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Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
gelöscht
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AW: Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
Hallo Holiday,
ich habe einen Aufbau mit Lat Dorsi und sofortiger Silikoneinlage (320ml) rechts 05/2005 hinter mich gebracht und bin immer noch beschwerdefrei. Natürlich ist die Narbe am Rücken ein bisschen verspannnt, aber dazu neige ich sowieso und mit Wärme und ein bisschen Dehnen geht das ganz gut wieder weg. Nach der OP bekam ich Krankengymnastik verordnet, da der Arm am Anfang noch nicht ganz beweglich war - aber nach kurzer Zeit war alles o.k. Meinen Arm kann ich wie vorher uneingeschränkt bewegen und auch belasten (bin Rechtshänderin) ebenso habe ich keine Rückenschmerzen. viele Grüsse und alles Gute für dich Claudia |
AW: Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
Guten morgen Holiday
Ich wollte dir mal meine Erfahrung schreiben, ich habe im September 09 links lattisimus bekommen und nun im November 10 die rechte Seite. Ich habe auch Implantate bekommen und das ergebnis ist toll.. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe gute Erfahrungen gemacht mit der Methode, und ich war auch froh das ich es so gemacht habe. Schmerzen hatte ich so gut wie keine, na sicher spannt es ein wenig, aber das ist alles auszuhalten....... Die Narben verblassen mit der Zeit und nun bekomme ich evt in diesem Jahr noch die Mamille gemacht mit Brustwarze........ Aber du musst dir auch im klaren sein, das es mit Implantaten auch zu komplikationen kommen kann, die Erfahrung ist mir leider nicht erspart geblieben, aber dennoch habe ich mich zu diesem Schritt entschieden......... Ich bin froh das ich es so gemacht habe und das wünsche ich dir auch, das du die richtige entscheidung für dich triffst....... Lg regina |
AW: Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
Zwei Antworten direkt und eine PN..... Ich bin begeistert und danke euch von ganzem Herzen.
Ich stehe dieser Methode sehr, sehr kritisch gegenüber....meine Ärztin weiß das und wird mir wohl auch ein paar Kontakte vermitteln. Denn so wie es aussieht wäre es für mich noch mit die beste Methode....obwohl ich momentan noch eher dagegen bin. Aber ich habe ja noch etwas Zeit. Habe Angst vor der großen OP (hatte in 05/2010 auch schon eine über 5 Std.-OP hinter mir und nicht ganz so gut weggesteckt) und natürlich vor den Schmerzen....und evtl. Spätfolgen für den Rücken....und und und.... Freue mich über weitere Nachrichten !!! Liebe Grüße, Holiday |
AW: Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
Hallo Holiday,
auch ich hatte im Rahmen der Brust-Op den Aufbau mit Latissimus. Es war vor 15 Jahren. Wirkliche Schmerzen hatte ich keine, es ziepte und zwickte anfangs. Die Kraft im Arm auf der behandelten Seite ließ nach. (ich spiele Tenneis und meine Vorhand war erheblich schlechter). Ich hatte auch eine Kapselfibrose und deshalb eine weitere Op. Jetzt nach 15 Jahren ist die Brust kleiner geworden. Woran das liegt, weiß ich nicht. Vielleicht hat der Muskel nachgelassen, weil er nicht mehr trainiert wird, glaube ich zwar nicht wirklich, aber man weiß ja nie. Unter dem Strich würde ich es jederzeit wieder machen lassen, aber... Gibt es nicht modernere Methoden? |
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Zitat:
Diese Option kann ich mir ja für "später" behalten.... Po auch eher nicht...."meine" Ärzte haben da zu wenig Erfahrung und in eine andere Klinik möchte ich nicht (wäre dann wahrscheinlich München....). Und auch da höre ich nicht nur Positives (taube Pobacken etc.). 15 Jahre klingen sehr beeindruckend :pftroest: Weiter so ! Liebe Grüße, Holiday |
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Hallo Holiday,
