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Komm zurück....
Hallo ihr lieben, nun bin auch ich hier im Hinterbliebenen Forum! Ich hatte gedacht das es noch lange dauern wird bis ich hierher komme.....
Meine kleine Mama (62) hat den Kampf gegen den Krebs verloren:cry: Am 7.7.11 ist sie nach 5 Tagen fürchterlicher qualen endlich eingeschlafen. Niemand hat es verdient so leiden zu müssen....es hat sich in mein Herz gebrannt meine Mama, meinen "Fels in der Brandung" so leiden sehen zu müssen. Immer hat sie alles für mich getan, manchmal sogar mehr als sie eigentlich konnte....sie war ein guter Mensch.....ich will sie wiederhaben:cry::cry::cry: Nun ist sie weg, ich kann sie nicht mehr umarmen, sie nicht mehr hören, nicht mehr ihren typischen Duft riechen....nichts mehr von ihr.... Es hat ja noch nicht gereicht das mein geliebter Papa(65) im Dezember letzten Jahres gehen musste...völlig unverhofft aus dem Leben gerissen. Ich kann nicht mehr an Gott glauben, kann nicht verstehen warum gute Menschen gehen müssen, und Monster hierbleiben dürfen?? Anja:cry: |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja,
es ist schwer, Dir tröstende Worte zu sagen. Ich umarme Dich erst mal ganz fest. Deine Gefühle und Gedanken verstehe ich sehr gut. Ich möchte auch ins Auto steigen und in das Heim fahren, dass in den letzten 3 Wochen das Zuhause von meinem Vati war. Ihn noch einmal umarmen oder wenigstens mit ihm telefonieren können. Es geht nicht. Ich kann es immer noch nicht begreifen, dass er nicht mehr da ist. Es ist heute genau eine Woche her. Und kommt mir schon so lange vor. Ich weiß nicht, wann ich das endlich wirklich begreifen werde. Heute kann ich Dir nur ganz liebe Grüße schicken, mehr geht im Moment bei mir auch nicht. Carla |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja,
ich wünsche Dir mein aufrichtiges Beileid und tiefes Mitgefühl. Auch ich habe im Februar 2011 meine wunderbare Mama im Alter von 59 Jahren an dieser Scheiß Krankheit verloren.:weinen: Über 2 Jahre haben wir gekämpft... ich musste auch mit ansehen wie es immer mehr Berg ab mit ihr ging und wie sie gelitten hat. Diese Bilder werde ich nie vergessen. Es ist wirklich so ungerecht dass so viele liebe Menschen wie unsere Mütter so früh gehen mussten... Ich wünsche Dir für die nächste Zeit ganz viel Kraft. Fühl Dich gedrückt. _______________________________________ Meine wunderbare Mama: 1952-2011 :1luvu: "Für die Welt bist Du nur ein Mensch, für einen Menschen kannst Du die Welt sein!" |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja,
auch ich möchte dir sagen, wie leid es mir tut, dass du deine Mama gehen lassen mußtest. Wir alle hier können deine Traurigkeit und Wut gut verstehen, wir alle haben dasselbe erleben müssen .... es ist ungerecht und schlimm, dass sie einfach so fort sind, obwohl wir sie so lieben und brauchen, wir nichts tun können. Meine Mama ist am 18.03.11 mit 64 Jahren eingeschlafen und auch wenn es bei mir einige Zeit her ist (18 Wochen und 3 Tage), so vermiss ich sie jeden einzelnen Tag. Sie fehlt mir und das ich sie nie wiedersehen werde, sie nicht zurückkommt, zerreißt mich. Ich weiß, sie wäre gern hiergeblieben, so sehr hat sie gekämpft ich weine mit dir und wünsche dir ganz liebe Menschen um dich rum, die dich auffangen und begleiten, alles Liebe Heike |
AW: Komm zurück....
Ihr lieben, danke für die tröstenden Worte, es ist gut zu wissen das man hier verstanden wird! Seit 2 Jahren habe ich bisher im Angehörigen Forum geschrieben,
aber jetzt denke ich, bin ich hier doch besser aufgehoben. Heute habe ich wieder angefangen zu arbeiten (Kinderbetreuung), und es hat mir gutgetan. Irgendwie ist es doch wieder ein Stück normalität, auch wenn es wehtut und ich denke es kann doch jetzt nicht einfach wieder normal weiterlaufen!? Aber auch wenn alles wieder in die alten Bahnen läuft, trotzdem ist doch alles ganz anders als vorher! Es fehlt das man mal eben schnell von der Arbeit aus im Krankenhaus anruft, mal schnell fragen ob soweit alles ok ist und dann später hinfährt. Immer kommen die Gedanken flüchtig wie ein Windhauch, und dann denke ich ach nein....du kannst sie ja nicht mehr anrufen....wie ein schlag in den Magen Sie fehlt mir einfach überall genau wie mein Papa. Das schlimme ist das meine Eltern beide vor ihren Müttern gegangen sind, und meine beiden Omis nun allein sind! (89 und 91 Jahre!) Die Mutter meiner Mama musste sich 3 Tage vorher von ihrem Kind verabschieden....es war so furchtbar zu sehen wie sich eine 89 jährige Mutter im Rollstuhl sitzend, schluchzend und weinend von ihrem Kind verabschieden musste....immer wieder hat sie laut weinend gerufen "warum nicht ICH warum muss mein Kind gehen und ich muss hierbleiben??" Es hat mir ein Stück von meinem Herzen rausgerissen das mitansehen zu müssen:cry::cry::cry: Die Mutter meines Papas hat immer nur gerufen "Gott warum hast du mir meinen Hans genommen, warum hast du nicht mich geholt??:cry::cry::cry: Ich habe daneben gestanden und habe nur gedacht liebe Omi es gibt keinen Gott, und wenn doch dann hat er uns vergessen... Ihr lieben es tut gut mir das alles einmal von der Seele schreiben zu können, und vor allem hier wo man es mir auch nachfühlen kann. Manchmalkann ich einfach die "Beileids Floskeln" nicht mehr hören....ich weiss es ist ja nur gut gemeint und jeder möchte ja nur seine Anteilnahme zeigen, aber manchmal ist es einfach zuviel des guten, und ich möchte einfach nur meine Ruhe haben. Ich danke euch allen für's "zuhören" Anja |
AW: Komm zurück....
