![]() |
THC gegen Leukämie
Ich weiß die Überschrift klingt krass. Aber ich war hier schonmal im Forum aktiv und habe eine Transplantation hinter mir im September 2009. Nun habe ich ein Rezidiv. Ich habe die AML M2 mit dem Kargotyp 47. Ich soll nächste woche wieder rein ins Krankenhaus zur Chemo und 2t-Transplantation.
Nun gehe ich diese Woche noch nach ulm für eine 2t-Meinung. Allerdings bin ich gestern durch einen Zufall auf einige Seiten gestoßen die mich ein wenig stutzig gemacht haben. Nämlich dass THC gegen Leukämie-Zellen helfen soll und nun auch in Amerika in der Klinischen Phase 3 (letzte Phase) ist um als Medikament zugelassen zu werden. Wenn ich mir die ganzen Berichte durchlese finde ich es schon ein wenig krass. Ich möchte keine Zustimmung haben dass ich Gras rauchen soll und ich möchte in keinster Weise irgendwelche Richtlinien dieses Forums brechen aber wenn einem der Arzt eine Heilungschance von 10-20% nach 2t-Transplantation aufs Auge drückt und man dann sowas liest wird man sehr stutzig. Ich weiß nicht so recht was ich machen soll. Wie gesagt ich möchte kein Befürworten aber es sind dinge die einem durch den kopf gehen. Und wenn es hilft was dann? Kann ich dann sagen ich hab alles richtig gemacht? Es sind viele Gedanken die einem durch den kopf gehen. Liebe grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Wie krass und gerade eben kommt bei RTL Aktuell dass es möglich ist Cannabis gegen Krebs einzusetzen!!!
|
AW: THC gegen Leukämie
Warum krass?
Das ist nun wirklich nichts Neues?! Gruss Rosita |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo!
Wenn es bereits ne Phase III Studie ist- umso besser!! Ich denke aber, dass das THC- Produkt ein chemisch hergestelltes Medikament ist. Man müsste evtl. mal anfragen, ob etwaige Kliniken in Deutschland an diesen Studien teilnehmen. Woher hast du die Info? Von dem internationalen Studienregister der NCBI? Viele Grüße von menalinda |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo Alex
Wie geht es Dir ? Wie ist im Moment dein Behandlungsweg. Mein Mann hat auch ( die Niedrigrisikogruppe) AML M2 und hat am 11.08.10 seine zweite Tranplanation erhalten. Im Moment geht es ihm ganz gut . Auch wir fragen uns, gibt es überhaupt Patienten, die nach einer Zweiten SZT gesund geworden sind ? Die Ärzte reden davon, als wäre es an der Tagesordnung. Gestern haben wir zwei Schwestern gefragt, die haben beide gesagt,dass sie niemanden kennen der eine zweite STZ geschafft hat. Sorry , aber was für ein Sch.... erzählen einem den die Ärzte. Man soll immer denken, es wird schon gut. |
AW: THC gegen Leukämie
Dass es in der klinischen Phase 3 ist habe ich von wikipedia. Habe mich sehr viel eingelesen und auch schon meinen behandelten Arzt gefragt der aber schön nach Schema f denken vorgeht. Ich werde nächste Woche noch nach Ulm und Tübingen gehen und mit den Ärzten sprechen.
