![]() |
AML-Diagnose mit 26
Hallo Leute nachdem heute im Krankenhaus endlich mein Internetanschluß aktiviert wurde habe ich mich schon ein wenig durch dieses Forum durchgelesen.
Die schockierende Nachricht für mich kam letzte Woche Freitag. Alles fing mit leichten aber sehr schmerzhaften Schwellungen an meinen Fußgelenken an. Sie kamen und verschwanden wieder wie sie gekommen waren. Als sie dann aber häufiger kamen und die Schwellungen gewandert sind (Fußgelenk, danach Kniegelenk, dann Schienbein und zu guter letzt noch am Oberschenkel) beschloss ich zum Arzt zu gehen. Ich bin teilweise in meiner Wohnung wie ein 90-jähriger rumgelaufen weil ich mich vor Schmerzen in den Füßen kaum bewegen konnte. Der Arzt verschrieb mir Diclofenac zur Behandlung von Gelenkentzündungen, bemerkte aber auch dass man doch mal ein Blutbild machen solle. Die Arzthelferin gab mir dann einen Termin (2 1/2 Wochen nach der Diagnose :twak:) zur Blutabnahme. Am gleichen Abend rief mich mein Hausarzt noch an und erzählte mir schockiert dass mein Blutbild "grottenschlecht" sei. Am nächsten Tag kam ich dann ins KH, ein sehr gutes hier im Umkreis und es wurde die AML festgestellt. BOOOOOOOOOOOMMMMMMMMMMMMMM!!! Macht es in deinem Kopf. Blutkrebs mit 26 Jahren. Es hat mich erwischt. Es schießen einem soviele Gedanken durch den Kopf dass man eigentlich drei statt einen bräuchte. Die Ehefrau bricht nebeneinem in Tränen aus, man kann seine eigenen kaum selber zurückhalten und alles was einem der Arzt in diesem Moment erzählt erreicht gefühlt nicht mal mehr die Ohrmuschel. Die nächsten tage werden alle notwenigen Voruntersuchungen durchgeführt inkl. jeder Menge Antibiotika-Infusionen. Körperlich geht es mir wieder einwandfrei und ich muss echt sagen, ich denke ich habe es auch psychisch ganz gut weggesteckt. ODER????? Diese Frage stellt sich mir selber sofort als ich diesen Satz zu Ende geschrieben habe. Die letzten Tage aus Sicht meiner Psyche. Freitag: Der absolute Schock, an viel mehr kann ich mich nicht erinnern. Jede Menge Tränen und Angstzustände machen sich breit. Samstag: Die Augen gehen auf und BOOOOOOOOMMMMMMMMMM da ist die realität wieder. Du liegst immernoch in diesem sterilen Zimmer und merkst wie schnell dir die Tränen wieder über die Wangen laufen. So schnell als wollten sie dir entfliehen. Nach einer Weile geht es mir ein wenig besser und schon kommen die ersten Telefonanrufe von Familienangehörigen. Und die liebevolle Ehefrau steht auch schon wieder in meinem Zimmer und spendet mir Trost. Man versucht sich aufzubauen, sagt sich 1000 mal das wir das schaffen. Sonntag: Morgens das gleiche Spiel wie am Samstag, aber heute hat sich schon Familienbesuch angekündigt und mir wird viel Trost zugesprochen. Es erstaunt mich selber wie gut mir das tut und wie wichtig dass für mich in diesen Tagen ist. Montag: Der erste Morgen ohne Tränen. Es geht mir psychisch wirklich gut, ich kann auch schon wieder Witze reissen. Es kommt nochmal Familienbesuch und man redet viel. Man redet sich die ganzen Frust und diese Angst von der Seele. Und ich fühle mich gut. Dienstag: Keiner weiß warum aber herber psychischer Rückschlag direkt nach dem Aufwachen. Die nacht war alles andere als erholsam und und mir kullern wieder ein paar tränen über die wangen. Zu allem Überfluss kommt die Ärztin direkt vor dem Frühstück zu mir und meint dass meine Hämas ordentlich abgesunken wären und ich heute schon Bluttransfusionen brauchen würde. Tut einer angeschlagenen Psyche natürlich nicht gut so eine Nachricht und das noch direkt vor dem Frühstück welches auch unangerührt seinen Weg in die Küche zurückfindet. Es wird dann noch der Katheter gelegt und los geht es mit den Transfusionen. Mittwoch: Wow, ok meiner Psyche geht es wieder ein wenig besser. Ich merke dass ich die Buttransfusionen ohne Nebenwirkungen überstanden habe. Ich fühle mich fitter und dann...... der Besuch der Ärztin! "Wir haben festellen können dass es sich bei Ihnen nicht um die aggressivere Art der Leukämie (diesem FLT3-Gen glaube ich) handelt. Mir fällt schon einmal ein Stein vom Herzen. Angeblich sei bei dieser aggressiven Art die Rückfallquote deutlich höher. Doch nun geht morgen die chemo los und ich weiß gar nicht ob ich in den letzten tagen viel an Angst nur verdrängt habe oder ob ich psychisch wirklich so stark bin wie ich mich den Großteil bis jetzt gefühlt habe. Ich weiß nur dass ich etwas bammel vor morgen früh, besser gesagt heute früh (in 6 Stunden) und ich hoffe das alles klatt geht. So lege mich jetzt ins bett und werde noch ein wenig schlafen. Werde morgen auf jeden Fall wieder hier reinschauen und hoffe dass sich schon ein paar gemeldet haben. P.S.: Ich weiß dass war jetzt ein wenig viel aber ich musste mir das alles mal von der Seele schreiben. Noch ne Frage: Laut Internet sehen die Heilungschancen selbst heute noch nicht so rosig aus. Weiß von euch jemand was genaueres? Hat jemand ne Statisitk zur Hand? Oder sollte man sich solche Statistiken am besten gar nicht ansehen? Grüßle aus dem Schwabenländle |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo und guten Morgen,
