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Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Seit einer Woche bin ich nun ohne meine allerliebste Mama. Nach mehreren Kämpfen in den letzten Jahren hat der Krebs sie uns innerhalb von wenigen Tagen genommen. Wir haben sie bis zum letzten Atemzug begleitet und sie mit unserer Liebe und Dankbarkeit begleitet. Jetzt ist sie endgültig gegangen und mein Papa und ich können es noch gar nicht glauben. Es ist so unwirklich und unendlich traurig.
Wie soll es nur weiter gehen? Ohne sie ist nichts mehr wie es war. Sie war so gütig und fürsorglich. Hat für alle gesorgt und anderen gerne eine Freude gemacht. Nun ist sie nicht mehr da. Mein Papa macht mir Sorgen. Er ist nun allein. Wie wird er das schaffen? Was kann und muss ich auffangen? Ich bin noch ganz verwirrt und habe Angst vor der Zukunft ohne meine allerliebste Mama!!! Wie geht Ihr mit der Trauer, dem Tod und der Verantwortung gegenüber dem Elternteil um? Liebe Grüße silli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli,
erstmal mein herzlichstes Beileid zu deinem schweren Verlust! Mein Papa ist im Dezember verstorben. Meine Eltern wohnen 100 km weg von mir, und ich (habe Familie mit 2 Kindern, 6 und 14 Jahre) bin während seiner Erkrankung alle 2 Wochen (immer während der Chemo und am Schluss noch viel öfters) zu ihnen gefahren. Da meine Mutter Parkinson hat, war mir von Anfang an klar, dass ich mich (auch nach dem Tod meines Papas - das war leider schnell abzusehen) auch um sie kümmern muss. Es hat mir jedesmal das Herz gebrochen, wenn ich wieder zu mir nach Hause gefahren bin und sie weinend zurück lassen musste. Nun habe ich mich um eine kleine Wohnung in einer Seniorenwohnanlage bei mir ums Eck gekümmert, wo sie im HErbst einziehen wird. Das wird für uns beide nochmal ein harter Brocken. MEine Mama möchte natürlich nicht weg aus ihren 4 Wänden, sieht aber schon ein, dass es auf Dauer nicht anders geht, ihre Krankheit schreitet ja auch fort..... Aber für mich ist es auch wieder ein Abschied- mein Elternhaus und meine Kindheit lösen sich endgültig auf.... Ich habe schon große Angst davor, wenn dann bald jemand anderes dort wohnen wird! Und dann weiß ich natürlich auch nicht, wie sich das entwickelt, wenn sie bei mir in der Nähe wohnt! Auch wenn ich mich darüber freue, wird es mir sicher manchmal zu viel werden.... Außerdem macht es mich sehr traurig, dass ich weiß, wie schwer ihr der Umzug fallen wird, neulich hat sie mir erzählt, dass sie geträumt hat, dass sie ertrinkt.....das hat sicher mit der Situation zu tun! Manchmal denke ich, das ist schon seltsam, wie sich manche Dinge im Leben entwickeln...Früher hat sich meine Mama um mich gekümmert und Entscheidungen getroffen und heute ist es umgekehrt! Ich wünsche dir und deinem Papa viel Kraft und alles Gute! LG Elke |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli...
Mein aufrichtiges Beileid zu eurem schwerem Verlust... Es ist schlimm zu lesen ,das wieder ein Mensch diesen Kampf verloren hat,es macht einen so hilflos... Aber für dich bricht jetzt eine Zeit an, in der Tränen fließen müssen,die Trauer will gelebt werden und Gedanken müssen sich sortieren... Es gibt kein Allheilmittel wie man mit dem Verlust fertig werden kann... aber irgentwann kehren auch die schönen Erinnerungen zurück...die Momente in denen ihr mit einem Lächeln an eure Mutter zurück denken werdet.. Gib der Trauer Raum und Zeit ,und rede viel mit deinem Papa... Vorallen Dingen ,weine Die Tränen die geweint werden müssen... Liebe Silli ich kann mich gut in deine Situation hineinversetzen,ich habe meinen Vater vor 7 Wochen verloren(mein Gott, es sind jetzt schon 7 schwere Wochen ohne ihn) und die Gedanken an seine letzten Tage lassen mich nicht los... Es ist alles sehr schwer und traurig ,aber die welt dreht sich weiter... Und genau aus dem Grund muss du dir einen Platz in dir für deine Trauer suchen...Ein lieber Mensch hier(danke liebe Daggi) hat mir gesagt: Ruh dich in deiner Trauer aus... Und dieser Satz hat mir sehr geholfen...nämlich in dem ich mir erlaubte die Trauer auch zu leben,und nicht direkt wieder funktionieren zu müssen... Liebe Silli es ist schwer in diesen Stunde und Tagen die richtigen Worte zu finden...aber hier bist du gut aufgehoben...Wir alle haben einen lieben Menschen loslassen müssen, und befinden uns alle in der Situation... Mir tut der Austausch hier sehr gut,man fühlt sich nicht so alleine mit seinen Gefühlen und wenn ich manchmal denke ich drehe durch erfahre ich von anderen Trauerden,das sie alle diese Gefühle kennen und es normal ist ... Mit dem Tod eines Elternteils fängt man an sich zu verändern, es geht ein Stück Kind mit in die Unendlichkeit ... Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die nächste Zeit... Ein Lieber Gruß Regina |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Lieben Dank für Eure netten Worte.
