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Lungenmetastasen und Stent???
bin neu im Forum.... kurzinfo erstmal:
meine Mutter hat Lungenmetastasen sie ist in der Chemotherapie. Sie hat die Beschwerden schon seit fast 8 Jahren. Sie ist 62. Es haben sich auch Tochtergeschwulste in der Leber gebildet. Letzter Stand: Die Metastasen drücken auf die Speiseröhre. Dadurch muss sie sich ständig übergeben. Es wurde eine Magensonde angelegt. Weil sie nicht viel Wasser trinken kann und dadurch immer schwächer wird. Der Arzt will morgen einen Stent einlegen. Er meinte das würde helfen , weil sie dadurch wenigstens besser essen kann. So würde sie kaum was runterbekommen weil die Metastasen das Gefühl auslösen als hätte man ein Finger im Hals. Die Berichte über stent zeigen ja , dass es schlimmer wird. starke schmerzschübe, Brechreiz, Appetitlosigkeit... ich bin jetzt unschlüssig ob wir das alles abbrechen sollen...: confused: hat man denn immer diese Beschwerden ??? Irgendjemand dem es nach dem Stent besser geht?????????????? |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
ich bin mal mein eigener seelsorger und tröste mich alleine für morgen...
ich hoffe mal das alles besser wird... trotzdem danke fürs lesen...immerhin wird es gelesen, das tut mir gut. werde morgen in die Kirche gehen und für meine Mama beten und hoffen das dieser Stent ihre beschwerden lindert |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
sie hat ein multiples metastiertes Mamma-CA so steht es im Bericht vom Arz
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AW: Lungenmetastasen und Stent???
Hallo!
Das tut mir sehr leid für Deine Mutter. Ein Stend kann Erleichterung bringen, sie müssen aber erst mal nachsehen ob das einsetzen möglich ist. Ich würde das auf ejden Fall versuchen, denn es ist ein kurzer Eingriff. Bei meinem Vater wollten sie das auch versuchen es war aber nicht machbar. Ich wünsche euch alles Gute! Anette |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
ok danke sehr denke auch das es nötig ist weil sie ja kaum nahrung aufnehmen kann..sogar eine tablette die sie schluckt kommt nach einer halben stunde wieder hoch...hoffe das es ihr dann besser geht
habe mir ein paar videos angeschaut wie man ein stent einsetzt...sieht schlimm aus blutet aber alles damit sie besser atmen und essen kann... |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
Hallo diegosaft,
es tut mir ganz schrecklich leid für Euch... Ich kenn mich damit nicht wirklich aus.. Aber ich bete für euch und wünsche euch ganz viel Kraft... Ich persönlich denke man sollte jede noch so kleine Möglichkeit nutzen wenn es linderung verschafft, vorausgesetzt die Person um die es geht möchte es auch... Mehr können wir als angehörige nicht tun, außer immer wieder da zu sein wenn wir gebraucht werden. Ich drücke Euch die Daumen. Vielleicht schreibst du uns danach ob es Linderung verschafft und es dann besser klappt? Lg chicklet Ps ich drück euch:knuddel: |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
Zitat:
Ja ich denke auch das es nötig ist sonst hätten die Ärtze das nicht angeraten. Vielleicht solltest Du Dir lieber nicht solche Videoas ansehen, die Belastung ist schon groß genug für den Kranken und die Angehörigen ebenfalls . Du wirst noch viel kraft brauchen und solltest jede Aufregung die überflüssig ist vermeiden. Der Patient bekommt ja eine Narkose. LG Anette |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
hallo komme gerade vom Krankenhaus...stent wurde eingesetzt....
