinn (entschuldigung) von deinem Hausarzt- weiter abwarten und irgendwann wieder eine Sonographie kann ich in keiner Weise nachvollziehen.

Viele liebe Grüsse aus Kulmbach

ernsti

Claudia Junold 22.05.2006 08:38

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:winke: Huhu, lieber Ernsti :winke:
Hurrican ist schon fast zu wenig! Der sprichwörtliche Spatz im Ventilator hätte nicht gedacht "jetzt gehts rund", sonder eher "jetzt geht die Welt unter... Dafür waren dann hinterher ZWEI dicke, fette Regenbögen am Himmel, als wenn alles ganz harmlos gewesen wäre...
Ganz liebe Grüße rüber in die heimliche Hauptstadt!

Claudia

edfried 22.05.2006 11:51

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Hallo Ihr Lieben
Bin gerade aus dem Essener Klinikum zurück
Es ist alles in Ordnung KEINE Metas "nur eine Ziste"
die weiterhin in ca. dreimonats Abständen beobachtet
werden sollte.
Danke für eure supernetten aufmunternden Briefe
haben echt geholfen. Bin im Augenblick ein wenig
durch den Wind und melde mich später wieder.
ALLES LIEBE UND GUTE FÜR EUCH
Frank

Claudia Junold 22.05.2006 12:58

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Hallo lieber Frank!

HURRAAAAA!!!!! Auch, wenn es eigentlich nicht anders zu erwarten war, freue ich mich tierisch mit Dir!!!!! Kannst Du nicht diesem Riesenroß von Arzt, der Dich so geknackt angequatscht hat, mal heimlich ans Schienbein treten???? So ein blödes Gerede!!! Ich finde das wirklich unverantwortlich!!! Aber togal - es ist alles ok und das ist die Hauptsache!
Wenn sich bei Dir alles etwas gesetzt hat, solltest Du Dir aber mal ernsthafte Gedanken darüber machen, wie es bei Dir besser weitergehen kann - und auch über eine evtl. Zweitbefundung.
Feier schön!
Herzliche und fröhliche Grüße von

Claudia

Maria2 22.05.2006 13:12

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Lieber Frank!!!:):):):):):)

Ich habe deine Geschichte mitverfolgt und freue mich auch sehr für dich, dass es nur eine Züste war!!!!!!!!:rotier2:

Ich wünsche dir noch einen sehr schönen Tag! :prost:

Liebe Grüße,
Maria


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