Ich habe das Gefühl, dass ich es noch gar nicht glauben und wahr haben will, dass sie nie wieder bei uns sein wird. Es ist so schmerzlich. Sie war grade erst 60. So früh. Dann denke ich, andere trifft es noch viel früher, ich sollte dankbar für die Zeit sein. Das Leben fällt im Moment so schwer. Das Aufwachen ist furchtbar. Esist schön zu wissen, dass ich hier gut aufgehoben bin und ich verstanden werde! Liebe Grüße! silli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli,
Es ist immer zu früh,egal wie alt der Verstorbene war.. Und es ein Elternteil,da spielt es keine Rolle,der Schmerz ist überwältigend und zieht einen in einen Abgrund herunter...aus dem man nur mühsam wieder hoch kommt... Ich sag ja immer,das beim Tod meines Vaters ein Stück von dem Kind in mir mitgestorben ist... Mein Vater war 78 Jahre alt und doch hab ich mir soooo gewünscht das mein Sohn noch länger etwas von seinen Opa haben durfte:( Ich hoffe ,das er immer in einer Ecke seines kleinen Herzchens einen Platz für seinen Opa einrichten wird,und er ihn nie vergessen wird(er ist fast 10) Er hat ihn sehr geliebt... Wie du siehst,es ist wirklich egal wie alt man ist ,und 60 ist kein Alter,du hast recht...mit 60 will das Leben noch nicht gelebt sein... Es tut mir leid,nimm dir die Zeit den Verlust zu betrauern... Und fühle dich umarmt:pftroest: Ein lieber Gruß Regina |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli,
es tut mir leid, dass du deine Mutti verloren hast. Aber es wird nie einen richtigen Zeitpunkt geben, da wir nie bereit sein werden, unsere Eltern zu verlieren... Es ist immer schwer, egal ob 50, 60 oder 90 Jahre... Deine Mutti ist jetzt immer bei dir - tief in deinem Herzen. Es wird nicht einfach werden, aber die Trauer verändert sich und du dich auch... Mein Freund meinte, dass meine Mama jetzt mein Schutzengel ist. Dies hat mir sehr viel bedeutet (er glaubt an sowas nicht) und gibt mir die Kraft... :pftroest: Viele Kraftpakete schicke ich dir und super viele Tröste-:engel::engel::engel: Ela |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli, mein aufrichtigstes Beileid.
Ich weiß genau wie du dich fühlst. Meine geliebte Muttsch (67) ist nun schon fast ein 3/4 Jahr nicht mehr bei uns. Auch sie war so ein gütiger liebevoller Mensch, mit ihr konnte ich alles erzählen und wir arbeiteten sogar zusammen. Es tut so weh, aber das kann einen keiner nehmen. Familie ist da sehr wichtig, meine ich. Eng zusammenrücken, gemeinsam darüber reden und weinen. Mein Paps ist auch so alleine, das macht mir auch voll zu schaffen. Wir wohnen zwar nur 5 Minuten entfernt und besuchen uns auch, aber das ist es eben nicht. Sie war seine große Liebe und jetzt fehlt eben morgens die warme Hand, der Sinn ist weg. Ich kann auch noch kein Foto hinstellen. Ich habe sie immer noch so vor mir, als sie krank war, nicht wie vorher, auch nicht in den Träumen. Ich habe so oft Herzprobleme seitdem, Angstattacken und so was. Ich will das nicht, aber es ist seitdem in mir. Ich glaube, man gewöhnt sich nie daran, man lebt nur irgendwann damit. An alle liebe Grüße, Tschüß Annett. |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Oh ja, es ist nie der richtige Zeitpunkt, um einen geliebten Menschen zu verlieren. Diese Leere und schmerzlichen Erinnerungen an das Leiden überschatten den ganzen Tag und die Nacht. Das Aufwachen morgens ist für mich das Schlimmste. Die Realität holt mich wie ein Keulenschlag ein. Und immer diese gut gemeinten Sprüche "Kopf hoch", "sei tapfer", "langsam sollte aber wieder Normalität einkehren" usw. Die kennt Ihr sicher auch alle. Mein Papa macht mir Sorgen. Er ist so allein. Ich hab ja wenigstens meinen Mann.