mittlerweile läuft wahrscheinlich die Chemo und das Beste, was du tun kannst, ist nicht darüber nachzudenken, dass irgendwelches Gift in deinen Körper läuft sondern ein Medikament, dass dich gesund machen wird. Leider kenne ich mich mit AML nicht so wahnsinnig gut aus, es gibt da auch verschiedenen Untertypen mit sehr unterschiedlichen Prognosen. Die Erstaussage der Ärztin zur Diagnose, klingt doch schon mal nicht schlecht. Bei meinem Mann wurde Ende 2007 eine PH+ALL diagnostiziert und da ich das Gefühl habe, dass ich nach einem sehr anstrengenden Jahr jetzt langsam zum Verarbeiten des Ganzen komme, ist mir die Diagnosesituation und das Erstgespräch mit den Ärzten noch sehr nahe und ich kann deinen Schock und deine Ängste sehr gut nachfühlen (die deiner Frau noch viel besser). Dass dich deine Familie so gut unterstützt ist toll und sehr wichtig, in den meisten Kliniken gibt es auch die Möglichkeit einer Betreuung durch einen Psychoonkologen. Du bist noch jung und hast auch deshalb sicher sehr gute Chancen, das Ganze gut zu überstehen. Mein Mann ist genau 20 Jahre älter, es geht ihm ganz gut und er fängt am Montag wieder zu arbeiten an. Wo wirst du denn behandelt und weißt du schon, ob Chemos reichen oder du transplantiert werden sollst? Lass dich durch Infos im Internet nicht verrückt machen, sei guten Mutes, du wirst das schaffen. Ich sende dir und deiner Familie viel Kraft und Mut Gruß Bettina |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also die chemo läuft noch nicht aber das wird sich jetzt nur noch um Minuten handeln. Medikamente gegen Übelkeit habe ich schon bekommen. Das Frühstück hat mir heute nochmal richtig gut geschmeckt.
Der Untertyp der AML ist noch nicht ermittelt worden, wird aber in den nächsten Tagen ans Tageslicht kommen. Danke für deine Antwort, es tut einfach gut Zuspruch zu lesen. |
AW: AML-Diagnose mit 26
Guten Morgen ich kenne mich mit Aml auch nicht so aus, da mein Sohn ( 8Jahre alt ) ALL hat. Ich kann die Ambivalenz deiner Gefühle und die Ängste aller Beteiligten gut verstehen.
Es ist am Anfang ein großer Schock für alle und der Start mit Chemo ist vielleicht auch nicht ganz einfach. Ich kann nur von uns sagen, dass es mit der Zeit besser geworden ist. Man kann sich mit allem arrangieren. Meinem Sohn ging es bis jetzt immer recht gut. Trotdem habe ich gute und schlechte Tage, weil meine Gedanken mich manchmal verrückt machen. So wird es dir bestimmt auch ergehen aber das ist doch normal. Ich wünsche dir und deiner Familie, dass du gut durch die bevorstehende Therapie kommst . Sei herzlich gegrüßt Tanja:D |
AW: AML-Diagnose mit 26
Guten Morgen
Schön, dass du den Weg in das Forum gefunden hast. Auch wenn es natürlich ein sch... Anlass ist :mad: Mir persönlich hilft dieses Forum seit 2,5 Jahren!!! :o Mein Freund ist im Jan07 mit 25 Jahren an ALL Hochrisiko erkrankt. Daher kenne ich mich leider auch nicht so gut mit AML aus...aber es ist doch sehr vieles gleich! Zuerst einmal möchte ich dir sagen, dass es meiner Meinung nach rein gar nichts bringt sich mit Statistiken und Prozenzahlen rum zu schlagen. Mich haben diese Zahlen am Anfang so fertig gemacht. :twak: Zudem ist habe ich eine Weile gebraucht um zu realisieren, dass Leute eher negative Erfahrungen als positive ins Internet schreiben...wenn es einem gut geht hat man ja keinen Grund zum klagen...! Die Überlebenschace bei meinem Freund lag ohne Transplatation bei 2%, mit bei 50-80 %...ZAHLEN...da würde am am liebsten ko...! So die Realität...er ist nun knapp 2 Jahre transplantiert, geht schon seit einem Jahr wieder arbeiten und bis auf ein paar kleine Wehwehchen hier und da ist ihm nichts mehr von dieser schrecklichen Krankheit anzumerken. :prost: Das war natürlich nicht immer so...die Therapie ist sehr hart! Es hört sich komisch an, aber man wächst da irgendwie rein...man findet sich auch