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Mein Mann ist auch betroffen
Hallo, war bis jetzt auch immer nur stiller Mitleser. Mein Mann 40 jahre hat im Februar die Diagnose bekommen. Im Februar (nach CT und Sonographie) hieß es im vorläufigen Arztbericht T2 - T3 (eher T3) N0 (prox.). Eine Woche später (in dieser Woche gab es keine Untersuchungen mehr) ging ein Schreiben an den Hausarzt in dem stand T3 N1. Er bekamm dann 4 x Chemo und wurde jetzt operiert. Es wurden 52 Lymphknoten rausgenommen. davon war keiner befallen. Durch Zufall habe ich jetzt beim Aufräumen wieder dieses Schreiben an den Hausarzt in die Hände bekommen in dem steht: N1. Von was kann ich denn jetzt ausgehen. Ich traue mich gar nicht im KH zu fragen, da ich Angst habe, dass die sagen, klar waren Lymphknoten befallen, aber nach der Chemo konnte man das nicht mehr feststellen.
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AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesperanza,
es gibt eine Tumorklassifikation.dazu gibts hier im Forum schon einige Beiträge. Ich kann deine Angst gut verstehen. Aber genau erklären können dir das auch die behandelnden Ärzte.Du solltest schon Vertrauen haben zu ihnen und ein Gespräch suchen, nur so kannst du genau erfahren wie es um deinen Mann steht. Die Krankheit ist schlimm, aber es gibt auch einige die schon lange Zeit mit dieser leben. Ich drücke euch die Daumen, daß es dein Mann auch dazu gehören wird. ein gutes Zeichen ist, daß keine Lymphknoten befallen sind! Das zeigt, die Chemo hat angeschlagen. lg sunny |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesperanza,
lass dir bitte mal etwas Mut machen. Die Diagnose T2-3, Nx ist nicht hoffnungslos. (Zum vollständigen Staging gehört auch ein M und nach einer OP ein R, M für Metastasen, R für die Resektion, idealerweise M0,R0) Wenn du schreibst, er wurde jetzt operiert, nehme ich an, dass auch der Primärtumor entfernt wurde. (OP heisst: Speiseröhrenresektion mit Magenhochzug). Dabei werden standardmäßig auch die benachbarten Lymphknoten entfernt, unabhängig, ob sie auffällig sind oder nicht. Die Ärzte können dir sagen, ob die entfernten Lymphknoten bzw. einige davon befallen waren. Die sind auf jeden Fall untersucht worden. Im Arztbericht steht normalerweise auch ein ReStaging nach der OP. Wie sieht der weitere Behandlungsverlauf aus? Ist ein post-operativer Zyklus Chemotherapie vorgesehen? Wie hat dein Mann die OP überstanden? Klappt das Essen schon wieder? Auf jeden Fall wird eine engmaschige Untersuchung, zuerst alle drei Monate, angeraten. Ich drück euch die Daumen, dass ihr dabei ohne Befund bleibt und in ein normales leben zurückfindet! Liebe Grüße Jens p.S. Meine Geschichte kannst du in dem Thread "Zwei Tage nach der Diagnose" nachlesen. Ich hoffe, ich kann sie noch lange weiterführen. |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Jensg,
ich habe Deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen. Bei meinem Mann wurden 50 Lymphknoten entfernt. Es war keiner befallen. Restaging weiß ich nicht. Wir haben den schriftlichen Befund nicht gesehen. Ich habe nur mit einer Ärztin gesprochen, die sagte, es ist ein T3 (wohl Ausgangssituation). Bei meinem Mann wurde der Magen (bis auf 20%) entfernt und ein Großteil der Speiseröhre. Laut operierendem Chirurg ist der Tumor komplett entfernt worden. Er wird jetzt dann nach 5 1/2 Wochen entlassen. Es gab kleinere Komplikationen (nichts Dramatisches und auch nichts in Bezug auf den Tumor), deshalb war bzw. ist er so lange im Krankenhaus. Mit dem Essen klappt es manchmal, manchmal nicht. Er hatte im Vorfeld Chemo und bekommt jetzt auch noch mal Chemo. Der Onkologe ist sehr zuversichtlich, die Chirurgen hatten in meinen Augen keine so günstige Wortwahl ("mit Glück kommt er als geheilt heraus"). Drücke Dir die Daumen, dass im juni alles ok ist. LG |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesperanza,