Es ist jetzt 2 Wochen her, aber ich habe den Eindruck, dass ich es noch nicht wirklich wahr haben will bzw. realisiert habe. Geht Euch das am Anfang auch so? Hoffentlich kommt nicht noch der große Knall der Erkenntnis. Fühle mich jetzt schon total ausgepowert. Liebe Grüße an Euch alle! |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Silli!
Erstmal herzliches Beileid zum Verlust deiner Mutter. Es ist wirklich immer schwer einen geliebten Menschen zu verlieren. Meine Mutter ist im Dezember von uns gegangen. Sie ist 1 Woche vor ihrem 85. Geb. verstorben. Wir haben zusammen in einem Haushalt gelebt und für mich war es auch schwer hier jetzt alleine zuleben, aber ich muss sagen nachdem ich die Trauer zugelassen habe und in einige Löcher gefallen bin geht es mir im Moment wirklich gut. Klar kommen bestimmt mal wieder Löcher in die man reinfällt aber wenn man gute Freunde hat (die deine Trauer aktzeptieren) dann kommt man auch dort wieder raus. Ich schreibe hier jeden Tag meiner Mutter was so bei mir passiert und das hilft auch die Trauer zu verarbeiten. Wir sind alle hier in der selben Situation und keiner sagt dir "Es ist doch jetzt schon eine Weile her jetzt musst du wieder anfangen zu leben" und das ist das gute hier an diesem Forum. Ich wünsche dir für die nächste Zeit und versuche mit deinem Vater viel über seine Trauer zu sprechen, denn das wird ihm auch helfen. LG Ingrid |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Ihr,
jetzt sind wir schon 3 Wochen ohne meine liebe Mama und ich glaube, ich habe es immer noch nicht so richtig realisiert. Meine Angst, dass die Trauer und der Schmerz noch größer werden ist groß. Sie fehlt mir überall. Alles ist anders. Nichts ist mehr wie vorher. Das Leben jetzt ist für mich so anstrengend. Immer dieses Kämpfen. Wie schafft man das? Es ist mir ein Rätsel. Dieser Schmerz ist so groß. Ich muss den ganzen Tag an sie denken. Ablenkung gelingt mir nur für wenige Momente. Ich rede viel mit Papa darüber, aber er ist ja auch so allein mit sich. Habe mir ein Buch über Trauer gekauft. Vielleicht hilft ja auch ein bißchen theoretisches Wissen bei der Verarbeitung... Traurige Grüße silli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
ich schreib mal einfach hier so weiter, auch wenn sich keiner eingeklinkt hat. Jetzt sind es schon 4 Wochen ohne meine liebe Mama und die Gedanken kreisen fast unaufhörlich um sie. Mein Papa schlägt sich alleine so durch. Wir treffen uns mehrmals die Woche und reden oft über Mama. Wir sind sehr traurig und können es eigentlich noch gar nicht wirklich glauben, dass sie endgültig nicht mehr bei uns ist. Zur Zeit denke ich viel darüber nach was wohl nach dem Tod kommt. Ich glaube, dass mit unseren Seelen etwas passiert, aber was??? Kann ich Mama nochmal spüren? Kann sie mich sehen? Nimmt sie irgendwie noch teil an meinem Leben? Ich weiß es nicht und bin doch darüber ganz verirrt. Würde mich interessieren wie Ihr das seht und was Ihr glaubt. Freue mich über ein paar Gedanken von Euch! Liebe Grüße!!! |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Silli,
ich habe meine Mama vor 5 Wochen gehen lassen müssen - ich habe es ihr sogar gewünscht - damit das Leiden ein Ende hat.Es ist einfach nur bitter und ich mache mir ähnliche Gedanken wie Du.....wars das jetzt, was kommt, wenn man geht? Ich habe schon vor vielen Jahren Bücher über Nahtoderlebnisse gelesen. Jetzt lese ich gerade auch ein Trauerbuch und als nächstes dann ein Buch von einem Medium. Ich frage mich manchmal, wie wir diesen Wahnsinn überhaupt aushalten konnten.Erst kommt die Diagnose, dann die Therapie(die ja eigentlich gar keine ist)- dann das Leiden und das elendige Dahinsiechen. Das Leben wird nie mehr so wie früher sein... :-( Und ich habe es auch noch nicht ganz kapiert - DAS ICH MEINE MAMA NICHT MEHR ANRUFEN KANN :-( LG Kiara |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli....