Ach Anja,
jetzt stehen mir die Tränen in den Augen, es sollte keine Mama erleben müssen, dass ihr Kind vor ihr geht. Ja, für uns als Töchter oder Kinder ist das ja schon so schwer und unerträglich, wie soll es den Eltern dann gehen, die ihre Kinder (egal ob klein oder groß, jung oder alt) gehen lassen müssen. Jeder Verlust ist für jeden einzelnen schlimm. Jeder ist anders traurig und versucht mit der Situation zu leben, zu überleben. Ich hab immer gewußt, dass mich der Tod meiner Mama aus der Bahn wirft, auch wenn ich nach außen hin vielleicht manchmal stärker wirke. Aber es passiert, dass mir in Momenten, in denen ich nicht damit rechne, ganz plötzlich die Tränen kommen und es mich dann richtig durchschüttelt, ich dann begreife, was ich verloren habe. An anderen Tagen kann ich über sie reden, ohne traurig zu sein ..... Ich hab mich nach ihrem Tod gefragt, wie kannst du jetzt aufräumen, wie kannst du jetzt dies oder das machen, den Alltag "abarbeiten", wie kannst du nur, nach dem, was passiert ist. Aber diese ganz alltäglichen, kleinen Dinge haben mich funktionieren und weitermachen lassen.... Es ist gut, dass du wieder angefangen hast zu arbeiten, ich hoffe, das hilft dir ein wenig.... Liebe Grüße von Heike |
AW: Komm zurück....
Mein Herz es blutet, die Seele schreit.
es war doch noch gar nicht deine Zeit. Vieles wollte ich noch mit dir erleben, nach Vielem wolltest du noch streben. Doch der Himmel lies dir keine Zeit, jetzt bist du so unendlich weit. Niemals mehr kann ich um Rat dich fragen Niemals mehr ein nettes Wort dir sagen. Niemals mehr kannst du mich in die Arme nehmen. Warum musstest du so früh auch gehen? Ich hätte dich jetzt so gern bei mir, doch du bist so unendlich weit von mir. Kannst du vom Himmel auf mich runter schauen? Bist du jetzt mein Schutzengel, kann ich darauf bauen? Doch einens Tages werden wir wieder zusammensein Diese Hoffnung lässt mich leben, diese Hoffnung lässt mich sein. |
AW: Komm zurück....
Hallo liebe Anja,
dein verlinktes Unheiligvideo ist Balsam, der Graf trifft es irgendwie immer und mitten ins Herz, ich höre oft "Brief an dich" von ihm und bei "Geboren um zu leben" ist es sowieso schlimm und ich muss weinen. Ich hab gesehen, dass deine Mama ihre Diagnose im Dezember 2008 bekommen hat, meine Mama im November 2008, also fast zeitgleich. Wir hatten nach der Ersttherapie ungefähr ein unbeschwertes Jahr, keiner von uns hätte damit gerechnet, dass der verdammte Krebs wiederkommen wird, noch dazu dann so schlimm. Die letzten 9 Monate von Juni 2010 bis März waren das schlimmste, was ich bisher erleben mußte. Meine starke, immer optimistische, kämpfende Mama so krank zu sehen, es hat mir das Herz zerrissen. So banal das klingt, für sie war es eine Erlösung (ich hasse dieses Wort), aber ich weiß genau, dass sie das überleben wollte, sie wollte nicht erlöst werden, sie wollte gesund werden und ihre Enkelkinder aufwachsen sehen. Das wollte sie und wir wollten das auch! So einfach ist das. Und auch wenn man die Frage nicht stellen soll, aber das Warum? ist automatisch im Kopf. Warum? Warum sie, warum so qualvoll, warum schon jetzt? Das läßt sich gar nicht ausschalten, das ist einfach da... Traurige Grüße Heike |
AW: Komm zurück....
Liebe Heike, du sprichst mir aus der Seele!
Zitat:
das schlimmste für sie sei das Mitleid das man empfindet wenn man neben dem geliebten Menschen steht der so fürchterlich leiden muss! Es zerreisst einen innerlich das man einfach nichts tun kann und man kommt sich so hilflos und nutzlos vor! Vor allem weil ich genau wusste das Sie eben nicht sterben wollte, und bestimmt fürchterliche Angst hatte. Meine Mama wollte keine schwäche zeigen, und hat immer versucht solche Dinge vor uns zu verbergen, aber ich wusste trotzdem genau was in Ihr vorging!! Auf der Trauerfeier meines Papas haben wir übrigens "An deiner Seite" von Unheilig gespielt, und weil mein Papa diesen Song einfach Klasse fand auch von Lynyrd Skynyrd "Sweet Home Alabama". Bei Mamas Trauerfeier wurde leider keine Musik gespielt weil wir uns nur am Sarg von Ihr verabschiedet haben. Aber es war trotzdem schön. So jetzt mal wieder eine Nacht um die Ohren schlagen...... Liebe Grüße Anja |
AW: Komm zurück....