vielen Dank für das Daumendrücken. Ich hoffe, dass dein Mann gut durch die Chemo kommt. Das Essen wird mit der Zeit immer besser. In der ersten zeit nach der OP hätte ich nie gedacht, dass die Freude am Essen zurückkommt und ich wieder annähernd normal essen kann. Ich esse jetzt kleinere Portionen aber auch bewusster und mit Vergnügen. Das belastende an der momentanen Situation ist die Angst vor (weiteren) Rückschlägen. Ciao Jens |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
1. Chemo nach der OP überstanden, wobei diese schon sehr heftig ist und es meinem Mann richtig dreckig geht. In 5 Wochen ist schon 1. Nachkontrolle, obwohl da ja noch Chemo ist. Und jetzt kommt erst richtig die Angst. Wenn ich sehe, wieviele hier im Forum mit einem Rezidiv kämpfen, wird mir richtig schlecht. Ich weiß, dass das nicht die richtige Einstellung ist, aber ich bin der Pessimist in der Familie. Mein Mann googelt zum Glück nicht und ist der Meinung, wenn was ist, wird's halt wieder rausgeschnitten.
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Metastasen überhalb der Milz
Leider sind nun bei meinem Mann nicht mal 9 Wochen nach der OP Metastasen überhalb der Milz gefunden worden. Ich weiß, dass schon öfters über ein Krankenhaus geschrieben wurde, dass noch hoffnungslose Fälle operiert hat. Bin so durch den Wind. Wer kann helfen?
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AW: Metastasen überhalb der Milz
Bitte helft mir. Ich kann nicht mehr.
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AW: Metastasen überhalb der Milz
Hallo Laesperanza,
ich kann deinen/euren Schock gut nachvollziehen. Bei mir wurde eine Lymphknotenmetastase gut 6 Monate nach der OP festgestellt. Hört euch erstmal an, was die Ärzte sagen. Möglicherweise ist auch Bestrahlung und/oder Chemo die Empfehlung der Ärzte. Ich weiss auch, dass es klinische Studien gibt, bei denen der Bauchraum ausgespült wird. Aus der Ferne und ohne Arzt zu sein, kann ich euch nur Mut machen und viel Kraft wünschen. Bei mir wurde über eine PET untersucht, ob es neben den Lymphknoten noch andere Metastasen gibt. Die Krankenkassen sind allerdings bei diesen Untersuchungen sperrig, aber ev. auch mal eine Frage wert. Viel Mut und viel Kraft, alles Liebe Jens |
AW: Metastasen überhalb der Milz
Hallo LaEsperanza,
auch bei mir wurde mit einer PET / CT (Positronen-Emissions-Tomographie kombiniert mit einer normalen CT) nach Metastasen im Körper geforscht. Da die PET ziemlich teuer ist (ca. 1200 €), zahlen manche Kassen das nicht so gerne. Meine Kasse (TK) übernimmt die Kosten nur, wenn ich stationär übergewiesen werde. Wenn Dein überweisender Arzt das beachtet, sollte es klappen. Ein PET-Gerät hat nicht jedes Krankenhaus, 100 bis 150 km Autofahrt sind schon drin. Außerdem sollte man sich fahren lassen - wenigstens auf der Rückfahrt, dann ist alles an einem Tag zu schaffen. Ich drück Dir die Daumen Liebe Grüße Michael (Hamlet7732) |
AW: Metastasen überhalb der Milz
Guten Morgen Ihr Lieben,
vielen, vielen Dank für Eure Hilfe und Eure Anteilnahme. Ihr werdet es kaum glauben (wir konnten es auch fast nicht glauben): es hat sich herausgestellt, dass es mit 99,9999 % keine Metas sind, sondern Folgen der OP. Wir sind so erleichtert und können unser Glück kaum fassen. GLG |
AW: Metastasen überhalb der Milz
Hallo Claudia,
zuerst: Ich freue mich sehr für Euch! Was für eine Erleichterung! Ich bin etwas irritiert, wie leichtfertig eine ungesicherte Diagnose von euren Ärzten kommuniziert wurde. Alles Liebe Jens |
AW: Metastasen überhalb der Milz
Hallo Jens,
das sind wir auch. Aber es kam viel zusammen. Fast alle Ärzte (angefangen vom Radiologen) waren nicht da, und alles waren Vertretungen. Ist natürlich keine Entschuldigung, aber wir sind sooooo froh darüber, dass wir uns darüber nicht weiter ärgern, obwohl die Zeit natürlich der Horror war. |
AW: Metastasen überhalb der Milz
Hallo Claudia,
Mensch, das ist ja mal eine gute Nachricht. Freue mich für euch. Alles Liebe, Monika |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Habt Ihr als Angehörige psychologische Unterstützung (außerhalb des Krankenhauses)? Bringt es Euch etwas? Oder ist es reine Zeitverschwendung? Eure Erfahrungen würden mich interessieren.
