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Chemo mit Topotecan
Liebe EK-Kolleginnen,
jetzt habe ich mich entschlossen, doch wieder ein neues Thema aufzumachen. Ich habe meine erste Woche mit Topotecan hinter mir. Es war ärger als erwartet, hoffentlich wirkt die Chemo auch dort so "arg", wo sie es soll! Zu meiner eigentlichen Frage muss ich kurz erklären, dass ich krankenhausmäßig in einer etwas unglücklichen Situation bin: Die eigentliche Behandlung bzw. die Entscheidung, wie es in "kritischen" Situationen weitergehen soll, möchte ich in die Hände von Dr. Harter in Wiesbaden legen, auch wenn er sich nicht eben um die Ecke von mir befindet. Die Chemo, eben jetzt Topotecan, lasse ich mir in "meinem" Krankenhaus "um die Ecke" geben, wo ich auch ursprünglich behandelt wurde. Dieses Krankenhaus hat zwar ein ausgezeichnetes Brustzentrum, aber mit EK läuft man dort, wie so oft, am Rande mit. Eine der Ärztinnen dort erwähnte, dass mehrere Patientinnen sich bei EK vor allem in der Rezidivsituation an einer größeren Klinik behandeln lassen und dann mit einem sogenannten Chemo-Schema (ich glaube, so nennt man das) wieder zurückkommen. Ihr waren Wiesbaden und du Bois sofort ein Begriff und sie hat mich auch darin bestärkt, mich dort behandeln zu lassen, was ich sehr positiv empfand. Leider kann ich mich aber nicht wegen jeder kleinen Zwischenfrage nach Wiesbaden wenden - das ist der grosse Nachteil an dieser Situation. Ich muss sozusagen einen 220 km-Spagat zwischen diesen zwei Krankenhäusern machen! :eek: Aber jetzt komme ich langsam zu meiner Frage: man kennt sich in "meinem" Krankenhaus mit Topotecan so gut wie nicht aus. Ich bekomme es, wie gesagt, von Mo-Fr alle drei Wochen, das ist wohl das z. Zt. gängige Schema, so hat es auch Dr.Harter empfohlen. Gedacht ist, nach drei Zyklen nach dem TM zu schauen und ggf. ein CT zu machen. IST DIES DER KORREKTE ZEITRAUM BEI TOPOTECAN? Diejenigen, die diese Chemo schon hatten: lief es bei Euch auch so? Und ist es richtig, dass Topotecan über sechs Zyklen hinaus gegeben werden kann? Ich meine, so etwas gelesen zu haben. Noch etwas: Nachdem ich jetzt so viel über steigende und fallende TM gelesen haben, möchte ich noch anhängen, dass mein TM leider ziemlich gestiegen ist. Die vorhergehende Caelyx-Chemo war Ende Sept. beendet, TM bei 233, dann jetzt am 12. Januar bei 413. Da bei mir "nur" die LK befallen waren, wollte ich jetzt kein weiteres CT - was hätte man darauf gesehen? Dass die LK größer geworden sind, mehr nicht. Ein bisschen irritiert mich die teilweise heftige Diskussion um CT, Sono usw. Ich habe manchmal den Eindruck, wie wenn man beim geringsten Ansteigen des TM sofort zur Bildgebung schreiten müsste. Aber ich denke, wenn die Situation einigermassen klar ist, muss das doch nicht sein, oder? Jede Bildgebung ausser MRT, wenn ich richtig unterrichtet bin, ist auch eine zusätzliche Strahlenbelastung. Und wenn eine Operation, wie bei mir z. Zt., sowieso nicht zur Diskussion steht, kann man doch auch zunächst, trotz gestiegener TM, auf eine Bildgebung verzichten und abwarten, wie die Chemo anschlägt, oder? Wie seht ihr das? :confused: :confused: Jetzt ist es doch wieder ziemlich lang geworden! Viele Grüße, Monika Ich nehme diese Frage zurück, es gibt dazu ausreichend Informationen über Google, ich war zu vorschnell!! |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Monika,
ich bekam 6 Zyklen Topotecan plus Carboplatin. Allerdings bekam ich Topotecan an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Nach dem 3. Zyklus wurde ein CT gemacht. Der TM wurde bei jedem Zyklus bestimmt. Topotecan kann länger als die üblichen 6 Zyklen gegeben werden. Mein Arzt meinte, das würde man nur machen (ist den Krankenkassen wohl sonst auch nicht zu vermitteln) wenn noch Resttumore da wären und/oder der TM über der Toleranz ist. Da ich an einer Studie teilnehme, wird bei mir in 4 Wochen noch einmal ein CT gemacht. |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Monika,
also ich habe auch Toptotecan bekommen zusammen mit einer anderen Chemo, ich vergessen wie die heisst......:-) Aber ich habe Topo. auch Mo-Fr bekommen alle 3 Wochen. LG Anja |
AW: Chemo mit Topotecan
Meine Mutter hat Topotecan auch Mo-Fr im geplanten 3-Wochen-Rhythmus bekommen, musste aber abbrechen, weil ihre Blutwerte dermassen schlecht waren, dass es nicht mehr zu verantworten war. Das ging ihr allerdings auch schon bei Cisplatin/Taxol so, daher wurde dann eine zeitlang nur noch Gemzar Mono gegeben, bis das nichts mehr half. Man muss dazu aber sagen, dass die Behandlung bei ihr von Anfang an nur palliativ ausgerichtet war. Topotecan hat man dann noch mal versucht, um das Tumorwachstum etwas zu verlangsamen, hat sie aber wie gesagt ueberhaupt nicht vertragen.