Hallo liebe Anja,
meine Schwester heißt auch Anja ;) .... Wenn ich so in mich reinhöre, dann muss ich sagen, dass ich außer Mitleid auch eine ganze Menge Wut in mir hatte (und die hab ich immernoch), nicht auf meine Mama, aber auf die Ärzte und Therapeuten, die sie gequält haben.... Wenn ich zurückblicke, empfinde ich diese Zeit als rastlos, ich war ständig am Limit, hab versucht, präsent und informiert zu sein und doch frage ich mich oft, ob das genug war, ob ich nicht noch mehr für sie tun hätte können. Danach bin ich erstmal in ein Loch gefallen, all die viele "Frei"zeit, dieses keine Angst mehr haben müssen, wenn das Telefon klingelt, kein Warten auf eine Untersuchung oder ein Untersuchungsergebnis, kein Therapiebeginn, dieser ganze, sich immer wiederholende Kreislauf, war durchbrochen. Alles wie "vorher" und auch überhaupt nichts wie "vorher". Wir haben ja immer gedacht, nach der Therapie gehts wieder bergauf, die Reha wird ihr gut tun, das wird wieder, sie wird wieder gesund. Wieso auch nicht, uns passiert doch nicht sowas. Es ist aber passiert.... Ich kann mich auch jetzt noch nicht entspannen, wenn ich mir was gutes tun will, dann kreisen meine Gedanken automatisch um sie, ich kann das gar nicht abstellen. Ich frag mich, was wäre wenn wir diese Therapie nicht noch gemacht hätten, wir dies und jenes getan/nicht getan hätten, wäre sie dann noch hier? Und wenn ja, wie wäre sie hier? So, dass sie ihr Leben als lebenswert empfunden hätte? Ich weiß das nicht, aber diese Fragen sind einfach in meinem Kopf, sie kommen immer wieder... Mir ist klar, dass mir keiner darauf eine Antwort geben kann. Du hast Papa und Mama innerhalb von grad mal 7 Monaten verloren, wie hält man sowas aus? :pftroest: Liebe Grüße Heike |
AW: Komm zurück....
Liebe Heike!
Du fragst wie man sowas aushält, ich weiß es nicht!!! Im Moment habe ich das Gefühl das ich einfach nur funktioniere!! Irgendwie kann ich es einfach immer noch nicht wirklich realisieren. Bei meinem Papa kam es ja ganz plötzlich, und da meine Mama in dieser Zeit in Berlin im Sarkomzentrum war und es Ihr sehr schlecht ging, hatte ich nicht wirklich Zeit zum Trauern. irgendwie war ich wie betäubt, und habe immer nur gedacht du musst jetzt für Mama dasein, damit du Sie nicht auch noch verlierst. Ich habe in meinem inneren einen Kokon worin dieser unsagbare Schmerz steckt, und im Moment kann ich diesen Schmerz einfach nocht nicht rauslassen....habe Angst das ich das nicht alles schaffen kann... Das mit dem entspannen geht mir genauso, irgendwie hat man immer noch diese innere Unruhe und ich denke es wird auch seine Zeit brauchen bis sich das legt. Ich habe leider durch den ganzen Stress auch noch eine Schilddrüsenstörung bekommen die aber gerade mir Medikamenten eingestellt wird. Ach es ist einfach so unsagbar schwer das geschehene zu fassen...genau wie ihr haben wir auch immer wieder gedacht Sie wird das schaffen, aber die gewaltige Angst saß mir manchmal wie ein Sack voll Steine im Nacken. Und ich denke ich habe es auch ein Stückweit verdrängt, denn die Aussichten auf besserung standen schon länger schlecht! Aber wer will denn schon den Tatsachen ins Auge sehen....ich konnte es einfach nicht. Schon garnicht als ich meinen Papa verloren hatte. Wie du siehst habe ich auch all diese Fragen im Kopf, und auch ich bekomme leider keine Antwort...... Ich drück dich ganz lieb:knuddel: Anja |
AW: Komm zurück....
Liebe Mama!
Weiss garnicht wie ich anfangen soll.....vermisse dich soooo soooo doll. Du fehlst überall. Ich würde dich so gerne anrufen und wieder mal alles mögliche mit dir bequatschen....hat sich schon wieder einiges angesammelt:o Oma gehts soweit gut...wenn sie Gesellschaft hat...sonst ist es sehr schwer für Sie! Wir versuchen so gut wie wir können zu helfen, nur können wir dich nicht ersetzen. Ich habe deine Esprit Uhr mit einer neuen Batterie bestückt, und trage Sie jetzt, hoffe das ist ok....jaa ich weiß Du hättest jetzt gesagt: Anja spinnst Du? Natürlich gehört sie jetzt Dir mein Kind. Abends wenn alle im Bett sind stehe ich oft auf dem Balkon und frage mich wo Du jetzt wohl bist....hast du Papa schon getroffen??? Ich würde es mir so wünschen.... Noah hat gesagt er wüsste genau was du im Himmel arbeitest....Du bist Köchin, weil doch deine kleinen Schnitzel immer so lecker waren:o:o und er war ein bisschen sauer weil er nicht Tschüss sagen konnte zu dir. Wir haben es Ihm so gut wie möglich erklärt, und nun ist es wohl ok. Ich würde alles dafür geben dich nochmal drücken zu können, oder einfach nur zu hören wie du sagst: Na mein Kind, wie siehts aus bei dir. Am 19. ist die Einschulungsfeier im Gymnasium, und wenn ich daran denke das Du nicht dabei bist....du warst so stolz auf Joey....und er vermisst dich so. Letzte Woche hat er Opa in der Stadt getroffen, und musste mal ganz dringend, da hat Opa ihm den Schlüssel für die Wohnung gegeben, und er ist schnell nach oben..... da stand er dann an deinem leeren Bett, und auf deinem Nachtschrank lag noch das kleine Herz welches er dir von Helgoland mitgebracht hatte...das war ganz schlimm für Ihn, ich glaube da hat er begriffen das er dich nicht wiedersehen wird! Abends hat er dann ganz doll geweint und hat es mir dann erzählt. Ach Mama warum musstest du schon gehen???? Warum??? Es ist so ungerecht und gemein:mad::mad: Ich hab dich lieb Anja |
AW: Komm zurück....
