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adiós, mamá
auch für meine mutter ist es vorbei……. diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs am 11.7.07, sanft entschlafen am 4.5.08 (da war in spanien muttertag – meine mutter war spanierin…)
wie sehr haben wir auf ein wunder gehofft. viele kleine wunder sind passiert, aber das große eben doch nicht…… ich hab nur einmal im forum geschrieben, da standen die zeichen noch sehr positiv…. von der diagnose bis zu ihrem tod waren es nur 9,5 monate …. viel kürzer, als bei so vielen anderen hier im forum….. im februar fuhr sie noch in ihre heimat – es war ein abschiedsbesuch. danach ging es rapide bergab…. wir danken der hospizbewegung, dass es sie gibt und soviele unserer ängste und sorgen auffangen konnte. von anfang an war das mobile hospiz eingeschalten und hat die ganze familie mit rat und tat „aufgefangen“. in ihren letzten lebenswochen wurde „mi madre“ auf einer palliativstation betreut – schmerzpumpe, etc. und viele bäder und massagen und viele liebe worte haben ihr den letzten weg so sanft wie möglich gestaltet. und natürlich danke ich auch diesem forum, dem ich als stille leserin wertvolle hinweise entnehmen konnte und das oft hoffnung gemacht hat und auch den trost gebracht hat, nicht alleine mit dieser situation zu sein – mit der vernichtenden diagnose, dem hoffen, der freude über fortschritte und dem unvermeidlichen abschiednehmen. adiós mamá, núnca te ovlidaremos, siempre estarás en nuestros corazones. deine sonne wird immer in unserem herzen scheinen! irene |
AW: adiós, mamá
Hallo Irene,
mein herzliches Beileid zum Tod Deiner Mutter:pftroest::pftroest: Hier bist Du nicht alleine. Es ist immer jemand da, der Dir zuhört, wenn Du reden möchtest. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft!! Viele Grüße, Uli |
AW: adiós, mamá
Hallo Irene!
Mein herzliches Beileid zu deinem Verlust. Habe meinen Dad auch am 08.02.08 an Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren. Er hat fast zwei Jahre gekämpft. Aber hier ist man gut aufgehoben. Wir wissen hier alle, wie du dich fühlst, da wir alle das gleiche mitgemacht haben. |
AW: adiós, mamá
danke ihr lieben....
ja, das forum ist ganz fein, es tut gut, sich auszutauschen (bzw. zumindest zu lesen). wir sind ja alle mehr oder weniger in der selben lebenssituation. mutter haben wir nur eine. und wenn sie geht tut es so weh. und wir unterstützen und trösten uns gegenseitig. das ist sehr schön! zum glück haben wir unsere mutter sehr gut begleitet. und wir glauben auch an ein leben nach dem tod. meine mutter ist mir auch schon im traum erschienen. aber dass ich ihre erdenenergie und ihre warme ausstrahlung in dieser form nicht mehr spüren werde, nicht mehr von face to face mit ihr sprechen kann, das ist es, was so weh tut und traurig macht. ich kann sie auch nicht mehr so auf die schnelle fragen, wie man eine bestimmte redewendung auf spanisch sagt. jetzt muss ich im wörterbuch nachschauen oder ihre freundinnen fragen..... ein paar gespräche hab ich auf cassette aufgenommen, das ist ein trost, da erinnere ich mich auch an die atmosphäre im hospiz, das der allerbestmöglichste ort für ihre letzten wochen war. eine pflegerin im hospiz sagte zur ihr: Sie kommen sicher in den himmel, das sieht man... da hat sie bescheiden gelächelt....:) und jetzt IST sie im himmel. also kann ich auf viele schöne erinnerungen zurückblicken, auch was ihren sterbeprozess betrifft, den sind war alle ganz bewusst durchgegangen. sie selbst hat gesagt, dass wir nicht traurig sein sollen, wenn sie stirbt. wir sollen uns dann freuen, dass sie nicht mehr leiden muss. sie wollte eben immer das beste für die anderen..... aber die trauer gehört eben dazu. und ich danke euch und diesem forum, dass ich mir das alles jetzt von der seele schreiben kann.... euch geht es wahrscheinlich nicht viel anders als mir… geteiltes leid ist halbes leid. alles liebe! irene |
AW: adiós, mamá
Liebe Irene,
mein Beileid zu deinem großen Verlust. Deine Mama ist in deinem Herzen immer bei dir... Und nur wer wirklich liebt, erlebt die Trauer... Ich schicke dir viele Tröste-:engel::engel::engel: Ela |
AW: adiós, mamá
Hallo Irene,
auch ich möchte Dir mein herzliches Beileid aussprechen. Für die kommende Zeit wünsche ich Dir und Deinen Lieben ganz viel Kraft, und viele helfende Hände. Alles Gute Dani |
AW: adiós, mamá
Ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Das ist ein schwerer Verlust.:pftroest:
Mein Papa starb am 28.02.08 an Darmkrebs. Wir teilen hier alle ein schlimmes Schicksal mit den Verlust unserer Liebsten. Fühl dich umarmt ! :pftroest::pftroest::pftroest: |
AW: adiós, mamá
vielen dank ihr lieben.
