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Lilly78 26.07.2007 16:06

Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo ihr lieben!!:undecided


Habe dieses Forum nun schon einige Wochen verfolgt und nun mein eigenes
Thema eröffnet.

Mein Papa (45) hat seit Anfang Juni die Diagnose SPK T3 Nx M0 und ich habe furchtbare Angst und weiß nicht genau, wie es weitergehen soll??
Er hat die erste Chemo bereits hinter sich und beginnt am 01.08.die 2. Einheit.

Falls jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Befund hat, bitte teilt sie mir mit, ich habe zwar furchtbare Angst, dennoch möchte ich die Wahrheit wissen, denn ich muß ja mit der Situation zu leben lernen und hoffe fest, daß wir das Schaffen werden..................!!:confused:


LG Lilly78

mawecross 26.07.2007 16:15

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,

bei meinem Vater ist die Diagnose grad ganz ähnlich, er hat T2, N0, Ardenokarzinom. T3 bezeichnet die Größe des Tumors, wenn ich mich nicht täusche. Wofür N steht kann ich leider auch nicht sagen. Wo wird dein Vater denn behandelt?

Liebe Grüße

Max

nicolebowman14 26.07.2007 16:38

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
T3 ist die Größe des Tumors. N steht normalerweise für die Lymphknoten, ob sie befallen sind oder nicht. Soviel ich weiß, sollte es aber N1 für Befall und N0 wenn sie nicht befallen sind, sein.Wofür das x hintem N steht, weiß ich nicht, aber vieleicht sind sie sich bei den Lymphknoten noch nicht sicher. Das M steht für Metastasen. Eine 0 hintern M zeigt, das noch keine Metastasen gefunden wurden. Viel mehr kann ich dir auch nicht sagen. Ich vermute mal, das sie die Chemo machen, um den Tumor schrumpfen zu lassen, damit sie operieren können. Ich drücke die Daumen, das alles gut geht.

thomue 26.07.2007 17:23

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Nicole,

zunächst einmal ein trauriges Willkommen in unserer Runde.

Innerhalb der TNM-Klassifikation bedeutet Nx, dass die umliegenden Lymphknoten nicht durch das angewandte bildgebende Verfahren beurteilt werden konnten.

Mit einem T3NxM0 befindet sich Dein Vater im Stadium IIA, bzw. III der Krankheit. Aber: Die TNM-Klassifikation ist lediglich ein Hilfsmittel der Mediziner, um die vorliegende Ausbreitung des Tumors bewerten zu können und daraus Therapien abzuleiten.

Die gesamte Thematik dreht sich um statistische Werte, deren Datenbasis im Laufe der Jahre und Jahrzehnte aufgebaut und ausgewertet wurde.

Demnach ist der Krankheitsverlauf für Deinen Papa keinesfalls vorbestimmt!

Der Verlauf einer Krebserkrankung, wird maßgeblich durch individuelle Faktoren des jeweiligen Patienten beeinflusst. Hier spielen u.a. das Alter, das Geschlecht, der Allgemeinzustand, evtl. Vorerkrankungen oder auch die psychische Verfassung eine Rolle.

Wir haben, Gott sei Dank, einige "lebende Beispiele" in diesem Forum, die selbst ein Stadium IV gemeistert haben. Also lasst bitte den Kopf nicht hängen!

Den einzigen Vorschlag den ich Dir unterbreiten möchte ist, falls noch nicht geschehen, eine 2. Meinung einzuholen. Diese sollte allerdings von einem Spezialisten kommen, da das Therapiekonzept grundsätzlich von einem SPRK-Fachmann aufgestellt werden sollte.

Alles erdenklich Gute und Gottes Segen,

thomue. :knuddel:

Lilly78 26.07.2007 18:30

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo!!


Sorry, habe mich wohl falsch ausgedrückt.
Ich habe mich schon kreuz und quer durch alles gelesen, was mit SPK zu tun hat uns bin auch selber aus dem med. Bereich und kenne die Bezeichnungen.
Ich hoffe eher darauf, einfach nur Erfahrungen von anderen Betroffenen zu erfahren und zu tratschen und gegenseitig weiterzuhelfen.
Papa hat ein Plattenepithelkarzinom und das mit einer Größe von etwa 7-8cm im mittleren Drittel der Speiseröhre, welches diese bereits zu 80% verengt hat.
Er hatte schon ca. 2einhalb Monate Schluckbeschwerden und Schmerzen hinter dem Brustbein, aber niemandem etwas gesagt und erst als er so schwer schluckte, daß er fast nichts mehr runter bekam und viel wieder richtig raufwürgte, ist es uns aufgefallen.
Dann gings sofort zum Arzt und naja, die Diagnose kennt ihr ja bereits.

Ich bin ja so froh, daß das Austauschen hier möglich ist und danke euch allen.
Gemeinsam geht es einfach leichter!!!!

DANKE!!!
Lilly

_Viola_ 26.07.2007 22:13

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,

es tut mir sehr leid, dass auch Dein Vater von dieser schlimmen Krankheit betroffen ist.

Auch mein Vater hatte ein Plattenepithelkarzinom im mittleren Drittel der Speiseröhre. Die Symptome waren bei ihm die gleichen. Er hatte auch Schluckbeschwerden und Schmerzen hinter dem Brustbein. Genau wie Dein Vater hat er uns erst auch nichts gesagt. Er hatte einen Hexenschuss und wir mussten den Arzt holen, da hat er ihm gesagt, dass er diese Beschwerden hat. Seine Diagnose war T2,N0,M0. Der Tumor war 1,6 cm groß.

Wenn Du was wissen möchtest, dann schreib Dir alles von der Seele. Hier wird Dir immer jemand zur Seite stehen.

Alles Gute für Deinen Vater und Dir und Deiner Familie viel Kraft!

Liebe Grüße
Viola

jani1944 27.07.2007 10:44

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum. Ich habe Deinen Beitrag so verstanden, daß es Dir um Erfahrungen mit dieser Krankheit von anderen Betroffenen geht. Die Geschichte meines Mannes kannst Du unter Ich möchte Mut machen nachlesen. Mein Mann wurde an Speiseröhrenkrebs operiert und hat davor keine Chemo/Strahlentherapie gemacht . Bei der Entscheidungsfindung haben uns die Beiträge in diesem Forum und Recherchen im Internett geholfen. Inzwischen geht es meinem Mann mit der von uns durchgeführten vitalstoffreichen Vollwertkost verhältnismäßig gut. Er konnte dadurch auch sein Gewicht halten (allerdings bisher auch nicht zunehmen). Zusatzkost in Form von "Astronautenkost" ect. bekommt er nicht. Falls Du mehr wissen wilst, teile mir Deine Tel.Nr. mit, ich rufe Dich dann an.
Liebe Grüße
Jani

Lilly78 27.07.2007 12:27

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Viola, Hallo Jani und Hallo an alle Anderen!!

