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Gabi 42 25.06.2010 08:35

bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Ich schmeiß jetzt einfach mal ein sonniges Hallo in die Runde!!:megaphon:

Nun zu meiner Frage:rotier2:

Ich hatte im September meine BK Diagnose, Ablatio rechts,ab Okt Chemo und damit war ich im Februar durch (JUCHUUUU)!

Seit April nehme ich Tamoxifen und stehe seitdem wirklich neben mir.
Hitzewallungen rauben mir nachts den Schlaf ( nicht mehr als 4 Stunden und die schlafe ich nicht nicht mal am Stück).

Ich reagiere nur noch gereizt, bin zickig, und werde immer weicher ( andere würden auch wabbelig sagen:weinen:)Logisch wenn man Schlafmangel hat.

Dann kam das Thema Verhütung auf und damit fing das Drama (jedenfalls für mich) an. Ich wollte eine Sterilisation, der eine Doc wollte es bescheinigen, der KH Doc meinte es wäre doch besser die Eierstöcke rauszunehmen. :confused:

Ich mache mich also schlau, was FRau so alles finden kann im Netz ...und bin von der Eierstockentfernung die einem ja vor einer möglichen Neuerkrankung schützen kann verlockend ( weiß nicht wie ich es sonst formulieren soll).

Jetzt habe ich für Dienstag den Termin für die OP. Die Ärztin in diesem KH meinte aber das... wenn ich jetzt schon unter dem Tamoxifen leide, ich noch mal eine Schubkarre NWs drauflegen könnte. Jetzt hab ich wirklich Bedenken, ob ich das schaffe. Ich kenne leider niemanden der diese OP schon hinter sich hat, und wollte mal hier in die Runde fragen ob mir jemand aus eigener Erfahrung da weiterhelfen kann.

glg Gabi 42

Rosmarin 25.06.2010 11:40

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo,

ich bin auch ohne Eierstöcke seit 4/09, da ich die AHT nicht möchte für mich und zusätzlich familiäre Belatung bei den Eiertöcken vorliegt. Bin 44 BK 7/08 mit Ablatio links nachher Chemo FEC.
Ich habe schon auch Wallungen, Schlafstörungen etc. Doch das hängt eben mit dem Östrogenmangel zusammen. Wenn man als Hormonpositive Östrogene runterfährt passiert das einfach.

Insgesamt gehts mir gut, ich bin auch äußerlich noch so schön wie vorher, d.h. nicht gealtert. Auch mit der Libido und den Schleimhäuten habe ich keinerlei Probleme. Würde das immer wieder so machen. Die Gebärmutter habe ich aber behalten. Die ist mitr wichtig für die Blase und für meine Lust.

LG, Anne

nala352 25.06.2010 13:42

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo Gabi 42
Ich bin nicht an Krebs erkrankt wurde aber BRAC1 positiv getestet.
Das war vor 6 Jahren.Damals war ich 32 und die ärzte in Brüssel(da wurde ich damals getestet) haben mir auch gleich zu der Eierstockentfernung geraten.Was ich dann auch gleich machen lies.Mir wurde allerdings geraten die Gebärmutter mitzuentfernen da die sonst gerne Probleme machen kann.
Ich kann meinen Vorrednerinnen nur zustimmen.Ich hab gar keine so schlimme Probleme an sich sind es bei mir auch nur die Knochen und Gelenke die manchmal "rumzicken".Hab zwar ordentlich an Gewicht zugenommen seit dem.Geht aber im Moment auch damit wieder bergab dank Diät;)
Ich kann aufjedenfall mein Leben genauso gut wie vor der OP weiterleben.Nebenwirkungen minimal Gefühl der Sicherheit riesengross.
Ich wünsche dir alles Gute.
LG Natascha