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AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo,
ich war damals schon vor der Diagnose meines Mannes in psychologischer Behandlung gewesen - dadurch hatte ich das Glück dort in dem Moment Termine zu bekommen. Denn das ist ein Riesenproblem, überall Wartelisten ohne Ende. Mir tut sowas schon ganz gut, man kann seine Gefühle ungefiltert abreden - aber abnehmen kann dir auch ein Psychologe natürlich nichts. Interessiert hätte mich, ob ein ausgebildeter Psycho-Onkologe anders arbeitet und wie, aber bei uns hier auf dem Land gibt es nur einen Einzigen für 10 Städte, keine Chance auf einen Termin! Wie sieht das bei euch aus? Vielleicht gibts ja in der Klinik was? LG Monika |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesperanza,
eigentlich bin ich hier nur noch stille Mitleserin, aber dir möchte ich trotzdem etwas schreiben, weil dein Mann auch noch so jung ist, wie meiner, als er diese niederschmetternde Diagnose erhielt. Das war damals 2004 und mein Mann war damals 41 Jahre alt. Leider hat er dieses Jahr den Kampf gegen den Krebs verloren... Dir schreibe ich aber, um dir Mut zu machen, denn im Gegensatz zu meinem Mann sind bei deinem keine Lymphknoten befallen. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Bei meinem Mann war es zwar damals nur ein T1, aber leider waren von 35 entfernten Lymphknoten auch 5 befallen. Und genau das war der Wermuts-Tropfen. Nach dem damaligen Stand der med. Wissenschaft war auch eine an die OP anschließende Chemo nicht sinnvoll. Heute ist man schlauer. Meinem Mann hätte so eine Chemo direkt nach der OP vielleicht das Leben gerettet. Ich lehne mich also mal weit aus dem Fenster und sage, dass ihr Grund zum Optimismus habt: Keine befallenen Lymphknoten sind ein gutes Zeichen, sofern der Tumor wirklich mit dem Ergebnis R0 entfernt werden konnte. Ich drücke euch jedenfalls ganz fest die Daumen, dass es bei euch besser ausgeht als bei uns. LG Astrid |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Mein Mann hatte vor 2 1/2 Wochen die 4. Chemo nach der OP. Er ist nur am K..... und Durchfall. Er hat dagegeben Paspertin bekommen und andere Tabletten, die er aber jetzt nicht mehr nehmen darf. Die im Krankenhaus sagen, mehr können sie auch nicht machen. Wir hatten auch schon fast 3 Wochen künstliche Ernährung. Will er aber jetzt nicht mehr. Ich weiß nur nicht, wie er überhaupt zu Kräften kommen soll, da er das Wenige, das er isst, kaum bei sich behält. Hattet Ihr oder Eure Angehörige auch das Problem und was habt Ihr dagegen gemacht. An die Ärzte will er sich nicht mehr wenden (da flippt er total aus, wenn ich das nur erwähne, weil er sagt, die schlagen doch nur künstliche Ernährung vor und das will er nicht). Oder pendelt sich das Ganze ein und 2 1/2 Wochen nach Chemo sind einfach noch zu früh. Wäre über jeden Tipp dankbar.