mit den schlechten Zeiten ab! Bei uns waren es insgesamt 21 Wochen Krankenhaus mit mehreren Chemoblöcken / Bestrahlungen und Transplantation...in einem Krankenhaus das 90 km entfert war...! Aber wir haben es geschafft! Aber wie du siehst, bin ich trotzdem noch fast täglich im Forum, weil es einen doch nicht mehr los lässt...und weil man hier so viele liebe Leute kennen gelernt hat! Mein Freund hat sich nie mit Statistiken, Arztberichten, Foren oder irgendetwas anderem beschäftigt. Er hat sich die die Zettel mit den Nebenwirkungen ect. duch gelesen...er wollte sich nicht damit beschäftigen und hat es irgendie verdrängt. Er sagte immer, ich muss es so oder so machen, da gibt es nichts zu überlegen... Du wirst noch sehr viele psychische Hochs und Tiefs erleben. Sehr wichtig ist eine starke Frau, Famile und Freunde die hinter einem stehen und einen auffangen! Und das scheinst du ja zu haben. Ein kleiner Tipp vorab...achte auch ein bisschen auf deine Frau. Wir tuen immer unheimlich stark um den Partner nicht noch mehr zu belasten, aber glaub mir...wir haben auch sehr große Angst! Ich wünsche dir alles, alles Gute und hoffe dass du die erste Chemo ohne große Nebenwirkungen meisterst!!! Liebe Grüße Corinna |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also danke nochmal für eure Zusprüche. Ich liege im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart welches eigentlich einen ziemlich guten Ruf hat.
Corinna du schreibst mir ich solle auf meine Frau acht geben. Ist mir schon irgendwie klar und ich weiß auch dass sie die starke spielt um mich zu schonen. Ab und zu ist es schon schwer und ich weiß in manchen situationen nicht wie ich mit ihr umgehen soll. Da rutscht einem manchmal ein blöder spruch raus den man nicht so meint aber man ist nervlich so dermaßen angespannt dass man eigentlich alles nur falsch machen kann. P.S.: Die chemo läuft nun seit ein paar Minuten und ich gewöhne mich schon daran. Und mein kleines Fahrrad bekomme ich heute wahrscheinlich auch noch. Dann kann ich mich ein wenig bewegen und was für mein Herz-Kreislauf-System machen. Ich freue mich jetzt schon über weitere Antworten. Grüßle aus Stuttgart |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo,
sind echt blöde Umstände, unter denen man sich hier kennengelernt, aber ich denke es wird dir helfen, hier Hilfe, Zuspruch und Erfahrungsberichte anderer zu finden! Mir hat es im letzten Jahr viel geholfen und tut es natürlich auch heute noch. Ich weiß nur zu gut wie es dir geht! Ich habe die Diagnose AML vor knapp 1,5 Jahren im Alter von 23 Jahren erhalten und es hat mir damals völlig den Boden unter den Füßen weggezogen! In vielen deiner Gefühlsbeschreibungen habe ich mich echt wiedergefunden! Die Unterstützung der Familie ist in unserer Situation echt mehr Wert als man glaubt. Ich bin meinen Lieben unsagbar dankbar, dass sie für mich da waren. ich war auch oft genug unfair, hab Sachen gesagt, die mir später leid getan haben, aber man kann das einfach nicht steuern und ich glaube auch deine Lieben werden Verständnis dafür entwickeln und lernen, dich zu verstehen! An Statistiken und Prozentzahlen würde ich mich an deiner Stelle auch nicht zu sehr festhalten. Bei mir z.B. hieß es ich hätte auch mit SZT eine Überlebenschance von 5% und ich würde (Zitat eines Arztes!!!! :twak:) "schon an den Mauern zum Friedhof stehen"! Und nix ist. Kämpfen lohnt sich und man sollte sich von solchen blöden Zahlen nicht entmutigen lassen! Ich hab gerade so viele Gedanken im Kopf, weil ich dir so viel erzählen möchte, um dir Mut zu machen und weil ich doch in der gleichen Situation bin/ war wie du, dass ich jetzt gar nicht weiß, was ich noch alles schreiben soll! Frag ruhig, wenn dir was einfällt und ich werde versuchen dir zu helfen!!!! Ich denke wir alle werden versuchen dir in nächster Zeit hier mit Rat und Tat zur Seite zu stehen! Hoffentlich verträgst du die Chemo gut!? Lieben Gruß und bis ganz bald! Christin |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also ich hätte da gleich mal ein paar Fragen:
Bist du geheilt? Welchen Risikotyp hattest du? Heißt welche Therapien hast du alle benötigt? Mit oder ohne Transplantation? Oder Eigenknochenmarktransfusionen? Wie erging es dir während der chemo? Hattest du Infekte? Hast auch ein wenig sport gemacht? |
AW: AML-Diagnose mit 26
Ich denke mal ihr werdet beide versuchen eure Ängste dem anderen nicht so merken zu lassen um ihn zu schonen. Das gilt auch für den Rest der Familie.
