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Behandlung von Lebermetastasen
Hallo liebe Forumteilnehmer,
meine Frau (47 Jahre) hat bereits zwei Darmkrebs-OPs hinter sich. Die erste 05/98, die zweite 09/00. Bei der zweiten OP wurde auch Unterleibskrebs festgestellt, Gebärmutter und Eierstöcke entfernt. Anschliessend musste sie ein Strahlentherapie (28 Bestrahlungen) parallel zur Chemotherapie ertragen. Die Verträglichkeit der Chemo war, wie vielleicht bei vielen anderen Patienten auch, äusserst schlecht. Leider auch die Wirkung. Gestern erhielten wir die schockierende Info, dass nun auch Metastasen in der Leber gefunden wurden. Die Lunge wird nächste Woche per CT untersucht, da die behandelnde Ärztin auch hier den Verdacht auf Metastasen hat. Da die Lebermetastasen nach Auskunft der Ärztin nicht operiert werden können, schlägt sie eine erneute Chemo vor. Natürlich mit anderer Dosierung und Anwendung. Nachdem die erste Chemo keinen Erfolg brachte, sind unsere Hoffnungen vor dieser zweiten Behandlung natürlich eher gering. In der Ärztezeitung Online (http://www.aerztezeitung.de) habe ich von einer Laserlichtbehandlung von Lebermetastasen an der Uniklinik in Frankfurt/M. gelesen. Kann uns jemand mit Erfahrungen (Ansprechpartner, Wartezeiten, Erfolgschancen usw.) dazu helfen ? Gibt es andere Empfehlungen für eine erfolgversprechende Behandlung ? Für Antworten danke ich im voraus. mfg Helmut |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo liebe Forumteilnehmer,
bei dem Vater meines Freundes wurde letztes Jahr im November ein Darmtumor diagnostiziert und operiert. Bei dieser OP konnte allerdings nicht alles entfernt werden und es folgte anschließend eine Chemo. Bei der Nachuntersuchung haben sie dann drei Tumore in der Leber entdeckt, die jetzt vor einer Woche operativ entfernten werden sollten. Bei der OP haben sie dann so viele kleine Metastasen an der Leber gesehen, das sie nichts weiter unternommen haben. Zudem besteht noch der Verdacht auf Befall der Bauchspeicheldrüse. Dies wurde bei der OP aber nicht weiter untersucht?! Nun soll weiter mit einer Chemotherapie behandelt werden, jetzt mit anderer Zusammensetzung. Die erste Chemo hat jedenfalls den Wachstum der Tumore bzw. die Bildung von Metasten nicht verhindert. Welche weiteren Therapien und Behandlungsmöglichkeiten gibt es denn noch, die eine Chemotherapie noch unterstützen können. mfg jessica |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Helmut,
wir haben uns Unterlagen über (HITT) "Hochfrequenz-induzierte Thermo-Therapie" zuschicken lassen und wir sind am überlegen ob wir diese neue Methode nicht ausprobieren. Mein Mann ist 56 und hat Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen. Die Unterlagen kannst Du unter der Tel.-Nr. 07461-181109 anfordern. Alles Gute und viel Kraft. Gabi |
Behandlung von Lebermetastasen
Mein Vater hat die Leber voller Metastasen aufgrund
eines malignen Melanoms. Hat jemand positive Erfahrungen gemacht mit dieser Erkrankung in diesem Stadium? Gruß Sabine[l.buerstinghaus@wtal.de] |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo, auch mein Vater hat nach einer Magenkrebserkrankung nun seit ca. einem 3/4 Jahr nicht operable Lebermetastasen. Nach einer anfänglichen Chemotherapie, die ohne jeden Erfolg blieb, ausser das es meinem Vater immer schlechter ging, ist nach Bad Bergzarbern in eine Biomed-Klinik gegangen. Dort ging es ihm körperlich nach einer Woche richtig gut. Nach dem zweiten dreiwöchigem Aufenthalt hatten sich die Metastasen sogar verringert. In der Klinki wird das Immunsystem gestärkt und der Krebs mit Hyperthermie und Sauerstoff bekämpft. Alle acht Wochen geht er für ca. 3 Wochen in diese Klinik, die keinen üblichen Krankenhauscharakter hat. Leider wurde aber auch letzte Woche eine neue sehr große Metastase gefunden, die ihm jetzt auch Schmerzen bereitet. Auch in dieser Klinik wird wohl weiter mit Chemo behandelt werden müssen. Allerdings in Zusammenhang mit der Hyperthermie und auf nicht konventionelle Art und Weise. Weiteres bleibt abzuwarten. Übrigens nach Einweisung eines Arztes und vorheriger Antragstellung bei der Krankenkasse, übernimmt diese die gesamten Kosten. Euch alles Gute
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Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Colét !!