sorry, dass ich dein Beitrag nicht gesehen hatte. Ich bin noch neu hier und nicht so bewandert beim Suchen/Finden. Ich habe die Info für dich, dass ich während meiner AHB in ***** eine Frau kennenlernte, die diese OP (Expander mit Rückenmuskel) hinter sich hatte und selbst nach 2 Jahren keinerlei Beschwerden. Ich bin nach wie vor mit ihr in Kontakt und habe auch das Ergebnis gesehen. Von daher ist bei ihr wirklich alles gut gelaufen. Die Frauen, die ich dort mit dieser Art OP traf, waren eigentlich alle zufrieden, es sind mehr die behandelten Fachkräfte gewesen, die davon abgeraten hatten wegen Rückproblemen... und ich habe mit mind. 10 Frauen diesbezüglich Kontakt gehabt, wie gesagt, alle zufrieden. Sicher ist auch viel eine Frage der anschließenden Krankengymnastik, dass da keine Schwierigkeiten bleiben, da waren alle eisern. Ich drück dir die Daumen, dass alles in Ordnung kommt. Liebe Grüße Andrea |
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Hallo Holiday
Ich möchte dir so gerne Mut machen, aber wie gesagt , es ist von Mensch zu Mensch verschieden, ich habe mich auch gegen die Bauchmethode entschieden... Ich habe wirklich nicht so die Schmerzen gehabt, und wie meine vorgängerin, würde ich es auch jederzeit wieder machen , wenn man mich vor die Entscheidung stellen würde.... Sollte mein Körper die Implantate nicht annehmen, dann hat man mir auch angeboten aus dem Gesäß einen aufbau machen zu wollen, allerdings habe ich mich noch nicht damit beschäftigt... Ich werde sehen was die Zeit mit sich bringt und wie es nun ausgehen wird........ Lg |
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Danke für die vielen neuen Informationen und Erfahrungsberichte....hier...per PN und auf anderen Kanälen :) Es ist eine große Hilfe :knuddel:
Ich bin ein ganzes Stück weiter mit meiner Entscheidung...und das habe ich ausgerechnet einer tollen und starken Frau zu verdanken...die keine guten Erfahrungen mit dieser OP gemacht hat. Danke :remybussi nach Pforzheim ;) Am 2.2. habe ich einen weiteren Beratungstermin mit den Chirurgen....wir werden sehen. Liebe Grüße, Holiday |
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Liebe Holiday,
vielleicht erinnerst du dich noch an mich, ich bin nur noch sehr selten hier, denn das Leben hat mich wieder. Auch ich hatte die Lattisimus Dorsi OP (allerdings ohne Implantat) Man hat den Muskel durch einen Tunnel nach vorne geführt und in das Loch eingesetzt das entstanden ist als mein Tumor entfernt wurde. Das einzig schlimme war nach der OP dieses GEfühl als ob man ein zusammen gerolltes HAndtuch unter dem Arm spazieren trägt. Dies hat sich innerhalb von 4 - 5 Monaten komplett gegeben . Die NArbe am Rücken ist genau in BH Höhe und heute nach 3 Jahren schon nicht mehr zu sehen. Alles in allem eine gute Entscheidung die ich immer wieder treffen würde. Mein Muskel funktioniert noch so gut, dass ich mit der Brust wackeln kann wenn ich will. Damit bringe ich jedesmal meinen Frauenarzt zum lachen. :tongue Mein Geheimtipp für die OP heist Dr. Prell, Oberarzt im KKH Ebersberg (östlich von München) ER hat sich auf diese OP spezialisiert und viel ERfahrung damit. Außerdem ist das Brustzentrum dort klein und sehr sehr persönlich was ich schön fand. Toi toi toi von Marietta |
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Liebe Marietta :cheesy:
natürlich erinnere ich mich. Freut mich zu lesen, dass es dir gut geht und danke für deine Infos. Ich habe jetzt einige Ärzte dazu befragt...und bin nun etwas schlauer. Tendiere immer mehr dazu....viele Alternativen habe ich momentan nicht. Und 1-2 Jahre zu warten...um es nochmal mit der Wunschmethode zu probieren möchte ich auch nicht. Bin seit zwei Jahren "gesund"...bin trotzdem dauernd im Krankenhaus und beschäftige mich ständig mit der Brust... Ich möchte das endlich abschließen... Viele Grüße, Holiday |
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Hallo, ich bin ganz neu hier und habe mich eben erst registriert :o). Auch ich stehe vor dem Problem des Brustaufbaus. Als erstes wurde mir die DIEP Lappenplastik empfohlen. Also eine Rekonstruktion aus Eigengewebe (Bauch). Beim Arzt hat sich das noch alles sehr einfach angehört. Gut, das Ganze hat sich dann wegen der Honorarforderung erledigt, und weil ich wegen den ganzen Kosten als Privatpatient in Vorleistung treten sollte, da meine Krankenkasse von vornherein den verlangten Satz nicht ganz akzeptiert hat.