meine mutter hatte starke schmerzen da wo es eingesetzt wurde.... habe nochmal mit dem Arzt gesprochen er meinte sie würde zur Kontrolle noch bleiben. Wegen Nachblutung usw....Ich hatte nochmal nachgefragt ob man was abtragen könne. Er meinte es ginge nicht weil die Metastasen wohl von innen gegen die Speiseröhre drücken und bestrahlen wäre auch schlecht weil sie in der Chemo ist. Er meinte sie wäre auch im Stadium 4 und es ginge darum , dass die chemo wirkung zeit. sie hat leber und lungenmetastasen. was mich sehr beunruhigt hat sie musste sie ständig übergeben...andauernd....da kommt dunkelgelbe flüssigkeit...fast sogar grünlich raus..die ärzte meinen es sei normal.....aber ich kann es nicht nachvollziehen....kann doch net von der chemo sein..meine arme mutter erbricht sich die seele aus dem leib...jede sekunde..hat nichts im magen... hoffe der stent hilft und das brechen hört auf. |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
Hallo!
Ich mensch , dass tut mir leid. Naja abwarten vielleicht wird es besser wenn der Stend richtig sitzt usw... Ich drücke die Daumen! |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
hoffe es wenn ich nur wüsste woher dieses gelbe erbrechen kommt:confused::(:confused:
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AW: Lungenmetastasen und Stent???
hab bisl geguckt und gelesen das man gelb bricht wenn der gallengang verstopft ist..nur hat meine mutter keine gallenblase mehr wurde vor jahren operiert. hat immer tabletten genommen.
aber ich habe immer noch ein großes fragezeichen verstehe nicht warum die ärzte mich wie dumme behandeln und sagen das sei normal... wenn es an der chemo liegt dann sollen die es doch sagen dann geht es mir besser oder wenn der tumor wächst und das erbrechen von da kommt sollen die es auch sagen... aber immer normal normal und meine mutter hat starke übelkeit und erbrechen und das seit Mittwoch seit der chemo...( sehr starke nausea und emesis) |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
hallo habe heute nochmal mit meiner Mutter telefoniert. Sie meinte wegen dem stent hat sie net so starke schmerzen..
aber immer noch erbrechen...sie meinte heute morgen war es schlimm...sie hätte wohl richtig dunkelgrün erbrochen.... ich bin verzweifelt bin am überlegen ob es jetzt an der chemo liegt muss sie so erbrechen weil die chemo nicht anschlägt oder weil die metastasen wachsen oder ist das eine gute Begleiterscheinung.... hatte ihr jemand so ähnliche übelkeit und erbrechen ????? |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
Hallo diegoshaft,
ich kenne mich da nicht so aus.. ich habe auch erst an galle gedacht aber da sie keine mehr hat.... Es tut mir so leid für sie das sie ständig erbrechen muss. Kannst du die Ärzte nicht noch mal fragen von wo genau das jetzt kommt, ob von der chemo oder von den metastasen? Vielleicht ist es auch Magensäure (die kann auch gelblich sein) weil sie fast gar nichts essen kann??? Können sie ihr nicht noch was geben das der Magen sich etwas beruhigen kann??? Ich wünsche euch kraft und drücke euch. Und hoffe das der Schmerz bald aufhört und das erbrechen auch. lg Chicklet |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
danke für die antwort...