Langer Rede kurzer Sinn: So wie Du das bekommst ist es Standard. |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo allerseits,
herzlichen Dank für Eure Antworten, die haben mich denn doch beruhigt. Christine, ich habe mich wegen meines TM nicht deutlich ausgedrückt, stelle ich jetzt fest. Der Anstieg war im Zeitraum (3 Monate) zwischen Ende der letzen und Beginn der jetzigen (Topotecan)Chemo, hat also mit der Chemo als solcher nichts zu tun. Er wurde, bzw. das Blut, genau drei Tage vor der ersten Gabe genommen. Der nächste TM plus CT wird Mitte März bestimmt, vor Beginn der 4. Chemo, also in zwei Monaten. Ich stelle gerade fest, dass das ja garnicht mehr so lange dauert und ich doch erst mal bis dahin abwarten kann. Hätte mir das vorher anschauen sollen, bevor ich gleich in die Tasten gegriffen habe! Sorry, Christine, dass ich Dich jetzt zum zigsten-Mal und trotz meiner Konsultation aller angegeben Link-Adressen von Dir und anderen nochmals frage bzw. sichergehen möchte, dass doch ein PET/CT nur bei unklarem Befund angebracht ist, oder? Ich wills mal, auf meine Situation bezogen, so ausdrücken: bei mir sind, auf dem letzten CT Mitte Oktober eindeutig sichtbar, die LK befallen/vergrößert, aber Organe nicht, jedenfalls nicht sichtbar. Aber selbst wenn evtl. Leber, Lunge usw... winzigste Metastasen hätten, die auf dem CT noch nicht zu sehen waren, würde das an der Chemotherapie ja nichts ändern. D. h., das Topotecan würde ja auch dort wirken. Erst wenn der TM Mitte März nicht runtergeht (was ich einfach nicht glauben kann), muss man neu überlegen. Würdest Du das auch so sehen, wo ich jetzt den Sachverhalt richtiggestellt haben? Christine, könntest Du gelegentlich nochmals etwas zum TM bei EK sagen bzw. schreiben. Ich meine, Du hättest mal irgendwo erwähnt, dass der EK-TM besonders sensibel ist, hüpft und fällt (das ist jetzt meine Formulierung). Wenn also ein TM von 200 auf 400 steigt, muss das nicht unbedingt heissen, dass auch die Rezidive sich verdoppelt haben, oder? Es ist, glaube ich, einfach ein Hinweis, dass die Zellen aktiv sind, hab ich das richtig verstanden? Andererseits, wenn Krebszellen aktiv sind, bedeutet das ja zwangsläufig, dass sie sich vermehren? Also, jetzt verwirre ich mich noch selber... :(:( Vielen Dank im voraus, ;) Monika |
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Liebe Monika,
ich werde auch nach der Empfehlung von Dr. Harter in meinem hiesigen KH mit Topotecan 5x wöchentlich im 3-Wochen-Abstand behandelt. Ich wohne auch ca. 170 km von Wiesbaden entfernt, aber von Zeit zu Zeit telefoniere ich dorthin. Ist nicht ganz so einfach, aber ich fühle mich einfach nur dort richtig "sicher". Ich drücke die Daumen, dass alles gut verläuft bei Dir! Liebe Grüße von Katja |
AW: Chemo mit Topotecan
Liebe Christine,
vielen Dank für Deine Antwort, das beruhigt mich jetzt vollends. Liebe Katja, Deine Antwort beruhigt mich genauso vollends, dass Du in der gleichen Situation bist wie ich, und es geht, wenn auch, wie Du schreibst,manchmal mit Schwierigkeiten! Ich bin jetzt so erleichtert, dass ich doch noch mal den PC angeworfen und Deine und Christines Antwort gelesen habe. Ich hatte nämlich heut Termin bei der Frauenärztin und habe ihr das erklärt, dass ich von Dr. Harter in Wiesbaden und nicht dem von ihr favorisierten KH behandelt werden möchte. Den ganzen Nachmittag haben mich jetzt Zweifel geplagt, hab ich mich richtig entschieden? Jetzt weiss ich, ICH HAB MICH RICHTIG ENTSCHIEDEN! Vielen Dank für Deine Information!!! Viele Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Liebe Monika,
ich erhalte ebenfalls Topocetan in der Tumorbiologie Freiburg. Bin hier gut aufgehoben. Habe ebenfalls befallene Lymphknoten und weitere Metas. Mein Tumormarker ist gefallen, ich hoffe er fällt weiter. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Alles Liebe Heiderose |
AW: Chemo mit Topotecan
Liebe Heiderose,
danke für Deine positive Antwort, die mir seelisch gut tut! Ich "knabbere" immer noch am gestrigen Besuch bei meiner Gyn, die nicht so sonderlich positiv eingestellt ist. Ich vertraue auch darauf, dass das Topotecan seine Wirkung tut, und auch einen relativ hohen TM wie bei mir z.Zt., herunterbringt. Viele erleichterte Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Monika,
hast Du den Dr. Hartel schon mal über eine OP-Möglichkeit oder Bestrahlungsmöglichkeit Deiner befallenen Lymphknoten befragt? Falls nein, tu das mal. Mich würde seine Antwort intressieren. Alles Liebe Heiderose |
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Liebe Heiderose,
