![]() |
Warnung!
Hallo an alle!
Ich erkrankte im Frühjahr 2004 an Brustkrebs, wurde 2x brusterhaltend operiert, bekam Chemo (mit Herceptin) und musste danach Tamoxifen nehmen, da mein Krebs östrogenabhängig war. Ca.1 1/2 Jahre später stellten 2 Ärztinnen bei einem Ultraschall fest, dass ich Zysten an den Eierstöcken hätte. Zitat: "Das sind ganz klar Zysten, Sie können 6-8 Wo warten, die gehen vielleicht von selbst zurück. Sie können sich aber auch gleich mit Op die Zysten rausnehmen lassen. Oder auch die Eierstöcke, aber warten Sie doch erst mal ab, beruhigen Sie sich, es ist auf keinen Fall Krebs" Jetzt begann ich zu überlegen: Ich bin in der Menopause, mein BK ist östrogenabhängig, ich nehme Tamoxifen, um zu verhindern dass evtl. doch noch von den Eierstöcken produziertes Östrogen den Krebs "füttern" kann. Wozu brauche ich eigentlich noch meine Eierstöcke? Will ich mit ihnen, den Zysten, der Angst vor Eierstockkrebs weiter leben? Sind sie nicht evtl. ein Gefahrenherd?? Also entschied ich mich gegen Abwarten und für eine schnelle Op (Laparoskopie). Dabei stellte sich raus: Ich habe Eierstockkrebs, der auch schon im Bauchraum an einigen Stellen gestreut hat (FIGO III) Also folgte eine große Op (in einem anderen Krankenhaus, da in dem ersten nicht nur die gefährliche "Nur-Zysten-Diagnose" gestellt, sondern auch nach der Op noch Gewebe vertauscht wurde - Chaos, Nervenkrieg). Hier wurde mir Bauchfell, Bauchnetz, Blindarm usw. entfernt. Mein Schnitt ging vom Brustbein bis zum Schambein, weil sie so viel wie möglich rausholen wollten. Allen Krebs konnten sie aber nicht rausholen. Es folgte Chemo. Gerade als es mir wieder richtig gut ging, als ich dachte, ich könnte jetzt wieder arbeiten, Pläne für die nahe Zukunft (Urlaub, Kur usw.) machen, kam der Rückschlag: August, 2007, der Krebs hatte gestreut, wieder große Op, diesmal Diagnose Peritonealkarzinose, weil der Krebs im ganzen Bauchraum verteilt war. Wieder konnte nicht alles entfernt werden, wieder bekam ich Chemo. Jetzt, im November 2008, habe ich erneut einen Rückfall. Mir ging´s wieder mal gut, ich war/bin immer noch topfit, gehe arbeiten, habe wieder Pläne bis ins Jahr 2009 gemacht ---- aus! Noch ist unklar, wie es weiter geht, ob und wann ich operiert werde, Chemo bekomme usw. Und es ist unklar, wann der Krebs danach wieder kommt, wo er dann auftaucht, welche Organe er noch befällt. Die Chance auf Heilung gibt es nicht, ob ich noch 1 Jahr od. länger lebe - und mit welcher Lebensqualität - keine Ahnung. Vorbei mit allen Plänen! ABER ICH SCHREIBE NICHT,UM HIER ZU JAMMERN, SONDERN UM EUCH ALLE ZU WARNEN! Viele Frauen bekommen nach Brustkrebs Eierstockkrebs. Das hatte mir damals niemand gesagt. Hätte ich das gewußt, hätte ich mir schon 2004 die Eierstöcke rausnehmen lassen! Erst als die "Zysten" auftauchten, begann ich zu überlegen, wozu ich meine Eierstöcke noch brauche, suchte ich mir die Infos im internet zusammen und entschied dann allein: Meine Eierstöcke sind nicht "nützlich", sondern eine Beunruhigung, ja Gefährdung für mich --- also raus!! Das war zu spät!!! Klar ist, dass meine Peritonealkarzinose ihren Ursprung im Eierstockkrebs hat! Da heißt für mich: ICH HÄTTE MIR ALLES, WAS ICH JETZT IN DEN LETZTEN JAHREN DURCHLITTEN HABE; ERSPART, WENN ICH DIESE EIERSTÖCKE GLEICH NACH DEM BRUSTKREBS HÄTTE ENTFERNEN LASSEN! ICH KÖNNTE NOCH LANGE GESUND LEBEN (der Brustkrebs ist anscheinend besiegt). Auf die Frage an meinen Onkologen, warum mir niemand davon was gesagt hatte, antwortete er: "Das macht man heute nicht mehr. Früher war man zu schnell mit radikalen Ops, jetzt, seit den Protesten der Frauenbewegung, sind da alle Ärzte sehr vorsichtig geworden" Toll! Jetzt ist die Frauenbewegung Schuld! "Mein Bauch gehört mir!" hieß es damals, ja ok. Aber das bedeutet doch nicht, dass frau nicht mehr über ihre Krankheit, die möglichen Folgen, die möglichen Schutzmaßnahmen informiert wird. Für ich kommt das alles zu spät, Euch kann ich nur raten: PASST GUT AUF, INFORMIERT EUCH, SEID WACHSAM, FRAGT!!! Elke |
AW: Warnung!