mal gucken wie es im laufe wird..sie meinte sie hat heute morgen suppe bekommen und noch nicht erbrochen... habe im internet nachgeforscht...man nennt es in der Fachsprache Nausea und emesis...Übelkeit und Erbrechen... es gibt auch therapien das man dies behandeln kann... fand es bisl komisch ,dass die ärzte immer normal gesagt haben...und nicht den grund genannt haben... gelblich-grünes erbrechen deutet auch magensäure hin... am montag ist wieder eine endoskopiie angesetzt ich denke mal die wohl gucken ob der stent sitzt. finde es immer komisch wenn die ärzte was ansetzen und machen und die angehörigen einfach mit der laiensprache abgestempelt werden da kommen immer die gleichen floskeln wie "ist normal" , ist in ordnung: usw wenn es meiner mutter etwas besser gehen sollte werde ich sie mal nach Heidelberg hab im Internet sowas wie Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) gefunden...eine 2te Meinung ist immer gut... |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
hey hey :cheesy:
das klingt aber zumindest doch schon mal super das sie die suppe vertragen hat, dass freut mich. Habe ich da überlesen oder hattest du es gar nicht erwähnt... wo liegt sie denn jetzt?? Meine Mum wird im Klinikum Mannheim behandelt.... Ich denke als Angehöriger hast du auch das recht immer genau zu fragen was das bedeudet. ich weiß das die Ärzte immer sagen ja das ist normal, ja da hat so seine richtigkeit... Ist supernervig... Aber wenigstens besser als erschrockene gesichter und ein ups also das hatten wir auch noch nicht .. oder:D Wegen Heidelberg solltest du aber natürlich auch deine Mum nicht überfallen sondern vielleicht gemeinsam mit ihr besprechen ob das ok für sie wäre... meine Mama war seit meiner Geburt (also fast 30 jahre) nicht mehr im Krankenhaus und wir- also Dad, Verwandte und ich teilen uns die zeit wenn sie im Krankenhaus ist damit sie ja nicht allein ist... Ich wollte ihr somit keinen wechsel zumuten zumal sie auch sehr froh war und nun auch alle dort kennt, aber werte das bitte nicht als Vorwurf so ist es nicht gemeint. Eine zweite Meinung ist immer ok,aber besprech es mit ihr ob sie es auch so will ;) Ich hoffe deine Mum hat einen guten Abend und kann sich heute nacht vielleicht einmal ein bissl von Ihrem Erbrechen erholen und ich wünsche dir auch so gut es geht einen wundervollen abend.. ps- hast du denn jemand der auch für dich in dieser Zeit da ist und mit dem du das teilen kannst?? (ps wenn ich dir zu nahe trete sag einfach bescheid) falls du reden magst immer gerne ich höre dir auch gerne zu wenn du dich erleichtern willst :knuddel: lg Chicklet |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
hallo danke für die Antwort
meine Mutter wird gerade im Harz behandelt. Ist auch in der Nähe wo wir wohnen, so dass mein Vater jeden Tag bei Ihr ist. Ich kann wenn ich nicht arbeite und da ja jetzt Semesterferien sind sie auch besuchen. Der Nachteil in Heidelberg wäre , dass es einfach zuweit weg wäre und in einem Tag hat man sowieso nicht die ganze Diagnose. Man müsste sich im Hotel einquartieren. Das einzige was meine Mutter will ist gesund zu werden. Natürlich ist es für sie eine doppelte Belastung. Hier Untersuchungen dort Untersuchungen. Sie wollte auf jedenfall meine Schwester in Spanien besuchen ,die dort lebt, die Sonne genießen. Ich will auf jedenfall die besten Möglichkeiten nutzen, weil ich Angst habe das ich dann (gott bewahre ) Schuldgefühle habe weil ich sie nicht in ein Behandlungszentrum mit Spezialisten untersuchen lassen habe. Die Frage ist nur: Wie gut wie weit kann ihr dort geholfen werden wenn sie schom im Stadium IV ist? Hoffe ,dass einfach das gelblich grüne Erbrechen aufhört und der Stent was bringt so dass sie was essen kann besser Luft bekommt. Für zuhause ist eine Sauersotffsation bestellt worden. |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
heute wieder ein stressiger Tag bin auf der Arbeit weit weg und kann nichts machen. Heute sollte eine Endoskopie gemacht werden und der Stent wurde wohl rausgenommen und die Ärzte meinten laut meiner Mutter ,dass es nicht mehr eingesetzt wird??? Kann kein Arzt erreichen. Meine Mutter weint weil sie denkt sie nehmen es raus , weil man nichts mehr machen kann...
Die Schwester meinte stent sitzt locker, daher musste es raus. Ist das ein gutes ZEICHEN ???? HEISST DAS das die engstelle jetzt freigeworden ist.....???????? ODER nehmen sie es raus weil auch solch eine MAßnahme nichts bringt????? |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
Hallo!