am dienstag ist das begräbnis.... mehr als 2 wochen nach ihrem tod .... dass das sooooo lange dauern muss.... ich fürchte mich schon vor dem begräbnis .... irgendwie ist es, als ob ein film abrennen würde .... nur leider spiele ich dabei eine hauptrolle, also ist es doch kein film..... aber zumindest ist sie dann wenigstens begraben .... als letztes lied in der kirche werden wir das ave maria in der flamenco-version spielen. das wird ihr sicher gefallen :) mein bruder wird am offenen grab ein von ihm für sie komponiertes lied singen (falls er das schafft....), mein anderer bruder wird den sarg mittragen. und ich werde wahrscheinlich die ganze zeit nur weinen..... ihr letzter weg ..... aber wir glauben ja an ein leben nach dem tod. vielleicht sieht sie von oben zu? ihr körper wird begraben, ihre anderen teile fliegen sicher gerade glücklich im universum herum... eine tröstliche vorstellung :) danach laden wir zu einer verabschiedungs-sangria ein. wie da wohl die stimmung sein wird? ein fest zu ihren ehren, mit all ihren freundInnen und schülerInnen und theaterkollegInnen. werden wir alle weinen oder uns freudig an soviele schöne zeiten mit ihr erinnern? werden wir ihre energie bei uns spüren? die meisten von euch habt das ja schon hinter euch..... das begräbnis-ritual bewirkt sicher, dass das unterbewusstsein jetzt einfach weiß, dass es unwiderbringlich vorbei ist. dann sind die gefühle im wahrsten sinne des wortes "geerdet"..... und danach gibt es nichts mehr für sie zu tun..... was kommt danach? alltagstrott oder ein tiefes, dunkles loch? denkt an mich am dienstag ab 10:30. alles liebe irene |
AW: adiós, mamá
Liebe Irene!
Ich hatte auch sehr grosse Angst vor dem "letzten Gang". Dieser Schritt hat nochmal so etwas endgültiges. Aber dann war es doch nicht ganz so schlimm. Es waren so viele Menschen da um meinem Dad die letzte Ehre zu erweisen, das fand ich sehr schön. Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft für morgen. Du wirst das schaffen. Finde das mit den Liedern eine sehr schöne Idee. Da freut sich deine Mum bestimmt. Bin in Gedanken bei dir. |
AW: adiós, mamá
Du wirst das schaffen !!!!!!!
