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Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
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AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Hallo,
es tut mir eid, dass Dein Schwiegervater auch so krank ist. Ich fürchte, Deinem Schwiegervater kann man wenig helfen, ausser man entlastet seinen Bauch indem man das Bauchwasser rauszieht und den Mann Schmerzmittel gibt. Aber der Wasserentzug hat oft zur Folge, dass ein Mensch dadurch noch schlechter drauf ist. Es ist der Weg des Sterbens bei einer leider so bösen Erkrankung. Man kann den Menschen nur helfen, indem man für sie da ist und die Ärzte können mit Schmerzmittel das Leid etwas mildern. Grüße Mel |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
hallo michi,
mir geht es sehr ähnlich. meine mutter hat laut den ärzten unheilbaren blasenkrebs. sie wird auch jeden tag schwächer und ich sitze daneben und manchmal denke ich auch "so tut doch was" nur leider ist das scheinbar nicht möglich. manchmal kann ich es besser akzeptieren und manchmal gar nicht. ein funke hoffnung bleibt wohl immer, auch wenn er nur ganz klein ist. ich kann dich auf alle fälle gut verstehen. liebe grüße, nadine |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Hallo Michi,
du hast mein tiefes Mitgefühl.Bei uns ist es meine Mum, die krank ist. Wurde dein Schwiegervater denn therapiert,hat er Chemo oder Bestrahlung bekommen? Kennt ihr die genaue Diagnose,die steht immer in den Entlassungsbriefen,vor allem die Tumorklassifikation ist aussagefähig.Das sind so Buchstaben,wie G3,T4,N0,M1 oder so änlich. Kann dein Schwiegervater aufstehen oder nur noch liegen? Wer behandelt ihn? Und, liebe Michi,beides ist wichtig.Hoffen,klar,immer! Wenn auch nicht auf Heilung,dann auf gute Tage,auf Lebensqualität,auf ein Lachen.Und trotzdem solltest du auch den Gedanken zulassen,das es eine Zeit des Abschieds ist.Das Leben ist voll davon.Abschied nehmen muss man lernen.Stehe deinem Mann zur Seite,öffne dich,halte ihn.Er wird dich brauchen... Als Liebe, Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
hallo michi,
ja meine mama ist im krankehaus. derzeit sehr schwach, isst nichts und trinkt kaum. letzte woche gab es ein paar bessere tage. ich schwanke auch zwischen dem wunsch um erlösung für sie und dem horror vor gerade dieser nachricht. andererseits gibt es wohl keinen anderen weg und um die zeit zu genießen die man noch hat geht es meiner mama zu schlecht. bzw. ist ihr auch nicht danach. ich wünsche euch auf alle fälle viel kraft und ich kann mir vorstellen das es für dein kind schwer ist. mir hat das gedicht immer sehr geholfen: when somebody dies, a cloud turns into an angel, and flies up to tell God to put another flower on a pillow. A bird gives the message back to the world, and sings a silent prayer that makes the rain cry. People dis- appear, but they never really go away. The spirits up there put the sun to bed, wake up grass, and spin the earth in dizzy circles. Sometimes you can see them dancing in a cloud during the day-time, when they're supposed to be sleeping. They paint the rain- bows and also the sunsets and make waves splash and tug at the tide. They toss shooting stars and listen to wishes. And when they sing wind- songs, they whisper to us, don't miss me too much. The view is nice and I'm doing just fine. Mir hilft es zu glauben das ich meine mama einmal wiedersehen werde. und wir uns dann fragen was wr eigentlich so lange auf erden gemacht haben, weil es da oben viel schöner ist. liebe grüße, nadine |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