ich habe heute morgen in Wiesbaden angerufen und bei Dr. Harter einen Termin für Anfang März ausgemacht, dann werde ich ihn einiges fragen, u.a. auch was Du meintest. Mir sind befallene LK und Rezidive bereits im April 2008 an der Uniklinik Tübingen herausgenommen worden. Es war eine sehr große OP, u. a. auch deshalb, weil sich die LK direkt neben der Schlagader befanden. Damals sagte die Ärztin nach der OP, halb im Scherz, man hätte alles entfernen können, nun wäre ich wieder wie neu, wie vor der Erkrankung. Das "neu" hat nicht lange gehalten, weil nun eben wieder LK befallen sind und ich glaube nicht, dass man diese große OP so oft wiederholen kann. Aber auf jeden Fall werde ich das Dr. Harter trotzdem fragen und dann berichten. Jetzt vertraue ich darauf, dass das Topotecan bei mir auch so gut wirkt wie bei Dir! In der Topotecan-Woche ist mit mir nichts anzufangen, ich bin vor allem völlig schlapp und müde. Übelkeit geht so, aber unglaublich schlapp. Und meine Körpertemperatur sinkt (wie bei allen bisherigen Chemos), das Minimum war mal 35,6° C, kennst Du das auch? Alles, alles Gute weiterhin wünscht Dir Monika |
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Liebe Kolleginnen,
nun habe ich nochmals Fragen zu dieser Chemo: Letzte Woche bei der Blutbildkontrolle waren meine Leukos bei 2,0, heute, genau eine Woche später bei 2,5. Die zuständige Schwester in der Chemo sagte mir jedoch, wenn sie nicht noch weiter steigen, muss die nächste Chemo, die kommende Woche an der Reihe wäre, verschoben werden. Da war ich geschwind so perplex, dass ich nicht einmal gefragt habe, wie hoch sie denn mindestens sein müssen. Meine Fragen: Wisst Ihr noch, wie hoch bei Euch der Leuko-"Mindestwert" war, um Topotecan zu erhalten? War 2,5 bei Euch akzeptabel? Wird das evtl. von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich gehandhabt? Mir ist nichts bekannt, womit man die Leuko-Bildung positiv beeinflussen könnte, aber ich stelle die Frage trotzdem mal, ob es irgendetwas diesbezüglich gibt. Und sei es, dass man jeden Tag Brokkoli essen soll oder ähnliches. Denn ich denke mir, dass bei jeder Chemo, also auch bei Topotecan, das vorgegebene Schema, also in dem Fall 1 Woche Chemo, 2 Wochen Pause, das Optimale ist. D.h, wenn zwischen den Chemos 3 Wochen liegen, ist das insgesamt schon nicht mehr so gut, oder? Die Wirkung ist sicherlich auf zwei Wochen ausgelegt, und dann sollte der nächste Chemo"schub" kommen. Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass Topotecan u.a. gerade die Leukos sehr beeinflusst. Ich hatte bei allen anderen Chemos nie so niedrige Werte. Ich fühle mich jedoch vollkommen wohl und kräftig. Wurde bei Euch die Chemo dann auch um eine komplette Woche verschoben oder nur um eventuell 1-2 Tage, bis der Leuko-Wert ok war? Das würde mich insofern interessieren, als es dann an der Organisation des Krankenhauses liegt, notfalls auch an einem Samstag oder Sonntag die Chemo zu verabreichen. Ich muss gestehen, dass ich mir mit diesen Fragen schon ein bisschen albern vorkomme, vor allem hätte ich das ja auch direkt vor Ort fragen können. Aber in den Krankenhäusern herrscht ja ständiger Zeitdruck und die Antworten, die man hier im Forum bekommt, sind einfach vielseitiger und genauso kompetent bzw. oft noch viel umfassender als direkt von ärztlicher Seite. Wie gesagt, meine eigentliche Sorge bei dieser Geschichte ist die, dass der Chemo-Rhythmus durch das Verschieben ungünstig beeinflusst wird. Außerdem ist dies erst die erste Chemo, wenn es da schon kritisch aussieht?! Schon mal danke im Voraus, viele Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Steffel,
Christine (:winke:) hat Dir mal wieder den allerbesten Rat gegeben. Neupogen ist inzwischen etabliert - es ist geradezu ein Wunder, wie gut die Leukos darunter steigen. Allerdings ist es auch sehr teuer, weshalb man es nicht wie Wasser verteilt - aber auch Kassenpatienten bekommen dies bei entsprechender Indikation. Bei Leukos von 2 wäre es durchaus indiziert - Infektgefahr droht!!! Frag mal nach Deinen Neutrophilen, die sollten auf gar keinen Fall unter 500 sein (dann sind zwingend weitere maßnahmen erforderlich), besser nicht unter 1000 sein. Wenn der genaue Zeitplan bei Topotecan eingehalten werden sollte, würde ich nicht scheuen, Neupogen zu geben (wird über die Vene gespritzt). Alle Patienten, die ich mit Neupogen-Behandlung kenne, haben das Medikament gut vertragen. Liebe Grüße, Sun.;) |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo und guten Tag liebe Steffel,
meine Leukos fallen auch nach Topocetan in den Keller, erholen sich aber auch wieder, wenn ich genug trinke und genug an die frische Luft gehe. Zur Not gibt es die Möglichkeit, Medikamente die die Leukosbildung anregen, zu spritzen.Spreche deine Ärzte darauf an. Grüsse Heiderose |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo liebe Mädels,