Auch mein Vater hat 3 nicht operable Tumore in der Leber und weitere Skelettmetastasen, die jedoch zum Teil erfolgreich durch Bestrahlung behandelt wurden. Auch wir entschlossen uns in eine Klinik für ganzheitliche Krebstherapien zu gehen. Wir entschlossen uns für die Klinik Benediktusquelle in Ortenberg/Selters, da er dort sofort eine Behandlung beginnen konnte. In den anderen Klinken hätten wir Wartezeiten von mehr als 3 Monaten gehabt. Dies wäre für meinen Vater zu lange gewesen. in dieser Klinik wurde sofort eine Immuntherapie begonnen, er bekam 3 mal die Woche lokale Hyperthermie und eine Ganzkörperhyperthermie in kombi mit einer leichten Chemo. Die Skelettmetastasen an der Wirbelsäule wurden damit sehr erfolgreich behandelt. Leider brachte es nicht den gewünschten Erfolg im Bereich der Leber. Daher meine Bitte an dich, wenn dein Vater mit der Hyperthermie und der Chemo Erfolg hat, sei doch bitte so nett und nenne mir den Namen der Chemo ( des Medikamentes ) das dazu verwendet wurde. Vielleicht kann dann ja auch meinem Vater damit geholfen werden. Für deine Antwort danke ich dir schon jetzt und wünsche euch viel Glück Sandy |
Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Sandy,
da es meinem Vater aufgrund der letzten Blutuntersuchungen und CT's nicht sonderlich gut ging, hat er, zu meinem Bedauern, einen weiteren Onkologen aufgesucht. Was nicht heissen soll, dass dieser nicht gut ist und sein Möglichstes tut, aber leider hat sich mein Vater nun für eine konventionelle Chemotherapie entschieden, da die Zeit sehr drängte. Er steht aber weiterhin mit der BioMed-Klinik in Verbindung und wird, soweit eine Chemopause stattfindet, auch wieder nach Bad Bergzarbern gehen. In dieser Klinik wurde vorab, auf Wunsch meines Vaters, keine Chemo verabreicht, sondern nur mit der Hyperthermie behandelt. Somit kann ich Dir Deine Frage leider nicht beantworten. Alles Gute Colét |
Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Sandy,
mein Paps hat auch Darm- und Leberkrebs. Er bekommt zum einen die Chemo 5 FU verabreicht, zum anderen CPT 11. Im Moment geht es ihm sehr gut und seine Tumormarker sind rapide gesunden, wenn Du Fragen hast, kannst Du mich gerne anmailen. Alles Liebe für Euch JINNY Meine E-Mail lautet: jinnys@web.de |
Behandlung von Lebermetastasen
Bei meinem Schwager (52 J.) wurde im August 2001 ein Lungentumor festgestellt, inoperabel, er hatte Faustgröße und wurde mit Bestrahlung in der Uni Kassel um 2/3 verringert, jetzt, Mitte Dezember wurden Leber-Metastasen festgestellt. Wer hat eine derartige Erkrankung und kann Adressen bzw. Behandlungsmethoden nennen? Die Sache ist relativ eilig. Vielen Dank
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Behandlung von Lebermetastasen
Hallo
Meine bekannt hat vor ca. 3 Tagen ein 26 Wochen altes Baby bekommen und ist selbst seht angegriffen. Die Ärzte kamen jetzt und stellten bei Ihr eine Vergrößerte Leber fest mit einer Zyste darauf und fingen gleich von Chemo an zu sprechen. Könnten Sie mir sagen wie oder wo es eine spezial Klinik gibt wo ich mit meiner Bekannten hin gehen könnte um die Krankheit untersuchen zu lassen. |
Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Rita,
ich möchte mich für Deinen Ratschlag bedanken, aber meine Bekannte ist am 26.12.2001 Verstorben. Sie war erst 31 Jahre jung und hinterlässt ein Frühschen und meinen Schwager der um sein Baby Angst hat das er es auch noch verliert. Danke Joachim |
Behandlung von Lebermetastasen
Bei meiner Schwester 42 jahre alt,wurde ein Adeno-Karzinom an der Leber festgestellt.Nicht operabel.Weitere Untersuchungen ergaben keinen anderen Befall von Organen.Nieren,Darm,Galle,Gebährmutter,Hirn,Augen alles in Ordnung.Sie bekommt jetzt sein 3 Wochen Chemo.Wer kann mir Informationen über ähnliche Befunde geben.
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Behandlung von Lebermetastasen
Hallo zusammen,
bei meiner Mutter wurde am 04.12.01 Leberkrebs diagnostiziert. Am 07.01.01 wurde sie ins evangelische Krankenhaus Düsseldorf aufgenommen und sollte operiert werden. Beim CT stellte sich heraus, dass sich bereits neben dem Tumor auch Metastasen gebildet haben und deshalb nicht operiert werden konnte. Sie erhält seit gestern Chemo. Meine ganze Familie ist total verzweifelt ! Mein Vater gibt sich stark und hat in Wirklichkeit doch jeden Mut verloren... Ich habe in den vorangegangenen Beiträgen gelesen, dass es begleitende Therapien gibt, die das Immunsystem stärken. Ich würde gerne näheres hierzu erfahren !! Wer kann mir Ärzte, Kliniken o.ä. in unser Nähe benennen. BITTE MELDEN !!!! Wichtig auch: sind dies private Kliniken, oder kann man auch als Kassenpatient dort behandelt werden ? Ich habe nämlich langsam das Gefühl, wir sind Patienen zweiter Klasse (da nicht privat versichert). Bitte helft meiner Familie mit Informationen ! Vielen Dank an euch alle - es tut gut, mit Menschen in Kontakt zu treten, die das gleiche Schicksal haben ! Sabine |
Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Sabine !!!
