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Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo zusammen! :winke:
Will mich mal kurz vorstellen: Ich heiße Bianca, bin 35 Jahre alt und komme aus Baden-Württemberg! Meine Mama (vor 2 Wochen wurde sie 59 ) wurde vor drei Wochen operiert, dabei wurden ihr die Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter und Lymphdrüsen entfernt! Gleichzeitig wurde ihr ein vorübergehender künstl.Darmausgang gelegt, um den Darm für die weiteren Behandlungen zu schonen.Es war eine Mammut-Op von 8 1/2 Stunden, welche sie aber prima überstanden hat. Ergebnisse: undifferenzierter Adeno CA, Konglomerattumor im UB, metastasiert. TNM: T3, L+, M1, G3, R1 (ich hoffe, ich habe alles richtig entziffern können, was der Arzt in Mama´s Nachsorgepass gekritzelt hat). Der Arzt sagte, sie haben alles entfernt, was größer als 1 cm war, für den Rest muß ihr die Chemotherapie helfen. Die Heilungschancen lägen seiner Meinung nach bei nur 20% :cry: ! Am Donnerstag bekam sie den Port gelegt, die Chemo beginnt morgen ( Taxol & Carboplatin ). Wer hat Erfahrungen mit dieser Chemo? Wie sind die Nebenwirkungen und wie können wir ihr in dieser Zeit helfen??? Wer hatte einen ähnlichen Befund und kann uns vielleicht etwas aufbauen :embarasse ? Wir haben solche Angst :cry: ! Ganz liebe Grüße Bianca |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca,
kein schöner Anlass, aber trotzdem herzlich willkommen... Ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich fühlst. Auch meine Mama hat EK im fortgeschrittenen Stadium. Die Erstdiagnose war im Herbst 2006 und damals gab man ihr kaum ein, maximal zwei Jahre Überlebenszeit. Für uns brach damals eine Welt zusammen. Mittlerweile wissen wir, dass sich Ärzte an Statistiken halten. Sie können auch nicht hellsehen ;)! Die Chemo hatte meine Mama dann auch ganz gut vertragen. Und das erste Rezidiv (ja leider) war dann zwei Jahre später. Allerdings nicht im Unterleib, sondern im Hirn. Und das kommt so gut wie nie vor und ist eine seltene Ausnahme. Diese Metastase wurde entfernt, es gab Bestrahlung. Die zweite Metastase ist jetzt im Frühling aufgetreten, leider auch im Hirn. Es geht ihr jetzt nicht besonders gut nach der Op. Aber weißt Du, meine Mama lebt immer noch, obschon ich mich innerlich schon so oft verabschiedet habe. Es ist ein ganz langer, langer Abschied. Und was bei meiner Mama so passiert, muss bei Deiner Mama nicht auch so sein. Es kann doch sein, dass sie gut operiert wurde, alle Tumorzellen weg sind (spätestens nach der Chemo) und dass Ihr dann erstmal oder auch für ganz lange Zeit Ruhe vor dieser sch*** Krankheit habt. Als Angehöriger ist man immer so hilflos und möchte etwas tun. Du hilfst ihr mit Informationen und mit "einfach-dasein". Meine Mama ist zusätzlich noch durch einen Schlaganfall gehandicapt; aber sie sagt immer zu mir, wenn ich da bin, fühlt sie sich immer ganz normal, wie in ihrem "echten, eigentlichen" Leben und alles ist gut. Sie vergisst dann oft ihre Krankheit, wenn ich da bin (leider wohne ich 350 km entfernt und es ist so schwierig, sie oft genug zu sehen). Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und Mut. Du bist in diesem Forum gut aufgehoben. Liebe Grüße von Lydia |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca,
Willkommen im Forum, auch ich bin noch relativ neu hier… Deine Beschreibungen zur Situation Deiner Mutter gleichen sich sehr denen meiner Mutter. Sie (allerdings bereits 67 aber allgemein extrem fit) wurde fünf Wochen vor Deiner Mama operiert. Ihr wurden bei der ebenfalls über achtstündigen OP (sie besaß aufgrund einer Total-OP vor fast 40 Jahren nur noch einen halben Eierstock…) der restliche Eierstock, ein großer Tumor im Becken, das Bauchnetz, ein großer Teil des Dickdarms (jedoch ohne künstlichen Ausgang) sowie des Dünndarms und zahlreiche Lymphdrüsen entfernt. Zusätzlich hatte sie einen Pleuraerguss (Flüssigkeit im Brustkorb zwischen der Lunge und den Rippen) sowie einen Aszites, was ja - soweit ich inzwischen gelernt habe - fast schon üblich ist. Die Diagnose lautet Figo III c, wobei ich mir die weiteren Kürzel nicht merken konnte (T3 = Figo III). Auch bei ihr wurde alles Größere entfernt, der Rest müsse die Chemo übernehmen, so die Ärzte. Über die statistischen Angaben zur Heilung mache ich mir inzwischen keine Gedanken mehr, da jeder Fall so extrem individuell verläuft. Solche Aussagen (20% Heilungschance) deprimieren höchsten, was in dieser Situation mehr als überflüssig ist. Also, bitte das positive Denken nicht verlieren! Wie Deine Mutter, so hat auch meine einen Port bekommen, was zunächst sehr unangenehm – insbesondere beim Schlafen – war, aber nun keine Probleme mehr bereitet. Sie wird ebenfalls mit Taxol + Carboplatin behandelt. Letzten Montag (3.5.) hatte sie die zweite Anwendung. Bei der ersten Chemositzung war sie im Anschluss extrem schlapp, da die ganze Prozedur einige Stunden dauerte, die Flüssigkeit schlecht durch den Port lief (mir nicht verständlich, warum), und sie ohnehin von der panischen Angst Tage zuvor nicht schlafen konnte (sie schläft allgemein schlecht) und dementsprechend kaputt war. Außerdem hat sie seit der OP permanenten Durchfall, was zu starkem Gewichtsverlust führte. Einen Tag danach klagte sie über starke Gliederschmerzen und Kreislaufprobleme. Um nicht umzukippen, fuhr sie mein Vater ins Krankenhaus, wo sie zum Aufpeppeln eine Infusion verabreicht bekam. Danach ging es ihr von Tag zu Tag besser. Keine Übelkeit und Appetitlosigkeit, teilweise erstaunliche Heißhungerattacken nach Pizza, hausmacher Wurst, Rosinenbrötchen… Die Ärzte sagen, gesunde Ernährung sei gut und schön, aber momentan zähle das Zunehmen an Gewicht zur allgemeinen Stärkung. Daher ist alles erlaubt, was sie mag und auf was sie in diesem Moment Appetit hat. Somit hat sie tatsächlich bis zur zweiten Chemo wieder gute fünf Kilo zugenommen. Zwei Wochen nach der ersten Anwendung fing es langsam mit dem Haarausfall an. Aber für Fremde jedoch kaum sichtbar. Letzten Montag nach der zweiten Chemoanwendung ging es ihr die ersten zwei Tage danach noch recht gut (auch die Anwendung selbst war keine so schlimme Tortur mehr, da sie ja nun wusste, wie sie abläuft). Leider bekam sie am dritten Tag Gliederschmerzen, die bis heute anhalten. Sie sind mit jenen einer Grippe-Erkrankung zu vergleichen, sagt sie. Auch der Durchfall hat wieder stark zugenommen, was sich entsprechend auf ihr Gewicht auswirkt. An einem Tag hatte sie einen unangenehmen Metallgeschmack im Mund, was die Lust auf Essen zusätzlich vermieste…Das hat sich aber schnell