Vielen Dank für eure Beiträge, helfen wirklich weiter!! Muß erst mal wieder nachdenken, es fallen mir sicher noch 1000 Fragen ein!!

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende und meld mich bald!!

Lilly78

Lilly78 28.07.2007 18:47

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Viola!!!


Habe gerade die Homepage besucht und muß sagen. WAHNSINN!!!!

Du hast eine wunderbare Homepage gestaltet und cih kann nur gratulieren!!

Ich muß gestehen, daß ich zuerst garnicht kapiert habe, daß dein vatre den Kampf verloren hat. Tut mir unendlich leid für dich und deine Familie.

Besonders erschreckend ist, das dein Vater eine wesentlich bessere Ausgangssituation hatte, denn mein Papa hat schon einen T3 und auch noch bereits veränderte Lymphknoten, bzw. wahrscheinlich Lymphknotenmetastasen, laut Ärzte.
Das dein Vater trotzdem von dieser grauenhaften Krankheit besiegt wurde, ist ja wahnsinnig!!

Ich habe furchtbare Angst, wie wir die nächste Zeit schaffen werden.
Papa hatte nun die erste Chemo und beginnt am 01.08.2007 die zweite, wobei er dann 5Tage durchgehend an der Flasche hängt und dann wieder zwei Wochen pause hat. Das ganze wiederholt sich dreimal und dann ist die OP vorgesehen.

Ich habe einfach Angst, daß die Chemo nicht das erreicht, was wir erhoffen und das die OP irgendwelche komplikationen mit sich bringt.
Leider hat Papa schon seit vielen JAHREN Probleme mit dem Alkohol und schafft es auch jetzt, zwischen der Chemo, nicht, die Finger davon zu lassen und das macht mir große Sorgen und große Angst!:huh:

Es schwirren mir tausend Sachen durch den Kopf und ich weiß oft nicht, wie weiter.:confused:

Ich bin richtig froh, daß ich in diesem Forum gelandet bin und auch, daß ich mit dir ins Gespräch gekommen bin!!:o

Hoffe, daß wir un s noch oft hören und das es dir einigermaßen gut geht, nach allem, was du erleben mußtest!!
:undecided
GLG, Lilly78

PrinzessinAqua 28.07.2007 19:30

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
das dein Dad immer noch Alkohol tringt ist echt eher schon ein Wunder, aber es ist nicht gut für ihn.
Mein vater hat ja T2 und keine Metas wie du bestimmt gelesen hast und er hat abens auch gerne mal sein Bier getrunken, aber ihm schmeckt das nicht mal mehr, wo ja auch gut ist wegen der Bestrahlung. Aber trotzdem wunder es mich bei deinem Dad.

Ich hoffe auch für euch das deinem dad die Chemo nicht so zu schaffen macht wie meinem, den meiner kann keine 2 Chemo mehr bekommen wo er aber auch der zeit nicht braucht. Wir müssen nun erstmal wieder schauen das wir ihn so auf die Höhe bekommen.

So wie ich das nun verfolge geht es deinem dad den Umständen entsprechend doch noch ganz gut, ich drücke euch alle Daumen das es so bleibt und sich auch eine Besserung ergibt und alles so verläuft wie es geplant ist.

Viele Grüße Manu

Lilly78 28.07.2007 19:58

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Manu!!


Ich denke, wir haben uns jetzt gerade verpasst und daher schreibe ich dir nochmal!!

ich kann es auch nicht verstehen und ich habe eben so große Angst, daß sich durch den Alkoholkonsum Komplikationen ergeben könnten, die ja nun echt nicht notwendig sind und daher vermeidbar wären.

Nächste Woche werden wir ja weiter sehen.
Würdest du an meiner Stelle mit Papa über die Sache mit dem Alkohol reden?
Ich habe unseren Hausarzt um seine Meinung gefragt und der hat gesagt, ich soll ihn lassen, den er ist in einem Ausnahmezustand aufgrun der Diagnose und ich soll ihn dadurch nicht nochmehr unter Druck setzen!!
Er meint, daß sich das von selber erledigen wird, weil Papa den Alkohol nicht mehr vertragen wird und er gerne von selber drauf verzichten wird.
Aber was, wenn etwas Schlimmeres damit ausgelöst wird??

Bin echt ratlos!!:confused:

Liebe Grüße und würde mich über deine Meinung freuen!!
Lilly

_Viola_ 28.07.2007 20:11

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Liebe Lilly,

es freut mich, dass Dir die meine Homepage gefällt. Das war meine Art mit dem Verlust etwas klarzukommen. Gerade in der ersten Zeit war es sehr schwer. Es hat mich vom Schmerz etwas abgelenkt und trotzdem war mir mein Vater immer ganz nah. Nun ist es fast ein dreiviertel Jahr her, dass er nicht mehr bei uns ist. Bisher ist noch kein Tag vergangen, wo ich nicht an ihn gedacht habe. Er fehlt mir immer noch sehr.

Am schlimmsten war es jetzt, als wir alle zusammen bei meiner Tochter zum Abiball waren. Ich hätte ihm so sehr gewünscht, dass er hätte dabei sein dürfen. Aber bestimmt war er da, auch wenn wir ihn nicht sehen konnten.

Dass mein Vater eine bessere Ausgangssituation hatte, sagt gar nichts. Deshalb musst Du Dir keine Gedanken machen. Ich kenne einige, da war die Ausgangssituation noch schlechter als bei Deinem Vater und sie leben immer noch. Von Susanne weiß ich, dass es ihrem Vater nach wie vor gut geht. Und seine Chancen standen weiß Gott nicht gut.

Wenn Du die Krankengeschichte meines Vaters gelesen hast, dann weißt Du, dass es immer Höhen und Tiefen gab. Am Anfang gab es noch viele Höhen. Wir dachten auch, dass mein Vater wieder ganz gesund wird. Auch heute kann ich nicht sagen, ob mein Vater auch jetzt noch gelebt hätte, wenn er diese bösartige Lungenentzündung nicht bekommen hätte. Die Chemo hatte ja gut angeschlagen, die Metastase hatte sich schon verkleinert. Durch die Lungenentzündung konnte die Behandlung nicht weitergeführt werden. Dann kam noch dazu, dass mein Vater keine Kraft mehr zum Kämpfen hatte. So wie sein Leben zu diesem Zeitpunkt war, war es für ihn nicht mehr lebenswert. Mein Vater war immer ein Kämpfer, aber da hat er den Kampf gegen diesen Scheißkrebs aufgegeben. Er war einfach am Ende seiner Kräfte.