Es ist so schrecklich, dass diese Krankheit Krebs täglich neue "Opfer" findet. Meinem Vater (bei ihm wurde Mitte November 2001 der Krebs entdeckt) geht es zur Zeit recht gut. Er bekommt Hormone, die er sich selber spritzt gegen die Lebermetastasen. Aus seinem Gesicht kann ich lesen, dass es gut anschlägt. Diese Hormone können nicht heilen. Aber stoppen (wenn vielleicht auch nur für eine gewisse Zeit) oder auch vorrübergehend den Wachstum zurückschrauben. Das werden wir bei der nächsten Untersuchung sehen... Außer das er Schlafstörungen hat, bekommen ihm die Hormonspritzen, die er sich selber setzt sehr gut. Sie bewirken auch, daß er diesen Flash (hormonausschüttung) nicht mehr bekommt. Der Flash wirkte sich durch starke Rötung im Gesicht und durch starkes schwitzen und totale Erschöpfung aus. Zusätzlich spritzt mein Vater sich Mistel (war seine Entscheidung). Von der Mistel habe ich bis jetzt nur gutes gehört. Man muss sich aber auch im klaren darüber sein, daß die Mistel-Therapie KEINERLEI Heilung mit sich bringt. Sie ist einzig und allein zur Unterstützung des Wohlbefindens und der Abwehrkräfte. Mein Vater bekommt die Therapie erst seit wenigen Tage, somit ann ich noch keine Meinung dazu abgeben. Leider ist mein Vater starker Raucher (der Ursprungstumor liegt verkapselt in der Lunge). Als Anfangs die Diagnose Krebs gestellt wurde war er davon überzeugt mit dem Rauchen aufzuhören. Leider raucht er wieder genauso viel wie eh und je...nun er ist 56 Jahre alt und muss selber wissen was er sich damit antut. Das klingt jetzt furchtbar hart, aber ich bin müde ihn davon zu überzeugen mit dem Rauchen aufzuhören. Leider raucht mein Mann auch nicht wenig...aber sämtliche Diskussionen haben auch bei ihm noch nichts gebracht. Nun, ich denke es ist wichtig viele Vitamie zu sich zu nehmen. In Form von ungespritztem Obst und Gemüse. Frische Luft und Bewegung sind auch super. Sicher darf man auch mal Fast Fodd zu sich nehmen, aber es sollte schon zur Gewohnheit werden bewußt zu essen. Volkornbrot, wenig Fette, viel trinken (Wasser, Frucht- oder auch Gemüsesäfte). Wenig Alkohol (mal ein Wein ist schon ok) und nicht Rauchen. Wenn die Kraft und der Wille da ist darf auch gerne Sport getriebn werden. Das gleicht aus und unterstützt die Kraft und Abwehr. Außerdem denke ich, daß man einfach jeden Tag genießen sollte und spontan das tun sollte, was man sich schon immer gewünscht hat. Total wichtig sind auch Ärzte die offen über die Situation reden und vor allem auch alternativen Zusätzen (wie zum Beispiel die Mistel-Theapie) nicht abgeneigt sind. Mein Dad hat seinen Hausarzt (der ist so menschlich, ist immer da und zu allem bereit) und hat seinen Lungenspezialisten (der redet tachilis und hat ebenfalls nichts gegen Mistel oder ähnliches...). Beide Ärzte sind sehr wertvoll und mein Dad vertraut ihnen. Das ist mit am wichtigsten. Löchert die Ärzte, holt Euch mehrere Meinungen ein. Wechselt auch den Arzt, falls Ihr Euch unverstanden fühlt. Vor allem dürft Ihr Euch von manchen Ärzten nicht einfach abwimmeln lassen...leider haben auch mein Vater und ich schon die so genannten Götter in Weiß kennen lernen müssen... Liebe Sabine, ich wünsche in erster Linie Deiner Mutter die Kraft über all Ihre Sorgen zu sprechen und mit alternativen zusätzlich gutes zu tun. Schnapp sie Dir und geh in der Stadt bummeln. Trinkt einen Tee und genießt. Deinem Vater wünsche ich Kraft ebenfalls über seine Sorgen zu sprechen...gib ihm Zeit. Es dauerte auch bei uns...es dauerte schon eine gewisse Zeit das Wort Krebs auszusprechen. Versuch Du einen Anfang zu starten. Vielleicht hat Dein Vater nicht die Kraft...hilf ihm !!! Dir wünsche ich, daß Du in Deiner Mutter nicht nur die Krankheit siehst wenn Du sie anschaust. Sie ist Deine Mutter...genau wie vor dem 04.12.01. Gib ih Kraft und vergiß nicht auch Dir selber Kraft zu geben. Habt ihr vielleicht Lust und Kraft zusammen ins Fitness-Studio zu gehen? Gönne es Dir auch einfach mal nur für Dich da zu sein. Seht ihr Euch einen Tag mal nicht, gibt es am nächsten umso mehr zu reden. Ein schöner Satz lautet.."Ist die Seele gesund, hat der Krebs kaum eine Chance!" Ich hoffe, das ich ein wenig helfen konnte. Auch wenn ich leider keine Ärzte oder Kliniken in Eurer Nähe nennen kann. Wir wohnen bei Bremen. Für die Stärkung des Immunsystems kann ich die Mistel ernsthaft empfehlen. Würde mich riesig freuen von Dir/Euch zu hören. Sitze zur Zeit mit eine Grippe eingekuschelt auf meinem Sofa :-) Viele liebe Grüße Eure Carola |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Sabine,
Meine Schwester 42 Jahre bekommt jetzt nach 4 Wochen, ihr erstes Ergebnis. Ein Turmur ist um 2cm geschrumpft. Es werden weitere 18-24 Einheiten Chemo verabreicht. Momentan kommt Sie mit dem Schema 1 Woche 3x24 Std. und 1 Woche 1x24 Std. gut zurecht. Ihre Schleimhäute sind auch nicht mehr so gereizt wie am anfang. Sie wird behandelt in der Uni-Klinik Bonn-Bad-Godesberg und ist mit dem Personal sehr zufrieden. Gruß Monika, Schicke mir deine Email-Adresse, diese werde ich an meine Schwester weitergeben. Sie meldet sich bei Dir. |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo!
