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Brooklyn 17.02.2006 09:23

Für meinen geliebten Vater
 
Nach 6 Monate voller leiden und qualen habe ich am 31.01.2006 um 0:17 Uhr meinen Vater an den Krebs verloren. Nach unzähligen OP in der Zeit vom 01.07.05 bis zum 02.09.05 über Bestrahlungstherapie wurde alles getan, wovon wir hofften ihm zu helfen. Sein leidensweg war kurz aber schmerzvoll. Er hatte 3 Mestastasen in der Lunge, im 2 Hirn und unzählige in den Knochen. Weshalb er gegen Ende Dezember auch so rapiede abbaute. Bis mir richtig bewusst war was passiert, war es auch schon zu spät. Ich hätte nur so gern so viel für ihn getan. Leider konnte ich ihm nicht so richtig helfen. Hätte alles getan für ihn. Doch als ich im September 05 die Ärzte weigerten ihn noch mal (vorher wurde er schon 4 mal am Kopf operiert) am Kopf zu operieren um die Metastasen zu entfernen, sank meine Hoffnung. Die Lunge sollte erst operiert werden, wenn die im Kopf weg waren. Also bekam er im November Bestrahlung. Doch die schlug nicht an und seine Schmerzen kamen im Dezember wieder. Wir waren so voller Hoffnung das es helfen würde. Zwischen Weihnachten und Neujahr ging es ihm immer schlechter, sodas wir ihn wieder in ein Krankenhaus brachten, wo man mitte Januar Knochenmetastasen fand. Er weigerte sich zu essen, sich pflegen zu lassen und war auch nicht ganz bei Sinnen. Was für mich mit das Schlimmste war. Mein Vater, der sonst immer so stark und taff war, lag da wie ein Kind und konnte nichts mehr selber machen. Dieses Bild werd ich wohl nie vergessen.

Auch wenn es eine Erlösung war, die er am 31.01.06 fand, finde ich das es unfair war. Er war so jung. (Im Dezember grad mal 55 Jahre alt geworden) Ich kann es noch immer nicht glauben das er nicht mehr bei uns ist. Er fehlt mir so sehr. Ich hätte ihm gern noch so viel gesagt.

Papa ich werde dich niemals vergessen und ewig so in Erinnerung behalten wie du warst, bevor dich der Krebs zerstört hat. Du warst ein toller Vater, eher mein wichtigster Vertrauter. In meinem Herzen trage ich dich immer bei mir. Papa du bist und bleist der wichtigste Mensch in meinem Leben!
In liebe und Gedenken an den tollsten Mann den es für mich gibt

Was Du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein.
Du hast gesorgt für deine Lieben, von früh bis spät, tagaus, tagein.
Du warst im Leben so bescheiden, nur Pflicht und Arbeit kanntest Du,
mit allem warst Du stets zufrieden, nun schlafe sanft in stiller Ruh.

Bine68 17.02.2006 10:14

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Liebe Brooklyn,

bei Deinen Zeilen kommen mir wieder die Tränen. Deine Worte passen auch sehr für meinen Dad. Ich weiß genau wie Du Dich fühlst. Es ist so schmerzhaft.
Habt Ihr jetzt einen Termin für die Beisetzung bekommen. Ich werde an Dich denken und Dich in Gedanken auf diesen schweren Gang begleiten.

Sei ganz doll gedrückt.
Herzlichst
Bine

22.05.05 17.02.2006 11:17

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Bine !


Erstmal möchte ich mein Beleid bekunden.

Ich kann sehr gut verstehen, wie du dich fühlst.

Bei meinem Vater war es auch so, allerdings hat er sich gegen Pflege irgendwann nicht mehr gesträubt.

Offensichtlich hatte dein Vater seinen Stolz noch nicht verloren.

Das ist sicher nicht hilfreich für die Angehörigen/Pfegenden aber im Rückblick eine schönere Erinnerung.

Ich werde niemals vergessen, wie ich meinem Vater (der große starke Baum der mein ganzes Leben bisher hinter mir stand) die Hornhaut von der Füßen pulte, weil sich sich von der Chemo gelöst hatte und er es allein nicht schaffte.

Das war der Moment in dem jemand entschieden hatte, dass die Rollen sich tauschten (Eltern/Kind).

Egal wie alt wir sind (ich bin 28), so wollen wir doch immer die Kinder unserer Eltern bleiben und es ist schwer für uns einsehen zu müssen, dass wir jetzt der starke Baum sein müssen ohne Rückendeckung.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit und die Ruhe zum Trauern.

Nadja

Brooklyn 17.02.2006 12:58

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Nadja!
Ich bin auch erst 27 Jahre und wie du schon sagtest unsere Rollen wurden damals vertauscht. Wir waren nachher die jenigen, die auf unsere Väter acht gaben und ihnen alles gute zukommen lassen haben, was sie uns bisdahin gegeben haben. Ich bin froh das ich ihn meinen Vater nennen kann und bin stolz darauf das er so tapfer gewesen ist. Er hat gekämpft und war sehr stark bis zu dem Moment wo man ihm sagte er leben nicht mehr lange. Dann das er keine Entscheidungen mehr selber treffen darf. Dafür war ich dann vom Gericht her bestellt worden. Ich hatte das "Sorgerecht" für ihn. Es ist alles schwer.

Hallo Bine!
Am 22.02.06 um 14:00 Uhr ist seine Beisetzung. Muss heute zum Pastor um ihm alles über ihn zu erzählen, damit er eine schöne Grabrede halten kann.
Habe ihm meines Erachtens die schönste Blumen ausgesucht und einen sehr treffenden Spruch auf den Kranz schreiben lassen:
Du bist nicht mehr da wo du einmal warst, du bist jetzt da wo wir sind

Glaube wir hatte bzw. haben beide sehr tolle und liebe Väter. Glaube daran das er immer bei dir ist. Er hält ebenso wie meiner jetzt täglich ein Auge auf dich und wird dich beschützen. Sie sind jetzt unsere Schutzengel, auch wenn ich ihn so gern wieder hier bei mir hätte.

Lieben Gruß Alexandra

Brooklyn 21.02.2006 21:13

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Papa!
Du fehlst mir so sehr. Ich trage dein Bild ständig bei mir, doch wäre es schöner dich noch mal in den Arm nehmen zu können. Morgen ist es wohl soweit. Dann muss ich endgültig abschied nehmen. Schon jetzt ist mir zum weinen zu mute. Es fällt uns allen schwer, Abschied von dir zu nehmen. Auch wenn ich weis, das es dir jetzt besser geht, ist es unerträglich. Diese leere die sich breit macht. Etwas sehr wichtiges fehlt und das bist du.
Werd dich immer im Herzen bei mir tragen.
In liebe deine Tochter

Parga 21.02.2006 21:36

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Liebe Brooklyn.

