![]() |
Papa hat auch BSDK
Mein Name ist Evelyn und ich glaube ich muss mir jetzt auch mal was von der Seele schreiben. Ich lese schon seit Ende November hier im Forum, da mein Papa (63) auch Symptome dieser Krebsart zeigte. Leider bestätigte sich die Vermutung nach einigen Untersuchungen. Am 13.12.11 wurde er unter kurativen Ansatz operiert. Die OP verlief gut, dauerte ca.7 Stunden. Tumorstadium T3N1M0 R0 V0 G3. Von 15 entfernten Lymphknoten waren 3 befallen. Er hat die OP sehr gut überstanden und sich davon ziemlich schnell erholt. Der Operateur sagte uns, das er auch Chancen auf Heilung hat, da der Tumor vollständig entfernt werden konnte. Im Moment macht er ,im Rahmen einer neuen Studie, eine Kombinationschemo, die er ganz gut veträgt. Er nimmt zu und die Verdauung klappt immer besser. Wenn ich jetzt so hier lese, bekomme ich es aber mit der Angst zu tun. Hat jemand einen ähnlichen Verlauf und lebt mit dieser Diagnose schon länger? Wie verkraftet ihr das psychisch? Das ist das einzige, womit Papa noch Schwierigkeiten hat. Danke schon mal im Voraus für eure Antworten. LG Evelyn
|
AW: Papa hat auch BSDK
Hallo Evelyn,
bei meinem Vater wurde im Oktober 2011 die Diagnose gestellt und im November wurde er operiert. Also fast noch so frisch wie bei euch. Meine Angst ist auch sehr groß. Zum Glück geht es meinem Vater im Moment wieder psychisch besser, aber auch er war ganz unten und kurz vor einer Depression. Im Moment ist er aber, zumindest wenn wir ihn besuchen, fast wieder so wie früher. Er geht wieder spazieren und kann auch wieder mal lachen. Ich glaube, man lernt mit der Zeit besser damit umzugehen. Aber die Diagnose ist immer im Kopf... LG Sandra |
AW: Papa hat auch BSDK
Liebe Sandra, genau das meine ich. Die Diagnose ist immer im Kopf....
Ich hoffe, dass Papa das psychisch auch schafft. Er macht ja kleine Fortschritte. Aber am letzten WE hatten wir eine Feier und er war abgelenkt und fast wieder der Alte. Am Abend, als alle gegangen waren, fing erplötzlich an zu weinen, weiler Angst hatte, das er das im nächsten Jahr nicht mehr erleben kann. Er weiß zwar, dass seine Ausgangssituation besser ist als bei manch anderen hier im Forum. Leider kämpfen wir im Moment nicht nur gegen die Krankheit , sondern auch gegen seine Ängste. Danke für Deine Worte. LG Evelyn |
AW: Papa hat auch BSDK
Hallo Evelyn!
Willkommen hier im Forum!!! Leider habt ihr auch eine schlechte Nachricht bekommen, das tut mir sehr leid! Mein Vater bekam im Mai 2011 die Diagnose und hatte dann im März eine Whipple-OP, bei ihm konnte auch alles entfernt werden, er bekam dann Chemo mit Gemzar, also eine adjuvante! Leider bekam er im November wieder eine schlechte Nachricht, Rezidiv Lebermetastasen! Er bekommt seit Januar eine Chemo die heißt Folfirinox, eine starke Chemo! Naja, mal schauen ob sie anschlägt, wir hoffen das beste! Am Anfang ist es natürlich für alle sehr schwer mit dieser Situation und Diagnose umzugehen! Man fragt sich wie geht es weiter, wie lange lebt mein Vater noch, und und und! 1000 Sachen gehen einem durch den Kopf und ich muss sagen dass macht einen fertig, ich hatte am Anfang auch Depressionen und mein Vater auch! Es ist einfach ein Schock, aber man lernt mit dieser Situation umzugehen, man muss einfach! Man muss lernen positiv zu denken und zu kämpfen, man muss einfach ganz normal weiterleben sonst steht man das nicht durch! Es wird immer Rückschläge geben, aber es geht dann auch wieder aufwärts! Wie heißt die Chemo die dein Vater bekommt? Versucht auch alternativ etwas zu machen! Ich wünsche euch allen nur das beste |
AW: Papa hat auch BSDK
Mein Vater nimmt an der CONKO 005 Studie teil. Das heißt, er bekommt zusätzlich zur wöchentlichen Chemo mit Gemcitabin noch tägl. Tarceva. Das wurde bis jetzt nur bei metastasierenden BSDK eingesetzt. Im Rahmen dieser Studie soll als Pimärziel das längere rezidivfreie Überleben sein. Wir hoffen , das es klappt. Bis auf den Hautausschlag steckt er alles gut weg. Der Ausschlag zeigt aber an, das die Therapie gut wirkt, so der Onkologe. Je schlimmer der Ausschlag, desto besser die Wirkung. Na ja, wenn`s hilft will er`s ertragen, sagt Papa.
