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Eine lange Geschichte ohne Ende...
Ein freundliches Hallo,
an alle die diese Geschichte lesen. Ich warne gleich vorab, es wird etwas dauern bis ihr zum Ende kommt. Kurz zu meiner Person. Ich bin jetzt 47 Jahre jung, verheiratet und habe zwei wundervolle Kinder, der Sohn 25 und die Tochter 14 Jahre alt. Meinen allererster FA-Besuch hatte ich mit 17 Jahren, weil ich damals das Problem hatte, dass meine Regel immer mit extrem starken Blutungen einherging und mit starken Schmerzen. Damals wurde mir von der Frauenärztin gesagt, ich wäre noch jung und solle mich nicht so anstellen. Also hab ich den Kopf runter genommen und durch. Frei nach dem Motto, wenn die das sagt, wird es schon so sein. Schließlich ist sie Ärztin und weiß wovon sie redet. Also hab ichs ertragen. Dann ging ich alle halbe Jahre zur Vorsorge und mit beinahe 19 Jahren habe ich mit der Pille angefangen. An meinen Regelbeschwerden änderte sich nichts, die blieben mir erhalten. Dann wurde ich gewollt und gewünscht schwanger und mein Sohn kam 1982 zur Welt. Alles war bestens und ich blieb meinem Vorsatz treu regelmäßig zur Vorsorge zu gehen. Nach einer dieser Vorsorgeuntersuchungen bekam ich dann 1986 im Mai ein Schreiben vom FA, dass ich mich bitte zur Krebs-Sprechstunde einfinden möchte. Das war der Schlag ins Gesicht. Es konnte doch nicht sein, dass da etwas war. Doch nicht bei mir... Ich holte mir also den Termin für diese Sprechstunde. Dort wurde mir eröffnet, dass der letzte Abstrich Krebsverdächtig wäre und man sofort eine Konisation machen wolle, um sicher abzuklären, dass nichts schlimmeres am werden sei. Damals lag man bei einer Koni noch 1 Woche auf Station. Also die Koni gemacht und 2 Wochen nach der Entlassung wieder in die Sprechstunde zum Befund-Gespräch. Dort wurde mir gesagt, dass ich Krebs habe, dass man aber alles im Gesunden hat entfernen können. Außerdem wurde ich darauf hingewiesen, dass dieser Krebs durchaus immer wieder kommen könne, die Chancen dafür stünden 50 : 50. Meine Reaktion damals war, dass ich dann die besseren 50 % nehme und damit nun nach Hause gehe. Diese Einstellung oder Sichtweise hat auch prima geklappt bis 2002. Ich bin in der Zwischenzeit immer regelmäßig brav zu den Vorsorgeuntersuchungen gegangen. Nie wurde etwas festgestellt, immer war alles absolut in Ordnung. Ich bekam meine Tochter, mir wurden die Eileiter gekappt, alles bestens. Ende August 2002 dann die Ernüchterung bei der Vorsorge. Mein FA wollte nach der Untersuchung auf dem Stuhl sofort eine Ultraschall-Untersuchung. Er konnte "etwas" tasten und im Sonogram war dieses " etwas" auch zu erkennen. Ich wollte sofort eine OP. Die Gebärmutter sollte sofort entfernt werden ohne weitere Voruntersuchungen wollte ich sofort ins Krankenhaus. Ich hatte ja bereits zwei Kinder, ich brauchte das "Kinderzimmer" nicht mehr. Also rein ins Krankenhaus schon 3 Tage später und dann die OP - erweiterte Hysterektomie. Nach einigen Tagen der Befund " invasives Plattenepithelkarzinom " mit der Aussage der Ärzte, dass nach allen Regeln der ärztlichen Kunst und nach menschlichem Ermessen nichts mehr kommen könne. Also wieder einmal die Runde mit der Nachsorge und Vorsorge . Einer Chemo- oder Strahlentherapie mußte ich mich nicht unterziehen, weil es ein Anfangsstadium war und da ja die Gebärmutter entfernt wurde, es nicht nötig war. Also lebte ich mein Leben, ging meinem Job