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Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Seid ca. 3 Wochen habe ich dieses Forum gefunden und mich still durch viele Beiträge gelesen. Vieles was ich gelesen habe hat mich tief berührt, brachte mich zum weinen oder manchmal auch zum lachen, war Hilfe und Motivation, euch nun meine Geschichte mitzuteilen. Zu Beginn muss ich noch kurz erklären, ich habe erst seid 3 Wochen einen Internetzugang, bin somit also mit diesem Medium völlig unerfahren. Deshalb bitte ich im vorraus um endschuldigung, wenn ich Fehler mache.
So aber nun zu meiner Geschichte, ich bin nun47 Jahre alt und das ganze begann November 2003.Mit unerklärlichen starken Oberbauchschmerzen wurde ich von meiner Hausärztin in das hiesige Krankenhaus überwiesen. Dort erhielt ich dann die Diagnose Bauchspeicheldrüsenentzündung, gleichzeitig mit der Frage nach meinem Alkoholkonsum.? ? ? Denn, so wurde mir wichtig erklärt, sei eine Bauchspeicheldrüsenentzündung schließlich meist durch längerem Alkoholmißbrauch ausgelöst. Auf meine Antwort, dass ich sicherlich ab und an Alkohol konsumiere, wie z.B. bei Feiern oder mal ein Glas Wein zum essen,ich dies aber für ein normales trinkverhalten hielte, reagierte man mit Schweigen. Ich wurde therapiert mit strenger Diät, Antibiotika und meine Schmerzen wurden "versucht" Metaminzol und später mit Tramal, in den Griff zu bekommen. Leider mit wenig Erfolg.Schließlich erklärte man mir, meine Galle müsse entfernt werden und dann sei alles wieder in Ordnung. Also Galle raus. Und tatsächlich, ich hatte kaum noch Beschwerden. Den weichen und gelben Stuhl, die hin und wieder auftretenden Schmerzen hielt ich für die Nebenwirkung der Operation. Im November 2004 wurden die Schmerzen jedoch immer heftiger und andauernder. Am 10 Januer wurde ich wieder ins Krankenhaus eingewiesen. Diagnose wieder Bauchspeicheldrüsenentzündung, wieder Diät, wieder Antibiotika, wieder Schmerzmittel die nicht halfen und weiterhin die Fragen nach meinem Alhoholkonsum. Nach zwei Wochen wurde ich trotz Schmerzen nach Hause entlassen. 1 Woche später war ich wieder drin, die Schmerzen wurden unerträglich . Mittlerweile hatte ich schon 15 Kilo abgenommen. Diagnose wie gehabt, doch diesmal wurde durch den Mund (ich vergess die Fachbegriffe immer) mal reingeguckt. Dabei wurde dann festgestellt, das bei mir eine Ganganomalie bestand. Heißt ich hatte zwei Bauchspeicheldrüsengänge, einer verkümmert und der andere kleiner als normal. Also wollte man mit einem Stand versuchen, den Gang zu weiten. Stand rein,war sehr kompliziert sagte man mir, man hätte nur den kleinsten Stand reinbekommen. Ich wurde nach Hause entlassen und sollte drei Wochen später den nächstgrößeren Stand eingesetzt bekommen. Ich erhielt Diätvorschriften und Tramaltropfen.Doch es ging mir nicht besser eher das gegenteil. Mittlerweile hatte ich 20 Kilo Gewicht weg. (Gottseidank war ich vorher eine sehr dicke Frau. Hätt ich auch nicht gedacht das ich das mal so sehe.) Sah furchtbar schlecht aus und hatte schmerzen zum wahnsinnig werden. Wieder ins Krankenhaus, mittlerweile ging es mir so schlecht, das ich künstlich ernährt wurde, ich bekam einen Schmerzperfusor mit Mitteln die auch nicht halfen. Wieder wurde versucht einen neuen Stand zu setzen. Gelang zwar aber wiederum keine Verbesserung meines zustandes. Es wurden Ultraschalluntersuchungen gemacht, ich kam ins CT, wieder wurde über den Hals reingeguckt Proben entnommen usw. Mittlerweile weinte ich nur noch vor Schmerzen bis endlich ein Doktor mitleid bekam und mir alle 12 Stunden 10mg. Morphium zugestand. Leider verhält es sich jedoch bei mir so, das Schmerzmittel wenn überhaupt, nur kurze Zeit anhalten. Und ich sehr hohe Dosen benötige um Schmerzfrei zu sein. Ich werde auch wärend der Narkose wach und benötige hier ebenfalls mehr als üblich. Bei den Untersuchungen durch den Hals (es waren 8 mal) bin ich ebenfalls immer wachgeworden. Nicht schön! Bis man dann draufgekommen ist mir mehrzugeben war glaube ich beim 6 mal. Mittlerweile 30 Kilo weg. Immer wieder die Fragen nach meinem Alkoholkonsum, ob ich denn auch sicher sei, dass ich nicht doch trinke. Schließlich deute alles darauf hin, die Bauchspeicheldrüsenentzündung, das ich so hohe Dosen an Narkose und Schmerzmittel bräuchte und ich ja wohl schon Opiumabhängig sei. Das Morphium wurde also wieder abgesetz und es wurde wieder Metamizol gegeben. Hätten die mir auch Zuckerwassergeben können. Ich bin dann völlig ausgerastet und hab gedroht mich umzubringen. (Ich hab tatsächlich mit dem Gedanken gespielt und hatte eine Spritze gestohlen um mir damit Luft zu spritzen) Plötzlich war der Chefartz an meinem Bett, er versicherte mir, das mir ja alle helfen wollten und ob ich nicht doch etwas zu meinem Alkoholkosums zu sagen hätte, da rastete ich zum zweiten mal an diesem Tag aus und hab ihn nur noch angebrüllt. Ich fühlte mich in keinster Weise ernstgenommen, erniedrigt, in mir war alles nur verletzt. In meinem Leib schien alles wund zu sein, als würde jemand mit einem stumpfen Schmiermesser den Innenraum meines Bauches, die Rippen, den Rücken ständig abschaben . Der Chefartz verließ den Raum und kam mit einer Morphiumspritze wieder, die er mir selber setzte. Er erklärte mir er würde sich mit seinen Kollegen nun beraten und dann werde die weitere Therapie mit mir besprochen. Ich erhielte jetzt alle 6 Stunden eine Spritze. Ach hätten sie nur 6 Stunden gewirkt, doch leider war nach4 Stunden Schluß. Das heftige für mich aber war, das ich nicht nur zwei Stunden stärkste Schmerzen aushalten musste, die Schwestern brachten mir die Spritze auch nicht von selber, ich mußte immer danach klingeln,und je nach dem wer Dienst hatte, konnte sich die Spritzenvergabe auch sehr verzögern. Nicht zu vergessen die Moralpredigten, die regelmäßig,auch mitten in der Nacht gehalten wurden. Mit immer dem gleichen Thema"wir wollen ja nicht das sie süchtig werden". Bla, Bla. Ich kam mir vor wie ein Drogensüchtiger der um seinen nächsten Schuß bettelt. Nun, auf jedenfalls wurde dann beschlossen mich doch jetzt mal in ein Krankenhaus in Düsseldorf zu überweisen. Es war jetzt Juni und ich 30 Kilo leichter. 