|
AW: Papa hat auch BSDK
Das sind schon mal nicht so schlechte Nachrichten, dann hoffe ich für euch auf Hautausschlag, damit man erkennt dass es hilft, hört sich blöd an!!
LG |
AW: Papa hat auch BSDK
Das ist schon echt komisch, wenn ich Papa sehe, suche ich nach Pickeln:rolleyes:. Das hat er auch schon gemerkt und, Gott sei Dank,amüsiert ihn das etwas. LG
|
AW: Papa hat auch BSDK
Mein Vater nimmt an der CONKO 006 Studie teil. Leider ist das eine doppelblinde Studie, d.h. wir wissen nicht, ob er ein Placebo oder wirklich das Medikament bekommt. Ist das bei der CONKO 005 auch so?
Er nimmt Nexavar (oder auch nicht) seit 2 1/2 Wochen. Bis jetzt hat er noch keinerlei Nebenwirkungen bemerkt, vielleicht ist es ja wirklich nur ein Placebo... |
AW: Papa hat auch BSDK
Die CONKO 005 Studie ist eine randomisierte Studie. Das heißt, es wird verglichen zwischen der Standardtherapie und dieser Kombinationstherapie.Also ohne Anwendung von Placebos. Im "schlechtesten Fall" erhält man die sonst sowieso durchgeführte Therapie mit Gemcitabin. Wer die Kombi bekommt, wird per Losverfahren ermittelt. Papa hatte da Glück. Diese Studie gibt es aber nur für R0 resektierte Patienten. Die CONKO 006 ist für R1 resektierten Patienten. Ich wünsche Deinem Papa, das er nicht das Placebo erwischt hat. Aber selbst wenn, bekommt er ja trotzdem ebenfalls die Standardtherapie. Alles Gute und LG Evelyn
|
AW: Papa hat auch BSDK
Hallo Ihr Lieben,
gerade was das Psychische betrifft, kann man oft mit Anitdepressiva etwas gegensteuern, mein Mann gekommt morgens 20 mg Cipramil und abends Remergil. Man schläft angeblich sehr gut und die Ängste werden ein bisschen weniger. Natürlich muss der Wirkstoff und die Menge vom Arzt gründlich angepasst werden. Viele Chirurgen halten hiervon wenig, es hilft aber bei manchen sehr und hat oft keine Nebenwirkungen. Ansonsten alles Liebe :) |
AW: Papa hat auch BSDK
Vielen Dank für den Tip. Darüber habe ich noch nicht ernsthaft nachgedacht, weil ich immer dachte, je weniger Medikamente desto besser. Aber wenn`s bei Papa nicht besser wird, kann ich ihn ja mal vorsichtig darauf ansprechen.
Lg Evelyn |
Schmerzen nach Whipple-Chemo leichter Haarausfall !!!!
Hallo Ihr Lieben,
mein Papa wurde im Dezember 2011 magenerhaltend gewhippelt. Tumor wurde vollständig entfernt ( R0 ), Metas in der Leber hatte er keine. Wurde Biopsie gemacht. Er klagt seitdem mal mehr mal weniger über Druckschmerzen in der Lebergegend. Die Op-Narbe ist dort auch. Kann es sein, da ja innen etwas "umgebaut" wurde, das es mit der Verdauung zu tun hat ? Oder das sich innerlich vlt. so eine Art Narbenwulst gebildet hat, die ihm etwas zu schaffen macht ? Er sagt, es lässt sich aushalten, hat aber Angst, das an der Leber was ist. Im Moment macht er auch eine Chemo mit Gemcitabin. Seit 19.1.12. Heute hat gemerkt, das die Haare etwas ausgehen . Nicht viel aber eben ein wenig. Kennt ihr das auch? LG Evelyn |
AW: Schmerzen nach Whipple-Chemo leichter Haarausfall !!!!