Bin morgen in Gedanken ganz feste bei Dir :knuddel::knuddel::knuddel: |
AW: adiós, mamá
vielen dank für eure aufmunterung, desi :pftroest: und stella :pftroest:
im moment geht es mir ganz gut, aber wer weiß, wie das dann morgen ist. oft fühle ich kraft, optimismus, lebensfreude und wärme, wenn ich an meine mutter denke. da hat sie echt was gutes hinterlassen :1luvu: dazwischen bekomme ich ab und zu weinkrämpfe. wir haben viel über das leben nach dem tod gesprochen - da hat sie immer intensiv zugehört, obwohl sie an das alles nicht geglaubt hat. ich hab ihr gesagt, dass man dann weiterlebt, aber eben keinen körper mehr hat (bin vom tibetanischen totenbuch inspirirert....und natürlich auch von elisabeth kübler-ross, der großen sterbeforscherin, auf die die hospizbewegung zurückgeht). und dann hab ich ihr gesagt, sie kann ja zum begräbnis mitkommen. und sich z.b. auf den sarg setzen. ob ich morgen dann wohl an das denken werde und mir schmunzelnd vorstelle, wie sie körperlos am sarg sitzt und uns allen liebevoll in die augen schaut? oder werde ich von der irdischen trauer ergriffen sein und vor lauter tränen gar nichts sehen? morgen um diese zeit ist meine mutter dann gott sei dank schon beerdigt und wir haben dieses große, starke abschieds- und trauerritual hinter uns. wie ist es euch nach dem begräbnis gegangen? besser oder schlechter? meine mutter war eine so positive, herzliche, tolerante und optimistische und allseits sehr belibte frau, sie ist wirklich ein großer verlust für uns alle. ich stelle mir vor, dass ich sie sehr lange sehr vermissen werde. die letzten monate waren wir soviel zusammen und in den letzten wochen täglich viele, viele stunden. und ich durfte noch so viel für sie tun. das ist jetzt vorbei, nach dem begräbnis kann ich nichts mehr für sie tun - außer der notariellen abwicklungen... auf dass es ein würdiges ADIOS wird, auf ihrem letzten weg! nochmals danke für eure tröstenden worte :winke:, die tun sooooooooooo gut! alles liebe irene |
AW: adiós, mamá
Liebe Irene!
Ich hatte wie gesagt auch Angst vor diesem letzten Gang. Wusste nicht wie ich reagieren werde. Während der Trauerfeier habe ich nicht geweint. Aber als wir alle dem Sarg hinterher gelaufen sind, musste ich weinen. Aber für mich war von Anfang an klar, das das nur noch die Hülle von meinem Dad ist die da drin liegt. "Er" seine Seele hat von oben herunter geschaut. Für mich liegt er von daher auch nicht in dem Grab. Er schaut von oben darauf herunter, und freut sich vielleicht darüber das wir alles so "schön" hinbekommen haben. Ich glaube fest daran das es was nach dem Tod gibt. Finde die Bücher von Frau Kübler-Ross auch total gut. Sie haben mir sehr geholfen. Du wirst das morgen schaffe, da bin ich mir ganz sicher. |
AW: adiós, mamá
hallo ihr lieben,
nun ist es vorbei, das begräbnis meiner mutter. es war wirklich nicht so schlimm, denn ich war innerlich so angespannt, dass ich meine gefühle kaum gespürt habe…… aber viele gäste haben gesagt, es war bis jetzt das schönste, ergreifendste begräbnis, das sie erlebt haben. das freut mich sehr, vor allem natürlich für meine mutter. mein bruder hat es tatsächlich geschafft, life zu singen…. ein lied über den unvermeidlichen abschied von mutter und sohn, halb auf deutsch, halb auf spanisch, er hatte es ihr im hospiz schon vorgespielt und es hat ihr sehr gut gefallen. auch das ave maria von bocelli hat den leuten gefallen. allerdings bin ich fast in ohnmacht gefallen, als ich realisierte, dass er NICHT das ave maria von schubert sondern ein anderes gesungen hat. ich hab bei der bestattung eben einfach das ave