Bin im Forum unter Stichpunkten Lebermetastasen und Nachwirkungen Chemo für eine sehr gute Freundin (36 Jahre) dringend auf der Suche nach Infos von Betroffenen/Angehörigen/Freunden etc., die Erfahrungen mit der Chemoembolisation bei Lebermetastasen gemacht haben bzw. Alternativen dazu bei inoperablen Lebermetastasen (zT. schon recht groß) kennen. Alternative Behandlung mit Interleukin und Hyperthermie hatte vorher hinsichtlich der Blutwerte gut angeschlagen. Nach op. Entfernung der Eierstöcke (Ursprung war malignes Aderhautmelanom; nach ca. 1 Jahr wurden dann Metastasen in Leber, Wirbelsäule, Eierstöcken, Brust , Lunge festgestellt) haben sich jedoch alle Werte sehr verschlechtert. Da Leber bedrohlich wurde, hat sie sich zu dieser Chemoembolisation entschieden. Nach dem 2. Zyklus, ca. 2 Wochen danach treten nun massive Komplikationen auf: Der Bauch ist immens angeschwollen (wohl kein Wasser, sondern ua Vergrößerung der Leber), Wasser in den Beinen, Kurzatmigkeit. Die Leberwerte haben sich seit Beginn der Therapie jeden Monat verdoppelt und jetzt lt. Arzt einen akut lebensbdrohlichen Stand. Kennt jemand diese Entwicklung bzw. was kann man dagegen tun??? Für eine möglichst schnelle Antwort hier im Forum oder an meine private e-mail-Adresse kjwendt@web.de wäre ich super dankbar!! Karin kjwendt@web.de |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo im chat,
ich bin leider erst heute auf diese seite gestossen und habe ein ähnliches problem wie karin (kjwendt) am 27.01.02. meine frau ( 33 Jahre) hat neben einem operierten Melanom am kopf auch einer 2cm-metastase in der Lunge viele kleinzellige metastasen auf der leber. derzeitige behandlung cisplatin und temodal (chemo). zusätzlich interferon und vorerst 12 bestrahlungen der leber. wer hat noch eine idee? jede info ist wichtig. auch per e-mail unter detlefgebler@hotmail.com vielen dank detlef detlefgebler@hotmail.com |
Behandlung von Lebermetastasen
Bei einem guten Freund von mir wurde vor 2 Jahren der Kehlkopf entfernt, da ein Tumor , auch äußerlich sichtbar, aufgetreten ist. Anschließend wurde Chemo gemacht. Ein weiteres Jahr später traten im Kehlkopfbereich erneut 2 kleinere Tumore auf. auch diese wirden operativ entfernt. Nachbehandlung erfolgte mit Chemo und Bestrahlung. Die folgenden Nachuntersuchungen ergaben keine weiteren Hinweise Metastatsen in anderen Organen. Der Tumor am Kehlkopf ist eigentlich ein lungentypischer Tumor gewesen und sehr feinzellig in seiner Struktur.
nach einem weiteren Jahr trat erneut am Kehlkopf ein Tumor auf. Dieser sollte erneut operativ entfernt werden. 2 Wochen vor OP-Termin brach mein Freund mit schweren Magenkrämpfen zusammen. Nach Einlieferung ins Krankenhaus wurden Metastasen in Lunge und Leber festgestellt. Die Ärzte seiner zur Zeit noch behandelnden Klinik haben keine großen Anstalten gemacht, eine Aussage über den weiteren Behandlungsverlauf zu treffen. Daraufhin wurde eine andere Klinik aufgesucht. Diese beginnt morgen mit Untersuchungen und weiterer Behandlung. Diese Tumorart und die Lokalität des Auftretens unter Betrachtung des Alters (32 Jahre) ist relativ selten (Aussage d. Ärzte). Die Leber ist zu 40% mit Metastasen befallen. Hat jmd. ähnliche Erfahrungen, was ist möglich, welche Therapien gibt es. Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar. Viele Grüsse desn@gmx.de |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo,
bin aus lauter Verzweiflung hier gelandet. Meine Mutter hat mir heute gesagt, daß sie Metastasen in der Leber und an der Wirbelsäule hat. Ihr Arzt rät zu einer Chemo in wöchentlichem Abstand, jedoch kann diese erst durchgeführt werden, wenn ihr Blutbild sich verbessert hat. Durch die Metastasen an der Wirbelsäule wird nicht mehr genügend Blut gebildet. Ihr fehlen die roten Blutkörperchen und somit ist keine ausreichende Sauerstoffversorgung mehr gewährleistet. Aus diesem Grund könnte die Chemo nicht vertragen werden oder sogar gefährlich sein. Kann mir jemand hierzu Auskunft geben ? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es ? |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo,
hier ist nochmal Konny. Ich wäre für Antworten sehr dankbar an meine E-mail-Adresse: konnyreese@hotmail.com Liebe Grüße und Euch allen alles Gute ! konnyreese@hotmail.com |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo
Bei meinem Vater hat man vor einer Woche 28 Metastasen in der Leber gefunden. Nun soll eine Chemotherapie folgen mit den Giften Cisplatin und Gamcithabin. Ich weiss nicht ob die beiden Worte richtig geschrieben sind. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit diesen Mitteln.Wie sind die Chancen???Wie sind die Chancen überhaupt????? Grüsse Hans Meine emailhanshild@t-online.de |
Behandlung von Lebermetastasen
Ja ich...und zwar sehr wirkungsvolle!