ich hatte heute nachmittag schon die Antwort getippt und dann durch eine falsche Taste alles wieder gelöscht. Vielen Dank für Eure Infos, die haben mir wieder einen enormen positiven Schub gegeben. Jetzt steht für mich fest, dass ich die Chemo auf jeden Fall am Montag nach Plan bekommen werde! Wenn Du, Christine, mit 0,8 Leukos überlebt hast, werde ich es auch mit 2 oder 2,5! Auch Eure Infos bezüglich Neupogen sind sehr interessant, das werde ich bei Bedarf erwähnen. Am liebsten würde ich Eure Antworten kopieren und mit ins KH nehmen. Ich habe nach dem Lesen den KID in Heidelberg angerufen, sie konnte keine spezielle Leuko-Untergrenze bei Topotecan finden, konnte mir aber sagen, dass es generell erst bei weniger als 1000 Leukos wirklich riskant wird. Auch die Info von Sun bezüglich der Neutrophilen, da werde ich noch fragen. Während der Chemo wird immer nur ein kleines Blutbild gemacht, und während der ganzen Topotecan-Woche wurde nicht ein einziges Mal das Blutbild bestimmt. Das werde ich auch noch ansprechen, ob das nicht sinnvoll wäre. Heiderose, ich trinke zum Glück generell sehr viel und versuche jetzt, noch mehr an die frische Luft zu kommen zum Abhärten. Könntest Du gelegentlich mal Bescheid geben, wie bei Dir mit dem Blutbild verfahren wird? Wird es während Topotecan täglich bestimmt, ein großes oder kleines Blutbild? Mein KH bezieht seine Infos von der Tumorbiologie in Freiburg, daher wäre das interessant zu wissen. Wisst Ihr, als ich schrieb, dass Eure Antworten meistens umfassender sind als von ärztlicher Seite, war das schlichtweg untertrieben. Sie sind es immer!! Außerdem seid Ihr ja auch eine ärztliche Seite, direkt, indirekt, in-indirekt, wie auch immer... :rolleyes: Vielleicht sollte ich als Erklärung noch hinzufügen, dass ich das Gefühl habe, dass Topotecan die letzte starke Sekundär-Chemo ist bei EK (wenn Caelyx bereits an der Reihe war). Wenn auch Topotecan mal verbraucht ist, hm, gibt es nicht mehr so arg viel Auswahl. Deshalb ist es mir so wichtig, dass diese Chemo optimal verabreicht wird. Deshalb auch meine detaillierten Fragen. Viele herzliche Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Liebe Steffel,
oft wird "nur" ein kleines Blutbild gemacht, das einem einen sehr guten Überblick über die Blutzellen gibt. Beim großen Blutbild = Differentialblutbild werden die Leukos in Subgruppen aufgeschlüsselt, u.a. werden da die Neutrophilen gezählt. I.d.R. ist da ein maschinelles Blutbild ausreichend, was schnell geht und preiswert ist. Ein manuelles Blutbild ist aufwändiger und teurer, da sitzt die MTA oder der Laborarzt vorm Mikroskop und sieht sich die Zellen genau an und zählt sie selbst durch. Dies ist aber eigentlich nur bei spezielleren (hämtologischen bzw. onkologischen) Fragestellungen erforderlich. Bei Dir ist aus meiner Sicht ein maschinelles BB ausreichend - und: das ist wie gesagt schnell und unkompliziert verfügbar. :D Liebe Grüße und einen guten "Leuko-Schub" wünscht Dir Sun.;) |
AW: Chemo mit Topotecan
Vielen Dank, Sun, nun habe ich wieder ein Stück dazugelernt! :);)
Viele Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo liebe Steffel!
2004 bekam ich auch Topotecan im gleichen Rhythmus wie du. Bei mir wurde sogar täglich ein großes Blutbild (maschinell) gemacht. Bei schlechten Werten habe ich auch Spritzen mit nach Hause bekommen. Durfte mich dann selber spritzen, ist aber nicht sehr schlimm. LG Siby |
AW: Chemo mit Topotecan
Liebe Mitstreiterinnen,
das ist jetzt mein dritter Beitrag heute, dann reichts aber auch. Ich habe jetzt die zweite Topotecan-Woche hinter mir, die Leukos stiegen auf 3,0 und es gab insofern keine Probleme. Aber ich will jetzt bloss mal loswerden, dass dies für mich eine Horror-Chemo ist. Noch nichtmal die Taxol/Carboplatin-Mischung hatte mir so viel ausgemacht!:angry::angry: Es ist einmal die Tatsache, jeden Tag von Mo-Fr ins Krankenhaus fahren zu müssen, zu wissen, dass es einem danach von Tag zu Tag schlechter geht. Der Montag geht noch so, danach nehmen Übelkeit, Schlappheit, Kopfschmerzen, angegriffene Schleimhäute und Verstopfung immer mehr zu. Mich macht das alles so richtig mürbe, dieser ganze Mix aus Nebenwirkungen. So dermassen schlapp (ich gucke noch nichtmal in den KK rein, stelle den PC überhaupt nicht an), das hab ich noch bei keiner Chemo erlebt!:eek::eek::eek: Auch stelle ich fest, dass die zweite Chemo noch mehr zugesetzt hat als die erste. Hoffentlich geht das nicht noch so weiter! Ging oder geht es Euch auch so mit Topotecan? Ich habe bis jetzt alle Chemos gut "weggesteckt", aber das Topotecan macht mir zu schaffen, es graut mir ein wenig vor der nächsten Chemo-Woche. Ich nehme Navoban als Begleitmedikation. Das hilft schon in punkto Übelkeit, aber klar, es kann nicht alles beseitigen. Das war jetzt bloss ein kleiner Gefühlsausbruch, ich musste das mal loswerden. Wenn jemand antwortet, es geht ihr auch so, bin ich schon beruhigt und denke, dann hältst du es auch weiter durch!! Naja, auch ohne Antwort halte ich es weiter durch, es bleibt einem ja nichts anderes übrig.:rolleyes::rolleyes: Viele Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Monika (sorry, ich kann nicht Steffel schreiben, da muss ich lachen, ein Bekannter von uns heißt Steffel;)!
