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Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Hallo zusammen! Ich habe bereits hier http://www.krebs-kompass.org/forum/s...ad.php?t=43216 meine Situation geschildert.Natürlich mache ich mir Sorgen und komme dabei ins Grübeln: wenn der Lungenkrebs gestreut hat(ins Hirn), gibt es da noch eine Chance auf eine KOMPLETTE Heilung? Den Ärzten traue ich, was die Wahrheit angeht, schon lange nicht mehr. Bei meiner Schwiegermutter hatten sie viel zu spät gesagt, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Ich bin stark genug, um mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Hab einiges schon mitgemacht. Nur die Klarheit hätte ich gerne.
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AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
liebe natascha es tut mir leid, daß deine mom sehr krank ist :( deine fragen kann dir niemand beantworten, der/die nicht medizinerin ist und alle befunde vorliegen hat. auch dann ist es meist nur EINE einschätzung.:cool: deshalb gibt es immer die möglichkeit, sich alle befunde geben zu lassen und an einer 2.kompetenten stelle eine 2.meinung einzuholen. i.d. regel bezahlt das auch die krankenkasse. es gibt aber bei vielen krebsarten nicht nur *gesund* oder *sterben*...es gibt auch was dazwischen...z.b. daß die krankheit zum stillstand kommt oder nicht mehr so schnell voranschreitet. manchmal spricht man (z.b. bei brustkrebs) dann von *chronischem verlauf*.... wie und wo die befunde deiner mutter einzurordnen sind, können dir/euch nur die mediziner sage, die alle befunde vorliegen haben und selbst dann gibt es manchmal beim verlauf noch überraschungen... ich wünsche euch alles gute und daß ihr es schafft zunächst mit den behandlenden ärztInnen in ein gutes gespräch zu kommen. liebe grüße mahanuala |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Ich möcht mich halt aufs Schlimmste einstellen. Bin natürlich noch optimistisch, von Natur aus. Aber ein kleiner Realist schlummert auch in mir. Meine Gefühlswelt fährt im Moment Achterbahn. Vielleicht liegt es daran, dass alle, die Lungenkrebs gehabt haben, innerhalb von einem Jahr gestorben sind. Ich versuch stark zu bleiben. Was bleibt mir denn sonst übrig. Ich schau nach vorne. Da kenn ich ein gutes Sprichwort: Immer den Kopf hochhalten, auch wenn der Hals noch so dreckig ist. Das hat meine Oma oft gesagt. Auch wenn es mir schwer fällt, immer wieder aufzustehn. Ich werde stark sein und auch diese "Hürde des Lebens" meistern.
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hallo natascha,
ich habe dir schon in deinem anderen thread geschrieben. mach dich doch bitte nicht verrückt! als mein papa im juli 2007 die diagnose bekam brach für uns auch eine welt zusammen. wir rechneten auch mit dem schlimmsten. er konnte jedoch operiert werden, danach chemo und reha. dann ging es ihm ein jahr richtig gut, bis knochenmetastasen entdeckt wurden. dann bestrahlung, etwas linderung. mit schmerzmitteln konnte er dann noch bis zu diesem sommer sehr gut damit leben. dann ging es leider steil bergab und im oktober wurde er dann erlöst...wie du siehst, es gibt immer wieder "Auf`s" und "Ab`s". die krankheit verläuft bei jedem anders- es gibt menschen, die versterben kurz nach der diagnose, andere (wie auch hier im forum) leben noch jahre lang recht gut mit der krankheit. mein papa hatte nach der diagnose noch 2 recht angenehme jahre. das hat am anfang keiner von uns gedacht. man lernt einfach jeden tag zu geniessen! wartet am besten die genaue diagnose ab und dann werden euch die ärzte sicherlich zu der am besten geeigneten therapie raten. eine prognose kann euch keiner geben, auch nicht die ärzte- und das ist gut so! weiterhin viel kraft und ganz liebe grüße, nicole |
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es zerreist mich immer mehr. Das Warten kotzt mich so an. Hab schon schwere Magenschmerzen. Heut Abend telefonier ich mit meiner Mama. Mal schauen was es neues gibt. Heut waren wieder irgendwelche Untersuchungen. Hoffentlich fallen die wenigstens gut aus. Auf der einen Seite hab ich natürlich noch Hoffnungen, aber auf der anderen Seite hab ich mich schon darauf eingestellt, dass es nur noch palliativ weiter geht. Mein Freund meint, es wäre nur ein Selbstschutzmechanismus meiner Psyche. Hab solche Kopfschmerzen. Mir geht es ganz und gar nicht gut.