Ich möchte Dir mein herzliches Beileid aussprechen. Auch wenn wir uns nicht kennen, möchte ich Dir sagen, dass ich an Dich denke und Dir viel Kraft senden. :pftroest:
Ich weiss, das ist nur ein winziger Trost. Aber ich hoffe er hilft Dir zumindest für den Moment.

Ganz liebe Grüße

Greta

Brooklyn 24.02.2006 14:41

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Parga!
Vielen Dank für deine lieben und aufbauenden Worte.
Fühle mich seit Mittwoch so leer und weis noch immer nicht recht ob es nicht alles ein schlechter böser Traum ist.
Es ist alles noch zu frisch um klar denken zu können.
Trotzdem danke für deine Worte.

Brooklyn 24.02.2006 14:46

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Papa!
Du hast deinen letzten Weg angetreten und hoffe du bist gut angekommen.
Wir vermissen dich alle so sehr. Viele sind gekommen, leider auch einige nicht wie Bernhard. Er hat es sich so gewünscht da zu sein. Wir können es noch immer nicht glauben das du für immer von uns gegangen bist. Wir hatten noch so viel vor gehabt. Ich hätte dich so gern bei mir hier in der neuen Wohnung mal bekocht. Mir fehlen unsere telefonate und auch unsere Treffen.
Auch wenn wir dich nicht sehen können, weis ich, das du hier bei mir bist. Ich habe dich letzte Nacht im Traum gesehen und da ging es dir wieder gut. Du konntest wieder gehen und reden. So wie du vor der Krankheit warst. Habe dich mit Opa gesehen und ihr habt mich besucht. Ich bin so froh das es dir jetzt besser geht. Dein Bild habe ich hier auf den Schreibtisch gestellt, so das ich dich immer sehe und mit dir reden kann.
Ich vermiss dich so sehr Papa.
In liebe deine Tochter

Parga 26.02.2006 21:55

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Brooklyn.

Es berührt mich sehr, wenn ich lese was du schreibst. Bei einem bin ich mir ganz sicher!!! Dein Papa ist bei Dir.Ganz bestimmt. Du kannst ihn zwar nicht sehen, aber er ist da. Ich finde es so schön, dass Du ihn in Deinen Träumen sehen kannst und das es ihm gut geht.
Ich sende Dir ganz viel Kraft und liebe Grüße :pftroest:

Greta

Brooklyn 02.03.2006 13:22

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Greta!
Danke für deine lieben Worte. Habe die Nacht drauf auch wieder von ihm geträumt. Ja es geht ihm da besser als hier. Endlich schmerzfrei zu sein, ist ein Seegen für ihn. Leider vermisse ich ihn so sehr. So langsam beginn ich erst zu verstehen, das da eingentlich vor 4 Wochen passiert ist.

Hallo Papa!
Heute ist wieder einer der Tage wo ich dich so unendlich vermisse. Könnt seit gestern abend nur weinen. Das Bild von dir, wo wir dich Samstags vor deinem Tod besucht haben, verfolgt mich. Es zerreist mich. Auch wenn ich weis, das es dir jetzt besser geht, wäre ich froh, dich noch mal in den Arm nehmen zu können. Wie gern würd ich dich jetzt anrufen um mit dir zu reden. Mache zur zeit alles falsch. Chris ist auch schon genervt. Zum Glück versteht er aber, das es mir allgemein nicht sehr gut geht. Zum glück gibt es auch noch mehr Menschen die für mich da sind. Warum musste es nur alles so schnell gehen? Hätte mir so gern noch mehr Zeit mit dir gewünscht, aber nur wenn es für dich ohne diese Qualen und Schmerzen gewesen wäre. Ich hätte nie gewollt das du dich unnötig quälst. Das ist auch der einzige Trost den ich zur Zeit habe. Ich liebe und vermisse dich so sehr

Bin im Gedanken ständig bei dir

Brooklyn 09.03.2006 16:11

AW: Für meinen geliebten Vater
 
lieber Papa!
Du fehlst mir so sehr. Ich sehe dich zwar in meinen Träumen aber ich wünschte ich könnte noch einmal mit dir reden, die in den Arm nehmen. Meine Beziehung droht auch zu kippen, da ich mit ihm einfach nicht reden kann. NIcht weil er nicht will, nein er gibt sich so große Mühe. Leider kann ich nicht drüber reden, finde nicht die richtigen Worte. Es ist alles seit der Beerdigung so kompliziert und schwer. Ich wünschte du könntest mit jetzt wie sonst immer, einen deiner Ratschläge geben. ´Was soll ich nur tun? Ich bin am ende und hab nun auch Angst ihn zu verlieren wie ich dich verloren habe. Ihr seit doch die wichtigesten in meinem Leben.
Glaub bis heut noch immer nicht das ich dich nicht mehr sehen werde. Vielleicht ist es auch weil ich krampfhaft versuche so zu tun als wäre alles normal. Doch das ist es nicht. Nichts ist mehr wie es war und das macht mir Angst. Die Trauer zerfrisst mich weil ich sie nicht zulasse.
Will stark sein und allen zeigen das es mir gut geht, doch das tut es nicht.
Ich brauche dich und vermisse dich so unendlich
Ich liebe dich
deine Tochter

Bine68 09.03.2006 21:00

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Brooklyn,

ich war Tagelang ohne PC, jetzt bin ich wieder online. Gott sei dank.

Ich verstehe Dich zu gut. Mir geht es genau wie Dir, man kann nicht begreifen. Heute ist mein Papa 4 Wochen tot. 4 Wochen, kaum zu glauben.
Nichts ist mehr so wie es war und es wird auch nie wieder so werden.

Jetzt hatte mein Mann auch noch einen Arbeitsunfall und liegt mit gebrochenen Füßen im KH.

Heut ist plötzlich das Kupplungsseil vom Auto gerissen. Es passieren immer mehr unangenehme Dinge. Das Jahr ist doch echt besch...... . Aber jeder hat so sein Päckchen zu tragen.

Ich vermisse meinen Papa auch sehr.

Ich wünsch Dir alles alles Liebe und ganz viel Kraft weiterhin. Ich für mein Teil werde mich wohl in Therapie begeben, schaff das alles nicht allein, es ist zu viel aufeinmal. Bin so kraftlos, und muß doch stark sein für meinen Sohn und natürlich auch für meinen Mann. Hoffe nur das er wieder gehen kann. Er hätte tot sein können, hat einen Schutzengel gehabt, namens Wolfgang (mein Papa) und hatte dabei Tränen in den Augen. Ich darf gar nicht drüber nachdenken was wäre wenn.

Furchtbar.