wenn ich von dem ausgehe,was du hier schreibst,inoperabel,M1 (das bedeutet vorhandene Metastasen) ,schlechter Allgemeinzustand,Wasser im Bauch,kaputte Leber,beginnendes Nierenversagen und eine Infektion....es tut mir so Leid,aber es ergibt für mich das Bild eines schwer kranken Mannes,der "nur" noch palliativ behandelt werden kann.Das nur absichtlich in Anführungszeichen,denn palliative Behandlung KANN ein Segen sein. Meine Mum hat auch Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium,mit Metastasen. Heilung unmöglich,Verlängerung ihres Lebens um wenige Monate mit Chemo wurde ihr angeboten,hat sie abgelehnt, darüber bin ich jetzt froh.Denn sie lebt seitdem schon 6 Monate,soviel Zeit wurde ihr nicht mal zugestanden ohne Chemo,und es geht ihr gut.Auch an einer Chemo sterben viele und haben sich dabei so gequält... Natürlich ist meine Mum bei Belastung kurzatmig,hustet auch mal,muss sich öfter mal tagsüber hinlegen und schaltet dann ihr Sauerstoffgerät ein,Haushalt mache ich komplett,Essen wird geliefert und Abend wasche ich sie am Waschbecken oder dusche sie.Aber sie fühlt sich gut,hat Appetit,dank Morphium keine Schmerzen und wir haben zusammen eine gute Zeit. Nachdem ich anfangs vor Schock wie gelähmt war,komme ich im Moment gut zurecht. Für mich ist dieses Forum hier meine Psychotherapie... Dir würde ich folgendes raten,wenn ich darf: 1. Redet mit den Ärzten,bittet um ein offenes Gespräch,lasst euch nicht abwimmeln 2.Überlegt euch danach gut,welche Behandlung sinnvoll ist und denkt auch,so bitter es auch ist,daran,es geht nicht nur ums" wie lange",sondern auch ums" wie gut" 3. Fragt im KH nach einem Palliativmediziner und holt ihn euch,wenn möglich ins Boot 4. Sprecht mit dem sozialen Dienst im KH,beantragt eine Pflegestufe,erkundigt euch nach ambulanter palliativer Versorgung und auch nach einem Hospiz 5.Wenn es keine Therapie mehr gibt und er nach Hause will,versucht es,diesen Wunsch zu erfüllen.Ihr müsst es nicht alleine schaffen,holt euch Hilfe durch Pflegedienst,ambulanter Palliativversorgung, es gibt auch Hilfsdienste,wo Leute ehrenamtlich zu euch kommen,zB die Maltheser... Und ich denke,du solltest deiner Tochter sagen,dass Opa sehr krank ist.Und wenn dann Fragen kommen,beantworte sie offen,aber kindgerecht.Unsere Beiden hab ich von Anfang an sogar in dir Pflege mit einbezogen...für uns ist dass ein guter Weg.Unsere Kinder lernen von uns das Leben...und eine Facette davon ist auch Kranksein und Sterben.Sie gehen völlig natürlich damit um.Und Tränen sind auch mal erlaubt... Alles Liebe für dich Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
dass ihr keine Auskunft von den Ärzten bekommt,macht mich so was von wütend,das glaubst du nicht !!!! Ich arbeite schon zwanzig Jahre im Krankenhaus, in leitender Position,und ich sage dir jetzt mal was: Dein Schwiegerpapa MUSS jederzeit Auskunft über seinen Zustand bekommen.Und wenn er seine Ärzte von der Schweigepflicht entbindet ( es reicht,zu sagen,ja meine Angehörigen sollen Auskunft bekommen dürfen) ,dann müssen sie euch kurzfristig einen Gesprächstermin geben. Und dort müssen sie alle Befunde mit euch besprechen und ihr könnt alles fragen! Ich habe damals noch am selben Tag,als der Befund kam,allein mit der Ärztin geredet,die meine Mum bronchoskopiert hat,dann sind wir gemeinsam zu meiner Mum gegangen und dann erst hat sie die Wahrheit erfahren.Ich bin so froh,dass ich dabei war... Und wenn es wirklich so ist,dass er nicht ....geheilt werden kann und euch gesagt wird,ihr solltet alles regeln.....und wenn er nach Hause will....und es irgend geht,macht es. Es wird die letzte gemeinsame Zeit zusammen sein,ob nun Wochen oder Monate,und ihr könnt ihn zuhause in eure Liebe betten und begleiten. Weisst du,was deine Tochter so sagt und tut,zeigt doch,dass Kinder viel natürlicher und unverkrampfter damit umgehen, wie wir. Und vieleicht hat sie ja Recht,vieleicht kann der Opa nicht mehr essen,weil sein Körper zu krank ist,um Essen überhaupt zu verarbeiten,dann braucht er auch kein Essen mehr. Und wenn er zuhause sein kann,wird er irgendwann auch fremde Hilfe annehmen ( müssen) Er wird verstehen,dass ihr es alleine nicht schaffen könnt. Ich wünsche euch viel Kraft....vor allem, um im Krankenhaus mal richtig :megaphon: Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Es gibt hier einen recht informativen Thread darüber: "Wie sag ich's meinem Kind".