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AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
liebe natascha diese situation ist IMMER schlimm, ungewissheit, angst und vieles mehr. vor allem auch, wenn die angehörigen noch so vergleichsweise jung sind. vielleicht hast du eine haus#rzt/in, der du dich anvertrauen magst, die kann dich ggf auch mal krank schreiben, damit du zeit hast, dich auf die situation einzustellen. außerdem gibt es bei vielesn kirchen und verbänden beratungsstellen, die in solch schwierigen situationen hilfestellung geben können. sich hilfe holen ist jetzt wichtig, denn alleine ist es noch schwerer" liebe grüße mahanuala |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
hallo natascha,
ich weiss so gut wie du dich fühlst und das tut mir unendlich leid! die warterei ist immer da schlimmste. sicherlich wird es dir ein wenig besser gehen, wenn ihr die genaue diagnose habt und bescheid bekommt welche therapie begonnen wird. dann ist man zwar immer noch hilflos und traurig, aber man sieht, dass etwas passiert. also weiterhin geduld... ansonsten schreib einfach! ganz liebe grüße, nicole;) |
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In der Tat, das Schreiben hilft mir ungemein.
Was ich mich zur Zeit Frage: Kann man anhand von CT/MRT feststellen, in welchem Stadium sich der Tumor befindet und wo genau die Meta im Hirn ist? Größe? Hab das Gefühl, dass die Ärzte das schon wissen, aber nichts sagen |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
hallo natascha,
die stelle und größe der hirnmetastase können die ärzte anhand des mrt feststellen. sicherlich bekommt ihr genaue infos auch bezüglich des stadiums sobald alle untersuchungsergebnisse vorliegen. leider ist wieder deine geduld gefragt... lg, nicole |
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liebe natascha vermutlich macht es sinn zusammen mit deiner mutter um ein gespräch mit dem stationsarzt zu bitten, wo euch alle z.d. zeitpunkt vorhandenen ergebnisse erklärt und erläutert werden, und besprochen wird, was noch untersucht wird und welche behandlung geplant wird. es ist immer gut, wenn die patientin dabei nicht alleine ist, alleine schon weil man zu zweit mehr aufnoimmt und behält... liebe grüße mahanuala |
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Danke für eure Antworten. Ich lese sehr viel über dieses Thema und jedes Mal steht hier (wegen der Meta im Hirn): Stadium IV, das in Richtung palliativ geht. Kann man eigentlich wieder zurück gestuft werden, sprich M0?
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liebe natasche,
es tut mir sehr leid das auch deine mama diese böse krankheit hat... auch meine mama habe ich vor 3 monaten an lungenkrebs verloren,sie gehen lassen müssen. wir wussten das man ihr wohl nicht mehr ganz helfen konnte,obwohl die hoffnung bis zum schluss geblieben war!! wir durften sie 9 monate noch begleiten seit bekanntgabe ihrer krankheit. ihren tumor hat man zum stillstand bekommen,also der ist eingekapselt worden dank 19 bestrahlungen. sie hatte auch nur 1 meta in ihren knie,doch nachher hatte sie einige am herzen die ihr dann auch das leben gekostet hatten. bzw die nebewirkungen von der chemo,daran erlag sie dann zum schluss. sie war eine so starke frau,sie hat niemals in den neun monaten sich nur 1 mal beschwert. sie hat es so hin genommen,natürlich auch gehofft... aber irgendwann merkt man schon das keine hilfe mehr erwachtet werden kann,sie hatte es gemerkt... und ab da hatte sie immer mehr abgebaut... es ist noch so unglaublich schmerzhaft,es gibt auch nicht einen tag ohne an sie zu denken oder mit ihr zu reden. aber sie ist erlöst,ihr geht es dort wo sie nun ist besser... das tröstet einen schon ein klein wenig. liebe natasche ihr dürft nie die hoffnung aufgeben... selbst wenn es so sein sollte das deine mama nicht mehr geheilt werden kann,müsst ihr die zeit die euch dann noch bleibt nutzen und weiterhoffen... die ärzte sagen einen aber normal schon sehr früh das diese krankheit unheilbar ist,zumindest war es so bei meiner mama. und wenn man euch das nicht gesagt hat,dann habt ihr doch erst recht grund zur hoffnung :):):lach2: ich wünsche dir und vor allen deiner mama alles liebe und gute... und denke immer daran,der glaube kann berge versetzen... alles liebe beate http://http://www.myimg.de/?img=Dein...engelca9c5.jpg |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Meine Frage ist leider noch nicht geklärt: Ist es möglich zurück gestuft zu werden?