Dass Dein Vater immer noch Alkohol trinkt, ist sicher nicht von Vorteil. Aber ich weiß auch nicht, wie es ist, wenn er plötzlich mit dem Trinken aufhört. Ich weiß ja nicht, ob er Alkoholiker ist. Wenn ja, dann wird der Entzug ihm zusätzlich zu schaffen machen.

Getrunken hat mein Vater nie bzw. mal ab und zu ein Bierchen und bei einer Feier auch mal ein paar Schnäpse. Aber er hat geraucht. Als er von seiner Diagnose erfahren hat, hat er sofort aufgehört. Getrunken hat er dann nur noch alkoholfreies Bier. Dieser aber eher zum Zunehmen. Aber Du siehst ja, das hat ihm auch nicht geholfen.

Unser Nachbar hat schon jahrelang Krebs. Angefangen hat es mit Prostatakrebs, dann Magen- und Speiseröhrenkrebs. Er ist zwar nur noch ein Strich, aber sonst geht es ihm gut. Er arbeitet im Garten und buddelt auch so den ganzen Tag rum. Und er trinkt und raucht, manchmal schwankt er schon frühmorgens durch die Gegend. Das ist so etwas, was ich nicht verstehe.

Dass Du Dir diesbezüglich große Sorgen machst, kann ich gut verstehen. Das würde mir genauso gehen. Hast Du schon mal mit einem Arzt darüber gesprochen? Der Arzt sollte das auf jeden Fall wissen. Vor allen Dingen wegen der OP.

Dass Du oft nicht weiter weißt, verstehe ich auch sehr gut. Mir ging es oft genauso. Wenn ich dann dieses Forum und die lieben Menschen hier nicht gehabt hätte, ich wäre oft verzweifelt. Aber hier wurde ich immer wieder aufgebaut. Dafür bin ich allen sehr dankbar.

Jetzt geht es mir ganz gut. Der Schmerz um meinen Vater ist zwar noch nicht weniger geworden, aber anders. Da ich jetzt wieder zu Hause bin, kann ich mich mehr um meine Mutti kümmern. Wir unternehmen sehr viel. Somit ist sie etwas abgelenkt.

Ich wünsche Deinem Vater, dass er die Krankheit besiegt. Der Krebs kann ja nicht immer die Oberhand behalten.

Alles Gute für Dich und Deine Familie!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

Lilly78 28.07.2007 20:56

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Viola!!


Habe gehofft, daß ich heute noch etwas von dir höre und bin deshalb nochmal zurück ins Internet.

Vielen Dank für deinen Eintrag!!

Leider ist mein papa seit vielen Jahren Alkoholiker und das obwohl er noch so jung ist(wird 46)
Er hat 2001 einen entzug gemacht und war dan ganze 3 Jahre trocken.
Dann wurde er leider rückfällig und hat 2006 nochmal eien entzug gemacht, der aber nicht mal 1 Monat half.

Er hat Bier und leider auch immer öfter Schnaps getrunken und ist zudem starker Raucher.

Ich habe viel mit ihm geredet und ihn auch jetzt gebeten, auf den Alk zu verzichten, was er mir auch zugesagt hat, aber er schafft es nicht.
Im KH haben die nicht gecheckt, daß er Alkoholiker ist, die haben mich gefragt, ob er denn trinke nachdem ich mich bezüglich Entzug bei den Schwestern erkundigte.
Ich dachte mir, die werden ihn"niederhlaten" und Beruhigungsmittel bzw. andere Medika zwecks Entzug geben, aber nein!

Manchmal denke ich mir, ob die einfach nichts sagen und sehen wollen, weil sie ihm nicht mehr wirklich helfen können??

Auch hats mich von unserem Hausarzt gewundert, denn der war immer sehr bemüht, meinen Papa vom Alk wegzu bekommen. Jetzt hat er mir gesagt, ich solle ihn lassen.??
Es habe einen psychologischen Hintergrund, daß die Ärzte nix davon gesagt haben, meint er.

Ich weiß es nicht, ich hoffe es stimmt, aber manchmal zweifle ich daran!!

Obwohl wir in unserer familie oft wegen dem Alkohol Zoff hatten und er Riesenprobleme mit sich brachte und immer noch bringt, ist es für mich furchtbar, das papa nun eine so ungewisse Zukunft hat.

Er war nie gewalttätig oder irgendwie ausfällig, ganz im Gegenteil.
Natürlich war es oft schwer, wenn er so betrunken war und nicht mehr realistisch war und .................!
Aber für mich ist es eine Krankheit und ich habe ihn trotzdem gern und werd immer zu ihm stehen.
Ich bin der Meinung, daß der SPK genauso eine Krankjeit ist und das die eine Krankheit, nämlich die Alkoholkrankheit nicht weg ist, weil jetzt der SPK dazugekommen ist. Sehe ich das falsch oder bin ich zu gutmütig??
Mir kommt halt vor, daß er unsere Unterstützung jetzt noch umso mehr braucht, oder?

Ich hoffe, daß wir das alles meistern und freu mich auf ein "WIEDERSCHREIBEN"

DANKE UND BIS BALD!!
Lilly

:o PS:Bin sicher, daß dein Dad bei eurem ABIBALL dabei war und mächtig stolz auf euch alle ist.

_Viola_ 28.07.2007 22:02

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Liebe Lilly,

ich freue mich sehr, dass ich Dir helfen kann.

Du bist bestimmt nicht zu gutmütig. Es ist Dein Vater und das ist es doch selbstverständlich, dass Du Dir Sorgen um ihn machst. Klar ist es ein Problem, dass er schon über viele Jahre Alkoholiker ist. Du hast vollkommen Recht, es ist auch eine Krankheit und ohne eigenen Willen auch kaum zu heilen. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Dein Vater versucht vom Alkohol wegzukommen.

Früher dachte ich immer, wenn jemand alkoholkrank ist, dann ist es ein "Assi". Aber seit einiger Zeit weiß ich, dass man da ganz schnell reingeraten kann. Auch wenn es jetzt etwas länger wird, will ich Dir die Geschichte erzählen.

Eine sehr gute Freundin von mir ist nach der Wende in die Nähe von Köln gezogen. Auch wir waren zu dieser Zeit schon da und haben uns nach einer Wohnung und Arbeit umgesehen. Meine Tochter war da noch ganz klein. Da ich aber dort nicht hätte arbeiten gehen können (hier habe ich in der Kinderkrippe gearbeitet) sind wir wieder zurück. Der Kontakt zu meiner Freundin ist nie abgebrochen. Wir haben mindestens 3 mal in der Woche telefoniert und haben uns auch öfter besucht (ihre Eltern wohnen hier). Dann habe ich, eigentlich durch Zufall, erfahren, dass sie Alkoholikerin ist. Das Schlimme ist, dass ich nie etwas gemerkt habe. Sie war Apothekerin, also sehr intelligent. Obwohl sie ihre Familie hatte, ist sie mit dem neuen Leben nicht klargekommen. Sie sagte mir immer, dass sie so gern hier bei mir wäre, einfach mal quatschen, Kaffee trinken usw. Sie hatte dort viele Bekannte, aber keine Freunde. Das Heimweh hat sie kaputt gemacht. Sie war ein paar Mal zum Entzug, hat es aber bis heute nicht geschafft. Seelisch und körperlich soll sie ein Wrack sein. Ich habe leider überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihr, denn ich weiß nicht wo sie ist. Sie wollte wieder nach Hause zu ihren Eltern, die haben sie aber abgewiesen. Das habe ich erst vor ein paar Wochen erfahren und es hat mich sehr betroffen gemacht. Ich würde ihr so gern helfen, denn sie tut mir sehr leid. So ein Leben hat sie einfach nicht verdient.

