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Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Hallo Ihr alle!
Zunächst einmal wünsche ich allen hier ein frohes und vor allem GESUNDES Jahr 2007! Mein Mann beginnt morgen den zweiten Zyklus PEB bei Nichtseminom, und die Leukos, die seit Mittwoch letzter Woche im subnormalen Bereich sind, haben sich immer noch nciht wieder "gefangen" (liegen jetzt seit mindestens 4 Tagen bei ca. 1700/µl, Zahlen für die Granulozyten haben wir nicht, es wurde bisher kein diff. Blutbild gemacht). Das macht uns natürlich Sorgen, zumal er ja jetzt wieder stationär im KH ist '(heute schon wegen Legen des ZVK) und dort die Infektionsgefahr nicht unbedingt geringer ist... Die Ärzte fangen jetzt blöderweise auch schon an, über Dosisreduktion, Verschiebung oder Gabe von G-CSF zu reden, ich habe aber mehrere Artikel gefunden, die all das für definitiv falsch halten (z.B das Manual Urogenitale Tumoren vom Tumorzentrum München, das halte ich schon für vertrauenswürdig!). Wie war das bei Euch, wann waren die Leukos im Keller (und wie tief?) und wann haben sie sich wieder angefangen zu erholen? Gehen die zwischendurch wirklich wieder hoch bis auf Normwerte? Und wird die Leukopenie mit jedem Zyklus schlimmer? Er hat ja noch einen weiteren Zyklus vor sich (insges. 3)... Danke im Voraus für Eure Antworten! Herzliche Grüße, rahel |
AW: Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Hallo,
hoffe das ich helfen kann! :) Ich hatte 2 Zyklen PEB. Bei mir sind die Leukos gegen Ende des 1 Zyklus abgestürzt! Lagen unter 3,0. Hab dann eine Neupogen-Spritze bekommen damit die Leukos wieder mehr werden. Die lagen danach dann so knapp über 4,0. Das Gleiche hatte ich dann beim 2 Zyklus auch! Jetzt knapp 5 Wochen nachdem ich mit der Chemo fertig bin, liegen meine Leukos wieder bei 6,2 :) Gruss Florian |
AW: Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Liebe Rahel und alle im Forum
Zuallererst ein wunderbares gutes neues jahr mit viel kraft und GESUNDHEIT!!!! Hatte vor genau einem halben Jahr die genau selbe hiobsbotschaft mit folgend 3 Zyklen PEB. Und zur aufmuntereung vorab: Ich sehe heute die sache als ausgestanden!!!! Schon die dritte Blutwertkontrolle post chemo sind alle im erfreulich grünen bereich! Die letzte delle aus dem Daumennagel ausgewachsen und eine schnittige, satte kurzhaarfrisur auf dem Kopf. :prost: Ihr werded sehen, die zeit scheint für euch nun still zu stehen - und es geht doch! :-) Die blutwerde sind ca 2 wochen nach dem Zyklus im keller. Dann erholen sie sich allmälich wieder. mein werte (Lc) lagen da z.T bei 2,5 ... da hab ich dann die FahrradfahrerSprize wie mein Doc meinte Neupogen erhalten (48 Mio) und die werte haben sich dann auch weider erholt. Als beim zweitern Zyklus die werte wieder "bedrohlich" abgesackt sind - bekam ich nochmals eine solche spritze um das abfalle aufzuhalten... so erholten sich die werte bis z.T auf 6.3 vor dem 3.Zyklus (vor dem 2ten war er auf4.7) Ich hatte glück und hatte nie was sonderliches eingefangen. Aufpassen sollte man natürlich schon. Es lohnt sich jedoch nicht, sich deswegen verrückt zu machen. Bestimmt sieht dies in jedem fall anders aus. Ich wünsch euch und allen betroffenen nur das allerbeste!!!!!!!!! :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: |
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Hallo
Ich hatte auch nur 2 Zyklen. Bei mir war alles soweit im grünen Bereich. Nur am Ende des 2. Zyklus lagen sie bei mir bei 1800 und ich bekam dann Antibiotika. Dann waren sie innerhalb ein paar Tagen bei 8000. |
AW: Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Ich hatte 2 Zyklen PEB, der niedrigste Stand der Leukozyten war bei mir 2300. Chemo wurde aber ganz normal fortgeführt, ohen Neupogen, Antibiotika oder ähnliches. Habe mir aber in der Zeit auch zum Glück nichts eingefangen.