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AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesperanza,
bei mir wurde im September 2010 Speiseröhrenkrebs festgestellt, inoperabel, da sehr hoch sitzend. Keine Metastasen, Lymphknoten ok. Therapie war sofort Chemo (10 Sitzungen) sowie begleitend Bestrahlung mit dem Linearbeschleuniger (35 Sitzungen). Da durch die Bestrahlungen das Gewebe um den Tumor herum trotz der Zielgenauigkeit des Linearbeschleunigers sehr stark gereizt wurde (wie so eine Art schwerer Sonnenbrand), konnte ich nichts mehr schlucken keine feste Nahrung, keine flüssige, keine Medikamente, nichts. Daher wurde ich künstlich ernährt, und zwar "parenteral". Bei dieser Art der Ernährung wird beim Schlüsselbein ein Port unter die Haut gelegt, der eine Verbidung zur nächsten Herzvene hat. Man kann nun beliebig oft in diesen Port hineinstechen und flüssige Nahrung infundieren. Das geht dann direkt in die Vene. Man muss nicht jedes Mal von Neuem eine Vene anpieksen! Die Speiseröhre, der Magen und der Darm werden dabei von der Nahrungsaufnahme umgangen, sie sind quasi arbeitslos. Ich habe an Gewicht sogar zugelegt. In der Praxis sah das so aus - Die Ernährung kann zuzhause stattfinden, Krankenhaus ist nicht nötig. - Nachmittags kommt jemand von der Sozialstation und hängt einen Nahrungsbeutel an den Port. - Der Beutel kommt in einen Rucksack mit einer kleinen Batteriepumpe. - Über Nacht wird die Nahrung in die Vene infundiert. Der Rucksack steht neben dem Bett. - Morgens kommt der Pflegedienst und hängt den leeren Beutel wieder ab. Man ist also voll beweglich, braucht keine Nahrung zu schlucken, die Venen werden nicht täglich angepiekst. Die Krankenhäuser machen das vielleicht nicht so gerne, weil der Patient zu Hause sein kann und nicht im Krankenhaus (ist halt preiswerter). Mag sein, dass es irgendwelche Gründe gegen diee Art der künstlichen Ernährung gibt, ich kenne jedenfalls keine. Wenn Dein Bruder solche Schwierigkeiten beim Schlucken hat, sollte parenteral in Erwägung gezogen werden. Ich kann es ihm jedenfalls nur dringend empfehlen. Es war völlig komplikationslos und hat keinerlei Beschwerden bereitet. Sprecht die Ärzte mal direkt darauf an. Wenn sie es ablehnen, fragt sie nach den Gründen, die dagegen sprechen, lasst Euch nicht mit irgendwelchen Phrasen absprechen. Ich drück Euch die Daumen. Liebe Grüße Michael (Hamlet7732) |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Hamlet,
mein Mann wurde auch zu Hause über den Port ernährt. Aber selbst das fand er als unheimliche Einschränkung seiner Lebensqualität. Er sträubt sich komplett dagegen und ist der Meinung, er wird schon wieder zunehmen. Vielleicht sehe ich es auch nur zu kritisch. |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesperanza,
mein Mann ist leider an dieser Krankheit gestorben. Allerdings hatte er keine Chemo bekommen. Das Problem mit dem Essen hatten wir bei ihm durch vitalstoffreiche Vollwerternährung ziemlich in den Griff bekommen. Säureblocker waren bei ihm nicht nötig. Medizinisch wurde er von "Naturheilärzten" begleitet (Mistelpräparate ect. Mein Sohn hatte vor 1 1/2 Jahren eine sehr starke Chemo über sich ergehen lassen (über seine Krankheit möchte ich nichts schreiben). Er hatte während der Chemo Mistelinfusionen und gegen den Brechreiz entsprechende Medikamente bekommen. Dadurch hielt sich das Brechen in Grenzen. Auch er hat sich während, und auch danach vitalstoffreich vollwertig ernährt. Wenn Du näheres über die Vollwertkost wissen willst, sehe Dir meine Beiträge an. Du kannst mir auch ene PN senden. Psychologischen Beistand haben wir uns nicht geholt. Uns hat unserer Glaube an Gott (und hilft uns noch) geholfen. Ich wünsche Dir und deinem Mann alles Gute und Gottes Hilfe im Kampf gegen diese fürchterliche Krankheit. L.G. Jani |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Back to cruel life and reality!!! Rückfall!!! Krebszellen wurden per Punktion nachgewiesen. Im besten Falle 2 Lymphknoten als Rezidiv überhalb der Bauchspeicheldrüse. Allerdings wurde per CT auch etwas in der Bauchspeicheldrüse gesehen. Im schlimmsten Fall neuer Tumor in der Bauchspeicheldrüse, der bereits in die beiden Lymphknoten gestreut hat. Operation nächste Woche wird Klarheit bringen. Mein Verstand sagt mir: Du wirst Deinen Mann verlieren, mit spätestens Mitte 40 Witwe sein und Eure 5-jährige Tochter alleine großziehen müssen. Mein Herz sagt: das kann doch nicht wahr sein. Ich habe keine Kraft mehr, könnte nur heulen und weiß nicht mehr weiter. Ich bin ganz kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Um mich rum nur glückliche Familien. GOTT, ICH HASSE DICH!!!!