5 Tage verblieb ich noch in Mönchengladbach und ich wurde dann unter Schmerzen nach Düsseldorf gefahren. Wie bin ich dankbar das ich dorthin gekommen bin. Sehr schnell hatte ich eine Schmerztherapeutin an meinem Bett stehen, die mir zuhörte, mir geziehlte Fragen stellte und mich aufklärte das es tatsächlich Menschen gibt die weitgehend Schmerz und Betäubungsmittelressistend sind und das ich auch dazu gehöre. Augenblicklich bekam ich einen Schmerzperfusor angelegt und war zum ersten mal seid 1/2 Jahr weitgehend Schmerzfrei. Niemand unterstellte mir Alhoholiker zu sein, die Schmerztherapeutin kam mehrfach um zu fragen wie es mir geht. Endlich Menschen. Am nächsten Tag wurde direkt wieder in mich reingeguckt und die Oberärztin sagte mir direkt da sei irgendwas nicht in Ordnung, ich musste ins Ct und in die Magnetspinn. Diagnose Tumor am Bauchspeicheldrüsenkopf. 4 Schmerzfreie Tage später wurde ich operiert. Tja und so sah das denn die Diagnose aus" Adenokarzinom des Pankreas. pT3 pN1 (5/34) MO RO G3. 17.06.2005 Pyloruserhaltende Pankreaskopfresektion, paraaortale Lymphknotendissektion." Ich hab von Anfang an gesagt, ich kämpfe, aufgeben gibst nicht. Ich habe es einfach nicht aktzeptiert krank zu sein. Sehr schnell war ich von der Intensiv wiieder in meinem Zimmer und auf den Beinen. Mühsam zwar mit den ganzen Apperaturen aber wie gesagt, aufgeben gibst nicht. ich hab gekämpft und gern gekämpft. Bereits am 5.7.05 Begann ich mit der adjuvanten Chemotherapie mit Gemcitabin. 18 mal. Am 10.1.2006 die letzte. Blutwerte, CT, Tumormaker alles Prima. Sogar die Zuckerwete waren OK. Hätte ich nicht die Narbe auf dem Bauch und meine erinnerungen, ich könnte fast denken ich sei nie krank gewesen. Am 1 März konnte ich wieder arbeiten und ich war froh und glücklich darüber. Tja bis zum Mai diesen Jahres, meine Zuckerwerte spielten aufeinmal verrückt, Diabetes (hatte ich eigentliche schon längst erwartet)werde auf Insulin eingestellt, dann leichte Schmerzen im Bauchbereich (wird sicher nur ne Magen-Darmgrippe sein.) Dann kam ja auch der regelmässige Kontrolltermin. Blut, Ultraschall, CT. Das Ergebniss: Tumormaker bei 900, Ultraschall nix zu sehen, CT Rest der Bauchspeicheldrüse verändert, etwas von 4zentimeter Größe im rechten unteren Lungenlappen und zwei winzige Teilchen in der linken Lunge. Das war am 11.8.06. Ab zur Bronchoskopie, Gewebe wird entnommen. Kein Ergebniss. Eine zweite Bronchoskopie (mal wieder wachgeworden), wieder konnte nichts festgestelllt werden, Das Teil sitz wohl ziehmlich ungünstig. Nun sollte eine Lungenpunktion gemacht werden, um herauszufinden ob es ne Metastase ist oder Lungenkrebs. Das hab ich abgelehnt, den mal ehrlich, ist es für mich wirklich wichtig zu wissen ob ich ne Metastase oder Lungenkrebs hab ? Das Ding ist da. Die Bauchspeicheldrüse schmerzt so, das ich wieder Morphiumtabletten nehme. Noch ne kleine Dosis. Arbeiten darf ich nicht mehr. Ich bin seiddem wie gelähmt. Tausend Gedanken in meinem Kopf. Aufgeben gibs nicht . . . . . Ich habe viel gekämpft, ich habe gern gekämpft, aber ich will nicht wie Don Quichote gegen Windmühlenflügel kämpfen. Oweh, eigentlich wollte ich soviel gar nicht schreiben. Ich hoffe dass war jetzt nicht zu viel. Aber plötzlich ist alles so aus mir rausgebrochen, ich muss jetzt weinen, aber ich will auch tapfer sein. Ich grüße euch Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo Jessika und Christiane,
erstmal vielen dank, dass ihr mir geschrieben habt. estut gut zu wissen, es gibt menschen die da sind. Danke. Ich war gestern abend selber erschrocken, wie groß mein groll doch ist, wo ich hier alles mal zusammengefasst habe. Das war das erste mal für mich. Sicher die Zeit war mehr als schlimm, aber ich selber kann hier nicht wirklich von Ärtztefusch reden. Ich denke es liegt viel am system. in dem ersten halben jahr, waren ca. 5 verschiedene Assistenzärtze mit mir beschäftigt, der eine wußte nicht was der andere getan hatte. Es gab auch menschlisches Pflegepersonal dort und nicht nur die Besen und es war nicht alles nur schlimm. Und außerdem, ich hab es ja damals(wennauch aus unwissenheit) mit mir machen lassen. Die Klinik anklagen ? Ich brauchte meine Kraft um den Krebs zu bekämpfen und es ist mir auch nicht wichtig. Es würde sich für mich nichts ändern. ich grüße euch herzlich Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Martina,
hab mich jetzt mal durch Deine lange geschichte gelesen.......oh je da hört sich aber alles ziemlich schlimm an :pftroest: ...so ein auf und ab...und jetz wieder in einem Tal....schön dass Du so eine Kämpferin bist sonst hättest Du wahrscheinlich schon länger aufgegeben....Du hast Recht, vertue Deine Zeit nicht mit "Ärzte oder Klinik anklagen", sondern investiere sie für Dich für die Dinge, die Dir wichtig sind, für Freunde, die Du treffen möchtest, für Dinge, die Dir gut tun und natürlich für die Auseinandersetzung mit Deiner Krankheit..auch das Schreiben hier tut Dir vielleicht gut....mal Dampf abzulassen, mal zu hören, was andere noch für einen Rat beisteuern können....... Ich bin "nur" Angehörige, meine Ma hat BSDK auch mir hilft das hier sein , auch wenn es nicht immer leicht ist zu dem eigenen Leid auch noch das der anderen zu verarbeiten, aber auf der andern Seite weiß man man ist nicht alleine, und der Austausch mit anderen Menschen kommt manchmal über "wie gehts Deiner Ma, ich hoffe gut(!!!!) nicht hinaus...... Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, dass Du die Schmerzen in den Griff bekommst und eine neu Therapie Dir vielleicht Hilfe bringt. ( Meine Ma macht gerade Hyperthemie+ Gemzar+ Cisplatin, ob es was genutzt hat wissen wir wahrscheinlich Anfang nächster Woche, da gibt es ein neues CT) Alles Liebe Inez |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Martina,