Du darfst nicht vergessen, dass die Whipple OP zur Königsklasse gehört an der man mehr oder weniger lange zu "knabbern" hat, bis da unten alles wieder relativ normal läuft. Wenn die OP erst im Dezember war, ist ja alles noch ganz frisch.
Unsere OP war im August 2011, mein Sohn hat heute noch mit Koliken die aus heiterem Himmel kommen, zu kämpfen. Nimmt Dein Vater zu den Mahlzeiten die Verdauungsenzyme KREON ein? Fragt mal Euern Arzt danach. Zu empfehlen sind auch auch die Sab Simplex Tropfen bei Blähungen und Völlegefühl. Weiterhin würde ich die Narbe (natürlich nur wenn es nicht unangenehm ist) täglich einmassieren z.B. mit einem Narbengel, damit sie geschmeidig wird. Zur Chemo kann ich nichts sagen - da müsst Ihr Eure Onkologen zu Rate ziehen. Alles Gute. Grüsse, D. |
AW: Schmerzen nach Whipple-Chemo leichter Haarausfall !!!!
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja, Kreon nimmt er zu jeder Mahlzeit.
Er hat eher so Druckbeschwerden , weniger Koliken. Er fasst immer an die Narbe und sagt, das es innerlich irgendwie drückt. Aber ich habe ihm auch schon gesagt, dass ich denke, das ja auch innerlich alles angenäht wurde und es deshalb noch weh tut. LG Evelyn |
AW: Schmerzen nach Whipple-Chemo leichter Haarausfall !!!!
Normalerweise wird nach einer Whipple eine Verlaufskontrolle gemacht z.B. Ultraschall oder noch besser MRT (jedenfalls ist das in der Kinder-Onkologie so) -sprecht mit den Ärzten über Eure Ängste - ob man vielleicht ein Ultraschall machen kann, damit ihr beruhigt seid.
Sind die Laborwerte ok? |
AW: Schmerzen nach Whipple-Chemo leichter Haarausfall !!!!
Hallo Danny, Vati muss heute wieder zur Chemo. Da ist heute auch eine körperliche Untersuchung dran. Er will die Schmerzen dann auf jeden Fall ansprechen. Die Laborwerte waren letzte Woche in Ordnung und werden heute neu gemacht.
LG |
AW: Schmerzen nach Whipple-Chemo leichter Haarausfall !!!!
Hallo,
zu den Schmerzen/koliken kann ich sagen, dass mein Bruder nach der OP das Gefühl hatte, es wäre etwas falsch eingebaut worden. Leider war der T. selbst aber nicht operabel. Er bekommt seit 5 Wochen Chemo mit Gemticabin, die Haare gehen etwas aus. Alles Gute für euch!!! Mariele |
AW: Schmerzen nach Whipple-Chemo leichter Haarausfall !!!!