Hallo liebe Anja,
ich kann nicht zuklicken, ohne dir ein paar Zeilen zu schicken. Ich würde dich gerne irgendwie trösten, nur weiß ich, dass es da nichts gibt, was trösten kann..... Ich bin mir ganz sicher, dass sich deine Eltern getroffen haben, die sind da oben nicht alleine, ganz bestimmt. Deine Mama hat deine Zeilen sicher gelesen und wenn sie könnte, dann würde sie zurückkommen und dich in den Arm nehmen. Sie sind um uns herum, und wenn das nicht so ist, dann sind sie in uns drin. Solange wir an sie denken, sind sie nicht fort! Ich hab meiner Mama auch einen Brief geschrieben, ich mußte ihr nochmal sagen, wie lieb ich sie habe und wie sehr sie mir fehlt. Ja, sie fehlen, sind nicht zu ersetzen.... Ach Anja, ich bin in Gedanken bei dir, liebe, traurige Grüße Heike |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja, auch ich möchte dich hier mal besuchen. Ich frage nicht, wie es dir geht, denn das weiß ich nur zu genau. Statt dessen drück ich dich mal ganz lieb :knuddel:
Vor einer Woche war ich bei einem Konzert (Take That), welches ich eigentlich mit Mama besuchen wollte. Robbie moderierte "Angels" mit den Worten an "Remember your Mamas love you, will always be there and protect you" und meine Mädels und ich haben das ganze Lied geheult. Ich weiß, dass Mama mich dafür verrückt erklärt hätte und gesagt hätte, das ich das Konzert genießen und nicht heulen soll. Aber du sagst es schon richtig, sie fehlt einfach. Sie fehlt an allen Ecken und Kanten. Dazu habe ich dann letztens auch einen schönen Spruch gelesen Ich vermisse dich - wenn ich traurig bin Ich vermisse dich - wenn ich einsam bin Aber am meisten vermisse ich dich, wenn ich glücklich bin. Ich weiß, dass ich auch wieder glücklich sein werde, habe jetzt schon gute Momente, in denen ich nicht daran denke, was passiert ist. Aber dann, dann will ich es Mama erzählen und da ist er wieder, dieser ganz gemeine Schmerz, dass der Mensch, mit dem ich noch so vieles teilen wollte, einfach nicht mehr da ist. Sorry, ich wollte dich nicht zuduseln oder mit Zitaten zukleistern. Aber ich selber habe noch nicht die rechten Worte, wollte dir aber sagen, dass du nicht alleine bist :pftroest: So, ich schnapp mir jetzt den Hund und geh Mama besuchen |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja,
ich habe Deine Zeilen gelesen und finde keine Worte, die Dich trösten können. Ich glaube fest, dass Deine Mama Deinen Papa getroffen hat. Ganz bestimmt. Gestern abend habe ich ein Bild vor Augen gehabt, wie mein Papa mit seinem Hund an der Leine zur Wohnungstür reinkommt und über den Flur geht und fröhlich Hallo ruft. Da wußte ich, dass die beiden wieder zusammen sind, der Hund mußte nur ein paar Wochen vor meinem Papa gehen. Den Schmerz kann ich Dir leider nicht nehmen, schicke Dir nur eine liebe stille Umarmung. Carla |
AW: Komm zurück....
liebe Anja,..
auch ich sende dir einen traurigen Gruss.....und viele viele Kraft-Engelein die dir helfen mit deinem Verlust klar zu kommen.....sicher haben deine Mama und dein papa sich im Himmel getroffen...ich halte mich an solchen Gedanken auch fest daß wir uns alle widersehen in dieser anderen Welt .,... wenn ich manch mal aber diesen vielen Geschichten und das damit verbundene Leid lese dann frag ich mich ob es wirklich einen Gott gibt ... Aber ich will hier in deiner Trauer nicht mit meinen Gedanken kommen.. Ganz ganz viel Kraft für dich Sybille |
AW: Komm zurück....
Ach ihr lieben....