nach, einem recht stressigen übrigens. Mußte dann aber doch immer wieder einmal mit meinem FA reden, weil ich ab und zu beim Sex Probleme bekam. Die Scheide ,ziemlich verkürzt durch den Eingriff,und der Scheidenstumpf machten mir Schwierigkeiten. Ich hatte dort immer wieder mit Fissuren zu kämpfen, also kleine Einrisse mit Blutungen als Folge. Dies war aber nicht schlimm und auch nie von längerer Dauer jedoch sehr unangenehm und oft auch schmerzhaft. Alle Abstriche jedoch blieben immer im grünen Bereich. Ich fühlte mich gut und vor allem sicher. War aus dem 5-Jahre-Nachsorge-Programm ja auch inzwischen raus. Also hatte ich es nach meiner Sicht überstanden... Weit gefehlt! Offensichtlich hatte dieses miese hinterhältige Schalentier es auf mich abgesehen. Im März diesen Jahres bekam ich eine Sturzblutung, so massiv, dass ich sofort zum Arzt bin, weil ich es überhaupt nicht zum Halten bringen konnte. Das Gesicht meines FA bei der Untersuchung werde ich wohl nie vergessen. Ich muss dazu sagen, ich kenne ihn nun 17 Jahre, also wirklich sehr gut. In seinen Augen las ich Entsetzen. Dann sagte er mir, er wolle ja keine Panik machen aber ich müsse sofort ins Krankenhaus. Also bin ich mit Noteinweisung dort hin. Mein letzter Abstrich war im August 2007, dieser war noch ohne Befund, sollte ich vielleicht einmal erwähnen. Im Krankenhaus angekommen, wurde ich erneut untersucht und dort auch sofort eine Gewebeprobe entnommen. Ich durchlief dann alle möglichen Untersuchungen, Darmspiegelung, Spiegelung der Blase, CT und Röntgen usw. Einige Tage später wurde mir dann gesagt, dass ich ein Rezidiv hätte welches schon eine Größe von 4 auf 3,5 cm hätte am Scheidenstumpf. Dieser Tumor würde nach innen und außen wachsen, wodurch es auch zu der starken Sturblutung gekommen wäre. Man riet mir zunächst zu einer Radiochemotherapie um den Krebs operabel zu machen. Also durchlief ich diese Therapie seit März bis Ende April. Ich hatte das GEfühl, dass beides, so anstrengend es auch war, mir gut tat. Nach einer Erholungsphase zu Hause sollte ich dann operiert werden im selben Krankenhaus wo auch die Radiochemotherapie gemacht wurde. Allerdings ging auf dieser Station so einiges drunter und drüber, vor allem wurden die Untersuchungen, die mir angekündigt waren, nicht gemacht. Man wollte mich auf den OP-Tisch legen, denn man wüßte ja was man da fände. Nach Ansicht der Ärzte sollte ich bei dieser Op alles was im kleinen Becken an Organen und Lymphknoten und Geweben liegt verlieren. Ich hatte eine panische Angst vor dieser Op, vor allem weil ich vorher nicht noch einmal untersucht worden war. Keiner wußte doch, wie und ob die Radiochemotherapie überhaupt gewirkt hatte. Ich faßte einen sehr schweren Entschluss, erklärte ich doch den Ärzten, dass ich mich nicht operieren lassen würde. Nicht unter diesen Voraussetzungen. Die schlimmste Antwort die man mir darauf gab, war, dass ich dann wohl nicht mehr lange leben würde. Trotzdem blieb ich bei meiner Entscheidung und suchte Hilfe in Leipzig. Und mir wurde geholfen. Mit allen Untersuchungsergebnisse, die ich bekommen konnte vom hiesiegen Krankenhaus fuhr ich also nach Leipzig. Immer mit der Angst im Nacken, dass ich vielleicht doch etwas falsch gemacht haben könnte. Man weiß schließlich nicht, ob man die Zeit hat oder ob sie nachher nicht vielleicht fehlt? In Leipzig wurde ich nochmals auf den Kopf und wieder auf die Beine gestellt, wurde sehr sehr gründlich untersucht. Es wurde nochmals Gewebe entnommen an gleich mehreren Stellen. Außerdem wurden die bildgebenden Untzersuchungen eingesetzt inklusive des PET-CT. Scghon nach den ersten Untersuchungen deutete mir der Professor an, dass er zu einem ganz anderen Ergebnis käme als seine Kollegen hier bei uns. Inzwischen steht fest, dass ich zunächst einmal meine Organe für eine unbestimmte Zeit behalten darf. Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen dies zu, was mich sehr sehr glücklich macht, denn dei eigenen Organe sind eben doch einfach besser als noch so gute "Ersatzteile". Aus den Untersuchungsergebnissen geht einstimmig hervor, dass die Radiochemotherapie so gut gewirkt hat, dass im Moment die Situation die ist, dass ein kleiner resttumor verkappselt im Fettgewebe am Scheidenstumpf zwar noch vorhanden ist es sich aber nicht um vitales Tumorgewebe handelt. DEr Professor wies mich darauf hin, dass es nicht so ist, dass der Tumor weg ist, er ist noch da. Der Professor drückte sich so aus, dass er "schläft" und der Professor hätte nicht vor ihn zu wecken. Also haben wir uns darauf geeinigt abzuwarten, was passiert. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es wieder geschafft haben, den Krebs in seine Schranken zu weisen. Ich werde mich nun der nächsten Untersuchung im September unterziehen müssen. Aber das ist für mich völlig in Ordnung. Damit kann ich leben und vor allem noch hoffentlich sehr lange meine Organe behalten. Das Ende der Geschichte ist also noch offen.... Ich werde sie wohl erst im September fortsetzen können. ABER vielleicht macht es ja auch der einen oder anderen Leserin Mut zu sehen, wie lange man - eigentlich Frau - damit leben kann. Ich drücke allen feste die Daumen blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
AW: Eine lange Geschichte ohne Ende...
hallo blueblue,
den größten teil deiner geschichte kannte ich ja schon,aber die fortsetzung eben noch nicht.wenigstens ein kleiner erfolg,das der mistkerl eingekapselt ist und momentan nicht wächst.ich freu mich für dich.wenn er verkapselt bleibt,wirst du dann gar nicht operiert?oder irgendwann doch noch?ich weiß noch,du hattest angst davor,deine blase zu verlieren.zum glück bleibt dir das erspart. ich wünsche dir alles gute und das alles weiterhin so positiv für dich läuft. liebe grüße,silke |
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Hallo Silke,
na das ist eine Freude, dich hier zu lesen. Die Aussage des Professore war, dass es immer besser ist, wenn man die eigenen Organe so lange als eben nur irgend möglich behalten kann. Ersatzteile seien zwar eine praktikable Lösung aber nie so gut wie die Originale - das war Original die Aussage des Professore. Es sieht nun so aus, dass ich im 3-monatigen Abstand immer für eine knappe Woche in der Uniklinik einrücken muss zu den Untersuchungen. Sollte der Mistkerl wieder aktiv werden, wird zunächst mit Chemo dabei gegangen. Die allerletzte Instanz ist die OP. Darüber besteht beim Professor und auch bei mir kein Zweifel. ABER so lange wie es eben möglich ist, machen wir das so, wie es nun vorgesehen ist. Ich halte es für mich, für die genau richtige Entscheidung und muss sagen, dass ich bei Professor Höckel in absolut den richtgsten Händen bin, die es für meine Situation gibt. Ich bin heilfroh, dass es ihn gibt. Wie geht es dir inzwischen Silke? Würde mich freuen, wenn du mal berichtest. Lieben Gruß an dich Heike alias blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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HUT AB!BLUEBLUE-du bist eine starke Frau;) |