Damit wollte ich Dir jetzt sagen, dass Dein Vater vielleicht gern aufhören will zu trinken, dass aber die momentane Situation ihn damit überfordert. Es ist eine Sucht und gerade wenn man Probleme hat, ist es schwer diese Sucht zu bekämpfen.

Was Alkohol betrifft, kann ich nicht mitreden, denn ich vertrage keinen. Aber ich rauche und das ist auch eine Sucht. Ich wollte, als mein Vater aufgehört hat auch aufhören, aber ich habe es bis heute nicht geschafft. Es gab immer wieder Situationen wo halt die Sucht nach Nikotin größer war, als der Wille aufzuhören.

Ich kann Dir nur raten mit den Ärzten zu reden. Sie sind verpflichtet Dir die Wahrheit über den Zustand Deines Vaters zu sagen. Die Alkoholsucht würde ich ansprechen. Vielleicht können sie ihm ja doch irgendwelche Medikamente geben die ihm den Entzug leichter machen.

Jedenfalls finde ich es sehr gut, dass Du trotz allem zu Deinem Vater stehst und ihn bei seiner Krankheit unterstützt. Genau wie Du es schreibst, so sehe ich das auch. Er braucht Eure Unterstützung jetzt umso mehr.

Liebe Lilly, es tut mir so schrecklich leid.

Ganz liebe Grüße
Viola :pftroest:

Lilly78 29.07.2007 08:19

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Viola!!:winke:

Danke für deine Meinung, tut mir voll gut.
Manchmal kommt mir vor, daß ich vor lauter Denken irgendwie oft die Orientierung verliere und manchmal nicht weiß, was richtig ist und was nicht.
Das mit der Sucht ist sicher so, wie du sagst.
Rauchen ist auch keine gute Sache, aber es verändert deine Persönlichkeit und deinen Charakter im Gegensatz zum Alkohol nicht und daher hat es auch nicht so einen Einfluß auf das ganze Umfeld.
Ich habe auch geraucht, etwa 7 Zigaretten am Tag, außer wenn ich unterwegs war, dann waren es erheblich mehr. Vor mehr als 5 jahren habe ich es aber geschafft, damit aufzuhören.
Irgendwann wird auch bei dir der Punkt erreicht sein und die Glimmstingel werden dich nicht mehr reizen!!;)
Das mit deiner Freundin tut mir leid! Es ist wirklich furchtbar, was dieses Zeugs mit Menschen machen kann, wie sehr es ihr Leben beeinflußen kann und zerstören kann.:mad:
Daß du deiner Freundin nicht angemerkt hast, daß sie trinkt, wundert mich nicht. Ich glaube, ich wüßte jetzt noch nicht, daß mein Vater trinkt, wenn er nicht den Entzug gemacht hätte und dann für drei Jahre trocken gewesen wäre, denn damals habe ich ihn kennengelernt, wie er wirklich ist.
Natürlich habe ich gewußt, daß er gerne Bier trinkt , aber das war so, seit ich denken kann.Ich habe ihn nie anders gesehen und so war es normal für mich.
Erst als er wirklich nix trank, habe ich seinen wahren Charakter kennengelernt und ich habe mit ihm soviel reden können, wie nie zuvor.
Leider hat er es nicht geschafft, diesen Zustand zu halten und hat heimlich wieder angefangen zu trinken.
Das haben wir dann sofort gemerkt und mit ihm geredet, doch vergebens.:huh:

Hast du denn gar keinen Anhaltspunkt, wo deine Freundin jetzt ist?
Ich stelle mir das furchtbar vor!!!:(

Halte dir ganz fest die Daumen, daß du etwas von ihr in Erfahrung bringen kannst!!!

Wünsche dir noch einen schönen Sonntag!!!

Lilly 78

PrinzessinAqua 29.07.2007 09:15

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
da du mich ja auch um meine Meinung gefragt hast werde ich auch mal was dazu schreiben.

Bei meinem Vater war es so als wir das Gespräch zur Bestrahlung hatten. wollte der Arzt wissen ob er viel Alkohol trinkt, mein vater hat dann gesagt am abend eben 3 Bier und der doc meinte dann sofort da muß ab der Bestrahlung schluß mit sein.
Mein vater konnte sich das nicht vorstellen und anfangs ist es ihm auch nicht leicht gefallen, aber dann haben sie ihm erlaubt das er tgl 1 Bier trinken darf und das hat er dann auch noch eien Zeitlang gemacht. Mir wurde auch gesagt das er aufeinmal ganz damit aufhört und das war auch wircklich so seid gut 4 wochen Trinkt er kein Bier mehr weil es ihm einfahc nicht mehr schmeckt. Nun könnte er ja auch nicht mehr weil es ihm schlechter geht.

Wie du mit deinem vater drüber reden kannst, ist echt eine sehr schwere Situation wie schon Viola sagte es ist eben eine Sucht und die kann man schwer von heute auf morgen abstellen. das Problem ist auch weil dein vater ja hochprozentige sachen trinkt. Ich verstehe nicht warum das Krankenhaus darauf nicht eingeht. Den sie wissen genau das die Therapie schon hart genug ist und mit Alkohol sie nur erschwert. Als schwierigkeit sehe ich auch das dein Dad leider wieder rückfällig geworden ist, den dann fällt es um so schwerer aufzuhören. Spreche am besten die Klinik nochmal an sie müssen darauf eingehen. Den die 2 Chemo wird immer härter wie die erste und das könnte dann passieren das es deinem Dad dann auch schlecht geht, aber es kann auch gut passieren das er nach dieser Chemo mit dem Alk aufhört, weil er ihm einfahc nicht mehr schmeckt, wo eig sehr wahrscheinlich ist.

Tut dein vater den auch noch stark Rauchen? Mein Vater war auch raucher, hat aber an dem Tag aufgehört wo er ins Krankenhaus kam mit Atemnot und das ist nun fast 3 Monate her wo alles los ging.