Gruß Julian |
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ich war auch Neutropen , also leukos knapp über 1000 , da bekommt man einfach einmal Neulasta ( Pegfilgrastim ) und schon schießen die leukos hoch auf 6 - 8 tsd . hat aber bei mir die Nebenwirkung vom sog. Knochemuskelkater , ist aber normal weil das Knochenmark ja stimuliert wird wir doof zu produzieren :)
hier ein link zu dem Medikament http://www.medknowledge.de/neu/2002/...filgrastim.htm also das die das da bei euch in derr Klinik nich wissen ? was ham die denn für ne onkologie , bei mir war die Station hermetisch abgeriegelt mit eigenem gefilterterten frischluftkreislauf und klima . und ich bin kassenpatient ;) |
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Na klasse, aber Eure Aussagen machen mir wenigstens etwas Mut. Ich schliddere jetzt geradewegs auf 2 Zyklen zu. Wenn man bedenkt, dass meine OP am 4. Dez. war und jetzt erst die Entscheidung zur Chemo fällt....:mad:
Wie schnell ging das mit der CTX bei Euch (von der Entscheidung bis zum Start der Chemo). Habe am Donnerstag meinen Termin mit dem zuständigen Oberarzt im Klinikum. Hoffentlich ist nicht inzwischen etwas gewachsen....:eek: Dann wären es ja wohl schon 9 muntere wochen. |
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@ Dirk1973
Also bei mir viel die Entscheidung bzw. der RAt zur einer Chemo direkt nach dem Histologischen Befund ca. 4 Tage nach der OP. Natürlich war es immer noch meine Entscheidung ob ich will oder nicht. Hab knapp eine Woche überlegt und für mich stand dann fest das ich eine machen möchte! Sollte dann alle voruntersuchungen machen lassen! Also Zahnarzt, zum HNO, 24 Stunden Urin beim Hausarzt... Ich glaub das wars ascho und dann noch Spermien einfrieren lassen! Hab für alles ca. 3 Wochen gebraucht! Und dann direkt zur Chemo ins KH. Also denke dass das relativ schnell alles bei mir ging. |
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Ich sollte auch erstmal zum HNO-Arzt, Lungenarzt und Zahnarzt. Als ich dann von allen drein das ok bekam und einen Brief gings ab ins KH. Dort sagte man mir ich soll den Urin für 24 Stunden sammeln. Nächsten Tag abgegeben. Genau eine Woche drauf find die Chemo an. Ging alles recht fix.
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Habe heute vom Uro mein Labor gekriegt. AFP bei 14. Also definitiv Chemo. Und evtl RLA. Ich könnte einfach nur kotzen, locker einen Monat verschenkt. Nur weil die Histo ewig gedauert hat und dann noch nicht mal vollständig war und die postoperativen Marker haben die auch schlicht weg vergessen. Und das in einer Uni-Klinik. Junge Junge.....