Auch ich habe mich durch Deine Geschichte gelesen und mir ist die Spucke weggeblieben. Mir bleibt nur mal :pftroest: . Ich bin selbst auch nur Angehöriger (bzw. zwischenzeitlich Hinterbliebener, mein Dad hats leider nicht geschafft, bin aber immer noch hier um zu versuchen, meine super Erfahrungen hier im Forum an Andere weiterzugeben), stimme aber auch Inez bei, nutze, ewnn Du die Kraft und Musse hast, den Austausch hier, scheibt Dir von der Seele, was Dich bewegt. Mir persönlich hat dies viel Kraft gegeben. Und auch, irgendwelche Überlegungen in sachen "Ärzte verklagen" etc., die, keine Frage, berechtigt sind abder selten zu Erfolg führen, sind m. E. Zeit- und Kraftverschwendung. Setzt Dich einerseits mit der Krankheit auseinander, verschliesse nicht die Augen, aber geniese die schönen Dinge (Inez, ich zitier Dich schon wieder :boese: ), tu, was Du immer tun wolltest und nie gemacht hast, immer aufgeschoben hast. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, die bestmöglichste ärztliche Unterstützung wo nötig, und vor allem viel Kraft. Würde mich freuen, wenn wir Weiteres von Dir lesen würden. Machs gut, viele liebe Grüsse Frank |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
liebe martina,
deine geschichte hat mich sehr berührt und mein erster gedanke bezüglich der ärzte war auch: auf die barrikaden gehen!!! aber inez und frank haben wohl recht. was nützt es jetzt noch, sich aufzuregen? du brauchst deine ganze kraft für dich selber. da sollte man seine nerven nicht noch überstrapazieren.ich selber bin "nur" angehörige aber ich weiß, dass du deine kraftreserven für wichtigere dinge einsetzen solltest. da du eine kämpfernatur bist(hut ab vor dir), wäre das die reinste kraftverschwendung. ich wünsche dir für die kommende zeit alles liebe und hoffe sehr, dass du noch einmal die zähne zusammenbeißt und dem schei... krebs den kampf ansagst. weil- wie du so schön sagst: aufgeben gibts nicht!!!!! alles liebe monika |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo ihr alle, die ihr mir geschrieben habt. Wie tut das gut. Ich danke euch. Würde jetzt gerne mehr dazu schreiben aber ich hab leider gerade nicht so viel Zeit. Vieleicht heute abend. Bestimmt morgen. Ich bin froh hier zu sein.
Liebe Grüße Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo, hier bin ich wieder.
Ines, Frank, Monika, wieso bezeichnet ihr euch als, " nur " Angehörige ? Ich finde, ich hab es leichter als ihr. Für mich ist es, wenn ich meine Reise angetreten habe, doch viel leichter. Ihr aber, werdet eure Lieben unter Umständen euer ganzes Leben mit euch tragen, auch den Schmerz, die gesagten oder ungesagten Worte,usw., werden euch vieleicht sehr lange begleiten. Ihr seid nicht " nur ". Schon alleine das ihr mir, in eurem eigenen Schmerz, Aufmerksamkeit schenkt, macht jedes "nur " unmöglich. DANKE. Nochmal sorry, das meine Geschichte so lang ausgefallen ist, aber es ist alles, wirklich einfach so aus mir rausgebrochen. Hier, in meinem Umfeld muss ich einfach die Starke sein,weil es MIR, eine unerträgliche Qual ist, den Menschen die mich Lieben, Schmerzen bereiten zu müssen und ich kann es einfach nicht ändern. Ja, ich bin eine starke Frau ( weiß ich aber auch noch nicht lange ), ja, ich bin eine Kämpferin, ( " " " " " " " ), ja, mein Motto war : " Aufgeben gibts nicht ", aber, jetzt, jetzt gibt es ein . . . .Oder ? und ein, "ich will nicht gegen Windmühlenflügel kämpfen". Wie schon gesagt, seid der neuen Diagnose, bin ich wie gelähmt. Ich hatte wirklich geglaubt ich würde es schaffen. Ich habe jetzt erstmal eine neue Chemo abgelehnt, weil sie macht mich nicht gesund, sondern, sie würde mir höchstens ein paar Monate mehr bringen. Aber zu welchem Preis ? ? ? Jetzt, sieht man mal von den Schmerzen ab (gibt ja was dagegen), geht es mir, körperlich noch gut. Die Metastase in der Lunge merk ich noch nicht. Hab zwar seid ca 2 Wochen auch Rückenschmerzen, das wird jedoch durch ein CT noch abgeklärt. Würde ich wieder Chemo kriegen, ginge es mir sofort wieder schlecht. Und zwar sehr schlecht. Und wie schon gesagt, der Preis ist mir einfach zu hoch. Ich habe am 29.05.2006, meine Freundinn (Unterleibskrebs ) bis zum Antritt ihrer großen Reise, begleitet. Sie hat bis zum Schluß gekämpft, hat bis zum Schluß Chemotherapie bekommen. Und ist, entschuldigung, elendig krepiert. Das will ich nicht ! ! ! Da verzichte ich glaub ich, zugunsten der Lebensqualität,gern auf ein paar Monate mehr. Das will ich weder den Menschen die mich Lieben und Mögen, antun, noch mir. Ach, ich bin so durcheinander und jetzt habe ich schon wieder soviel geschrieben. Sorry, aber scheint wohl im Moment nicht anders zu gehen. Aber es tut mir, (zu meinem eigenen Erstaunen) richtig gut. Ich drück euch in Gedanken Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Martina,
vielen Dank für Deine lieben Worte und, vor allem, Hochachtung vor Deiner sehr offen und realistischen sichtweise der Situation. Eben ode rgerade deshalb, dass Du von uns hier als "NUR" Angehörigen sprichst. Betrifft es Einen nicht selbst sondern eine nahe stehende Person (wie nah auch immer) ist dennoch nicht vergleichbar damit, wenn es einen selbst betrifft. Ganz ehrlich, ich hoffe Deine Nüchternheit zu besitzen, wenn es irgendwann mal mit mir "zu Ende" geht (kommt, wir alle sind vergänglich). Aber, ob Du es leichter hast? Ganz ehrlich, wollte jetzt nicht wirklich tauschen. Aber, darum geht es ja eigentlich, wie geht es Dir? Alles liebe & Gute & bis die Tage Frank :knuddel: |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Martina,