maria bestellt, für mich gibt es nur dieses eine….. ich bin gar nicht auf die idee gekommen, dass man auch ein anderes spielen könnte….. und die salve rociera, sozusagen ein ave maria in einer modernen flamceno-version, hat die leute auch ganz fasziniert, diese stimme…. (die sängerin ist vor 2 jahren selbst an bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben…..) ja, jetzt hat eine kleine wiener stadtrand-kirche mal so richtig die schwingungen weiblicher lebenskraft erfahren dürfen. das hat meiner mutter sicher gut gefallen, wenn sie von oben zugeschaut hat. falls euch das lied interessiert, es gibt es auf youtoube: http://www.youtube.com/watch?v=lUgc3ICM8EE , als hommage an die sängerin. danke für euren beistand! danke desi für deine netten worte. jetzt bin ich nicht mehr so FÜR meine mutter beschäftigt, der 10-monatige nervenstress (seit der diagnose) lässt nach….. in manchen momenten geht es mir gar nicht gut….. ich realisiere es erst jetzt so richtig, dass ich sie nie wieder (hier in diesem erdenleben) sehen kann…. … snief…… snief…. snief….. auch wenn es ihr jetzt gut geht.... SIE FEHLT MIR, hier, auf der Erde!!!!!!!!! Wir waren nicht nur Mutter und Tochter, wir waren auch Verbündete und Wanderkolleginnen.... Morgen gehe ich einen Weg, den ich oft mit ihr gegangen bin...... traurige grüße irene |
AW: adiós, mamá
hallo ihr lieben,
nun ist es vorbei, das begräbnis meiner mutter. es war wirklich nicht so schlimm, denn ich war innerlich so angespannt, dass ich meine gefühle kaum gespürt habe…… aber viele gäste haben gesagt, es war bis jetzt das schönste, ergreifendste begräbnis, das sie erlebt haben. das freut mich sehr, vor allem natürlich für meine mutter. mein bruder hat es tatsächlich geschafft, life zu singen…. ein lied über den unvermeidlichen abschied von mutter und sohn, halb auf deutsch, halb auf spanisch, er hatte es ihr im hospiz schon vorgespielt und es hat ihr sehr gut gefallen. auch das ave maria von bocelli hat den leuten gefallen. allerdings bin ich fast in ohnmacht gefallen, als ich realisierte, dass er NICHT das ave maria von schubert sondern ein anderes gesungen hat. ich hab bei der bestattung eben einfach das ave maria bestellt, für mich gibt es nur dieses eine….. ich bin gar nicht auf die idee gekommen, dass man auch ein anderes spielen könnte….. und die salve rociera, sozusagen ein ave maria in einer modernen flamceno-version, hat die leute auch ganz fasziniert, diese stimme…. (die sängerin ist vor 2 jahren selbst an bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben…..) ja, jetzt hat eine kleine wiener stadtrand-kirche mal so richtig die schwingungen weiblicher lebenskraft erfahren dürfen. das hat meiner mutter sicher gut gefallen, wenn sie von oben zugeschaut hat. falls euch das lied interessiert, es gibt es auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=lUgc3ICM8EE , als hommage an die sängerin. danke für euren beistand! danke desi für deine netten worte. jetzt bin ich nicht mehr so FÜR meine mutter beschäftigt, der 10-monatige nervenstress (seit der diagnose) lässt nach….. in manchen momenten geht es mir gar nicht gut….. ich realisiere es erst jetzt so richtig, dass ich sie nie wieder (hier in diesem erdenleben) sehen kann…. … snief…… snief…. snief….. auch wenn es ihr jetzt gut geht.... SIE FEHLT MIR, hier, auf der Erde!!!!!!!!! Wir waren nicht nur Mutter und Tochter, wir waren auch Verbündete und Wanderkolleginnen.... Morgen gehe ich einen Weg, den ich oft mit ihr gegangen bin...... traurige grüße irene |
AW: adiós, mamá
uups, da hab ich wohl zweimal auf antworten geklickt....