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AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Daumen drücken hat nicht geholfen. Der Tumor ist im fortgeschrittenen Stadium, hat in die Lunge und Hirn gestreut. Keine Heilung. Ärzte wollen mit Chemo und Strahlung den Krebs stoppen und damit alles hinauszögern......meine Mama weiß es noch nicht. Sie, mein Stiefpapa und dessen Schwester sind noch im Glauben, dass er im Frühstadium ist und noch heilbar wäre. Meine Schwester und ich sind fertig. Ich habe es die ganze Zeit geahnt, weil ich am googeln war u.a bei kfzd Weihnachten und Silvester darf sie Heim. Vorausgesetzt die Bronchoskopie verläuft gut. Im Januar geht dann Chemo los..
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Hallo Natascha, da sitzen wir ja im gleichen Boot, bei meiner Mama ist es auch erst 4 Wochen her,dass sie die Diagnose gestellt haben. Hatten vorher auch keine Ahnung bzw. Vorahnung. Hat jetzt gerade 11 Bestrahlungen am Kopf hinter sich und soll im Januar eine Chemo bekommen.
-Die Hoffnung stirb zu letzt- LG und alles Gute für Euch jäcky |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Mir kommt es vor wie in einem falschen Film. Vor zwei Wochen war alles in Ordnung. Mama sieht nicht so wirklich krank aus. Ok, sie hustet viel, schwitzt und hat eine rote Kopfhaut. Uns ist das nicht besonders aufgefallen, aber es sind alles Symptome für so diese scheiß Krankheit. Bin irgendwie froh, dass der Arzt so offen war, aber es törnt natürlich trotzdem ab, weil man doch noch gehofft hat. Hab die Tage zuvor viel gegoogelt bei Unikliniken und so weiter und ich hab immer das selbe Ergebnis gekriegt, das der Arzt gestern ausgesprochen hat. Die Ärzte wollen jetzt das Leben verlängern(Chemo Krebs stoppen) und dann in richtig palliativ(Schmerz lindern). Am meisten kotzt es mich an, dass meine Eltern und andere noch guten Mutes sind die Krankheit zu besiegen, sprich zu heilen. Ich möcht gar nicht wissen wie sie reagieren, wenn sie es erfahren. Mein Stiefpapa ist so labil. Befürcht bei ihm das Schlimmste.
Seit Tagen hab ich nur Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme. Mir geht es gar nicht gut. Denn ich weiß was auf mich zu kommt. Hab zweimal den Leidensweg mit Schwiegermama und Tante mitgemacht und weiß wie schlimm sowas ist. Ich weiß einfach nicht woher ich die Kraft nehmen soll. |
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Liebe Natasha,
das klingt ja gar nicht gut. Ich weiß ja nicht was für ein Typ deine Mutter so ist, aber ihr einfach vor den Kopf knallen das es zu spät ist, ist so eine Sache. Denn dann gibt sie unter Umständen auf und wenn sie die Detail nicht so ganz genau kennt wird sie kämpfen. Die Ärztin meiner Mutter sagte damals auch 3-6 Monate noch, wir haben es ihr nicht gesagt. Das war im Sept. 06 , heute geht es ihr gut. (Toi, toi,toi) Versuche einzuschätzen ob deine Mama die Wahrheit verkraftet. Bei meiner Mutter konnte man es erkennen daran das sie nie genau nachgefragt hat. Jeder ist anders. Euch Alles Gute Anja |