Im März 2000 hat man bei mir Blasenkrebs festgestellt...man versuchte zu operieren, aber ich war inoperabel...also das Ganze wieder zu. Dann folgte eine Chemo mit Cisplatin und Gemcitabin, 6 Zyklen von jeweils 21 Tagen. Ich überstand sie ziemlich gut! Der Tumor zog sich zurück, von 5cm auf 5 mm...im Oktober wurde ich erfolgreich operiert. Das muss sein bei Blasenkrebs...ich bekam ein Stoma. Seitdem hatten die Nachsorge Untersuchungen keinerlei Befund. Das heisst, keinerlei Metastasen Bildung. Nur Mut, bei mir war das noch eine Studie, diese Chemo scheint mir sehr wirkungsvoll zu sein, denn der Primärtumor deines Vaters war doch Prostatakrebs oder? Hier mal meine Adreese meiner HP, da kannst du einiges nachlesen: http://ruby.hayes.bei.t-online.de Und hier noch meine E-Mail: ruby.hayes@web.de Mach deinem Vater Mut, sei für ihn da! Liebe Grüße von Ruby |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Rene,
bin gerade auf Deinen Beitrag gestoßen. Mein Vater hat auch Leberkrebs und Metastasen in der Lunge, lt. Ärzte im Endstadium. Habe vor ca. einer Woche von den Naturprodukten von Dr. Rath erfahren, sind uns aber nicht so ganz schlüssig, diese zu bestellen. Kannst Du mir zu diesen Produkten etwas sagen. Bin für jeden Tip dankbar. Außerdem sind seine Blutwerte sehr schlecht, Er hat einen total hohen Bilirubin-Wert, der einen ganz gemeinen Juckreiz auslöst. Tabletten wie Tavegil helfen auch nur bedingt. Wenn da noch jemanden Rat weiß, bitte ich um Rückmeldungen. Lieben Gruß Birgit H. [email]Birgit.Hildebrand@freenet.de |
Behandlung von Lebermetastasen
meiner Mutter (54) wurde am Montag, 5.8.02 Darmkrebs diagnostiziert. 3 Tage danach wurde der Tumor am Darm entfernt. Bei der OP sowie Ultraschall wurden Metastasen (zerstreut) in der Leber entdeckt (angeblich nicht operabel).
Welche Behandlungsmöglichkeiten/Chancen gibt es? Ist eine Chemo sinnvoll? Hilft Bestrahlung - obwohl Metastasen zerstreut? Gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten? Wer hat Erfahrung/wer kann weiterhelfen? Vielen Dank schon im voraus !! |
Behandlung von Lebermetastasen
Meine Schwester ist 28 Jahre alt, hat nach einem Brustkrebs-Rezidiv nun Metastasen in der Lunge, Knochen und Leber. Eine Chemotherapie ist aufgrund der Lebermetastasen nicht möglich.Kann uns jemand etwas über Alternativen sagen?
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Lebermetastasen nach Darmkrebs
Hallo! Mein Vater wurde Anfang des Jahres wg. Darmkrebs operiert, dabei wurde auch 1 Niere und Stück Leber entfernt. Nach ca. 6 Monaten Chemo fand man nun erneut 1 Metastase ca. 1 cm in der Leber, Problem: direkt an der Pfortader so dann man in seiner Klinik meint man müsse rechten Leberlapen sofort entfernen oder erstmal stillegen. Wg. berechtigter Angst dass dann kurzfristig neue Metastasen in dem verbleibenden Leberlappen auftreten können will mein Vater die rechte Seite nicht entfernen lassen. Wer hat Erfahrung oder Fachwissen bzgl weiterer Methoden wie Chemoembolisation, LITT, Hyperthermie bzw. evtl. Kombinationen? Was ist mit Hormontherapien oder (zusätzlich!) weiteren alternativen Methoden um zusätzlich zur Schulmedizin das Immunsystem zu stärken, für die Zeit nach irgendeiner OP? DANKE!!
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Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Kerstin,
unter der E-Mail-Adresse litt@medizin.fu-berlin.de kann man anfragen (Franklin-Klinik in Berlin), ob LITT (Laserbehandlung) in dem Fall in Frage kommt. Meines Wissens nach gibt es eine Möglichkeit bei reinen Lebermetastasen. Ein weiteres Stichwort wäre evtl. PDT (Photodynamische Therapie). Außerdem würde ich mich unbedingt nebenbei nach einer Mistel-Therapie erkundigen. Positiv ist, wenn das Geschwür noch so klein ist, man sollte aber keine Zeit verlieren. Ich würde unbedingt an einer Uni-Klinik nachfragen, WELCHE Methoden in Betracht kommen. Ich habe Einiges im Gallengangsforum zu Klatskin geschrieben (ziemlich weit hinten). Auch wenn es im Falle Deines Vaters ja kein primärer Gallengangstumor ist, findest Du dort vielleicht einige Hinweise. Uns wurde gesagt, dass all diese Methoden experimentellen Charakter haben, das nur mal so am Rande. Ich habe immer wieder gehört, dass eine OP meist die einzige Aussicht auf Heilung sei. Lieben Gruß und alles Gute für Deinen Vater Tina |
Behandlung von Lebermetastasen
Ich meinte, uns wurde gesagt, speziell bei Gallengangstumoren haben alternative Methoden zur OP experimentellen Charakter. Das heißt ja nicht, dass sie nicht helfen können, nur scheint es bei der OP mehr Erfahrungen zu geben und es scheint eine sichere Methode zu sein, wenn sie in Betracht kommt.