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@ Dirk1973
bei mir waren's auch gut 3 woche von op bis chemostart! das ist nicht sonderlich tragisch. Sehr wichtig ist, dass die OP sehr rasch nach der diagnose stattfindet, da darf man keine zeit verlieren. Ist der herd mal rausgeschnippelt hat man wieder zeit zum durchatmen und verschnaufen. Hatten die chemo sogar noch ein woche später angefangen - auf meinen wunsch. Laut onkologe sollte die chemo innerhalb 4 wo nach der OP starten - ohne jeglichen probleme. Ich war froh darüber, ein bisschen "schonfrist" zu bekommen. Konnte so nach der Hiobsbotschaft in (relativer) ruhe meine Projekte in der agentur soweit zurechtbiegen, dass sie jemand anders weiterbearbeiten konnte. Hatte mir auch noch ein paar tage volles entspannen gegönnt und bin (mit ärztlicher empfehlung :-) noch an ein Festival und habe mir depeche mode gegönnt - war auch sonst noch an konzerte und habe mir richtig das eine oder andere gegönnt. natürlich im schongang und auf das eine oder andere :prost: wurde verzichtet. Für mich war dies eine sehr gute "vorbereitung" auf die therapie. Ein paar tage geniessen und ablenkung mit was ganz feineme kann ich allen nur wärmstens empfehlen. So kommt man um das ewige grübeln, nachdenken und unwohlsein herum und kann so die batterien - so weit es geht - auftanken. kurzmeine ansicht: zwischen diagnose und OP - keine sekunde verlieren zwischen OP und Chemo - bedacht und ruhig angehen, erledigen was unbedingt zu erledigen ist, sich von OP erholen und sich selber aufbauen (und aufbauen lassen) viel kraft allen! :rotier2: :) :D |
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Moin,
zum Thema Leukos: Die waren bei mir ca. 6 Tage nach dem stationären Zyklus voll im Keller (ca. 1200), nach gut 4Tagen dann wieder halbwegs normal. Man kann die normalerweise auch medikamentös wieder ankurbeln, hat ja einer der Vorposter schon dargelegt. Zum Thema Chemo-Start: Zwischen der Entscheidung zur Chemo und dem tatsächlichen Start lagen bei mir gut 3 Wochen, da a) ein Platz im KH frei werden musste und b) diverse Voruntersuchungen (z.B. Nierenszyntigrafie) notwendig waren. Im Nachhinein war diese Zeitspanne auch für mich mental hilfreich, weil man sich etwas vorbereiten konnte (z.B. nochmal ein paar Tage ausspannen, oder ein wenig intensiver sportlich betätigen). Allen, die davor stehen wünsche ich viel Kraft und vor allem Erfolg und Durchhaltevermögen. Ist ein ziemlicher Schlauch, bin mir aber sicher dass Ihr das schafft!!! |
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Also mir wäre es lieber, wenn die Chemo eher früher als später losgehen würde. Zum ersten, weil ich mit einem Tumorstadium 1 aus dem OP kam, vor der OP weder irgendetwas im CT und nur ein grenzwertig erhöhtes AFP von 10 hatte.
Jetzt mußte ich festellen, dass postop. keine Marker genommen wurden. Die Histologie dauerte wie oben schon beschrieben ewig und war dann auch noch unvollständig. Inzwischen mache ich mir wegen des AFP von 14 und leichten Rückenschmerzen doch echt Sorgen. Klar, meine Körperhaltung ist nicht die beste und Rückenschmerzen hatte ich in der Vergangenheit auch schon öfter. Vor allem wenn ich zugenommen habe (so wie jetzt: Frustfraß ??? :D ). Und was dann noch vom Kopf kommt, kann ich nicht abschätzen. Aber im Moment geht´s mir vor allem psychisch reichlich bescheiden. Mein Uro sprach (vor der Blutentnahme) von einer adjuvanten CTX mit 2 Zyklen. Naja, von adjuvant kann ja jetzt wohl keine Rede mehr sein. Von den 2 Zyklen mal ganz zu schweigen. Zum zweiten würde ich gerne zum Frühling / Sommer wieder halbwegs fit sein, damit ich in meinem Garten etwas machen kann. Das einzige was mich im Moment tröstet ist, dass sich mir glücklicherweise Connections in der Uniklinik aufgetan haben. Zukünftig sollte es also deutlich besser und angenehmer werden. Aber nüchtern betrachtet kann es ja wohl nicht sein, dass man nur mit Beziehungen vernünftig behandelt wird. |
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Danke erstmal an alle für die Antworten, es ist aber alles ok gelaufen, einmal GM-CSF, und die Leukos waren wieder bestens, und es gab nur einen Tag verzögerung, das geht im Rauschen unter. @netcowboy: Die Chemo wird da auf der Uro gemacht, daher nichts Luftfilter etc. Herzliche Grüße, rahel |
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Viele Grüße, rahel |
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So so, verschiedene Stationen....... dann liegt Dein Göttergatte also auf der B-Seite ?
Vielleicht variieren die ein bißchen, weil sie ja nur die paar Privatzimmer por Seite haben ? Auf dem B-Flur lag ich wegen der OP. Chemo halt auf der A. Ich finde nur die Gemeinsamkeiten recht erstaunlich. Verglichen mit Deinem Mann bin ich fast gleich alt (33), habe ebenfalls ein Embryonalzell-Ca mit seminomatösen Anteilen und auch erst ein klassisches Stadium 1 was dann zum 2a wurde..... Sachen gibt´s ..... :eek: |
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Herzliche Grüße, rahel |
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Ja, diese Embryonalzellen wachsen schon scheiße schnell. Aber ich freue mich für Euch, dass es so gut läuft. Ich habe gerade meine Story mit Chemotagebuch verlinkt. Mein "Wait-and-see" war nicht gewollt, sondern leider den äußeren Umständen geschuldet. Um es jetzt mal höflich auszudrücken.