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AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo,
Mensch komm mal her:pftroest:. Jetzt ist genau die Sch... eingetreten, wovor wir alle Angst haben. Das tut mir sehr leid. Aber gib noch nicht auf, warte die OP ab und was die Ärzte raten, holt euch eventuell noch eine 2. Meinung ein, erst einmal ist Kämpfen angesagt, noch nicht aufgeben:pftroest: Drück dich, Monika |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Leasperanza,
ich weiss aus eigener Erfahrung, dass ein solcher Befund, Lymphknoten Metastasen, erstmal ein herber (Neudeutsch Hammer) Rückschlag ist. Nach der harten Zeit mit Chemo, OP und wieder Chemo, war ich auch am Rand meiner körperlichen Möglichkeiten. Das Risiko war mir bewusst, aber ich hatte vor anderthalb Jahren gehofft, zu denen zu gehören, die geheilt sind. Mir sind die befallenen Lymphknoten (es war nur einer) in einer zweiten OP entnommen worden. Insgesamt 17 LKnoten, einer war befallen. Das passte zu dem PET, dass vor dieser OP gemacht wurde. Leider war es damit nicht getan, mittlerweile (Mitte letzten Jahres) wurden im Ct weitere vergrösserte LK festgestellt und der Krebsbefall durch eine Punktuation im Rahmen einer Magenspiegelung festgestellt. Mit einer weiteren Chemo konnte erreicht werden, dass die Lymphknoten wieder schrumpfen. Warum schreibe ich dir das alles? Weil ich jetzt mittlerweile 18 Monate nach der Nachricht von Metastasen, ich immer noch durch diese Welt spaziere, übermorgen mit der Familie in Urlaub fahre und vorhabe noch weitere schöne Tage zu erleben. Ich wünsche euch von Herzen viel Glück und Mut und Kraft Jens |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Leider hat sich das Schlimmste bewahrheitet. Tumor im Pankreas mit Lymphknotenbefall.