Und dann werd eich auch noch nach Frankfurt gehen. Es gibt eine pdf-Datei in denen diese Ärzte dass schon 2006 beschrieben haben. Da Links hier glaube ich verboten sind gebt "thc gegen leukämie" beo google ein und dann ist es der vierte Beitrag. Mir wollen sie wieder chemo geben und dann die 2t-Transplantation einleiten was ich abgelehnt habe. Dafür dass es zu 80-90% in die Hose geht lasse ich nicht nochmal diese Therapie über mich ergehen. Einmal reicht. Und wenn kein Arzt mit mir diese Therapie (mit dem thc macht; ich würde jeden Wisch unterschreiben, können mich als Versuchskaninchen habe) durchzieht werde ich an die Presse gehen. Ich habe zuviel darüber gefunden und gelesen als dass ich nur wegen einem Gesetz oder wegen fehlender Zeit drauf gehe. Ich kenne eine Patientin die eine 2t-Transplantation geschafft hat und seit 15 Monaten in Remission ist aber viele beziehungsweise alle mit denen ich 2009 Kontakt hatte haben es nichtmal nach einer geschafft und sind gestorben. Liebe Grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo Alex,
ich kann deine Gedanken von der Logik her absolut nachvollziehen. Ich weiß nur, dass der Erfolg einer 2. Transplantation von der Dauer der vorangegangenen Remission abhängt, vom Karyotyp des Rezidivs, des Alters und Allgemeinzustands (du bist theoretisch jung genug) und vom Remissionsstatus vor der KMT. Wer durch die Induktionschemo ne Vollremission bekommt, hat auch mit der 2. KMT eine Chance auf ein 5- Jahresüberleben und evtl. mehr. Das sind halt die Statistiken. Aber die Ärzte wollen im Grunde immer transplantieren, weil so für viele Patienten eine Lebensverlängerung dabei heraus kommt, aber um welchen Preis?? Ich kann dich verstehen, dass du nach Alternativen suchst. Obwohl ich selbst keine Betroffene, sondern nur Angehörige bin, interessiert mich das mit dem THC sehr. Halt uns bitte auf dem Laufenden!! Viele Grüße menalinda |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo,
mein Sohn hatte im Sep. 08 seine KMT in der Uni-Klinik Düsseldorf, mit uns war ein Junge da, damals ca. 15 Jahre, der wurde 3 mal innerhalb eines Jahres transplantiert und es geht ihm heute gut! Ich hoffe ich kann damit vielleicht ein wenig mut machen. Alles Gute mamiju3 |
AW: THC gegen Leukämie
Naja klar wollen die Ärzte immer transplantieren. Ohne die Ärzte verteufeln zu wollen aber es steckt auch immer ein finanzieller Gedanke dahinter. Und wenn ich mir die Aussage von meinem Arzt anhöre "Es gibt AUCH Patienten die das geschafft haben." dann muss ich sagen nein danke, ich kann zwischen den Zeilen lesen.
Sicherlich gibt es immer Menschen die 2 oder gar 3 Transplantationen bestehen aber wieviel schaffen es nicht mal bis zur ersten wegen Komplikationen???? Das steht in keinem Verhältnis zueinander. Und ich habe gesehen was in meiner Klinik passiert sind. Ich bin der letzte der noch da ist von denen die 2009 erstdiagnostiziert und transplantiert worden sind. Es sind bestimmt gut 10 Menschen gestorben. Und selbst wenn es nicht hilft (ich nehme es schon aber psssst) was mache ich den kaputt. Was habe ich für ein Leben wenn ich mich wieder einsperren lasse auf 8qm und dort vll draufgehe? Ich habe nach der 1sten Transplantation 32 kilo abgenommen, das schaffe ich dieses mal nicht mehr. So und was hab ich für ein Leben draussen wenn ich noch 6-12 Monate lebe mit meinen Freunden und Verwandten. Entweder es hilft oder nicht. Und ich werde genau das umsetzen was ich im vorherigen Beitrag geschrieben habe. Vielleicht seht ihr mich bald in den Nachrichten. Wenn ihr euch mehr informieren wollt wie gesagt gebt "Thc gegen Leukämie" und "thc gegen Krebs" bei google ein und ihr werdet staunen. Ich möchte nochmals betonen dass es sich hier nicht um eine Anstiftung handelt dieses Zeug illegal zu nehmen. Das muss jeder für sich selber wissen und ich habe es für mich schon entschieden. Denn seid ich an Krebs erkrankt bin gibt es für mich keine Gesetze mehr und ach ja liebe Menschheit: Geld ist bedrucktes Papier. Rennt dem Papier nicht so gedankenlos hinterher!!! Es gibt mehr als das!! Liebe Grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Also es ist schon ein wenig wunderlich vielleicht sogar unheimlich, aber krass was für Auswirkungen mein neues "Medikament" hat.