wieder gegeben. Die Haare verflüchtigen sich nun immer stärker, was ihr psychologisch (noch) große Probleme bereitet. Selbst wenn man immer sagt, der Verlust der Haare sei das geringste Problem im Vergleich zum Ausmaß der Krankheit. Sie hat sich eine nette Perücke anfertigen lassen und besitzt einige Kopftücher aus Baumwolle (die H.A.D. Schläuche sind m.E. sehr praktisch). Mal sehen, wann der Fiseur für den letzten Rest antreten muss... So ist bei uns die Entwicklung bis heute. Auch ich habe grauenvolle Angst vor allem was kommt. Meinen Schockzustand der ersten Wochen nach der Diagnose verbunden mit permanenten Weinattacken habe ich ein wenig überstanden. Ich versuche mich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, um besser zu verstehen, um nicht überrascht über die diversen Körperreaktionen zu sein und um ihr mit dem einen oder anderen Rat zu helfen. Ich will sie ja auch nicht permanent bevormunden und Doktor spielen, außerdem ist mein Vater letztendlich die noch viel engere Bezugsperson. Dennoch versuche ich ihr immer hier und da ein paar "Dinge" unterzujubeln, wie z.B. hochkalorische Nahrungsergänzungsdrinks, Eiweißriegel,… Hierbei habe ich schon einige Male daneben gegriffen, und sie hat es mit noch mehr Durchfall und Blähungen bezahlen müssen. Aber auch die Ärzte meinen, sie muss ausprobieren, wie sie auf welche Lebensmittel reagiert. Und auch das kann täglich variieren. Was ihr bis heute super bekommt ist Banane mit Joghurt. Das steht auf dem täglichen Speiseplan und die oben genannten Rosinenbrötchen, diese verschlingt sie mit Genuss. Was gar nicht geht, ist Paniertes jeglicher Art. Komischerweise verträgt sie gekochtes Sauerkraut wunderbar… Es gibt also gar keine Regeln, sondern ausschließlich Ausnahmen… Was meiner Mutter mental sehr hilft, ist das Spüren der familiären Nähe sowie die der Freunde. Mal steht ein Eintopf oder ein Kuchen vor der Tür, ohne dass groß darüber gesprochen wird. Mal kommen Blumen oder Kärtchen per Post. Jeder geht offen mit ihr und der Krankheit um. Keiner jammert oder weint vor ihr (das fällt mir oft extrem schwer!!!). Ich bin überzeugt, dass auch das in irgendeiner Weise hilft. Außerdem bin sehr froh, dass mein Vater noch fit ist und durch sein Dasein als Rentner permanent für sie da sein kann. Leider wohne ich 500km entfernt in Hamburg und kann nur am Wochenende da sein… Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinem Bericht etwas helfen, zumindest Dir eine ungefähre Idee über den Fortlauf der kommenden Wochen geben. Ich wünsche Deiner Mama und Dir viel Kraft für die bevorstehenden Monate. Und noch einmal, auch wenn die allgemeinen Prognosen mehr als niederschmetternd aussehen, so gibt es doch auch viele positive Fälle sowie Fortschritte der Medizin, die uns Hoffnung und Optimismus geben sollten. Und das ist es, was unsere Mütter nun brauchen. Viele liebe Grüße Christina |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo Bianca,
ich bin betroffener Ehemann (48 Jahre). Meine Frau hat ebenfalls EK und ist am 08.04.2010 mit dem OP Befund pT3c N1 (8/36) R1 G1 L0 V0 Pn0 erfolgreich operiert worden. Entfernt wurde alles was nicht unbedingt notwendig ist (Galle, Milz, Eierstöcke, Gebärmutter, Bauchfell und Dickdarm -bis auf Rest zum Wiederanschluss-). Das mit dem künstlichen Darmausgang war für uns ein Schock, allerdings haben uns die Dr.´s auf das Thema eingestellt. Wir haben das zwar unter dem Aspekt Ausklärung formatiert, jedoch war es dann nicht ganz so schlimm. Jedenfalls hat meine Frau das Thema akzeptiert und auch ich wechsel mal den Beutel (sofern meine Frau mich lässt). Die Heilung des Darmtraktes ist schon besser mit künstlichem Ausgang. Meiner Frau ist auch während der OP ein Port gesetzt. Das Leben mit dem Port ist ohne Probleme und alle weiteren Infusionen (z.B. Chemo etc.) gehen darüber und nicht durch die Vene. Dies ist eine Errungenschaft der Medizin. Der Chemobeginn war der 21.04.2010 (13 Tage nach der Hammer-OP mit 9 Stunden !!!). Carboplatin und Taxol (genaue Dosis haben die Dr.s uns nicht verraten) war und ist der totale Hammer für meine Frau. Die Wirkungen waren so stark, dass wir den Termin von der 2. Chemo verschoben haben und meine Frau in eine Reha zum Aufbau geschafft haben. Wenn es meiner Frau wieder besser geht, geht es natürlich mit Chemo weiter (vielleicht in einer anderen Form und Dosierung, schau´n wir mal, was den Dr.´s so einfällt). Jedenfalls muss die Chemo vernünftig begleitet werden. In Abhängigkeit der Dosis und der vorangegangen OP ist die Chemo der Wahnsinn. Wenn uns die Dr.´s dies gesagt hätten, hätten wir uns darauf eingestellt. So sind wir mit dem Wissen (klar Chemo ist schon Sch...) aber wir schaffen das schon gestartet und dann der Hammer. Jedenfalls sagen die Dr.´s: Wenn wir Ihnen das vorher gesagt hätten, hätten Sie die Chemo vermutlich nicht gemacht. Jajaja, wir sind erwachsene Menschen etc.. Das mit den Ängsten als Angehöriger kenne ich auch. Unsere Diagnose kam am 15.03.2010 12:37. Inerhalb von Millisekunden verändert sich das Leben. Nichts ist mehr wie vorher und der Sch... beginnt. Ich habe mich aus dem Loch herausgearbeitet mit der Vorstellung, dass meine Frau es keinesfalls nutzt, wenn ich auch noch verzweifele. Wir haben uns geschworen, dass jeder von uns beiden auf seinem Platz das Eierstockkrebsthema animmt und positiv und mit Zuversicht dem Krebs begegnet. Alle gut gemeinten Ratschläge, Betroffenheit und andere Gefühlsregungen unseres Umfeldes (Familie, Freunde und Bekannte) fand ich die ersten Tage durchaus okay, aber nun gehen mir diese auf den Geist. Ich (wir) lassen uns unser Leben (bis auf die Einschränkungen des EK) nicht durch den EK determinieren. Das liest sich unheimlich abgeklärt an, ist es aber nicht. Bis hierher habe ich alle meine Tränen geweint. Nach Heilungschancen fragen wir nicht. Für uns steht die 100 Prozent Heilung im Vordergrund, negative Energien versuchen wir nicht zuzulassen (fällt manchmal richtig schwer) und immer nach dem alten Lindenberg-Song (Hinter dem Horizont geht es weiter) versuchen wir es. Ich habe gelernt, dass es den Dr.´s mit den Aussagen über Chancen auch schlecht geht. Was soll der Dr. sagen, vielleicht ist er auch Betroffener oder Angehöriger? Klar ist er Arzt und es gehört zu seinem Beruf den er versucht professionell auszuüben (dies verlangen wir auch). Aber er handelt sich auch noch um einen Menschen, wie du und ich. Die Situation ist echt sch..., die Ängste nimmt Ihnen keiner, aber die Liebe zu Ihrem Angehörigen (bei mir zu meiner Frau) ist unendlich. Zwar kann der EK nicht weggeliebt werden (wenn das möglich wäre, hätte meine Frau keinen EK bekommen), aber es hilft die Angst vor der Zukunft zu ertragen. Ich habe noch eine Frage zu Christina1971: Wie lange hatte Ihre Mutter das Wasser im Körper? Wie ist es weggegangen und hatte Sie auch Luft im Bauch? Gruß Lerby |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo Lerby,