Ich frage mich auch ständig ,wo ist Papa jetzt ? Kann er uns sehen ?Kann ich ihn spüren...??All diese Fragen stelle ich mir mir auch... Ich versuche jetzt mal dir zu erzählen ,was ich glaube.... Also... Ich bin katholisch erzogen worden,und habe als Kind immer geglaubt das unsere Verstorbenen in den Himmel kommen,so wurde es mir "beigebracht"... Tja Silli,genau das glaube ich heute auch noch..... Als mein Vater gestorben ist habe ich fest daran geglaubt das seine Eltern ihn abgeholt haben....Und ich fand es irgentwie tröstlich zu wissen das meine Oma ,die schon mit 51 verstarb(ich kannte sie gar nicht),ihren Sohn nach all den Jahren wieder in die Arme schließen konnte.Ich habe mir diesen kindlichen Glauben bewart,und er hat mir ein wenig geholfen... In den ersten Tagen nach Papas Tod hatte ich ständig das Gefühl"beobachtet " zu werde.Es war nicht unangenehm,aber ich war mir sicher Papa schaut auf uns hinunter. Mein Sohn sagt immer,wenn wir auf dem Friedhof sind: Schaut doch nicht auf das Grab,ihr müsst nach oben schauen,da ist der Opa.... Vielleicht kannst du mit diesem Gedankenansatz nichts anfangen,und manche mögen darüber vielleicht lächeln,aber MIR hilft es,und würde ich nicht daran glauben,würde ich verrückt werden. Ich spüre meinen Papa manchmal(oder bilde ich es mir ein????) Meistens ,wenn ich mit dem Hund spazieren gehe,und über die Felder schaue... und dann spreche ich auch mit ihm. Liebe Silli,ich weiß,der Schmerz ist so übermächtig....Die Trauer so stark... Ich kann dir nur sagen,das ich all deine Gefühle kenne,und sie dir so gut nachempfinden kann :knuddel: Eine angenehme Nacht.... Regina |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
ich mache mir auch so meine Gedanken wo meine Mama jetzt ist. Ist ihre Seele hier und manchmal bei mir. Ich habe auch nur ganz am Anfang einmal von ihr geträumt. Da träumte ich alles sei wieder gut geworden... Manche können ja wenigstens im Traum in Kontakt treten, aber vielleicht kommt es ja noch. Alles ist so unwirklich. 6 Wochen ist sie nicht mehr da, der Alltag ist da, alles läuft irgendwie weiter, manche Tage sind gut und manche furchtbar. Liebe Kiara, ich habe es auch immer noch nicht wirklich realisiert. Wann holt mich die Realität wohl ein? Ich tue manchmal so als ob nix wär. Liebe Ronnya, es wäre so schön, wenn man sich wieder sehen würde, aber ich weiß nicht wirklich, ob ich daran glaube oder es nur hoffe. Beschäftige mich jetzt auch mit verschiedenen Büchern: Verena Kast/ Trauern und Bode/Trauern hat viele Farben. Hat noch jemand einen guten Tipp? Liebe Grüße und ein schönes Wohenende!!! silli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo liebe Silli,
erstmal mein herzlichstes Beileid zu Deinem schweren Verlust. Ich habe meine Mutter im Alter von 61 Jahren an Magenkrebs am 20.Juni 2008 verloren. Meine Familie und ich hatten 6 Wochen Zeit, von der Diagnose bis zu ihrem Tod. Mein Vater ist nun auch alleine. Er ist Rentner, arbeitet aber immer noch weiter. Es hilft ihm sehr, da er viel unter Menschen kommt. Er ist Handelsvertreter. Hat dein Vater Hobbies oder geht er noch arbeiten ? Gruß Stephanie |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silly,
meine Mama ist auch gerade gestoben. Mit 58, es ist so schrecklich. Wir wissen auch überhaupt nicht wie es weiter gehen soll. Haben am Dienstag noch die Trauerfeier vor uns. Wo ich am liebsten nicht hingehen würde ,weil es so verdammt weeeeeeh tut. Meinem Vater geht es auch sehr schlecht und wie er damit klar kommen soll ,keine Ahnung??????? Viele Grüsse neele |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