Ich habe keine Schmerzen mehr, keine Wadenkrämpfe, keine Übelkeit mehr, kann einwandfrei essen und habe in 3 Wochen 4 Kilo zugenommen. Das sind alles Sachen die von THC bekannt sind. Allerdings haben sich auch meine Abwehrkräfte verdoppelt und halten sich stabil. Ich fühle mich deutlich fitter (Treppen sind nicht mehr so ein Problem wie früher), ich bin nicht mehr so schnell aus der Puste wie früher und habe auch sonst keine körperlichen Beschwerden mehr die eine Transplantation häufig mit sich bringt auch in sexueller Hinsicht. Was wirklich am erstaunlichsten ist, ist das meine Reticulozyten die für die Blutbildung verantwortlich sind das erste mal seit 3 Monaten ihre Talfahrt beendet haben und wieder angestiegen sind. Bei einem weiteren Gespräch mit dem Arzt (Urlaubsvertretung aber fast auf gleichem Niveau wie der Oberarzt) sagte der zu mir er würde mir davon abraten damit aufzuhören, sondern es eher befürworten auch wenn das Blutbild mal ein wenig schlechter sein sollte. Mal sehen wie es weitergeht. Halte euch auf dem Laufenden. Liebe Grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Hi Alex,
schön, dass Dir das THC hilft. Zumindest was die Muskelkrämpfe angeht hab ich die Erfahrung auch schon gemacht. Aber wenn das THC bei Dir dauerhaft was an den Blutwerten ändern würde - das wäre wirklich genial. Alles Gute Lisa |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo
melde mich mal wieder. Mein Mann ist wieder nach Hause entlassen worden ( Tag 15) Heute ist Tag 21 und es geht ihm so weit gut. Natürlich noch schwäche, aber die bekommt er schon in den Griff. Aber ob die Blasten weg bleiben ... weiß keiner. Das mit dem THC werde ich mal ins Auge fassen. |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo!!
Na perfekt! Wann steht denn bei dir die nächste KMP an? Man müßte feststellen, wie sich die Blasten verhalten. Welche Dosis nimmst du denn, nimmst du mehr als in den Studien oder weniger? Viel Erfolg weiterhin! menalinda |
AW: THC gegen Leukämie
Die Menge ist schwer bestimmbar. Meistens nur einen am abend. Wie es in den Studien läuft weiß ich nicht.
Zu meinem letzten Blutbild. Die jungen "Reticulozyten" die einen Wert von 0.1 bis 4.0 haben sollten, sind bei einem Wert von 5,5 wie vor dem Krebs. Anfang nächster Woche werde ich wieder punktiert. Bin mal sehr gespannt aber die Werte sind eher besser als voher. Auch die Granulozyten sind wieder auf dem Weg zu den 40% zurück. HB und Thrombos sind weiterhin schwach aber das ist seit der Transplantation so. Der Spender hat nur zu 90% gepasst. Aber auf die Werte der Punktion bin ich schwer gespannt da sich die Retis so deutlich verbessert haben. Grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo Alex,
das klingt gut, halte uns auf dem Laufenden wegen der Punktion. Wie geht's dir eigentlich sonst? Merkst du was von deinem Rezidiv? Gruß von menalinda |
AW: THC gegen Leukämie
Naja wenn ich ehrlich bin, nein ich merke nicht das geringste. Klar sind die Trombos niedrig und der HB auch aber ich bin seit Transplantation nix anderes gewöhnt, ansonsten merke ich nix. Hab heute wieder EK's und ein TK bekommen. Die Abwehrkräfte sind schon wieder gestiegen. Die Leukos sind nun endlich im Normalbereich von 3.900! Die Granulozyten sind der 40%-Marke nochmal näher gekommen.