Schau doch mal da nach! Meine Große hat es (scheinbar) sehr gut aufgenommen, dass ihre Oma Krebs hat. Mal sehen, wenn nächste Woche die Schule losgeht. Auf jeden Fall war die Klassenlehrerin vorinformiert, weil wir nicht wussten, ob Mutti die OP überlebt. Jetzt wird die Klassenlehrerin einen Brief bekommen, in dem ich über den aktuellen Stand bei der Großen informiert wird... Wünsche Dir/ Euch viiiel Kraft!!! |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
ja,macht dass,geht der Sache auf den Grund.Lasst euch nicht mit ein paar Worten auf dem Gang abspeisen,so ein Gespräch sollte immer in Ruhe und in einem Arzt-oder Dienstzimmer erfolgen und der Arzt hat dann auch die Patientenunterlagen und Befunde zur Hand. Und sollte euch dann schon sagen können,ob und wie dein Schwiegerpapa weiter behandelt wird. Zum Bauchwasser....also dass ist bei Tumorpatienten eigentlich ein Anzeichen für ein sehr fortgeschrittenes Krankheitsbild.Man kann es abziehen,allerdings verliert der Patient dadurch nicht nur Wasser,sondern auch Elektrolyte,also wichtige Salze.Es wirkt sich auch auf den Kreislauf aus.Aber ein Abziehen entlastet natürlich auch sehr... Leider läuft es aber auch immer nach,und zu oft kann man dass nicht machen. Infusionen wird er doch sicher bekommen,mit Elektrolyten oder Zucker. Etwas wirklich aufbauendes wäre da nur eine künstliche Ernährung....ach man,es tut mir so Leid...aber da muss man sich wirklich überlegen,ob man das dann noch will....es hängt immer davon ab,was euch die Ärzte so sagen.Ganz zum Schluss braucht ein Kranker keine Nahrung mehr.Alles Nahrhafte nimmt sich dann der Tumor zum Wachsen,man sagt,man füttert dann nur noch den Krebs...:sad: Aber ich wünsche euch,dass es soweit noch lange nicht kommt und ihr noch viel für deinen Schwiegerpapa tun könnt. Alles Liebe, Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
die Welt ist nicht gerecht,dieses Thema besprechen wir oft mit meiner kranken Mum. Sie fragt,"womit hab ich das verdient,ich hab doch niemandem was getan?" Nein,hat sie nicht,und dein Schwiegerpapa auch nicht. Weisst du,ich glaube,die Welt ist zwar nicht gerecht,aber auch nicht ungerecht... Am ehesten gleichgültig...Und das will man so nicht wahrhaben.Wenn da oben ( oder unten?) wirklich etwas ist,dass uns steuert,dürfte man doch wenigstens Fairness erwarten,oder? Warum muss jemand nach dem Unfalltod des Ehemanns auch noch sein Kind verlieren? (hab ich hier gelesen) Warum ich,hat meine Mum ihre Psychologin gefragt.....und sie antwortete mit "Warum nicht sie?" Ist erst mal heftig,aber wenn man länger nachdenkt,ja,warum sollte man verschont bleiben,und andere nicht... Doch jetzt zu dir,du schreibst,dir geht es heute nicht gut.Körperlich oder seelisch? Du schreibst auch,du entlastest alle,und dann haben sie wichtige Termine und du gehst allein ins KH.Macht dich das wütend? Und die Sorge,wie wird man seinen Angehörigen antreffen,dieses Auf und Ab,wird es ein guter oder schlechter Tag.....ja,genauso fühle ich mich auch.Ich möchte diese Ängste nicht haben,will stark sein,gewappnet,aber es kostet so viel Kraft. Fühl dich mal umarmt! Du bist ne tolle Schwiegertochter,ist deinem Mann bewusst,was er an dir hat? Bei mir ist es ja die eigene Mama,ob ich für meinen Schwiepa soviel Kraft hätte,keine Ahnung.Also Respekt! Liebe Grüsse und gute Besserung für dich! |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Hallo Michi