Hallo Mariele,
der Tumor bei meinem Vati ist ja, Gott sei Dank, raus. Ich denke, es sind bestimmt sowas wie Narbenschmerzen o.ä. Der Haarausfall hält sich im Moment ja noch etwas in Grenzen. Wollen mal hoffen, das es so bleibt. Papa bekommt im Rahmen einer Studie Gemcitabin und Tarceva. LG Evelyn |
Stechen nach Whipple OP
Hallo Ihr Lieben,
ich habe da mal wieder eine Frage, in der Hoffnung, das es jemandem ähnlich geht. Mein Papa hatte im Dezember seine Whipple- OP. Hat alles gut überstanden. Der Tumor konnte lt. Aussage der Ärzte vollständig entfernt werden. An der Leber wurde ein kleines Abszess entfernt und eine Biopsie durchgeführt. Keine Metas:D Jetzt geht es ihm gut, er macht Chemo und veträgt es auch gut. Seit der OP sind jetzt ca.10 Wochen vergangen. Er sagt, das er keine Probleme hat ausser manchmal ein leichtes Pieksen beim tiefen Einatmen in der Lebergegend. Er hat Appetit, trotz Chemo und hat seit dem KKH auch schon 4 KG zugenommen. Sein Arzt meinte, das kann noch mit der Narbenheilung zusammenhängen, da ja auch Muskeln und Nerven durchtrennt wurden. Er macht sich jetzt doch Sorgen, das da Metastasen gewachsen sind, was ich aber nicht glaube. Das Pieksen ist auch nicht ständig da. Kann es auch mit der Verdauung zusammenhängen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Bin für jede Antwort dankbar. LG Evelyn |
AW: Stechen nach Whipple OP
Hey Evelyn,
wenn die Whipple-OP bei Deinem Pa erst vor 10 Wochen war, dann ist da für so einen großen Eingriff noch nicht wirklich viel Zeit vergangen zum verheilen und regenerieren. Bei dieser OP wird ja im Oberbauch einiges entfernt, "umgebaut" und "verlegt". Es ist nur normal, dass es hier und da noch zwickt und zwackt und mehr oder weniger große Probleme bereitet. So wie Du schreibst, scheint es Deinem Pa doch soweit schon wieder den Umständen entsprechend gut zu gehen und er hat sogar schon einige Kilo zugenommen. Das klingt alles sehr positiv.... Ich wünsche ihm weiterhin einen guten Heilungsverlauf und er soll sich viel Zeit zum erholen nehmen und es ruhig angehen lassen. Alles Gute für Euch, Sonnenblume |
AW: Stechen nach Whipple OP
Hallo Sonnenblume,
danke für deine aufmunternden Worte. Das was du sagst, vermute ich ja auch. Aber Papa hat doch große Angst und er muss die Diagnose erst mal richtig verdauen. Ich glaube, das ist im Moment sein Problem. Er setzte sich damit gerade auseinander und wir ( Familie ) natürlich auch. Er hat eben Angst, das da wieder was wächst. Seine Tumormaker vom Januar waren o.K. (29). Aber ich kann ihn auch verstehen, das er sich sorgt. Vielleicht wird es mit der Zeit ja besser. Vielen Dank und liebe Grüße Evelyn |
Hab solche Angst!!
Hallo,
eben hat mich meine Mutti angerufen, das sie auf dem Weg ins KKH sind. Papa hat plötzlich Fieber bekommen. Der Onkologe sagte , er müsse kommen zum Lungeröntgen und Blutabnehmen. Ich hab jetzt panische Angst. Bis gestern war alles o.K. Am letzten Donnerstag hatte er seine Chemo und die Blutwerte waren i.O. Hab jetzt Angst, das was an der Lunge ist, weil er manchmal auch über Probleme beim Einatmen klagt. Mensch ich werde fast verrückt :(. Ich wohne 200 Km weit weg und kann nicht mal schnell ins KKh. Er hat 38,5 °C -39,0 °C. Kennt das jemand von Euch? Evelyn |
AW: Hab solche Angst!!
Mir gehts es heut auch so. Papa hatte auch Donnerstag Chemo und meine Mutter rief mich heut an, dass Papa ins Krankenhaus muss. Er hat den ganzen Körper voller Wasser und denkt, dass er nicht mehr nach Hause kommt. Es ist so furchtbar und man kann nix machen. Trau mich gar nicht ins KH zu fahren.
Fieber hatte er bisher nie, aber ich glaube, dass es alles schlimm ist bei so einer Krankheit. Es ist nicht nur der Krebs, sondern der ganze Körper, der verrückt spielt... |
AW: Hab solche Angst!!
Hallo,
das Fieber rührt bestimmt von einer Entzündung her. Viell. erholt sich das ganze ja wieder z.b. mit Antibiotika etc.. Das stimmt wirklich, der ganze Körper spielt verrückt. Ist wirklich die Hölle, wem sagt ihr das.. Immer ist irgendwas und man dreht fast durch. Auf jeden Fall drück ich alle Daumen, hoffe, es wird nochmal. VLG :pftroest: |
AW: Hab solche Angst!!