Hallo Elke.
Ersteinmal tut es mir sehr leid wass dir wiederfahren ist. Gleichzeitig macht mir das große Angst. Ich bin auch an BK erkrankt juni 08 war die op brusterhaltent dann 6x chemo seit 04.11.08 Bestrahlung 33 Stück. Nach der Chemo wurde ein CT im Bauchraum gemacht weil ich viele Zysten an der Leber habe. Mann hat da auch 2 Zysten am Uterus festgestellt :mad:die vor der Chemo nicht da waren. ( die Leber zysten waren schon da haben sich auch nicht verändert ). Was meinst du soll ich nochmal nachfragen. Nach der Bestrahlung soll ich auch mit Tamoxifen anfangen weil der BK auch hormonabhängig ist. liebe Grüße Aloe P.S. entschuldige die Fehler mit Groß und kleinschreib und komma setzung usw. :) |
AW: Warnung!
Hallo Elke,
als ich Deinen Beitrag las hat mich das ein wenig an mich erinnert. 2003 hatte ich auch BK,volles Programm und für 5 Jahre Tamoxefin. Eine Ärztin sagte damals auch zu mir gegebenenfalls die Eierstöcke entfernen zu lassen.Irgendwie habe ich auch gar nicht mehr weiter nachgefragt und es wurde von Seiten der Ärzte auch nichts mehr darüber erwähnt. Als ich im März dieses Jahres zu meiner BK Nachsorge ging stellte man einen erhöhten CEA 125 fest,noch nicht sehr erhöht.(65)Referenzwert liegt bei 35. Bin nach paar Tagen wieder hin,diesmal lag der Wert schon bei 88.Es wurde Ultraschall gemacht und man sah etwas Mikrokalk und eine 6mm Zyste am Eierstock.Jetzt wurde mir nahe gelegt die Eierstöckchen sicherheitshalber entfernen zu lassen.Ich habe nicht lange überlegt und gleich einen Termin für 1. April gemacht.Die Entfernung erfolgte durch Bauchspiegelung.Mittags kam meine Ärztin und teilte mir mit einen Borderline Tumor auf den Eierstöcken entdeckt zu haben.Borderline bedeute normal grenzwertig ,wobei es da auch verschiedene Arten gibt die sreuen können. 1 Woche später musste ich mich einer Wertheim OP unterziehen,der Borderline hatte schon in den Lymphknoten getreut,am Bauchfell fand man auch invasive Implantate.Für mich zum Glück alles noch in einem FRühstadion.Es konnte alles wegoperiert werden und danach habe ich 6Zyklen Chemo bekommen.September habe ich meine Behandlung beendet. Wie oft mache ich mir Vorwürfe meine Eierstöcke nicht gleich 2003 entfernen zu lassen,dann wäre mir das auch nicht passiert.Ich war damals 44Jahre und habe mich komischerweise irgendwie noch zu jung gefühlt. Es tut mir sehr leid das es Dich nun wieder getroffen hat.Ich wünsche Dir alles Gute und schicke Dir ein großes Kraftpaket. Liebe Grüße Conny:pftroest: |
AW: Warnung!
Hallo Aloe,
Klein-/Groß-/Rechtschreibung ist doch absolut egal! Ich wollte Dir und anderen keine Angst machen. Fühlst Du Dich von Deinen ÄrztInnen gut informiert, gut beraten, gut behandelt? Haben sie auch die Tumormarker gemessen (vor Op/vor Chemo/ danach)? Wenn ja, sind sie jetzt im Normalbereich/noch zu hoch/steigen sie wieder? Sollten sie noch hoch oder wieder gestiegen sein, frage nach, was die ÄrztInnen meinen. Suche Dir eine gute Klinik in der Nähe für eine "second Opinion" (zweite Meinung), das ist Dein Recht!! Und vergiss nicht: Für die "Fachleute" bist Du eine von vielen, für Dich bist Du die einzige! Pass gut auf Dich auf. Liebe Grüße, Elke |
AW: Warnung!