leider war das Wasser unnötigerweise viel zu lange im Bauchraum. Rund 10 Tage quälte sie sich damit, bis es endlich im Krankenhaus durch Punktieren abgelassen wurde (ca. 6 Liter). Als ihr Bauch anschwoll dachte sie zunächst an Blähungen, was auch ein Heilpraktiker, den sie nach drei/vier aufsuchte, diagnostizierte (Untersuchung ohne jegliche technische Geräte). Erst bei dem Besuch nach diesen Tagen - nachdem keinerlei Besserung, sondern Verschlimmerung eintrat - bei einem Schulmediziner wurde das Wasser binnen Sekunden durch Abtasten und dann ebenso durch Ultraschall festgestellt. Sie musste sofort ins Krankenhaus, wo ihr umgehend das Wasser, welches Krebszellen beinhaltete, mit einem Schlauch abgelassen wurde. Von Luft war allerdings nie die Rede. Nun hoffen wir, dass sich das Wasser nicht wieder zurückbildet, was leider durchaus möglich ist. Viele Grüße Christina |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo Christina1971,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Das punktierte Wasser meiner Frau (1 mal 1.800 ml und 2. mal 1.300 ml) enthielt auch Krebszellen. Dies ist auch vollkommen klar, denn bei einer magnilen Aszitis schwappt das Wasser im Bauchraum rum und die Krebszellen setzen sich (liebend gern) an das Bauchfell. Dies ist der Grund für die Entfernung des Bauchfells bei meiner Frau. Laienhaft verstehe ich so das Ovarialkarzinom mit Peritionealkarzinose. Auch uns haben die Dr.´s gesagt, dass die Wasserbildung nach solch einer OP nicht unüblich sei. Da ich in der Zwischenzeit sehr genau auf die Formulierungen achte, heißt nicht unüblich auf keinen Fall üblich. Auch Heilpraktiker machen Fehler, obwohl das Abklopfen eines Bauches (so habe ich das bei den Dr.´s gesehen) wohl zu den Lehrinhalten des 0. Lehrjahres gehören muss. Auch bei uns ist die ganze Angelegenheit vermutlich nun erledigt, wobei man weiss nie. Jedenfalls hat meine Frau auch zusätzlich noch Luft im Bauch, wobei die Ursache hier die Gärreste aus dem Darm sind. Durch den erheblichen Eingriff (Darm raus und den Krebs vom Darm fummeln und wieder in den Körper während der OP) ist der ganze Darm natürlich richtig beleidigt. Zusätzlich noch die Chemo. Alles kein Wunder, der ganze Schmerz und Wasser und Luft. Also wir haben noch einen langen Weg, wobei die Schmerzliederung im Vordergrund steht. Gruß Lerby |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo Lydia, Christina und Lerby!:winke:
Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten !!!! Bin sehr froh, dass ihr euch gemeldet habt! Ihr habt auch schon sooo viel mitgemacht mit euren Lieben! Aber ich finde es auch ganz wichtig, dass die Betroffenen alle Unterstützung bekommen, die sie brauchen! Ihr macht das toll und so wollen wir unserer Mama auch helfen! Ich finde es auch nicht gut, dass der Arzt uns diese Prozentzahl bezüglich der Heilungschancen gesagt hat (danach hat ihn von uns auch niemand gefragt ). Für meine Mutter war dies alles andere als hilfreich, ihr schwirrt seitdem nur noch diese Zahl im Kopf rum und ihr Optimismus ist total am Boden! Bei ihr kommt dann auch noch dazu, dass ihre Mutter an Brustkrebs und ihre Schwester an Darmkrebs gestorben sind. Ihre Angst muss unvorstellbar groß sein, auch wenn sie es uns gegenüber nie zeigt. Habe gerade mit ihr telefoniert, sie macht sich jetzt mit meinem Stiefvater auf zur 1.Chemo! Und... sie freut sich drauf!!! Mir geht es genauso, auch wenn die Zeit jetzt wahrscheinlich hart wird, aber der "Kampf" gegen den Sch... Krebs beginnt jetzt :twak:! Ich melde mich spätestens morgen wieder und berichte euch, wie es Mama nach der 1.Chemo geht! Ganz liebe Grüße Bianca |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca!
Ich bin Betroffene und mache zur Zeit wieder eine Chemo durch. Auf die Prozentzahl würde ich nichts geben. Finde auch nicht gut das Euch der Arzt so eine Zahl genannt hat. Im Januar 2008 habe ich das erste Mal diese Prozidur mitgemacht. Eine Chemo, OP und dann noch einmal 7 Chemos und dann hatte ich 1 1/2 JAhre nichts. Leider war das Schalentier im Januar diesen Jahres wieder da. Wieder Chemo und nach der 4 Chemo war der Tumormarker unten auf 28,3. Wieder im normalen Bereich. Wichtig für mich ist immer mein Umfeld. Mein lieber Ehemann und Kinder und meine Freunde. Ich setzte mir Ziele, die ich erreichen, erleben möchte. Wenn es mir wärend der Chemo nicht so gut geht, sage ich mir Anne, das ist nur diese Woche, die nächste ist wieder besser und harke es ab. Jetzt habe ich gerade die 5. Chemo bekommen und bin in der blöden Woche, aber ich weis ,es wird wieder besser. Zwischendurch immer sowie es geht etwas schönes unternehmen, das hebt die Stimmung und lenkt ab. Und für mich ist immer wichtig hier hereinzuschauen, mit Betroffenen oder Angehörigen zu schreiben, besonders wenn das Herz einem schwer ist. Jeder reagiert auf die Chemo anders. Hoffe Dir ein wenig geholfen zu haben. Liebe Grüße von Anne:winke: |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Anne!
Ich danke dir sehr für deine Antwort, vor allem da du mitten in der Chemo steckst und es dir bestimmt nicht so gut geht! Finde es toll, dass sich Betroffene in so einem Forum austauschen und sich gegenseitig Mut machen können! Leider hats meine Mama nicht so sehr mit Computern, aber ich habe ihr schon viel von hier erzählt. Aber spätestens bei der AHB trifft sie dann auch andere Krebspatienten, darauf freut sie sich jetzt schon! Aber bis dahin hat sie noch viele (hoffentlich nicht so schwere) Wochen vor sich! Wo ward ihr bzw. eure Angehörigen zur AHB ? Haben eine tolle Klinik am Chiemsee gefunden: St. Irmingard Reha-Klinik . Vielleicht kennt die ja jemand? Wann werden die Tumormarker eigentlich wieder kontrolliert? Mama bekommt ja jetzt 6x alle 3 Wochen eine Chemo - wird das dann danach gemacht oder schon zwischendrin? Eigentlich müsste man doch kontrollieren, ob die Chemo anschlägt, oder :confused: ? Die erste Chemo hat sie heute hinter sich gebracht, bis jetzt gehts ihr ganz gut! Ich hoffe, sie hat auch eine ruhige Nacht! Morgen mittag bin ich dann bei ihr. Also Anne : DURCHHALTEN ! Das Ende der Chemo ist doch bei dir schon in Sicht! Drück dir ganz doll die Daumen! An alle: Ganz liebe Grüße Bianca |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca!