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hallo heike,
schön das zu lesen.ich hab eine kollegin,deren bruder hatte vor jahren hodenkrebs mit lebermetastasen.er hatte chemo und seitdem sind die metastasen in der leber verkapselt.sie sagte,man hätte es ihnen so erklärt,das der krebel wie eine mauer aus stein um sich hat,also undurchdringlich.und sie sagten,daß die nie wieder aktiv werden.ist zwar eine ganz andere sache,aber ich dachte,es macht mut.ich wünsche dir,daß das viech auch nie wieder aktiv wird. mir geht es ansonsten gut.wir wollen zu meinen eltern ziehen.dann muß ich mir wieder einen neuen arzt suchen.aber ich bin dann nur noch ca.50 km von leipzig entfernt.dort ist ja der prof. liebe grüße,silke |
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Liebe blueblue
auch von mir, die ja im gleichen "Warteboot" sitzt und zudem gleichaltrig , eine dicke Umarmung. Du stemmst es, beim 3.Mal wird alles gut :knuddel: und Prof.Höckel ist nun wirklich ein Arzt, zu dem man vertrauen haben kann. |
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Guten Morgen ihr Lieben alle,
ich find es toll, dass ihr meine "unendliche Geschichte" gelesen habt. Und ich möchte mich für eure Anteilnahme bedanken. WARUM ich das alles hier geschrieben habe? Es ist ganz einfach, wie mir der Professor sagte ist der Verlauf bei mir etwas untypisch, vor allem weil es absolut keinen Lymphknotenbefall und auch nicht eine einzige Metastase gibt. Da ist einmal mehr der Beweis, dass diese Sch...krankheit bei jedem sehr sehr individuell verläuft und man einfach nicht wirklich von einem auf den anderen Rückschlüsse ziehen kann. Also wenn es bei Lieschen Müller so war, dann muss es bei der Grete Meier noch lang nicht so kommen. @Nikita, dir bin ich besonders dankbar, denn in einem deiner Beiträge hast du von Profesoor Höckel geschrieben und warst voll des Lobes. Das war für mich einer der Steine, der das ganze ins Rollen gebracht hat. @Sitony, liebe Silke, du schriebst in einem deiner Beiträge von der TMMR-OP und das machte mich neugierig, weil ich nicht "Ausgeweidet" werden wollte. Deshalb habe ich im Internet gesucht und habe gefunden, nämlich die Mail-Addi des Professore. Auch dir bin ich sehr dankbar für deine Beiträge, denn auch sie brachten mioch auf diesen Weg. @gretel, na sicher hinterfrage ich alles, und ganz besonders bei so entscheidenden Dingen die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Ich denke da muss man einfach kritisch sein, denn die Herren und Damen in Weiß sind schlußendlich auch nur Menschen und Menschen können irren und machen auch Fehler. Ich selbst gehöre ja auch zur Gattung Mensch und weiß, dass ich auch Fehler mache und mich auch mal irre. @an alle, die ein paar Kilo zu viel auf den Rippen haben :lach2: so wie ich es auch habe. Für mich war das in der speziellen Situation nämlich eigentlich ideal. Die Radioonkologen waren froh, dass ich "was zuzusetzen" hatte und selbst der Professor fand es nicht schlimm, weil nämlich mein "Bauchspeck" den ollen Krebs eingekesselt ha. Das hat der nun davon, dass er zurück gekommen ist. NATÜRLICH wünsche ich mir das am meisten, dass der Mistkerl da nie wieder raus kommt. Und wenn doch, dann hab ich ihn schon dreimal geschafft, da schaff ich ihn jedes nächste mal auch. Hab ich mir schwer vorgenommen. Wie der Professor sagte, man darf sich nichts vormachen, er ist da und wird immer da sein, nur eben nicht aktiv, was draus wird.... ich weiß es nicht, keiner kann es wissen, da muss man nun warten, was sicher auch nicht immer einfach ist. Ich drücke allen die Daumen und wünsche allen, dass sie die Kraft haben dagegen an zu gehen. blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Liebe blueblue