sei gegrüsst... ich wollte dir gern sagen... klar hat man das recht dazu.. mal neben allem agieren und funktionieren.. still zu stehen.. und seinen gefühlen freien lauf zu lassen. auch das "beklagen" kann befreiend sein.. man schafft sich damit das bewusstsein, wieviel man leistet..denn als angehöriger tut und macht man so einiges.. (auch wenn man es gern macht) man geht immer und immer wieder über die grenzen hinaus. manchmal sollte man inne halten..und tief luft holen.. um wieder zu sich selbst zu finden. wir als angehörige..können leider nichts an der situation unserer lieben ändern.(wir müssen es aushalten) und so manche fragen werden uns unbeantwortet bleiben. doch was wir können..ist für sie da sein. ihnen das gefühl geben, das sie nicht allein sind. das tust du Michi..und dein schwie-pa ist dir sicherlich unendlich dankbar dafür. :) ich wünsch euch alles gute. alice |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
ich möchte dir so gerne etwas hilfreiches,Tröstliches schreiben...hab auch schon drei mal angefangen und es dann wieder gelöscht.... Darf ich ganz offen sein? In dem Stadium der Erkrankung,wie du es hier beschreibst,kann doch keine Chemo dieser Welt deinem Schwiegerpapa noch etwas gutes tun...Gut,dass ihr es ihm ermöglichen könnt,zuhause zu sein.Und gut,dass ihr ab morgen Unterstützung vom Palliativdienst habt.Diese Leute sind ein Segen und helfen nicht nur dem Kranken,sondern auch euch. Zu den Schluckbeschwerden würde ich ebenfalls den Palliativmediziner befragen,wenn es etwas gibt,was man dagegen machen kann,dann wissen die das! Rein medizinisch kann ich es mir nur so erklären,dass bei einer Peritonealkarzinose ja auch das Zwerchfell betroffen sein kann,und dort kommt ja der Schluckauf her... Kannst du dabei sein,wenn das Palli-Team kommt? Das wäre sicher wichtig. Komm,ich drück dich mal! Alles Liebe, Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
gut,dass du dabei sein kann! Vertrau auf das Palli-Team! Und am besten,schreibt mal auf,was dein Schwiepa wann und wie viel isst oder trinkt und auch was und im etwa wie viel er ausscheidet.Dann haben die Palliativleute ein paar Anhaltspunkte .Auch zu eventuellen Schmerzen oder anderen Beschwerden.Und wenn euch Fragen einfallen,schreibt es auf.Meist ärgert man sich,wenn die Schwestern oder Ärzte gerade weg sind,und dann fällt einem alles wieder ein! Und frag da auch wegen der Chemo.Ich finde es unglaublich,dass ihm das so übergeholfen wurde....Was soll das? Zu deinem Mann,ja,Männer gehen anders damit um. "Nicht lang schnacken,Kopp in Nacken" hab ich hier mal als Aussage gelesen.....Aber er hat ja dich! Ihr steht zueinander, in schweren Zeiten ist dein Mann nicht allein! Seid stolz darauf! In guten Zeiten eine gute Beziehung zu haben,ist leicht.Erst wenn es schwer wird,zeigt sich die Stärke einer Beziehung. Alles Liebe, Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
es spricht so viel Resignation und Traurigkeit aus deinen Worten und ich finde mich darin wieder. Du schreibst "Wo ist der lebesnslustige Mann, der er vor 1 Monat noch war????????? Der trotz aller schwierigkeiten seine Krankheit so gut gemeistert hat und trotz allem den Lebensmut nie verlor!!!!" Manchmal verschlechtert sich alles in kürzester Zeit und man kann mit der Entwicklung kaum Schritt halten,körperlich und seelisch. Zumindest haben sie ihm keine Chemo übergeholfen! Und das Arztgespräch mit deiner Schwiema war ja auch echt überfällig. Warst du da dabei? Der Rest klingt so,als wäre es dass,was deine Schwiema euch erzählt hat und etwas verworren. Wenn im Bauch alles "verwuchert" ist sind das Metastasen,zumindest wenn sie sagen,der Tumor in der Lunge sei stabil. Alles Andere,die "Schönrederei" ist vermutlich Verdrängung,weil beide es nicht aushalten,die Schwere der Krankheit und das Ende ihres gemeinsamen Lebens in Worte zu fassen. Bei meinen Eltern