Sei ganz fest gedrückt.
Herzlichst
Bine

Brooklyn 10.03.2006 08:23

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Bine!
Erstmal eine Umarmumg zurück :knuddel: freue mich wieder von dir zu lesen
Wir haben zwar jetzt die besten Schutzengel der Welt, aber wünschten uns sie währen bei uns. An unserer Seite um uns Kraft und Halt zu geben.
Überlege auch ob ich nicht in eine Selbsthilfegruppe gehen soll, da auch ich am Ende bin. Habe versucht alles so zu handhaben wie es vor dem Tode war aber es geht nicht. Es macht mich nur kaputt. Bei mir sind es schon 5 Wochen ohne ihn und jeder Tag tut aufs neue weh.
Die schlimmste Zeit ist jetzt nach der Beerdigung, da man erst jetzt wirklich weis, er kommt nicht mehr zurück. Ja mit dem sch... Jahr hast du absolut recht! Wir müssen uns beide mit Menschen austauschen, die das gleiche Erlebt haben, da Menschen die nicht wissen wie schmerzhaft es ist, nicht wissen mit uns umzugehen.
Ich wünsche auch dir ganz viel Kraft und diese von Herzen!
Wir müssen beide stark sein für unsere verbliebene Familie, aber wir dürfen es nicht unter druck machen. Lasse bitte den Kopf nicht hängen.
Für deinen Mann eine gute Besserung!
liebe Grüße Alexandra

Liebster Papa!
Zu Hause hat es sich etwas entspannt, jedoch ist noch immer nix geklärt.
Das er kaum noch mti mir redet, macht es irgendwie alles noch viel schlimmer.
Könnte deine Hilfe jetzt gebrauchen. Selbst im Stall gestern habe ich gestern mit Tränen in den Augen an dich denken müssen. Hab das Gefühl als würd ich zerbrechen und bin völlig ausgebrannt. Egal wie schlecht es mir geht, bin ich doch unendlich froh, das es dir jetzt besser geht. Im Gedanken bist du ständig mein Begleiter.
Ich weis das ich endlich die Trauer verarbeiten muss, da ich sonst ganz kaputt gehe. Das würdest du nicht wollen das weis ich, deshalb will ich ja stark sein. Stark für dich und meinen Schatz.
Ach Papa, ich wünschte du könntest mir antworten, oder du tust es und ich nehme es nicht wahr. Ich vermisse dich
Deine Alex

Bine68 11.03.2006 21:02

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Liebe Alexandra,

ja uns beiden fehlen unsre Väter, es tut so weh, ich finde es auch immer schmerzhafter, da es einen immer bewußter wird das sie nicht wieder kommen.
Ich bin dankbar das ich das Forum gefunden habe, das hat mir schon sehr geholfen. Mit eienr Therapie bin ich immer noch am kämpfen.

Die Erde dreht sich weiter, doch für mich wird auch nichts mehr wie es einmal war, nie wieder.

Ich muß stark sein für Tim und für meinen Mann.

Wir müssen es schaffen, auch wenn uns manchmal der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Das ist das schwerste Jahr meines Lebens.

Ich sende Dir ein großes Kraftpaket mit den besten Wünschen.
Bine

Brooklyn 13.03.2006 17:23

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Bine!
Wem sagst du das. Sie fehlen uns an allen enden und es wird nicht besser. Ich hab für mich einen Termin bei einer Psychologin gemacht. Mir ist es zu viel geworden und ich sah keine andere Möglichkeit. Meine Beziehung ist auch kaputt. Hoffe das sich das wenigstens wieder einrenkt. Da mein Freund das wichtigste ist und das einzige was ich noch habe.
Hätte nie gedacht das sich alles so schnell verändert. Wir können nichts aufhalten. Es überrollt einen regelrecht. Wie gern würd ich meinen Dad anrufen und um Rat bitten was ich tun soll. Damit mein Freund zu rück kommt dachte ich das die Therapie das einzige ist, was mir noch helfen kann.
Ich sende auch dir ein riesen großes Kraftpacket damit du es auch ohne therapie schaffst! lass dich umarmen :knuddel: Auch für uns wird bald wieder die sonne scheinen auch wenn es niemehr das gleiche sein wird.
Sie sind doch immer bei uns, auch wenn wir sie nicht mehr sehen können.
Glaube fest daran. Ich wünsche dir alles liebe!
gruß Alexandra

Bine68 13.03.2006 20:46

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Liebe Alexandra,

das mit Deienr Beziehung tut mir sehr leid udn ich hoffe sehr für Dich das sich alles wieder einrenkt. Gerade in Deiner jetzigen Situation wäre das ja fürchterlich. Drück Dir die Daumen für die Therapie. Man sollte schon Hilfe in Anspruch nehemn wenn man meint es alleine nicht zu schaffen. ich hab momentan soviel Laufereien das ich mich noch nicht darum kümmern konnte, wenn alles ein wenig ruhiger geworden ist, werde ich aber auch den Schritt für mich machen.

Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und drück ganz fest die Daumen das alles wieder gut wird mit Deinem Partner.

Herzlichst
Bine

Brooklyn 14.03.2006 08:09

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Bine!
Danke für deine lieben Worte und das Glück. Bei mir fingen die Probleme an, als die Lauferei ein Ende hatte. Also nach der Beerdigung. Mein Freund konnte einfach nicht mehr mit mir umgehen. Statt es zu sagen hat er sich zurückgezogen und sich, so wie ich es verstehe erstmal getrennt. Leider können wir keinem so richtig klar machen, wie es uns geht oder wie man mit uns am besten in bestimmten Situationen umgeht. Ich brauch ihn jetzt mehr denn je. Er hat ja gesagt damals: sag deinem Dad er muss sich keine Sorgen um dich machen, du hast ja jetzt mich der sich kümmer! Die Zeit vergeht im Fluge und ich glaub und begreife es noch immer nicht. Bin gespannt wie die Therapie wird. Ich seh es als neuanfang mit ihm und als verarbeitung der Trauer. Allein schaff ich es nicht, das habe ich gemerkt. Dafür sitzt der Schmerz zu tief. Auch dir wünsche ich alles liebe und glück damit du deinen Weg findest damit umzugehen und das dir weiterer Schmerz erspart bleibt!
:winke: muss mal was tun auf der Arbeit. *grins

Allerliebste Grüße
Alexandra

teufelchen_26 14.03.2006 10:29

AW: Für meinen geliebten Vater
 
hallo bine,

das mit den beziehungsproblemen kenne ich gut... seit meine mutter gestorben ist habe ich probleme mit meinem freund... er war am anfang ganz lieb und hat sich gut um mich gekümmert, aber er hatte ständig prüfungen für die er lernen musste und hatte so wenig zeit für mich. in den wenigen tagen die wir uns da immer mal getroffen haben, waren wir beide gereizt und haben uns blöd angemacht. ich bin zur zeit eh überreizt und werde schnell wütend... im moment ist es mal wieder besser aber ich mache mir sorgen dass die beziehung so langsam den bach runter geht... gott sei dank ist er jetzt 2 wochen alleine weggeflogen um freunde zu besuchen... ich hoffe er erholt sich gut und dass es dann besser funktioniert..

liebe grüße
das teufelchen

Brooklyn 14.03.2006 10:42

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Teufelchen!
Ja bei uns sind ja auch noch andere Probleme ein Grund für die stressige Zeit.
Haben beide einen schlechten Job bzw da arge Probleme im Moment. Sind auch grad erst zusammen gezogen, das heist nach meinem Einzug begann der Auszug meines Dads. Hatten also seit Dezember dauerstress und der tut keine Beziehung gut. Glaub da ist es egal wie alt man ist oder wie gut sie läuft.
Wir lassen uns grad auch erstmal in ruhe damit die Gemüter abkühlen zu lassen. Glaub zwar das es wieder wird, weil wir uns lieben, aber es ist eben wie alles ein hartes Stück arbeit.