Liebe Elke,
vielen Dank für deinen Beitrag. Ich bin mit 38 an BK erkrankt, hormonabhängig. Da meine Tante 2001 an EK gestorben ist, war für mich sofort klar, dass ich mir meine Eierstöcke hergebe für eine evt. bessere Prognose. Und mir sind die NW so was von egal, wenn ich wirklich ein paar Jahre mehr habe dadurch. Dein Beitrag hat mir bestätigt, dass ich richtig gehandelt habe. Ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen!!!!!!! :pftroest: |
AW: Warnung!
Hallo Elke
Du schreibst ob bei mir der Tumormarker eingesetzt wurde. Nee glaube ich nicht .wurde mir jedenfalls nicht gesagt.:confused: Wie wird sowas gemacht? Habe am 12 Dez. Termin beim Frauenarzt werde auf alle Fälle nachfragen. Bei mir wurde nur Knochensinzigram CT und Herzecho Toraxröntgen und sowas gemacht. Naja ich lass mich überraschen. schönen Tag Aloe:) |
AW: Warnung!
Hallo Elke g./k,
zum einen bin ich total erschüttert von deinem Bericht und zum andren auch sauer auf die Ärzte. Angeblich sind wir doch alle "mündige" Patientinnen, die über alles aufgeklärt werden sollen (haha). Ich wünsche dir ganz viel Kraft und halte ganz doll die Daumen. LG Elli :pftroest::pftroest: |
AW: Warnung!
Hallo,
ich habe zwar kein Mammaca. aber bin auch ein Opfer falscher Behandlung. Bei meinem Pseudomyxoma sind einige Therapiemöglichkeiten bekannt, aber es mangelte in meinem Fall am" Informationsdrang" der behandelnden Ärzte, diese zu empfehlen bezw.mich weiterzuschicken, da sie selbst die Therapie nicht beherrschten. Ich habe Klage auf Behandlungsfehler erhoben. Diese läuft nun schon geraume Zeit, warscheinlich warten alle darauf, das ich vor der Entscheidung sterbe. Den Gefallen werde ich ihnen nicht tun:smiley1: Ich werde den Tag bestimmt erleben, wo mir mein ehemaliger Chef erklären muß, warum er mich aufgegeben hat und zum sterben verurteilte, obwohl es für mich Heilungschancen gab. Wieso gerade ich soviel Glück hatte weiß ich bis heute nicht, aber ich werde dafür kämpfen, das die Kollegen der Medizin sich verantworten müßen wenn sie Schaden anrichten und ihre Patienten vielleicht mit ihrem Leben bezahlen . Ich verurteile bestimmt nicht ALLE Mediziner aber bei meiner 30-jährigen Erfahrung als OP Schwester habe ich auch auf der "anderen " Seite so einiges erlebt. Das richtige Mittelmaß zwischen "G... in Weiß " und Mitmensch, das wäre wünschenswert. Da gibt es noch viel zu tun. Ich wünsche uns allen die kämpfen sich nicht unterkriegen zu lassen. Hört auf eure innere Stimme holt eine zweite Meinung ein. Schaden kann es in keinem Fall. Laßt es euch gut gehen,in Gedanken immer bei euch :):):) Högi |
AW: Warnung!
Hallo Elke,
Du Ärmste, ich wünsch Dir weiterhin, dass Du den Kopf hoch hälst und kämpfst (;o)) Ich habe Deine "Warnung" eben gerade gelesen, und mir gesagt, dass ich echt Happy bin und meinen Kopf durchgesetzt habe, denn 2006 BK Östrogen, Chemo, Bestrahlung, Antihormone....und im März 2007, ein Jahr danach sind meine Eierstöcke förmlich "durchgeknallt", haben die 600er Fache Menge Östrogen produziert, - trotz ANTIHORMON -, da hat mein Bauch mir gesagt "raus damit".....und 2 Wochen später lag ich im OP. Die Bombe habe ich vorher entschärft.... und siehe da, die Eierstöcke und Gebärmutter hatte schon leichte Veränderungen....und alle waren plötzlich der Meinung "ein Glück, dass sie ihren Dickkopf durchgesetzt haben und auf ihr Bauchgefühl gehört haben....." Mensch Du, ich wünsch Dir von Herzen viel Power und alles alles Liebe! Loisl:pftroest: |
AW: Warnung!
liebe chifel, ich würde da schon nochmal nachfragen.
der gentest bringt dir sehr wohl was - eben im hinblick auf erweiterte früherkennung einer möglichen zweiterkrankung. ich hab auch weder geschwister noch kinder - aber es geht doch eher darum, ob und wieviele personen in deiner family an krebs erkrankt sind. liebe grüße suzie |
AW: Warnung!