PetraK 25.06.2010 16:38

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo Gaby,

stimmt schon, was die anderen hier schreiben: Ich musste mir 2002 die Eierstöcke entfernen lassen und hatte danach kaum beschwerden. Vorher hatte ich 9 Monate Zoladex und Tam bekommen (obwohl der Tumor nur schwach positiv war) und hatte ziemliche Nebenwirkungen, das Zoladex wirkte gar nicht, ich bekam immer noch pünktlich und heftig meine Tage ( war damals 43 ). Tamoxifen habe ich noch ein paar Monate weiter genommen, dann aber den Arzt gewechselt und der neue meinte, bei "schwach positiv" und Eierstockentfernung sei das nicht nötig. Jetzt hatte ich letztes Jahr ein Rezidiv an der alten Narbe und diesmal war der Tumor ganz stark hormonpositiv (jeweils 12 von 12 möglichen Punkten ). Ich hab natürlich gefragt, wie das dennn sein kann, wo doch Eierstöcke nicht mehr vorhanden. Mir wurde dann im Brustzentrum erklärt, dass es relativ häufig vorkommt, das der Körper auch in der Nebenniere und im Fettgewebe Östrogen und andere Hormone bildet, die dann eben Rezidive oder Metas bilden können und ich damals doch ein anderes Antihormon hätte nehmen sollen........In meinem Fall war es also nicht die richtige Entscheidung.Ich will dir damit jetzt natürlich keine Angst machen, aber man sollte sich einfach darüber im Klaren sein, dass die Entfernung der Eierstöcke alleine eben nicht totale Sicherheit bedeutet....andererseits hatte ich ja 8 Jahre Ruhe und ohne wäre vielleicht schon eher wieder was gekommen.....

Dir alle Gute

Petra

Gabi 42 25.06.2010 22:45

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo Ihr Lieben!!

Vielen vielen Dank für eure Antworten.

Ich war heute nochmal beim Doc und er hat mich, ebenso wie ihr, darin bestärkt diesen Schritt zu machen.

Er legte mir ans Herz meinen Milchprodukte Konsum etwas zu erhöhen, und ein wenig in der Sonne spazieren zu gehen, weil doch die Sonne den Knochen gut tun würde. ( Mist... habe wieder vergessen wie das heißt).

Das mit den Knochenschmerzen kenne ich gut, meine Handgelenke machen nicht mehr so mit wie ich es gerne hätte.

Auch habe ich es abgewägt ob ich mit den Veränderungen, die dem Körper widerfahren werden arrangieren kann.

Ja, kann ich denn die Angst das ganze Drama nochmal mitzumachen ist einfach viel zu groß. (wobei ich von Diäten die Nase voll habe:()

@Petra K.

Das tut mir so leid das Du einen Rückfall durchmachen musstest.
Ich wünsche Dir weiterhin ganz ganz viel Kraft, Mut und Sonne im Herzen.

Krebs ist ein Arschloch, wie hier schon oft zitiert wurde:shocked:



es grüßt euch ganz ganz herzlich

Gabi

nala352 26.06.2010 14:03

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo elly535
Ich glaube dass die heutzutage bei totalentfernung das mit der Blase gut hinbekommen.Denn ich merke überhaupt kein Unterschied zu vorher.Allerdings musste ich mich die ersten Wochen sehr Ruhig verhalten nicht schwer heben nicht gleich wieder rumwuseln .Ich war schön artig (was mir allerdings manchmal schwerfiel) und fühl micht jetzt prima.Wie Gabi42 so schön sagte man muss nicht mehr mit dieser Angst leben.
LG Natascha

PetraK 26.06.2010 14:20

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo Sybille,

danke für deinen Zuspruch, das Problem ist, dass man damals (2002) noch keine Aromatasehemmer bekam, wenn man keine Metas hatte.
Mich würde interessieren, wie du mit dem Femara und den Zometa-Infusionen zurecht kommst.....mit den Nebenwirkungen des femara hab ich schon ganz schön zu kämpfen...

Liebe Gaby,

danke natürlich auch für deine lieben Worte...

Liebe grüße
Petra

Dolphin 27.06.2010 10:04

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo Gabi, habe dir eine PN geschickt,

LG Dolphin :winke:

Gabi 42 28.06.2010 18:48

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Ihr Lieben ich :winke:

Ich hatte heute meine Voruntersuchungen, und morgen früh gehts dann ab in den OP.


Ich muss das aber mal kundtun was der Doc gesagt hat...

" Sie wissen das wir hier über eine Kastration sprechen".

So, das lassen wir jetzt mal für sich sprechen, denn ich denke ich habe andere Sorgen als Libidoverlust.´

Dicken Drücker an euch alle
Donnerstag müsste ich wieder zu Hause sein

glg Gabi

Mampi 29.06.2010 03:55

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo Gabi!

wünsche Dir (wohl zu spät) auf diesem Wege alles Gute für´s Krankenhaus.

Hab mich durch Dein Thema gelesen, weil es bereits nach der Brust-OP angeschnitten wurde (neben den vielen, vielen anderen Dingen, die mit Hormonen und dem ganzen medizinischen Wirrungen...).

Ich weiß nämlich nicht, was später für den (dann wohl ohnehin) geschundenen Körper besser verträglich ist: Die Hormonproduktion täglich auf´s neue mit Pillen zu unterdrücken oder gleich dem Gral des Übels den Keraus zu machen.