naja, in meinem momentanen zustand kein wunder.... KRAFT uns allen, die gerade einen lieben menschen verloren haben. ich habe mir gerade ein paar threads durchgelesen, es geht uns allen ja mehr oder weniger gleich. ich bin innerlich noch so "gespannt", dass ich mich an anderen diskussionen nicht beteiligen kann. aber ihr habt alle auch mein mitgefühl, ihr witwen, noch recht junge oder schon ein bisschen ältere hinterbliebenen töchter und söhne und hinterbliebenen eltern. sooooo viele (fast alle) menschen auf dieser erde haben das schon erlebt und durchgestanden. und doch ist es jedesmal eine kleine tragödie. sooooooooooooooooooooooooooooooooooooo viel liebe ist insgesamt da... ein schöner gedanke..... die trauer drückt die liebe aus ..... und alleine hier in diesem forum wird eben soviel liebe ausgedrück :1luvu: :1luvu: :1luvu: |
AW: adiós, mamá
Liebe Irene
Mein aufrichtiges Beileid wünsch ich dir.auch meine allerliebste Ma ist am 8.1. 2008 verstorben.Sie hatte ein Gallenkarzinom.Eineinhalb jahr ein so hoffnunsvoller Kampf mit dem Schalentier,sie hat bis zur letzten Minute geglaubt sie würde wieder gesund,aber sie hat uns verlassen.Ich kenn das,ich sag dir ich würde sofort wieder das gleich tun und mit ihr wieder ins Krankenhaus zur Chemo, zum Arzt, einkaufen einfach die hundert Dinge tun, dass es besser wird.Obwohl auch mich das sehr belastet hat,habe ich es gerne gemacht,denn ich habe ja nur eine Mutter,,und die ist jetzt einfach nicht mehr da.Man fällt in ein grosses Loch und jetzt wo ich nicht mehr zu ihr fahren kann,bleibt mir viel Zeit und mit den muss ich noch umgehen können.meine Freundinnen sagen immer,wenn es dir nicht so gut geht komme auf einen Kaffee, aber ich will das nicht, den da kommen wieder die Erinnerungen...Bei uns zu Hause wird gar nix mehr geredet über die Oma, ich glaube meine Buben haben Angst, das ich wieder weine und da ist dann nichts mehr anzufangen mit mir.Aber es ist halt so,du wirst jeden Tag an sie erinnert.War mit meiner Ma oft fort,wandern Ausflüge und natürlich ihre Lieblingswege in ihrer Ortschaft.Im Haus wohnt jetzt mein Bruder und da gehe sehr ungern hinein,denn wen ich die Tür aufmache,glaube ich steht sie da,,sie hatte im Wohnzimmer ihr Lieblingsplatzerl,sogar am Sofa lag noch ihr Deckchen,da sahs sie und strickte uns Socken und häckelte ihre Tischdecken.Sogar im November hat sie noch ein Paar gestrickt.Sie hat gemeint,sie hat keine Kraft in den Fingern und daher braucht sie sicher länger.Unberührt und noch nicht fertig liegen sie im Schrank..Wie sie bei mir war, sogar während ihrer Chemo half sie mir bei der Arbeit,es fallen mir so viele Dinge ein...Die vielen Dankeschön wo ich mich al die vielen Jahren bei ihr bedankte,da könnte sie schon ein Hochhaus gebaut haben,,Ich habe bei ihren Begräbnis zu meinen Buben gesagt,die vielen Bussis und Umarmungen die ihr in euren Kinderjahren von ihr bekommen habt,habt ihr eurer Oma heute mit Tränen zurückgegeben.. Jetzt wo sie nima da ist,weiss ich erst wie sie mir abgeht und ich glaube wir beide wollen sicher unsere Mütter noch einmal umarmen aber das können wir leider jetzt nicht mehr, sondern es hinterlässt einen riesigen Schmerz..das tut so weh Liebe Grüsse und ich schick dir noch eine grosses Kraftpaket für die kommende Zeit. |
AW: adiós, mamá
danke romy,