Meistens macht man nach der Hälfte eine Messung des TM. Machmal auch früher. Wünsche Deiner Mutter alles Gute und Dir auch Bis bald liebe Grüße von Anne:winke: |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca,
bezüglich der Untersuchungen ist es bei meiner Mutter so, dass immer eine Woche nach einer Chemoanwendung ein großes Blutbild gemacht wird sowie eine Woche und ein oder zwei Tage vor der nächsten Anwendung. Hierbei wird festgestellt wie sich die Blutwerte verändern, das heißt, insbesondere die weißen und roten Blutkörperchen, die Leberwerte und auch der Tumormaker (und noch viele andere Werte, die mir nicht so viel sagen...). So wurde es uns erklärt. Bei dem Fall, dass die Werte extrem schlecht sind, kann es u.U. zu einer Verschiebung der nächsten Anwendung kommen. Wenn es gut läuft, so erholt sich der Körper innerhalb der dreiwöchigen Pause bis zur nächsten Sitzung wieder. Meine Mutter hatte beispielsweise nach der ersten Anwendung einen sehr hohen Leberwert (Gamma GT rund 400), der sich allerdings in den folgenden Tagen wieder mehr als halbiert hat. Mein Vater bespricht nach jeder Blutuntersuchung alle Werte mit den Ärzten im Krankenhaus, was auch bereitwillig gemacht wird. Lieber einmal mehr fragen und verstehen als zu wenig, das ist unsere Meinung. Nach der dritten Anwendung erfolgt eine CT, bei der untersucht wird, wie sich die verbliebenen Metastasen verändert haben, also, ob die Chemo bereits positive, keine Veränderung oder gar negative Veränderungen bewirkt hat. Dann, so unsere Ärzte, wird entschieden, ob die Anwendung in dieser Form fortgesetzt wird oder ob eine Umstellung erfolgt. Übrigens nach den gemeinen Gliederschmerzen, die meine Mutter bis Montag hatte, geht es ihr jetzt wieder prima und macht wieder einige Unternehmungen außerhalb der vier Wände. Wahnsinn, wie schnell sich der Zustand immer wieder ändert. Morgen kann es bereits wieder ganz anders aussehen... Wie schön, dass Deine Mama die erste Chemo gut hinter sich gebracht hat. Seid aber nicht enttäuscht, wenn es bald auch schlechte Tage gibt. Die kommen leider vergehen aber auch wieder. Und in den guten Tagen muß dann Kraft gesammelt werden. Genieße die Augenblicke mit Deiner Mama, in denen es ihr einigermaßen gut geht. Und denke auch an Deinen Stiefvater, denn ihm wird nun auch extrem viel abverlang körperlich und vor allem seelisch. Ich wünsche Dir eine schöne Zeit mit Deiner Mutter und weiter alles Gute. Viele Grüße Christina |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo Christina!
Danke für deine Erklärungen! Ich glaube, bei Mama wird es genauso gemacht wie bei deiner Mutter! Sie bekommt nächste Woche auch ein Blutbild gemacht und dann wieder vor der nächsten Chemo! Aber jetzt versteh ich erst, was da genau untersucht wird! Danke! Heute ging es Mama besser als die letzten Wochen, sie hatte so schlimme Schulterschmerzen durch das viele Liegen, aber anscheinend helfen eine Sorte der Tabletten, die sie für die Nebenwirkungen der Chemo bekommen hat, auch gegen entzündliche Gelenkschmerzen und daher war sie heute topfit! Bisher keinerlei Nebenwirkungen! Ich weiß ja, dass sich das schnell ändern kann, aber ich freue mich für sie, dass sie bis jetzt noch keine Beschwerden hat! Für unseren Stiefvater ist das jetzt natürlich auch eine schwere Zeit und wir unterstützen ihn, wo wir nur können! Der Familienzusammenhalt ist jetzt besonders wichtig! Super, dass es deiner Mutter wieder besser geht und sie wieder etwas unternehmungslustig ist! Ist bestimmt für dich nicht einfach, wenn du soweit weg wohnst von deinen Eltern, oder? Wenn Mama mich braucht, bin ich in 3 Minuten bei ihr, sie wohnt nur 2 km entfernt. Habt ihr euch schon nach einer Reha-Klinik umgesehen? Das ist eigentlich gut, dass dein Vater Rentner ist, dann kann er deine Mutti begleiten, wenn sie das möchten! Leider ist mein Stiefvater noch berufstätig, aber wir werden Mama dann abwechselnd am Wochenende besuchen (natürlich nur wenn es ihr nicht zuviel ist - was ich mir bei ihr aber nicht vorstellen kann). Liebe Grüße Bianca |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca,
wie schön, dass es Deiner Mama im Moment so gut geht! Das ist die Zeit, in der sie Kräfte sammeln kann. Da fällt mir ein, das mit den Schulterschmerzen hatte meine Mutter auch. Ich hatte es in Verbindung mit dem Setzen des Ports gebacht. Aber klar, das viele Liegen hat sicher auch seienen Beitrag geleistet... Ja, das mit der räumlichen Distanz macht mir zu schaffen. Es gehen so viele kostbare Stunden für das Reisen drauf. Aber glücklicherweise ist meine Mutter ja in den guten Händen meines Vaters, auch mein Burder ist in der Nähe, so das für mich keine Not besteht, tägliche dort zu sein. Jedoch die Sehnsucht ist sehr groß. Daher beneide ich Dich, dass Du förmlich um die Ecke wohnst!! Bezüglich der Reha hat sich, glaube ich, mein Vater bereits informiert. Gut, dass Du es sagst, denn ich habe mich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt. Ich werde gleich am Wochenende, wenn ich wieder dort bin, nachfragen. Demnächst fahren wir zwei Wochen in den Urlaub nach Frankreich. Ich mag mich noch gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, dann noch weiter weg zu sein. Andererseits wird das Abschalten und die Luftveränderung sicherlich gut tun und auch wieder Kraft geben. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und viele schöne Momente mit Deiner Mama!! Herzliche Grüße Christina |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca!
Herzlich willkommen bei uns hier im Forum. Es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast. Der Austausch hier hat mir damals sehr geholfen und hilft mir auch heute noch, auch wenn ich nicht mehr so oft hier unterwegs bin. Ich bin selber betroffen. Im März 2006 wurde die Diagnose gestellt, da war ich 44 Jahre alt. Ich hatte Eierstockkrebs im fortgeschrittenem Stadium mit mehr als 2 Litern Wasser im Bauch und Wasser zwischen den Lungenlappen des rechten Lungenflügels, alles voller Krebszellen. Ich hatte diverse Tumore im Bauchraum, einer drückte auf den Darm, einer auf die Balse und ich hatte eine Peritonealcarcinose. Bei der Bauchspiegelung stellte man fest, dass der Krebs inoperabel war und durch den malignen Pleuraerguss (Wasser zwischen den Lungenlappen) wurde bei mir FIGO IV diagnostiziert. Es war ein unglaubicher Schock für meinen Mann und mich und natürlich auch für die übrige Familie (wir haben leider keine Kinder). Der Arzt, der uns die Diagnose mitteilte, sagte, dass ich mit der großen OP und der Chemotherapie sehr, sehr gute Chancen hätte, wieder ganz gesund zu werden. Mit dieser Feststellung hat er sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt, denn die Statistiken sagen was ganz anderes aus, wie du ja weißt. Aber mir hat diese Mitteilung unheimlich geholfen, denn ich habe von Anfang an daran geglaubt, dass ich das schaffe und wieder gesund werde. Ich habe erst viel später im Internet gesurft und festgestellt, wie die Statistiken wirklich aussehen, aber da hatte ich das Schlimmste bereits hinter mir. Nach 4 Chemos wurde ich in einer 5 1/2stündigen OP von allem befreit, was vom Krebs befallen war: Gebärmutter, Eierstöcke, Bauchfell, großes Netz, Blinddarm, 28 Lymphknoten, ein wenig Darmwand wurde abgetragen, dort, wo Tumore gesessen hatten. Doch die Chemo hatte gründlich gewirkt und man konnte am Tag der OP keine Tumore mehr mit bloßem Auge erkennen, ich wurde tumorfrei operiert. Nach der OP hatte ich dann noch 2 mal Chemo und das war's. Seit dem 23. August 2006 ist alles vorüber und ich hatte bisher kein Rezidiv. Statistiken sind dazu da, um widerlegt zu werden. Ich drücke deiner Mutter ganz feste die Daumen, dass auch sie die Statistik Lügen straft. Ich wünsche deiner Mutter jetzt erstmal, dass sie nicht zu sehr unter Nebenwirkungen leidet. Ich habe natürlich dieselbe Chemo Caboplatin/Taxol bekommen, weil das Standard bei Eierstockkrebs ist. Da ich per Infusion bei jeder Chemo auch vorab Cortison gegen die Nebenwirkungen bekommen habe, ging es mir am 1. Tag nach der Chemo immer super gut und ich hätte Bäume ausreissen können. Erst am 2. Tag kamen die Nebenwirkungen, aber eigentlich hielten die sich bei mir sehr in Grenzen: ein bißchen Fieber, ein bißchen Übelkeit, Gelenk- und Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche und Appetitlosigkeit. Das Ganze hielt dann so 3 bis 4 Tage an und eine Woche nach der Chemo ging's mir wieder richtig gut und ich habe den Haushalt gemacht, bin Fahrrad gefahren und habe das Leben genossen. Ich wünsche euch alles Gute. Liebe Grüße Mosi-Bär:winke: |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo Mosi-Bär!