Auch dir wünsche ich ganz viel glück mit dem liebsten.
Lieben Gruß
Alexandra

teufelchen_26 14.03.2006 11:19

AW: Für meinen geliebten Vater
 
hallo alexandra,

bei uns ist es schwierig... lieben tue ich ihn schon wir sind aber schon sehr lange zusammen... und unsere beziehung ist etwas ermüdet... er hat viel stress in der uni und ich ich habe dauerstress bin verwirrt und wie gesagt gereizt... auch wir lassen uns erstmal in ruhe.... er ist ja im urlaub... und hoffen dass es dann irgendwie weiter geht.. ich bin grad umgezogen und hatte auch stress damit...

das teufelchen

Brooklyn 14.03.2006 11:29

AW: Für meinen geliebten Vater
 
oh je also auch eine verfahrene Sache bei euch. Leider ist es ja auch so, das die Partner es nicht ganz verstehen was der Trauernde Teil so durchmacht udn wenn beide dann noch stress haben, ist das eine leicht gefährliche Mischung. Gereizt bin ich leider auch sehr oft. Dadurch gab es bei uns den streit, weil er dann nie gesagt hat was bei ihm los ist und ich ihn dann falsch verstanden habe. Er ist zum glück der ruhigere Part. Glaub aber wenn man sich richtig liebt schafft man das auch zusammen. Glaub so ein SChicksal bindet noch fester zusammen. Lass auch du den Kopf nicht hängen. Wir müssen leider lernen ohne unsere geliebten Väter oder Mütter auszukommen. Es ist hart aber es muss doch weiter gehen irgendwie. *denk

alexandra

Brooklyn 15.03.2006 10:16

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Papa!
Nun bist du schon 6 Wochen nicht mehr bei uns und ich kann es noch immer nicht glauben. Es kommt mir so vor als hätten wir gestern noch miteinander gesprochen. Die Gedanken sind täglich bei dir und ich frag mich wie es dir geht. Schätze es geht dir jetzt viel viel besser als zur Zeit deiner Krankheit.

Kann es sein das du mir gestern was geholfen hast? *grins
Glaub er hat wohl doch noch mal nachgedacht. Er war richtig lieb gestern, was mir sehr gut tat. Auf dich wird er sowieso direkt hören. Er hat ja gesagt du sollst dich nicht Sorgen, ich hätte jetzt ihn der auf mich acht gibt.
Es tut auch gut das du immer in meiner Nähe bist um zusätzlich auf mich zu achtest. Ihr seit schließlich die wichtigsten Menschen in meinem Leben.

Fühle dich umarmt und lieb gegrüsst von deinen Freunden
In ewiger liebe zu meinem Papa *knuddel

deine Tochter Alexandra

Tanja2005 15.03.2006 12:59

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Ihr,

das Partnerproblem kenne ich gut. Ich bin irgendwie sauer auf meinen Freund, weil er meine Mutter nicht genauso vermisst wie ich. Die beiden mochten sich sehr und wir haben das vergangene Jahr sehr intensiv mit einander verrbacht. (Er und ich sind zusammengezogen und meine Mutter hat eine Weile bei uns gelebt.) Weil ich Angst hatte, dass ich meine Mutter nicht mehr lange habe, wollte ich natürlich so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen und habe dabei manchmal ihn zu kruz kommen lassen. In der Theorie fand er das total okay. Aber in der Praxis war er doch auch eifersüchtig und hat uns beide das manchmal spüren lassen. (Meine Mutter und mich)

Ich habe den Eindruck, dass er immer noch eifersüchtig ist und es nicht versteht, warum sie immer noch so ein thema für mich ist, wo sie doch nicht mehr da ist. Und ich bin sauer, weil er eben nicht genauso fühlt wie ich. Aber: So sehr er sie auch gemocht hat, es war meine Mutter und nicht seine. Ich mag seine Eltern auch gerne, aber wenn die mal nicht mehr da sind, dann wird mir das nicht so zu Herzen gehen, wie bei meiner Mutter.

Also ziehe ich mich zurück. Ich habe einfach nicht so viel zu sagen, was nicht irgendwie mit meiner Mutter zu tun hat. Das findet er zwar nicht so toll und die Stimmung ist bei uns manchemal angespannt. Aber da müssen wir durch und kriegen das auch hin. Nur mir macht das eben Angst, da ich jetzt ja niemanden mehr habe, bei dem ich mich verkreichen kann, wenn es mir schlecht geht und ich Krach mit meinem Freund habe und der mir dann das Gefühl gibt, dass mich doch noch einer liebt. (Meine Mutter und ich waren eine Mini-Familie mit sonst niemandem drumherum)

So wenig wie uns das heute hilft, wir alle werden irgendwann aus unserer Trauer wieder an die Oberfläche kommen und stärker sein als vorher. Auch wenn ein Teil der Traurigkeit immer da bleiben wird ...

Liebe Grüße,

Tanja

Brooklyn 15.03.2006 13:08

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Tanja!
Es berühigt mich sehr zu lesen das es wohl ein häufiges Problem in der Partnerschaft gibt, wenn einer von beiden in Trauer ist. Dachte schon das wäre nicht "normal". Wie bei dir waren mein Dad und ich die Mini-Familie und alles was wir brauchten und hatten. Es ist schwer nicht ständig drüber zu reden. Dachte nachher ich belaste ihn zu sehr damit und hab alles in mich reingefressen. Das hat dann zu diesem Streit geführt. Er hat sich jetzt erstmal kompl. zurückgezogen was mir irgendwie sehr weh tut. Brauche ihn jetzt mehr den je. Glaube aber auch das wir, wenn alles überstanden ist und wir einen gesunden Weg gefunden haben mit der Trauer umzugehen, alles wieder gut wird und wir stärker sind als vorher.

Mein Freund ist leider in der Zeit wo mein Dad so schlimm dran war nicht mit gekommen ihn zu besuchen, da der Anblick nicht leicht war. Kann ich auch gut nachvollziehen. Trotzdem war er seine super Stütze und Hilfe. Klar war deiner Eifersüchtig, da du dich sehr intensiv mit deiner Mum beschäftigt hast. Er kann es nicht nachvollziehen wie schlimm es ist, einen Elternteil zu verlieren. Erst recht wenn es der einzige Teil war, den man noch hatte. Mir ist es auch erst jetzt klar geworden, wie schlimm es auch für ihn gewesen sein muss, wenn er es nicht versteht und dann auch nicht weis wie er mit einem umgehen soll.