Nun meine Frage: du schreibst, dass der Tumor noch da ist, eingekapselt und auch immer dort sein wird. Ich habe dazu anderes gelesen: dass bei erfolgreicher Bestrahlung nur Narbengwebe zurückbleibt, und die abgestorbenen Krebszellen mit der Zeit von Körper abgestossen werden. Frag mal deinen Prof. wass denn nun richtig ist . Dir alles Liebe und Ohren steif :rotier2: |
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Liebe BlueBlue,
ich wünsche dir alles alles nur erdenklich gute und vor allem, dass "dieser Mistkerl", wie du ihn nennst, sich vielleicht doch noch verdrückt (vgl. Nikitas Beitrag!) Vor allem vielen Dank für dein Mutmachen mir gegeüber. Fast schäme ich mich ein bisschen mit meiner Angst. Werde sie jetzt erst mal wegstecken und sehr positiv in die Zukunft schauen. Dir nochmal Danke und alles alls Gute! Cilla |
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Liebe Cilla,
für seine Angst braucht man sich nun wirklich nicht schämen. Glaube mir, wir machen sie alle durch auf die eine oder andere Art und Weise. Das ist doch ganz natürlich. Da ist etwas, was eigentlich nicht greifbar ist. Man bemerkt es nicht, es macht am Anfang ja auch keine Beschwerden und man unterliegt eigentlich keinen Einschränkungen, man fühlt sich nicht krank. Und trotzdem ist dieser Mistkerl unbehandelt und/oder nicht entdeckt sehr gefährlich. Ich glaube eben diese Situation ist es, die Angst macht. Übrigens auch mir. Auch ich habe versucht, meine Gedanken in den Griff zu bekommen und auch ich habe im stillen Kämmerlein gesessen und habe Rotz und Blasen geheult, weil ich nicht wußte, was da auch wieder auf mich zukommt. Und deshalb sag ich es dir und allen anderen auch, wenn einem dann zum Heulen ist aus Angst oder warum auch immer, dann muss man es zulassen, das reinigt die Seele und oft geht es einem hinterher etwas besser. In diesem Sinne blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Ganz lieben Dank, blueblue!
Ich denk an dich! Cilla |
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Hallo Blue Blue,
habe Deine Geschichte gelesen und wünsche dir alles alles Gute, Du bist eine tolle starke Frau. Liebe Grüße Astrid |
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Liebe Blueblue,
du bist eine starke Frau ! Deine Geschichte hat mich sehr bewegt. Ich wünsche Dir das allerbeste, und weiterhin so viel Kraft. Dann kann gar nix schiefgehen !! :remybussi |
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Hallo ihr Lieben alle,
ich bin der festen Überzeugung, dass es hier im Forum wesentlich stärkere Frauen als mich gibt. Wenn ich nämlich sehe, wie viele dann auch noch Metastasen dazu bekommen und weitere Krebsarten entwickeln, finde ich diese viel viel stärker als mich. Ich denke, ich hatte bisher eher Glück im Unglück. Trotzdem freue ich mich sehr über eure Postings. Einen schönen Restsonntag allen blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Da sitz ich nun und warte.... auf die Genehmigung meiner Reha.