Dass ich eine Lymphgefäßinvasion hatte erfuhr ich erst, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Wenn Du Lust und Laune hast, kannst Du Dir ja meine Geschichte zu Gemüte führen.... Liebe Grüße Dirk |
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So, jetzt bin ich voll im Bilde! :) Das mit der verschlampten Histologie hatte ich ja schon gelesen, ist echt ein starkes Stück!! Bei uns war der vorläufige Bericht (der aber m.M. nach schon die vaskuläre Invasion erwähnte) 2 Tage nach der OP da! Und der endgültige eine gute Woche später... da war aber auch nicht Weihnachten... Dafür hat Dr. Christoph nach der OP im Brustton der Überzeugung ein Seminom verkündet, so daß der endgültige Befund dann auch ne ziemlich kalte Dusche war. Prof. Miller hielt trotzdem ein wait-and-see für gerechtfertigt (bin mir nicht ganz sicher, wie viele Leute ihm da zustimmen... aber für uns wars effektiv dann richtig, haben die Zeit "dazwischen" gut genutzt :D und mein Mann kann sich so leichter mit der Therapie anfreunden, als wenn er nicht gewußt hätte, ob sie nötig gewesen wäre).
Weil Du schreibst Aufstoßen: wenn das irgendwann mit Beschwerden wie Sodbrennen oder womöglich sogar wie ner Magenschleimhautreizung/-entzündung einhergeht: nicht zögern, Ärzte wegen Protonenpumpenhemmer nerven. Ich bin deswegen Heiligabend in die Klinik gegurkt, aber die Weihnachtsgans war trotzdem für ihn kein Genuß... Ach, ja, Mensch, und eh ichs vergesse: das mit Deiner Mutter tut mir von Herzen Leid, das ist ja echt noch ne schlimme zusätzliche Belastung!! Und dann auch noch der Hund- Mist! Dir weiterhin alles Gute, rahel |
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Hmmm, na ich weiß nicht, ob ich mit einer VI in´s wait-and-see gegangen wäre. Klar, jetzt wo Ihr echt Handlungsbedarf hattet, rechtfertigt das eine CTX. Aber ich glaube, dass ich mir eine Rezidiv-Wahrscheinlichkeit von 50% nicht angetan hätte. Ich hatte ja mit der Variante der AUC Studie aus 2006 geliebäugelt. Einen Zyklus PEB statt zwei.
Meine VI war das eine, aber ein Embyonalzell-CA mit einer recht hohen Wachstumsrate (bei mir 70%) waren mir für Survaillance einfach zu riskant. So war die Entscheidung für die Chemo im Kopf schon gefallen ehe das Labor und die ramdösige Pathologin dann noch das I-Tüpfelchen aufsetzten. Diese Aufstoßerei habe ich nach wie vor, allerdings bisher ohne weitere Schwierigkeiten, da achte ich schon drauf. Wollte am Dienstag den Doc nochmal darauf ansprechen. Es ist zwar irgendwie nervig, aber an sich kein Problem. Vielen Dank für Deine lieben Worte. Ja, war keine leichte und schöne Zeit. Aber es kommen ja auch wieder sonnige(re) Tage.... Und im Moment geht es mir eigentlich auch im Kopf recht gut. Vielleicht nehme ich mir im Nachhinein wenn der ganze Mist hier dann auch durch ist, mal eine kleine Auszeit oder so. Bisher war ich immer bemüht, in jeder Situation den Kopf zu behalten und 100%ig handlungsfähig zu bleiben. Sicherlich nicht zuletzt beruflich bedingt. Aber ich habe schon so langsam angefangen, das Eine oder Andere zu überdenken....... |
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So, jetzt aber gut's Nächtle, rahel |
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Ich habe auch den Eindruck, dass der Prof mehr der Crack für Prostata und Blase ist. Solange allerdings die Therapie nach den allgemein (auch mir) bekannten Standards laufen, bin ich ja zufrieden. Nun halte ich auch nicht mit meinem mir angelesenen Wissen hinterm Berg und hinterfrage auch mal, wenn es mir unklar oder unbequem vorkommt. Scheint die Herren aber auch nicht zu stören. Eher im Gegenteil.