Kannst dich gern melden wenn du jemanden zum reden brauchst, da ich weis wie schlimm das alles ist.
lieben gruß alexandra

teufelchen_26 15.03.2006 13:24

AW: Für meinen geliebten Vater
 
liebe tanja und alexandra,

ich habe das gefühl das sowas die partnerschaft ganz schön beeinflussen kann... mein freund kennt hat mich als lebensfrohen, spaßigen menschen kennen gelernt... seit den letzten 2,5 Jahren (seit die krankheit bei meiner mum aufgetreten ist) bin ich sehr ernst und melancholisch geworden... vielleicht möchte er ja nur seine alte freundin wieder haben und mit ihr spaß haben...

ich muss dazu sagen, daß ich eine depression seitdem (ca. 1,5 jahre) habe und dass es mir manchmal schwer fällt überhaupt hoch zu kommen... ich nehme tabletten und zur zeit geht es halbwegs.. mir fehlt etwas und zwar meine mum... ich muss das ganze erstmal verkraften.. ich weiß dass ich das schaffen werde da ich innerlich ein eher starker charakter bin...

ich bin halt lustlos... das ist schwer für irgendjemand zu verstehen... niemand kann nachvollziehen wie es ist wenn man den menschen verliert deb man in seinem leben am meisten geliebt hat, so lange er es nicht selber durchmachen muß..

mein freund mochte meine mum sehr gern... trotzdem hatte er sie nicht oft besucht... bin meistens allein gefahren... er hatte meistens prüfungen... wenn unsere beziehung kaputt geht, dann weil wir beide unser tief im leben zur gleichen zeit hatten... er hat angst seine prüfungen nicht zu bestehen und zu versagen und ich bin meist mit mir selbst beschäftigt um auf die reihe zu kommen...

ich muss mich erstmal selbst wieder finden und sehen wer ich geworden bin... hört sich alles ein wenig wirr an...

wenn man von einer midlifecrisis sprechen kann dann haben wir beide eine... das problem ist dass jeder so mit sich selbst beschäftigt ist dass er nichht richtig für den anderen da sein kann...

mal schauen ich hoffe wir kriegeen das auf die reihe

liebe grüße an euch alle
das teufelchen

Brooklyn 15.03.2006 13:35

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Teufelchen!
Oh je ich wünsche dir von Herzen das es dir bald besser geht!
Ja wie du sagtest, sie haben uns anders kennen gelernt und ich habe die Angst das mein Dad stirbt und den stress der Krankheit in den 6 MOnaten super versteckt. Doch nach der Beerdigung kam ein Punkt, wo es nicht mehr ging mit dem Verstecken. Er hat auch Sorgen und ich bin nicht leicht zu handeln im Moment. Werde in 2 Wochen eine Psychotherapie beginnen um alles wieder in den Griff zu bekommen. Ich weis das mein Dad es auch wollen würde. Wenn er sehen würde wie sehr ich leide, würd er wieder kommen um mir zu helfen.
Ich glaube fest daran das es wieder gut wird. Bei dir und bei mir. Nur müssen wir ihnen auch ne chance geben, uns zu helfen und zu verstehen. Habe am WE den Entschluss gefasst mehr unter Menschen zu gehen und seit da an gehts mir auch wieder was besser. Nur zu hause zu verkriechen macht es nur noch schlimmer.
Doch jeder geht mit Trauer und Schmerz anders um.
Ich bin ein Kämpfer und versuche mich nicht unterkriegen zu lassen. Bin halt meines Vaters Tochter. Auch er hat nie Aufgegeben oder versucht sich unterkriegen zu lassen. Nur der sch... Krebs hat es geschafft.
Auch du kannst dich gern per PM melden wenn du reden magst.
Eines müssen wir alle lernen, über unsere Gefühle mit dem Partner zu reden.

die allerliebsten grüßen
alexandra

Brooklyn 16.03.2006 09:51

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Papa!
Auch wenn es noch immer stockend zu Hause läuft, merk ich doch das eine besserung ins Haus steht. Es war wohl für uns alle zu viel die letzten Wochen. Steffi gehts auch hundsmiserabel. Sie vermisst dich ebenso stark wie ich. Wir haben gestern telefoniert und dabei kamen mir wieder die Tränen. Auch wenn wir beide wissen das es für dich so besser ist, hätten wir dir soooo gern noch so viel gesagt. Ich weis zwar das du es schon weist, aber sie macht sich vorwürfe dir am letzten Tag wo wir dich lebend gesehen haben, nicht das gesagt hat, was sie wollte. Ebenso wie ich. Wie gern hätte ich dir gesagt das du der tollste Paps der Welt bist und ich dich unendlich liebe. Keiner hat damit gerechnet das es so schnell geht. Heute geht es mir wieder recht schlecht, nachdem es gestern ausnahmsweise gut ging. Hoffe die Ärztin kann mir helfen. Verzeih mir das ich noch nicht bei dir am Grab war, aber ich schaff es einfach nicht. Den Kontak zu deinen Freunden habe ich erstmal zurückgeschraubt da ich nicht in der Lage bin, mit ihnen zu reden. Bei Daniels Mum haben sie auch einen Tumor gefunden. Es ist schrecklich was alles passiert in letzter Zeit. Wie gern würd ich dich anrufen und mich bei dir wie früher ausheulen. Doch die Nummer existiert nicht mehr. :cry:
Sei so gut und hilf mir das er wieder zur vernunft kommt und endlich zu HAuse wieder alles gut wird. Ich weis, ich war auch nicht grad ein Engel aber
ich habe mich entschuldigt. Hätte niemals erwartet das ich mal so am Ende sein würde. Es ist schwer für mich, das zu zugeben. Will so stark sein wie du es immer warst. Meine Mutter hat sich noch immer nicht gemeldet. Sie ist für mich ebenfalls gestroben. Jetzt erst recht. Du warst und bist meine Familie, bis zu dem Tag an dem wir uns wieder sehen. Ich werde dich niemals vergessen und nie aufhören dich zu lieben.
Deine Tochter fühle dich :kuess:

eternity_76 16.03.2006 13:14

Betroffen und doch verwaist
 
Hallo.
Ich habe mich gerade ein wenig durch die Beiträge gelesen. Und es ist so unendlich ungerecht wie hilflos man sich fühlt, egal ob als Betroffener oder Hinterbliebender. Ich bin betroffen und auch verwaist. Als ich die Diagnose Krebs bekam, war ich Schwanger. Ich mußte entscheiden ob das Baby leben darf oder nicht, also er oder ich. Allerdings habe ich noch 2 Kinder die mich brauchen. Also, wie entscheidet man da richtig?????????
Christian kam 2 Tage vor meiner ersten Chemo auf die Welt, er starb kurz nach seiner Geburt. Er war als Frühchen einfach zu klein mit 490gr und 19cm.
Als ich ein Rezidiv bekam, wollte ich schon aufgeben, aber dann war sein Tot umsonst, also kämpfte ich weiter, für ihn, für meine Familie und letztlich auch für mich.
Aber ich bin überzeugt, er sitzt irgendwo da oben und wartet auf uns. Jeder von uns, der hier schreibt, zeigt seine Liebe zu den verlorenen Verwanten oder Freunden. Wenn sie könnten würden sie uns sicher zeigen wie sehr sie das rührt.
Ich war seit Monaten nicht mehr an dem Grab unseres Sohnes, aber ich rede viel mit ihm und über ihn. Und so lange wir das tun, sind unsere lieben immer bei uns, und wissen das sie nie vergessen sein werden. Trauert um sie und liebt sie ewig, mir hilft es irgendwie.
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht denke, ich hätte es anders ausgehen lassen können. Aber dann würden mein Mann und meine Kinder hier sitzen und schreiben wie traurig sie wären, weil ich nicht mehr am leben wäre.

Ich wünsche allen hier alles liebe und viel Kraft für ihr Leben und/oder für ihre Krankheit. Ich weiß wie es ist zu sterben, denn ich war 3 mal sehr nah dran, ich weiß wie es ist zu kämpfen und ich weiß wie es ist so hilflos mit an zu sehen wie ein lieber Mensch in meinen Armen stirbt.
Die klarste Antwort auf die Frage, was "unfair" ist, kann man hier in jedem Beitrag lesen.
eternity_76

Leben mit Krebs und dem Verlust eines lieben Menschen

Brooklyn 16.03.2006 13:43

AW: Für meinen geliebten Vater
 
liebe eternity_76!
Mein herzliches Beileid. Kann gut verstehen wie schlimm es ist ein Kind zu verlieren. Hab es selbst mitgemacht aber nicht in so einer brutalen Art und Weise. Ich wünschte sie würden ein Heilmittel gegen diese sch... Krankheit finden, so das man den vielen betroffenen Menschen helfen kann. Wenigstens wieder Hoffnung schenken kann. Mein Dad hatte auch Hoffnung das die Bestrahlungstherapie am Kopf hilft, doch WEihnachten begannen die Kopfschmerzen erneut ihn zu quälen und da war uns klar, die Tumore sind nicht geschrumpft sondern wuchern weitern. Doch weher die schmerzen in den Knochen genau kamen wusste keiner, bis sie endlich mitte Januar. also kurz vor seinem Tod den Grund gefunden haben. Nein es lag nicht an der Betrahlung das die Kalziumwerte dreifach so hoch wie bei einem gesunden Menschen waren, es waren Knochenmetastasen. Bei der Untersuchung vor ein paar Monaten war noch alles OK und dann das. Die Krankheit ist ein ständiges Auf- und Ab der Gefühle und der Hoffnung. Kaum glaubt man es geht Bergauf, wird man brutal aus diesem Traum gerissen. Hätte nie gedacht das er nur noch 5 Monate zu leben hat, als wir die Diagnose im August bekommen haben. Ich werde für meinen Teil in psychatrische Behandlung gehen, da es für mich nicht Möglich ist, damit umzugehen. Da ich die letzten 4 Wochen richtig sehen konnte wie er stirbt und ich das nicht mehr vergessen kann.

Ich wünsche dir von Herzen das du es schaffst und weiter so toll um deine Familie und Gesundheit kämpfst!
Finde es klasse woher Menschen die es so hart trifft, die Kraft nehmen, das so toll zu meistern. Alles liebe dir und deiner Familie

lieben gruß
Alexandra

Brooklyn 17.03.2006 13:27

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Papa!
Ich habe gerade Mittagspause und muss schon den ganzen Tag an dich denken. Deshalb schreib ich dir diese Zeilen. Habe eben bei Ebay mal nach Büchern geschaut von wegen Trauer, aber glaub da war nichts passendes bei. Möchte es endlich begreifen und die Trauer die ich im Herzen habe leben, doch irgendwas blockiert sie. Sie schnürrt mein Herz ein, aber wie soll ich es frei lassen? Glaub zu Hause wird es immer besser und es dauert nicht mehr lange dann haben wir wieder zu einander gefunden. Er braucht auch was Zeit um das alles zu begreifen und zu verarbeiten. Habe ihn ja gut mit eingespannt die ganze Zeit über. Zum glück ist heute schon Freitag, da ich dann endlich am WE was meine Erkältung auskurieren kann. Ja ich bin schon wieder krank, weist doch ich zieh die Bazillen an. Nur das ich mir jetzt keine Sorgen mehr machen muss, das ich dich anstecke und auch kein schlechtes Gewissen haben muss, das ich nicht vorbei kommen kann. Habe gestern mit Kai telefoniert. Er vermisst dich eben so doll wie ich. Glaub er hat sich was Sorgen gemacht, weil ich mich seit deiner Beerdigung nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Hab ihm auch gesagt das ich in Therapie gehe. Ich soll mich bei ihm melden wenn ich was bräuchte. Haben viel über dich geredet und dabei ist uns wieder aufgefallen wie sehr ich doch auf dich komme. Es tat gut mal mit jemanden über dich zu reden der mich nicht depri macht, sondern in Erinnerungen an dich schmunzeln muss. Ertrage es nicht wenn die Leute am anderen Ende traurig werden oder weinen. Habe selbst genug zu kämpfen damit. Das war gestern eben anders. Wir haben gelacht und uns im stillen gedacht, wäre es nicht toll wenn du jetzt hier wärst. Ich weis das du es nicht wollen würdest, das ich mich so hängen lasse, aber ich ringe noch nach Kraft. Sei bitte nicht all zu enttäuscht, bin ja wieder beim aufstieg aus dem Loch. Lass dich lieb im Gedanken umarmen
wir werden immer an dich denken, denn nur wenn man vergisst ist der jenige wirklich tot
aber nicht du! Dich werden wir niemals vergessen!
in liebe deine Tochter Alexandra