sonntags geht es mir wieder schlechter als an den anderen Tagen. Lenke mich ab und mag mich mit der Trauer gar nicht beschäftigen und sie zulassen. Ach es ist so schwierig mit dem großen Verlust umzugehen. Liebe Stephanie69, es tut mir leid, dass Du inso kurzer Zeit loslassen musstest und kann Dich gut verstehen. Mein Papa arbeitet nicht mehr. Er hat einen Hund, der sehr lieb ist und ihn fordert. Er geht viel raus, kommt zu mir oder geht zu Freunden, aber er leidet auch sehr und ich kann ihm das leider nicht nehmen. Fühle mich so hilflos. Liebe neele, es tut mir leid für Dich und Deine Familie. Es ist ja grade erst ein paar Tage her. Ich hatte so große Angst vor der Beerdigung und den Menschen, aber es war eine ganz persönliche Trauerfeier, die von so vielen lieben Menschen begleitet wurde. Ich fühlte mich getragen. Das hat es mir leichter gemacht. Das hätte ich nie gedacht. Jetzt gehe ich mal alleine und mal mit Papa den Trauerweg, der unsere Beziehung zueinander sehr verändert hat und weiter verändert. Es ist heilsam für uns beide, aber schmerzhaft ohne Mama, die wir sehr geliebt haben. Alles verändert sich... Liebe Grüße silli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Silli,
mein herzliches Beileid. Ich mußte meine Mami auch gehen lassen. Sie ist am 23.08.08 im Alter von 58 Jahren gestorben. Bei ihr waren es Lebermetastasen. Es tut einfach so unendlich weh, dass man es nicht beschreiben kann. Ich habe manchmal das Gefühl, als reisst mir jemand mein herz heraus. Ich vermisse meine Mami so doll...Jeden Tag gehe ich sie besuchen. Meinem Vater geht es wahrscheinlich so wie deinem. Ich sehe, dass es ihm sehr schlecht geht, aber er redet auch nicht darüber. Manchmal weint er...und dass kann ich überhaupt nicht ertragen. In solchen Momenten weiss ich einfach nicht weiter. Wie kommt man mit diesem Verlust irgendwann klar? Wie kann man diesen Schmerz ertragen? Mein Bruder hat auch zu mir gesagt, dass unsere Mami jetzt unser Schutzengel ist und immer bei uns ist. Und das glaube ich jetzt auch. Alles Liebe und viel Kraft. Sanni |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Am 26. August 2008 ist meine Mama für immer eingeschlafen.
Ich vermisse dich so Mami! Deine Stimme, deine Wärme, dein Lachen, deine Lebensfreude, die du bis zum Schluss behalten hast. Ach Mami, ich hatte als Kind doch schon immer grosse Angst, dass ich dich viel zu früh verlieren könnte. Du hast mich damals immer beruhigt, mir übers Köpfchen gestreichelt und gesagt, dass du noch lange nicht gehen wirst. Und wenn es irgendwann dann doch einmal so sein würde, dann würdest du im Himmel auf mich warten. Als Kind war der Himmel in meinen Vorstellungen sooooo gross, dass ich dich fragte, wo ich dich dann finden könne im Himmel. Und du sagtest liebevoll: " Auf der Bank unter dem grossem Baum, dort werde ich einmal sitzen und auf dich warten." Nun ist dieser Tag gekommen vor dem ich immer so Angst hatte. Danke dass du mir 32 Jahre lang die tiefste Liebe geschenkt hast, die ich je erfahren durfte. Schön ist, dass ich dir das persönlich noch sagen konnte. Alles haben wir uns gesagt und ich konnte bei dir sein, bis zum letzten Atemzug, so wie ich es versprochen habe. Diesen Weg gehen wir gemeinsam, bis zum Schluss. Du hättest mich sehen sollen, wie sehr ich geweint habe, als du gegangen bist. Und dann hab ich dir das Fenster geöffnet. Wie du es bei Gromi getan hast. Mami, ich liebe dich und weiss nicht, wie mein Leben ohne dich weitergehen wird. Du warst immer für mich da, hast mich immer verstanden, brauchte dich nur anzuschauen und du wusstest wie's mir geht. Du fehlst mir so. Nichts wird so sein wie es war. Ja, wir werden uns wieder sehen. Auf der Bank unter dem grossen Baum, dort wo du nun auf mich wartest. In tiefer Trauer Deine stolze Tochter Andrea |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Andrea,