@Edna: Schön das Du mich hier mal besuchen kommst! Ich liebe "Angels" und war auch schon auf einem Konzert von Robbie Williams. Ich kann dir nur eins sagen ich hätte mitgeheult!!! Das war bestimmt wunderschön als er den Song anmoderiert hat, ich kann es mir soo gut vorstellen:cry: Musik ist die Sprache der Seele, sie ist Gefühl als Klang, sie spricht vom Leben. Und denke daran, auch Du bist nicht allein:pftroest: @Heike: Danke liebe Heike, und ja, ich glaube auch das meine Eltern sich wiedersehen in einer anderen Welt! Dort sind sie ohne schmerzen und irgendwann sehen auch wir uns alle wieder! Daran glaube ich ganz fest! Ich drück dich:pftroest: @Carla: Solche Momente kenne ich! Gestern Abend waren meine beiden Onkel bei mir, und wir haben bis spät noch auf dem Balkon gesessen und haben uns unterhalten....das mochte meine Mama immer besonders gerne, die Familie um sich rum. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl Sie ist auch dabei! Ich kann es nicht erklären, es war einfach so ein Gefühl...:o:o :knuddel: @Sybille: Du kannst gerne schreiben was dich bewegt, denn genauso sehe ich es auch mit Gott! Meine Omi sagt immer "Der Mensch denkt und Gott lenkt". Ich kann mir diesen Sprüchen einfach nichts mehr anfangen...sorry....dann hat er mich wohl vergessen... Ich drück dich:knuddel: Euch allen ganz liebe Grüße Anja |
AW: Komm zurück....
Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein, und während Tage und Jahre verstreichen, werden sie wie Stein. Du sprichst und lachst, als wenn nichts wär, sie scheinen zeronnen wie Schaum. Doch du spürst ihre lastende Schwere bis in den Traum. Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle, die Welt wird ein Blütenmeer. Doch in meinem Herzen, da ist eine Stelle, da blüht nichts mehr. Es gibt Momente im Leben, da steht die Welt für einen Augenblick still. Und wenn sie sich dann weiterdreht, ist nichts mehr wie es war. Für meine geliebte Mama, Du fehlst mir so sehr! |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja,
auch ich möchte Dir auf diesem Wege meine aufrichtige Anteilnahme beim Heimgang Deiner geliebten Mutter vermitteln!! Ich bin schon seit langem stiller Mitleser in diesem Forum und auch ich habe vor kurzem leider meinen geliebten Mann innerhalb von 3 Monatern(Bronchialkarzinom) verloren!! Das hat uns,meinen beiden Kindern und mir,den Boden unter den Füßen weggezogen!! Mann fällt in ein tiefes Loch und mann weiß nicht,wie der Alltag zu bewältigen ist!! Es gibt Tage,da funktioniere ich bloß!! Trotz allem muß es weitergehen,bloß wie,das sagt uns keiner!!! Ich wünsche Dir ganz,ganz viel Kraft füe die nächste Zeit!! Alles Liebe Bea:knuddel: |
AW: Komm zurück....
Liebe Bea, es tut mir sehr leid das Du deinen Mann verloren hast an diese schreckliche Krankheit!
Ja es ist bei mir im Moment auch so: ich funktioniere bloss....alles kommt mir vor wie ein Film in dem ich mitspiele...es ist so irreal. Alles läuft normal weiter, und doch ist für mich die Zeit stehen geblieben. Ich schicke dir eine liebe tröstliche Umarmung:pftroest: Anja |
AW: Komm zurück....
@sternchen: es tut mir wirklich sehr leid ;( ganz dicken drücker
an dich :knuddel: ich weiss genau wie du dich fühlst. mein papa ist vor 4 wochen eingeschlafen. er fehlt mir einfach so sehr....komme darüber einfach nicht hinweg...dieser schlimme leidensweg...einfach schrecklich!!! alleine schon die tatsache, dass ich so viele dinge jetzt ohne ihn meistern soll...einfach unbegreiflich für mich ;( aber nun hat er keine schmerzen mehr.......und ich denke man wird sich eines tages wenn der zeitpunkt gekommen ist...wiedersehen ;) ich wünsche dir ganz viel kraft!!!! ganz liebe grüße p.s: und allen anderen wünsche ich auch ganz viel kraft und drück euch ganz fest...... |
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Hallo ihr lieben alle!
Vielen dank für Eure tröstenden Worte! Heute ist meine Schwester in ihr neues Haus gezogen, und meine Mama konnte es nicht mehr miterleben! Gleich heute Morgen sind schon wieder Tränen geflossen.... Sie fehlt mir so.:cry: Genau wie mein Papa....am letzten Wochenende war ich bei seiner Frau zum Grillen eingeladen, und er war nicht dabei...das erste mal ohne ihn...es ist einfach alles so anders, so unwirklich. Ich habe das Gefühl in meinem Herzen sind zwei große Risse, und auch wenn man versucht das beste draus zu machen ist der Schmerz doch immer da! Ich drück Euch alle:remybussi Anja |
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Hallo Anja,
mein aufrichtiges Beileid zum Tode Deiner Mama. Leider habe ich meine Mama am 10.06.2011 ebenfalls durch diese scheiß Krankheit verloren. fassen. Ich funktioniere im Moment auch nur noch, kann es einfach auch nicht fassen das es so ist. Gehe jeden Tag Mama besuchen, aber es tut so weh. Und dann immer die Momente wo man mit Mama reden möchte, aber es ist keiner da zum reden. Das macht mich am meisten fertig. Die meisten Leute sagen einem zwar, das Leben muss weiter gehen, aber so einfach ist es nicht..... :cry::cry::cry: Sie fehlen, und das jeden Tag... Ich nehm Dich ganz fest in die Arme , und sende liebe aber traurige Grüße Cathrin |
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Liebes Muttili,
wieder einmal sitze ich hier und habe das Bedürfnis dich anzurufen! Was würde ich dafür geben noch einmal deine Stimme zu hören, die zu mir sagt: Na mein Kind wie siehts aus bei dir heute? Morgen geht Oma nun ins Pflegeheim, und Mama wir haben es alles sehr schön für Sie gemacht! Als ich ihre Sachen eingeräumt habe, hatte ich immer deine Stimme im Hinterkopf die zu mir sagt: räume Oma alles ordentlich ein, du weisst ja wie pingelig Sie ist mit ihren Sachen. Ja das hätten wir alle nicht gedacht das Du vor deiner Mama sterben musst, und dazu auch noch so fürchterlich leiden musstest. Ich sehe dich immernoch dort auf dem Bett im Krankenhaus liegen...so klein und alles war so still.... Gestern hatte ich deine Jacke an, und immer noch ist dein besonderer Duft darin...ich vermisse dich so sehr, das ich manchmal die Gedanken an dich ein bisschen wegschieben muss, weil ich es einfach nicht ertragen kann...es tut so weh. Der Sommer und auch der Strand war nicht schön dieses Jahr ohne dich....und irgendwie ist alles nicht mehr schön ohne Dich und auch ohne Papa :cry::cry::cry: Ihr seid beide in meinem Herzen, das kann mir keiner nehmen! Ich liebe Euch unendlich eure traurige Tochter Anja |
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Liebe Anja, deine Worte zerreißen mir das Herz. Ich drück dich mal ganz lieb und schicke einen mitfühlenden Gruß
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Liebe Anja, ich wollte dir nur mal wieder liebe Grüße schicken. Ich hoffe dir geht es einigermaßen gut. :knuddel:
Ich bin inzwischen auch (dir hinterher) ins Hinterbliebenen-Forum umgezogen, obwohl ich finde, dass es ein schwerer Schritt der Akzeptanz (im Sinne von "Es ist wirklich passiert und ich kann es nicht ändern) ist. |
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Liebe Edna, ich kann dich gut verstehen, ging es mir doch genauso!