Na sowas, tatsächlich gelöscht. Sowas ist mir ja noch nie passiert *staun* Also: Sollte ich irgendwen mit meinem Beitrag verunsichert oder verletzt haben, war das ganz sicher nicht gewollt und ich entschuldige mich vorsosrglich dafür.
Also noch mal in der "züchtigen" Form: Ich habe mir die Eierstöcke vier Monate nach der Bestrahlung entfernen lassen (sie hatten nach der Chemo noch nicht wieder angefangen zu arbeiten), weil ich erstens keine Monatsspritze mit all ihren Nebenwirkungen wollte, und weil ich zweitens das Risiko Eierstockkrebs ausschließen wollte. Es hat mich sehr verwundert, dass ich von Gyn und Onkologin nicht vorab schon auf die Möglichkeit hingewiesen wurde. Und auch nicht auf das erhöhte Risiko von Eierstockkrebs. Beides habe ich erst über BK-Foren rausgefunden. Ich bin mit meiner Entscheidung immer noch sehr zufrieden, zumal mir niemand genau erklären konnte, was mit den Östrogenen passiert, die sich nach 5 Jahren AHT u.U. wieder bilden. So, ich hoffe, dass darf jetzt so stehen bleiben :-) |
AW: Warnung!
Ich will ja nicht blöd klingen - tu ich wahrscheinlich aber doch......sollte ich mir bei meinem hormonunabhängigen BK auch Sorgen machen? Hab ein ziemlich großes Myom am Uterus, entdeckt April 2005, zusammen mit meinem BK. Jetzt erst beginnt es allmählich zu schrumpfen.
Ich merke, daß meine Verunsicherung, die dieser Thread bei mir ausgelöst hat, doch sehr damit zu tun hat, daß ich bisher noch nie auf mögliche Zusammenhänge zwischen EK und BK hingewiesen wurde! Alles Liebe, Amba :1luvu: |
AW: Warnung!
@ Ambra: Das ist ein sehr komplexes Thema, und da kann Dir wohl nur ein Arzt etwas Konkretes zu sagen. Einen interessanten Link habe ich gefunden:
http://www.gesundheitpro.de/Eierstoc...B0Q051713.html Danach würde ich eher auf ein erhöhtes Risiko bei hormonabhängigem Brustkrebs tippen. Wenn mein Tumor nicht hormonabhängig gewesen wäre, hätte ich mir die Eierstöcke wohl auch nicht rausnehmen lassen. Da hängt ja sehr viel dran, unter anderem der sofortige und heftige Start der Wechseljahre und ein erhöhtes Osteoporoserisiko. |
AW: Warnung!
@Maphalda
danke für die schnelle Antwort! Zitat von dir: "Da hängt ja sehr viel dran, unter anderem der sofortige und heftige Start der Wechseljahre und ein erhöhtes Osteoporoserisiko." :eek:diese beiden "Geschenke" :augen: haben mit meine Chemo schon besorgt......! Und der Start in die Wechseljahre mit den beiden 1. Chemogaben WAR heftig :eek:! Ich mach mich mal weiter kundig. Alles Liebe, Amba |
AW: Warnung!
Hallo Elke,
es tut mir sehr leid, was du erleben musstest. Ich kann dazu aber nur sagen: Ich hatte im Jahre 2000 einen schwach hormonrezeptor-positiven Befund, T1, G1, N0, M0 und war noch vor den Wechseljahren. Wegen der geringen Aggressivität hat man sich gegen die Entnahme der Eierstöcke entschieden. Ein Jahr später jedoch wurden die Eierstöcke wegen sehr großer Zysten entfernt. Und 6 Jahre später, also im Jahre 2006, bekam ich ohne Eierstöcke, mit Krebs im absoluten Anfangsstadium, Fernmetastasen im Bauchfell. Genau wie du: Peritonealkarzinose. Festgestellt durch eine Laparatomie, Querschnitt über die ganze Bauchdecke, Magen- und Gallenausgang wurden verlegt, weil schon verstopft durch Metas, Gewebeprobe entnommen, Hormonrezeptoren plötzlich stark positiv. Auch bei mir konnte man die Metas nicht entfernen. Da ich vorher noch keine "Hormontherapie" bekommen habe, nehme ich nun seit mehr als 2 Jahren einen Aromatasehemmer, Tumormarker ist wieder normal und mir geht es nicht gut, aber mittelmäßig. Ich wollte nur sagen, dass die Verläufe so verschieden sein können. Auch die plötzlichen Wechseljahresbeschwerden können sehr massiv sein. Ich war ja noch so dumm und habe damals diese Beschwerden durch eine Hormonersatztherapie gelindert in der Annahme, dass die Rezeptoren nicht so hoch sind und mache jetzt auch ein wenig das Mittel dafür verantwortlich. Das Zeug wurde ernsthaft für Frauen mit Brustkrebs propagiert und ich habe es geglaubt. Lieben Gruß und dir alles Gute Karin |
AW: Warnung!