Doc Schrader scheint in Sachen HK wirklich fit(ter) zu sein. Der sprach bei mir von einem 50%-Rezidiv-Risiko, insbesondere wegen der VI. Ohne VI wären es so um 30% gewesen. Habe dazu auch interessante Emails der beiden Profs aus Hamburg und Kassel bekommen, die auch von diesen Zahlen sprachen. Die 70 % bei mir beziehen sich auf die Wachstumsrate, also wie schnell diese Dreckszellen wachsen können (Zellteilung). Was bei mir in welchem Verhältnis vertreten ist weiß ich auch nicht. Bei der einen Visite hieß es 50:50, aber im Histo-Bericht stand davon definitv nichts drin. Und ich habe mir alle (inzwischen) drei Berichte durchgelesen. Keine Ahnung, wo sie diese Zahlen her haben. So denn liebe Rahel, Dir dann auch eine gute Nacht und grüße schön..... Liebe Grüße Dirk |
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Schönen Sonntag und Grüße, rahel |
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Tja, so ganz schlau bin ich selbst nach Google und Wikipedia nicht geworden. Letzten Endes schein die Proliferationsrate eine Aussage darüber zu treffen, wie schnell sich diese Tumorzellen teilen, also vermehren können. In meiner Histo wurden diese 70% als "recht hoch" definiert.
Ganz klar, dass es nicht Deine Krankheit ist. Meine Frau und ich haben da anfänglich auch so leichte ---- nennen wie es mal --- Anlaufschwierigkeiten gehabt. Nur habe ich mich seit Diagnosestellung äußerst intensiv mit dieser Krankheit auseinander gesetzt und entsprechend informiert. Ja, so bin ich. Nicht neugierig, aber alles wissen wollen........http://www.my-smileys.de/smileys3/laughing.gif So habe ich dann halt auch versucht, an entsprechende Studien heran zu kommen und so die Kontakte zu den bei Profs aus Hamburg und Kassel gefunden. Nicht alles was ich gefunden habe, hat mir dann auch gefallen. Aber das gehört halt leider zum Krebs mit dazu. Ich habe halt viel Zeit vor dem Rechner investiert, was meiner Frau in dieser Art und Weise nun mal nicht möglich ist / war. Vertrauen habe ich in die Ärzte des CCBF. Grundsätzlich vertraue ich aber Menschen nur soweit, wie es es selber überblicken kann. Wenn ich merke, dass jemand anfängt herumzueiern oder auszuweichen, werde ich mißtrauisch und reagiere darauf. Aber im CCBF fühle ich mich bisher sehr gut aufgehoben und bin überzeugt davon, dass "die" uns schon wieder hinkriegen. Und wie schon geschrieben: bisher hatte ich den Eindruck, dass es den Ärzten sogar ieber ist, wenn sich jemand ausführlich über seine Krankheit informiert und damit auseinandersetzt. Auch das ich die beiden Profs bemüht habe, brachte mir zumindeset in zwei Fällen große Augen in das Gesicht meines Gegenübers.... :D Euch auch noch einen schönen Sonntag..... Liebe Grüße Dirk |
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Viele Grüße, rahel |
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Hi hi, also eigentlich könnten wir ja auch gleich chatten...... :D
Das ist ja mal wieder so eine Aussage, die ich gar nicht leiden kann. Denn gerade wenn man sich in den HK einliest, gewinnt man eine Menge Vertrauen in die Therapiesicherheit dieser Erkrankung. Welcher andere Krebs ist schon in solch hohen Prozentsätzen heilbar ? Und die Überzeugung wieder gesund werden zu können, hilft zumindest psychisch deutlich weiter. Und wenn der Mensch gut motiviert und psychisch gefestigt in die Therapie geht, kann das nur besser sein. Ich habe keine Ahnung, was einen Arzt reitet, so etwas von sich zu geben. Eigentlich sollte er umfassend informieren. Und zwar beidseitig, die guten wie auch die schlechten Informationen. Wenn ich an meinen niedergelassenen Urologen denke, werde ich den Eindruck nicht los, dass der in einem vorherigen Leben Entertainer oder so war. Ganz