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auch ich wünsche dir viel Kraft für die bevorstehende Zeit. Mir geht es ähnlich. Bei meiner Mama (59J) ist vor 2 Wochen einen Zungengrundkarzinom und Lymphknotenmetastasen festgestellt worden. OP sollte am 23.12. sein, das wollte sie aber nicht wegen Weihnachten. Nun ist die OP am 04.01. Habe nun erfahren das sie auch noch ein Speiseröhrenkarzinom haben soll?! Bin nun total fertig und habe furchtbare Angst vor der Zukunft. LG Mimi |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Hallo,
ja, das ist eine schwere Entscheidung. Bei meinem Vater waren die Ärzte auch richtig "fies". Die eine Ärztin hat ein paar mal zu ihm gesagt, wenn er früher weniger Alkohol getrunken hätte ,hätte er keine Leberzirrose. Und sie hat das immer wieder erwähnt. Zu dem Zeitpunkt ging es ihm aber so schlecht, das er das wohl nicht wirklich wahr genommen hat. Hätte sie das noch einmal gemacht hätten wir ihr das auch gesagt. Danach hat er sich aber wieder gut erholt und noch etwa ein einigermaßen gutes Jahr gehabt. Von der Leberzirrose stand nie wieder was in einem Bericht. Auch sonderbar. Bei meiner Mutter haben die Ärzte gesagt was sie hat und wie sie es behandeln aber da sie nicht weiter nachgefragt hat war es damit auch gut. Ich hoffe einfach das die Ärzte nicht zu direkt sind, es sei denn deine Mama besteht darauf. Einfach damit die Hoffnung bleibt. Denn die Chemo kann ihr noch einige Monate Lebenszeit bringen. @mimi Och Mensch, das ist ja auch fürchterlich. Alles Gute für Euch. lg Anja |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
mal ne Frage, es werden so wie es aussieht 5-6 Zyklen angesetzt(Chemo). Wie lange dauert denn im Schnitt ein Zyklus?
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AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Hallo,
ich glaube das ist Unterschiedlich. Meine Mama bekam alle 3 Wochen für 3 Tage Chemo und nach 3 mal wurde etwa 2-3 Wochen gewartet und ein neues CT gemacht. Danach nochmal dasselbe. Dann im Anschluß vorsorglich Bestrahlungen. Mein Vater bekam auch alle 3 Wochen Chemo allerdings 2 Tage, eine stärkere und eine leichte. Auch bei ihm wurde nach 3 solchen Durchgängen CT gemacht. Die erste Chemo erfolgte immer im Krankenhaus nach Diagnose. So war es dann so das ca. 8-10 Wochen nach Diagnosestellung wieder ein CT gemacht wurde. Aber bei dir klingt das so als wenn sie 6 solcher Durchgänge machen. Frag doch mal nach. Haben die Ärzte denn schon mit deinen Eltern gesprochen? Und wurde schon eine Bronchoskopie gemacht? lg Anja |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Bronchoskopie wurde gemacht und das Ergebnis gibt es Dienstag/Mittwoch. Bin dann mal gespannt, ob die Ärzte Mama dann "aufklären" wie es um sie steht. Bis auf meine Schwester und mir, denken alle, dass noch Heilung angestrebt wird. Wir (Schwester und ich) überlegen die ganze Zeit, ob wir es ihr vielleicht sagen sollen. Immerhin, so kommt es uns vor, haben wir sie hintergangen (mit Arzt hinter ihrem Rücken gesprochen). Auf der andren Seite wollen wir sie natürlich nicht entmutigen. Nicht das sie die Chemo erst gar nicht machen will.