Nun habe ich eine Klinik in Stuttgart gefunden, die im krankenkässlichen Rahmen bleiben würde. Dort wurde mir erst die Expandermethode als die passende empfohlen. Der Arzt dort meinte, dass die Rekonstruktion aus Eigengewebe eine sehr sehr aufwändige Operation sei und sehr belastend für den ganzen Allgemeinzustand. Dazu kommt, dass ich (noch immer, leider) rauche und von daher die Gefahr, dass die Brust absterben könnte, um ein vielfaches höher liegt, als bei Nichtrauchern. Leider sind es bis Stuttgart einfach 170 km von mir aus und von daher schied auch die Möglichkeit des Expanders aus. Es wäre eine zu weite und lange Fahrstrecke für mich, um dort Wochenweise nur hinzufahren, um die Kochsalzlösung einfüllen zu lassen. Vor allem hatte ich auch die Angst, wenn etwas wäre, wie komme ich dann schnell zu einem kompetenten Arzt. Hier rum, gibt es anscheinend nicht wirklich welche :o(. Als nun übrig gebliebene Lösung wurde die (der) Lattisimus dorsi Muskulo-cutanlappen mit einem Silikonimplantat gewählt. Der Arzt meinte, es wäre die älteste, sicherste (weil Raucher) und am wenigsten belastende Methode, von daher wäre es die Richtige für mich. Er hat mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass die "neue" Brust dann gefühllos wäre und es mit der Zeit auch Unterschiede zu der "alten" Brust, was Form etc. angeht, gäbe. Auch, dass der Unterschied nur mit BH nicht auffallen würde, sobald ich "ohne" wäre, wäre es nicht mehr zu übersehen. Es könnte aber irgendwann mit einer nochmaligen OP wieder angeglichen werden, wenn es mich sehr stören würde. Nach 3 Monaten würde dann die "alte" Brust angeglichen werden und ich hätte zumindest wieder übereinstimmende Körbchengrößen. Die alte Brust soll dann auch gleich mit verkleinert werden. Da ich bisher im Internet nur gelesen habe, dass die Frauen das Silikonimplantat als Fremdkörper und störend empfunden haben, bin ich nun sehr verunsichert, ob ich das wirklich machen soll. Hat hier jemand schon längerfristige Erfahrungen mit dieser Methode und wenn ja, welche. Wie störend ist es mit der Zeit, dass eine Brust "hängt" und die andere noch "nagelneu" dasteht? Für Antworten wäre ich sehr dankbar, Sandra |
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Hallo an alle,
ich bin vor gut einem Jahr operiert worden. Subcutane Mastektomie mit Sofortaufbau Latissimus plus Silikon. Ich hatte nach der Op ein paar Monate komische Nervenschmerzen im operierten Bereich am Rücken, fühlte sich an wie ein Muskelkrampf. Ist jetzt aber vorbei. Die Armbeweglichkeit war bald gut, man muss aber schon regelmäßig zuhause KG machen... Die operierte Brust sieht super aus, bis jetzt sind auch noch keine Bestrahlungsfolgen aufgetreten. Der Unterschied zur nicht operierten Seite ist ohne BH schon sehr deutlich. Mit der Anpassung habe ich bis jetzt noch gewartet, weil ich mir noch nicht sicher bin, ob ich diese Seite nicht auch prophylaktisch entfernen lassen soll. Außerdem hatte ich erst mal keine Lust auf Krankenhaus... Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, hätte aber lieber nur Silikon plus Netz ohne Latissimus gemacht. Mein Chirurg hat dies damals wegen der angeblich hohen Komplikationsrate abgelehnt. Musste ich Ihm glauben, da ich da keine Studien kenne. Die Berichte hier klingen aber ja ganz positiv. LG Eva |
Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
Zitat:
gefühllos ist sie nicht. fühlte sich natürlich nicht an wie die andere, aber gefühllos? nein - zumindest bei mir nicht. und die form war - zumindest am anfang - auch nicht anders. das war perfekt. später hatte ich dann eine kapselfibrose. ich wurde aber auch nachträglich bestrahlt und das sollte man einer silikoneinlage nicht unbedingt antun. :rolleyes: meine probleme mit diesem aufbau haben nichts mit ästhetik zu tun und der threadtitel lautet: POSITIVE erfahrungsberichte gesucht :) also aus ästhetischer sicht find ich's eigentlich gut! Zitat:
inzwischen habe ich auf der anderen seite einen aufbau nur mit silikon, ohne lat. mit dieser seite habe ich gar keine probleme. |
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Zitat:
Ich denke auch die Optik ist nicht das Problem. Bitte um weitere POSITIVE Berichte ;) @Kartoffelchen...Bitte benutz doch mal die Suchfunktion. Es gibt unzählige Threads zum Thema Aufbau....dort findest du sicherlich viele nützliche Informationen. Viele Grüße, Holiday |
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Hallo und sorry, ich bin hier noch am rumirren und suchen und bin über die suchfunktion nicht weitergekommen :o(.
bei mir ist es so, dass die Brust bereits entfernt ist und auch die bestrahlungen alle schon vorbei sind. ich glaube, das habe ich vergessen zu erwähnen. von daher wohl auch die op-dauer, die mit 3 bis 4 stunden eingeschätzt wurde, also nicht "so lang" ist, aus sicht des arztes. |
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Hallo :winke:
der OP-Termin steht. Wurde heute nochmal ausführlich aufgeklärt....weiß jetzt ganz genau was passieren KANN. Es ist momentan die einzige Methode für mich....mit Aussicht auf Erfolg.....wir sind heute nochmal jede Methode durchgegangen.... Habe ein gutes Ärzte-Team....und noch etwas Zeit, um mich damit anzufreunden...Absagen kann ich natürlich noch jederzeit. Bin überrascht wie aufwändig so eine OP ist....und wie lange sie dauert. Es ist ein halber Tag eingeplant :eek: es müssen aber sehr viele Dinge bedacht werden bei mir....bin ein "Spezialfall" ;) DANKE NOCHMAL AN ALLE, DIE MIR MUT MACHEN :1luvu: Ich werde berichten. Liebe Grüße, Holiday |
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liebe holiday, alles gute von mir. für wann ist es denn geplant? in wien hieß es, dass es besser heilt, wenn es nicht zu heiß ist, bzw. werden in dem spital "meiner" prof im hochsommer keine "planbaren" brustaufbauOPs gemacht. also wünsch ich dir kühles wetter, gute heilung und soweiso alles glück der welt.