anders als das von Dir beschriebene..... Vielleicht werde ich deswegen auch nicht so ganz warm mit Doc Christoph. Aber bei solchen Ärzten macht es mir ja dann auch besonders viel Spaß, mal die eine oder andere Frage mehr zu fragen. Sorry, mein Sohnemann fordert jetzt seinen Tribut..... spielen......... Wenn Du Lust und Laune hast, können wir gerne heute abend noch ein bißchen weiter machen. Hätte ggf. auch einen eigenen abgeschotteten Chatraum. Muss ja nicht jeder alles wissen....http://www.my-smileys.de/smileys3/00009148.gif Schickst Du mir einfach mal eine PN..... Liebe Grüße Dirk |
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Herzliche Grüße, rahel |
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Mein Sohnemann beschupst mich hier beim spielen. Irgendwie verliere ich ständig.....:huh: Hmmmmm, Essen....... mein Thema zur Zeit. Ich könnte NUR noch essen essen essen......Ich sag ja: ich bin schwanger :eek: |
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Verträglichkeit der PEB
Sagt mal Ihr Lieben,
wie war das bei Euch mit der PEB ? Ab wann wurde es denn unangenehm oder so ? Bin ja jetzt im letzten Drittel des ersten Zyklus und eigentlich geht es mir sehr gut. Ich habe zwar morgens ein minimal flaues Gefühl, muß ständig aufstoßen und die Puste ist auch nicht mehr so ganz klasse, aber ansonsten geht es mir verdächtig gut. Auch im stationären Teil hatte ich nicht wirklich Probleme. Bleibt das so ??? Oder wird es von Zyklus zu Zyklus schlechter? Insgesamt werde ich ja nun drei machen müssen. Und wenn das halbwegs so bleibt wie jetzt, habe ich tagelang umsonst gezittert..... |
AW: Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Hallo Dirk,
also bei meinem Mann wurde es schon mit jedem Zyklus "schlimmer", andererseits hatten wir es aber insgesamt noch heftiger erwartet. Der erste Zyklus war bis auf die Magenschleimhautreizung/-entzündung oder was es auch sonst war (vermutl. NW von Dexamethason) ziemlich easy, bis auf den Haarausfall gegen Ende (aber der tut ja nicht weh ;) ). Im zweiten Zyklus war er dann die Woche nach dem stat. Aufenthalt eher etwas platter, und jetzt nach dem dritten stat. Aufenthalt ist es nochmal schlimmer mit der Müdigkeit, aber es hält sich nach wie vor im Rahmen. Empfindl. Fingerspitzen sind im 2.Zyklus dazugekommen, und jetzt hoffen wir, daß es keine weiteren Überraschungen mehr gibt! Das Aufstoßen gabs die ganze Zeit, und so ein "komisches Gefühl" in der Magengegend (keine Übelkeit, aber ne Vorstufe davon, sehr schwierig zu beschreiben, sagt er...), wegen dem er ziemlich häufig eine Kleinigkeit essen muß, damits eben nicht Übelkeit wird, ist vom 2. zum 3. Zyklus auch heftiger geworden. So, mehr fällt mir nicht ein, aber es reagiert ja eh jeder anders!!! Wünsche Dir, daß bei Dir Minimalprogramm angesagt ist, was die NW angeht!! Herzliche Grüße, rahel |
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Klingt ja ähnlich wie bei mir. Na dann wollen wir mal das Beste hoffen....
Liebe Grüße Dirk |
Huch ! Leukos abgerauscht.....!
Ich war heute zur planmäßgen Blutkontrolle im Klinikum. Meine Leukos sind von Freitag 4,5 auf heute 1,6 abgerauscht. Dass das mal kommt, war mir klar, aber JETZT schon ? Gab eine Spritze und nun muss ich morgen gleich früh das sein um nochmal das Blut zu checken und dann hoffentlich auch das Bleo zu kriegen.
Wann ging das mit den Leukos bei euch so los ? Und die Haare rieseln......:mad: Liebe Grüße Dirk EDIT: Oh Mann, wie peinlich. Ja, wer die erste Seite dieses Threads lesen kann ist ganz klar im Vorteil.... Frage beantwortet. Sorry. @ Rahel Jetzt wird es mir aber unangenehm: Noch zwei Gemeinsamkeiten mit Deinem Mann...... Wie geht´s ihm ? |
AW: Huch ! Leukos abgerauscht.....!