Was ich in den letzten 16 Monaten gelernt habe, glaube ich auch nur noch kaum dann dass ich mich wirklich in einem Rezidiv befinde. Klingt ein wenig krass aber man spürt das und die Blutbilder werden immer besser. Naja nächste Woche wird punktiert und ich schätze so am 20.September werde ich bescheid wissen. |
AW: THC gegen Leukämie
Auf das Ergebnis bin ich schon gespannt.
Ich drücke Dir die Daumen. Bei meinem Mann steht morgen die erste KMP ( Tag 35 ) nach zweiter fremdallogener SZT an. |
AW: THC gegen Leukämie
Dann hoffe ich das alles gut geht.
|
AW: THC gegen Leukämie
Also das ergebnis ist da. Die Blasten sind von 13% auf 10% gesunken. Das ist ein erster riesiger erfolg. Nun wird man schauen wie es weitergeht!
Ich hab keine Medikamente genommen sondern nur "meine Medizin" genommen. Liebe Grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Das ist ja fantastisch, mensch!!
Was haben die Ärzte gesagt? Go on lieben Gruß! |
AW: THC gegen Leukämie
Gratuliere, das hätte ich nicht gedacht.
Unser KMP Ergebnis im Schnelltest - keine Blasten.:) Vielleicht hebt es ja dieses Mal. Trotzdem wird uns wärmstens empfohlen, " dasatanib" ein zu nehmen. Es soll die Blasten weg halten, ist aber bei AML noch nicht zugelassen. Grüße Heike |
AW: THC gegen Leukämie
Alex, wie geht's dir?
Meld ich doch mal LG menalinda |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo,
mir gehts ziemlich gut. Ich habe mir nun auch die Knochenmarkergebnisse ausdrucken lassen und sie mal genauer studiert. Also die Blasten sind von 13% auf 9% zurückgegangen. Bevor ich meine Medizin genommen habe hatte ich keine Thrombozytenproduktion mehr und die Produktion der Erythrozyten lag bei 9% (sollte bei 30%) sein. Im neuen Knochenmarkergebnis ist die Thrombozytenproduktion immerhin mal vorhanden und die Produktion der Erythrozyten liegt schonmal bei 15%. Der HB hält sich jetzt mal ein wenig stabil bei 8,5. Die Thrombos sind bei 14k. Morgen muss ich wieder ins Krankenhaus zur Blutkontrolle. Bin mal gespannt wie es aussieht. Ansonsten gehts mir körperlich ziemlich gut, hatte heute nacht zwar wieder Wadenkrämpfe aber sowas kommt schon mal vor allerdings nur noch sehr selten. Freut mich dass bei manchen das Interesse hier groß ist, denn ich möchte auch anderen helfen bei denen die Lage aussichtslos ist. Ich werde euch wieder über Neuigkeiten informieren. Liebe Grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo Ales,
danke fürs Feedback! Ich denke mal, dass es viele interessiert, wie das bei dir weitergeht. Es wäre sensationell. Auf jeden Fall hast du eine gute Lebensqualität wie ich das raushöre und das ist wohl das Beste, im Vergleich zu einer erneuten KMT- Tortur. Und du nimmst nur dein "Zeug", kein Vidaza oder so? Viel Glück weiterhin!! |
AW: THC gegen Leukämie
Schön zu hören, das es Dir gut geht.:)
Wadenkrämpfe und Krämpfe in den Händen hat mein Mann auch Tag und Nacht. Keiner weiss woher sie kommen. Nach der ersten KMT hielten sich die Krämpfe auch mehrere Wochen. Wir sind jetzt Tag 60. Leider geht es körperlich meinem Mann eher jeden Tag schlechter . Blutwerte sind nicht so toll. Leukos auf 1,8 gefallen. Thrombos 44, HB 11,2. Ich weiß, die Ärzte sagen auch immer, das die Werte doch ganz gut seien. Bedenklich finde ich, das direkt nach der KMT mein Mann sich ganz gut fühlte und wir jeden Tag ca. 3 km spazieren gingen. Heute schafft er kaum noch 500m und er ist total fertig. Er hat keine Kraft und kann auch machen was er will, sie baut sich nicht auf. Aber genug gejammert. Hoffe es geht bei Dir weiterhin bergauf. |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo Heike,