Das tur mir leid. Naja eine kompetente Antwort kann Dir wiklich nur ein Arzt geben, hat deine Mutter nicht die Möglichkeit einen Arzt zu fragen? Normaler Weise sagen die doch dem Patienten warum sie etwas machen wie z.B. den Stent entfernen. Aus miener Sicht hört sich da snicht gut wenn ich ehrlich sein soll. Ich drücke euch ganz fest die Daumen und schicke euch ein Kraftpaket! LG Anette |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
meine schwester ist vor Ort und die wird da nachhacken
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AW: Lungenmetastasen und Stent???
letzter stand. Morgen Kontrastmittel und da wird nochmal nach den metastasen geguckt. wir beten das es nicht mehr geworden ist...meine mutter ist sauer. weil sie wegen alles endoskopie, stent rein, stent raus, kein essen...ziemlich ausgelaugt ist. sie hat hunger bekommt aber nichts
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Wenn man unzufrieden ist???
hallo ich habe eine Frage bgzl. einer Überweisung in ein anderes KKH Tumorzentrum
Meine Mutter ist in Behandlung. Hat zahlreiche Endoskopien bekommen Stent und das wieder raus. Sie hat Lungenmetastasen und Lebermetastasen. Mamma Ca im Stadium 4. Meine mutter ist traurig nervös und fühlt sich gerade wo sie behandelt wird unwohl. Wir als Angehörige wollen natürlich das sie sich wohl fühlt. Sie hat nicht wegen der Krankheit sonder wegen den ganzen Untersuchungen an Gewicht verloren. Ich will jetzt , dass meine Mutter in ein anderes Zentrum zur Behandlung kommt. wie muss ich da vorgehen wie gehe ich voran was muss ich sagen??? Kann ich dem arzt sagen meine mutter ist unzufrieden geben sie mir die dokumente berichte wir wollen wo anders hin??? |
AW: Lungenmetastasen und Stent???
Daumen drück !
Das sie Huneger hat ist ein gutes Zeichen!!! |
AW: Wenn man unzufrieden ist???
Hallo,
vielleicht solltest du einmal mit dem Hausarzt deiner Mutter sprechen. Der sollte eigentlich im Sinne seines Patienten beraten und euch Möglichkeiten sagen können. Unser Hausarzt war da richtig gut. Ich wünsche euch, das ihr eine gute Entscheidung treffen könnt. Ich denke das Wohlfühlen ist bei dieser Krankheit total wichtig. Alles Gute Ireen |
Unterschied zwischen Metastasen im Hirn und Hirntumor?
Hallo ich bin Neuling in diesem Gebiet daher habe ich eine Frage bzlg der Krankheit meiner Mutter.