Und jeder macht es anders und reagiert auch dementsprechend.Es ist im Moment so und da macht keiner was falsch wie ich finde. Dafür ist alles noch so frisch. Mit der Zeit kann man besser damit umgehen und darüber sprechen. Versucht es beide erstmal zu akzeptieren wie der andere im Moment drauf ist. Ich weiß es ist schwer. Mir erging es nicht anders. Hoffe die Chemo zeigt kaum Nebenwirkung. Tanja |
AW: AML-Diagnose mit 26
Im RBK bist du auf jeden Fall in guten Händen. Mein Mann lag im letzten Jahr viele Monate auf Station 4c und fühlte sich sehr gut betreut.
Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, eine Physiotherapeutin anzufordern und die Psychoonkologin dort ist auch sehr nett. Ich drücke die Daumen, dass alles gut läuft. Gruß Bettina |
AW: AML-Diagnose mit 26
4c ist auch meine Station. Sind echt super hier die Menschen. Auch mit der Psychologin habe ich schon gesprochen. Die ist auch echt super.
So war vorher bei dem Ultraschall des Herzens und dort ist alles bestens. Nur vorher beim duschen kam das erste Anzeichen der Leukämie zum Vorschein, das Nasenbluten. Aber hat gott sei dank schnell wieder aufgehört und ich mache mir deswegen keine weiteren Sorgen. War ja klar dass irgendwas kommen musste. Ist nur krass wenn du das erste mal in den Spiegel schaust und die Krankheit siehst die sich bisher nur heimtückisch in deinem Körper versteckt hat. |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also ich hatte nie Nasenbluten während der gesamten Zeit der Behandlung bis heute hin. Nichtmal als die Blutwerte völlig im Keller waren... :shy: Wer weiß, dafür hatte ich ja genug anderen Mist.
Nun zu deinen Fragen: - Ob ich geheilt bin, kann mir von meinen Ärzten keiner sagen. Wenn nach 5 Jahren kein Rezidiv nachweisbar ist, spricht man wohl davon, dass dieser Krebs besiegt ist, hat man mir gesagt. Also hab ich noch ein paar Jahre Wartezeit vor mir. :undecided - Welchen Risikotyp ich hab weiß ich ehrlich gesagt nicht, denn von sowas war in meiner Klinik nie direkt die Rede. Ich hab eine refragmentäre akute myeolische Leukämie und da sind die Prognosen wohl immer recht schlecht. Denke das bedeutet wohl, dass ich einen eher hohen Risikofaktor habe. - ich hatte eine Vorchemo und 3 Chemotherapien, von denen die 3. keinerlei Wirkung mehr gezeigt hat. Deshalb bekam ich sehr schnell die Hochdosischemo und wenige Tage später die Stammzellen meiner Schwester. Meine Schwester passt glücklicherweise zu 100%, was eine lange Suche nach einem Spender oder so unnötig gemacht hatte. Selbst spenden konnte ich nicht, da der Krebs schon zu weit fortgeschritten und mein eigenes Knochenmark wohl zu stark geschädigt war. - während den Chemos ging es mir mal so mal so. Aber wenn ich dir einen Tipp geben darf: wenn sie dir Medikamente anbieten, z.b. gegen Übelkeit usw. solltest du sie auch nehmen und nicht versuchen stark zu sein und das ohne zu schaffen, denn du bist nicht da um den Helden zu spielen und du brauchst jeden Funken Kraft in den nächsten Monaten! Deshalb nehm die Hilfe ruhig an und erleichter dir das ganze so gut es geht! Ich hab Tage gehabt da ging es mir blendend und an anderen war es sehr schlimm. - ich hatte allerdings auch während der Behandlungsphase allerhand andere Nebenérscheinungen, wie z.B. eine sehr seltene Pilzinfektion, welche dann noch ihre eigenen Nebenwirkungen mit sich gebracht haben, von daher kann ich nicht genau sagen, was genau von der Chemo kam. - Nein, Sport durfte ich gar nicht machen, war ich ehrlich gesagt auch viel zu schwach für. Physiotherapie hab ich gemacht, wenn es meine Kräfte zugelassen haben. Wird dir Sport erlaubt? Hoffe ich konnte den ersten Schwung an Fragen beantworten? Wenn du noch mehr hast, immer her damit! Ich versuch sie zu beantworten! :) Lieben Gruß Christin |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo Chef,
ich wünsche Dir das die Behandlung den größt möglichen Erfolg erziehlt. Schön das Du das Forum gefunden hast .... hier kann man sich wirklich gut austauschen. Ich wollte noch etwas zum Thema Sport schreiben ... Mein Schwiepa sollte auch während der Chemo auf das Rad...natürlich nur gemäßigt Radfahren... sie sagten .... stärkt die Muskeln ... und beugt einer Lungenentzündung vor .... sobald er aber nicht so gut drauf war... haben es die Ärzte auch sofort verboten ... Also keine Rennen fahren!!! |
AW: AML-Diagnose mit 26
Ja ich werde es auf jeden Fall nicht übertreiben. So nun ist der erste Tag der Chemo vorbei und ich muss sagen dass ich es ganz gut überstanden habe. Was mir heute echt ein wenig Probleme macht sind diese Darmkrämpfe aber sie sagen dass muss ich so erstmal aushalten. Naja ansonsten habe ich keinerlei Beschwerden und auch die Niere arbeitet noch einwandfrei.