wenn es Dir gut tut...dann schreib doch einfach hier ganz oft.....das ist das Schöne hier, immer geht es einem mal schlechter und dem anderen mal besser oder umgekehrt und so kann jeder jedem mal zuhören oder raten oder einfach nur da sein für den anderen...ist noch nicht lange her, da haben sich viele hier bemüht ein wenig für Frank da zu sein und jetzt ist er trotz seiner Trauer um seinen Pa hier zurück und ist für andere da...........Manchmal habe ich wirklich das Gefühl nur hier wird man in dem, was man als selber Betroffener oder als Angehöriger so mitmacht verstanden.....manche meiner realen Freunde können es auch überhaupt nicht verstehen, dass man sich das hier freiwillig " antut" und das es einem ganz im Gegenteil sogar hilft, verstehen sie dann noch weniger............ Kann mir ganz gut vorstellen welch große Enttäuschung es für Dich ist und welchen Rückschlag es für Dich heißt jetzt wieder krank zu sein...aber ich bitte Dich, bei aller Realität ..gib bloß nicht auf..ich meine nicht nicht loslassen wenn es gar keine Hoffnung mehr gibt...ich meine eher solange es noch ein ganz kleines Fünckchen gibt, hör nicht auf zu kämpfen bevor Du aufhören mußt! Chemo oder nicht, stelle mir immer und immer wieder die Frage was ich machen würde und weiß es nicht...............muß man wohl wirklich selber in der Situation sein...............wie auch immer Du Dich entscheidest ich wünsche Dir jedenfalls alles alles Liebe auf Deinem Weg, und vergiß nie wir sind hier für Dich da :knuddel: und um mal ganz schnell mit jemandem zu sprechen gibt es ja auch noch den Chat..sit zwar am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig weil viele sich da schon lange kennen und über Dinge reden die man nicht versteht, aber nach einer gewissen "Eingewöhnungsphase" ist das auch wunderbar, vielleciht sogar ncoh ein wenig persönlicher............. Dir alles Liebe Inez |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo Frank,
danke für deine Worte, aber das "nur" Angehörige, kam doch von euch. Und das ich das anders seh, hab ich ja dann deutlich gemacht.Du bezeichnest mich als offen und realistisch. Offen für alles,auch für mich, möchte ich auch sein. Dass ist mir sehr wichtig. Tja, und realistisch, was bleibt mir denn übrig? Mich voll Trauer vergraben? Die Wahrheit nicht sehen wollen? Verleugnen? Todschweigen für mich und andere? Es für meine Lieben schwer machen? Gegen Windmühlen kämpfen? Das alles,will ich ja nicht! Also hocherhobenen Hauptes durch die Realität. ich grüße dich ganz herzlich :winke: und freue mich, das du diesem Forum treu geblieben bistMartina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Ines,
vielen Dank für deine Antwort. Du hast recht, hier zu schreiben, mich zu zeigen, euch zu lesen und sogar manchesmal zu spüren, betrachte ich als große Bereicherung meines Lebens. Ich habe hier das Gefühl auf wirkliche Menschen und wirkliche Menschlichkeit zu treffen. Und daß tut mir ungeheuer gut.Bezüglich Chat: erst kam ich nicht rein, doch dank schneller Hilfe, war das gestern erledigt. Ich war dann mal schnell im Chat und du hast recht, war für mich als absoluter Internetneuling, erst mal alles durcheinander und zu schnell, außerdem waren alle so lustig drauf, da wollte ich nicht die Stimmung verderben . Werd mich aber sicher noch mal einloggen, so schnell geb ich nicht auf.;) Du schreibst ich soll nicht aufgeben, auch wenn es nur noch ein Fünktschen Hoffnung gibt.Aber was, wenn das Fünkchen einfach zu teuer ist? Ich glaub das zu beantworten mach ich nen neuen Brief auf, weil mich ja auch einige von euch gefragt haben, wie es mir geht. Ich danke dir noch mal sehr für dein Interesse an mir. Das tut gut. Ganz liebe Grüße Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Wie es mir geht ?
Körperlich: Ich nehme ab und hab selten Appetit. Die Schmerzen im Bauchraum hab ich mit dem Schmerzmittel noch ganz gut im Griff. Sei ca. 1 1/2 Wochen starke Rückenschmerzen, linksseitig. Die komplette linke Seite tut weh. insbesondere kurz über den Nieren. Manchmal spür ich ihn gar nicht, dann wieder ziehmlich heftig und dauerhaft, dann ist er plötzlich, kurz,so schlimm, als würde mit jemand in den Rücken stechen. Wenn ich auf die Rippen drücke tut es auch weh. Das wird zwar alles nächste Woche im CT abgeklärt, würde aber schon gerne von euch wissen, ob diese Rückenschmerzen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs üblich sind, oder wo sie herkommen. Ehrlich, ich glaube nicht, dass ich mir da nen Muskel gezehrt habe. Die Metastase in der Lunge macht außer Husten auch noch keine Beschwerden. Ansonsten bin ich noch sehr fit. Nein, so paradox wie das klingt ich sehe aus wie das blühende Leben. Das macht es glaube ich meinem Umfeld auch so schwer die Tatsachen hinzunehmen. Psychisch: Seid der Diagnose "rezidiv" , bin ich wie betäubt, andererseits denke ich total viel. Ich gehe sehr offen mit meiner Krankheit, dem Sterben, sowie dem Tod um. Ich zwinge meine Lieben, meine Umwelt durch meine Offenheit geradezu, sich damit auseinanderzusetzen. (Ist das richtig?) Ich weiß ganz genau, was ich nicht will und werde dies, auch zu verhindern wissen. (Ist das richtig?) Ich werde keine Chemotherapie mehr machen! Diese würde mein Leben zwar evt. verlängern (Mein Onkologe sagte, " wir reden hier von Monaten"). Doch, zu welchem Preis. Ich weiß das, es würde mir sofort wieder schlecht gehen. Meine Lebensqualität wäre dann auf einen Schlag hin. Ne Danke. (Ist das richtig?) Ach ich weiß einfach nicht. Alles so durcheinander hier in meinem Kopf. Es gibt nun sicher Menschen die sagen werden, ich hätte aufgegeben. Das sehe ich nicht so, ich denke, ich entscheide mich für das Leben. Uff, schon wieder ein Roman, aber wie gut das tut. Ich nehm euch virtuell in den Arm, Eure :rotier2: fast durchgedrehte Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Martina,
es gefällt mir wie offen Du mit Deiner Erkrankung und den Prognosen umgehst. Meine Mutter ist vor 2 Wochen aufgrund derselben Diagnose operiert worden und das Anfangsstadium stellte sich leider als fortgeschritten heraus. Das nur kurz zu meinem Hintergrund. Dein Weg ist lang und schmerzlich gewesen. Da kann ich nur ungläubig den Kopf schütteln über soviel medizinischen Unverstand und mitmenschliches Unverständnis. Es ist ärgerlich, macht wütend, doch es ändert nichts an Deiner jetzigen Lage. Leider. Zitat:
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Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Du keine Chemo mehr willst. Frag Deine Ärzte, wenn sie Dir so etwas vorschlagen, ob sie an Deiner Stelle eine Chemo machen würden und schau ihnen dabei in die Augen. Der Arzt meiner Mutter hat ganz offen gesagt, dass die Erfahrungswerte mit Chemo bei Bauchspeicheldrüsenkrebs so sind, dass es wenig erfolgversprechend ist. Man weiß über diese Art Krebs noch viel zu wenig. Und auch bei jeder anderen Krebsart ist Chemo wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Eine Bekannte mit Brustkrebs hat am Ende jegliche Chemo verweigert, weil sie damit keinerlei Lebensqualität mehr hatte. Sie wußte, daß sie sterben mußte. Doch sie wollte wenigstens die Zeit, die ihr verblieb noch leben und sich nicht durch die Nebenwirkungen durchquälen. Sie hatte ab dieser Entscheidung noch eine sehr schöne Zeit und es ging ihr auch psychisch damit sehr gut. Zitat:
Alles Gute für Dich & liebe Grüße, Carola |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
hallo martina,
ich schließe mich carola in allen punkten an, ohne jede einschränkung. besser hätte ich es auch nicht formulieren können. es ist dein leben. du allein entscheidest, ob und wie eine behandlung durchgeführt wird. du allein mußt mit den konsequenzen leben, ob so oder so.du allein bist wichtig!!!! und nur du hast das sagen. ich bin gott sei dank nicht in deiner lage, aber ich glaube, ich hätte nicht so viel mut wie du. ich glaube, ich würde nach dem letzten strohhalm greifen, um nur ja nicht so bald sterben zu müssen. aber du hast vollkommen recht: lieber auf die chemo verzichten und dafür noch eine zeitlang echte lebensqualität erhalten. ich find deine entscheidug sehr, sehr mutig, martina. und nur du alleine weißt, ob es für dich gut oder schlecht ist. nur du allein. ich wünsche dir jedenfalls von ganzem herzen, dass du das richtige tust.und nur das, was auch für dich richtig ist. es gibt manchmal entscheidungen, die ein leben verändern können, triff die richtige!!!!!!!! alles liebe und sei geknuddelt:knuddel: monika |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo monika
Zitat:
Liebe Grüße Carola |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Martina,
danke für Deine lieben Worte. @Carola, 100 Punkte für Deinen Beitrag. Ich kann auch Inez nur beipflilchten, Martina, schreib Dir von der Seele, was Dich bedrückt, was Dich bewegt, Du kannst hier wirklich eine Unterstützung (und Hilfe) erfahren (aber hast Du ja wahrscheinlich schon selbst erkannt). Zu Dir, wie von Carola und Inez bereits ausführlichst dargestellt, dennoch auch "mein Senf" dazu, DU BIST DER BOSS, DU ENTSCHEIDEST! Ich wünsche Dir eine so angenehme Zeit wie möglich, ich melde mich wieder sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe (ab nä. Woche). MAchs gut, schönen Sonntag. Viele liebe Grüsse Frank |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo ihr lieben,
habe gerade eure Worte gelesen und jetzt sitzt ich hier und heule. Danke euch allen. Ihr habt keine Ahnung wie gut ihr mir tut. Melde mich morgen wieder. Ich schick euch allen eine große Portion positive Energie. Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
liebe martina,
wenn dir nach heulen zumute ist, dann tu es. heul dir alles von der seele, dann ist dir nachher bestimmt alles ein bisschen leichter. weißt du, mein papa ist ein mann, der nie in seinem leben geheult hat, wenigstens habe ich ihn niemals dabei gesehen, obwohl es weiß gott manchmal grund dazu gegeben hätte. aber "ein mann heult nicht". jetzt, wo er so krank ist, hat er sehr oft schon geweint und am anfang hat er sich immer dafür entschuldugt, dass er seine gefühle nicht mehr unter kontrolle hat. aber ich sagte ihm dann:" wenn du keinen grund zum weinen hast, wer dann?" und dann hat er seinen tränen ihren lauf gelassen und er gab zu, dass es ihm unendlich gut tut. wenn einem zum weinen ist, dann sollte man es auch tun.es reinigt die seele, hilft einem, die dinge in einem anderen licht zu sehen. also: weine. und rede!!! es hilft! nie hätte ich gedacht, dass reden so gut tun kann. hier in diesem forum sind so viele liebe menschen, denen du das jederzeit"antun" kannst, die dich verstehen, so, wie du bist und die dir aus tiefster seele gerne trost spenden. jeder einzene von ihnen versteht dich und wird versuchen, dir mut zu machen. also, wenn du nicht mehr weiter weißt, dann sind wir alle hier für dich da. und zwar aus vollen herzen . mach gebrauch davon. wir stehen dir gerne bei. so, jetzt habe auch ich eine ganze menge geschrieben, aber ich finde, das mußte einfach sein. ich wünsche dir von ganzem herzen ein wunderschönes und vor allen dingen ein schmerzfreies wochenenende. bis hoffentlich bald wieder. alles liebe: monika |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe Martina,
ich schließe mich monika an. Schon bei Deinem ersten Beitrag fiel mir folgendes auf: Zitat:
Liebe Grüße Carola |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo liebe Martina, Hallo alle anderen,
deine Art zu schreiben, hat mich sehr beruehrt, auf meinem Schreibtisch unter mir hat sich schon ein kleiner See gebildet. Du bist so tapfer. Meine Mama hat die Diagnose BSDK vor ca. einem Jahr bekommen. Es konnte operiert werden, allerdings war der Tumor bereits fortgeschritten. Es wurde der Bauchspeicheldruesenschwanz entfernt und die komplette Milz. Einige umliegende Lymphknoten waren ebenfalls betroffen. Es folgte eine Chemotherapie mit 18 Sitzungen. Dann Kur. Ab ca. April fingen bei meiner Mama die Schmerzen wieder an. Dazu muss man uebrigens auch sagen, dass sie bereits seit 2 1/2 Jahren vor der Entdeckung des Tumors unerklaerliche Schmerzen im Bauch und Ruecken hatte und eine sagenhafte Aerzteodysee hinter sich gebracht hatte, die natuerlich nichts gebracht hat. Letztendlich hat sie schon aufgegeben und sich damit abgefunden, dass es irgendwie eine Kopfsache sein muss (, was die Aerzte ihr auch mehr oder weniger "einreden" wollten). Der Tumor wurde letztendlich nur zufaellig entdeckt. Zumindest hat sie wie gesagt seit April wieder Schmerzen und nimmt Morphinpflaster. Damit geht es ihr eigentlich ziemlich gut, d.h. sie kann alles machen, was sie will und ist auch ziemlich fit (neulich sind wir so einen kleinen Berg hochgekraxelt, wo sie noch mehr Luft hatte als ich :) ). Deine Beschreibung der Schmerzen erinnert mich so sehr an das, was meine Ma sagt: Sie beschreibt es als ein Gefuehl, als ob jemand seine Faust genau in ihren Ruecken reinbohren wuerde. Schrecklich. Sie hatte allerdings noch Anfang Juni und Ende August jeweils eine Kernspintomographie, bei der nichts weiteres festgestellt werden konnte. Wir fragen uns immer: wie kann etwas so kleines, was man noch nicht einmal durch eine so gute CT sehen kann, so starke Schmerzen ausloesen? Der Arzt sagt, es sei moeglich. Noch eine andere Sache, die mich sehr gewundert hat, genrell beim Lesen dieses Forums: du bist ja auch noch so jung. Auch meine Mama ist erst Mitte 50. Aber bei allen Recherchen, die ich ueber diese Krankheit gemacht habe, steht, das Durchschnittsalter ber Betroffenen liegt bei Mitte 60 bis 70. Macht wohl einfach vor niemandem halt..... Ich drueck' dich und werde deine weitere Geschichte verfolgen. :pftroest: Ganz liebe Gruesse, Daniela |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Hallo ihr lieben,