Meine Eltern haben an der franz. Grenze ein Campingplatz und es wäre schön, wenn sie zwischen den Pausen (soweit es ihr gut geht) sich erholen und abschalten könnte. Wie sieht es denn eigentlich mit Bestrahlung aus? Gibt es da auch Unterschiede wie lange usw.? |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Liebe Natasha,
hat deine Mutter denn die Ärzte mal genau befragt oder alles so hingenommen wie die es sagen? Ich finde nicht das ihr deine Mutter "hintergangen" habt. Wenn sie nicht weiter fragt laßt es doch erstmal so wie es ist. Bei meiner Mutter wurde ja die Stelle an der Lunge bestrahlt. Das war fast ein Monat lang jeden Wochentag. Sie hat das aber gut vertragen. Bei meinem Vater wurden die Hirnmetastasen im Okt. 09 10 mal hintereinander (Wochentage) bestrahlt. Das hat ihn schon sehr geschafft und er hat danach gesagt das macht er nicht nochmal. Dann ging es ihm bis etwa April/Mai einigermaßen und dann wuchsen die Hirnmetas wieder. Trotzdem er es eigentlich nicht nochmal wollte hatte er die Hoffnung es würde nochmal helfen und hat noch 8 von 10 Bestrahlungen bekommen. Dann ging es nicht mehr... es war zu spät. Ob es bei anderen mehr oder weniger ist weiß ich nicht, der Kopf ist ja auch sehr empfindlich. Ich hab hier auch schon was von Boost gelesen weiß aber nicht genau was das ist. Trotzdem glaube ich das die Behandlungen meinem Vater doch noch einiges an Lebenszeit gegeben haben. Er wollte immer kämpfen. Gebt nicht auf. Anja |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Heut wurden die Knochen untersucht. Alles ist in Ordnung. Sie haben nichts gefunden. Lymphknoten sind auch frei. Morgen darf sie Heim und am 12.01,. glaub ich, muss sie wieder wegen Chemo rein.
Meine Frage bzw. neu aufkeimende Hoffnung: wenn es keine weiteren Metas in den Organen, Lymphknoten, Knochen usw. gefunden wurden und das im Kopf sehr klein ist, gibt es da wirklich keine Heilung mehr? Man könnte doch den einen Lungenflügel entfernen und das im Kopf evtl. (wenn es ginge) wegoperieren oder bestrahlen. Würde doch gehen oder? Klar, wir alle sind keine Fachärzte, aber es wäre doch ein Versuch wert oder? Oder sagen die Ärzte uns Kindern deshalb, dass es keine Heilung gibt, weil er gestreut hat und jeder Zeit sich irgendwo ansiedeln kann, selbst wenn man alles machen würde wie ich es geschrieben habe??? Möchte halt nur verstehen warum die Ärzte nicht in Richtung heilen gehen! |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
liebe natscha,
ich hatte mich auch gefragt warum man meine mama nicht einfach operiert hat!!! die meta im knie hätte man doch weg op können,und nach dem der tumor von meiner mama auf der lunge kleiner wurde und verkapselt war,habe ich auch gefragt warum operiert man sie nicht hm nimmt den lungenflügel einfach raus so wie es eigentlich auch abgesprochen gewesen war. erst war er zu groß,deswegen ging keine op. dann ist er kleiner geworden,und trotzdem keine op. ich denke die ärzte wissen genau wann noch hoffnung besteht und wann nicht. und wenn sie nicht operieren kann man sich das doch ausmalen oder? aber ich wünsche deiner mama alles liebe und gute,und denk immer daran "die hoffnung stirbt zuletzt" alles liebe und dennoch wünsche ich euch schöne und besinnliche weihnachtstage... beate |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Zitat:
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AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Hab heut mit Mama tel, eigentlich wegen Heilig Abend wann ich zu ihr kommen kann. Sie wurde gestern über die Feiertage entlassen. So.
Jetzt der Hammer: sie ist ja Stadium IV und die Therapie geht in Richtung Lebensverlängerung ohne Schmerzen laut dem Arzt, mit dem ich gesprochen hab. So weit, so gut. Meiner Mama hat er aber folgendes gesagt: Sie wäre im Anfangsstadium, sie bräuchte keine OP, weil die Chemo und Bestrahlung reichen würde. Natürlich geht meine Mama nun davon aus, dass der Krebs rechtzeitig für eine komplette Heilung entdeckt wurde. Was soll ich nun machen? Mama in diesen Glauben lassen? Entweder hat der Doc bei uns Kindern oder bei Mama gelogen! Was natürlich eine Frechheit wäre! Meine Theorie: 2008 hatten wir bereits haargenau das selbe mit meiner Schwiegermutter durchgemacht. Erst hieß es "ja, ja, noch heilbar" und dann als der letzte Depp sich alles zusammen reimen konnte, dass sie nicht mehr lang hat, sind sie mit der Sprache herausgerückt. Während dessen wurden hier ein paar Tests gemacht und da bissl! Uns kam es vor, dass die Ärzte damals einfach nochmal Kohle ziehen wollten. Nun hab ich die selben Befürchtungen bei meiner Mama. |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