Am ehesten würde ich dir den Tip geben, zeigt deinem dad das ihr da seid und es nur gut meint und ihr ihn auch noch länger haben wollt und vor allem das ihr es gemeinsam schaffen könnt.

Aber wie ich das verstehe bekommt dein Dad ja nur Chemo und keine Bestrahlung noch dazu oder??

Fühl dich mal :knuddel: von mir, wenn du willst kannst du auch gerne mal mit Privat nachrichten zu mir Kontackt aufnehmen oder eben Per Email.


Viele Grüße und ein ganzes Packet Kraft sendet dir:

Manu

jani1944 29.07.2007 14:57

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
zu Deinem Beitrag
<.....Rauchen ist auch keine gute Sache, aber es verändert deine Persönlichkeit und deinen Charakter im Gegensatz zum Alkohol nicht und daher hat es auch nicht so einen Einfluß auf das ganze Umfeld...>
möchte ich folgendes bemerken:
Ich war schon immer ein Gegner des Rauchens. Bereits als Kind störte mich das Rauchen bei meinem Vater. Meine Mutter hat es auch nie gut gefunden und meinen Vater öfter gebeten damit aufzuhören. Mit ca. 58 Jahren hat mein Vater durch eine einfache OP eine nasse Rippenfellentzündung und einen Lungenriss bekommen (Seine Lungen waren damals schon sehr geschädigt). Danach ging es ihm so schlecht, daß er endlich bereit war das Rauchen zu lassen. Es ist ihm dann auch gelungen. Leider konnte es ihn nicht vom Lungenkrebs bewahren. 10 Jahre später ist er an Lungenkrebs gestorben.
Mein Mann hat leider auch sein Leben lang geraucht. In jungen Jahren ebenfalls auf der Arbeit zuviel Alkohol getrunken (für meine Begriffe schon an der Grenze zum Alkoholiker) Er wurde als junger Mann von seinem Vater mit zum "Frühschoppen" genommen, wahrscheinlich der Auslöser des erhöhten Alkoholkonsums. Aber nicht falsch verstehen, mein Schwiegervater war nicht vom Alkohol abhängig.. Erst als ich meinen Mann verlassen wollte, war er bereit sein Trinkproblem in den Griff zu bekommen. Er hat seit ca. 20 Jahren nur noch an Feierlichkeiten Alkohol in Maßen getrunken.
Auch mein Mann hat bis vor seiner Sprk-OP geraucht. Ich habe immer wieder versucht meinen Mann zu animieren nicht mehr zu rauchen. Es hat mich sehrwohl beeinflußt. Wir hatten dadurch viele Streitgespräche. Nach der OP hat er bis vor 1 Woche keine Zigarette angerührt. Darüber war ich schon froh. Mir ist es erst gestern aufgefallen, daß mein Mann mit dem Rauchen wieder begonnen hatte. Ich war ziemlich fertig und konnte die Nacht nicht schlafen. Ich habe mit ihm geredet, es kamen wie üblich die Ausreden: "einmaliger Ausrutscher" usw. Er versucht sich und mir etwas vorzumachen. Ich habe ihn nochmals ziemlich schonungslos erzählt, was er mit dem erneuten Rauchen anrichten kann. Bin nicht sicher ob das was bewirkt. Aber meine Angst ist nun wieder größer geworden. Wie soll ich meinen Mann bei dem Kampf gegen den Krebs helfen, wenn er so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgeht.
Das schreibe ich als Angehörige eines Betroffenen und will dadurch darauf hinweisen, daß das Rauchen sehr wohl auch das Umfeld mit beeinflußt. Auch diese Sucht verändert einen Menschen. Zumindestens hat sie meinen Mann verändert.
Es ist schön, daß es Dir gelungen ist das Rauchen einzustellen. Ich wünsche Dir, daß Du nie wieder damit anfängst.
Liebe Grüße
Jani

_Viola_ 29.07.2007 18:35

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Jani,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich war auch sehr froh, dass mein Vater sofort mit dem Rauchen aufgehört hat. Sicher geholfen hat es ihm nicht, aber wir waren beruhigter. Nach seiner Diagnosestellung war er sozusagen abstinent ... keinen Alkohol und keinen Nikotin.

Aber wie ich schon geschrieben habe, unser Nachbar trinkt nicht nur, nein er säuft. Wenn ich ihn sehe, dann sehe ich ihn mit Zigarette. Aber er lebt und es geht ihm gut. Das ist das was ich nicht verstehe.

Oft denke ich, dass es nicht mal am Alkohol und am Nikotin liegt, sondern eher am Stress. Die Angst vor jeder Untersuchung, die Angst wenn es mal irgendwo zwickt. Immer die Angst im Nacken, könnte das wieder mit dem Krebs zusammenhängen. Die psychische Belastung ist so groß und ich glaube schon, dass das auch das Immunsystem beeinträchtigt.

Ich werde es auch noch irgendwann schaffen aufzuhören. Meine Familie belaste ich damit allerdings nicht, denn ich habe noch nie in der Wohnung geraucht. Das mag ich selbst nicht. Auch im tiefsten Winter gehe ich raus. Dadurch hält sich mein Zigarettenkonsum in Grenzen.

Alles Gute für Deinen Mann!

Liebe Grüße
Viola

Lilly78 29.07.2007 20:27

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Zitat:

Zitat von jani1944 (Beitrag 440611)
Hallo Lilly,
zu Deinem Beitrag
<.....Rauchen ist auch keine gute Sache, aber es verändert deine Persönlichkeit und deinen Charakter im Gegensatz zum Alkohol nicht und daher hat es auch nicht so einen Einfluß auf das ganze Umfeld...>
möchte ich folgendes bemerken:
Ich war schon immer ein Gegner des Rauchens. Bereits als Kind störte mich das Rauchen bei meinem Vater. Meine Mutter hat es auch nie gut gefunden und meinen Vater öfter gebeten damit aufzuhören. Mit ca. 58 Jahren hat mein Vater durch eine einfache OP eine nasse Rippenfellentzündung und einen Lungenriss bekommen (Seine Lungen waren damals schon sehr geschädigt). Danach ging es ihm so schlecht, daß er endlich bereit war das Rauchen zu lassen. Es ist ihm dann auch gelungen. Leider konnte es ihn nicht vom Lungenkrebs bewahren. 10 Jahre später ist er an Lungenkrebs gestorben.
Mein Mann hat leider auch sein Leben lang geraucht. In jungen Jahren ebenfalls auf der Arbeit zuviel Alkohol getrunken (für meine Begriffe schon an der Grenze zum Alkoholiker) Er wurde als junger Mann von seinem Vater mit zum "Frühschoppen" genommen, wahrscheinlich der Auslöser des erhöhten Alkoholkonsums. Aber nicht falsch verstehen, mein Schwiegervater war nicht vom Alkohol abhängig.. Erst als ich meinen Mann verlassen wollte, war er bereit sein Trinkproblem in den Griff zu bekommen. Er hat seit ca. 20 Jahren nur noch an Feierlichkeiten Alkohol in Maßen getrunken.
Auch mein Mann hat bis vor seiner Sprk-OP geraucht. Ich habe immer wieder versucht meinen Mann zu animieren nicht mehr zu rauchen. Es hat mich sehrwohl beeinflußt. Wir hatten dadurch viele Streitgespräche. Nach der OP hat er bis vor 1 Woche keine Zigarette angerührt. Darüber war ich schon froh. Mir ist es erst gestern aufgefallen, daß mein Mann mit dem Rauchen wieder begonnen hatte. Ich war ziemlich fertig und konnte die Nacht nicht schlafen. Ich habe mit ihm geredet, es kamen wie üblich die Ausreden: "einmaliger Ausrutscher" usw. Er versucht sich und mir etwas vorzumachen. Ich habe ihn nochmals ziemlich schonungslos erzählt, was er mit dem erneuten Rauchen anrichten kann. Bin nicht sicher ob das was bewirkt. Aber meine Angst ist nun wieder größer geworden. Wie soll ich meinen Mann bei dem Kampf gegen den Krebs helfen, wenn er so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgeht.
Das schreibe ich als Angehörige eines Betroffenen und will dadurch darauf hinweisen, daß das Rauchen sehr wohl auch das Umfeld mit beeinflußt. Auch diese Sucht verändert einen Menschen. Zumindestens hat sie meinen Mann verändert.
Es ist schön, daß es Dir gelungen ist das Rauchen einzustellen. Ich wünsche Dir, daß Du nie wieder damit anfängst.
Liebe Grüße
Jani

Hallo Jani.

Ich kann verstehen, daß du durch deine Erfahrung das Rauchen sehr verurteilst und anders siehst.
Ich empfinde es trotzdem als das kleinere Problem im Vergleich zum Alkoholiker.
Wie auch immer, Probleme bringt beides mit sich, und das in rauhen Mengen.
Wünsche dir viel Kraft und Geduld und deinem Mann einen großen Willen!!

Alles Gute; Lilly

Lilly78 29.07.2007 20:39

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Zitat:

Zitat von PrinzessinAqua (Beitrag 440509)
Hallo Lilly,
da du mich ja auch um meine Meinung gefragt hast werde ich auch mal was dazu schreiben.

Bei meinem Vater war es so als wir das Gespräch zur Bestrahlung hatten. wollte der Arzt wissen ob er viel Alkohol trinkt, mein vater hat dann gesagt am abend eben 3 Bier und der doc meinte dann sofort da muß ab der Bestrahlung schluß mit sein.
Mein vater konnte sich das nicht vorstellen und anfangs ist es ihm auch nicht leicht gefallen, aber dann haben sie ihm erlaubt das er tgl 1 Bier trinken darf und das hat er dann auch noch eien Zeitlang gemacht. Mir wurde auch gesagt das er aufeinmal ganz damit aufhört und das war auch wircklich so seid gut 4 wochen Trinkt er kein Bier mehr weil es ihm einfahc nicht mehr schmeckt. Nun könnte er ja auch nicht mehr weil es ihm schlechter geht.

Wie du mit deinem vater drüber reden kannst, ist echt eine sehr schwere Situation wie schon Viola sagte es ist eben eine Sucht und die kann man schwer von heute auf morgen abstellen. das Problem ist auch weil dein vater ja hochprozentige sachen trinkt. Ich verstehe nicht warum das Krankenhaus darauf nicht eingeht. Den sie wissen genau das die Therapie schon hart genug ist und mit Alkohol sie nur erschwert. Als schwierigkeit sehe ich auch das dein Dad leider wieder rückfällig geworden ist, den dann fällt es um so schwerer aufzuhören. Spreche am besten die Klinik nochmal an sie müssen darauf eingehen. Den die 2 Chemo wird immer härter wie die erste und das könnte dann passieren das es deinem Dad dann auch schlecht geht, aber es kann auch gut passieren das er nach dieser Chemo mit dem Alk aufhört, weil er ihm einfahc nicht mehr schmeckt, wo eig sehr wahrscheinlich ist.

Tut dein vater den auch noch stark Rauchen? Mein Vater war auch raucher, hat aber an dem Tag aufgehört wo er ins Krankenhaus kam mit Atemnot und das ist nun fast 3 Monate her wo alles los ging.

Am ehesten würde ich dir den Tip geben, zeigt deinem dad das ihr da seid und es nur gut meint und ihr ihn auch noch länger haben wollt und vor allem das ihr es gemeinsam schaffen könnt.

Aber wie ich das verstehe bekommt dein Dad ja nur Chemo und keine Bestrahlung noch dazu oder??

Fühl dich mal :knuddel: von mir, wenn du willst kannst du auch gerne mal mit Privat nachrichten zu mir Kontackt aufnehmen oder eben Per Email.


Viele Grüße und ein ganzes Packet Kraft sendet dir:

Manu


Hallo Manu!!


Danke für deine Antwort!
Leider ist das ein wirklich großes Problem mit der Trinkerei, aber ich werd bei der nächsten Chemo bei den Ärzten nochmal nachfragen.

Mein Dad bekommt nur Chemo und zwar 5Tage durchgehend und das alle drei Wochen, insgesamt drei mal.
Dann ist die OP vorgesehen.
Leider ist er auch immer noch ein starker Raucher, etwa 40 Zigaretten am Tag.
Ich habe ihn öfter darauf angesprochen, aber er hat gesagt, daß ihn nie jemand darauf hingewießen hat, aufzuhören.
Ich finde, er wurde sowieso schlecht aufgeklärt, denn es hat auch nie jemand gesagt, daß Alkohol und Nikotin in Kombination zu den größten Risikofaktoren für die Erkrankung an SPK gehört.
Ich weiß aber, daß diese Art von Karzinom, die mein Papa hat, zu 85-90%bei Alkoholikern und Rauchern in Kombination vorkommt.
Darüber gehört er doch aufgeklärt, oder?

Jedenfalls werde ich weiter zu ihm stehen und hoffen, das sich villeicht wirklich einiges von selbst erledigt, indem es ihm auch nicht mehr schmeckt.

Wie gehtes deinem Vater jetzt?

Wünsche dir unendlich Kraft..........,Lilly

_Viola_ 29.07.2007 23:26

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Liebe Lilly,

ich würde an Deiner Stelle nochmal mit den Ärzten sprechen. Vielleicht können sie ja mal mit Deinem Vater reden. Wenn was von den Ärzten angesprochen wird, dann nimmt er sich das vielleicht zu Herzen. Ich wünsche es ihm und Dir von ganzem Herzen.