Meine Mutter hat Metastasen in der Leber und in der Lunge. Jetzt auch im Kleinhirn. Sie kriegt eine Ganzkopfbestrahlung. Was ist der Unterschied zwischen einer Fernmetastase, das sich im Hirn bildet und einem Tumor der direkt dort entseht? Welche ist aggressiver ? Gibt es da einen Unterschied? Ist es richtig das bei Metastasen nur bestrahlt wird und Tumor entfernt? danke für eure Antworten |
Die letzten Tage mit meiner Mutter
Hallo ich hatte schon ein paarmal hier im Forum berichtet. Aufgrund meiner Sİtuation will ich mich kurz fassen:
Meine Mutter 63 J. liegt im Sterben. Bin gerade aus dem Krankenhaus gekommen. Sie schläft die ganze Zeit aufgrund der ganzen Tabletten und wir kriegen sie nicht wach. Sie atmet so schwer ,man denkt jeder Atemzug wäre der Letzte. İch hoffe immer das sie irgendwie wach wird und ein wenig mit mir reden kann. Habe Angst jeden Tag wenn ich zu ihr gehe, das sie dann tod da liegt. Habe heute mein papa an ihrem Bett weinen sehen. İch selber hab mich noch nicht ausgeheult. Reagiere ich auf die Situation gar nicht oder ust das normal?? Will nicht das ich dann total zerbreche |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Hallo diegoshaft,
es tut mir sehr leid für Dich, dass es so schnell geht, aber das ist manchmal einfach so... Was ist normal in einer solchen Situation? Ich glaube, es gibt da kein "normal". Bei mir war es ähnlich, ich habe mir diese Fragen auch gestellt, als meine Mami im Sterben lag. Ich war noch nicht einmal zuhause, sondern im Urlaub. Aber das wollte Mami so. Als ich dann erfuhr, dass ihre Lebensuhr doch deutlich dem Ende zutickte, war ich am Strand. Ich saß an der WAsserkante und habe Tröppeltürme gemacht, dabei lässt man den nassen Sand durch die Hand rinnen und es entstehen Figuren. Sobald eine Welle kommt, die etwas größer ist, wird einiges oder manchmal auch alles weg gespült... Für mich hatte es in der Situation eine wunderbare, meditative Wirkung. Als ich mit den Tröppeltürmen fertig war, konnte ich innerlich sagen: Mami, Du kannst gehen. An dem Abend ist sie dann gestorben. Geheult habe ich erst anlässlich des Trauergottesdienstes :weinen: Ich denke, es wird auch bei Dir der Punkt kommen, und glaub mir, es tut dann so sehr gut, an dem Du wirst weinen können. Mache Dir bitte jetzt keine Vorwürfe, über die Art und Weise, wie Du mit der aktuell sehr sehr belastenden Situation umgehst. Es gibt einfach kein "Richtig" und kein "Falsch"; es gibt nur Deins. Ich wünsche Dir viel Kraft. ulphin |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Oh je, es tut mir so unendlich leid. Ich wünsche dir alles Liebe und unendlich viel Kraft!
Ich glaube, ich hätte auch diese Ängste. Und ich glaube auch, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass du nicht weinst. Ich habe das hier im Forum schon einige Male gelesen und ich könnte mir auch vorstellen, dass das Nicht-Weinen irgendwie wie eine angezogene Handbremse ist, damit einen der Schmerz nicht komplett überrollt und man handungsunfähig wird. Ich wünsche dir von Herzen, dass deine Ma noch wach wird und du ihr sagen kannst, was du ihr sagen möchtest. Aber auch wenn sie nicht wach werden sollte, glaube ich, solltest du nichts unausgesprochen lassen und zu ihr sprechen. Ich glaube, das Unterbewusstsein nimmt mehr auf, als wir glauben. Ich meine das das wirklich: alles Liebe und viel Kraft! |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Zitat:
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AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
hei diego,
ich habe in den letzten Tagen meiner Mama auch nur funktioniert. Geweint habe ich alleine, wenn ich nachts im Bett lag und nicht schlafen konnte - und dann als es vorbei war. Aber... bitte... versuche doch nicht, sie wach zu kriegen. Du schreibst, sie liegt im Sterben. Es ist doch gut für deine Mama, daß sie das nicht mehr mitkriegt, daß sie schlafen darf und sich der Lage nicht mehr bewußt ist. Gib ihr den Frieden des Schlafes - nur für DICH wäre es leichter, wenn du reden könntest mit ihr. Aber um dich geht es da nicht - es geht nur um deine Mutter, und daß sie ohne Angst und Schmerzen gehen darf. Der Schlaf ist eine Gnade für sie - laß ihr diesen Frieden. |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Hallo Diegoshaft,