ach wie froh bin ich, dass ich euch zuerst begegnet bin. Bevor ich auf eure lieben Worte antworte, muss ich erstmal meinen Frust und meine Enttäuschung in Worte fassen. Ich bin vorgestern zum ersten mal in den Chat gekommen. Der Chat war sehr voll und für einen neuling ist alles erst mal sehr durcheinander. Die Stimmung dortvwar sehr gut und ich wurde von allen begrüßt, aber letztendlich hatte ich doch das Gefühl, jetzt da mit meiner Geschichte nicht wirklich zu passen. Das ist ja weiter auch nicht schlimm also hab ich es gestern noch mal versucht. Diemal waren nur2 im Chat und eine davon Moderatorin. Prima dachte ich, vieleicht klappt das mit weniger Teilnehmern ja besser. Pustekuchen. Ich las Sätze wie: " Dann gibst du also auf", " Hier im Chat sind kranke und schwerskranke Menschen, die sich hier Mut und Hoffnung holen". Ich hab versucht meine innere Zerrissenheit zu beschreiben, erwähnte auch kurz, das unschöne Sterben meiner Freundin. Hab leider den Begriff " elendig krepiert" noch mal rein gebracht. Als Antwort erhielt ich: " ja glaubst du denn, der Krebs würde dich ohne Chemo nicht auch elendig krepieren lassen?" Da mußte ich schwer schlucken. Kurz danach habe ich mich aus dem Chat zurückgezogen. Heute Mittag dann, hab ich der Moderatorin in einer privaten Nachricht, geschrieben wie ich mich gestern gefühlt habe und das ich eigentlich von den "alten Hasen" etwas mehr emphatievermögen erwartet hätte. Und dass das, wäre mir das vor drei Wochen passiert, ein Grund gewesen wäre, mich aus dem Forum zurückzuziehen. Ich dachte so ne Rückmeldung wär ganz gut. Die Antwort die ich darauf erhalten hab, verschlägt mir fast die Sprache. Tenor der Antwort war. " Im Chat gäbe es Menschen die ihre Hoffnung und alles auf Chemo haben, ich hätte dafür keine Aktzeptanz und Verständniss. Ich würde das ja verteufeln. Und ich solle mal daran denken das jeder ein Recht auf eine Meinung habe, nicht nur ich ! " Bitte, mach ich wirklich den Eindruck ich würde alles verteufeln und nur meine Meinung gelten lassen. Vieleicht bin ich ja im Moment auch nur hyper Sensibel und kriege da was in den falschen Hals ? So jetzt bin ich erstmal froh, mein Unverständnis hier losgeworen zu sein. Jetzt mus ich es nicht mehr mit mir rumtragen. Und jetzt kann ich euch Lieben in Ruhe antworten. Bis gleich Martina |
AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?
Liebe MArtina,
jatzt muß ich aber mal eine Lanze für den Chat und vor allem auch für Gitti die Moderatorin dort brechen...Du hast sicherlich Recht am Anfang ist es für einen Neuling dort wirklich nicht leicht..als ich das erste Mal dort war, haben die sich gerade makabre Witze dort erzählt....der Ton dort ist immer ein wenig flapsig, was nicht bedeutet, dass dort nicht auch über ernste Themen wie in der Tat Tod und Trauer etc. geradet wird...manchmal auch dermaßen unverblümt, dass ich mich zumindest auch erst gewöhnen mußte..es kommt bestimmt aber auch darauf an wer dort gerade unterwegs ist..auch ich war gestern im Chat, ziemlich down, weil es meiner MA gerade so schlecht ging, aber man hat sich liebevoll um mich gekümmert......was dort wirklich einfach fehlt ist der Ton, Sätze und Worte können sich ganz anders anhören bei unterschiedlicher Betonung..außerdem reagiert man dort eben viel spontanter nicht wie hier wo man ja einen geschreibenen Text enventuell nochmal korriegiert bevor man ihn abschickt.....Gitti habe ich bisher als sehr empathisch aber auch sehr realistisch und aber auch lustig kennen gelernt und wenn sie mal austeilt kann sie auch einstecken und wie ich finde immer auf eine sympathische Art....sie ist seit vielen Jahren täglich mit unseren Geschichten und unserem Leid konfrontiert und hat schon sehr viel gehört und gelesen und ihre Aufgabe ist es immer aufzupassen dass alles im Rahmen bleibt, es kommen leider auch immer wieder Spinner, Hetzer, Verkäufer von Geistheilerkursen etc. in den Chat, deswegen muß sie auch immer auf der Hut sein.......naja das soll hier nicht in Schwärmen über den Chat ausarten, wollte nur sagen....versuch es nochmal....können uns ja auch vielleicht verabreden zusammen dort rein zu gehen.......und auch die Mods. sind nur Menschen und selber auch betroffene udn haben bestimmt auch schlechtere und bessere Tage......( ih bin heute bestimmt so um ca. 22.15 dort, nach Tatort und den Nachrichten Dir alles Liebe Inez |
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Liebe Carola
du arme, deine Mutter ist selber krank, du bräuchtest selber großen Trost. . . und trotzdem machst du dir Mühe, nimmst Anteil an mir und spendest Trost. Gerne würde ich auch für dich da sein, wenn du jemanden brauchst oder einfach nur reden möchtest.:pftroest: Klar wollte ich von euch keine Ferndiagnose, doch diese Rückenschmerzen sind neu für mich, werden fast täglich stärker und verunsichern mich. Weißt du, ich will immer alles genau wissen und etwas nicht zu wissen macht mir Probleme.Ganz besonders Danke ich dir, für deine bestätigenden Worte und der Geschichte deiner Freundinn. Das tut wirklich gut. Ich freue mich wieder von dir zu hören drück dich ganz lieb Martina |
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Hallo Ines,