Sorry, Dirk, ich wollte Dir gestern schon antworten, aber ich kam nicht ins Forum... scheint öfter zu passieren, oder liegts an mir?
Bei meinem Mann waren die Leukos zum Zeitpunkt der 3. Bleo noch nicht ganz so tief (2,2), dafür dann aber zum Beginn des 2. Zyklus (hast Du ja gelesen). Ich würde fast sagen, bei Dir ist es lehrbuchmäßiger, denn der Nadir soll ja um den 14. bis 16. Zyklustag sein. Daß sie Dir jetzt Wachstumsfaktoren gespritzt haben, hat aber vermutlich nichts mit der Bleo zu tun (die hast Du doch heute hoffentlich gekriegt, odeR?), jedenfalls wurde bei uns damals so argumentiert "Also wenn's nur Bleo allein wäre... aber das komplette PEB, nee, das geht so nicht!". Vielleicht haben sie an Deinen Sohnemann gedacht, der geht doch schon in die Kita, oder? Da schleppt er Dir vielleicht leichter mal was an, und da muß man ja nicht unnötig lang unter 2000 Leukos rumlavieren? Wer weiß, was sie sich dabei gedacht haben... Unser Sohnemann geht jetzt seit fast zwei Monaten nicht mehr zu Krabbelgruppe und zum Turnen... hab so ein schlechtes Gewissen... :( Hattest Du auch Knochenmuskelkater (also so Ziehen im Beckenkamm)? Und eigentlich sollten Deine Leukos jetzt wahrscheinlich "rocketing sky-high" sein, bei meinem Mann sind sie von 1,6 auf 9,2 hochgeschossen innerhalb eines Tages. Beim zweiten Mal war das nicht mehr ganz so heftig. Zitat:
Herzliche Grüße, rahel |
AW: Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Hallo Rahel.
Schön, dass es Deinem Mann wieder besser geht. :pftroest: Ja, ich habe heute meine Portion Bleo gekriegt. Zwar mit etwas Bauchweh beim Doc, aber er will halt auch im Plan bleiben. Meine Leukos zieren sich im Moment ein wenig. Gestern 1.6 heute 1.8 aber Tendenz steigend. Na immerhin. Wären die Leukos gleich geblieben oder noch weiter gesunken wäre heute Essig gewesen mit dem Bleo. Morgen dann WIEDER zur Blutkontrolle unnd ggf. noch eine Portion G-CSF. Gab es bei Euch auch Granocyte 34? Aber diesesmal frühstücke ich wohl zu Hause. Mönsch, das geht ja in´s Geld jeden Tag in der Mensa zu frühstücken nur um sich die Zeit zu vertreiben.......:eek: An Sohnemann dacht der Doc wohl eher nicht. Der ist seit gestern auch zuhause, weil in der Nachbargruppe Noro Einzug gehalten halt. Und dieses Risiko nehme ich nun wirklich nicht für ein paar Studen KiTa in Kauf. Meine Frau ist ja auch zu Hause, da passt das schon. Auch denke ich, dass Du absolut kein schlechtes Gewissen haben mußt. Im Moment geht die Gesundheit Deines Mannes halt vor. Und sei sicher: Dein Kleiner wird es Dir in ein paar Jahren nicht mehr vorhalten. Mit dem "Muskelkater" kann ich gewissermaßen ein wenig mithalten. Allerdings erst heute und dafür bevorzugt Arme, Beine und Rücken. Ist aber alles in allem auszuhalten Und Tobi-Joe konnte sich heute mit dem Haarschneider wieder austoben. Nun ist Platte angesagt, oder wie er sagt: "wie ein Baby-Popo...!". 6 Liebe Grüße Dirk |
AW: Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Hallo Dirk,
na gut, daß es keineVerschiebung gab! Aber mich wunderts echt, daß die Ärzte da so unterschiedliche Meinungen zu haben. Vor dem 3. Zyklus waren die Leukos bei meinem Mann auch wieder unter 2000 (aber nicht so arg, ich glaub 1,8 oder so), da haben sie lange überlegt, ob sie ihm das G-CSF nun geben sollen oder nicht. Ein befragter Hämatologe sagte wohl noch "Bei knapp unter 2?? Nicht doch!!", sie wollten dann aber doch auf Nummer Sicher gehen. Da wurde dann auch mal ein differenziertes BB gemacht, und die neutrophilen Granulozyten waren bei 500, was doch überraschend ist, denn die sollen ja 50-60% der Leukos ausmachen, und 500 ist ja auch die absolute Untergrenze (sorry, ich werde hier ständig die Werte pro nl und ml durcheinander...). EDIT: µl natürlich, nicht ml!!) Zitat:
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Ja, und natürlich wird das mir mein Söhnchen nicht vorthalten, aber ich merke halt, wie ihm z.B. das Turnen fehlt, hier zu Hause kann er halt nicht so schön klettern und toben, und Kontakt zu Gleichaltrigen ist halt schon verdammt wichtig, und ich finde die 3 Monate, auf die das wohl hinausläuft, sind für die Lütten eine verdammt lange Zeit... das macht schon traurig... Zitat:
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Herzliche Grüße, rahel |
AW: Erfahrungen mit PEB: wann Erholung der Leukos?