es tut mir leid, das ihr nun auch auf dem letztem Weg seid... Aber freue dich, das sie schlafen darf... das sie nicht verzweifelt kämpft und angst hat. Bei meiner Schwiegermutter war ihr letzter Tag sehr traurig, sie hat leider nicht geschlafen, sie hatte Panik, angstzustände schmerzen und schrie die ganze Zeit. Der Palliativarzt den wir hatten sagte das sie gefangen ist, im Zwischendrin sozusagen... Bis das Morphium endlich anschlieg... auch das hat leider gedauert. Deshalb, lass sie schlafen, setz dich neben sie und erzähle ihr was, sie bekommt es ganz sicher mit. Ich glaube da zumindest ganz fest dran. Als meine SM ihren letzten Atemzug tat, da hatte sie eine Träne laufen... Sie wusste das es endlich vorbei ist, das sie ihren letzten Schritt geschafft hat. Auch da haben wir erst geweint, es realisiert, aber auch vor erleichterung, das sie erlöst ist von ihrem Schmerz. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit. liebe grüsse ange |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
liebe diegoshaft
ich kann dich gut verstehen. auch ich kann nicht weinen. weder als meine mutter die krebsdiagnose erhielt, noch als wir erfahren haben, daß meine älteste tochter ein aneurysma hat. ich denk, das ist reiner selbstschutz. ich möchte mich mich der meinung der anderen hier anschließen. laß deine mutter schlafen, sei bei ihr, halte ihre hand und laß sie gehen. sag ihr, daß du sie losläßt. sie kriegt mehr mit, als du denkst. ich wünsche dir viel kraft für diesen letzten schweren weg deiner mutter. lg tine |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Heute ebengerade wieder vom Krankenhaus da. Sie hat Fieber. Kann nicht abhusten. Es wird ständig grüner Schleim ausgesaugt. Atmet sehr schwer.
Ihre Hände sind geschwollen. Wenn man laut mit ihr redet macht sie ihre Augen auf dann schnell wieder zu. Ich denke sie hat keine Kraft mehr. Sogar für das Atmen. Ich rede dann mit ihr. Sagte sie soll keine Angst haben ich werde alls das was sie sich gewünscht hat für sie erfüllen. Da kamen die Tränen. danke..für die Antworten. So kann ich besser alles nachvollziehen. Niemand kann mich besser verstehen als die Menschen die sowas ähnliches durchgemacht haben oder durchmachen müssen. Ich wünsche und hoffe auch das dies mein Selbstschutz ist. Das ich durch all diese Ereignisse mehr Kraft schöpfe als ich im nachhinein verliere. Natürlich weine ich. Nachts wenn ich an die schönen Tage denke dann rollen die Tränen. Ich wasche dann mein Gesicht und gucke dann eine lustige Serie oder so und sage mir es wird alles besser. Heute morgen bin ich aufgestanden und habe Liegestützen gemacht und mir gesagt. Meine Mutti will bestimmt das ich gesund bleibe und sie weiss was ich mache. Ist halt ein Wechselbad der Gefühle. Ich denke /hoffe mal, dass niemand eine Last aufgetragen bekommt ,welche er nicht ertragen kann. |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Heute habe ich viel geweint als ich Bilder von ihr gesehen habe. Werde morgen sehr früh wieder ins Krankenhaus. Ich habe solche Angst das der Tag kommt wo ich da reingehe und die Schwestern mich dann zur Seite nehmen und sagen es tut uns leid. Viel kann ich heut nicht berichten meine Augen brennen vor Tränen. Sie bekommt kaum Luft wie immer und es muss ständig Schleim abgesaugt werden. Sollte ich doch mir mehr Zeit nehmen und ständig bei ihr bleiben?:confused: dann kriege ich es mit wenn was passiert. Sie ist ja im Einzelzimmer.
Ich krieg auch kein Schlaf was kann man dagegen machen.?? Medikamente oder pflanzliche Mittel?:( |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Hallo, sprich mal mit Deinem Hausarzt, vielleicht kann er Dir ein leichtes Mittel verordnen, damit Du nachts zur Ruhe kommst!