Das mit dem Sport werde ich heute aufgrund der Krämpfe sein lassen. Aber um die Frage zu beantworten: Ja Sport ist erlaubt aber es ist mir komplett frei gestellt wie und wann ich das mache. Und ich denke am Ende jeder Chemophase werden einem die Ärzte davon bestimmt abraten oder es einem gar nicht erst erlauben. |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hi,
ich möchte Dir ein paar Mut-Mach-Grüße da lassen. :) Bei mir ist die Diagnose AML jetzt gute drei Jahre her und es geht mir heute wieder sehr, sehr gut. So eine Diagnose haut einen wirklich aus den Latschen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber der erste Schritt ist gemacht, Du hast den Kampf aufgenommen. Auch wenn's schwerfällt - mir hats geholfen, die Chemo als "Verbündeten" anzusehen, als Helfer gegen die vielen kleinen, aus der Bahn geratenen Zellen. So lange Bewegung (Radfahren) Dir gut tut, ist sie aus medizinischer Sicht sehr willkommen, allerdings werden die Ärzte es Dir erstmal verbieten, wenn Du nach dem Chemozyklus in die Aplasiephase (Zelltief) kommst. Frag doch ergänzend nach Physiotherapie, irgendeine Art von Mobilisierung kann man immer machen... Liebe Grüße und alles Gute Lisa |
AW: AML-Diagnose mit 26
Ja das mit dem Ende des Chemozyklus denke ich auch. Weiß noch gar nicht wie ich mich darauf einstellen soll?! Was mache ich da? Verkriche ich mich unter der Bettdecke oder bleibe ich den ganzen tag im Bett? Soll ich viel schlafen? Keine Ahnung wie ich mich in der Phase verhalten soll.
Naja es freut mich sehr für dich dass es dir heute wieder sehr gut geht. Das ist das schönste was einem passieren kann. Hattest du nur 3 Chemozyklen? Mein Ziel ist es in 3 Jahren so dazustehen wie du!!! |
AW: AML-Diagnose mit 26
hallo
ich bin während der ganzen chemo durch die gegend gerannt ich hatte nur ein gedanken bloß nicht in bett liegen bleiben ob das allerdings so schlau war ?ich weiß es nicht auch iss da wohl nicht überall möglich nach den ersten beiden chemos die 14tage 24std liefen und sich das blutbild erholt hatte durfte ich für 14tage nach hause danach bekam ich noch eine chemo es sollten 5werden aber da sich mein knochenmark nicht so richtig erholt hat konnten die andern beide nicht gegeben werden aber wie ich dir ja schon schrieb man kann das nicht so genau vergleichen jeder reagiert anders und jede aml iss anders allso auf in den kampf zeigs dieser verdammten aml das du stärker bist lg heike |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hi Chef,
also, in der Aplasiephase brauchst Du Dich ganz sicher nicht unter die Bettdecke verkriechen. Es ist halt so, dass Du sehr gefährdet bist für Ansteckungen aller Art, daher wurde es bei uns so gehandhabt, dass man nur mit Mundschutz aus dem Zimmer durfte, wenn die Leukos unter 1.000 waren. Es ist auf jeden Fall hilfreich, so gut wie es eben geht in Bewegung zu bleiben. Das beschleunigt die Erholung. Aber auf KEINEN FALL überfordern. Frag nach Physiotherapie, denn mit Anleitung geht das besser. Was die Chemos betrifft: Ich hab mir den etwas "anstrengenderen" Weg rausgesucht ;) (nee, von Raussuchen kann keine Rede sein, es war nicht anders machbar): Zuerst 2 Induktionstherapien, dann 1 Konsolidierungstherapie und dann Hochdosis-Chemo mit anschließender Fremd-allogener Stammzelltransplantation. Vor der SZT hab ich mich echt gefürchtet und die Aktion war wirklich nicht ohne, aber ich hatte waaaahnsinniges Glück und bin durch die SZT neben der Leukämie auch meine MS losgeworden, die mich in den Jahren zuvor fast in den Rollstuhl befördert hatte... Inzwischen kann ich wieder laufen wohin ich will und fahre wieder Mountainbike :grin: Viele Grüße Lisa |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo Chef, ich möchte kein Mitleid oder Ähnliches rüberbringen, aber es hat mich schon berührt, was du geschrieben hast. Aber ich weiß nicht, wo du im Internet nachgeschaut hast - was ich gelesen habe, war wirklich positiv. Natürlich wird der Weg dahin nicht leicht, aber du wirst es schaffen, wieder komplett gesund zu werden. Davon bin ich fest überzeugt. Liebe Grüße Sterni3 |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo Lisa, toll, dass du es geschafft hast. ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute. Liebe Grüße Sterni3 |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also heute kam noch ein zweites Medikament dazu welches wohl ein wenig härter ist. Deswegen bekam ich heute auch mehr und stärkere Tabletten gegen Übelkeit. Meine Krämpfe haben sich verzogen und ich fühle mich heute richtig gut. Der Kreislauf braucht ein wenig länger bis er in Schwung kommt aber das werde ich ja heute mit dem Rad fahren in Angriff nehmen. Also ich werde mich mit den Ärzten unterhalten und mal sehen was ich dann in der Zelltief-Phase alles machen kann. Jetzt bin ich nur noch gespannt was für ein Risiko-Typ bei mir herauskommt. Ich hoffe mal nicht das hohe Risiko bei der die KMT unumgänglich ist. Naja man wird sehen. Danke für eure Antworten und eure Zusprüche.