Hallo,
ich habe mit Interesse alle eure Beiträge gelesen und bin zu dem Entschluß gekommen, dass ich auf jeden Fall meine Eierstöcke raushaben will. Ich bin 44 J. und schon mit 37 in die Wecheljahre gekommen. Habe aufgrund des Alters und starker Beschwerden gut 6 Jahre Hormone genommen und vor knapp zwei Jahren aufgehört. Ich hatte noch kurze Zeit etwas pflanzliches genommen und dann nichts mehr und habe seitdem auch keine Wechseljahrsbeschwerden. Da die Hormonrezeptoren höchst positiv sind und noch Her2 +++ dazukommt möchte ich andere Risiken meiden. Meine Fragen sind nun: Wann läßt man diese OP machen? Wäre es sinnvoll auch die Gebärmutter herausnehmen zu lassen, wegen der anschließenden Antihormontherapie? Meine Gyn befürwortet das entfernen der Eierst. aber nicht unbedingt der Gebärmutter wg. OP-Risiken. Liebe Grüße :) Tina |
AW: Warnung!
ihr lieben,
@chifel: tut mir leid, was du schreibst. lebensprognose von 5 wochen ohne chemo das ist echt hart. wünsche dir, dass die chemo die krebszellen vertreibt. @amba: ich habe/hatte hormonunabhängigen BK - meine onkogyn sagte, dass die eierstockentfernung auch hier günstig ist, erstens bei mir (wegen gen-defekt BRCA1) wegen gefahr eierstockkrebs, aber auch senkt sie das risiko eines rückfalles bzw. einer zweiterkrankung (weil dann eben wenig östrogen im körper ist, das grundsätzlich ein wachstumfaktor sei, auch bei hormonunabhängigen tumoren). @jenjen: ja da hast du sicher recht. meine blase ist nicht ganz so fit wie davor. angeblich kommt das aber von er eierstockentfernung. also ich muss öfter aufs klo, und kann den harnstrahl nur mehr sehr schwer willentlich unterberchen (was ich auch nicht muss, aber ein hinweis ist für die blasenmuskulatur) didla: bei mir wurde die gebärmutter mit entfernt. die OP war nicht groß, laparoskopie und die gebärmutter wurde vaginal entfernt. war 5 tage im KH. die OP war bei mir ein jahr nach beendigung der chemo. @alle: mir gehts ohne eierstöcke und gebärmutter gut. bin allerdings schon 50 und wäre wohl sowieso schon in der menopause. liebe grüße euch! suzie |
Warnung!
Aus den gleichen Gründen habe ich auch nur die Eierstöcke, nicht aber die Gebährmutter rausnehmen lassen.
Selbst wenn sich durch die AHT etwas bilden sollte, ist immer noch genug Zeit zum handeln. Ich hab weiter oben schon mal gefragt, aber hier gehörts m.E. auch hin: Nehmt ihr auch ohne Eierstöcke noch weiterhin Tamoxifen oder ähnliches? |
AW: Warnung!
hallo,
ich nehme kein Tamoxifen mehr, sondern Femara, da ich ja postmenopausal bin. |
AW: Warnung!
Femara hat noch heftigere Nebenwirkungen als Tamoxifen, oder?
|
AW: Warnung!
Hallo Maphalda,
wenn mir Femara hilft den Krebs zu besiegen, dann nehme ich die Nebenwirkungen mit Handkuss in Kauf. |
AW: Warnung!
Hallo zusammen,
mit Interesse lese ich eure Erfahrungen.. Ich weiß nicht,ob ich gefährdet bin,aber ich will meine Eierstöcke trotzdem raus haben. Nu hab ich das heute im Krankenhaus erwähnt und was sagen die mir? Ich bin zu jung(33Jahre) und deshalb kontaktieren sie einen Professor in Heidelberg. Verstehe das nicht...im Dezember 2003 hab ich meine erste Chemo bekommen und ab da war meine Periode weg....und ist niiiiiiie wieder gekommen...also können die "verkümmerten Dinger" doch raus...denk* Daniela |
AW: Warnung!