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@blueblue
ich hoffe Du bekommst die Reha schnell genehmigt, darfst Du aussuchen wo sie gemacht wird? LG Kerstin |
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Hi Kerstin,
ich hab meinen Doc gebeten, dass er aufschreibt wohin ich möchte. Mal sehen vielleicht klappt das ja dann jetzt auch. Ich hab auch schon bei der Rentenversicherung nachgefragt, da hat man mir gesagt, dass es derzeit ein so enorm hohes Aufkommen an Anträgen gäbe, dass sie mit der Bearbeitung kaum noch nachkommen würden. Mal sehen wann ich die Nachricht nun bekomme. Ich hoffe ja bald, denn ich möcht wirklich bald mal wieder arbeiten dürfen, langsam fällt mir nämlich die Decke auf den Kopf. LG Heike Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Hi Heike,
bin gespannt wann ich fertig bin und weg darf... Hast Du auch einen Behindertenantrag gestellt? Das Formular muss ich mir noch bei der Stadt besorgen, meine Arbeitskollegin hatte damals 50 % Schwerbehinderung darauf bekommen... Und wenn man nur dadurch 5 Tage mehr Urlaub bekommt, ist ja schon mal was... LG |
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Hi kerstin,
also ich hab den Ausweis bereits und habe 80 % bekommen, allerdings ist es bei mir ja nun schon leider ein Rezidiv und ich hab Chemo und Bestrahlung auch schon hinter mir. LG |
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Hallo nitsrek1204,
die Anträge für den Schwerbehindertenausweis gibt´s auch beim Sozialen Dienst im Krankenhaus. Die Mitarbeiter helfen auch beim Ausfüllen, wenn man selbst nicht in der Lage ist. Hallo blueblue, wenn du in die Nähe von Leipzig ziehst und Interesse an der SHG "Gynäkologische Tumoren bei Frauen" hast, die gibt´s in Halle. Die trifft sich alle 2 Monate. Liebe Grüße an alle lisa04 |
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hallo lisa,
hallo blueblue, ja,ich lese noch mit,obwohl ich voll im umzugsstreß bin.aber soviel zeit muß sein.habe hier damals viele antworten auf meine fragen gefunden.und da kann ich mich nicht einfach so zurück ziehen.vielleicht kann ich ja auch jemanden mit meinen erfahrungen helfen. ich ziehe demnächst nach sitzenroda bei torgau,ca.50 km von leipzig entfernt.hab nächste woche 3 vorstellungsgespräche wegen einem job.erst dann kann ich meinen hier aufgeben. ich wünsche eich alles gute und liebe grüße,silke |
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Hallo an alle,
nun weiß ich so in etwa meinen Termin für die erste Kontrolluntersuchung. Es wird also in der Woche vom 15. September statt finden. Es wird wieder eine Narkoseuntersuchung geben und das MRT und ich bin dann mal gespannt, was es ergibt. Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass der Mistkerl sich nicht gerührt hat wieder und ich dann in Ruhe im Oktober zur Reha fahren kann. Lg blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Liebe blueblue
ich weiss schon, wie es ausgeht... Tumor weg ...ALLES IN ORDNUNG :1luvu::1luvu::1luvu: Ich drücke dir ganz ganz fest die Daumen ! Ich bin ja im September (Ferien) ohne Internet, aber vielleicht gehe ich mal in ein Internetcafe und lese hier mit. |
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Liebe Nikita,
ich denke genau so wie du, nur so irgendwo im Hinterkopf schwingt die Angst doch ein wenig mit, gebe ich ja zu. Allerdings denke ich, dass das ganz normal ist und man es deswegen auch einfach zulassen muss. Ich wünsche dir ganz besonders schöne Ferien LG blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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So nun steht es fest. Der Termin ist eben aus Leipzig gekommen. Also werde ich am 16. September nach Leipzig fahren. An diesem Tag ist auch MRT und die Gespräche für die Narkoseuntersuchung. Am 17. September ist dann die Untersuchung und am 18. September darf ich wieder nach Hause fahren.
Dann muss ich zwar bis zur nächsten Woche warten, bis die Ergebnisse feststehen, aber ich bin ganz zuversichtlich, dass nichts neues da ist und der inaktive Rest noch kleiner geworden ist. blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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blueblue, ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen, wieso wird eine Narkose gemacht?