Ähm, hmmmm - ach - fällt mir grad so ein... Hmmm, wie ist das mit dem Libidoverlust?

Liebe Grüße!
Mampi

silverbird 29.06.2010 07:40

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo euch da draußen,

ich schreibe jetzt mal hier mit, habe aber auch bereits bei den Hormonen und beim EK geschrieben.

Ich habe letzte Woche meine Eierstöcke vorsichtshalber entfernen lassen.

Leider gibt es in meiner Familie und zwar auf der mütterlichen Seite niemanden, in den beiden Generationen vor mir, der NICHT an Krebs gestorben ist.
Oma, Tante, Onkel, Mutter.
Brust und EK.
Auch väterlicherseits gibt es Krebs, Leber und Lunge.

Für mich Grund genug jetzt zu handeln.
Ich bin (war muss ich jetzt wohl sagen) prämenopausal, habe 5 Kinder - Familienplanung abgeschlossen.

Der Eingriff an sich war nix dramatisches.
Auch mir war bange, denn auch ich habe im Netz Berichte gelesen von wegen Kastration und Katastrophe und und...

Auch bei den Ärzten gibt es wohl 2 Lager.

Der eine fand, ich habe schon ganz schön lange gewartet, der andere fand den Eingriff als übertrieben.

Wie auch immer, ich habe es gemacht und bin wieder zuhause und warte auf all die schlimmen Dinge die nun kommen sollen.

Wenn sie kommen, werde ich an die Zeit zurückdenken, als meine Mutter mit EK im Sterben lag, oder an meine Tante, als sie an Brustkrebs starb obwohl ihre Kinder noch klein waren. Oder, oder.

Bisher spüre ich noch gar nichts, außer dass ich meine Schilddrüsentabletten abgesetzt habe, weil ich mich überdosiert gefühlt habe. Es muss da einen Zusammenhang mit Östrogen geben.

Ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ihr Frauen hier wirklich tolles leistet in diesem Forum und ich wünschte wirklich ich hätte das früher gewusst.
Als meine Mutter starb, wusste man noch nichts von Foren und Internet und man war unglaublich alleine mit seinen Sorgen.

Ich hoffe, meine Beiträge sind auch dann erwünscht, wenn ich nicht (noch nicht) selbst erkrankt bin.

Alles Liebe euch und an Gabi, hoffe, du hast alles gut überstanden

silverbird

silverbird 29.06.2010 07:42

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Zitat:

Zitat von Wildkatze (Beitrag 921601)
"kein Libidoverlust", aber ne Ausrede wenn ich denn mal zickig bin.

Hallo,

das werde ich mir merken, dass ist gut :D

silverbird

Rosmarin 03.07.2010 16:55

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Ich habe damals auch drüber nachgedacht. Bin aber jetzt über ein Jahr nach Eierstockentfernung nicht weniger agressiv. Mit dem Antrieb habe ich schon Probleme, was aber auch an leichter depression im Zuge des östrogenmangels liegen kann.

Da dürfte die Antihormontherapie ja ähnlcih wirken. Wenn man sein Tesosteron erhalten möchte, müßte man dann auch darauf verzichten, denn diese ist ja praktisch eine chemische Kastration.

Behandlung von hormonpositivem Krebs mit Östrogenunterdrückung wirkt nun mal auch auf das Testosteron, so oder so.

LG, anne

silverbird 03.07.2010 17:46

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo

dieses Femica Forum hatte mich auch stark verunsichert. Die Damen, die da von Kastration reden haben wohl überwiegend schlechte Erfahrungen gemacht.

Allerdings sind dort wohl auch einige vertreten, denen die Eierstöcke unwissentlich entfernt wurden.

Das ist bei uns Krebs (bedrohten) Frauen ja nicht so.
Ich habe mich nach reiflicher Überlegung ganz bewusst für diese OP entschieden und wenn Nebenwirkungen kommen, dann nehme ich sie in Kauf als Preis für mein Leben.

Testosteron kann man heute auch mittels Pflaster verabreichen, ich bin noch am lernen über hormone - aber es gibt auch die Vorstufe aller Sexualhormone das DHEA und das Progesteron.

Teilweise werden ja auch Östrogen und Progeseron von den Nebennieren produziert und wenn genug DHEA da ist auch das Testosteron.

Trotzdem kommen im Körper einer Frau ohne Eierstöcke nicht mehr so hohe Östrogenspiegel vor wie mit. Aber genau das schützt eben vor dem Krebs.

Ich persönlich - das gilt aber unter Vorbehalt, denn meine OP ist erst 2 Wochen her - fühle mich mit niedrigerem Östrogenspiegel viel viel wohler als mit dem zuvor sehr hohen.