ist das auch so.Beide wissen Bescheid.Aber beide reden so,miteinander und mit mir,als würde es ja nun bald besser werden.Alles andere wird verdrängt.Wenn mein Papa dann zu mir sagt,jetzt müsste sie doch mal wieder besser laufen können und wenn das endlich aufhört,das sie unkontrollierten Stuhlgang hat.....und ich ihm sagen muss,das kann nicht besser werden,wie auch,es wird eher schlechter,dann wird er fast zornig und sagt,jetzt hör auf,dass will ich nicht hören... So würde ich es bei euch auch einordnen.Nur ist deinem Schwiepa damit nicht geholfen. Es wäre sicher gut,wenn er in eurem Beisein und eurer Unterstützung klar macht,dass er nur zuhause sein will und weiter nichts. Im Palli-Team gibt es immer auch Psychologen,vieleicht wäre da ein Gespräch mit beiden hilfreich. Ach Mich,ist schon alles schwer,ich weiss.Die ganze Familie leidet und niemand kann helfen... Komm, ich knuddel dich mal.Halte durch! Liebe Grüsse, Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Hallo Sylvia,
Danke für Deine tröstenden Worte! Ja leider ist es eine schwere Zeit momentan! Auch für Dich ist es sicher nicht immer einfach.....irgentwie möchte man das Thema mal klar auf den Tisch bringen, noch so vieles klären bevor es zu spät sein könnte !!!! Aber man lässt es dann lieber, weil es allen einfach zu weh tut. Heute ist so ein schöner Tag bei uns, es scheint die Sonne und wir haben knapp 20 Grad!!:rotier2: Ich muß heut mal raus und ein bisschen was im Garten tun. Ablenkung kann nicht schaden. Ich war grad bei Ihm und er konnte heute sogar ein wenig Suppe essen:zunge:, das gibt doch grund zur freude. :rotier: Mal sehen was der Tag noch so bringt!!! Liebe Grüße und ich drück Dich jetzt mal zurück! michi:knuddel: |
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Hey,
dass ist super,dass es deinem Schwiepa heute besser geht und er Suppe essen wollte und konnte! Da ging es euch allen auch gleich besser,oder? Bei mir ist dass so,geht es meiner Mum einigermassen,geht es mir auch gut,die Last auf den Schultern wird leichter und ich schöpfe aus guten Tagen viel Kraft. Und du hast gleich im Garten das schöne Wetter genossen! Super ! Ich kann draussen auch immer gut entspannen... Liebe Grüsse! |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
:rotenase:Hallo mal wieder,
Die Sonne tut einfach so gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!:lach: Diese Woche war das Palliativ-Team jetzt endlich da!!!!!!! Und ich muß sagen einfach SPITZE;) :rotenase: Wir wollen unseren Schwiegervater solange es irgentwie geht zuhause pflegen und versorgen. Diese Hilfe schickt einfach der Himmel. So nette Leute und natürlich so viel verständniss für unsere Situation!! Tut uns einfach allen so gut solche Leute im Hintergrund zu haben. Leider geht es Ihm nicht wirklich besser und das mit dem Essen wird immer mehr zum Problem. Es kommt einfach alles hoch! Weiß jemand rat, was man in sochen Fällen vielleicht leichter verträgt? Wir haben schon so viel probiert, aber es geht einfach nicht!!! Süßes mag er gar nicht!!!!! Habens schon mit Griesbrei versucht, aber den bekommt er gar nicht erst runter! Auch Suppen bleiben nicht so recht unten. Trinken geht ganz gut, aber diese ganzen kalorienreichen eiweißdrinks sind so extrem süß, das geht dann leider auch nicht! Der Arzt vom Palli-team kommt am Montag wieder und meinte dann werden wir weitersehen!!! Solange er irgentwie schlucken und essen kann sollen wir tun und machen was geht...........damit er ißt. Naja wir machen und tun, aber ich fürchte es geht einfach nicht!!! Warum hat er soche Probleme???? Weiß jemand ein Medikament das da helfen könnte? Ansonsten ist eigentlich alles beim alten! Am Mittwoch soll er wieder ins KH für eine Chemo....mal sehen was da die werte sagen??? Alles liebe an Euch alle! :winke: Bis bald michi |