postbussi suze |
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Liebe Maggie,
das war sicher ein harter Weg Dich für diese OP zu entscheiden! Ich wünsche Dir, dass sie das Ende von all den vielen Eingriffen sein wird und das alles gut geht:engel::engel::engel::engel::engel::engel::eng el:! Ich freue mich für Dich, dass Du offensichtlich eine gute Adressen/gute Ärzte/Ansprechparnter gefunden hast und mit ihnen diesen Schritt wagst - es klingt so, als wäre es eine grössere Sache, ein halber Tag im OP, Wahnsinn... Alles, alles, Gute, lass Dich nicht unterkriegen! Ich habe vor ein paar Tagen ein gutes Zitat gelesen, von Churchill stammt es glaube ich: Wenn Du durch die Hölle gehst, geh weiter (keep going). Viele liebe Grüsse und ganz viel Kraft Elanor |
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Liebe Suze :1luvu:
die OP findet am 17.3. statt. Am 16.3. muss ich einrücken. Ca. 14 Tage Krankenhausaufenthalt, die Redons bleiben ca. 4 Wochen drin (:eek:)....da lässt sich meine Ärztin wohl auf keine Verhandlungen ein :rolleyes: Ich hoffe das wird die letzte OP sein...kann aber sein, dass nochmal nachoperiert werden muss, der Muskel verliert ja an Volumen. Aber auch da wird gerade nach einer Lösung gesucht..... Alles Liebe auch für Dich :knuddel: Liebe, liebe Ela :1luvu: danke für die Jungs hier :engel::engel::engel::engel:...und wie immer sage ich...behalte bitte auch welche für Dich :D Fühle mich dort in der Klinik gut aufgehoben (auch wenn manche Frauen nicht mit der Art meiner Ärztin klarkommen...ich mag diese direkte, schonungslose Art :))...das ist schon die halbe Miete. Jetzt muss ich nur noch meine Einstellung zu dieser OP etwas verbessern....sonst klappt es ja nicht mit der Heilung ;) Das Zitat ist toll :) ...Danke. Liebe Grüße, Holi |
AW: Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
Hallo Holiday,
noch ein Erfahrungsbericht von einer Latissimus-Besitzerin: Meiner wurde 1997 operiert, in einer Sitzung mit der Ablatio, mit einer OP-Dauer von 6 Stunden und 2 Eigenblutspenden. Damals gab es außer Expander eigentlich keine andere Aufbau-Möglichkeit. Die Wundschmerzen waren gering, aber ich habe mich die ersten Wochen gefüllt, als würde ich einen eisernen Brustpanzer tragen. Hat sich aber dann doch recht schnell entspannt. Weil ich von Anfang an viel Gymnastik gemacht habe, um mir die Beweglichkeit der Schulter zu erhalten, habe ich mir dafür einen Narbenbruch am Rücken eingehandelt, der ca. ein Jahr später nachoperiert wurde. Die Narbe ist heute etwa vier Zentimeter breit und sieht nicht gerade schön aus. Also Vorsicht mit dem Turnen in den ersten Wochen nach der OP! Die aufgebaute Brust war von Beginn an ca. eine Cup-Größe kleiner als die andere Brust, was ich immer gut mit einer Schulterpolster-Einlage ausgleichen konnte. Allerdings stelle ich seit einiger Zeit fest, dass sie kleiner wird, weil der Muskel atrophiert. Mein Frauenarzt hat mich auf die Möglichkeit der Beauli-Methode hingewiesen, um die Größe anzugleichen. Ob ich das in Angriff nehmen werde, weiß ich noch nicht, hab eigentlich die Nase voll vom Rumoperieren an meinem Busen. Die Mamille wurde mit Haut aus der Leiste, besser gesagt aus der Schamlippe, nachgebildet. Würde ich heute auf gar keinen Fall mehr machen, weil die Entnahmestelle ziemlich häßlich aussieht und auch druckempfindlich ist. Ich könnte auch gut ohne Mamillen-Rekonstruktion leben. Was bei mir wirklich ganz toll geworden ist, ist die Form der nachgebildeten Brust, sieht sehr echt und gleichmäßig aus, auch noch nach 13 Jahren. Und auch das anfangs taube Gefühl und die spontanen Muskelkontraktionen sind völlig verschwunden. Alles in Allem bin ich doch sehr froh, dass ich mich damals für den Aufbau entschieden habe, weil ich mit einer "platten Seite" die psychischen Folgen der Krebserkrankung sicher nicht so gut weggesteckt hätte. Ich drücke dir die Daumen für die OP. Baccardi |