mein aufrichtiges Beileid zu deinem schweren Verlust..... Deine Worte haben mich zu Tränen gerührt..... Es ist schlimm einen geliebten Menschen gehen lassen zu müssen..... Es ist schmerzhaft und es reißt einem ein Loch mitten ins Herz. Ich kann dir kaum tröstende Wort sagen,nur soviel... Weine ersteinmal die Tränen die nun geweint werden müssen..... Eine feste Umarmung schick ich dir..... Regina |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
war im Urlaub, aber die Trauer und den Schmerz nimmt man halt überall mit... Ich konnte mich ein bißchen ablenken, aber habe auch viel weinen müssen. Es kommt dann meist so ohne was über mich- egal wo ich grad bin... Es tut so weh und ich frage mich immer wann es wohl besser werden wird??? Wie ist das bei Euch? Merkt Ihr Linderung? Es hat sich in den 2 Monaten schon verändert, aber es schmerzt so sehr, dass ich manchmal am liebsten den Kopf in den Sand stecken würde. Fühl mich so allein gelassen und trudel so von einem Tag zum nächsten. Meine Mama war mir so nah wie niemand sonst! Jetzt hab ich das Gefühl mich wieder neu einnorden zu müssen, und das ist so anstrengend und traurig. Mein Papa redet mit mir, aber unser Verhältnis war nie so innig, eher distanziert. Jetzt ist er aber für mich da obwohl er auch so sehr trauert und allein ist. Ich hab noch meinen Mann. aber für ihn ist es halt "nur" seine Schwiegermutter, die nicht mehr da ist. Er hat seine Mutter noch und kann nur versuchen zu verstehen wie es ist sie zu verlieren, aber nicht wirklich nachempfinden. Ich grüße Euch herzlich und wünsche Euch alles Liebe für Euren Trauerweg! |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Ihr,
es ist mal wieder Sonntag - einer der schlimmsten Tage der Woche für mich. Ich war auf dem Friedhof, das Grab ist jetzt fertig und sieht sehr schön aus. Meine Mama fehlt mir so unendlich. Sie ist schon 3 Monate nicht mehr bei uns, und der Schmerz sitzt so tief. Manchmal kommt er gar nicht richtig raus. Mir graust es vor Weihnachten. Am liebsten würde ich das ganze Fest dieses Jahr ignorieren. Ich hangele mich von Tag zu Tag - in der Hoffnung, dass es mal nachlässt. Papa zwingt sich auch. Ich kann ihn nicht leiden sehen. Es schmerzt so sehr. Das Umfeld tut so langsam auch als ob nun alles wieder normal laufen könne... Klar, verstehen sie wohl auch erst, wenn sie selbst mal die Erfahrung machen müssen. Ich bin unendlich traurig und wage es kaum mal wieder an unseren Kinderwunsch zu denken, der eigentlich anstand und aufgrund unseres Alters auch nicht mehr so lange aufgeschoben werden kann, aber ob ich dafür die Kraft habe? Im Moment eher nicht. Ich hätte meine Mama so gerne zur Oma gemacht. Das war ihr größter Wunsch, aber leider klappte es bisher nicht. Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen mit Trauer und Kinderwunsch? Traurige Grüße an Euch alle! |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli,
ich habe immer still bei dir mitgelesen, ich kann dir genau nachfühlen. Auch mein Papa ist nun allein, und nur der Gedanke, dass er alleine aufsteht,frühstückt, den Tag "rumbringt", um abends wieder allein ins Bett zu gehen, reißt mir das Herz raus. Obwohl mein Papa sehr tapfer ist, ist es für mich einfach nur schrecklich. Ich hätte auch nie geglaubt, dass sich mein eigener Zustand innerhalb eines 3/4 Jahres so verändern kann. Die Erstdiagnose im Jan.08 war das schlimmste,(dachte ich) was ich je erleben muß.Diese Ungewißheit,man fällt und fällt und sieht keinen Ausgang. Dennoch hat sich dieser Zustand verändert, man hat es akzeptiert und der Kampf begonnen. Leider haben wir diesen Kampf verloren. Die erste Zeit ist man unfähig klar zu denken,warum,weshalb,wieso? Was ist schief gelaufen? Heute, mit etwas Abstand sehe ich es wieder anders, natürlich vermisse ich meine Mama unendlich und ich würde alles tun, dass sie wieder gesund bei mir wäre, dennoch glaube ich heute, ihr ist so vieles erspart geblieben.Die Palliativ-Chemo hätte das Leiden etvtl. nur verlängert. Die Trauer braucht ihre Zeit, auch ich habe nicht daran geglaubt, wenn andere erzählen, dass sich die Trauer verändert. Ich habe sehr viele Bücher zum Thema Trauer gelesen, ich hab alles in mich eingesaugt, und es hatt mir geholfen. Heute glaube ich,dass alle Seelen um uns sind, wir sind nicht allein. Alles Liebe für dich Elli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