Ich habe vor 4 Jahren auch eine Chemo mit Topotecan bekommen, zusammen mit Cisplatin, und da ich ziemlich weit weg von der Klinik wohne (150 km) musste ich sogar die 5 Tage am Stück im KH bleiben, der Horror. Ich wurde übrigens in Frankfurt Höchst bei Prof. Möbus behandelt, ein guter Freund von Prof. du Bois. Ich hatte die gleichen Nebenwirkungen wie Du, aber was mir am meisten zu schaffen gemacht hat war die Verstopfung. Habe auch gerade wieder eine Chemo hinter mir (6 Zyklen Carboplatin/Caelyx) und mir wegen der Übelkeit Emend verschreiben lassen, da schwör ich drauf, das begünstigt nämlich nicht noch zusätzlich die Verstopfung wie z.B. Zofran. Was auch ganz gut hilft ist Motillium Suspension. Vielleicht lässt Du Dir das mal verschreiben. Aber ich kann Dich auch gleich beruhigen, die Chemos wurden nicht immer "noch schlimmer". Was Deine andere Frage wegen der Kontrolle und der TM betrifft, warum lässt Du nicht ein MRT machen, da ist keine Strahlenbelastung? Alleine auf die Tumormarker kann ich mich nicht verlassen. 2005 war mein TM im Normbereich von 7 auf 15 gestiegen und ich hatte ein ausgeprägtes Rezidiv, dass vornehmlich über die Lymphbahnen metastasiert hatte. Vor meiner jetzigen Chemo stieg der TM auf einmal vom Normbereich erst auf 80, dann auf 160 und erst als er über 200 war hat man im MRT erst eine Metastase am Darm gesehen. Meiner Meinung nach (ist aber wirklich nur meine Meinung und keinesfalls wissenschaftlich bewiesen) kommt es bei der Höhe des TM wohl auch darauf an, welche Art von Metastase es ist und wieviel der CA12-5 Eiweißsubstanz die dann abgibt. Will heißen, ein Lymphknoten ist ja quasi abgekapselt und kann daher nicht soviel Eiweißsubstanz abgeben wie z.B. eine "offene" Metastase!?! Wie viele Chemos mit Topotecan sind den geplant? Liebe Grüße Tatjana |
AW: Chemo mit Topotecan
Liebe Tatjana,
kurz vorweg: Steffel hat mit meinem Nachnamen zu tun und war ein früherer Spitzname. Mit Monika und einer Zahl dahinter wollte ich mich nicht anmelden. Lustig, dass Du einen richtigen Steffel kennst! Danke für Deine ausführlichen Infos. Eine andere Betroffene hier musste auch während der Topotecan-Woche im KH bleiben. Ja, das ist noch eine Steigerung! Zukünftig sage ich mir: denk dran, Du kannst nach Topotecan wenigstens nach Hause fahren! Emend wurde zu Beginn der Chemo erwähnt, macht ja aber insofern keinen Sinn, als es nur auf einen Tag ausgelegt ist: die Hauptdosis am Tag der Chemo selbst, die zwei anderen, schwächeren Tabletten in der Packung für die zwei Tage danach, wenn ich mich recht erinnere. Da Topo aber über 5 Tage geht, passt das nicht. Oder gibt es Emend noch in anderer Form? Von dem anderen Mittel, das Du erwähnt hast, habe ich noch garnichts gehört, da werde ich mich mal schlau machen. Ja, zu gegebener Zeit werde ich ansprechen, statt CT ein MRT zu machen. Jetzt bin ich zum Glück ausreichend darüber informiert. Bin allerdings auch ein wenig von meinem KH enttäuscht, dass man mir das nicht von dortiger Seite aus mal vorgeschlagen hat. Vielleicht wegen des Geldes, ich glaube, ein MRT ist viel teurer als ein CT. Sehr, sehr interessant auch Deine Theorie zum TM. :rolleyes::rolleyes: Die hört sich sehr nachvollziehbar an. Ich hab Ende März einen Termin bei Dr. Harter und werde ihn wegen des TMs auch noch fragen, mal sehen, was er dazu sagt. Werde mal Deine Idee bei ihm anklingen lassen - natürlich ohne Namensnennung. Alles in allem bin ich jetzt erst mal beruhigt, meine Hauptfragen sind alle geklärt. Wenn ich lese, dass Deine Topotecan-Chemo bereits 4 Jahre zurückliegt, dann ist Topotecan vielleicht doch noch nicht der "letzte Versuch", so wie lila! Und dass es bei Dir mit den Nebenwirkungen nicht ständig schlimmer wurde. Geplant sind bei mir erst mal 6 Chemos, der TM wird nach der 3. bzw.vor der 4. Chemo bestimmt. Aber ich habe gehört, dass Topotecan durchaus auch länger gegeben werden kann. Also, erst mal abwarten. Wie lange hatte bei Dir die Topotecan-Wirkung angehalten? Bzw., stehst Du in dem Thread, wie heisst er nochmal, Erfahrungsberichte/Krankengeschichte drin? Dann könnte ich dort nachlesen. Ich hab so das Gefühl, dass Topotecan, neben Caelyx, das letzte große Bollwerk der Second-line Chemos (so sagt man wohl dazu?) ist. Wenn auch die Topo-Wirkung verpufft ist, gibts nicht mehr arg viel. Aber das ist schon wieder ein Thema für sich! Ich hoffe zum Abschluss, dass Deine letzte Chemo hundertprozentig gewirkt hat! Dir und den vielen anderen alles Gute weiterhin, Monika |
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Hallo liebe Steffel!