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Liebe Maggie,
nun hast Du also Deine Entscheidung getroffen ... leicht hast Du es Dir dabei ja nicht gemacht. Und das ist gut so, denn nun weißt Du, was auf Dich zukommen kann. Puh, vier Wochen Reddons, das ist wirklich lange ... meine wurden bei meiner Latissimus-OP nach 2 1/2 Wochen gezogen. Aber bei Deinen Wundheilungsproblemen ist's sicher besser, wenn Deine Ärztin die Dinger länger drinnen lässt als bei "normalen" ;) Menschen. Aber Du wirst sehen, die Zeit mit den Reddons (ich nenn sie immer Gucchi-Täschchen :D) geht auch vorbei ... Ich drück Dir auf jeden Fall am 17.03. die Daumen, dass alles glatt geht, und natürlich auch anschließend, dass Du gut heilst :). Vielleicht hören wir ja vorher noch voneinander. Ganz liebe Grüßles aus dem wilden, windigen Süden Babsi |
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dann wünsch ich dir alles, alles gute für deine OP im frühling! :)
bei mir wurden die redons früher gezogen, worüber ich natürlich erstmal froh war (immerhin waren es 4 stück, die schon ziemlich genervt haben) im nachhinein war es allerdings zu früh - ich musste wochenlang punktiert werden, weil immer wieder wundwasser und lymphflüssigkeit oberhalb der rückennarbe nachlief und sich da staute. also lieber ein bißchen länger drinnen lassen, gelle? :cool: |
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Hallo :)
ich wollte mich auch mal wieder melden... Mir geht der Ar*** auf Grundeis....wenn ich nur an die kommende Woche denke. Am Mittwoch geht es ja in die Klinik, am Donnerstag wird operiert. Eigentlich habe ich mich mit diesem Thema "abgefunden"....dachte ich. Je näher der Termin rückt, desto mehr Panik bekomme ich und ich bin ganz kurz davor die OP abzusagen. Ich bin ja nun wirklich kein OP-Neuling mehr, das wird die 8.OP in zwei Jahren....die längste ging bis jetzt ca. 5,5 Stunden...diese soll ja noch länger dauern. Ich kann nicht mal genau sagen...wovor ich genau Angst habe. Vor der langen Narkose? Vor den ersten Tagen nach der OP...wo es dann wieder heißt Zähne zusammenbeißen und durch? Oder doch vor eventuellen Folgen....wenn nun doch was schief läuft? Stelle ich mich nur an? Ich weiß es nicht. Drumrum passiert gerade wieder soviel (u.a. "kämpfe" gerade auch um meinen Job, mein Arbeitgeber versucht mich loszuwerden)....ist der Zeitpunkt vielleicht falsch gewählt? SO bleiben kann die Brust ja auch nicht....es ist ja nur ein kleiner Expander drin...und das Wundwasser läuft ja seit der letzten OP am 11.1. regelmäßig aus der Narbe....Rechts C-Körbchen, links A..... Augen zu und durch? Bin grad etwas neben der Spur.....danke fürs Lesen. Viele Grüße, Holiday |
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Hallo holiday,
ich hatte am 24.02. meine Latissimus OP. Ich hatte nach Diep Flap und Angleichung Links A ,Rechts B Körbchen. Es lief bei mir alles rund ,ich durfte nächsten Tag gleich aufstehnen, die Schmerzen waren eher gering und die Schulter ist auch voll beweglich. Das Ergebnis ist einfach traumhaft. Eine Woche bleibe ich noch zu haus dann darf ich nach insgesamt nur 3 1/2 Wochen wieder arbeiten. Ich drücke dir die Daumen das alles gut wird bei dir. LG Marita |
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Liebe Maggie,
ich schicke Dir jetzt einen ganz dicken :knuddel: und wünsche Dir, dass Dir Dein Telefonat mit der Ärztin mehr Klarheit bringt und sich Deine Ängste wieder etwas in den Hintergrund verziehen. Ganz liebe Grüße an Dich Babsi |
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Ich bin wieder da :)