Sorry, dass ich jetzt erst antworten kann, aber ich habe eine 9 Monate alte Tochter, die mich im Moment ganz schön auf Trab hält! Muss mich jetzt auch kurz fassen, denn sie beschäftigt sich nicht wirklich lange allein ohne Unfug zu treiben:smiley1:. Es macht wirklich Mut, wenn man solche Geschichten wie deine liest, das zeigt mir, dass man immer optimistisch bleiben muss! Es lohnt sich immer zu kämpfen und du bist jetzt schon fast 4 Jahre "gesund" und ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es auch so bleibt! Wie sieht bei dir die Nachsorge aus, wird jetzt regelmäßig kontrolliert (Tumormarker,...)? Hallo Christina! Freu dich auf deinen Urlaub, den hast du dir verdient und er tut euch sicherlich gut! Auch du musst neue Kraft tanken um deine Mama weiterhin tatkräftig zu unterstützen! Und sie ist in der Zeit ja in besten Händen bei deinem Vater! Wir wollen vielleicht auch in Urlaub fahren gegen Ende von Mamas Chemo! Ich muss auch mal ein paar Tage raus und was anderes sehen, um vielleicht auch etwas abzuschalten (ganz kann man das mit Sicherheit nicht). Ich muss mich nur mit meiner Schwester absprechen, dass wir nicht gleichzeitig eine Resie buchen, denn eine von uns sollte schon für Mama "zur Verfügung" stehen! Aber das kriegen wir schon hin! Liebe Grüße Bianca |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo zusammen,
nachdem ich nun schon seit Anfang 2007 stille Mitleserin bin, schreibe ich nun auch mal meinen Beitrag. Bei meiner Mutter wurde Ende 2006 CUP diagnostiziert. Sie hatte vergrößerte LKs im Bauchraum. Nach mehreren Chemos ging es ihr nun bis Karneval diesen Jahres recht gut. Das Befinden verschlechterte sich zunehmends und der Bauchumfang wuchs fast stündlich. Nachdem meine Mutter sich ein paar Wochen zuvor in Berlin vorgestellt hatte, wurde als nächste Therapie Caelyx empfohlen. Keine OP. Davon war auf mehrfaches Nachfragen beim hiesigen Onkologen auch nie die Rede ... evtl später einmal ... naja. Mitte April folgte dann die Einweisung nach Berlin. Antikörpertherapie im Rahmen einer Studie, um die Krebszellen am Bauchfell zu zerstören etc. Nach einigen Untersuchungen und Infusionen stimmten dann die Blutwerte und es konnte losgehen ( bislang 13cm langer Tumorgewebestreifen im Unterbauch sichtbar ... sonst nichts ) ... Diese Therapie belastet den Darm immens; der war natürlich durch vorherige Chemos schon "nervös", aber es klappte immer noch ganz gut mit dem "Geschäft". Zudem traten Fieberschübe und Erbrechen, Übelkeit und Durchfall auf. Nach der dritten Gabe wurde abgebrochen; vier Gaben sind üblich, aber der Prof sagte , dass drei besser seien als keine... das Wasser kommt nun zwar noch nach, aber es ist deutlich weniger! Der Hauptgrund für den Abbruch war Darmbluten. Es wurde dann nochmals ( drei Wochen zuvor auch ) eine Enddarmspiegelung durchgeführt. Ergebnis nach dem Dämmerschlaf : Verengung im Darm, daher das Blut. Darmtätigkeit gering. Medis wurden gegeben, um den Darm anzuregen. Am nächsten Tag der Schock : Man hatte sich die Aufnahme nochmals angesehen ... Tumorgewebe an dieser Stelle, daher das Blut. Option 1 : Stent ... mäßiger Erfolg und wahrscheinlich nach ein paar Wochen ohnehin Option 2: künstlicher Ausgang. Langsam haben wir uns alle an den Gedanken gewöhnt und ich kenne den ein oder anderen, der damit schon ein paar Jährchen gut lebt. Die Untersuchung und folgende OP ist nun in Essen geplant, da das heimatnaher ist. Empfehlung aus Berlin nach der OP und Stabilisierung : Caelyx. Da meine Mutter durch die Therapie und das vorherige Bauchwasser stark abgenommen hat, bekommt sie nun künstliche Ernährung sowie Flüssigkeit über den Port. Das kappt gut und wenn sie zusätzlich etwas isst, freuen wir uns bald kaputt. Durch die immensen Probleme mit dem Darm hat sie kaum Hunger / Appetit. Daher haben wir natürlich nun auch vor der OP Angst ... hätten die Docs Bedenken, würden sie die evtl nicht durchführen und einen Stent setzen ... ist ja weit weniger Aufwand. Wieviel Tumorgewebe da ist und entfernt wird, wird man erst bei der OP entscheiden heisst es. Ob zusätzlich Eierstöcke etc entfernt werden weiß ich nicht.... bislang sprach kein Doc davon. Ich wundere mich nur immens darüber ... wenn man eh aufmacht, kann man doch alles mit rausnehmen ?! Hat jemand ähnliche Erfahrungen wie ich mit meiner Mutter ??? Bin für jede Mail dankbar :winke: VG Sektchen |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
hallo ihr!
ich bin ja leider auch von dem thema betroffen - nicht ich selber - aber meine mutter. sie hat die op super überstanden und es geht ihr im moment sehr gut. nun halt die therapie... was mich nochmal interessiert.wie ist das mit dem tumormarker? wie hoch oder niedrig ist normal und wie regelmäßig muss das kontrolliert werden? und sollte er erhöht sein, ist das schon ein anzeichen dafür,dass wieder ein tumor wächst? oder kann auch ein tumor wachsen ohne das der wert im blut erhöht ist? ich bin da noch ein wenig unerfahren... danke schonmal lg |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo, soviel ich weiss, ist es wichtig den TM vor der OP oder Chemo oder irgendewelcher Therapie zu wissen. Erst dann, anhand dieses Wertes kann man genau feststellen.
Aber was sage ich, es gibt hier ja viel bessere Info's schau mal es gibt ja einen thread dafür. Alles Gute für Deine Mutter amistade |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Liebe Bianca,
ich wollte einmal nachfragen, wie es Deiner Mutter ergeht? Inzwischen müsste die dritte Anwendung gelaufen sein, oder vor der Tür stehen, sofern der Dreiwochen-Zyklus eingehalten wird. Wie verträgt sie die Anwendung? Meine Mutter hatte ihr erstes Zwischenergebnis. Alle verbliebenen Tumore haben sich verkleinert. Das Wasser im Bauch hat sich nicht zurückgebildet. Der Tumormarker hat sich von 800 auf 27 verringert. Die Chemo scheint anzuschlagen. Wir sind sehr erleichtert, das Warten auf das Ergebnis war grauenvoll. Jedoch wissen wir, dass sicher noch ein langer Weg vor ihr liegt, und wir wollen uns nicht zu früh freuen. Alles Gute für Deine Mutter und liebe Grüße Christina |
AW: Bin neu bei euch! Meine Mama hat EK !