meine Mutter ist im August ein halbes Jahr nach der Diagnose Nierenkrebs gestorben. Ich wollte sie an einem Dienstag im Krankenhaus besuchen (2 Stunden Fahrt) und habe mitten in der Nacht von Montag auf Dienstag plötzlich geweint und konnte nicht mehr schlafen und war mir auf einmal so sicher, sie würde sterben, obwohl wir überhaupt nicht mit ihrem Tod gerechnet haben. Der behandelnde Arzt wollte sie lediglich wieder ein wenig "aufpäppeln", bevor die Therapie weitergeführt werden sollte. Auf der Fahrt zu ihr hat mir mein Vater gesagt, er müsse früher ins Krankenhaus, ich solle direkt dorthin kommen. Als ich hinkam war sie schon nicht mehr bei Bewußtsein und ist kurz nach Eintreffen meines Bruders gestorben. Meistens kann ich die Trauer um sie irgendwie im Alltag wegschieben oder gar nicht hochkommen lassen. Aber ich mache mir so viele Vorwürfe und habe so viele Fragen, obwohl ich weiß, dass das keinen Sinn mehr macht. Habe ich genug für sie getan? Warum konnte ich nicht ehrlicher mit ihr umgehen? Warum konnte ich ihr nicht meine Liebe und Dankbarkeit besser zeigen? Hat sie in der Nacht mit dem Tod gerungen und niemand war bei ihr? Meine Hausärztin hat mir geraten, mit ihr zu sprechen, sie würde es bestimmt hören und es würde ihr helfen, das irdische Leben hinter sich zu lassen und im Jenseitigen besser anzukommen. Obwohl ich noch nie an ein Leben nach dem Tod geglaubt habe bin ich mir sicher, dass sie da ist. WEnn ich mit ihr spreche, dann macht sie einen ganz anderen Eindruck auf mich als zu Lebzeiten. Hört sich ganz komisch an, aber ich kann das nur so beschreiben, dass ich sie als so eine Art "demütig" empfinde. Oder spielt mein Verstand völlig verrückt? Ich habe das Gefühl, dass ich nicht besonders viel Verständnis erfahre, nur bei meinem Vater fühle ich mich richtig ernst genommen und verstanden. Nicht mal mein Mann kann richtig mit meiner Trauer umgehen. Aber das kann man keinem vorwerfen, ich habe bei anderen in so einem Fall auch lieber die Klappe gehalten und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen? Viele Grüße Anna |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Anna,
dein Verstand spielt nicht verrrückt, dass ist eine Art der Trauer, diese hat viele Facetten. Und deine Selbstvorwürfe sind normal, die jeder von uns, und jeder wird dir sagen, sie sind unberechtigt. Du sagst, du glaubst nicht an das Leben danach, und dennoch hast du so ein Gefühl. Leider oder Gott sei Dank ist noch keiner zurück gekommen, aber mir hilft der Glaube an danach. Auch wenn es nicht so sein wird, ist es auch egal, aber hier hilft es mir. Ich habe sehr viele Bücher über "danach" gelesen, habe trotzdem noch viele Zweifel, aber ich habe merkwürdige Dinge erlebt, dass mich glauben läßt. Wünsche Dir viel Kraft und lebe deine Trauer, alles braucht seine Zeit, ich kann mit meinem Mann auch nicht viel reden, darum bin ich hier für dieses Forum sehr dankbar. LG Elli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Birgit, Du hast Recht damit, dass 3 Monate keine Zeit sind. Es tut mir sehr leid, dass Du Deinen Mann verloren hast. Das ist sicher nochmal Trauer mit einer anderen Qualität als die Trauer um die Mutter. Die Gedanken kreisen immer um den Verlust und die Endgültigkeit. Nichts ist mehr wie vorher und Feiertage bringen mir keine Freude mehr, obwohl mein Papa meint wir sollen ruhig Weihnachten feiern, denn Mama hätte es so gewollt, aber ich habe Angst vor der Zeit der Besinnung und Besinnlichkeit.