Es ist ein Schritt der uns doch irgendwie die "Endgültigkeit" des geschehenen klarmacht! Ich habe auch lange überlegt, aber irgendwie fühle ich mich doch hier besser aufgehoben! Bei mir gibts eigentlich nicht wirklich etwas neues zu berichten....der Verlust und der Schmerz lässt sich Zeitweise gut ausblenden, kommt dann aber unverhofft und ohne Vorwarnung über mich, und immer noch kann ich es nicht fassen! Ich habe jetzt oft die letzten Tage meiner Mama vor Augen, und überlege ob Sie wohl sehr viel Angst hatte, und der Gedanke das sie so leiden musste macht mich wahnsinnig:cry: Ich drück Euch alle :knuddel: Anja |
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Liebe Anja,
das geht mir genauso. Auf der einen Seite funktioniere ich ganz normal und plötzlich kommt der Schmerz wie eine Welle über mich und es gibt nichts, was ich dagegen tun kann. Ganz plötzlich sind all diese Bilder wieder da, die letzten Minuten seines Lebens, die Geräusche und all die heftigen Gefühle. Ich mache mir dann auch immer Gedanken, wie sich mein Vati in diesen Minuten gefühlt haben muss. Merkt man dass, das es zu Ende geht? Wie geht das Leben aus dem Körper? Ich kann all diese Fragen nicht beantworten, aber sie gehen auch nicht aus meinem Kopf. In einem Beitrag hast Du geschrieben, wie Du an Deine Mama gedacht hast, als Du die Sachen von Deiner Oma eingeräumt hast. So ging es mir, als ich letzte Woche nun endlich Vatis Auto an eine junge Frau verkauft habe. Ich dachte die ganze Zeit, was würde er dazu sagen, wenn er jetzt hier wäre. Ist das richtig und in seinem Sinn, dass sie sein Auto bekommt? Er selber hätte es freiwillig bestimmt nicht hergegeben. Es war sein Stück Unabhängigkeit, dass er unbedingt behalten wollte. Und nun mußte ich das tun. In diesen Momenten sind die Gefühle und Erinnerungen so stark, dass es mich fast zerreißt. Liebe Grüße Carla |
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Ihr lieben!
Nächste Woche hole ich die letzten Sachen meiner Mama aus der Wohnung, und dann ist wieder ein Kapitel von ihr abgeschlossen! Ihr Lebensgefährte ist nun mit in das Haus meiner Schwester gezogen, weil er es allein nicht mehr in der Wohnung ertragen kann. Es ist jedesmal ein Stich in mein Herz wenn ich in die Wohnung gehe.....und es ist immernoch ihr ganz eigener Geruch dort, als ob Sie jeden Moment um die Ecke kommt und sich freut das ich da bin! Aber Sie kommt nicht mehr.......:cry::cry: weg....einfach so weg.... Ich glaube ich habe mich verändert, kann nichtmehr soviel Geduld mit schwierigen Menschen aufbringen, will meine Zeit nicht mehr verschwenden mit falschen Freunden, und bin allgemein sehr dünnhäutig..... Ich weiss auch das einige meiner Freunde es nicht leicht mit mir haben aber darauf kann und will ich im Moment keine Rücksicht nehmen. Wer das nicht versteht und wem ich zu "kratzbürstig" geworden bin.....pech!!! Aber wie schon so oft gesagt und geschrieben, sieht man dann ja wer ein wahrer Freund ist und wer nie einer war! Komisch ist nur das es meistens andere sind als erwartet. @Carla: habe schon bei Dir geschrieben :pftroest: QEdna: drück dich ganz lieb :pftroest: Anja |
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Danke, dass hab ich gerade gebraucht.