Hallo,
ich bin neu hier. Ich habe heute von meiner Mama erfahren, dass sie eine "Wucherung" an den Eierstöcken hat, wie sie sagt. Das wurde auch schon mitte Mai festgestellt, gesagt hat sie es mir heute, weil ich angerufen hat. Sie will sich nicht operieren lassen, weil sie schon einmal eine (gutartige) Wucherung in der Gebärmutter hatte und diese OP sie ziemlich mitgenommen hat. Jetzt geht sie zu einer Heilpädagogin und lässt sich von ihr behandeln?!? Und sie sagt, ihr angeschwollener Bauch hat sich schon verkleinert. Aber andscheinend ist die Wucherung ziemlich groß. UNd sie sagt sie hat Schmerzen und einen OP Termin hat sie andscheinend schon abgesagt. Was soll ich machen??? Homöopatie kann doch da nicht helfen oder? Ich meine selbst wenn die Wucherung gutartig ist. Sie wehrt sich einfach haarstreubend gegen eine OP und will noch einmal 3 Wochen warten, ob sich nicht etwas verbessert. Aber ist die OP dann nicht noch gefährlicher und die Behandlung erfolgloser? ich weiß nicht was ich machen soll, hat irgendjemand Erfahrung mit Eierstockkrebs und homöopatischen Behandlungen?Kann mir jemand helfen lg |
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Hallo Christina!
Das ist total lieb von Dir, dass Du an uns gedacht hast! Ich hatte sogar ein wenig Tränchen in den Augen, als ich von den guten Nachrichten von Deiner Mama gelesen habe! Das macht richtig Mut und gibt Hoffnung, dass die Strapazen der CHemo sich lohnen können! Aber wieso geht das Wasser bei ihr nicht zurück? Ist das eigentlich typisch für Eierstockkrebs? Meine Mama hat das nämlich nicht, aber ich habe es jetzt hier schon öfters gelesen! Morgen steht bei meiner Mutter die 3.Chemo an! Hat sich alles ein paar Tage verschoben, da vor der 2.Chemo einige Urinwerte vergessen wurden zu bestimmen, dann musste sie den 24 Stunden Urin nochmal sammeln. Im Großen und Ganzen verträgt sie die Chemo gut! Die ersten 3 Tage geht es ihr sogar bestens, dann hat sie etwas mit Müdigkeit und Kraftlosigkeit zu kämpfen! Aber das geht rum! Die Haare sind ihr nach der 1.Chemo fast alle ausgegangen. Aber sie ist sehr tapfer und schlägt sich gut durch! Allerdings hat sie wahnsinnige Angst vor einem Zwischenergebnis und will erst nach der 6.Chemo wissen, wie erfolgreich das Ganze war! Naja, wir warten es ab, vielleicht überlegt sie sich es auch noch anders! Sowas kann ja auch Auftrieb geben, wenn man dann sooo tolle ERgebnisse wie Deine Mutter in den Händen hält! Ich drücke Deiner und meiner Mama ganz fest die Daumen, dass die Chemotherapie den Kampf gegen den Krebs gewinnt! Ganz liebe Grüße Bianca Hallo Pia! Leider kann ich Dir da nicht weiterhelfen! Meine Mama geht zwar auch noch zusätzlich zu einem Homöopathen, aber mehr zum allgemeinen Aufbau nach der großen Op und Unterstützung während der Chemozeit! Ich drücke Deiner Mutter die Daumen, dass es wirklich was Gutartiges ist!!!! LG Bianca |
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Liebe Bianca,
oh, das mit dem Wasser im Bauch ist ein Missverständnis. Ich wollte sagen, es ist nicht wiedergekommen. Der Bauch ist frei von Wasser. Gott sei Dank!!! Ja, das mit dem Wasser scheint eine ganz typische Erscheinung bei Eierstockkrebs zu sein. Die Ärzte erklärten uns, dass es wie eine Art Reflex der Zellen in der Bauchdecke zu verstehen ist, wenn diese mit Tumoren befallen ist. Was sich dann in Form von Wasserbildung äußert. Umso besser, wenn es Deine Mama nicht hat, denn dieses Wasser ist ja ebenfalls mit Krebszellen versehen. Ich kann verstehen, dass Deine Mutter sehr große Angst vor den Zwischenergebnissen hat. Dennoch denke ich, dass diese Untersuchung absolut sinnvoll ist. Denn so kann vorab bereits festgestellt werden, ob die Therapie anschlägt, oder ob gegebenenfalls doch eine Änderung vorgenommen werden sollte. Daher wäre es sicherlich zu empfehlen, dass sich Deine Mama doch noch umstimmen lässt. Ich dachte eigentlich, eine solche große Zwischenuntersuchung immer vorgesehen ist und auch ihre Ärzte diese bereits eingeplant haben? Der Auftrieb bei einem positiven Ergebnis ist in der Tat enorm und stärkt das Selbstbewusstsein. Ich drücke Euch weiterhin ganz fest die Daumen und dass Deine Mutter die Chemo weiter so gut übersteht!! Liebe Grüße aus Hamburg Christina |
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Liebe Christina,
was ist eigentlich aus Deinem Frankreich-Urlaub geworden? Ward ihr schon weg, oder geht ihr erst noch? Wir gehen nächste Woche 8 Tage nach Mallorca und ich freue mich schon soooo drauf! Wird der erste Urlaub mit unserer Tochter! Emma ist jetzt 10 Monate alt und ich weiß jetzt schon, dass ihr das Fliegen weniger Angst macht als ihrem Papa :smiley1: Da ist dann der 5.Tag nach Mama´s Chemo, dann können wir normalerweise ruhigen Gewissens wegfahren (wenn diese genauso gut verläuft, wie die letzten beiden, was ich natürlich hoffe!). Meine Schwester ist ja zur Not auch noch da und mein Stiefvater sowieso! Wie lange nach der Blutabnahme habt ihr auf das Zwischenergebnis warten müssen? Ich hoffe, dass ich dann wieder daheim bin, falls meine Mutter es doch wissen will! Weißt du inzwischen, ob sich Deine Mutter schon eine Rehaklinik ausgesucht hat? Wo wohnt sie denn, wenn ich fragen darf? Ganz liebe Grüße aus Heidelberg |
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Liebe Bianca,
unsere Frankreich-Ferien waren sehr schön. Auch wenn das nächtliche Schlafen durch die permanente innere Unruhe und das Gedankenkreisen nicht so klappte, so haben wir uns doch ganz gut erholt. Die Ruhe in der Abgeschiedenheit und die Natur haben uns sehr gut getan. Daher freue auch Du Dich auf Deinen Urlaub und versuche diese "Auszeit" mit Deiner Familie zu genießen und Kräfte zu sammeln. Deine Mama ist ja in besten Händen. Aber es wird nichts sein! Ganz bestimmt!! Die Zwischenuntersuchung (Blutabnahme und CT mit Kontrastmittel) meiner Mutter fand an einem Freitag statt und das Ergebnis wurde erst am darauffolgenden Donnerstag besprochen. Ich denke, das lag an dem dazwischenlegenden Wochenende und sollte sonst etwas schneller gehen. Meine Mutter hatte einen vollen Terminkalender, und hat sich so von der Angst vor dem Ergebnis abgelenkt. Zum Thema Reha, muss ich sagen, hat meine Mutter ihren eigenen Kopf. "Reha" klingt in ihren Augen so negativ, und sie möchte am liebsten "nur" in eine Art Kur gehen, bei der sie nicht in einem Tagesprogramm mit anderen Patienten eingeschlossen ist. Sie würde sich einen Aufenthalt in einer Einrichtung wünschen, in der sie eine Stärkung ihres Immunsystems erhält und in der sie mehr oder weniger "frei" ist. Das waren ihre ersten Äußerungen, und ich habe keine Ahnung, ob etwas Ähnliches überhaupt möglich ist. Mein Vater ist schon fleißig am Googeln. Sicher können auch die Ärzte im Krankenhaus weitere Tipps geben. Ich werde Dir berichten. Hat Deine Mutter denn schon eine Idee oder einen Wunsch bezüglich der Reha? Sonnige Grüße aus dem Norden. Christina |
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So, jetzt melde ich mich nochmal vor unserem Urlaub - morgen gehts nach Mallorca!