Liebe Elli, ja der Gedanke an meinen Papa schmerzt auch sehr. Mag mir oft gar nicht vorstellen wie er seine Dinge des Alltags so alleine tut. Wir verbringen viel Zeit miteinander, aber manchmal fehlt mir auch die Zeit für mich und ich stehe sehr unter Druck. Ich verlange wohl zu viel von mir. Liebe Anna, auch ich schiebe weg und verdränge oft, um weitermachen zu können. Das Leben hat immer öfter auch wieder schöne Momente, die ich lernen muss bewusst zu erleben. Auch mein Papa ist eigentlich der Einzige mit dem ich wirklich gut über Mama sprechen kann, aber unsere Trauer verarbeiten wir wieder jeder für sich - leider. Mein Mann ist nicht so der große Sprecher, wenn es um Gefühle geht und das Umfeld schweigt eher - so wie ich es vor meinem eigenen Verlust bei anderen in gleicher Situation auch immer getan habe. "Man will ja nichts falsch machen..." Der Austausch hier im Forum hilft mir immer wieder beim "einnorden". Ich wünsch Euch allen viele schöne Momente trotz der Trauer! |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
ich melde mich nach einer für mich schrecklich traurigen Woche mal wieder. Nun sind schon über 4 Monate vergangen seit ich meine geliebte Mama verloren habe und die Trauer kommt nochmal so richtig durch. Habe wohl auch so allerhand verdrängt und die Weihnachtszeit tut ihr übriges... Habe schon Horror vor der besinnlichen Zeit. Einen Baum mag ich gar nicht haben. Heute hab ich etwas dekoriert, aber alles hat so an den Erinnerungen gezerrt. Ich leide und leide... Mein Papa ist tapfer, aber er lässt sich eher nicht viel anmerken. Wir reden oft über Mama. So langsam begreife ich wohl erst den endgültigen Verlust. Da habe ich mich die ganze Zeit vor gefürchtet! Frage mich so oft wann es besser werden wird und nicht mehr so weh tut, aber jetzt wird es immer schlimmer. Kennt Ihr das auch? Erst geht es eine ganze Zeit ganz gut und dann holt es einen mit voller Wucht wieder ein. Werde mich mit fernsehen jetzt ablenken. Wünsche Euch alles Liebe!!! |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo Silli,
wann wird die Trauer besser, anders, oder erträglicher. Diese Frage stelle ich mir immer öfter. Natürlich hat sich schon etwas verändert, der ganze "Stress" während der Erkrankung ist weg. Aber der Verlust wird immer mehr zur Wahrheit und gibt sich zu erkennen. Natürlich in diesen Wochen umso mehr. Aber hier kann uns keiner helfen, jeder wird sein Weihnachtsfest trauriger begehen als je zuvor. Ich habe für mich einen Glauben gefunden, hat nichts mit kath. Kirche, Zeugen oder sonstigem zu tun. Es ist nur mein Glauben, und er hilft mir enorm, auch wenns nicht so sein sollte, wie ich im Moment denke, dann ist es auch egal, aber im heute hilfts mir. Sende dir viele liebe Grüße, Elli P.S.: Schreiben wirkt manchmal Wunder :pftroest: |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
ja Elli, du sprichst mir aus der Seele. Die ständige Angst während der Erkrankung ist durch die Trauer und die Endgültigkeit des Abschieds ersetzt. Ein trauriges Weihnachten wird es wohl werden. Auf einen Baum werde ich dieses Jahr verzichten. Mag eigentlich gar nichts weihnachtliches sehen und hören. Im Moment verdränge ich wieder ordentlich und versuche mich abzulenken. Kann die Gedanken kaum aushalten, mache mir Sorgen und und und... Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und bis bald! silli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Liebe Silli,
mir gings wie dir, ich wollte auch Weihnachten einfach ausfallen lassen. Ich habe es nicht getan, ich habe heute meinen Weihnachtsbaum mit einer Freundin und einer Flasche Sekt geschmückt. Das hat sonst immer Mama gemacht, und ich weiß, sie würde es so wollen. Wie ich den Tag morgen "rumbringe" weiß ich noch nicht, aber ich weiß, es ist im Sinne aller Verstorbenen.Sie werden bei uns sein. Ich wünsche Dir gesegnete und besinnliche Weihnachten. Sei herzlich gegrüßt Elli |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und ich bin froh, denn es war für mich eine besonders traurige Zeit mit unendlich vielen Tränen und ohne weihnachtliche Stimmung und Freude. Wie war es für Euch? Ein halbes Jahr ist schon ohne meine geliebte Mama vergangen und immer noch ist es für mich unwirklich... Was wünscht man sich? Ein Jahr ohne weitere Katastrophen vielleicht... Ich wünsche Euch dies von Herzen! |
AW: Ohne meine allerliebste Mama...und nun?
Hallo,
die Zeit läuft und läuft. Manchmal schlage ich sie auch einfach nur tot, um mich abzulenken. Meine Mama fehlt mir überall. Ich möchte so gerne zu ihr und kann nicht. Lese grade ein Buch von Verena Kast und sie schreibt über symbiotische Beziehungen und genau diesen Wunsch, den man in der Trauerphase verspüren kann, um alles ungeschehen zu machen, die Zeit zurückzudrehen. Was würde ich dafür geben... Ein Teil von mir und meinem Leben ist wirklich mitgegangen. Das spüre ich immer mehr und kann mich nicht wieder einnorden. Versuche, mich in einer der beschriebenen Trauerphasen wiederzufinden, aber es gelingt mir nicht. Fassen kann ich es nicht, wahrhaben auch eigentlich nicht, wütend war und bin ich, neue Ziele sind rar... Wie geht es Euch damit? Findet Ihr Euch zurecht? Liebe Grüße an alle! |
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