Ich kann dich so gut verstehen. Bin auch sehr dünnhäutig und heule oft, ohne dass ich eigentlich genau sagen kann, wieso gerade in diesem Moment. Außerdem bin ich von einer extrem fröhlichen, geduldigen Person zu einem nachdenklichen, ungeduldigen Menschen geworden. So mag ich mich manchmal gar nicht, aber was soll ich machen, das hat einfach alles verändert! |
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Hallo liebe Anja,
ich möchte mich auch wieder mal melden, auch wenn ich im Moment nicht oft schreiben mag, so möchte ich doch ganz liebe Grüße an dich senden. Meine Mama ist nun seit über 28 Wochen fort und mir wird im Moment schmerzlich bewußt, dass sie wirklich nicht wiederkommen wird, nie mehr. Am 18.09.11 waren es 6 Monate, wir sind zu ihr auf den Friedhof gegangen und haben ihr 6 Nelken (die hat sie geliebt) gebracht, für jeden Monat den sie nicht mehr da ist, eine. Ich habe dort erstmal gemerkt, wielange es schon her ist. Ich lebe weiter, funktioniere, nehme Termine wahr, geh arbeiten, die Zeit vergeht, so langsam aber gleichzeitig doch schnell - ich denke jeden einzelnen Tag an sie. Sie ist immernoch so präsent. Gestern vor einem Jahr habe ich sie im KH besucht und mit ihr gesprochen, das war das letzte Mal, dass ich mit ihr von Angesicht zu Angesicht so kommunizieren konnte und sie mich auch verstanden hat. Es folgten HD-Chemo, SZT und Bestrahlung und all das hat mir meine Mama immer mehr weggenommen.... Am 12.10.10 hat sie ihre Stammzellen zurückbekommen, wir alle dachten, jetzt wird alles gut, es war der Anfang vom Ende..... Heute denken wir oft, hätten wir doch nur dies und das anders gemacht, diese oder jene Therapie nicht begonnen, vielleicht hätten wir ihr einiges ersparen können oder vielleicht wäre sie jetzt noch da... Wenn ich an sie denke, dann so, wie sie die letzte Zeit ihres Lebens verbracht hat, es fällt mir schwer, mir sie in unbeschwerten Momenten vorzustellen....das quält mich, ich möchte mich an sie erinnern als gesunder Mensch .... Ich hab Angst, das andere sie vergessen, ihr Leben weiterleben und sie zurücklassen, ich weiß nicht, ob man das verstehen kann. Was ich eigentlich sagen möchte, es wird nicht besser, es wird anders, aber nicht besser..... lass dich mal ganz lieb drücken :pftroest: Liebe Grüße von Heike |
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Liebe Heike, und auch alle anderen die hier lesen!
Ja ich kenne diese Gefühle und Gedanken ganz genau! Manchmal kann man es einigermassen verdrängen, und dann wiederum kann man es kaum aushalten!! Immer wenn ich jemanden mit der Mutter sehe könnte ich gleich losheulen und laut schreien warum musste meine Mama gehen???? Genauso gehts mir mit meinem Papa! Ich weiss noch als meine Mama Krebs bekam, (Meine Eltern waren schon lange geschieden, hatten aber ein gutes Verhältnis zueinander!), da hat er immer gesagt es tut mir so leid für deine Mutter, hat mit mir geweint und gesagt das hat Sie nicht verdient!! Keiner konnte ahnen das mein Papa noch vor Ihr gehen muss:cry: Ich sehe auch Ihn immernoch dort liegen als man alle Geräte abgestellt hat und sein Herz aufgehört hat zu schlagen.....ich konnte es nicht glauben, habe Ihn immer wieder gestreichelt und gedacht bitte bitte verlass mich doch nicht..... Das Leben ist nicht gerecht und kennt keine Gnade, das habe ich gelernt!!! Anja |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja, du bist ein toller Mensch und ich bin froh, dass es dich gibt.
*Kraftpaket für Anja schicke* |
AW: Komm zurück....
Hallo liebe Anja,
ich empfinde es genauso, das Leben ist nicht gerecht, es war noch nicht die Zeit dafür, sie gehen zu lassen, sie war noch nicht an der Reihe. Meine Schwester und ich haben immer gedacht, unsere Mama wird über 80, nie konnten wir uns auch nur vorstellen, dass wir sie so zeitig hergeben müssen. Ich schaue jeder Frau mit kurzen grauen Haaren hinterher und suche meine Mama in ihr, bin traurig und ja, auch eifersüchtig, wenn ich Töchter mit ihrem Müttern seh. Dann frag ich mich genau wie du, warum meine Mama..... Ich fühl mich manchmal wie in einem Hamsterrad, weil meine Gedanken immer und immer wieder um die selben Dinge kreisen - die letzte Zeit mit ihr. Ich hab das Gefühl, soviel verpaßt und nicht getan zu haben obwohl ich kurz nach ihrem Tod geglaubt habe, alles gesagt zu haben und mit mir im Reinen war. Ich wünsche mir so sehr, dass ich sie noch einmal sehen und streicheln kann. Liebe Edna, ich hab gesehen, euer Tag "X" ist ein Montag und auch du zählst die Wochen seitdem. Ich wollte dir nur sagen, dass es mir sehr leid tut, dass auch du deine Mama so zeitig verloren hast. Unser Tag "X" ist ein Freitag und auch ich zähle Woche für Woche seitdem (bei uns werden es am Freitag 29 Wochen). Lass dich unbekannterweise auch ganz herzlich drücken Euch alles Liebe Heike |
AW: Komm zurück....