nimmt Dein Mann Kortison oder hat er es in höheren Dosierungen genommen? Dann kann die Kraftlosigkeit daher kommen. Ich kann davon "ein Lied singen". Das kann dauern! Ich weiß, das Thema Kortison gehört eigentlich nicht hier in "THC gegen Leukämie". Übrigens an der Diskussion über THC bin ich sehr interessiert. Wurde mir vor Jahren auch schon angeraten. Lieben Gruß Billa |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo zusammen,
ich wollte mich mal wieder melden. Mir geht es einwandfrei. Die Leukos und die Granus sind im Normalbereich. Blutkontrolle für Blutkontrolle. Gibt zwar Probleme mit der Blutproduktion aber das ist im Moment uninteressant. Mein Rezidiv ist nun 3 1/2 Monate her und es gibt keinerlei Anzeichen darauf dass der Krebs großartig aktiv ist. Ich habe überhaupt keine Probleme. Diesen Monat wird nochmal punktiert und ich bin sehr gespannt. Liebe Grüße Alex P.S.: Alle die mit dem Krebs zu tun haben, denen wünsche ich das Beste. |
AW: THC gegen Leukämie
Das sind ja tolle Nachrichten.
Ich finde es gerade interessant, weil mein Mann ja mit dir ein Rezidiv hatte und zum zweiten Mal transplantiert wurde. Auch er hat demnächst eine Punktion. Nimmst Du weiterhin das THC täglich ein ? Grüße Heike44 |
AW: THC gegen Leukämie
Eine Studie aus 2008, die in Pubmed veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich bei gleichzeitiger Anwendung von THC und "Cytotoxic agents", also Chemotherapie, eine Wirkungsverstärkung ergibt!
Also ein Grund mehr, sich allenfalls doch in die 2 SZT zu wagen! Wenn ich das richtig verstanden habe, dann warst du doch 1 Jahr in Remission, - das ist bei vielen mit 2. SZT nicht der Fall! LG alles Gute Akita |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo danke für eure Antworten.
Ja ich nehme das thc noch täglich ein. Gibt keinerlei Probleme damit. Ja ich war circa 9 1/2 Monate in Remission und dann kamen die ersten Anzeichen inklusive Rezidiv. Naja es gibt viele Studien die was rausgefunden haben. Allein schon 2006 wurde von englischen Wissenschaftlern rausgefunden an Zelllinien und Tieren (wie es am Anfang bei der chemo auch war) dass THC und die Cannabinoide in der Pflanze Cannabis Leukämiezellen zerstört. Ich werde mich keiner Chemo oder weiteren Transplantation unterziehen. Wenn das nächste Knochenmarkergebnis unauffällig ist dann werde ich zur Presse gehen. Denn ich will irgendwann die "THC-Pille" schlucken ohne psychoaktive Wirkung damit ich es nicht mehr rauchen muss. Und deshalb muss das in die Öffentlichkeit. Grüße von einem quicklebendigen Alex der gerade erschöpft von seiner Hantelbank steigt :-) |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo Alex,
"Denn ich will irgendwann die "THC-Pille" schlucken ohne psychoaktive Wirkung damit ich es nicht mehr rauchen muss." wie wäre es mit Plätzchen????? Schönen Abend Billa |
AW: THC gegen Leukämie
Guten Morgen, Alex:)
Zitat:
Zitat:
Das mit der Öffentlichkeit hatten wir bereits - schau mal, das einzige was dabei rauskam, war, dass Elternkreise gesammelt haben,. damit er seine Strafe bezahlen konnte:rolleyes: Hier ist aber ein interessanter Artikel, weiss nicht, ob du ihn schon kennst - relativ neu: Rausch auf Rezept - Marihuana drängt in die Medizin Von Arndt Reuning Rausch auf Rezept - in Kalifornien ist das bereits seit knapp fünfzehn Jahren möglich. Patienten brauchen dort nur eine Bescheinigung von ihrem Arzt, um sich mit Marihuana selbst behandeln zu dürfen. HIV-Patienten zum Beispiel dämpfen damit Schmerzen und regen ihren Appetit an. Menschen, die an Krebs leiden, bekämpfen mit Cannabis ihre Übelkeit nach einer Chemotherapie. ... Andere Länder mögen sich da etwas zurückhaltender geben, aber in verschiedenen Teilen der Welt hat Cannabis als Arzneimittel neuen Aufwind erfahren: Kanada, Großbritannien und Spanien haben ein Pflanzenextrakt als Medikament zugelassen, das die beiden wichtigsten aktiven Stoffe des Krauts enthält. Und Deutschland könnte schon bald nachziehen. Gleichzeitig arbeiten Mediziner daran, den Nutzen und die Nebenwirkungen von Cannabis intensiver zu erforschen - damit dem Rausch nicht die Ernüchterung folgt. Quelle Ich habe einige Aktionen zur Freigabe von Cannabis mitgemacht und auch selbst organisiert - leider ist es so, als renne man/Frau gegen eine Wand:sad: Liebe Morgengrüsse:1luvu: Lilith |
AW: THC gegen Leukämie
Naja von den Plätzchen wird man auch dicht. Ich will nicht jeden Abend zuhause sitzen und nicht mehr weg gehen können deswegen will ich ja die Pille.
Nun gut dann laß ich das halt mit an die Öffentlichkeit gehen wenn man eh nur verknackt wird. Allerdings muss ich dazu sagen, dass einen Tag nachdem ich es im i-net gefunden habe es auch bei 3sat und bei RTL Atkuell gekommen ist und das Betäubungsmittelgesetz in Deutschland herabgesetzt wurde( wird nun sogar zu medizinschen Zwecken endlich in Deutschladn angebaut ). Vielleicht ist es doch ein guter Zeitpunkt an die Öffentlichkeit zu gehen. Naja wäre nett wenn sich noch so ein paar Stimmen melden. Und wenn sie bei mir ne Razzia machen interssiert mich nicht die Bohne. Glaub kaum dass die wegen 1 oder 2 g nen Hausbesuch bei nem Leukämiekranken machen und wenn doch schmeiß ich sie wieder raus. Ist mir egal. Auf jeden fall werde ich das zeug weiter nehmen, steht ja auch in meiner Krankenhausakte drin also die Ärzte wissen es alle. Meldet euch weiter denn langsam gehts in die entscheidende Phase. Gruß Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Das Problem ist doch dass eine Freigabe von Marihuana bzw. THC von Seiten der Politik erfolgen müsste. Und egal welche Partei, die würden das nie machen, da sie Angst hätten, als Drogenpartei abgestempelt zu werden. Zumindest für CDU/CSU und SPD gilt das uneingeschränkt.
Und da ohne diese 3 Parteien niemals eine Bundesregierung zu Stande kommt, wird eine Zulassung dieses Wirkstoffs mittelfristig wohl nicht passieren. Das ist meine Meinung zum Thema. Und was die Wirksamkeit von THC betrifft, denke ich dass auch da irgendwann eine Resistenzbildung erfolgt. Aber ich bin natürlich kein Fachmann. :-) Viel Glück auf jeden Fall bei Deinen Versuchen. |
AW: THC gegen Leukämie
Hallo Alex, hallo Mitch,
ich glaube das ist auch von Bundesland zu Bundesland verschieden. Es gibt ja auch eine Eigenbedarfsgrenze, jedenfalls in Schleswig-Holstein. Hier mal ein Link http://www.suchtmittel.de/info/cannabis/001883.php Schönen Abend Billa |
AW: THC gegen Leukämie
Naja das Thema kann man noch ewig diskutieren. Denke ich werde mich kurzfristig entscheiden und es vorher auch nochmal mit dem Arzt besprechen ob ich an die Öffentlichkeit gehe.