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Hallo Michi,
schön das ihr so positive Erfahrungen mit dem Palliativteam machen durftet. Da fällt sicherlich ein großer Stein von euren Herzen. Wichtig ist erstmal das der Flüssigkeitshaushalt aufrecht erhalten bleibt, also sooft wie möglich Flüssigkeit anbieten, evtl. könnt ihr auch eine entfettete Fleischbrühe (Huhn oder Rind mit viel Knochenanteil) die zuvor Stunden auf der Flamme geköchelt hat, anbieten, nicht zu heiß aber auch nicht kalt. Das kräftigt. Eine weitere Möglichkeit wäre die Zufuhr hochkalorischer Lösungen über den Portkatheder, müßtet ihr dann mit dem Arzt besprechen. Eine ganz wichtige Frage ist auch was dein Schwiegervater selbst möchte, möchte er überhaupt etwas essen? Manchmal ist der Körper so erschöpft durch die Therapien das eine Essensaufnahme mehr Energie kostet als sie zuführt. Die Betroffenen spüren das intuitiv und dann sollten wir das aushalten, es fällt schwer, ich weiß. Wünsche euch ganz viel Kraft und Sonnenschein bis in den kleinsten Winkel der Seele Sjarissa |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,ich freue mich,dass euch die Palliativpflege zuhause so gut tut.
Es ist beruhigend und gibt Sicherheit für euch,nicht wahr? So habt ihr im Notfall 24h einen Ansprechpartner. Ich werde mir in der nächsten Woche auch Hilfe ins Boot holen.Irgendwann geht es alleine nicht mehr so gut. Zum Thema Essen...schwierige Sache.Was möchte er denn gern essen ? Oder will er gar nichts haben...? Diese hochkalorischen Drinks gibt es auch ohne Geschmack,also neutral.Vieleicht geht das ja.Oder mag er Brühe ? Rinderboullion oder Gemüsebrühe? Ansonsten ist Trinken wichtiger ! Manchmal kann ein so kranker Mensch einfach keine Nahrung vertragen.Aber es als Angehöriger auszuhalten,ist schwer... Es gibt auch gute Medis gegen die Übelkeit,MCP zum Beispiel,die gibt es als Tropfen. Frag die Palli-Leute,die sind da fit! Liebe Grüsse, Sylvia |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Leider ist unser lieber Opa am Samstag von uns gegangen:weinen::weinen::weinen::weinen::weinen::w einen:
Wir können es noch immer nicht fassen! michi |
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Liebe Michi,
wir kennen uns von hier noch nicht und trotzdem fühle ich diesen unbeschreiblichen Verlust mit dir und deiner gesamten Familie. Ich wünsche euch viel Kraft für den noch bevorstehenden letzten Abschied und in der Zeit danach den Mut und auch Freude an den Gedanken über all die schöne Zeit und die wertvollen Momente, die ihr gemeinsam erlebt und durchlebt habt. Ich zünde eine Kerze an für deinen lieben Schwiegerpapa und sende ein Gebet an die Engel, dass ihr neues Mitglied lieb aufnehmen und gemeinsam auf euch Acht geben mögen. Ich drücke dich lieb, wenn ich darf! Rita:pftroest: |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi..
Ich möchte dir und deiner Familie mein Beileid aussprechen. einen stillen Gruss lasse ich hier Alice |
AW: Lungenkrebs und Wasser im Bauchraum
Liebe Michi,
ihr nun also auch.....Es tut mir sehr leid.Es ist so schwer,einen geliebten Menschen für immer aus dem Leben zu verabschieden.Und niemand fragt,ob und wann... Ihr habt alles menschenmögliche für ihn getan.Irgendwann wird dich das trösten. Und begreifen kann man das Ganze immer nur Stück für Stück. Ist wohl der Selbstschutz unserer Seele.... Ich drück dich mal ganz fest.Alles Liebe für dich! Sylvia |
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