Liebe Heike,
mir geht es ganz genauso wie Dir - immer wieder kreisen meine Gedanken um die letzten Wochen meiner Mami und "Hätte ich doch...", "Warum haben wir nicht..." während ich direkt nach ihrem Tod mit mir im Reinen war und das Gefühl hatte, alles mögliche getan zu haben. Fast 10 Monate ist es bei mir her und ich träume immer noch, dass meine Mami krank ist und ich ihr nicht helfen kann... (Aber immerhin nicht mehr jede Nacht wie in der ersten Zeit...) Genau das Leben ist nicht gerecht. Und es ist egal, wie viel Mühe wir uns geben, wie viel Liebe wir geben, das Ergebnis ist das gleiche...:cry: Alles Liebe für euch alle, euch liebe trauernden Töchter, :pftroest: Anja |
AW: Komm zurück....
Liebe Edna, danke für deine lieben Worte, dafür bekommst Du einen dicken Knuddler von mir,:knuddel: und natürlich auch ein großes Kraftpaket!!
Liebe Heike, mein Tag X ist ein Donnerstag, und grade war ich beim Bäcker und habe dort eine Bekannte getroffen die auch ihre Mama verloren hat, und so standen wir beide draussen vor der Bäckerei und die Tränen standen schon wieder kurz vor dem Ausbruch. Selbst wenn man versucht es in den Hintergrund zu drängen kommen doch immer wieder Situationen die dann ganz schnell wieder alles in den Vordergrund rücken! Ihr lieben ich wünsche Euch allen einen ruhigen Tag und hoffe das die "Trauertiere" heute nicht allzu sehr herauswollen! Ich drück euch alle:knuddel: Anja |
AW: Komm zurück....
Es gibt Dinge, die man nicht versteht.
Momente, in denen einem alles egal ist. Träume, die man vergisst. Worte, die einen verletzen. Lieder, die man nicht mehr hören will. ... Orte, an die man zurückkehren möchte. Einen Menschen, den man sehr vermisst. Erinnerungen, die einem das Herz brechen. Gefühle, die man nicht steuern kann. Tränen, die unweigerlich kommen. Augenblicke, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Einiges, dass man hätte besser machen können. Tage, an denen man nicht mehr weiter weiß. Stunden, in denen man sich allein gelassen fühlt. Minuten, in denen man begreift, was einem wirklich fehlt. Sekunden, in denen man verzweifelt ist. Es gibt Momente im Leben eines jeden Menschen, da hört die Erde für einen Moment auf, sich zu drehen... und wenn sie sich dann wieder dreht, wird nichts mehr sein wie vorher. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, das ist falsch. Man lernt nur damit zu leben!!! |
AW: Komm zurück....
Hallo ihr lieben,
nun kommt wieder die "graue" Zeit, und ich vermisse meine Mama und auch meinen Papa. Um diese Zeit haben wir uns oft auf einen Kaffee am Nachmittag getroffen und einfach zusammen gesessen und Weihnachten geplant! Dieses Jahr Weihnachten.....ich könnte gut darauf verzichten! Aber allein der Kinder wegen geht das ja nicht. Wenn ich nur daran denke Heilig Abend ohne meine Mama.....das schnürt mir die Luft ab.... Ich hatte es glaube ich schon einmal geschrieben in meinem alten Thread....man hat einfach diese "leichtigkeit" verloren, nichts ist mehr so wie vorher, auch wenn das Leben weitergeht. Immer frage ich mich ob Sie mich sehen können, oder ob es Ihnen gutgeht!? Ich drück euch alle und wünsche euch noch einen schönen Sonntag Anja |
AW: Komm zurück....
Liebe Anja,
Danke für deinen Besuch bei mir und die lieben Worte. Mich haben die Trauertiere gerade ganz schön böse erwischt. Auch ich kann mir nicht vorstellen, wie Weihnachten dieses Jahr werden soll, werden kann. Nein, ich will es mir auch gar nicht vorstellen! Kurzum: mir geht es wie dir, du bist nicht alleine. Ich drück dich ganz feste und schick dir alle Kraft, die ich gerade aufbringen kann :-) Alles liebe, Edna |
AW: Komm zurück....
Liebe Mama!
Ich vermisse dich so sehr....jeden Tag denke ich daran das wir ja noch garnicht telefoniert haben. Oder jetzt müsste ich doch wieder mal bei dir reinschneien. Ich will dich zurück, hier bei mir haben und dir sagen das ich dich lieb habe.... Gestern hatte dein Schwiegersohn Geburtstag, und du warst nicht da....ich weiss er hat dich auch ganz doll vermisst....auch wenn er es nicht so zeigen kann. Vor Weihnachten graut es mir so.....ohne dich ist es kein Weihnachten, und ich würde es am liebsten ignorieren, aber das geht ja nicht..... Ansonsten läuft alles seinen normalen Gang, ich gehe zur Arbeit, mache alles wie gewohnt weiter, und doch ist alles nicht mehr so wie vorher. Und am Abend wenn alle ins Bett gehen sitze ich hier und die Tränen laufen. Du bist nicht mehr hier....Papa ist nicht mehr hier.....ist er bei dir?? Dann drück ihn von mir und sage ihm das ich ihn lieb habe und ihn vermisse!! Am Donnerstag war ich auf dem Friedhof, habe auf der Bank gesessen mit meinem IPod und habe "An deiner Seite" gehört, habe an die letzten Tage mit dir gedacht, und mich wieder einmal gefragt ob du sehr schlimm gelitten hast? Mama ich hätte dir so gerne etwas von deinem Leid abgenommen....es hat so wehgetan dich so zu sehen, ich werde die Bilder nie vergessen, und doch bin ich froh das ich an deiner Seite war! Wo bist du jetzt?? Gehts dir gut? Du warst die beste Mama die ich mir wünschen konnte! Deine traurige Tochter ♥♥♥ |
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