ja, ich glaube mir wird es teilweise auch so gehen. ich fahre gerne in ihr haus, weil ihre energie dort noch überall ist, in jedem möbelstück, in jedem teppich, einfach alles, was dort ist, hat sie so dorthin getan. sie hat sogar noch tiefgefrorenes essen im tiefkühlschrank. das tau ich dann auf und dann ess ich es. ... meine mutter "nährt" mich sogar über ihren tod hinaus...... seit dem begräbnis hab ich kleinigkeiten dort verändert, manche bilder von der wand genommen, damit mein unterbewusstsein mitkriegt, dass sie eben nicht mehr da ist. ihr haus soll ja kein mausoleum werden. aber es ist ein eigenartiges gefühl. manchmal kann ich mich nicht entscheiden, ob ich die sachen (vorerst noch) so belassen soll, wie sie sind oder doch etwas verändern. so verändere ich im moment halt nur kleinigkeiten .... ich hatte vor, jetzt soviel zeit wie möglich mit ihren guten freundinnen und freunden zu verbringen. aber ich rufe niemanden an. ich würde ja eh nur weinen. vielleicht geht es ein bisschen später. jetzt muss ich mal mein leben wieder auf die reihe kriegen, die letzten monate und insbesondere wochen war ich ja ausschließlich für sie da. und das hat mir sehr gut getan :). aber jetzt muss ich mich wieder um mein leben kümmern.... und meine mutter will ja, dass ich glücklich bin und ein schönes leben habe. also muss ich was dafür tun :-) dass wir uns nur hängen lassen und vor trauer vergehen wäre sicher nicht in ihrem sinne. danke für das kraftpaket, ich schick dir und deiner familie auch eines. die trauer, die ja eine form der liebe ist, wird die bänder zu unseren lieben, die uns vorausgegangen sind, so richtig stark machen. alles liebe irene |
AW: adiós, mamá
Hallo liebe Irene!
Ich finde es immer sehr schön wie du über deine Mum schreibst. Ich hatte auch ein sehr enges Verhältnis zu meinem Dad. Familie ist mir sehr sehr wichtig. In den zwei Jahren seiner Erkrankung, bin ich durch die Hölle gegangen. Ich hätte alles dafür getan, wenn ich ihm die Krankheit hätte abnehmen können. Er hatte noch so viel vor. Als er starb, war ich einerseits froh das er nicht mehr leiden muss, anderseits ist mit ihm ein Teil von mir mit gestorben. Aber du hast recht, unsere lieben hätten nicht gewollt das wir nur noch traurig sind. Auch wenn es manchmal ganz schön hart ist. Versuche mein Leben weiter zu leben. Ich weiss das mein Dad immer auf uns aufpasst. Er hat einen riesen Platz in meinem Herzen, und ist somit immer bei mir. Deine Mum wird auch immer bei dir sein. PS: Das Lied ist sehr schön. Habe es mir mal angehört. |
AW: adiós, mamá
liebe desi,
schön, dass dir das lied gefällt. ich hab es mir tagelang wie ein mantra "reingezogen".... ich mache die interessante erfahrung, dass ich jetzt oft die energie meiner mutter IN mir spüre. dann fühle ich mich freudig, kräftig, optimistisch und stark (so, wie meine mam eben war....) und dann kann ich es einfach schlichtweg nicht glauben, dass sie nicht mehr da ist. ich stell mir vor, sie ist in spanien, auf heimatbesuch. war sie ja öfter, also ist das nichts neues. nur, dass sie eben nicht mehr anruft. und ich sie auch nicht anrufen kann. aber das verdränge ich jetzt mal. ich hab mich auch schon mit freundinnen von ihr getroffen. das gibt mir das gefühl, stärker mit ihr verbunden zu sein. dann ist es so, als wäre sie nur kurz in einem anderen zimmer..... ich hab ja ihre freundinnen OHNE sie noch fast nie getroffen. bzw. die freundinnen, die sie auch durch die krankheit mitbegleitet haben und mit denen wir gemeinsam am krankenbett zusammengesessen sind. durch sie fühle ich eben ein stärkeres band zu meiner mutter. so sind wir weiterhin alle miteinander verbunden..... ich will wohl noch nicht richtig loslassen. aber das macht mir nichts, es tut mir gut, mich noch so stark mit ihr verbunden zu fühlen. die zeitspanne, in der ich nicht mehr mit ihr sprechen oder ihre warme ausstrahlung spüren kann, wird immer länger und dann werde ich vielleicht mit der zeit nicht mehr unbewusst darauf warten. jetzt tu ich es aber noch und das ist auch in ordnung.... alles liebe irene |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:49 Uhr. |
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