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AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo,
das tut mir leid:pftroest: Wie geht es jetzt weiter bei euch? LG Monika |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
hallo Lesperanza,ich lese mich schon eine weile hier im Forum durch und stelle fest das man nicht alleine ist,klar ist es für den Betroffenen sehr schlimm all die Schmerzen und auch dil Lebensqualität die darunter leide,das macht ein normales lLeben unmöglich,dein Mann hat bis zum heutigen Tag gekämpft,aber der verfluchte Krebs ist mal wieder stärker,man ist ohnmächtig und verzweifelt,versuche dennoch mit deiner kraft die dein Körper noch besitzt deinem mann und deinem kleinem Töchterlein zu helfen,ich befinde mich zur zeit auch in einer verzweifelten Situation mein mann hat im Januar 2013 auch die Diagnose Speiseröhren krebs Anfang T3 erfahren,glaub mir mal für meine meine Kinder wenn auch schon 24,23 und 16 Jahre ist eine Welt zusammen gebrochen, seit wir wissen,das mein mann sich gegen jegliche Theraphie schliest, er will ohne dem ganzen Medizinscheis...... wie er das schimpf, so weiterleben wie bisher mit seinen 40-50 Zigaretten amTag und seinem Bier,klingt sehr egoistisch aber irgendwie hat er auch recht...ich hoffe das wenigstens bei euch alles gut wird..LG von puppy
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AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Puppy,
ist denn die Diagnose deines Mannes soo schlecht, dass gar nichts mehr hilft?? Mein Mann hatte 2009 SPRK T3, aber keine Metastasen. Er hatte ein halbes Jahr Chemos und Bestrahlungen, danach war der Tumor op-fähig. Die OP war lang und schwer, aber er LEBT! Heute geht es ihm bis auf ein paar normale Einschränkungen für diese Krankheit ganz gut. Geht sowas alles bei deinem Mann gar nicht?? Allerdings müsste dein Mann wohl seine Lebensumstände ändern, das ist klar. Sollte es jedoch Möglichkeiten für ihn geben und er will einfach nicht kämpfen, das fände ich dir und euren Kindern gegenüber wirklich ganz schön egoistisch. LG Monika |
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Hallo Monika, wir müssen das gespräch mit dem Onkologen abwarten (sobald mein Mann aus dem KH ist). Ich vermute CHemo.
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Hallo, wie holt man sich eine Zweitmeinung ein? Kann ich das per email machen? Wie mache ich das dann? Hat mir dafür jemand eine email-Adresse von Heidelberg?
Hintergrund: Speiseröhrenkrebs am Mageneingang letztes Jahr, jetzt Rezidiv in der Bauchspeicheldrüse (wurde herausoperiert). es geht nun um das weitere Vorgehen. Chemo ja/nein, wenn ja, welche. Bin dankbar für jeden Tipp. |
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Hallo Laesperanza,
bin hier stille Mitleserin und gehöre eigentlich ins Sarkom Forum. Eine Zweitmeinung ist völlig legitim und oft auch sinnvoll. Auch ich bin in Heidelberg in Behandlung und alle Therapien die ich bekommen habe wurden im sogenannten Tumorboard besprochen, das heißt, das mehrere Fachärzte zusammen die Therapie besprechen und festlegen. Ich weiß nicht, ob das in jeder Klinik so ist, deshalb beschreibe ich es hier. Eine meiner Freundinnen hatte vor fast 3 Jahren auch BSDK und wird auch in HD behandelt. Der Tumor konnte entfernt werden und es geht ihr nach wie vor so gut, daß sie arbeiten und reisen kann!! Wegen der Zweitmeinung wendest Du Dich am besten an das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen, e-mail www.nct-heidelberg.de auf der Homepage kannst Du Deine Kontaktdaten eingeben. Termine bekommt man dort recht schnell. Diesem Centrum sind alle Uni-Kliniken aus HD angeschlossen und so kommst Du wohl am schnellsten an die entsprechenden Fachärzte. Ich selbst habe mir die Zweitmeinung persönlich eingeholt und nicht per e-mail. Es gibt bestimmt auch die eine oder andere Frage die sich den Ärzten stellt und vor Ort kann man natürlich auch besser nachfragen wenn etwas unverständlich ist. Das ist aber natürlich auch eine Frage der Anreise, ganz klar. Wie auch immer, ich drücke Euch ganz fest die Daumen,daß Ihr gute Nachrichten bekommt, Dein Mann die Therapien gut verträgt und sich der gewünschte Erfolg zeigt. Für Dich viel Kraft und denke daran LAESPERANZA = die Hoffnung, zur Hoffnung hast Du noch -zig gute Gründe auch wenn momentan alles recht düster scheint :pftroest: LG Rosa |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Liebe Rosa, vielen Dank für Deine lieben Worte. Habe Heidelberg über die Homepage gleich letzte Woche kontaktiert, aber noch keine Antwort erhalten. LG