Die OP fand wie geplant am 17.3. um 7.30 Uhr statt. Um 14.00 Uhr kam ich in den Aufwachraum, gegen 20.00 Uhr dann wieder auf Station. Drei Redons wurden gelegt (einer in der Brust und zwei für den Rücken), einen schönen Blasenkatheter gab es gratis dazu. Die ersten 48 Stunden absolute Bettruhe, Schmerzmittel satt (und natürlich keine Schmerzen). Habe die Zeit fast komplett verschlafen. Samstagabend wurde dann auf meinen Wunsch der Katheter wieder gezogen, so musste ich dann auch wieder aufstehen und das war in der Tat nicht ganz einfach. Es zog und tat unheimlich weh, ich lief rum wie Quasimodo...hatte einfach Angst gerade zu stehen, weil ich das Gefühl hatte mein Rücken würde reißen. War kein schönes Gefühl aber es wurde von Mal zu Mal besser. Sonntagabend dann die Panik, Brust ganz rot, Fieber, Entzündungswerte explodiert, ab in die Notaufnahme. Die Plastiker untersuchten die Brust nochmal gründlich, kein Serom weit und breit...dafür ein kleiner Buckel auf dem Rücken :mad: Der Molekularbiologe untersuchte daraufhin das Wundwasser aus den Redons und es war schnell klar, dass ich inzwischen gegen die Standardantibiose nach so einer OP (3x täglich intravenös) immun war :eek: Die Antibiose wurde umgestellt (auf Staphylex), die Rötung mit Edding markiert und bereits zwei Tage später wurden Werte und Rötung besser. Nach einer Woche waren die Werte dann endlich wieder normal, Brustredon wurde gezogen. Die Brust ist sehr schön geworden, weich, die Narbe ist ja noch frisch, aber auch diese sieht ganz gut aus. Wenn dann noch die Brust überall die gleiche Farbe haben wird :tongue werde ich sehr zufrieden damit sein. Statt eines Implantats wurde ein Expander eingesetzt. Dies bedeutet noch einen Eingriff, aber hier kann ich mir locker 1-2 Jahre Zeit lassen. Da der Muskel ja noch schrumpfen wird kann der Expander dementsprechend aufgefüllt werden. Das bedeutet ein schönes, symmetrisches Ergebnis mit der rechten Brust (Implantat und Schweinehaut). Der Rücken tut immer noch weh. Die Narbe sieht gut aus. Die Armbewegungen sind noch sehr eingeschränkt, der Oberarm zum Teil taub, die Krankengymnastik eine Qual. Ich hoffe das gibt sich noch. Ein Rückenredon konnte gestern (14 Tage nach OP) entfernt werden. Seitdem sind die Rückenschmerzen etwas weniger. 1 Fläschchen habe ich eingepackt und mich heute selbst entlassen :) Auf dem Sofa kann ich mich besser erholen. Tramal und Verbandszeug haben mir die Schwestern mit eingepackt, am Montag fahren wir wieder hin zur Kontrolle. Ich hoffe Redon Nr. 3 wird auch bald gezogen, allerdings kommen da noch täglich 50 ml hinzu. Ich bin überrascht wie gut die Brust aussieht und auch die Rückennarbe hat mich positiv überrascht. Von den Schmerzen her war es teilweise echt schlimm. Das hat mich etwas umgehauen, aber meine Ärztin meinte ich würde das gut machen. Überrascht hat mich auch, dass ich auf dem Rücken liegen MUSS. Es soll wohl besser heilen, wenn der Rücken belastet wird. Man gewöhnt sich dran. Es braucht noch Zeit, aber ich bin optimistisch, dass ich weiterhin POSITIV über diese OP-Methode berichten werde :) Vielen Dank an ALLE, die mich unterstützt haben und mir Mut gemacht haben diesen Weg zu gehen :1luvu: Liebe Grüße, Holiday |
AW: Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
moin moin holy,
super von dir zu hören!:raucht: ich glaube es haben sich so einige gedanken gemacht hier.. freu mich dass es gut läuft, trotz der schmerzen. alles gute weiterhin! lg susann |
AW: Latissimus - POSITIVE Erfahrungsberichte gesucht !
Hallo Holiday,
schön wieder was von Dir zu hören. Halte die Daumen, das auch weiterhin alles positiv verläuft:). Wünsch Dir eine bald schmerz- und Redonfreie Zeit. Genieße den Frühling und Sommer. Liebe Grüße Birke |
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