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Behandlung von Lebermetastasen
Hallo,
gerne möchte ich meine Erfahrungen hier weitergeben zu folgendem Sachverhalt. Bei meiner Mutter wurde Ende Juli 2002 eine Kolonresektion nach (per Darmspiegelung in der Vorsoge) diagnostiziertem Kolonkarzinom in einem regionalen Krankenhaus vorgenommen. 4 Wochen nach der erfolgreichen OP wurden bei einer Kontroll-CT 3-4 Metastasen in der Leber festgestellt. Allesamt auf der hinteren rechten Leberseite. Bis 3-4cm in der Größe. Das war natürlich ein Schock. Ging man nach der erfolgten Darmkrebsoperation doch davon aus, das damit alles geschafft sei. Im Krankenhaus sagte man, dass es sehr kompliziert sei, die Leber zu operieren, da eine Läsion direkt an der Pfortader sitzen würde. -> Das war's dann. Daraufhin gingen wir an eine Uni-Klinik mit Tumor-Zentrum. Dort machte man uns viele Vorschläge, an Studien teilnehmen zu können, konnte uns aber aufgrund des CT-Befundes keine konkrete Empfehlung zu einer Entscheidung geben. Man sagte uns noch, dass, wenn während der OP sich weitere Befunde an der Leber zeigen würden, man man die OP abbrechen würde um dann zu überlegen, wie es weiter gehen soll. Wenn überhaupt. -> wenig Hoffnung. Nun machte ich mich ans Werk und recherierte viele Tage und Nächte intensivst zu dem Thema Leberkrebs-Therapie. Natürlich stieß ich auf diverse Chemos mit 5FU/Fa, Oxaliplatin, etc..., Kryochirugie , Hyperthermie, aber auch exotische Therapien, wie die BNCT (Bohr-Neutron-Capture-Therapy) liefen mir über den Weg. Um es kurz zu machen: gegen Ende meiner Recherche deutete alles darauf hin, dass die wichtigste Entscheidung die nach einem geeigneten Operateur für die Leber ist. Denn zum einen wird die Frage, ob die Metastasen operabel sind von Klinik zu Klinik anders beantwortet und zum anderen der Ausgang der Leber-OP __DER__ Scheideweg für weitere kombinatorische Therapien ("adjuvante" Therapien). Meine Nachforschungen führten mich nach Berlin in die ehemalige Virchow-Klinik, die nun Charitee Campus Virchow-Klinikum (Charitee CVK) heißt, zum dortigen Direktor der Klinik für Allgemein, Viszeral und Transplantationschirurgie (http://www.charite.de/avt/), Prof. Neuhaus. Dieser und sein Team gehört in Europa zu den besten und erfahrensten Leberoperateuren. Jede/r in der "Bundesliga" spielende Fachmann/frau - selbst aus dem europäischen Ausland - bestätigte dies. Nach 2 Tagen des Telefonierens und diversen Briefen und Faxen hatte Prof. Neuhaus sich meiner Mutter angenommen. 3 Tage später war der OP-Termin und der Chef selbst am Messer. Jeder seiner Team-Mitglieder wäre uns auch recht gewesen. Am Tage vor der OP (Sonntag!) war die Aufnahme und CT mit MRT ("Kernspin"). Dort stellte man 6 Metastasen fest. 5 auf dem rechten und eine auf der dem linken Leberlappen. Die rechte Leberhälfte wurde komplett entfernt (Hemihepektomie) und die Metastase auf der linken Seite herausgeschnitten. Die Operation verlief äußerst zufriedenstellend. Tage nach der OP hatte man den histologischen Befund. Danach wurde von weiteren Therapien - insbesondere Chemo - abgeraten. Diese solle man sich besser "aufsparen", bis man sie wirklich benötige und nicht einfach um Dunklen herumstochern. Mein Eindruck ist nach dem Erlebten nun folgender: Zunächst ist jeder Krebsfall verschieden und man kann nicht von einem Fall auf den anderen zwangsweise schließen. Es war ein Fehler, in einem Regionalkrankenhaus direkt eine Darm-OP durchführen zu lassen, ohne vorher auf Metastasen in Leber (70-75% Wahrscheinlichkeit), Lunge (15% Wahrscheinlichkeit) und Zwerchfell/Eingeweide per CT *UND* MRT zu untersuchen. Aber das ist wohl bei einem Kassenpatienten von machen niedergelassenen Internisten oder einem Kreiskrankenhaus zuviel verlangt . Die Lebermetastasen waeren zeitgleich mit dem Primärtumor im Darm operabel gewesen - jedoch nur von einem erfahrenen Top-Operateur. Nicht in einem Kreiskrankenhaus. Man hätte so wertvolle Zeit gewonnen, um etwaige Streuung des Krebses zu reduzieren. Deshalb mein dringender Rat an alle: Wenn es sich um essentielle Erkrankungen handelt (und Leberkrebs ist eine solche), dann sollte man sich nicht mit der Kreisklasse begnügen, sondern sich um die Champions-League bemühen. Die Mühe des Suchens und Recherchierens zahlt sich aus. Das ist natürlich nicht sehr einfach, wenn man die ganze (ländliche) Familie davon überzeugen muss, in eine gut 500km entfernte Metropole für einige Wochen (2 Woche können es schon werden) zu gehen, denn man hört dann immer wieder: "Ei die in ... können doch auch operieren" oder "Die kochen doch alle nur mit Wasser". Können und tun sie zweifellos, so wie ich mich auch bei der Fußball-WM beim Endspiel in das Tor hätte stellen können. Und darumm geht es hier. Wenn es eine 08/15-OP gewesen wäre, dann hätte ich mir auch nicht viele Gedanken darum gemacht. Aber hier konnte intra-operativ einfach zuviel passieren und wichtige Entscheidungen vom Operateur verlangt werden. Ob ich im Tor der National-Elf in einer Grenzsituation die richtige Entscheidung oder Reaktion hervorgebracht hätte, ist ja wohl auch zu bezweifeln. Volker.Tries@web.de |
Behandlung von Lebermetastasen
Im Oktober 2002 wurde meiner Frau durch eine Operation ein Krebstumor im Dickdarm entfernt.Nach einer CT wurden in der Leber 2 Metastasen(2.5 3.0 cm )entdeckt.