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Liebe Blue,
ich drücke ganz fest die Daumen und sei sicher: da hat sich nix neues entwickelt! Und ich denke, der Rest wird nicht mehr auffindbar sein. Wie es auch immer kommt, meine Gedanken sind bei Dir und Du hast in jedem Fall die richtige Einstellung. Und nun musst Du noch warten - das ist ja bekanntlich immer die schlimmste Zeit :shy: In drei Wochen hast Du Deine Ergebnisse :D und ich meine vorletzte Radio-Chemo-Woche :tongue |
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Hallo an alle,
inzwischen wird es mir dann doch ein bissel milmig in der Magengegend, wenn ich daran denke, dass ich ja morgen in der Uniklinik anrücken muss. Vor den Untersuchungen habe ich ehrlich gesagt keinen Bammel nur vor den Ergebnissen und dies obwohl ich davon überzeugt bin, dass mein Mistkerl nicht wieder gewachsen oder sich breit gemacht hat, sondern eher noch weniger geworden ist. Ich habe die gnaze Zeit, seit ich den Termin weiß, versucht zu verdrängen. Ist mir auch mehr oder weniger gut gelungen. Aber wie wir ja nun schon so fort festgestellt haben, die Angst bleibt doch immer dein Gast. Dabei habe ich weder den Mistkerl noch den Angst-Gast eingeladen. Ich will sie doch endlich nur wieder los sein. Drückt mir die Daumen bitte lg blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Ich drück die Daumen! Wieso wird das in Narkose gemacht? wie wird das genau gemacht?
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Liebe blueblue!
Ich drücke Dir auch ganz,ganz fest die Daumen!!!!!!!! Wie geht es Dir denn, Kerstin? Liebe Grüße Mari |
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Hallo Kerstin,
in Narkose werde ich untersucht, weil der Professor gleich Blasen- und Darmspiegelung mit macht. Außerdem wird der Scheidenstumpf geringfügig geöffnet um an das Krebsgewebe heran zu kommen, denn es soll ja Gewebe entnommen werden. Diese Untersuchung ist am Mittwoch und am Dienstag wird noch ein MRT gemacht. Dann werde ich in der nächsten Woche - wahrscheinlich am Dienstag - einen Anruf aus Leipzig erhalten und mir werden die Untersuchungsbefunde via Mail geschickt. lg blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Ich drück auf jeden Fall fest die Daumen.
Heut hab ich wieder Durchfall obwohl ich ja "Urlaub" habe. Und meine Blase schmerzt heut auch dolle, trinke schon Blasentee und hab mir Wärmflasche gemacht. Naja kann ja nur besser werden. Heut bleib ich auf meiner Couch :D |
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Hallo Blue Blue,
auch ich drücke Dir ganz fest die Damen !!! Bei mir wurde auch letzte Woche am Scheidenstumpf geschnitten und der Befund war unauffällig, so soll es auch bei Dir sein ;) Liebe Grüße Molly |
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Liebe Blue,
ich drücke alle Daumen, die ich finden kann :pftroest: Und auch wenn man etwas eine Zeit lang wegschieben kann, die Angst vor dem was kommen könnte, ist unterschwellig einfach da. Das kann ich total nachvollziehen. Du bist aber eine so starke Frau, die bereits unglaubliches durchstanden und gemeistert hat, da wirst Du auch das meistern. Und egal, wie es ausgeht: Wir müssen uns mit dem auseinandersetzen, was uns das Leben kredenzt - so oder so. Du wirst bald zu uns zurück kehren und jubelnd kleine Freudentänze aufführen. Und wir schauen dabei zu und klatschen Applaus :D Ich schicke Dir Kraft und nen Sack voller positiver Energien. Yes, you can! Alles Gute und viel Glück ! |
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Hallo blueblue,
drücke dir gaaanz fest die Daumen und schicke dir ein dickes Kraftpaket :knuddel: Lg Carola |
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Hallo ihr Lieben alle,
zunächst einmal, die vielen gedrückten Daumen haben super super obersuper geholfen. Ich habe meine Untersuchungen in Leipzig hinter mir, MRT, Ultraschall des Bauchruames und der großen Organe im Oberbauch und die Narkoseuntersuchung. HURRA HURRA!!! Es ist kein Tumorgewebe mehr sichtbar, so der Wortlaut des Professore und weiter sagte er dann: " Darauf hatte ich ja schon gehofft. Ich hatte Ihnen gesagt, dass man der Radio-Chemo-Therapie Zeit geben muss, damit sie richtig wirken kann. Nun kann ich Ihnen allerdings keine Garantie geben, dass der Tumor nicht wieder zurück kommt aber ich gebe eine vorsichtige Prognose ab und hoffe, auch damit Recht zu behalten. Ich denke Sie werden 4 bis 5 Jahre erst einmal Ruhe haben. Ob und wenn wann und wo der Tumor wieder kommt kann man auch nicht sagen. Es liegt durchaus im Bereich des möglichen, dass er an der selben Stelle also am Scheidenstumpf wieder kommt. Es könnte aber auch sein, dass er über das entstandene Narbengewebe auf die Blase oder den Enddarm übergeht." Ehrlich gesagt bin ich nun erstmal froh, dass es ist, wie es ist. Alles weitere wird sich dann wohl finden und wie schon so oft bemerkt, Die Hoffnung stirbt zuletzt! LG blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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Oh Blue *umärmel* WIE SCHÖÖÖÖN !!!