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für den morgigen Tag. Gehe zu Deiner Mutti ins Zimmer, setze Dich ans Bett und nimm Ihre Hand. Sie wird spüren, dass Du da bist! Ich erlaube mir, Dich still zu umarmen! Elisabethh. |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Hallo diegoshaft,
Ich wollte dich einfach mal nur umarmen und dir viel Kraft wünschen für diese schwere Zeit. Es ist schön, dass du deine Mama so intensiv begleitest. Ich bin sicher, das wird dir in der Zeit danach ein Trost sein, wenn du weisst, dass du alles gemacht hast, was du konntest - auch wenn es nur ist, bei ihr zu sein und ihre Hand zu halten. Deine Mama kann das spüren, auch wenn es ihr noch so schlecht geht und es für sie sicher ein schönes Gefühl, wenn sie merkt, dass du da bist. LG Edith PS: Ich hab mir mit Baldrian-Kapseln geholfen, die beruhigen mich etwas und lassen mich leichter einschlafen. |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Wieder ein Tag voller Trauer. Mit Bildern im Kopf die niemals zu vergessen scheinen mögen.
Mutter geht es sehr schlecht...irgendwie kommt sie mir halbtot vor nur ihr Körper lebt. Ihre augen sind auf sie guckt mich an guckt aber in die leere.. sagt nichts.. ich rede mit ihr sage :"Mutti ich bins". aber sie reagiert garnicht. Ich finde das so schlimm. Was würde ich dafür geben das sie nur noch ein paar Sätze sagt wie ich liebe dich. Passt euch auf oder so. Das ist wirklich schlimm. Sie hatte auch Fieber. Hatte jemand auch so ein Abschied. Das die Person nur so in die Leere geguckt hat. |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Meine Schwester liegt seit Dienstag wieder im Krankenhaus, sie ist 53 Jahre jung und hat wieder neue Hirnmetastasen.
Sie hat so unerträgliche Schmerzen, dass ich froh bin über ihren durch Medikamente bewusstlosen Zustand. Ich wünsche mir nur noch, dass sie sterben darf, ohne noch einmal wach zu werden und ohne dass es ihr bewusst wird, dass sie uns alle alleine lassen muss. Ihr Ehemann wünscht sich, dass sie ihm noch einmal in die Augen guckt. Wem soll das nutzen ausser ihm ? Lassen wir sie doch einfach in Liebe einschlafen. Nicht wieder wach werden. |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Ein lächeln von meiner mutter wäre für mich der himmel auf erden. İhre hände und füße sind geschwollen. Sie leidet nur noch. Wenn die krankenschwestern sie zur seite legen schreit sie kurz auf. Aber reaktion keine. Sie hatte auch hirnmetastasen, lungenmetastasen, knochenmetastasen und in der leber. Kaliumwerte sind sehr niedrig meinte der arzt. Heisst es die metastasen wachsen???
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AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
hallo diego, deiner mutter und dein weg ist irre schwer.
ich kenne diesen weg, bin ihn mit meinem mann gegangen. das finale sah ähnlich aus. erst der blick ins leere, nicht mehr auf dieser welt. dann auf ITS, ständiges absaugen, wegen der atemnot, hohes fieber, lugenentzündung. vllt. kannst du irgendwann sogar dankbar sein, daß deine mutter all das, was sie erleiden muß nicht bei vollem bewußtsein mitkriegt. ich war sehr viel bei ihm, aber als er starb, war ich grad wieder daheim. ich denke heute, er wollte es so. alle kraft der welt wünsche ich dir, tina. |
AW: Die letzten Tage mit meiner Mutter
Es ist wirklich schwer dieses absaugen zu sehen die hilfslosigkeit. İch will im letzten atemzug auch nicht anwesend. Bin zwar immer dort aber sie will das bestimmt nicht. Sie hat so grosse geschwollene hände und füsse unglaublich sowas. Dann dieser schrecklich dunkle grüne schleim beim absaugen. İch denke mir ihre seele ist schon längst fort nur ihren körper hat sie da gelassen um uns der situation vertraut zu machen ich weiss es nicht..
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