Meine Frau macht jetzt eine Chemotherapie in Tablettenform (Xeloda ) Wer kann mir bitte Tipps geben,die meiner Frau helfen. Tipps in Form von Kliniken oder Ärzte die sich auf Lebermetastasen spezialisiert haben. |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Rolf,
sind die Leber-Metastasen momentan nicht operabel oder warum macht Deine Frau eine Chemo? Hatte sie im Lymphgewebe um das reserzierte Darmsegment bereits Metastasen? (Histo-Befund der Darm-OP) Nach meinen Recherchen sollte ein solcher (Leber-)Befund nochmals per MRT (Magnet Resonanz Tomographie) differenziert/spezifiziert werden. Oftmals sieht man auf den "einfachen" CTs nicht alles oder nicht alles klar genug. Vor allem solltet Ihr auch die Lunge und den ganzen Oberbauch mit untersuchen lassen. Bei primärem Sigma-Karzinom hat man zu 75% Metastasen in der Leber (traf bei Deiner Frau zu), zu 15% Metastasen in der Lunge und zu 5% im Bauchfell/Zwechfell. 2 Lebermetastasen und 2.5 und 3cm als Metastasengröße sind noch mit sehr guten Prognosen gesegnet. Bei meiner Mutter waren es nach Darm-OP 6 Mestastasen, 5 davon auf dem rechten, eine auf dem linken Leberlappen. Die einzelnen Metastasen waren bis zu 5cm im Durchmesser. Eine von den fünfen Metastasen lag sehr nahe an der Pfort-Ader, die die Verbindung zum Dickdarm (hier kommt das Blut vom Dickdarm an. Daher der Zusammenhang Darm-Karzinom/Lebermetsastasen) herstellt und sehr schwierig zu operieren war. Chemo macht man, wenn a) zu viele Mestastasen vorhaden sind, b) die Metastasen zu groß zum operieren sind c) die Metastasen an operativ schwer zugänglichen Stellen auf/in der Leber liegen. d) der Verdacht vorliegt, dass noch verstreut Metastasen im Körper vorliegen. Chemo ist meiner Erfahrung nach immer das letzte Mittel, das angewendet werden sollte, da mit zu geringen Erfolgsquoten und zu hohen Gefahren/Nebenwirkungen behaftet. Ausserdem ist eine Wiederholung der Chemo mit gleichen oder ähnlichen Wirkstoffen wegen Resistenzbildung weitaus weniger wirksam als die erste Chemo. Adresse No. 1 in Deutschland in Sachen Leber-OP, ist die Abteilung von Prof. Neuhaus, Charitee Campus Virchow Klinikum, Berlin. An denen geht kein Weg dran vorbei. Alle anderen haben es auch nur von Ihm gelernt oder abgeschaut. Der Mann und sein ganzes Team sind Spitzenprofis in Europa. ein Glück, dass wir die hier in Deutschland haben. Lies evtl. mal meinen Beitrag, der genau vor Deinem Beitrag steht (Verfasser: Dr. Volker Tries) Alles Gute für Dich und Deine Frau! Ihr schafft das! Es höhrt sich doof an, aber das wichtigste ist wirklich, dass Ihr beide es zusammen schaffen wollt! Euer Volker P.S.: wenn Du Direkt mit mir in Kontakt treten möchtest, dann schreib einfach an volker.tries@web.de |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Rolf,
mein Vater war kürzlich in der Medizinischen Hochschule Hannover und ist dort an der Leber operiert worden (findest Du auch im Internet) die haben auch eine sehr renommierte Leberabteilung, Leitung Prof. Klempnauer. Alles Gute Kerstin63 |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Rolf, hallo Kerstin63,
ja, die Leberchirurgie der MHH ist auch recht renomiert. Prof. Neuhaus war dort lange Jahre und hatte diese neu aufgebaut. Anschliessend ist er einem Ruf zum Virchow-Klinikum gefolgt und hat fast das ganze Team mit nach Berlin genommen. Les' mal folgeden Artikel: http://www.berlinonline.de/wissen/be...21/serie/0001/ Lieben Gruss Volker |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo zusammen,
bei meiner Mutter wurde 2000 Brustkrebs festgestellt. Die linke Brust wurde - mit einigen Lymphen entfernt. Vor 4 Tagen sind in der Leber 15 Metastasen entdeckt worden. Der Rest vom Körper ist krebsfrei. Operieren wollen die Ärzte nicht. Die neue Technik mit dem Verkochen klappt auch nicht, daß es zu viele Metastasen sind. Wer kann mir Tips geben, was wir tun können ?? |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo,
bei meinem Schwiegervater wurde vor einen halben Jahr ein Tumor im Mundraum entfernt, der sich als eine Metastase aus dem Darmraum herausstellte. Bei der operativen Entfernung eines Darmtumors wurde eine etwa kindsfaustgroße Metastase auf der Leber und ein Anorisma der Bauchschlagader festgestellt. Wegen eines schweren Herzinfarkst vor acht Jahren und infolge der aktuellen Behandlungen ist mein Schwiegervater sehr geschwächt. Folgeuntersuchungen haben eine weitere kleinere Metastase auf der Rückseite der Leber ergeben. Der betreuende Hausarzt ist sehr einfühlsam und bemüht, aber doch scheinbar überfordert. Weitere Untersuchungen in der Uni-Klinik Essen waren äußerst frustrierend, weil die kühle und emotionslose Fließbandabfertigung sowohl Schwiegermutter als auch Schwiegervater ratlos, desinformiert und verängstig zurückließen. Ich habe hier erste und wie ich finde sehr hilfreiche Informationen gefunden und per Ausdruck für meinen Schwiegervater zusammengestellt. Ein junger Oberarzt hat dem Patienten in der letzten Woche eine Chemotherapie nahegelegt, weil er "bei der Operation wohl sterben würde". Ich suche nun nach einer Klinik, an die man sich vertrauensvoll wenden kann, in der meinem Schwiegervater eine menschliche, kompetente und transparente Behandlung zukommt, man seine Chancen ausleuchtet und ihm offen erklärt, ob und wenn ja welche Therapie sinnvoll erscheint. Da meine Schwiegereltern in Dorsten wohnen, wäre Nähe zum Ort wünschenswert, jede andere Klinik, die wirklich empfehlenswert aber weiter entfernt ist, wäre aber letztendlich erreichbar. Danke für Tips und Hilfe peteroff@gmx.de |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Volker