Hallo,
aha..meine Periode ist leider wieder gekommen, trotz 8mal Chemo und ich war schon 40 als ich die Chemo hatte... So musste ich leider mit Femara aufhören und zu Tam wechseln... Aber...Ovarien-OP möchte ich irgendwie doch noch nicht...trotz der eventl. Gefahr... l.G. Kirsten |
AW: Warnung!
Hallo ihr Lieben,
also meine Gyn findet es eine Überlegung Wert die Eierstöcke zu entfernen, weil ich schon 2 Kinder habe, durch Zoladex ohnehin in den Wechseljahren bin und ich mir dann die Spritzen sparen würde, wäre dann halt nie mehr umkehrbar, aber bei stark hormonabhängigen Tumoren ist es ja ohnehin auf Dauer besser möglichst wenig unter Östrogen-Beschuss zu stehen! Und die Menopausen-Probleme muss ich jetzt wohl akzeptieren...:embarasse Tamoxifen blockiert slektiv die Östrogenrezeptoren z.B. an der Brust, wo es ja bei uns Sinn macht, aber z.B. in der Gebärmutter wirkt es wie Östrogen, soll verträglicher sein insbesondere für die Knochen. ABER ich kenne einige, die Tamoxi besser vertragen und andere die z.B. Femara besser vertragen, muss man wahrscheinlich ausprobieren. Aromatasehemmer blockieren generell die Östrogen-Produktion im Körper und Zoladex-Spritzen legen die Eierstöcke lahm. Da Fettgewebe und so auch Östrogene zur Verfügung stellen, muss man auch NACH einer Eierstockentfernung Tamoxi o.ä. nehmen, ABER nur bei hormonpositiven Tumoren und ich denke auch, wenn man zu starke NW hat muss man halt wegen Lebensqualität und so mal nachdenken, ob man damit leben kann oder nicht. Ich fange ja gerade erst an, vor mir liegen diese fiesen 5 Jahre :eek: Ist es sehr schlimm, sich die Eierstöcke entfernen zu lassen?!?!? Habe auch Angst davor, wegen OP und so...:eek::eek::eek: LG Maggy |
AW: Warnung!
Liebe Maggy,
die Eierstöcke entfernen zu lassen, ist eine rasche Sache. Das sind nur zwei kleine Schnitte am Bauch, die bald kaum mehr zu sehen sind. Das einzige Problem ist, dass eine Vollnarkose nötig ist. Ich hatte mir die Eierstöcke 'rausnehmen lassen, da ich ein sogenannter "Tamoxifen-Versager" bin und auf Aromatasehemmer umsteigen wollte. Meine Gyn hatte mir aber von Anfang an die Entfernung der Ovarien empfohlen wegen des erhöhten Risikos von Eierstock-Krebs. Viele Grüße Anke |
AW: Warnung!
Hallo Anke,
wie hast du denn bemerkt, dass du ein 'Tamoxifen-Versager' bist??? Wie lange muss man denn im KH bleiben wegen der OP? Und ich habe gehört, dass man wegen der 'Gasansammlung' hinterher starke Schmerzen hat, stimmt das? Erkundige mich gerade nach 'gaslosen' OP's, aber habe in Berlin nix gefunden :( Ich finde es nur schade, dass die positiven Effekte des Östrogens auf den Körper ja dann für immer und ewig verschwunden sind... Allerdings soll es ja in dem Fall auch so sein, tja...:cry: LG Maggy |
AW: Warnung!
Liebe Maggy,
also, ich bin damals am Sonntagabend ins Krankenhaus, am Montagmorgen war die OP und am Donnerstag durfte ich nach Hause. Die "Gasansammlung" habe ich nicht als schmerzhaft empfunden. Ich bin aber auch eher ein unempfindlicher Typ. Dass ich ein "Tamoxifen-Versager" bin, hat man daraus geschlossen, dass ich nach Chemo, Bestrahlung und AHT mit Zoladex und Tamoxifen innerhalb kürzester Zeit Metastasen bekommen habe. So, jetzt gehe ich aber ins Bett. Ich habe mich leider auf dem Sofa "festgelesen". Viele liebe Grüße Anke |
AW: Warnung!
Ich denke auch drüber nach, ob ich meine Einerstöcke noch haben muß. Bin 43 derzeit Chemo bis Januar, dann AHT(Tam, Zol).