Dass Du oft nicht weißt was richtig und falsch ist, kann ich gut verstehen. Mir ging es auch oft so. Ich hatte das Glück, dass ich zu jeder Zeit mit unserem Hausarzt über die Krankheit meines Vaters reden konnte. Ein Anruf hat genügt und er kam zu mir oder ich bin zu ihm gefahren. Er hat sich so viel Zeit für uns genommen, hat mir immer alles genau erklärt. Ich hatte immer einen Ansprechpartner, das hat mir sehr geholfen. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein.

Nun nochmal zu meiner Freundin. Ich habe die Hoffnung aufgegeben mit ihr irgendwann wieder Kontakt aufnehmen zu können. Ihre Eltern wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, was ich ganz schlimm finde. Es ist doch ihre Tochter. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt. Ich hoffe ja, dass sie bei ihrer Tochter ist. Sie hat vor 2 Jahren geheiratet und ich weiß ihren Nachnamen nicht. Ich weiß nur, dass meine Freundin einen Schlaganfall hatte und seitdem total am Boden ist. Mit dem Trinken soll sie aber trotzdem nicht aufgehört haben. Trotzdem tut sie mir sehr leid.

Alles Gute für Deinen Vater. Ich wünsche ihm, dass er trotz seiner Laster die Krankheit übersteht.

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua 30.07.2007 08:48

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
also das dein Vater darüber nicht aufgeklärt wurde, finde ich mal mega komisch. Den das Rauchen und auch der Alkohol machen die sache nicht leichter und vor allem die Medikamente und auch die Chemo kann noch stärker wirken wie sie sollte.

ich verstehe echt nicht das Krankenhaus, bei uns war das damals das a und o im Aufklräungsgespräch wegen Rauchen und Alkohol. Ja du hast recht SPK kommt oftmals durch Rauchen und Alkohol, aber mann kann es nicht immer sagen.
Wie schaut es den aus fühlst du dein vater in der Klinik überhaupt gut aufgehoben?? Und vor allem fühlst du dich da wohl, also das du genug aufgeklärt wirst??
In der Klinik wo mein Dad ist, fühle ich ihn sehr gut aufgehoben, sie nehmen sich für alles Zeit und erklären auch alles ausführlich und vor allem sie gehen super mit meinem dad um wasmir das wichtigste ist.

Ich hoffe für dich das es eine Lösung mit dem Alkohol und auch dem hohen Zigaretten Konsum gibt, den das ist echt nicht gut für ihn. Mein Vater konnte sich anfangs auch überhaupt nicht vorstellen kein Bier mehr zu trinken am abend. Na ja und der eine Pfleger und auch Arzt meinte 2 am Tag ist erst mal noch ok, den irgendwann schmeckt es ihm eh nicht mehr. Das kam dann viel schneller als alle gedacht haben. Aber es tat ihm gut. Da er ja zur Zeit eh so viel mitmachen muß, wäre das noch eine größere belastung.

Den die Oma von meinem Freund ist letztn Oktober an Lugenkrebs gestorben, sie hat nie geraucht und immer gesund gelebt und trotzdem mußte sie sowas bekommen.

Mich freut es aber zu hören das sie eine Op machen wollen, bei meinem Dad haben sie das ja ganz ausgeschlossen, wobei das auch nicht negativ ist, den durch Bestrahlung und Chemo kann man ihn auch besiegen.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft und alles gute, auchfür die zeit wo kommt wenn er nicht mehr Alkohol trinken kann. den da kann es passieren das er dann auch mal sehr gemein wird. Deswegen ist um so wichtiger das die Ärzte mit Medikamenten eingreifen.

Viele Grüße

Manu

Lilly78 30.07.2007 16:03

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Halo Viola!!

Ja du hast Recht, ich werde versuchen nochmal mit den Ärzten darüber zu reden!!
Auch mein Hausarzt ist ein guter Ansprechpartner für mich, aber leider hat er jetzt Urlaub, doch meine wertvollsten Ansprechpartner seit wohl seit einiger Zeit IHR hier im Forum!!! D A N K E!!!

Das mit deiner Freundin ist ja kaum zu glauben!!
Werde nie verstehen, daß es Eltern gibt, die ihre eigenen Kinder verstoßen???:boese:
hast du auch über die Eltern probiert, an sie ranzukommen, Adresse oder so herauszufinden?
Ich wundere mich über mich selbst, daß ich mich so in was reinsteigern kann, obwohl ich deine Freundin nicht mal kenne, aber ich raff das grade überhaupt nicht!:confused:

Ich verstehe aber schon, das du dich langsam damit abfindest, denn du bist ein, glaube ich, sehr hilfsbereiter Mensch und auch sehr einfühlsam und so weiter, aber alles hat seine Grenzen...............!
Villeicht wendet sich ja doch noch alles zum Guten?!:shy:

Liebe Grüße und bis bald, Lilly:winke:

_Viola_ 30.07.2007 23:09

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Liebe Lilly,

Du musst Dich nicht bedanken. Das ist doch selbstverständlich.

Ich helfe gern, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Als ich noch betroffen war, war ich auch froh, dass ich hier immer aufgefangen wurde. Es ist schön, dass Du auch ein gutes Verhältnis zu Eurem Hausarzt hast. Sprich mit ihm, wenn er wieder aus dem Urlaub kommt.

Mit den Eltern bzw. mit ihrer Mutter habe ich schon gesprochen ... öfter sogar. Eine richtige Mutter war sie noch nie. Es ist eine sogenannte "Lebedame". Erst kommt sie, dann ganz lange nichts und dann die anderen. Sie hat 2 Kinder. Eine wird in den Himmel gehoben und bekommt alles und meine Freundin ist das schwarze Schaf. Sie hat keinen Akademiker geheiratet. Sie weiß angeblich nicht wo meine Freundin ist. Ich habe aber eher das Gefühl, dass sie es mir nicht sagen will. Sie wird Angst haben, dass meine Freundin mir erzählt was für "liebe" Eltern sie hat. Ich wohne in einem kleinen Ort und das würde ihrem Image schaden. Der Vater von meiner Freundin traut sich sicher nicht, denn seine Frau hat das Sagen. Die Hoffnung ganz aufgegeben habe ich noch nicht. Man erfährt ja doch immer mal was und vielleicht bekomme ich den Aufenthaltsort doch noch raus. Ich hoffe nur, dass es dann nicht zu spät ist.

Ich wünsche Dir eine gute Nacht! Ich muss jetzt ins Bett. Morgen kommt einer vom MDK, Begutachtung der Pflegestufe für meine Oma. Sicher werde ich mich da wieder etwas aufregen müssen. Naja abwarten ...

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

Lilly78 31.07.2007 13:54

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Viola!