Also war am Montag wieder im kh. Alles in Ordnung soweit. Hb bei 9,2 immernoch! Thrombos habe ich gebraucht aber wie gesagt kenne ich ja schon ausreichend. Weiße Blutkörperchen inklusive Abwehrkräfte alles im Normalbereich. Und der CrP ist auch weiterhin unten. Alles bestens und das nach 5 Monaten seit dem molekularen Rezidiv!!! :-) Grüße Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Schön dass Dir des bisher so gut hilft. Vielleicht besorg ich meiner Frau auch etwas Gras, weiß aber ned ob man des ned doch riecht, wenn man auf der onkologischen Station im Isolierzimmer raucht (geschlossene Fenster, nur Klimaanlage). :cool:
Ich würd echt versuchen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Erstens hast Du dann eine Mission, also eine Lebensaufgabe, was sich positiv auf eine Genesung auswirken kann. Zweitens schadet es nicht, wenn man die Stigmatisierung von THC etwas vermindern kann. Das Zeug hat ja ohnehin bekanntes Potential als Mittel gegen Schmerzen und so weiter. Damit könntest Du Deinen Beitrag leisten, die Welt ein klein wenig besser zu machen. (Ich weiß das hört sich pathetisch an.) |
AW: THC gegen Leukämie
Halo Alex,
ich schließ mich Mitch"s Worten an. Du sollst an die Öffentlichkeit gehen. Ich denke mal, das viele Sender (gerade die privaten) zeimlich heiß auf sowas sind und besonders differenziert agieren die ja für gewöhnlich nicht. Ausserdem hast du nichts zu verlieren und könntest "kämpfen", was gut fürs Ego ist. Wenn du schon fünf Monate mit dem Rezidiv lebst, ist laut gängiger Statistik die Überlebenszeit ohne Behandlung schon überschritten, bzw. dein molekulares Rezidiv scheint ja noch immer auf demselben Niveau zu sein und hat sich nicht zu einem klinischen Rezidiv entwickelt. Das allein ist schon erstaunlich. Und du kannst sogar Krafttraining machen, wie ich gelesen hab. Was sagen denn die Ärzte? Ist der Verlauf für die "normal" oder ungewöhnlich? Liebe Grüße von menalinda |
AW: THC gegen Leukämie
Also darum gehts mir ja eigentlich. Ich meine ich lese sooft auf Facebook bei der dkms dass wieder welche erkrankt sind. Es geht mir nicht darum mich in die Öffentlichkeit zu drängen sondern es geht mir um die ganzen anderen.
Ich würde es vll mit deiner Frau nicht im Isolationszimmer rauchen sondern dann zuhause. Aber wie gesagt ich will niemanden dazu animieren denn man weiß nicht ob es bei jedem hilft. Vielleicht habe ich ja auch wahnsinniges Glück dass es grad bei mir hilft. Naja mein molekulares Rezidiv hat sich schon zu einem klinischen endgültigen Rezidiv entwickelt. Waren insgesamt 13 % Blasten Mitte August. Aber schon ende September also 6 Wochen nach Beginn der THC-Therapie waren sie nur noch bei 9%. Und alle weißen Blutkörperchen und Untergruppen sind in den Normbereich der Schulmedizin zurückgekehrt. Naja es wissen eigentlich alle Hämatologen in meinem Krankenhaus. Einige sagen machen sie weiter die anderen belächeln einen nur unglaublich und leicht von oben herab. Aber ich kann mir meine Ärzte wenigstens raussuchen mit denen ich mich unterhalte, aber mein Oberarzt belächelt es auch aber ich kann mich mit ihm über diese Sache einigermaßen qualifiziert unterhalten. Ja Hanteltraining auf der Hantelbank mache ich schon ne ganze Weile. Mal mehr mal weniger aber im Normalfall alle 2 Tage großes Programm bei dem ich alle Muskeltypen des Menschen trainiere. Alles in der Reha gelernt! :-) Ach und noch was: Hanfkekse wären auch nicht schlecht, aber ist definitv zu teuer :-) Grüßle Alex |
AW: THC gegen Leukämie
Zitat:
Wieviel konsumierst Du eigentlich täglich? |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:13 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.