Nun frage ich mich, ob die Eierstöcke nicht auch noch andere, eher n ützliche Hormone produzieren, machen die nicht auch etwas Testosteron? Für mich steht soweiso eine Sterilisierung an, dann könnte das gleich mit geschehen. Wie fühlt es sich so an ohne Eierstöcke, wie ist die Libido, das Allgemeinbefinden? Ärztlicherweise wird die Eierstockentfernung nicht für nötig gehalten. Danke im voraus:1luvu: LG, Anne |
AW: Warnung!
Die OP selber war ein Klacks. Nicht mal eine Stunde war ich im OP, 5 Stunden später konnte ich schon wieder aufstehen. Am ersten Tag habe ich Schmerzmittel bekommen, dann brauchte ich sie nicht mehr. Von dem Gas hab ich üerhaupt nichts gemerkt.
Ein paar Tage vor der OP habe ich noch mal richtig Panik bekommen, weil ich gelesen hatte, das die Eierstöcke auch Testosteron bilden (1/3 der Gesamtmenge). Die Panik war unbegründet. Ich habe drei Wochen später einen Hormonspiegel machen lassen; das Testosteron war im Normalbereich. Außer der Erleichterung, diese "Zeitbombe" los zu sein, merke ich keinen Unterschied. Und ich bin froh, dass ich meinen Körper nicht mit monatlichen Spritzen belasten muss. |
AW: Warnung!
Liebe Maphalda,
warst du da schon in der Menopause oder noch nicht? Tja weiß nicht, ob ich das Testosteron wirklich brauche...;) Meine Haare fangen gerade an zu wachsen, lauter kleine Stoppeln, ABER mit Geheimratsecken, liegt das am Testosteron?!?! :D:D:D Dann lieber weg damit *hihi* LG Maggy :prost: |
AW: Warnung!
Liebe Maphalda,
meine Zeitbombe zündete nach der Eierstockentfernung erst nach ca. 2 Monaten; ich war noch vor den Wechseljahren. Wie lange ist deine OP her? LG Karin |
AW: Warnung!
Hallo Karin,
wie kann denn sowas passieren? Hatte sich der Krebs schon gebildet, bevor die Eierstöcke entfernt wurden? Oder hattest Du Verwachsungen? Wie lang nach der Chemo hast Du die rausnehmen lassen? Ich hab auch noch nicht gewechselt. Die OP war vor 3 Monaten, die letzte Chemo im Jan. Der Oberarzt, der sie rausgenommen hat, hat mir versichert, dass sie völlig unauffällig aussahen und komplett gelöst und entfernt werden konnten. Diese "Reste" lagen mir nämlich schwer im Magen. |
AW: Warnung!
Ich meinte, ich hatte erst 2 Monate nach der Eierstockentfernung die vollen Hitzewallungen und Schlafstörungen. Ich hatte ein Jahr vorher die BK-Diagnose und die Eierstöcke wurden fälschlicherweise entfernt, weil die großen Zysten als Tumor verkannt wurden. Die OP war sicherlich trotzdem sinnvoll, nur bei mir ohne Erfolg. Ich bekam 6 Jahre nach Erstdiagnose Metastasen. Für nichts gibt es eine Garantie.
LG Karin |
AW: Warnung!
Hallo Elke..
Danke für deinen sehr hilfreichen Beitrag! Habe mit meiner Mama darüber gesprochen..sie ist der Meinung, falls sie auch Gebär -oder Eierstockkrebs bekommen sollte, lässt sie alles rausoperieren..jetzt noch nicht.. Wenn ich über 60 wäre und auch BK gehabt hätte, würde ich nicht warten..d.h. ich würde sofort alles entfernen lassen. Meine Meinung. Wegen der Frauenbewebung, ich kenne folgenden Link: http://bfriends.brigitte.de/foren/fr...es-lebens.html http://femica.twoday.net/ |
AW: Warnung!
Achso, jetzt hab ichs verstanden, danke. Nein, eine Garantie hat man nicht, auch nicht nach sechs Jahren. Aber die hat niemand. Kein Mensch kann sagen, ob er in sechs Jahren noch gesund ist. Wenn mans genau nimmt, kann wahrscheinlich nicht mal irgendwer von sich mit Sicherheit sagen, ob er im Moment krebsfrei ist oder nicht. Ich hab mich jedenfalls topfit gefühlt, als ich den Knoten gefunden habe. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich längst erkrankt bin.
|
AW: Warnung!