was Deine Information bezüglich Prof.Neuhaus in Berlin anbetrifft, kann ich Dir nur Recht geben. Bei meinem Sohn (damals 19 J.) wurde im März 2001 ein Lebertumor von 16cm und noch einige weitere in fast der gesamten Leber festgestellt. Eine OP im Tübingen wurde daraufhin abgebrochen und er wurde zum Sterben nach Hause geschrickt. Auch in anderen Unikliniken wurde eine OP abgelehnt. Erst im Juli 2001 riskierte Prof. Neuhaus eine OP, in deren Verlauf 6 Lebersegmente entfernt wurden. Mein Sohn lebt noch heute, auch wenn sich mitlerweile neue Lebermetastasen gebildet haben. Für die geschenkte Zeit sind wir unendlich dankbar. Einen lieben Gruß an Deine Mutter. Sie soll die Hoffnung auf Heilung niemals aufgeben. Eva |
Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Eva,
vielen Dank für Deine lieben und aufmunterenden Worte. Ich bin froh, dass Du und Dein Sohn noch die Zeit geschenkt bekommen habt. Nutzet sie - carpe diem. Meine Mutter hat zwischenzeitlich (Ende September war die Leber-OP) wieder Metastasen am übrigen Segment der Leber bekommen. Es sieht nicht gut aus. Berlin empfiehlt, zunächst eine Chemo zu machen und anschliessend noch einmal zu operieren. Seit Donnerstag bekommt meine Mutter nun 5FU/Fa mit Oxaliplatin. Wir hoffen das Beste. Allerdings weiss ich recht genau ueber ihre Prognose bescheid. Ich wünsche Euch allen ein paar schöne Feiertage. Nutzet sie! Lieben Gruess und "Kopf hoch!" Volker |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo !!!!!
Ich schreibe hier auch das erste Mal, aber das Lesen hilft hier irgendwie! Der Frau meines Bruders wurde am 03.01.03 die verherende Diagnose gestellt. Magenkrebs und viele nicht operierbare Lebermetastasen! Sie ist gerade 35 Jahre alt! Lt. der Ärzte bleiben ihr max 6 Monaten (Wenn überhaupt)! Man kann einfach nur zuschauen, wie eine Blume, die langsam verwelkt!! Meinem Bruder geht es sehr schlecht; unsere ganze Familie ist irgendwie wie gelähmt! Jeder will helfen, aber keiner weiss genau wie!? Man ist so hilflos!!!! Viele Grüsse an Euch alle Lars |
Behandlung von Lebermetastasen
Hallo Rosemarie,
vielen Dank für Deine lieben Worte! Als Therapie wurde jetzt erstmal eine Chemo verabreicht, da man bei der Anzahl an Metastasen nicht mehr operieren kann! Deshalb war die Diagnose auch so vernichtend; alles was man jetzt machen kann, ist nur hinausziehen!!! Eine Heilung ist nicht möglich! Zumindestens für die Schulmedizin; aber über andere Verfahren kenne ich mich überhaupt nicht aus! Und mein Bruder ist noch zu schwach um sich damit zur Zeit zu beschäftigen, er ist so mit seiner Trauer beschäftigt und es fällt ihm sehr schwer in Gegenwart seiner Frau Hoffnung zu verbreiten! Viele Grüsse Lars |
Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Vicky lieber Lars
Leider kommt es vor, dass so junge Menschen Leberkrebs bekommen. Bei meinem Sohn wurde vor knapp zwei Jahren auch eine solche Diagnose gestellt. Nach einem kurzen OP-Versuch in Tuebingen hiess es, es sei viel zu spaet. Er wurde damals mit einer Lebenserwartung von 3-6 Monaten nach Hause geschickt. Er liess sich nicht unterkriegen, machte sein Abitur zu Ende und wurde zwei Monate spaeter in Berlin in der Charite von Prof. Neuhaus doch noch operiert.(Liest doch den Beitrag von Volker in "Behandlung von Lebermetastasen S.3") Im Moment nimmt er an einem Medikamentenversuch in Freibrug teil. Dabei studiert er im 3.Semester und macht Plaene fuer sein Hauptstudium, egal welche Prognosen er von den Aerzten bekommt. Wer ihn sieht, kommt niemals auf den Gedanken, er koenne krank sein, er strahlt so viel Lebensfreude aus. Als man uns damals in Tuebingen mitteilte, er wuerde bald sterben, sagte mir damals eine Krankenschwester, wir sollen versuchen, aus seinem Zuhause kein Trauerhaus zu machen. Das waere sehr schlimm fuer ihn, er wuerde sich sonst schuldig fuehlen fuer unseren Schmerz. Also versuchen wir immer, uns mit ihm ueber alles zu freuen, auch wenn wir oft das Gefuehl haben, innerlich zu zerspringen. Ich bin mir sicher , dass ihm das hilft. Ich wuensche Euch ganz viel Kraft, seid fuer die Beiden da. Es lohnt sich. Eva |
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