Also hier der neue Stand:
Papa ist seit heute wieder zu Hause :D Lunge wurde geröntgt -- alles o.K. Die Ärzte wollten sicher gehen, das er keine Lungenentzündung ausbrütet. Die Leukos waren im Keller, daher wahrscheinlich das Fieber. Entzündungswerte sind jetzt i.O. Er bekam 2 Tage einen Tropf und jetzt geht es ihm besser. Gott sei Dank!! LG Evelyn |
Speisröhrenentzündung durch Chemotherapie
Hallo,
ich habe da mal ein Problem. Mein Papa macht sei 18.01.12 eine Kombi-Chemo mit Gemcitabin und Tarceva. Seit ein paar Tagen hat er leichte Schluckbeschwerden und einen Druckschmerz hinter dem Brustbein. Der Schmerz verstärkt sich im Liegen und nach dem Essen. Sein Arzt denkt an eine Entzündung der Schleimhäute an der Speisröhre durch die Chemo, da kein Infekt und auch kein Fieber vorliegt. Kennt das jemand von Euch auch? Gibt es vielleicht ein Hausmittel ? Er nimmt schon einen Säureblocker, damit sie Magensäure nicht wieder zurückläuft. Kann man die Chemo trotz Antibiotika fortsetzen? Er bekommt zwar noch kein Antibiotikum , ist aber eine Frage von mir. Hat jemand Erfahrung mit diesem Problem? Bin für jede Hilfe dankbar. LG Evelyn |
AW: Speisröhrenentzündung durch Chemotherapie
Liebe Evelyn1971, es könnte aber auch ein Pilzbefall sein. Bitte das überprüfen lassen. Das war bei meinem Mann so.
LG und alles Gute Sylke |
AW: Speisröhrenentzündung durch Chemotherapie
Hallo Imagia,
danke für Deine schnelle Antwort. Also er nimmt Pantoprazol, 2 mal tgl. Kommt damit ganz gut hin. Habe gerade mit ihm telefoniert. Er sagt, das es immer schmerzt, wenn er sich hinlegt. Tagsüber geht es dann einigermaßen. Er hat Appetit und isst auch. Er war gestern nachmittag beim Hausarzt und der sagte, das der Rachen etwas gerötet ist. Sein Onkologe ist zwar sehr nett, aber er nimmt diese Probleme, so ist mein Eindruck, nicht sooooo ernst. Er sagt, er soll es beobachten, Ich habe meiner Mutti jetzt Deinen Tip mit dem Ingwertee gegeben. Er will es versuchen. Danke dafür. @ Rüdi59: Ich habe auch schon die Befürchtung gehabt, das es ein Pilz ist. Aber man sieht im Mundraum keine Ablagerungen o.ä. Kann das auch ohne diese Ablagerungen ein Pilzbefall sein? Hast du damit Erfahrung? Ich habe , wie schon oben erwähnt, nicht den Eindruck, das der Onkologe das für möglich hält. Er sagt, er kann es sich im Moment nicht erklären. Super Aussage, für jemanden, der täglich mit Krebskranken zu tun hat:mad: Es wird zwar alles dokumentiert, das ist ja in Deutschland das Wichtigste, aber so richtig helfen tut das auch nicht. Danke für Eure Mühe LG Evelyn |
AW: Speisröhrenentzündung durch Chemotherapie
Hallo Evelyn,
ich habe kein Hausmittel an der Hand, aber beim Essen und Trinken, und vor allem längere Zeit danach, ist eine aufrechte Haltung manches Mal erleichternd. Das heißt nach Verzehr und Trinken auch nicht in eine Halbschräglage liegen/sitzen. Wir haben damit auf der onkologischen Station gute Erfahrungen gemacht. Zudem könnte es auch Nebenwirkungen eines Medikamentes sein, meist steht da: Atemdepressionen unter Nebenwirkungen. |
AW: Speisröhrenentzündung durch Chemotherapie
Liebe Jutta,
danke für den Tip. Werde Papa sagen, das er sich nicht unmittelbar nach dem Essen hinlegen soll, sondern vlt. noch eine kleine Runde mit dem Hund dreht. Tut beiden gut;). Vielleicht geht es ihm ja bald besser. LG Evelyn |
Werden Nebenwirkungen stärker ???