Hallo,
jetzt muß ich doch bei den vielen Diskusionen über Eierstockentfernung und Hormonbehandlung auch nochmal nachfragen. Bin total verunsichert. Habe letzte Woche meine letzte Chemo bekommen und gestern einen Termin im Brustzentrum wegen der weiteren Behandlung gehabt. Ich habe nach der Entfernung der Eierstöcke gefragt und mir wurde durchaus auch dazu geraten. Nach der Frage welche Medikamente ich mir danach ersparen würde (soll Tamoxifen und Zoladex bekommen) hieß es, ich müßte dann gar nichts mehr nehmen?????. Wenn ich hier die Einträge richtig verstehe, müßte ich aber noch etwas nehmen, oder? (Mein Tumor wurde im Juli operativ entfernt und ist Hormonabhängig gewesen) Vielen Dank schonmal für Infos und LG Andrea |
AW: Warnung!
Hallo Andrea,
ich bin 2006 an BK erkrankt, hormonpositiv, keine Genmutation, keine Metas. Ich hatte nach der brusterhaltenden Op nur eine Bestrahlung mit Brachytherapie. Da ich noch vor der Menopause war, bakam ich Zoladex + Tamoxifen. Nach 1 Jahr bekam ich eine Thrombose und musste Tamoxifen absetzen. Dann 1 Jahr Zoladex + Aromatasehemmer. Habe auf Anraten der Ärzte Zoladex dann nach 2 Jahren abgesetzt und wieder die Tage bekommen ( mit immerhin 50 :mad: ). Daraufhin habe ich mir nach einem guten Ergebnis der Knochendichtemessung die Eierstöcke entfernen lassen. Normalerweise wäre Standard weitere 3 Jahre Tamoxifen ( bzw 5 weitere Jahre) zu nehmen. Da ich wegen der Thrombose Tamoxifen abgelehnt habe, nehme ich jetzt Aromasin. Ich fühle mich ohne Eierstöcke jetzt einfach sicherer, da dieses hormonelle Auf und Ab in den letzten Jahren ganz schön geschlaucht hat. Aber "etz is a Ruh !". Wie ich es verstanden habe, kommt es auf die Höhe deiner Hormonwerte an, ob du brusterhaltend oder nicht operiert wurdest, deinen Menopause - Status u.s.w. Das ist ja bei fast jeder Frau anders. Frag einfach deinen Ärzten Löcher in den Bauch, lass sie ihre Therapievorschläge begründen, hole dir andere Meinungen ein.Zertifizierte Brustzentren sind da immer eine gute Wahl, da auf dem neuesten Stand. Es geht schließlich um die Therapie der nächsten Jahre. Liebe Grüße Birgit |
AW: Warnung!
Hallo Andrea,
mir ist noch was eingefallen. Ich habe hier irgendwo schon gelesen, dass nach einer Ablatio + Eierstockentfernung nichts mehr eingenommen werden musste. Tamoxifen verhindert ja das "Andocken" des Österogens an das entsprechende Brustgewebe, und wenn das Gewebe entfernt wurde, kann somit auch auf Tam verzichtet werden. Ist das bei dir vielleicht der Fall? Wie haben die Ärzte ihren Therapievorschlag begründet? LG Birgit |
AW: Warnung!
Hallo Birgit,
vielen Dank für Deine Antwort. Ja, die Ärztin hat das mit dem "Andocken" begründet, allerdings bin ich Brusterhaltend operiert worden. Bin 38 und jetzt durch die Chemo erstmal in der Menopause. östrogenrezeptor 1, progesteronrezeptor 9 / HER-2 nach FISH TEst ohne Amplifikation des HER-2/neu-Gens. Hatte gestern in dem zertifizierten Brustzentrum gefragt wo ich meine Chemo bekommen habe, wollte am Montag noch meine behandelnde Frauenärztin fragen. (Kommt ursprünglich auch aus einem Brustzentrum, bevor sie die Praxis übernommen hat) DA kommen gerade noch weitere Fragen für meine Ärztin auf meinen großen Zettel. :D LG Andrea |
AW: Warnung!
Hallo Elke ,
es tut mir sehr Leid für Dich ,das Du so ein Martyrium durchmachen musstest. ich wünsche Dir trotzdem gute Besserung und ich finde es toll das Du so offen von deinen Erfahrungen berichtest. Ich stelle mir diese Frage mittlerweile auch schon 1/2 Jahr und habe bisher von keinem Arzt eine hilfreiche Aussage bekommen. Dein Beitrag macht mich sehr nachdenklich und ich werde es jetzt nochmal überdenken. Nehme seit 3 Jahren Tamoxifen. LG Kessy |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:31 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.