Ich freue mich soooo sehr, dass Du so feine Ergebnisse bekommen hast :prost: Natürlich gibt es keine Garantie - in welchem Fall gibt es die schon? Aber der jetzige Stand der Dinge lässt die Hoffnung zu, dass es ebenso weitergehen kann, auch noch viele viele Jahre länger als nur fünf. Das A und O scheint zu sein, dass die Vorsorgeuntersuchungen pingelig genau durchgeführt werden, damit nämlich, falls sich ein paar Zellen entscheiden, doch wieder zu mutieren, diese NICHT gleich auf dem Narbengewebe Richtung Blase/Darm marschieren. Also Adleraugen sei wachsam :D und ansonsten GENIESSE DEINE POSITIVEN NACHRICHTEN :lach2: Ich freue mich wirklich sehr sehr sehr für Dich, wenn Du mich strahlen sehen könntest.... Du hast mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. EINFACH SUPER !!! |
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Liebe Blueblue!
Das sind endlich auch mal gute Nachrichten. Ich freue mich sehr für Dich. Trinke nachher eine Brühe auf Dich. Mach Dir einen schönen Abend. Alles Liebe und viele Grüße Mari |
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hallo blueblue
suuuuuper, freue mich riesig für dich :) es geht doch nichts über postive Nachrichten. Wünsche dir eine super tollen abend. Ganz lieben Gruß Carola |
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Danke für die leiben Wünsche. Na klar, jetzt ist Aufpassen angesagt. Habe auch gestern gleich noch mit meinem FA telefoniert und den ersten Termin festgelegt. Er wird nun die erste Kontrolle direkt nach meiner Kur machen, die geht ja bis zum 20. November und am 24. November will er mich dann das erste Mal zur Untersuchung dort haben.
Ich glaube einfach dran, dass alles gut geht. Mal sehen ob ichs durchhalte. Vor dem Termin jetzt in Leipzig habe ich ja so einen Durchfall bekommen am Sonntag, ich bin nur noch zur Toilette geflitzt immer zu, es gab einfach kein halten. Und in der Nacht bevor ich los mußte, kam dann auch noch dazu, dass mich immer wieder übergeben mußte. Das alles vor lauter Aufregung und Nervosität, was die Untersuchungen wohl zu Tage fördern würden. Ich hatte einfach einen unbeschreiblichen Schiss vor den Ergebnissen, dass sie sich verschlechtert haben könnten. Und jetzt bin ich einfach nur froh und glücklich, dass es so ist wie es ist. Ok es ist nirgendwo die Aussage gefallen, dass ich Krebsfrei wäre, aber nicht mehr zu sehen, ist ja auch schon mal was. Jetzt bin ich gespannt, ob der histologische Befund auch relativ gut aussieht, den bekomme ich spätestens am Dienstag, muss also noch ein bissel warten drauf. Aber ich bin ganz hoffnungsvoll. Ich drück auch alle ganz dolle mal blueblue Wer nicht kämpft, hat schon verloren! |
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