Hallo Natasha,
vielleicht haben die Ärzte gemerkt das deine Mama die "Wahrheit" nicht verkraftet und deshalb diese Version erzählt!? Da deine Mutter Hirnmetastasen hat hat ja eigentlich der Krebs schon gestreut. Hat sie nur eine oder mehrere? Weder meine Mutter noch mein Vater sind operiert worden. Wovon das abhängt ob das geht oder nicht kann ich leider auch nicht sagen. Vielleicht solltest du nach Operationen nochmal den Arzt fragen. Ich glaube nur das es wohl nicht so einfach ist den Krebs einfach so wegzuschneiden. Denn die Gedanken die du jetzt hast hatten wir natürlich auch und sicher auch viele andere Betroffene oder Angehörige. Ich kann nur sagen die Chemo hat den Lungenkrebs bei meinen Eltern gut bekämpft , leider hat die Bestrahlung der Hirnmetastasen bei meinem Vater nur die Lebenszeit verlängert. Das heißt aber nicht das es überall so sein muss. Ich kann dir nur von uns berichten. Hast du hier noch keine anderen Betroffenen gefunden die Hirnmetastasen haben? Vielleicht kannst du dich da austauschen? Alles Gute und besinnliche, ruhige Weihnachten für dich und deine Familie lg Anja |
AW: Metastasen=keine komplette Heilung möglich?
hallo natascha; vielleicht wurde gar nicht gelogen... es gibt noch 2 andere möglichkeiten: 1.) deine mutter hat DAS gehört, was sie hören wollte. das macht unsere psyche manchmal, wenn wir total überfordert sind. ich hatte einmal eine ähnliche situation mit meiner frau... 2.) deine mutter weiss die wahrheit und möchte euch (und sich) schonen...oft auch mehr aus verzweiflung, weil ja klar ist, dass sowas nicht lange gut geht. frag doch nochmal den arzt, was er deiner mutter gesagt hat! liebe grüße und alles gute mahanuala |
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es gibt Neuigkeiten:
am 5.1. war meine Mama beim Radiologe im KH. Als 1. hat er sie gefragt, was genau sie alles weiß, damit er nicht zuviel ihr erzählt. Allein das hat mich stutzig gemacht. Naja, das Bronchoskopieergebnis ist: ein Nicht-Kleinzeller (Adenokarzinom), der ins Hirn streute. Deshalb auch der Termin beim Radiologe. Jetzt wollen sie noch ein MRT machen, weil sie bei dem letzten Ergebnis etwas gesehen haben. Anscheinend sind weitere Metas im Hirn. Ob eine oder mehre, keine Ahnung. Eventuelle OP hat sie abgelehnt. Das MRT hat Mama abgelehnt, weil sie Platzangst hat und nicht in Dämmerschlaf sein kann, wie die anderen MRTs. Keine Ahnung warum die Ärzte das nicht mehr machen. Bestrahlung würde sie erst einmal 10 Sitzungen bekommen, die am 19.1. anfangen. Wie hoch die Dosis hatte er nicht gesagt. Das werde ich nachfragen. Die Maske, die man dabei tragen soll, möchte meine Mama nicht, wegen ihrer Platzangst. Am 13.1. hat sie den nächsten Termin. Da wird dann der Primärtumor besprochen und seine Ergebnisse, wie weit dieser fortgeschritten ist und wie die Chemo verlaufen soll. Meine Angst steigt natürlich jetzt noch mehr. Hat sie nun mehr als eine Meta im Kopf? Wenn ja, heißt es dann, dass die Zeit noch kürzer ist, die wir noch zusammen haben? Ist das der Anfang vom Endstadium? Sie bekommt immer mehr diesen Druck im Kopf und die Hustenanfälle werden öfter und länger. Sie brauch immer mehr von diesem Hustenstiller(Tropfen). Wird sie Weihnachten 2010 überhaupt erleben? Bin so traurig! |
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Hallo Ntascha,
ich kann dich ja so gut verstehen. Durch den Tumor im Kopf, bekommt sie immer mehr Anfälle, hat auch ganz schlimme Hustenanfälle, bekommt keine Luft mehr (so das sie meist nur noch nachts im Bett sitzt), ihr Herz schlägt viel zu schnell und mitlerweile arbeiten ihre Nieren nicht mehr richtig. Sie muß jetzt schnell ins KH. Sie ist wirklich nur noch Haut und Knochen. Kann nicht mehr liegen, weil ihre Knochen so schlimm schmerzen. Dann haben sie bei einer Magenspiegelung gemerkt, dass sie gar nicht mehr mit dem Schlauch bis in den Magen kommen. Es fing sofort an zu bluten. Das wird jetzt im KH unter Vollnarkose gemacht. Sie hat mir gestern am Telefon gesagt, dass sie so nicht mehr weiter leben will! Bin so unendlich traurig. Mittlerweile kann ich sie verstehen, auch wenn es mit sehr schwer fällt. LG Mone |
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Hallo!