Brooklyn 20.03.2006 09:43

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Papa!
Jetzt ist es am Mittwoch schon einen Monat her, das du Beerdigt wurdest. Ich kann es noch immer nicht glauben wie schnell die Zeit vergeht. Noch immer ist es so unwirklich. Mein ganzes Leben ist auf den Kopf gestellt und ich seh noch immer nicht den richtigen Weg da raus zu kommen. Ich weis genau was du jetzt sagen würdest, aber wie du dir denken kannst, würd ich es wieder nicht hören wollen. Steffi geht es auch minimal besser. Haben gestern telefoniert und ich mach mir nun Sorgen um sie. Bei dir weis ich ja, das es dir nun endlich besser geht. Komm mir noch immer vor wie in einem schlechten Film oder Traum. Ich hoffe ich wache gleich auf und alles ist wieder gut. Noch eine Woche dann beginnt die Therapie. Bin echt mal gespannt was sie mir da so sagen. Alle finden es gut das ich es mache und nicht weiter den Kopf in den Sand stecke. Nur so bekomm ich mein Leben wohl wieder in den Griff und ich wünsche und hoffe auch meine Beziehung.
Er fehlt mir so, obwohl wir uns ja täglich sehen. Glaub wir haben beide alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte. Er hat ja zugegeben das er auch fehler gemacht hat. Ich werde das Gespräch aber noch mal ersuchen und hoff dann kommt klarheit rein. Normalerweise würd ich ja dich jetzt einfach anrufen und mich ausweinen, aber du bist nicht mehr da. Ach Papa, ich vermisse dich so sehr das mir jetzt schon wieder die Tränen kommen, aber richtig weinen kann ich schon lange nicht mehr. Es ist so, als wäre das wichtigste in mir kaputt gegangen.
Du fehlst uns allen so sehr, wie du es sicherlich schon mitbekommen hast.
Bis bald
drück dich im Gedanken ganz fest

dapostrophe 28.03.2006 10:32

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Brooklyn,
habe diese Seite eben durchgelesen und finde mich überall wieder.
Auch meine Beziehung steht auf wackligen Füßen, einst der Mann um den ich so sehr gekämpft habe, den ich abgöttisch liebte.
Er ist da, Tag für Tag, er ist nicht davon gelaufen, aber zwichen uns ist nichts mehr so, wie es war.
Mein Freund kennt meinen Vater kaum, sie haben sich 2mal gesehen in den 5 Jahren die wir zusammen sind. Und mein Vater hielt nicht viel von ihm. Das hatts für mich nicht immer leicht gemacht und es gab deswegen oft Streit zwichen mir und Papa.
Mein Freund ist da, ja, sicher, aber da er keine wirklich Beziehung zu meinem Vater hat, kann er das alles natürlich nicht so nachempfinden. Ich verurteile ihn deswgen nicht.Aber ich kann mich eben mit nichts andrem beschäftigen als mit meinem Vater und er meint, ich darf nicht vergessen an meinem eigenen Leben teil zu nehmen. Das stimmt zwar irgendwie, aber wie ihr alle selber wisst, ist das nicht so einfach.
Ich kümmer mich vormittags um den Haushalt, muß zur Zeit zum Glück nicht arbeiten, regele den Tagesablauf meiner Tochter, die zum Glück mit 13 schon sehr selbständig ist und somit immer was zu tun hat. Und ansonsten zählt für mich nur noch , ab ins Auto, zu meinem Vater ins KKH.
Manschmal denke ich auch, das unsre Beziehung das nicht übersteht.
So schlimm sich das anhört, mein Vater ist noch da, noch habe ich allen Meinungen zum Trotz immer die Hoffnung, aber wenns soweit sein sollte, kommt eine noch viel schlimmere Zeit auf mich zu, und ob unsre Beziehung dann noch Chance hat????
Auch ich habe am 3.April einen Termin zur Therapie, ich schaffe es nicht alleine, ich habe ständig Angst und Panikattacken,bin fast ein Hypochonder, weil ich ständig denke, ich bekomme das gleiche wie Papa, oder einen Herz-Schlaganfall usw.Ich komme mit der ganzen Situation nich zurecht.
Aber ich will mein Leben wieder in den Griff bekommen , und dazu brauche ich Hilfe.
Ich hab immer das Gefühl, daß ist alles nicht wahr.Denke genauso wie Du, ich schalte jetzt den Fernseher aus und der schlimme Film hat ein Ende und mein altes Leben ist wieder da.


LG Claudia

HOFFNUNG IST GRÖSSER ALS DAS MEER

Brooklyn 29.03.2006 15:40

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Claudia! :winke:
Haben uns ja gestern lange darüber unterhalten, leider halten viele Beziehungen diesem Stress nicht Stand. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das es wieder gut wird. Wir müssen uns beide nur die Zeit geben wieder zur Ruhe zu kommen. Auch wenns es hart ist und länger als erhofft dauern wird. Doch das ist mir mein Freund wert und noch soviel mehr. Will nicht den wichtigsten Menschen neben meinem Vater verlieren.

Es ist schwer genug das sich Freunde von einem Abwenden, doch wenn es der Partner ist, ist es um so viel schlimmer.
Wie gesagt, melde dich wenn du reden magst, habe immer ein offenes Auge für dich, da ich dich ja nicht hören kann...
Fühle dich umarmt.

lieben Gruß Alexandra


P.S. Viel Glück für deine Therapie! Habe mich auch in eine Begeben, da ich es alleine nicht ganz schaffen werde. Nehme dir die Zeit und gönne dir auch mal Ruhe sonst machst du dich nur fertig und das wird dein Dad nicht wollen!
Hoffe wir lesen bald von einander

dapostrophe 31.03.2006 09:43

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Alexandra,

ich kann da im Moment nichts an mich ranlassen, mache völlig zu,kann die Nähe nicht ertragen oder auch Umarmungen,weder von ihm noch von andren.
Zwichen uns ist seit Wochen nichts mehr gelaufen,und ich spüre,wie sehr ihm das was ausmacht.Das belastet mich um so mehr.
Eine ziemlich verfahrene Situation.
Ich weis nicht, ob wir es schaffen,es kommt noch soviel auf mich zu.
Ich habe die Kraft nicht mich damit auseinander zu setzen, aber vielleicht schaffe ich es ja auch durch die Therapie, zu ihm wieder einen Zugang zu finden und mich wieder etwas öffnen zu können.
Heute morgen tue ich mir was gutes,ich gehe endlich zum Friseur,längst überfällig, aber ständig aufgeschoben.

Wie geht es Dir zur Zeit?

LG Claudia

HOFFNUNG IST GRÖSSER ALS DAS MEER

Brooklyn 31.03.2006 09:54

AW: Für meinen geliebten Vater
 
guten Morgen Claudia!
Ja es wird noch schwer werden und einiges auf dich zu kommen. Finde es aber gut das du dir Hilfe suchst mit der Therapie. Hätte es vielleicht auch eher machen sollen. Genau, tu dir auch mal was gutes! Auch du musst zwischen durch mal kurz zur Ruhe kommen und abschalten, sonst gehst du kaputt. Mir gehts heut mal was besser, dank Tabletten. Zu Hause ist es noch unverändert, aber er hat mal einen Zettel gefunden, den ich ihm damals gedruckt habe, wo drin steht wie Trauernde leiden usw. Es ist alles schwer zu ertragen und zu verstehen. Mein Papa ist heut vor 8 Wochen gestorben und es ist noch immer so als wäre er noch da. Hoffe ich kriege auch bald einen Therapieplatz, damit ich damit endlich abschließen kann und auch mit meinem SChatz wieder ins reine komme. Alle reden von Normalität reinbringen, doch was ist das schon? Nichts ist wie es mal war. Ich drücke dir ganz fest die Daumen das du wieder Zugang zu deinem findest udn ihr diese Zeit gemeinsam gut übersteht. Ein ganz großes Kraftpacket sende ich dir!!
lieben gruß Alexandra