Grüßle aus dem RBK |
AW: AML-Diagnose mit 26
So also zuerst mal. Es geht mir körperlich einwandfrei und ich habe keinerlei Nebenwirkungen was mich natürlich sehr erfreut. Allerdings ist so dass sich meine Blutwerte kaum verändert haben und die Thrombos sogar gestiegen sind. Nun habe ich ein wenig Bedenken dass die chemo nicht wirklich anschlägt, da die Ärzte eben auch sagen dass sie die werte langsam schon gerne im Keller hätten. Meine Hämaglobin hat sich seit Beginn der Chemo vor 4 Tagen überhaupt nicht verändert. Die Thrombos sind mal hoch und mal wieder runter und die Leukos sind ein wenig runter aber nicht gerade viel. Naja wobei sie liegen noch bei 24K und waren schonmal bei über 30K. Bin hochmotiviert und mache jeden tag Herz-Kreislauf-Training und meine Atemübungen.
Nun habe ich ein wenig Angst da der Risikotyp noch nicht raus ist, dass ich vielleicht doch zum "Hochrisiko" gehöre und eine KMT benötige da sich meins so widerstandsfähig hält. Hat jemand von euch ähnliche Erfharungen gemacht??? Bitte um Antwort |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also erstmal Hut ab, vor der Art, mit der du das Ganze anpackst. In den ersten Tagen sind die meisten starr vor Schreck und die Allerwenigsten haben von Blutwerten und ihrer Bedeutung nicht die geringste Ahnung.
Bei uns war das jedenfalls so und ich habe mich erstmal allgemein ins Thema Leukämie eingelesen und kann dir deshalb nichts über die Blutwerte in den ersten Tagen der Chemo sagen. Allerdings ist ja selbst das Pflegepersonal auf 4c äußerst kompetent, so dass du ja ruhig auch mal Schwestern und Pfleger (ist Pfleger Micha noch da?) fragen kannst und die Ärzte sowieso. Mach dich nicht verrückt wegen des Risikotyps. Mein Mann ist Höchstrisiko, 46 Jahre alt und heute ist sein erster Arbeitstag der Wiedereingliederung. In deinem Alter ist eine SZT zwar auch kein Spaziergang, aber wenn es denn sein muss, wirst du das schaffen! Alles Gute für dich! Gruß Bettina |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also es gibt jetzt 2 Pfleger Micha aber der erste ist erst ein halbes Jahr da. Den den du meinst ist wahrscheinlich etwas kleiner und hat einen leicht ostdeutschen Dialekt?! Der ist noch da. Eine spitzen type der mann. Echt cool drauf. So habe nun alle Sorgen von mir geworfen denn das Blutbild von heute zeigt doch sehr deutlich dass die chemo anschlägt. Hätte die Ärztin auch noch 2 Stunden mit ihrer Prognose warten können. Das Hämaglobin ist ein wenig gesunken und auch die Thrombos sind wieder knapp unter 20K was aber viel wichtiger ist, ist das die Leukos von 25.2K auf 10.8K gefallen sind und die Ärzte mit der Entwicklung nun vollkommen zufrieden sind.
Der Risikotyp wird sich in den nächten 2 Tagen herausstellen und dann wird man sehen wie es weitergeht. |
AW: AML-Diagnose mit 26
Na, das klingt doch gut. Ja, ich meine Micha aus Leipzig. Mit dem kamen wir auch super klar. Wobei das ganze Personal dort wirklich toll ist.