habe gerade deine Antwort gelesen und möchte dir sofort antworten.Ich danke dir für deine offenen Worte. Ich weiß ja selber nicht, vieleicht bin ich wirklich zur Zeit einfach nur Hyperempfindlich. Deine Idee, sich zum chatten zu verabreden, finde ich lieb und ich möchte dies auch annehem. Heute aber noch nicht. Ich werde mich auf jedenfall, nächste Woche bei dir melden. Ich knuddel dich:pftroest: bis bald Martina |
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Frank und Monika, und auch nochmal alle anderen,
eigentlich kann ich mich immer nur wiederholen. Danke, eure Worte zu lesen, euren Trost zu spüren, bedeutet mir ungeheuer viel. Ich bin eigentlich ein Mensch gewesen, der sich immer nur stark gezeigt hat. Schwäche,Tränen nach außen zeigen, gab es bei mir nicht. Ich war die, von der man immer sagte, die schafft das schon. Und dabei habt ihr so recht, wenn ihr sagt, dass ich ruhig, weinen darf, egal was es ist, mir alles von der Seele reden kann. Wahnsinn. Die Tränen schmerzen manchmal, aber es tut so gut. Ich hatte es fast vergessen. " Tränen sind das Wasser des Lebens ! " Meine Hochachtung vor euch. Martina |
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So und auch an dich Daniela,
ein herzliches Danke für deine Worte. Hoffendlich ist dein Teppich wieder trocken. Das deine Mutter so große Schmerzen hat aushalten müssen und noch muß, ist wirklich schlimm. Einer der Ärtze damals hat mal zu mir gesagt, das der Bauchspeicheldrüsenschmerz von den Ärtzten auch Vernichtungsschmerz genannt wird. Weil der Schmerz so groß ist, das er einen Menschen vernichten kann. Das ist genau der richtige Namen für diesen verd....... Schmerz. Ich weiß das ganz genau. Ich wünsche dir noch viel Kraft, für dich und deine Mama. Ich hab das auch gelesen, das der Altersdurchschnitt bei Bauchspeicheldrüsenkrebs bei 60 - 70 Jahren liegt. Warum jetzt so viele "junge" Menschen davon betroffen sind, weiß ich auch nicht. Es wäre aber schön, wenn die Ärzte dies auch mal in ihre Überlegungen einbeziehen würden. Dann würde diese Krankheit bei manch einem "jüngeren" Menschen, vieleicht schneller erkannt und somit die Heilungschancen erheblich verbessert. Ich würde dir gerne auch mal ein Ohr schenken, bzw. ein Auge.:augendreh Auch dir schicke ich, viel positive energie Martina |
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Hallo Martina,
habe deine Geschichte gelesen und muss sagen Deine Entscheidung ist vollkommen richtig wenn du keine chemo mehr machen willst ist das voll o.k. Ich bin auch "nur" Angehöriger habe am 19.09.06 meine geliebte Frau an den Krebs verloren wir bekamen die Diagnose am 03.06.06 BSDK nicht zu Operieren. Wenn wir gewusst hätten das es so schnell geht hätte ich meiner Frau gesagt vergess die chemo las uns lieber nochmal in Urlaub fahren. Ich finde es toll das Du so kämfst und wünsche Dir von ganzem Herzen das du es schaffst. Will hier nicht die Geschichte erzählen wie es bei meiner Frau war du hast sicher genug mit Deinen Sorgen Ängsten und Nöten zu tun. Glaube mir du alleine bestimmst was du noch machen möchtest und kein andere, den auch kein andere muss die Schmerzen aushalten, aber die Hoffnung nicht aufgeben auch wenn es oft sehr schwer ist ich wünsche Dir alle Kraft des Universums sei fest gedrückt von mir. Gruß Bernd:pftroest: :pftroest: |
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Liebe Martina,
es tut mir leid, dass Deine Chaterfahrungen so blöd waren. :pftroest: War gestern übrigens auch mal kurz da, wollte aber "nur" mal schauen und mich ein bißchen ablenken. Ich bin zwar kein Chatneuling, außer hier, aber das war mir auch ein wenig zu schnell. Nichtsdestotrotz habe ich in der kurzen Zeit nette Menschen getroffen. Vielleicht ist es besonders schwierig, wenn man gerade dringend ein Ohr braucht und etwas Wichtiges (mit)teilen will. Mein spontanes Gefühl ist, daß das hier im Forum besser aufgehoben hat. Chat scheint mir dafür zu schnell zu sein. Naja, und das mit der Chemo ... :embarasse Ich denke, dass dies ein heikles Thema ist, wenn jmd. andere als die üblichen Wege geht/gehen will. Sowas gerät schnell in den falschen Hals. Das habe ich schon oft selbst erleben dürfen. Und Chemo (inkl. Schulmedizin) wird überall als das Allheilmittel hingestellt und von vielen Ärzten als solches angepriesen. Mit Deiner Ansicht bist Du dann natürlich (ungewollt) wie ein Affront. ABER - ich wiederhole mich gerne ;) - es ist Dein Leben. Nur Du weißt, was Dir gut tut, was Du verkraften kannst und willst. So wie ich es sehe, läufst Du ja auch nicht durch die Botanik und versuchst Anderen Dein Lebenskonzept zu verkaufen. Von daher: Alles im grünen Bereich. :pftroest: Mach Dir bitte keinen Kopf wegen meiner Mutter und so. Ich freue mich, wenn ich Menschen treffe, die so offen wie Du mit dem Leben, dem Sterben und ihrer Erkrankung umgehen. Ich bin ein Mensch, der Klarheit mag und es gibt mir sehr viel, wenn ich das teilen kann. Darum auch ein Danke an Dich! Meine Mutter ist übrigens auch erst 57 Jahre und die Bekannte, die im Frühjahr an BSDK starb, war auch noch unter 60. Vielleicht liegt diese augenscheinliche Altersverschiebung nach unten eher an der besseren Diagnostik. Ich vermute, das BSDK einfach eher festgestellt werden kann als früher. Liebe Grüße Carola |
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Hallo Martina,
zuersteinmal bedauere ich es Dich hier zu begrüssen zu müssen. Lieber wäre es in einen netten Chat. Dein Thema finde ich super!!!!! Ich wünsche Dir viel Kraft Dich daran zu halten. Hast Du noch kein Knochenz. gemacht bekommen. Wir waren ein paar Tage in München,wenn die schlimmen Rückenschmerzen nicht gewesen wären,wäre es meinem Mann ganz gut gegangen. Versuche es mal mit manueller Therapie,diese hilft meinem Mann immer gut. Die Organe sind von der Chemo sehr in Mitleidenschaft gezogen und geschädigt. Diese hängen an der Wirbelsäule und erzeugen auch Schmerzen im Rücken. Die Therapeutin entspannt offt mit Übungen(sind im moment sehr schmerzhaft) dann kommt aber die Erlösung und es wird besser. Ist vieleicht eine Anregung und hilft vieleicht. Ich schreibe auch als Angehörige für meinen Mann und kann mitfühlen mit den Schmerzen die ersten Monate. Bei meinem Mann hat man auch Lungenmetas festgestellt im mm Bereich. Schreibe im Thread Hoffnung Neue-Studie Bleibe weiterhin so, bedenke es gibt immer Hoffnung Petra Loos und etliche Andere sind der Statistik entkommen das soll einem Mut machen Liebe Grüsse an Aufgeben gibts nicht Maus(Anita) |