dapostrophe 01.04.2006 17:28

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Alexandra,

sitze gerade im KKH, hier auf der Station steht ein PC.
Da ich an manchen Tagen nicht zuhause übernachte, kann ich nicht immer direkt antworten, aber Papa schläft im Moment, und da nutze ich die Gunst der stunde.
Vielleicht sollte ich meinem Freund auch so einen Bericht aus dem Netz oder so geben,denn ich denke manchmal,er meint,daß nur ich mich so verhalte und die andren gehen anders damit um.
Klar, gibt es bestimmt auch Menschen die stärker sind, aber warum soll ich mich mit denen vergleichen.
Bei uns wirds immer eisiger,und je mehr er auf beleidigt macht, umso aggressiver werde ich auf ihn.
Ich hab ihm heut morgen einen Brief geschrieben und aufs Bett gelegt,wenn er heut abend zuhause ist, wird er ihn finden.Bin mal gespannt, wie er reagiert.Ich habe versucht zu erklären, was ich nicht mit ihm reden kann.

Du schreibst, es fühlt sich für Dich noch so an, als wäre er noch da....
Irgendwie kann ich das nachvollziehen, obwohl ich zur Zeit ziemlich zu verdrängen versuche.
Ich habe Angst vor dem Tag und Angst vor der Zeit danach.
Wenn ich Deine Berichte und Antworten lese, weis ich was auf mich zu kommt.
Ich weis, daß ich in einiger Zeit an dem selben Punkt stehen werde , an dem Du jatzt schon stehst.
Schwer zu verstehen,will ich wohl auch nicht verstehen.
Wieso dauert das solang mit Deinem Termin für deinen Therapieplatz?
Ich hatte schnelle Hilfe bekommen über die Beratungstelle der Krebsgesellschaft, war dort 2-3 mal zum Gespräch und die haben für mich alles in Bewegung gesetzt schnellstens zu nem Termin zu kommen.
Versuche es doch mal darüber,vielleicht klappts ja bei Dir auch so.

So, muß mal schluß machen, meine kleine Schwester sitzt mir die ganze Zeit im Nacken und will an den PC.

Ich denk ganz fest an Dich und schicke Dir ganz viel Kraft und Mut :remybussi :winke:

LG Claudia

HOFFNUNG IST GRÖSSER ALS DAS MEER

Brooklyn 01.04.2006 17:36

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Claudia!
Leider kommen wir alle irgendwann an diesem Punkt an und es hat nichts mit Stärke zu tun. Jeder geht eben anders damit um oder verarbeitet es anders. Unsere Väter werden nie ganz weg sein, da sie in unseren Herzen ewig weiterleben. Mit dem Brief ist ein Anfang! War auch so meinem gegenüber, hast ja gelesen wo es geendet ist. Wenn ich nur die Zeit zurück drehen könnte. So habe ich 2 schwere verluste in kurzer Zeit, doch den einen geliebten Menschen kann ich wenigstens noch sehen und mit ihm reden. Es ist alles schwer zu verstehen für die anderen. Vorallem aber schwer damit umzugehen. Ich lasse keinen an mich ran und will auch kein Mitleid, alles was ich mir wünsche ist meinen Schatz zurück an meine Seite. Doch ob das noch was wird, ich weis es nicht. Ich wünsche dir da sehr viel mehr glück!

Ein riesengroßes Kraftpacket sende ich dir
:knuddel: :pftroest:

alles Liebe dir un ddeiner Familie
Alexandra

Engel64 01.04.2006 20:50

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo ihr alle, ich habe mir heute das Buch "Leben nach dem Tod" ersteigert, vielleicht hilft mir das zu glauben, dass es da noch was nach dem Tod gibt. Meine Mama ist mit 60 Jahren heute vor 8 Wochen gestorben. Man kann es immer noch nicht begreifen, ich weiß nicht wie lange das noch dauern wird... Es tut einfach so doll weh und es nichts mehr wie es war. Heike

dapostrophe 04.04.2006 15:59

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Alexandra,

das mit Dir und Deinem Schatz hört sich doch schon ziemlich ernst an.
Ich denke ,das merkt man auch erst richtig,wie sehr einem der Freund dann an seiner Seite fehlt, wenn alles vorbei ist.
In der Zeit, inder man täglich in deR Hoffnung ist,es könnte sich noch was zum positiven ändern,sieht man ja gar nicht wirklich, was im eigenen Leben so passiert.
Der neue Mann in meinem Leben, mein Therapeut :lach: hat gestern zu mir gesagt, schieben sie die Entscheidung sich zu Trennen mal noch 2-3 Monate auf.In der Situation begeht man meist Fehlentscheidungen.
Ich denke, bei uns biegt es sich im Moment wieder grade.
Da ich die Tage eh nicht zuhause übernachte, sondern bei meiner Familie bin, sehen wir uns nicht und ich denke das tut uns beiden mal ganz gut.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall von Herzen, daß ihr zwei beide Euch wieder findet. Ich weis, wie wichtig das für Dich ist.

Wie es meinem Papa zur Zeit geht, schreibe ich in meinem Thread,Hoffnung ist größer als das Meer.Sonst muß ich ja alles 2mal schreiben. ;)

Ich denke ganz fest an Dich

LG Claudia

HOFFNUNG IST GRÖSSE ALS DAS MEER

Brooklyn 04.04.2006 16:12

AW: Für meinen geliebten Vater
 
Hallo Claudia!
Ja bei uns ist es leider sehr ernst! Er kam sich in der Zeit der Trauer vor das 5 Rad am Wagen und völlig überflüssig. Das er das nicht war begreift er noch nicht so recht. Aus dem Grund weis ich ja was ich dir am besten Raten kann. Danke, ich hoffe auch das ich das mit ihm wieder hin bekommen, auch wenn es noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Habe ihm lieder zu arg verletzt! In solchen Situationen fehlt mir mein Dad doch ganz arg, da er immer für mich mit Rat und Tat zur Seite stand. Obwohl er ja jetzt auch noch da ist für mich, wenn auch nicht mehr Körperlich. :( ´Aber als mein :engel: ist er immer um mich herum und passt auf. Ja warte erstmal wie dein Therapeut dir schon geraten hat ab, was noch alles passiert. Man reagiert schnell voreilig und wenn man manche Entscheidungen getroffen hat, ist es schwer sie rückgängig zu machen. Ich wünsche euch beiden auch von Herzen das ihr das alles übersteht! :knuddel: Sie sind unser Halt in dieser Zeit und das sollten wir irgendwie versuchen ihnen zu zeigen. Denke auch ganz fest an euch! Deinem Papa nur die besten Wünschen!!!

Werd bei dir jetzt mal nachlesen wie es ihm geht.

alles Liebe und Gute... fühle dich :pftroest:
Alexandra


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