Wie du ja schon gelesen hast, habe ich auch schon Thopotecan "konsumieren" dürfen. Ich hatte genau die gleichen Probleme wie du und Tigemon. Sie hat ja schon Emend angesprochen, ich glaube das gibt es auch noch in anderer Dosierung, jedenfalls hat das die eine Schwester angedeutet. Aber du kannst auch zusätzlich noch MCP nehmen, das hilft dann gleich noch ein wenig gegen die Verstopfung. Aber wegen Emend unbedingt nachfragen, mir hat man es damals nicht angeboten :angry:. GLG Siby |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Siby,
danke für Deine Antwort! Dann werde ich nächstes Mal ansprechen, ob es Emend auch in anderer Form gibt. Mit der Verstopfung geht es bei mir so, es könnte schlimmer sein. Aber man weiss ja nie, wie sich das im Laufe der Chemos entwickelt. Viele Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Monika!
Also erst einmal zu Emend. Habe gegoogelt und rausgefunden, dass es wohl auch eine Packung mit 5x 80 mg Kapseln gibt. Das wäre dann doch ideal für Deine Chemo. Wegen MRT und CT. Also ich glaube fast, das ist von Arzt zu Arzt oder von KH zu KH unterschiedlich. Als ich noch in Frankfurt in Behandlung war, wurde bei mir immer CT gemacht. Von der Möglichkeit eines MRT wusste ich da gar nichts. Nun bin ich in Heidelberg in Behandlung und da wurde von Anfang an MRT gemacht. Ist bei denen halt so, dieser Arzt sieht halt auf einem MRT mehr als auf einem CT. Meine Chemo mit Topotecan ist in der Tat 5 Jahre her und wurde bei mir eigentlich fast als Firstline Therapie gemacht. Nach Diagnose und erster OP bekam ich die Standartchemo mit Carboplatin/Taxol. Während dieser Chemo wuchs bei mir aber eine Hautmetastase (an der Stelle, wo die Drainage von der OP lag) und da hat man mir im Anschluss an die 6 Zyklen Carbo/Taxol gleich 4 Zyklen Cisplatin/Topotecan draufgesetzt. Zumindest hatte es mir 2 Jahre Ruhe gebracht, bis ich dann ein ausgedehntes Rezidiv bekam (vornehmlich Lymphknotenbefall), mit TM im Normbereich, lediglich von 7 auf 15 gestiegen. Meine Krankheitsgeschichte kannst Du unter dem Thread " 5 Jahre geschafft " nachlesen, aus der ich in genau 4 Wochen " 6 Jahre geschafft " machen kann:-) Ich schubs das Thema mal für Dich nach oben. Liebe Grüße Tatjana |
AW: Chemo mit Topotecan
Liebe Tatjana,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort und dass Du Dir auch noch die Mühe gemacht hast, wegen Emend zu googeln. Das brauche ich nun nicht mehr zu tun, hatte es vor. Für die nächste Chemo habe ich jetzt zwar schon eine Packung Navoban, aber dann für die übernächste werde ich auf jeden Fall das Emend ansprechen - 5 x 80 mg. Super!! Gleich aber auch einen ganz dicken, herzlichen Glückwunsch:1luvu::1luvu: zu Deinen 6 Jahren in läppischen vier Wochen! Naja, da werde ich jetzt fast etwas wehmütig, freue mich aber total für Dich mit! Bist Du in Heidelberg in diesem speziellen "Krebskrankenhaus", jetzt fällt mir doch gerade garnicht der richtige Name ein. Allerdings geht es bei Dir ja "nur" noch um Nachsorge, da wirst Du nicht so viel dazu sagen können. Egal, jetzt lese ich mir mal Deine Geschichte durch. Nochmals ein dickes Dankeschön fürs Googeln, viele Grüße, Monika :):) |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo allerseits,
ich melde mich wieder mit diesem Thema im Zusammenhang mit der Übelkeit, unter der ich bei dieser Chemo besonders leide. Tatjana hatte ja herausgefunden, dass es Emend auch als 5er-Packung gibt, wäre daher ganz geeignet für die Topotecan-Woche. Nun habe ich aber im Google gelesen, dass Emend speziell für platinhaltige Chemos entwickelt worden ist, wozu Topotecan ja nicht zählt. Andererseits bekommen bei uns im Krankenhaus auch die BK-Patientinnen Emend, und die haben ja in der Regel auch keine platinhaltige Chemos - soweit ich weiss. Also kann Emend vielleicht doch für alle Chemos genommen werden? Nun möchte ich ganz direkt fragen, was Ihr denn als sogenanntes Antiemetikum (ich glaube, das ist der medizinisch korrekte Ausdruck?!) bekommen habt. Habt Ihr z. B. Emend über eine ganze Woche bekommen und ging es Euch einigermaßen gut damit? Ich bekomme Navoban und es geht so. MCP-Tropfen haben mir nicht geholfen, musste mich trotzdem übergeben. Ich habe auch Vomex in Reserve, jedoch noch nicht ausprobiert, glaube aber, dass es schwächer ist als Navoban, da frei verkäuflich. Mir ist schon klar, dass es nichts gibt, was einen eine Chemo so überstehen lässt, als wäre garnichts. Aber die von Tag zu Tag stärker werdende Übelkeit über eine ganze Woche macht mir sehr zu schaffen. Inzwischen merke ich auch, dass generell mein Appetit schrumpft, auch in den zwei Wochen zwischen den Chemos. Habe aber noch genug Polster um mich rum. Noch was ganz anderes: Habt Ihr auch die Erfahrung gemacht, dass die Chemo sich negativ auf das Gedächtnis, die Konzentration auswirkt? Ich habe manchmal derartige Aussetzer und Lücken, dass ich mir schon wie eine demente Person vorkomme. Das beunruhigt mich aber nicht so sehr wie die Übelkeit. Viele Grüße von Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo liebe Steffel!