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Hallo,
habe ein paar Mal an euch gedacht. Wie gehts denn bei euch?? Hat sich schon was neues ergeben? LG Monika |
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Hallo Ihr Lieben,
hier sind wir wieder... Nach der Rezidiv-OP im Frühjahr 2013 bekam mein Mann 1 Jahr Chemo, danach hatten wir bis im Frühjahr 2015 Ruhe. Er ist mit Schmerzen ins Krankenhaus und man hat auf dem CT GAR nichts gesehen. Da man von einem Darmverschluss ausging, wurde er operiert und da wurden wieder neue Tumore gefunden. Da er ja bereits mitten in der OP war, hat der Chirurg nochmals rausgenommen was ging. Wohl aber mit fehlendem Sicherheitsabstand. Danach Chemo. Unter Chemo wieder neue Metastasen. Diesmal nicht mehr operabel. Wieder neue Chemo. Ich kann nicht mehr. Ich gehe auf dem Zahnfleisch. Ich kann keine Nacht schlafen. Ich habe Kopf- und Gliederschmerzen. Ich habe Zukunftsängste. Und bekomme bei keinem Psychotherapeuten einen Termin vor nächstem Jahr. Kind, Arbeit und Haushalt sind auch noch irgendwie unterzukriegen. Ich will nicht mehr. Diese Krankheit ist so grausam. Aber das brauch ich Euch ja nicht zu erzählen....Danke fürs Zuhören. |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesparanza,
lange nichts von euch gehört - und nun soo schlechte Nachrichten. Das tut mir soo leid, eine feste Umarmung für dich:pftroest:. Ist es nicht möglich, dass du dich krank schreiben lässt? Du kannst doch gar nicht mehr funktionieren mit diesem ganzen Druck im Nacken. Das mit dem Warten auf einen Therapieplatz, das ist unmöglich. Ist hier bei uns auf dem Land auch so, zwischen 1 und 1,5 Jahren... Gibt es in der Klinik, wo dein Mann behandelt wird, keinen Ansprechpartner? Vielleicht einen Psycho-Onkologen? Das tut mir wirklich soo leid. Ich denk an dich! Mitfühlende Grüße Monika |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
das liest sich echt sehr grausam . da muss man wirklich auf dem zahnfleisch gehen . pass gut auf dich auf .....
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AW: Mein Mann ist auch betroffen
Danke für Eure Worte. Monika: die Psychotherapteutin im Klinikum habe ich nur gesehen, war mir aber total unsympathisch.Da kann ich nicht hin. Bin auch immer mal wieder krankgeschrieben, aber zu Hause kommen die Gedanken und Ängste noch mehr als bei der Arbeit.
Ansonsten kommt es langsam im Bewusstsein an (auch bei meinem Mann, das ist für mich noch viel schlimmer), dass wir nicht mehr viel Zeit haben. Es ist so grausam. Warten auf den Tag X....und nein, wir können die Zeit nicht mehr genießen.... |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Ja , es wäre sehr vermessen da noch von genießen zu sprechen .
Kenn ich , deswegen hatte ich dieses Jahr keinen Urlaub eingereicht . Das Gedankenkarusell ist manchmal sooooo zermürbend . Wie muss es erst bei dir sein . :pftroest: |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Liebe Laesperanza,
du schriebst: Zitat:
Liebe Leasperanza, gib in eine der gängigen Suchmaschinen den Namen deines Bundeslandes und dann den Begriff Kassenärztliche Vereinigung ein. Dort findest du die entsprechenden Webseiten. Gerade bei den Psychotherapeuten gib es viele Veränderungen, sehr oft eröffnen welche eine Praxis, andere hören aus unterschiedlichsten Gründen auf. Die KV weiß darüber Bescheid. Ich drücke dir die Daumen, dass man dir helfen kann. Es gibt im Internet mittlerweile auch Onlineberatungsangebote.Vielleicht eine Möglichkeit, um die Zeit bis zum ersten Termin zu überbrücken? Alles Gute und viel Kraft, Elisabethh. |
AW: Mein Mann ist auch betroffen
Hallo Laesperanza,
versuche es einmals bei der Deutschen Krebshilfe, die haben auch Psycho- onkologen. Habe ich selbst schon in Anspruch genommen, bis ich bei einem niedergelassenen Psycho einen Termin hatte. Hier der Link: http://www.krebshilfe.de/wir-helfen/...ufstellen.html LG Wolfgang |
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