Es geht mir derzeit sehr gut.

Aber wie gesagt: erst 2 Wochen her.

Silverbird

Rosmarin 03.07.2010 22:02

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Ich seh es auch so Silverbird. Für mich war die Motivation für die OP die bessere Prognose. Daran denke ich immer und deswegen akzeptiere ich die NW und kann gut mit ihnen leben.

LG, Anne

Rosmarin 04.07.2010 16:13

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Das ist immer eine Frage die man für sich selber abwägen muß. Antihormontherapie ist eben auch nicht immer Spaziergang, vor allem wegen der Gefahr der Veränderungen an Gebärmutter und den Eierstöcken.

Risiko hat man immer und man muß für sich selber hinterfragen, welches Risiko man am besten bejaen kann. Ich selbst habe praktisch 2-3 Probleme auf einmal gelöst und bin so damit zufrieden( hormonpositiver BK+familiäre Eierstockbelastung), zudem muß ich nun nicht mehr Verhüten. Unter Hormontherapie kann man nämlich auch schwanger werden, aber nur eingeschränkt verhüten(kein NFP möglich). Und Schwangerschaft war bei mir gar nicht mehr erwünscht(44 Jahre, 4 Kinder, immer schnell schwanger).

Ich habe aber auch gescheit um meine Eierstöcke getrauert:weinen:..., solche Verluste muß man auch erst mal verschmerzen.

LG, Anne

Gabi 42 05.07.2010 09:07

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Guten Morgen Ihr Lieben!!

Habe alles gut überstanden und warte jetzt auf gravierende Veränderungen:rotier2:

Für alle diejenigen die noch unsicher sind ob sie die OP wagen sollen,
lasst euch Zeit mit der Entscheidung, und lest soviel wie möglich darüber. Anschließend wird euer Bauchgefühl wird euch den richtigen Weg zeigen.

Ich bin froh darüber, das wir in einem Zeitalter leben wo uns alle Möglichkeiten offen stehen, uns Informationen zu besorgen die für uns wichtig sind. Mein Mann rollt manchmal die Augen wenn er sieht auf welche Seiten ich im Netz unterwegs bin.
Ich fühle mich mich einfach sicherer wenn ich mich schon im Vorfeld informieren kann. Egal ob es sich um Erkrankung oder Reise oder oder oder handelt. :rolleyes:


sonnige Grüße vom schönen Niederrhein
Gabi

p.s aber am wichtigsten finde ich den Austausch unter uns Amazonen:1luvu:

silverbird 05.07.2010 13:29

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo gabi,

na denn warten jetzt schon 2 :D

Bei mir ist es heute 2 Wochen her und ich warte auch.

Silverbird

keko 27.07.2010 13:32

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo zusammen,

bei mir sind jetzt 3 Wochen vergangen, dass meine Eierstöcke und Gebärmutter rausoperiert wurden. Dies war die richtige Entscheidung, da ich eine starke Senkung hatte und mein Arzt mir geraten hatte die Eierstöcke mit raus zu nehmen, da ich 2007/2008 Brustkrebs hatte :weinen:
Doch dieses gehört jetzt der Vergangenheit an und somit starte ich voller Zuversicht in meine Zukunft :D
Schlafstörungen hatte ich schon früher und Gewicht ca, 8 Kilo habe ich auch mehr, gebe dem Tamixofen die Schuld ! Seit kurzem nehme ich jetzt Aromasin, hat jemand Erfahrung damit ?
Wünsche Euch weiterhin viel Kraft und Gute Genesung ! :pftroest::pftroest:
L.G. Britta

Josefine92 27.07.2010 14:17

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo Gabi,

ich bin 39 Jahre alt und habe mir im Oktober 2008 die Eierstöcke entfernen lassen (hatte BK 2007 und bin Genträgerin). Ich nehme seit Januar 2008 Tamoxifen und habe davon keinerlei Nebenwirkungen.
Nachdem man mir die Eierstöcke entfernt hat, habe ich einen Sturzflug durch die Wechseljahre gemacht. Ich dachte mir hätte jemand einen Eimer Wasser ins Bett gekippt. Aber das ist nach einiger Zeit (2 - 3 Monate) wieder vergangen. Jetzt geht es mir gut, habe keine Hitzewallungen mehr, nur wenn ich was Scharfes esse oder Alohol trinke kommen die Wallungen noch mal auf, aber damit kann ich gut leben.
Für mich war die Entscheidung richtig die Eierstöcke zu entfernen. Ob es für dich richtig ist kann ich dir nicht sagen. Ich hoffe ich konnte dir trotzdem helfen.
LG
Josefine