Mama hat die 3. Chemo nicht so gut vertragen. Sie hat viel gebrochen, ist extrem kraftlos und dieser metallische Geschmack im Mund ist wohl auch sehr stark. Außerdem hat sie dieses Mal auch dieses Kribbeln in den Beinen. Am Donnerstag wird Blut genommen und dann werden doch die Tumormarker bestimmt! Ich hab jetzt schon Bammel vor dem ERgebnis und hoffe sooo sehr, dass die Werte gesunken sind! Mama hat auch furchtbar Angst, sie sagt es zwar nicht, aber uns kann sie das nicht verheimlichen! Sie hat auch(schon kurz nach der Op) einen 4-5cm großen Knubbel unter der Bauchdecke entdeckt, von dem man noch nicht weiß, ob es eine Gewebsverhärtung von der Drainage(o.ä.) oder etwas Bösartiges ist! Diese Ungewissheit macht sie auch ziemlich fertig! Versteh auch nicht, warum man da nicht mal irgendwie nachschauen kann, die Ärzte sagen alle, egal was es ist, es kann erst nach Beendigung der Chemo entfernt werden. Naja, jetzt beginnt das bange Warten auf die Blutergebnisse, ich hoffe, ich kann im Urlaub trotzdem etwas abschalten! Liebe Grüße an alle! Bianca |
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Liebe Bianca,
die Symptome, die Du beschreibst, erinnern mich sehr an die Tage nach der dritten Chemo meiner Mutter. Auch sie war sehr schwach und hatte mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Aber das vergeht nach einigen Tagen wieder und ihr Körper erholt sich, so dass Du morgen mit nicht ganz sooo großen Bauchschmerzen in den Urlaub fahren kannst. Das mit dem Knubbel kann durchaus ein verhärtetes Überbleibsel der OP sein. Ich kann mir vorstellen, dass der ganze Bauchinnenraum bei solch großem Eingriff sehr leidet und danach nicht mehr wie aus dem "Ei gepellt" aussieht. Versucht nicht gleich an das Schlimmste zu denken. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass die Untersuchungsergebnisse gut für Deine Mutter ausfallen. Nun versuche Deinen Urlaub ein Stück weit zu genießen und Kräfte zu sammeln. Stecke die Sorgen zumindest für Momente in eine Schublade, und habe Freude mit Deiner Familie am Meer im sonnigen Süden. Ihr habt es Euch verdient! Viele liebe Grüße Christina |
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Liebe Bianca!
Das kribbeln in den Beinen kenne ich zur genüge. Kommt von der Chemo, muß aber nicht bei jeder auftreten. Wünsche Deiner Mutter, das es bald besser wieder wird. Ich habe auch diesen Metallgeschmack immer, aber nur eine Woche, dann geht es die nächsten 2 Woche wieder.Drück Euch die Daumen . Lieber Gruß von Anne |
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Hallo ihr Lieben :winke:!
Melde mich wieder zurück! Unser Urlaub war toll, aber kaum daheim angekommen war die ganze Erholung dahin! Mama hat ihr Zwischenergebnis bekommen, die Chemo hat nicht angeschlagen, Tumormarker sind wieder extrem angestiegen:cry: Wir sind alle sooo fertig! Hatten soviel Hoffnung in die Chemo gesetzt. Meiner Mama gehts richtig schlecht, aber wie immer will sie sich nichts anmerken lassen! Ich weiß gar nicht, wie ich ihr helfen kann. Zu allem Elend hab ich mir jetzt auch noch eine leichte Lungenentzündung eingefangen und kann Mama jetzt noch nicht mal besuchen! Hoffentlich krieg ich es schnell wieder weg! Carboplatin/Taxol wird jetzt abgebrochen, am 5.August soll es dann mit Caelyx weitergehen! Ich habe so große Angst, dass die Chemo auch nicht anschlägt - was ist dann ????:cry::cry::cry: Ich hoffe, dass es von euch allen bessere Nachrichten gibt! Liebe Grüße Bianca |
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Liebe Bianca,
aus eigener Erfahrung und auch aus den Berichten von anderen Frauen hier kann ich Dir nur sagen, dass immer die Chance besteht, dass eine nachfolgende Chemo besser anschlagen kann als die "klassische" Carboplatin/Taxol-Chemo. Jede Chemo greift die Krebszellen auf völlig unterschiedliche Weise an und dadurch ist es möglich, dass eine Second- oder Third-Line Chemo (der Begriff lässt sich schlecht übersetzen auf dt.) dennoch eine stärkere und nachhaltigere Wirkung haben kann. Ich wünsche Euch sehr, dass Caelyx nun besser anschlägt. Ich hatte diese Chemo auch, habe sie außer Hautproblemen, die sich aber auch im Rahmen hielten, gut vertragen. Alles Gute, Monika |
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Liebe Bianca,
das sind ja keine schönen Nachrichten!!! Ich hatte sehr gehofft, dass diese Chemo auch bei Deiner Mama positiv anschlägt. Ich kann sehr gut verstehen, dass Ihr alle - insbesondere Deine Mama - sehr fertig seid! Doch jetzt bitte nicht die Hoffnung verlieren!!!! Wie Dir Monika bereits schreibt, es gibt weitere Chemos, die Deiner Mutter gut helfen können und gegen die die Krebszellen nicht resistent sind. Die Möglichkeiten, die die Schulmedizin heute bietet sind weit und beschränken sich bei weitem nicht auf diese eine Standartanwendung. Diese Chance müsst Ihr nun ergreifen und weiter Deiner Mama Mut machen, damit sie ihren „Kampfgeist“ wieder findet. Ich drücke Euch ganz ganz fest die Daumen, dass beim zweiten Anlauf eine bessere Wirkung erzielt wird. Liebe Grüsse Christina |
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Liebe Monika + Christina,
danke für eure aufbauenden Worte! Inzwischen haben wir uns alle wieder etwas gefangen und setzen unsere ganze Hoffnung in die neue Chemotherapie! Mama geht es inzwischen wieder ganz gut und sie ist bereit weiter zu kämpfen! Ich bin so stolz auf sie, dass sie den Mut nicht verliert :remybussi Christina: Wie geht es Deiner Mutti ? Monika: Wie geht es Dir jetzt und was hast du während der Chemo gegen die Hautprobleme gemacht? Liebe Grüße Bianca |
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Hallo Bianca,
ich habe eine sehr trockene und manchmal brennende Haut bekommen und habe einfach immer nur gut eingecremt! Mit "gut" meine ich aber auch, wirklich gute Cremes zu verwenden. Also keine Billigcremes auf Erdölbasis, sondern solche auf der Basis pflanzlicher Öle. Da ich mir meine Cremes selber herstelle (mit Olivenöl), bin ich bei gekauften Cremes/Körperlotionen sehr kritisch. Und Vorsicht in der Sonne! Ich war sehr empfindlich gegen Sonnenstrahlen, das merkt man/frau ja aber ganz schnell. Zum Glück war bei dieser Chemo Übelkeit wenigstens kein Thema. Ich hoffe, Deine Mama verträgt sie auch gut und vor allem - dass sie mordsmäßig wirkt!!! Alles Gute und viele Grüße Monika |
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Liebe Bianca,