Ich glaube zu wissen das man die Maske tragen muß bei den Bestrahlungen weil dort genau eingezeichnet wird an welchen Stellen bestrahlt wird. Es gibt wohl auch die Möglichkeit den Kopf insgesamt zu bestrahlen aber in diesem Fall soll das ja anscheinend nicht gemacht werden. Die Haube ist ja auch nicht so schlimm, geht ja im normal Fall nicht über das Gesicht. (Korrigiert mich wenn ich falsch liege. ) Ich hoffe das deine Mutter alles gut übersteht. lg Anja |
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Morgen ist die Besprechung des Primärtumor! Bite drückt uns die Daumen, dass es wenigstens da gute Nachrichten gibt.
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hallo natascha,
ich halte die daumen gedrückt... lg, nicole:) |
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Neuer Stand: nicht der Unterlappen, sondern der Oberlappen ist betroffen. Grading: T3, N1 bzw N2 (CT abwarten), M1
Mama zieht nun doch die Maske für die Kopfbestrahlung an. Das ist sehr tapfer von ihr, obwohl sie Platzangst hat. Morgen wird der Kopf nochmal untersucht, um zu wissen wieviele Metas es nun eindeutig sind. Für die Bestrahlung wird 10*3Gray angesetzt (beginnt am 19.1.). Danach wird ein CT gemacht um zu wissen wie der Stand der Dinge ist, damit die Chemo Ende Feb Anfang März begonnen werden kann. So wies aussieht sind auch ein paar Lymphknoten betroffen und in der betroffenen Lungenseite sind auch Metas. CT halt abwarten...... Der Satz "ist nicht heilbar" ist ein paar Mal gefallen. Ich weiß aber nun nicht, ob es bei Mama angekommen ist. Sie kommt mir sehr verwirrt vor. Sie schnauzte mich auch einmal so richtig an. Vielleicht war es ihr zuviel heut. Als wir aus dem Krankenhaus raus kamen sagte sie: "in der Lunge ist mehr als im Kopf (Metas und so), aber sonst klingt es doch ganz gut. Weiß meint ihr?" Ich wusst nicht wo ich hingucken bzw. was ich sagen sollt. Meiner Schwester ging es genauso. Mamas Schwägerin sagte dann "es klingt aber auch nicht gut, eher schlecht". Mama reagierte gar nicht drauf und machte sich erstmal ne Zigarette an. Bin fix und fertig. Am liebsten hätt ich sie geschüttelt und ihr gesagt, dass sie bald sterben wird. Jetzt sitz ich zu Hause und grüble.:cry: |
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Liebe Natasha,
ich glaube obwohl deine Mama nicht reagiert hat auf die Aussage deiner Schwägerin weiß sie sehr genau was los ist. Das ist eine natürliche Schutzreaktion. Vielleicht kann sie es einfach nicht ertragen wenn man das so entgültig ausspricht. Lasst ihr die Hoffnung. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Sie kann sich ja schlecht hinsetzten und sich sagen alles ist zu spät. Das wäre Euch auch nicht recht, oder? Außerdem kann sie auch noch einige "gute" Monate haben, wer weiß das schon. Alles Gute lg Anja |
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hallo natascha,
Ich wünsche euch ganz viel kraft für die kommende schwere zeit... das wird nicht einfach werden,aber dennoch solltet ihr niemals die hoffnung aufgeben!! fühl dich mal ganz fest gedrückt und gegrüßt von mir beate |
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was meinst du?
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Vielleicht von allen ein bisschen...
Meine Mama und wir haben bis zu letzt gehofft das sie es doch noch schaffen könnte!!! |
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