Mai62 27.07.2010 20:00

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo zusammen,
ich habe mir vor zwei Monaten (Ende Mai) die Eierstöcke entfernen lassen und würde diese Entscheidung sofort wieder so treffen. Ich habe seit dem keine wesentlichen Veränderungen bemerkt. Bin aber schon seit der Chemo (Ende Februar) in die Wechseljahre geraten, habe sehr oft sehr starke Hitzewallungen und musste eimerweise schwitzen. Ende April habe ich noch einmalig Zoladex bekommen und bin mit Tam angefangen. Die Hitzewallungen sind schon vor der OP weniger geworden. Habe Akupunktur gemacht, ob es daran liegt:rolleyes: Jedenfalls ist es jetzt so, dass die Hitze zwar noch oft steigt aber nicht mehr viel Feuer hat. Kann sogar wieder besser schlafen und werden nicht mehr so oft wach. Würde mich aber interessieren, wie lange so eine Hormonumstellung dauert. Weiß das jemand? Übrigens Knochen- und Gelenkschmerzen hatte ich nur wenig und sind nun ganz weg.
Da nun festgestellt wurde, dass ich das Tam nicht verwerte, soll eine Umstellung auf Aromasatehemmer erfolgen. Ich hoffe nur, dann geht nicht alles von vorne los.
liebe Grüße
Birgit

Bärbel 28.07.2010 13:22

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Hallo,

ich habe auch ganz frisch - letzten Montag - meine Eierstöcke hergegeben (vermutl. erbl. BK sowie stark hormonabhängig) und bin heute nach Hause gekommen. Ich bin schon vorher durch die Chemo den Werten nach "fast" in den Wechseljahren gewesen und hoffe daher nun, auf nicht allzu gravierende Auswirkungen:o

Habt Ihr eigentlich alle grundsätzlich nach Eierstockentfernung auf Aromatasehemmer gewechselt? Mein Prof. meinte heute, ich könnte auch guten Gewissens 2 Jahre TAM vollmachen und dann auf Aromasehemmer switchen. Dies würde mir u.U. Knochenprobleme etc. erstmal ersparen. TAM vertrage ich sehr gut - so gut, dass ich mich natürlich auch schon wieder wegen dieser Verstoffwechselungsgeschichte frage, ob´s überhaupt wirkt:o
Fragen über Fragen..........

LG an alle
Claudia

Rosmarin 28.07.2010 16:57

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
Ich sollte ein jahr nach der eierstockentfernung auf Aromatasehemmer wechseln.
Habe mich dann entschieden, keine Antihormontherapie zu machen. In meinem speziellen Fall hätte diese die Prognose nur zu 3-10% verbessert und das mit möglichen gravierenden NW, die mir andere prognoseverbessernde(mehr Verbesserung als durch AHT) Aktivitäten möglicherweise erschwert und gehindert hätten. Noch weniger Östrogene als jetzt möchte ich wirklich nicht...

Hoffe, verständlich zu sein. AHT ist mir persönlich momentan zu riskant meine mühsam hergestellte Balance zu stören. Mir reicht der Hormonwechsel durch Eierstockentfernung aus.

Muß jeder selbst entscheiden und abwägen.

LG, Anne

Rosmarin 28.07.2010 17:37

AW: bin unsicher Eierstockentfernung und NW
 
:D...Sport, Sex, Meditation:( für innere Ausgeglichenheit und Ruhe), ausgewogenes Essverhalten.

Solches ist jetzt schon, durch die NW der Eierstockentfernung nicht immer ganz einfach. M ir haben die fehlenden Östrogene/Testosteron und alles was die Eierstöckli jetzt nicht mehr machen.... eine Depression beschert, Gelenkschmerzen und -steife, andere Libido, Trägheit, Schlafstörungen und folgend Müdigkeit usw. Das will ich auf keinen Fall noch mehr vertiefen.

ich habe letztes Jahr ein Medikament wegen meiner Migräne bekommen, das hatte zur fehlenden Wirkung so starke nebenwirkungen, dass ich serh beeinträchtigt war. Auch habe ich in dem meisen Zustand mit Frustfressen angefangen, alles mögliche ging nicht mehr gut und mein lebensmut war massiv beeinträchtigt. So beeinträchtigt kann ich mir Heilung aber dann nicht mehr vorstellen.

Und um mal zu probieren ist mir AHT dann doch zu heftig. Angesichts 3-10% bessrere Prognose...

LG, Anne


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