ach, das klingt ja schon wieder etwas besser!! Wie schön! Es ist so wichtig, den Mut nicht zu verlieren und mit Optimismus – wenn es auch manchmal schwer fällt – an die neue Therapie ranzugehen. Ich wünschte, wir als Außenstehende könnten viel mehr für unsere lieben Mütter machen, als „nur“ da zu sein. Lieben Dank, dass Du nach meiner Mutter fragst! Ihr geht es momentan erstaunlich gut! Sie hat die fünfte Chemo überstanden und ist kurz danach mit meinem Vater in den langersehnten und bereits im letzten Jahr gebuchten Urlaub auf Föhr gereist. Dort blüht sie regelrecht auf. Sie sagt sehr oft, dass sie es – wenn sie nicht wüsste, wie krank sie sei – gar nicht glauben könnte. Abgesehen natürlich von den ersten üblen Tagen nach der Chemo. Ich hoffe so sehr, dass es ein gutes Zeichen ist. Ich wünsche Euch alles Liebe! Viele Grüße Christina |
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Hallo !!!!:winke::winke::winke:
Ich melde mich auch mal wieder bei euch! Haben schwere Wochen hinter uns, Mama ging es nicht gut, immer wieder war es ihr schlecht, starker Durchfall und dann kamen auch noch die Schmerzen an Händen und Füßen dazu! Dann am Freitag der nächste Schock: Not-Op wegen Nierenstau! Inzwischen geht es ihr aber wieder gut unnnddd.... ES GIBT SUPER NACHRICHTEN : Die Chemo hat angeschlagen! Tumormarker sind stark gefallen! Endlich mal was Positives! Wir sind alle so froh, hoffentlich gehts jetzt so weiter! Mama bekommt heute ihre dritte Caelyx (ich liebe dieses Medikament ;) ) Chemo! Was gibt es bei euch Neues zu berichten(ich hoffe auch nur Gutes)? Ganz liebe Grüße Bianca |
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Liebe Bianca,
wie wunderbar!!!!! Nachdem es Deiner Mutter so schlecht ging ist es umso schöner zu hören, dass sie nun auf die neue Chemo so gut anspricht. Ich habe in der letzten Zeit öfter an Euch gedacht und mir Sorgen gemacht. Bitte weiter so!!!! Ich drücke Euch fest die Daumen! Was meine Mutter anbelangt, so sind wir mehr als glücklich! Ihre letzte Chemo war Anfang August, und dann kam die Abschlussuntersuchung, vor der wir alle große Angst hatten. Doch das Ergebnis war sehr, sehr positiv: Der Tumormarker ist gen Null gesunken und alle Überreste der Metastasen sind verschwunden. Lediglich im linken Oberbauch ist noch etwas verdichtetes Gewebe erkennbar. Der Professor meinte daraufhin, sie sei ein Phänomen, da sie darüber hinaus auch so gut wie keine Nebenwirkungen hatte, außer unmittelbar nach jeder Chemo Gliederschmerzen, Schwäche und Geschmacksaussetzer. Selbst die Schleimhäute haben rein garnichts abbekommen. Im Moment ist sie mit meinem Vater im Wanderurlaub (!!) in Kroatien und genießt die Berge und hüpft der übrigen Wandergruppe davon. Ich bin ziemlich sprachlos und freue mich natürlich! Dennoch wage ich es nicht, zu euphorisch zu sein. Die Angst vor einem baldigen Rückschlag ist unglaublich groß. Wir versuchen nun jeden gemeinsamen Augenblick zu genießen, wer weiß schon, wie es morgen sein wird… Euch und insbesondere Deiner Mutter alles Liebe!! Viele Grüße Christina |
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Hallo Bianca und alle anderen,
Eure Beiträge sind schon eine Weile her ... Wie geht es Deiner Mutter nun, Bianca? Ebenso wie fast alle, die auf Deinen Beitrag geantwortet habe, begleitet mich selbige Geschichte mit meiner Mutter (75 Jahre). EK (FIGO IIIc) - 7 Std. OP (Total OP, inkl. des befallenen Sigma-Darmstücks, kein künstlicher Darmausgang) Vor 2 1/2 Wochen erhielt sie die erste Chemo (Carboplatin/Taxol) - nach zwei Tagen begannen die Nebenwirkungen Übelkeit, Appetitlosigkeit, veränderter Geschmackssinn, massive Verstopfung, Nervenschmerzen und seit zwei Tagen fallen auch die Haare aus. 8kg Gewichtsverlust. Nächste Woche steht der 2. Zyklus an ... Auch ich kämpfe nach wie vor damit, diese Diagnose zu akzeptieren. Meine Mutter war immer ein "Kämpfer" und eine ganz tolle Oma (habe 2 kleine Jungs) und noch wenige Tage vor der OP hätte ich mir eine derartige Diagnose nicht erdenken können. Wie erlebst Du/bzw. alle anderen den Gemütszustand der Betroffenen nach einer solchen Diagnose? Meine Mutter ist plötzlich so distanziert, was mir sehr schwer fällt, da wir immer ein ganz tolles Verhältnis hatten. Über Nachrichten würde ich mich freuen. Elouis |
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Hallo ihr alle!
Ich habe schlechte Nachrichten. Mama hat es leider nicht geschafft, sie ist am 5.12. im Kreis ihrer Familie für immer eingeschlafen :cry::cry::cry::cry: Wir sind noch immer fassungslos, dass sie so schnell von uns gehen musste. 3 Wochen vorher war sie wegen starken Kopfschmerzen beim Neurologen, allerdings schickte der sie ohne Befund nach Hause. Wir waren natürlich alle sehr erleichtert, hatten Angst vor Metastasen im Kopf, was sich nun ja nicht bestätigte. Die Kopfschmerzen schoben wir dann auf eine Nebenwirkung der Chemo. Leider ging es Mama die nächsten 2 Wochen immer schlechter und sie konnte nichts mehr essen, alles kam sofort wieder hoch. Erneute Vorstellung bei einem anderen Neurologen, der sie sofort in die Kopfklinik überwies. Dann die Schock-Diagnose: Metastasen im Kopf und an der Wirbelsäule. Es wurden 10 Bestrahlungen angesetzt, um den Rückenwirbel zu retten, ein Korsett wurde angefertigt, um die Wirbelsäule zu stützen. Dieses konnte sie nicht mal mehr anziehen. Am Samstag Morgen hatte sie einen Krampfanfall, von da an war sie nicht mehr ansprechbar. Mama starb Sonntags um 11.30 Uhr an Hirnbluten. Es ist alles so schrecklich, wir hatten soviel Hoffnung - bis zum Schluss. Auch Mama hat nie aufgegeben, wollte unbedingt leben. Ich kann gar nicht beschreiben, wie es uns geht. Sie fehlt uns jetzt schon sooo sehr :weinen::weinen::weinen: Ich wünsche euch bzw. euren Angehörigen mehr Glück als Mama es hatte und allen ganz viel Kraft mit dieser schrecklichen Krankheit! Traurige Grüße Bianca |
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Liebe Bianca!
Ich möchte mit dieser Antwort aufrichtige Anteilnahme zum Ableben deiner Mutter ausdrücken. EK ist eine schlimme Krankheit und es macht mich immer sehr traurig, wenn ich lesen muss, dass jemand seine Lieben zurücklassen musste. Trotz allem wünsche ich euch eine besinnliche Weihnacht. Stille Grüße Bessie |
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Liebe Bianca !
Auch ich möchte Dir mitteilen, wie Leid es mir tut, dass Deine Mutter nach so einem kurzen und heftigen Krankheitsverlauf gehen musste. Aber es gibt einen großen Trost, denn Deine Mutter konnte im Kreise ihrer Familie sterben. Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles erdenklich Gute ! Liebe Grüße Heike |
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Liebe Bianca,
ich bin geschockt und sehr traurig über Deine Nachricht! Habe ich doch gestern Abend noch an Dich gedacht und wollte Dich nach dem Befinden Deiner Mutter fragen, nachdem ich so lange nichts mehr von Dir gelesen habe. Es tut mir so unendlich leid, und ich kann Deinen Schmerz nachempfinden! Ich wünsche Dir und Deiner Familie nun sehr viel Kraft. Alles Liebe Christina |
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