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Hallo maus,
Zitat:
Viele Grüße Carola |
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Lieber Bernd,
ein dickes Danke schön an dich. Du Armer, du hast jetzt sicher eine schlimme Zeit und du schaffst es mir zu schreiben und Verständnis zu übermitteln. Toll! Ich habe deine Geschichte gelesen und du und deine Frau haben mich sehr berührt. Wie andere es dir schon geschrieben haben, deine Anett hat nun keine Schmerzen mehr. Ich denke auch, das es für dich besonders schmerzlich ist, weil alles so schnell gegangen ist und du nicht wirklich die Zeit hattest dich damit zu beschäftigen. Für mich hat deine Geschichte noch mal ins Gedächtnis zurückgeholt, das es auch mit mir unter Umständen ganz schnell gehen kann. Das lässt mich noch ein Stück, bewußter Leben. Ich drücke dich ganz fest Martina |
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Liebe Carola,
du hast Recht, das hab ich gar nicht so gesehen, das ich mit meiner Ansicht (ungewollt)einen Affront bedeuten könnte. Ich werd in Zukunft ein bischen besser auf meine Wortwahl achten. Aber keine Angst, ich werde weiterhin so klar und offen es mir möglich ist, bleiben. Weil sonst bräuchte ich ja hier nicht schreiben. Oder? Ich wünsch dir viel Kraft Martina |
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Hallo Anita,
es ist schön, dass du mir solchen Mut machst. Ich danke dir für deinen Tip mit der manuellen Therapie, werde mal mit meinem Arzt darüber sprechen. Ich hab dein Thread schon durchgelesen und wünsche dir und deinem Mann gaaaaaaaaaanz viel positive Energie Martina |
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Hallo Elenamarie,
wir haben uns mal im Chat getroffen. Wir haben kurz miteinander geschrieben, ich wusste aber nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Das war beim 1x als du drin warst, beim 2x war ich nicht dabei. Ich finde deine Einstellung ungemein stark, daß Du Dich gegen die Chemo entschieden hast. Ich habe generell Schwierigkeiten, mit jemand zu chatten, der von BSDK betroffen ist, weil ich mir immer denke, daß ich da mit meinem "Nur Brustkrebs" noch gut bedient bin. Bitte sei mir nicht böse darüber, aber wir kann ich dich noch aufbauen? Ich bin ergriffen davon, was du schon alles durchmachen musstest, wieviel Kraft Du schon aufgebracht hast und wie du das alles auf Dich nimmst und zu Deiner Entscheidung stehst. Das zeigt mir Stärke und Kraft. Ich hoffe, Dich nochmals im Chat begrüssen zu dürfen. Viele Grüße Gaby |
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Hallo liebe Martina,
habe Dich schon so einige Male bei Monika gelesen und bin heute auf Deine eigene Krankheitsgeschichte gestoßen. Alles eine rießen Sch......! Das Du keine Chemo mehr machen willst, finde ich eine gute Entscheidung für Dich! Das was man noch haben möchte ist doch Lebendsqualität. Am Leben teilnehmen. All das Schöne geniessen. ( soweit es eben geht ). Das wünsche ich Dir von Herzen! Du gibst all den Anderen so viel Lebensmut und ich schicke Dir jetzt ein rießen Paket davon. Mach einfach weiter so und wenn Du Seelenklemptner brauchst Du weißt ja wo wir sind. Bis bald, halt die Ohren steif und viele Grüße an all die Anderen, Eure Gaby |
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Ach liebe Gaby, (Hohenpriesterin)
wie kannst du schreiben " Nur Brustkrebs". Bei Krebs gibt es kein nur. Kein Kebs ist besser oder schlechter . Du schreibst, " wie kann ich dich noch aufbauen" Hast du allein durch deine Worte und dein verständniss für meine Entscheidung, schon getan. Danke Deine Worte , und die der andren hier, geben mir Mut. Und wie mit Menschen umgehen mit BSK? Das weiß ich auch nicht, mir persöhnlich, jedoch, ist am liebsten, offen, realistisch, hoffnungsvoll und direkt. Ich schick dir positive Energie, Martina |
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Hallo Gaby 4,
dein Mutpaket ist angekommen. Recht vielen Dank dafür. Lebensmut kann man nie genug haben. Ja, mir ist die Lebensqualität wirklich wichtiger als die Lebensdauer. Und bezüglich des Seelenklempners, ich nehme das Angebot dankend an. Ich grüße dich Martina |
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Hallo Martina,
habe mich über Deine Zeilen gefreut. Wir sind schon so lange verheiratet und lieben uns wie am ersten Tag. Machen alles zusammen und sprechen auch über alles. Wir weinen auch wenn es uns danach ist. Nur ist mein Mann seit 2Monaten voller Hoffnung das er es ohne Op.schaffen wird,sebst wenn sich der Tumor zurückgezogen hat,will ersich nicht operieren lassen. Wenn er Schmerzen hat,dann kommt bei mir die Angst,da ich durchs Forum,immer viel mehr von anderen lese und dann tickt es im Kopf. Dies kann ich noch nicht abstellen. Hallo Carola, manuelle Therapie verschreiben die Ärzte nicht so gerne,da es etwas teurer ist. Wenn ihr einen guten Physotherapeuten habt,dann mach der Übungen welche in der Ostheopatie gemacht werden und dies muss mann dann selbst bezahlen. Wir haben das Glück zwei gute Praxen zu kennen,der eine wollte sogar das Knochenz. meines Mannes sehen. Aber was ich von Dir schon gelesen,so meisters Du das gut für Deine Mutter. L.G. Maus(Anita) |
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Hallo ihr lieben Menschen,
es stimmt mich traurig das es soviele gibt die unter dieser scheiß Krankheit leiden trotzdem selbst wenn meine Frau den Kampf verloren hat glaube ich das es die Chance auf einen Sieg gibt. man sagt der Glaube versetzt Berge und die Hoffnung stirbt zuletzt solange Ihr in der lage seit postive Energie freizusetzten habt ihr eine Chance ich wünsche allen das die Kraft nie ausgehen möge an das Wunder zu glauben und seit Umarmt in Gedanken ein lieber Gruß von mir Bernd. |
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