Da ich ja auch schon Topothecan bekommen habe kann ich nur allzu gut mitfühlen. Frag doch mal im BK-Forum wegen der platinhaltigen Chemo nach. Es würde jedenfalls erklären warum man mir damals kein Emend gegeben hat. Hast du schon mal die Ärzte gefragt. Als ich Emend bekommen habe hatte ich eine Chemo mit Carboplatin. Versuche doch mal zu den Antimetika die du erhälst MCP zu nehmen. Mir hats geholfen, denn selbst Emend konnte bei mir die Übelkeit nicht ganz verhindern. Lies, oder frag, aber erst nach ob es sich vertägt. Es gibt aber auch noch Kevatril und Zofran, die haben einen anderen Wrkstoff eventuell hilft ein anderer Wrkstoff (gibt noch Viele) bei dir besser. Ich wünsche dir, das die Übelkeit verschwindet und natürlich auch sonst nur das Beste. :engel: LG Siby Ach ja, eine "Chemobirne" hatte ich auch, ich denke das kennen fast Alle.;) Die wird auch wieder besser, nur ein wenig Geduld muß man haben. :winke: |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo liebe Steffel,
ich habe während meiner Chemo mit Carboplatin/Taxol auch sehr stark unter Übelkeit und Erbrechen gelitten. Hab direkt vor der Infusion Kevatril gespritzt bekommen. Da diese Dosis aber nicht wirklich wirkte, habe ich zusätzlich Granisetron (Kevatril) in Tabletten für 3-4 Tage nach der Chemo genommen. Darunter hat sich das Erbrechen verabschiedet und die Übelkeit war wenigstens einigermaßen erträglich. Kevatril wird nach meinem Kenntnisstand nicht nur für platinhaltige Chemos verwendet, sondern ist generell für zytostatische Behandlungen geeignet. Was du bezüglich der Vergesslichkeit schreibst: das kann ich voll bestätigen. Ich hatte auch so eine "Chemobirne", wie siby schreibt. Alles Gute für Dich, und baldige Linderung auf ein Maß der Erträglichkeit (denn ich glaube, so ganz kriegt man diese Übelkeit während der Chemo-Tage nicht weg):mad: Birgit:winke: |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo alle zusammen,
vielen Dank für Eure schnellen Antworten und die guten Wünsche. Christine, Fortecortin bekomme ich bei dieser Chemo garnicht. Möchte es auch nach Möglichkeit vermeiden, da Cortison von den Nebenwirkungen her ja nicht so toll ist (Gewichtszunahme, nicht gut für die Venen). Du erwähnst auch Tavor - ist das nicht ein, wie sagt man, Neuroleptika?! Oder verwechsle ich das mit einem ähnlichklingenden Mittel? Gerade geht es mir so gut, dass ich mir garnicht vorstellen kann, dass es mir wieder so übel werden kann. Ich warte mal ab, wie sich die nächste Chemowoche entwickelt und werde, je nachdem, das eine oder andere, was Ihr vorgeschlagen habt, mal ansprechen. Viele liebe Grüße, Monika |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo Monika,
in "meiner" Klinik erhielten alle Patientinnen Zofran und bei Bedarf zusätzlich noch MCP Tropfen gegen die Übelkeit. Bei den meisten hat's auch geholfen, allerdings hatte man dann gegen Verstopfung anzukämpfen. Das mit dem Chemohirn hab ich auch erlebt. Einmal stand ich in der Küche mit Toastbrot, Schinken, Käse und Ananas und wußte nicht mehr in welcher Reihenfolge ein Hawaii-Toast belegt wird:o War schon nahe dran im Kochbuch nachzuschlagen, als es mir dann doch wieder einfiel. Das legt sich alles wieder, keine Angst! Alles Gute für Dich. LG Lizzy |
AW: Chemo mit Topotecan
Hi Monika,
ich möchte mich hier Christines Meinung anschließen und dir das mit dem Cortison erklären. In der Regel wird zur Chemo Fortecortin, ein Dexamethason, verabreicht. Bei mir, die Chemo war immer Freitags, waren je 20 mg für Donnerstag Abend und Freitag zum Frühstück, verordnet worden. Darüber hinaus erhielt ich 8 mg per Infusion vor Start der Chemo. Ausgeleitet wurde das Ganze mit 8 mg per os am Freitag Abend und 4 mg per os am Samstag Abend. (Auf diese beiden Gaben habe ich allerdings von vornherein verzichtet.) Dexamethason ist eins der kurzwirksamen Corticoide, d.h. es wird vom Körper schnell wieder abgebaut. (Wartezeit Milch 4 Tage, Wartezeit für essbares Gewebe 10 Tage.) Als Nebenwirkung lagert es Wasser im Gewebe ein und steigert den Appetit und das Durstgefühl. Zusätzlich versetzt es einen in eine gewisse euphorische Stimmung, was einen die Chemo deutlich besser ertragen lässt. Ich glaube nicht, dass du von dieser kurzen Applikation zunimmst, sondern eher, dass du deine Chemo besser verträgst. Und 2 Tage lang gute Laune haben, ist ja auch nicht zu verachten. Liebe Grüße flipaldis |
AW: Chemo mit Topotecan
Hallo,