Na, wie ist das Gespräch wegen deiner Oma gelaufen?
Ich hoffe, du mußtest dich nicht zuviel aufregen??!;)

Das mit deiner Freundin ist ja wohl hart!
Aber vielleicht bringst du wirklich noch etwas in Erfahrung über sie.
Ich wünsche es dir und auch Ihr!!

Schönen Tag noch und bis bald!!
Lilly

_Viola_ 31.07.2007 21:25

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Liebe Lilly,

bei meiner Oma hat alles bestens geklappt. Der Arzt vom MDK hat zwar etwas auf sich warten lassen, aber ansonsten war er supernett. Damit hätte ich gar nicht gerechnet. Man hat ja da schon einiges gehört. Jedenfalls war ich positiv überrascht.

Alles in allem war heute ein schöner Tag. Meine Tochter ist wieder guterhalten aus ihrem Urlaub zurück. Da bin ich auch beruhigt.

Ich hoffe bei Dir ist soweit alles ok.

Liebe Grüße
Viola :winke:

Lilly78 02.08.2007 20:03

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Viola!!

Freut mich, daß es mit deiner Oma so gut gelaufen ist!!
Glaube Dir, daß du froh bist, daß deine Tochter wieder wohlauf vom Urlaub zurück ist, denn ,man weiß ja echt nie...........

Bei uns gibts nix Neues.
Werde Papa morgen besuchen fahren und sehen, ob ein Arzt für mich zeit hat.

melde mich dann wieder.
Liebe Grüße und bis bald.
Lilly:knuddel:

PrinzessinAqua 03.08.2007 17:53

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
ich freue mich das soweit bei euch alles in ordnung ist.

Hast du den nun schon mal das Problem Alkohol und Nikotin anregen können?? oder hat es sich vll schon verbessert??

Ich drücke euch weiterhin die daumen und denke auch an euch.


Viele Grüße

Manu :knuddel:

Lilly78 04.08.2007 21:09

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Manu!!!!:o

Danke der Nachfrage.
Ich habe gestern mit einem Arzt gesprochen und er sagte, das Papa genau aufgeklärt wurde über Alkohol und Nikotin.
Es wäre kein Problem, wenn er manchmal ein Bier trinkt, nur sollte er nicht jeden Tag einen Rausch haben..............!
bezüglich Chemo erhoffen sie sich eine Verkleinerung und dann wird operiert, sollte daß nicht eintreffen, müßen sie sich was anderes überlegen................

Das waren die Worte des Arztes und ich hoffe nun, daß sich alles zum Guten wendet!!
Papa gehts soweit gut, körperlich ist er etwas schwach und psychisch ist er momentan ziemlich angeschlagen aber trotzdem in einem guten Allgemeinzustand!

Mlde mich wieder und schicke dir dicke Grüße!!!

Lilly

PrinzessinAqua 08.08.2007 09:23

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
das dachte ich mir fast das dein Dad übver alles aufgeklärt wurde. Wie schaut es den aus bleibt es bei 1 Bier am Tag??

Ich hoffe für euch das alles gut geht und ihr wircklich hopffen könnt das sich alles zu einem besseren wendet.

Viele Grüße

Manu

Lilly78 09.08.2007 08:18

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Manu!


Papa ist erst seit Montag wieder daheim und dnoch sehr schwach, sonst aber o.k.
Bis heute hat er noch keinen Alkohol getrunken, aber ich weiß nicht wie lange das anhalten wird, hoffentlich lange!!

Wie gehts denn euch??

Liebe Grüße Lilly

PrinzessinAqua 09.08.2007 19:30

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
na ja das habe ich dir ja gesagt das er es Früher oder Später von alleine sein läßt. Ich denke mir mal du brauchst dir auch keine sorgen machen, das er das so schnell wieder anfängt.
Er hat ja nun seine 2 chemo schon rum und daher schmeckt ihm wahrscheinlich auch alles nicht mehr so recht und aus diesem Grund läßt er auch die Finger vom Alkohol.

Zu deiner Frage ja uns geht es soweit wie möglich eig ganz in Ordnung, man muß eben das beste aus der jetzigen Situation machen.

Ich drücke dir weiter die daumen das alles so gut weiter verläuft.

Viele Grüße

Manu

Lilly78 10.08.2007 19:21

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Manu!!



Leider hat unser guter Verlauf heute einen Riß bekommen.

Papa wurde ohnmächtig und ist mit dem Notarzt ins KH gebracht worden.
Dort haben sie ihn durchgecheckt und es war Gott sei Dank "nur" eine Art Kollaps.
Ich habe mit der Ärztin gesprochen und die hat mir gesagt, das da viele Faktoren zusammenspielen, es aber nicht weiter schlimm ist.
Ich habe die Ärztin auch gefragt, ob sie denkt, das Papa was getrunken hat und sie hat verneint.
100% kann sie das natürlich nicht ausschließen, aber sie hat nix gemerkt oder gerochen und es hat nichts darauf hingedeutet.

Papa wiegt nun auch nur mehr 62kg und ist echt ziemlich schlapp und hat schon daher geredet, vonwegen dritte Chemo abbrechen usw.
Ich hoffe, daß sich sein Zustand bald wieder bessert und er wieder neuen Mut faßt und weiterkämpft.

Ich habe die Ärztin heute auch gebeten, mir mal Klarheit über seinen Zustand bzw. seine genaue Diagnose zu verschaffen und dabei habe ich erfahren, daß nicht nur Lymphknoten im Halsbereich verändert sind, sondern auch ein auffälliger im Oberbauch sitzt, wobei nicht klar ist, ob es eine Metastase ist oder nur ein veränderter Lymphknoten.

Heute habe ich wohl so einen richtigen Tiefschlag und ich weiß echt nicht, wies weitergehen soll.Manchmal habe ich Angst, daß ich keine Kraft mehr habe, denn mein Nervenkostüm ist nicht mehr das Beste, hat sich heute in der Aufregung bemerkbar gemacht.

Aber das Schreiben hier hlift mir total und ich hoffe, daß es uns morgen schon wieder besser geht!!

Wünsche auch euch alles Gute und bis bald!!

Lilly

PrinzessinAqua 11.08.2007 17:54

AW: Speiseröhrenkrebs T3 Nx M0-Wer weiß was?
 
Hallo Lilly,
das sind ja leider nicht so tolle Nachrichten von euch. Tut mir echt leid für dich und auch für deine Familie.

Aber ich hoffe für euch das es keine Metas sind, sondern nur ein Lymphknoten ist, diesen könnten sie ja dann entfernen.

Ich hoffe das es bald wieder bessere Nachrichten gibt und dein Dad nicht zu lange im Krakenhaus sein muß. Aber ich denke deine Angst wegen Alkohol ist unbegründet, ein schwächeanfall kann auch durch die Chemo und Medikamente kommen. Ein Körper ist dann eben sehr geschwächt und reagiert darauf.

Viele Grüße

Manu :knuddel:


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