Hallo Rahel....
ich habe mir eben das Münchener Tumor Manual zu Gemüte geführt. Kannte ich noch gar nicht. Jaaaa, das mit dem G-CSF kurz vor dem neuen Zyklus ist wohl echt umstritten. Also ich bin da auch nicht für, zumal die Leukopenie für den stationären Teil nicht wirklich relevant ist. Wie früh bin ich im Klinikum. Meisten so zwischen 09:00 und 10:00. Habe seit der Geschichte von zweimal mehr als zwei Stunden Wartezeit gar keine mehr und für die Blutentnahme lohnen sich Termine nicht. Heute war ich um 08:00 da, da ja immer noch die Bleo im Raum stand. Nach der BE immer etwa eine Stunde warten auf das Ergebnis. Und da ich die Mense aus meinen "guten alten" Zeiten noch sehr gut in Erinnerung habe, vertreibe ich mir die Zeit halt mit Fischbrötchen, Rührei und Gyros.... :D Auf das Zofran habe ich bestanden, weil ich (nicht nur hier) gelesen haben, dass es das Mittel der Wahl ist. Angeblich konnte die CCBF-Apotheke auch kein Navoban liefern..... Mein niedergelassener Uro hat mir allerdings Ondansetron STADA verschrieben. Ist der gleiche Wirkstoff, nur dass eine homöopatische Komponente fehlt die im Zofran drin ist. Dafür ist das zeug von Stada ein Festpreismedikament und ZUZAHLUNGSFREI. Zofran kostet eta 190 Euronen / 10 Tabletten und so zahlst Du gleich erst mal einen Zehner zu. Ondansetron kostet aber auch noch eta 120 Eurönchen / 10 Tabletten. Ist halt schon etwas Besonderes. Jaaaaa, Tobi-Joe hatte seinen Spaß..... ist schon ulkig so ohne Haare. Aber egal... Liebe Grüße Dirk |
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Grüßli, rahel |
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Zofran:
arzneilich wirksame Bestandteile: * 1000,0 mg Stibium sulfuratum nigrum in homöopathischer Verdünnung * 10,0 mg Ondansetron hydrochlorid-2-Wasser Und dieses Stibidum bla sülz ist halt bei Ondesetron nicht drin. Naja, ob es groß etwas ausmacht ? Könnte halt auch auf Mikromenge hindeuten. Dass die Docs bei Euch mit den Leukos nicht klar kamen und dann einen Hämatologen zu Rate zogen, zeigt ja, dass sie sich ihrer Entscheidung nicht wirklich sicher waren. Und wenn der Hämatologe dann sein ok gibt, kann man da schon gut drauf vertrauen. "trip down memory lane" trifft das schon ganz gut. Wobei ich es doch eher als "an das gut Bekannte erinnern" definieren möchte. Habe da sehr oft und sehr gerne gegessen. Und mir geht nichts über ein gemütliches Frühstück mit mir und meiner Zeitung.... :D WOW..... da scheint ja Navoban auch etwas ganz Feines zu sein. Ja, die PKV hat schon was. Für mich halt leider nur stationär... aber immerhin, ich will nicht klagen. |
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Viele Grüße, rahel |
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