ich bin neu hier und habe durch zufall bei google diesen thread gefunden. undzwar hatte ich ein high-grade sindelzelliges RMS. ich wurde letztes jahr auch soweit behandelt, dass man nach der op behauptet hat das nix mehr zu finden sei und ich als geheilt gelte. Noch zu erwähnen wäre das ich damals 19 war und in der uni leipzig behandelt wurde/werde. Stoffe: Adriamycin, Actino D, Ifosfamid und Vinchristin Therapien: Chemo + gleichzeitige Bestrahlung + spätere OP es hatte bei mir immer etwas im mrt und pet geleuchtet (das nie gewachsen ist) und man nahm an dass dies eine narbe sei die durch chemo und bestrahlung hervorgerufen wurde. letztendlich kam man doch auf die idee einer PE. in der PE wurde das gleiche wie vorher gefunden, also ein high-grade spindelzelliges RMS. ich bekomme jetzt eine 2nd line therapie mit carboplatin und topotecan. nun ist die erste chemo vergangen. ich bin heute bei dem 15 tag und seit 5 tagen im zelltal. ich bekomme täglich seit tag 7 "Neupogen 300" , aber irgendwie steigen meine leukos nicht an sondern sind von gestern 0,5 auf 0,4 gefallen. Nebenwirkungen: keine während und nach der chemo jetzt meine frage: ist das normal das meine werte nicht hochgehen wollen? liegt das an einer überdosis neupogen? ich hab an tag 8, leukos von 9,9 gehabt!!! kennt ihr vlt ein hausmittel? rote beete, schwarzer johannisbeersaft oder ähnliches das ich endlich wieder hochkomme mit den werten :confused: liebe grüße martin |
AW: Chemo mit Topotecan
oh, danke für den hinweis. hab wie gesagt nur gegoogelt und da das gefunden ;-).
ehm bei mir war er im rechten unterkiefer, und das neue teil was immer geleuchtet hat ist im rechten oberkiefer, aber relativ klein. ich werde dann mal den text kopieren und ins richtige forum stellen liebe grüße martin |
AW: Chemo mit Topotecan
hallo ihr lieben,
bin wieder mal in "heikler" sache im forum unterwegs. meine tante kriegt seit januar ja eine second-line-chemo, weekly-topocetan. der tumormarker liegt bei 150 im moment, mit was darf man rechnen bei ende der chemo, diese wird bis mai gehen............ lg tina |
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hallo christine,
ich hoffe alles ok bei dir UND deinem mann! meine pflegemama kriegt bereits seit 7. jänner dieses jahres topocetan, einmal wöchentlich, immer mittwochs. und die chemo wird bis ende mai gehen lt. ärzten. sind dass dann über 20 zyklen oder versteh ich da was falsch, ich dachte chemo 1 mal wöchentlich bedeutet ein zyklus......?? lg tina |
AW: Chemo mit Topotecan
hallo nochmals an alle,
christine, was bedeutet es wenn der marker nicht deutlich nach unten zeigt, wird die chemo dann gewechselt oder was macht man dann in so einem fall?? lg tina |
AW: Chemo mit Topotecan
hallo nochmal
der primar hat heute zu meiner pflegemutter gesagt dass die tumore trotz second-line-chemo mit topocetan leider grösser geworden sind. sie hat ja am bauchfell und am darm rezidive bekommen, ganz kleine metas. seit 7 jänner hat sie die chemo bekommen, wöchentlich immer am mittwoch. heute hätte sie wieder kriegen sollen, der primar sucht nach einer anderen lösung, topocetan hilft ihr in dem fall nicht. bis sie wissen was machen haben sie die chemo abgebrochen. vor der chemo lag der marker bei ca. 70, jetzt liegt er bei 150...... welche chemo könnte man noch machen, die allererste damals war carboplatin und taxol. ich hoffe wir müssen nicht aufgeben. wir hatten alle hoffnung dieser welt in topocetan gesetzt, und jetzt!?!? wir wissen echt nicht wie weiter............ ihr allgemeinzustand ist eigentlich sehr gut, aber nach der heutigen nachricht ist sie natürlich sehr durcheinander, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.... lg tina |
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Hallo Tina,
leider kann ich dir nicht weiter helfen, aber ich weiß eines: Ihr dürft nicht die Hoffnung aufgeben, es gibt bestimmt noch einen Weg. so viele Geschichten hier zeigen das. Ich schicke auf jeden Fall dir und einer Mutter ganz viele gute Gedanken und drücke die Daumen ganz fest. Ina |
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Hallo liebe Tina!
Ihr habt das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht da gibt es noch viele Möglichkeiten Caelyx, Gemcitabine................. Bitte, bitte nicht unterkriegen lassen. Alles Gute für deine Mama und dich. :engel: LG Siby |
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Hallo ich nochmal.
Hab mal ein bissel rumgesucht und gelesen, das die Ersterkrankung deiner Mama ja 2007 war. Warum wurde dann eigentlich nicht wieder die Chemo Taxol/Carbo genommen? Es war doch kein Frührezidiv, oder habe ich mich da vertan? Falls sie Probleme mit Taxol Hatte Carbo/Gemcitabine war für mich verträglicher (für mich ;)) und die Haare blieben auch. LG Siby |
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