Guten Abend,
ich habe da mal eine Frage aber erst mal die kurze Vorgeschichte: Mein Vati ist im Dezember 2011 magenerhaltend "gewhippelt" worden. Es wurde ein Tumor am Pankreaskopf entfernt und 15 Lymphknoten entnommen. 2 waren leider befallen. Fernmetastasen hatte er aber keine. Im Rahmen einer Studie macht er im Moment eine Chemo mit Gemcitabine und Tarceva. Bis jetzt hat er das eigentlich ganz gut vertragen. Er hatte zwar am Chemotag selbst und ca. 3 Tage lang mit Müdigkeit und Knochenschmerzen zu kämpfen, war aber alles erträglich. Er hat sogar 4 Kg zugenommen seit der OP. Sein letztes CT war in Ordnung und ohne Auffälligkeiten. Er hat immer 3 Wochen lang (1x pro Woche) Chemo und dann eine Wochen Pause. Seit Donnerstag nach Ostern geht er wieder zur Chemo. Und klagt seitdem über Übelkeit und Abgeschlagenheit. Seit dieser Woche kommt noch Durchfall dazu und er sagt, das er nach dem Essen im Oberbauch, so in der Narbengegend mäßige Schmerzen hat. Kann das mit der Chemo zusammenhängen ? Werden die Nebenwirkungen immer stärker, je länger die Chemo dauert ? Vor allem der Durchfall macht ihm zu schaffen.Er muss noch bis Ende Juni dorthin. Hat jemand Erfahrung damit und kann man das alles irgendwie lindern ? Ich bin dankbar für Eure Hilfe . LG Evelyn |
AW: Werden Nebenwirkungen stärker ???
Liebe Evelyn,
bekommt Dein Vati Enzyme zur Verdauung (z.B. Kreon)? Durchfälle, die sehr hartnäckig und schwierig zu behandeln sind, kommen nach einer Operation an der Bauchspeicheldrüse ziemlich häufig vor. Eine Ursache kann der Mangel an Enzymen sein. Bitte setzt Euch mit den behandelnden Ärzten in Verbindung, die Abgeschlagenheit kann auch vom Flüssigkeitsmangel kommen! Elisabethh. |
AW: Werden Nebenwirkungen stärker ???
Ja, Vati bekommt seit der OP Kreon. Deswegen denke ich ja, das die Beschwerden eher von der Chemo kommen. Kommt halt bloß immer was neues dazu. Das verunsichert einen schon ganz schön.
LG |
AW: Werden Nebenwirkungen stärker ???
Liebe Evelyn,
Durchfall kann sehr viele Ursachen haben, deshalb ist es immer besser, sich mit dem Arzt in Verbindung zu setzen, denn man sollte unbedingt die Elektrolyte kontrollieren. Gerade der Flüssigkeitsverlust über einen längeren Zeitraum kann gefährlich werden,zumal während der Chemo der Körper eh sehr stark belastet wird. Elisabethh. |
AW: Werden Nebenwirkungen stärker ???
Hallo,
auch mein Mann bekommt seit fast 2 Wochen Gemcitabin und Tarceva. Bislang sehr gut verträglich nur Hb abgefallen, wird durch Transfusionen ausgeglichen. Mein Vater hat damals dieselbe Kombi bekommen und die NW wurden mit zunehmender Zeit nicht stärker. Nach ca. 14-18 Tagen sollte dann der Ausschlag einsetzen. Falls der Durchfall doch hartnäckiger bleiben sollte, könnte man mit dem Arzt evtl. mal Opii tropfen besprechen, hilft auch oft ganz gut, falls alles andere nicht wirkt. Wichtig ist natürlich die Kreon Dosis zu prüfen, das muss man ausprobieren, manche benötigen zu jeder Mahlzeit einfach mehrere Kapseln. Meld dich bald. Viele liebe Grüsse |
AW: Werden Nebenwirkungen stärker ???
Danke für eure Anteilnahme.