Halt weiter die Ohren steif. Gruß Bettina Noch ein Tip: lass dich von Aussagen der Ärzte nicht zu sehr runterziehen. Wie du siehst, manches revidiert sich, ändert sich und manchmal hat auch ein anderer Arzt eine andere Meinung.;) |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo,
eine Psychologin aus dem Krankenhaus meines Sohnes hat zu mir gesagt, das man sich nicht von statistiken beeinflussen lassen sollte. Sie sagte, wenn es eine Wahrscheinlichkeit von 99% gäbe das Ihr Sohn wieder gesund wird und er gehört dann zu dem 1% werden Sie sich durch dieses Wissen nicht besser fühlen. Jeder hat eine Heilungschance von 50% egal was eine Statistik sagt und ich habe lange darüber nachgedacht und finde, Sie hatte damit recht! Du schaffst das schon auch wenn es ein langer, harter, besch... weg ist und Du durch diese Krankheit in eine ganz neue Welt tauchst. Selbstmitleid hilft gar nichts und zieht uns nur runter! Dir und Deiner Familie alles nur erdenklich gute und weiterhin viel Kraft mamiju3 |
AW: AML-Diagnose mit 26
hallo,
ich kann mich den zeilen von mamiju 3 nur anschließen! nach meiner diagnosestellung hatte ich einen arzt, der mich mit statistiken richtig fertig machte... irgendwann hab' ich dann einfach die ohren angelegt und mir nur mehr gedacht "kämpfen" ... ich weiß, das hört sich leichter an als es ist, aber du schaffst es ganz bestimmt! ich wünsche dir menschen, die dich auffangen, wenn es dir ganz besch**** geht und die sich mit dir freuen, wenn es dir besser geht! :knuddel: alles liebe und viel kraft wünscht dir, sabine |
AW: AML-Diagnose mit 26
So die erste Chemo ist vorbei und die die erste Woche danach auch. War in letzter Zeit nicht so aktiv da es mir nicht so gut ging. Hatte Probleme mit den Schleimhäuten (laufende Nase, Husten) und auch über 3 Tage hinweg Fieber. Das war keine schöne Zeit aber ich habe es ja jetzt erstmal wieder hinter mir. Leider sind nach der 1sten Chemo immernoch Blasten vorhanden und die Leukos gingen nur auf 800 runter und sind nun wieder am steigen. Also kein Optimalverlauf aber wer hat den schon. Gestern haben sie mir nochmal Knochenmark entnommen und ich bekomme die Ergebnisse wahrscheinlich heute noch. Und nächste Woche Donnerstag geht die 2te Chemo los.
Liebe Grüße aus dem RBK |
AW: AML-Diagnose mit 26
Alles Gute für deinen weiteren Verlauf.
Wie du schon schreibst optimale Verläufe gibt es sehr sehr selten. Laß dich nicht unterkriegen. Gruß Bettina |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo chef8206 ich habe gelesen, dass 1 Drittel der Patienten mit AML keine vollständige Remission nach der ersten Chemo aufweisen.
Das scheint nichts außergewöhnliches zu sein. Beim nächsten Mal wird es ganz bestimmt so weit sein. Ich kann deine Enttäuschung gut nachvollziehen. Man möchte natürlich , dass alles reibungslos klappt. Leider ist es nicht immer so. Aber die Remission wird sich einstellen und du kannst dann etwas beruhigter sein.:knuddel: Liebe Grüße Tanja;) |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo
ich wünsche dir alles gute kämpf weiter diese nebenwirkungen wie fieber kenne wir wohl alle aber es iss zu schaffen weißt du denn jetzt welche aml du hast ? welche untergruppe? welches risko? Lg Heke |
AW: AML-Diagnose mit 26
Also so wie es aussieht ist es der Standardrisiko-Typ. Der wird es wahrscheinlich auch bleiben. Somit habe ich insgesamt 5 Chemos (jetzt noch 4) vor mir und dann müsste es gut sein.
Gibt wohl ein Chromosom wenn das fehlt oder stark beschädigt wird dann spricht man von einem Hochrisiko. Bei meinem Chromosom fehlt wohl nur ein ganz kleines Stückchen so dass es wahrscheinlich Standardrisiko bleibt. Aber manchmal blickt man auch echt nicht durch was einem die Ärzte da alles erzählen. Naja ich laß mich nicht unter kriegen ich schaffe das. Es gibt sowieso keine andere Alternative für mich. Danke für die schnellen Antworten und Zusprüche. Gruß Alex P.S.: Die Blasten sind unter 5% was laut Ärzten schonmal nach Plan läuft, von daher bin ich ganz zufrieden. |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo alex
iss ja schon mal schön das du auch ne namen hast:D:Dund das mit den 5%blasten hört sich gut an mach weiter so lg heike |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo Alex,
also mir haben die Ärzte mal gesagt, dass alles bis 5% Blasten im Blut normal ist, also das auch gesunde Menschen einen gewissen Prozentsatz Blasten im Blut bzw. Knochenmark haben, von daher hört sich das doch schonmal ganz gut an! Ich drück dir weiterhin die Daumen! Liebe Grüße Christin |
AW: AML-Diagnose mit 26
So nun ist es doch soweit und ich brauche die SZT. Ohne wird das Rückfallrisiko einfach zu hoch sein sagen die Ärzte. Nun habe ich die 2te Chemo hinter mir und in 1 1/2 Wochen geht es erstmal nach Hause. Pünktlich zu meinem Geburtstag.
Und danach wird man sehen wie es weitergeht. Soll ja ne ziemlich krasse Zeit sein. Vielleicht hat das hier mal jemand schon hinter sich gebracht. Ich glaube ich hab da mal was gelesen, kann mich jetzt aber nicht mehr genau daran erinnern. Wer Erfahrung damit gemacht hat, wäre schön mir vielleicht ein paar wegweisende Weisheiten zu vermitteln. Weil von keinem kann man so gut lernen, der es schon mal selber durchgemacht hat. Gruß Alex |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo Alex
mensch das sind ja neuigkeiten leider kann ich dir da nicht weiter helfen aber ich drück dir die dauen so fest wie es geht du packst das bestimmt aber denk daran jeder mensch reagiert anders das soll heißen wenn es jemand nicht gepackt hat muss es bei dir nicht auch so sein hast du geschwister?haben die sich sschon testen lassen ? brauchst du ne fremdspender ? Lg Heike |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo Alex,
wie ich dir bereits mal geschrieben hatte, habe ich die ganze Prozedur mit SZT hinter mir. Ist bald knapp ein Jahr her. Ich weiß jetzt nicht genau, was du da wissen willst, von daher frag einfach, wenn du etwas wissen möchtest oder konkrete Fragen hast ok? Ich denke das ist besser als wenn ich hier alles mögliche niederschreibe! Ich denk an dich und drück dir fest die Daumen! LG Christin |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo Alex,
auch mein Sohn 24 Jahre wurde 01/08 transplantiert. er wurde in Ulm behandelt. Welche Fragen hast du ?? Dann können wir dir gezielt Antwort geben. Auf der HP von meinem Sohn Alexander kannst du ja schon mal bisschen reinkucken, dort sind auch Bilder von der SZT. Liebe Grüße Marion |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo zusammen!