@ LenzRose: Ich weiß, das die Kombination seit 2007 zugelassen ist und zwar für Patienten mit Lebermetastasen. Mein Vati hatte aber , Gott sei Dank , keine Metas. Deshalb die neue Studie. Sie heißt Conko 005 Studie und untersucht, ob sich die o.a. Kombi auch bei Patienten ohne Metas positiv auswirkt und die Rezidivquote dadurch verringert bzw. ganz verhindert wird. Im Moment gehts ihm wieder etwas besser. Denn erhofften Ausschlag hat er auch. Jetzt schon seit 3 Monaten. Also das ist soweit alles zufriedenstellend. LG |
Bin ratlos ! :-((
Guten Tag erst mal an euch,
ich habe mal ein Problem und hoffe auf eure Erfahrungen. Mein Papa (63) wurde im Dezember 2011 operiert. Pankreaskopf entfernt,keine Lebermetas. Von 15 entnommenen Lymphknoten waren 3 befallen. R0-Resektion. T3N1M0. Er hat vor einer Woche seine Chemo abgeschlossen und hat alles gut überstanden. Er fühlt sich im Moment ganz gut. Nur mit der Verdauung und den Blähungen hat er manchmal Probleme. Er hat aber Appetit und isst auch.Zu den Mahlzeiten nimmt er Kreon. Seit seiner Op im Dezember hat er ,trotz Chemo, 4 kg zugenommen. Das ist ja bis jetzt ein recht guter Verlauf. Nun macht ihm aber sein Kopf ein Strich durch die Rechnung. Er hat panische Angst, dass wieder was kommt und fragt mich oft, ob ich glaube, das er es schafft. Ich sage ihm oft, das er sehr gute Chancen hat und ich, aufgrund des bis jetzt positiven und komplikationslosen Verlaufs, fest an seine Genesung glaube. Ich habe aber hier im Forum schon so viel schlimmes gelesen. Und ich denke, er merkt meine Unsicherheit. Ich habe das Gefühl, er braucht sowas wie Gewissheit, weiß aber auch, das ihm die keiner geben kann. Es ist eine Schei.. Zwickmühle. Ich will ihn nicht verunsichern, aber auch nicht anlügen. So nach dem Motto: das wird schon wieder... Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um? Was sagt ihr euren Angehörigen? Ich weiß, das mein Vater im Vergleich zu anderen hier im Forum eine recht günstige Ausgangsposition hat und trotzdem lässt uns alle diese verdammte Angst nicht los. Die Chemo ist vorbei und er kann sich darüber nicht richtig freuen. Er sagt, er hat Angst vor den Kontrollterminen usw... Das Wort ANGST hat sich total in seinen und auch unseren Köpfen festgesetzt. Vlt. könnt ihr ja den einen oder anderen Rat geben ? Viele Dank fürs Zuhören Liebe Grüße Evelyn |
AW: Bin ratlos ! :-((
Hallo Evelyn,
Was hältst Du oder besser gesagt Dein Vater denn von einer Psycho-Onkologischen Beratung um diese Angst zu überwinden und eventuell Techniken zu erlernen damit man seinem Kopf versucht einfach "Stopp" zu sagen wenn solche Gedanken aufkommen? Ich könnte mir vorstellen dass das für Deinen Vater sehr hilfreich sein könnte. Er hat ja wirklich etwas ganz Großartiges erreicht mit einer abgeschlossenen Chemotherapie! Ich freue mich sehr für Ihn und Euch, und wünsche nur das Allerbeste weiterhin! GLG, Karin |
erstes Kontroll CT
Hallo an alle hier im Forum,
ich möchte endlich wieder mal was positives hier im Forum berichten. Mein Paps wurde im Dezember 2011 magenerhaltend "gewhippelt". Er hat eine 6-monatige Chemo hinter sich, mit Höhen und Tiefen. Heute haben wir die Ergebnisse seiner Abschlussuntersuchung bekommen. Lunge: regelrechter Befund ( d.h. alles o.k ) Ct Abdomen : kein Nachweis eines Lokalrezidivs, keine Metastasen Tumormaker CA 19-9 : 7,7 :D Ich bin so unendlich erleichtert. Natürlich weiß ich, dass er noch lange nicht über dem Berg ist.Aber im Moment bin ich einfach nur froh. Mein Paps natürlich auch :D . Er genehmigt sich darauf heute mal ein alkoholfreies Bier.:prost: Ich schreibe das, damit alle, die im Moment kämpfen, Mut bekommen. Ich habe hier auch immer viel Zuspruch erfahren. Vielen Dank dafür. Ich halte euch auf dem Laufenden. Das nächste CT ist im Oktober. Ganz viel Kraft und liebe Grüße Evelyn |
AW: erstes Kontroll CT
Das ist doch mal eine gute Nachricht. Wünsche für die Zukunft viel Kraft und Durchhaltevermögen.
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:47 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.