möglicherweise muss ich mich demnächst auch einer SZT unterziehen (warte z.Zt. auf das Ergebnis der Blutuntersuchung meiner Schwester). Deshalb hätte ich auch einige Fragen an diejenigen die so etwas schon hinter sich haben. Frecherweise eröffne ich dazu jetzt mal keinen neuen Thread - sorry :rolleyes: - Verstehe ich das richtig, dass die SZT immer direkt im Anschluss an eine Hochdosis-chemo durchgeführt wird? Ist diese Chemo merklich "heftiger" als die zuvor durchgeführten? (welche ja meist auch hochdosiert sind) - Wieviele Chemoblöcke wurden bei euch durchgeführt ehe die SZT erfolgte? - Wie lange lagt ihr flach nach der SZT, bzw. wie lange hat es bei euch insgesamt gedauert bis ihr nach der SZT aus dem KH entlassen wurdet? - Bei mir ist es so geplant, dass nur meine Schwester typisiert wird. Sollte sie nicht passen wird ein 4. Chemoblock bei mir durchgeführt, also kein Fremdspender für mich gesucht. Weiss jemand wieviel niedriger die Rückfallwahrscheinlichkeit bei einer SZT gegenüber einer "Nur-Chemo-Therapie" ist? Danke im Voraus für eure Antworten! @ Chef8206 / all: Deine Geschichte ist meiner sehr ähnlich, bin auch nur wegen schmerzhafter und geschwollener Fußgelenke morgens zu meinem Hausarzt gegangen. Glücklicherweise war er der Meinung dass ich auch etwas blass um die Nase wäre und hat mir noch Blut abgenommen. Die Laborwerte waren dann überraschend schnell (am selben Nachmittag) fertig und es gab ne Überweisung in die Onko-Abteilung unseres KH`s. Dort habe ich noch am frühen Abend mein Zimmer bezogen und die KP bekommen. Am nächsten Tag gegen Mittag lief schon die Vorchemo. Die Ärzte hatten es echt verdammt eilig... (ich habe die ersten 2-3 Tage nur darauf gewartet dass ich endlich aufwache - ist leider nicht passiert. Also Augen zu und durch! :cool:) Wünsche dir alles Gute! :prost: |
AW: AML-Diagnose mit 26
Hallo T1000,
Ich will nun mal versuchen, dir deine Fragen zu beantworten: - Also soweit ich weiß geht einer SZT immer eine Hochdosis-Chemo voraus, um eben dein eigenes Knochenmark "abzutöten". Ich kann von mir sagen, dass ich die Hochdosis-Chemo nicht als sehr viel heftiger empfunden habe, als die übrigen Chemoblöcke. Das einzige was anders war, war ne dolle innere Unruhe, die ich hatte. Mit dem Magen hatte ich sowieso bei jeder Chemo zu tun, von daher war es da nicht schlimmer als sonst. - Ich hatte eine Vorchemo und 3 Blöcke Chemo, von der der 3. Block schon nicht mehr von großer Wirkung war, deshalb musste es bei mir auch sehr schnell gehen. - Ich war nach der SZT noch etwa 4 Wochen in der Klinik. In dieser Zeit wurde ich zum Teil noch künstlich ernährt und dann erfolgte der langsame Kostaufbau. Da ich auch meine Schwester als Spender hatte (sie passt 100%), ging es bei mir auch recht fix mit dem anwachsen der Stammzellen. Bereits an Tag +10 hatte ich wieder Leukowerte über 1, was laut meiner Ärzte sehr gut ist. Ich hatte allerdings im Nachhinein noch mit einigen Abstoßungsreaktionen zu tun, aber das ist von SZT zu SZT anders. - wie groß die Rückfallwahrscheinlichkeit gegenüber einer Nur-Chemo-Behandlung ist, kann ich dir leider nicht sagen, aber wenn ich dir einen Tipp geben darf: orientiere dich nicht zu sehr an Statistiken und Wahrscheinlichkeiten. Man macht sich damit echt verrückt! Ich hatte vor SZT eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 5%... Wäre besser gewesen ich hätte das nicht gewusst, denn das hat mir echt so manche Nacht den Schlaf geraubt! Wann gibts denn die Ergebnisse deiner Schwester? Hab ich deine Fragen einigermaßen zufriedenstellend beantwortet?? Liebe Grüße und schönes WE! Christin |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:02 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.