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Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo!
Ich lese schon 1 Jahr hier mit, seit ich weiß, dass mein Vati(75) diesen Krebs hat. Eine zeitlang sah alles ganz gut aus, ein halbes Jahr Chemo und er war sogar wieder relativ fit, doch dann kamen starke Schmerzen und die Diagnose Metastasen im Rücken und Bauch. Es war nun klar die Chemo wirkt nicht mehr, die erste Bestrahlung begann, ein Teil der Schmerzen wurde besser, die anderen blieben. Vor einem Monat nun die Mitteilung der Ärzte es kann nichts mehr getan werden. Seitdem läuft das Leben an uns vorbei, die ständige Ungewissheit im Nacken wann wird er sterben, wie wird er sterben und gibt es wirklich keine Hoffnung mehr? Die Meisten von Euch wissen ja leider was ich meine. Habe nun die Hoffnung, dass mir vielleicht jemand ein paar Antworten geben kann. Es hat sich sehr viel Wasser im Bauchraum angesammelt, was die Bewegung zusätzlich zu den Schmerzen sehr einschränkt. Es wurde schon abgelassen aber lief relativ schnell wieder nach, er hustet Blut und hat zunehmend Angstzustände. Kann einer aus Erfahrung sagen ob das schon auf das baldige Ende hindeutet? Noch schlimmer als der drohende Verlust meines Vatis und die Vorstellung eines Lebens ohne ihn, ist die Angst vor einem noch langem Leiden für ihn. Hat vielleicht auch jemand einen Ratschlag was man sagen kann um ihm das Loslassen leichter zu machen? Hatte jemand eine Morphiumpumpe und ist der Kranke dann völlig zugedröhnt? Ich weiß, das sind viele seltsame Fragen, aber das sind die Dinge die mich im Moment umtreiben und leider kann ich mich mit niemandem Austauschen der in meinem Alter schon Erfahrungen mit kranken Eltern gemacht hat. viele Grüße vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Ich kann Deine Angst verstehen. Man hofft, für den Kranken, dass das Leiden bald zu Ende ist. Aber man kann es sich nicht aussuchen.
Habt ihr schon den palliativdienst benachrichtigt. Falls nicht solltet ihr das dringend tun. LG Schneeglitzern |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
ja der Palliativdienst kommt schon, die wollen ihm ja die Morphiumpumpe anschließen, aber die schränkt ja nochmal mehr ein als die Tabletten.
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AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo und liebe Grüße!
Atme erstmal tief durch ... da kommt nun eine Menge auf Euch zu, aber Schritt für Schritt werdet ihr durch diese Zeit kommen. Zum Wasser kann ich nichts sagen, das hatte mein Vater nur ab und zu - und nur in den Füssen - und auch nicht wirklich viel. Morphium hat mein Vater auch in zunehmenden Mengen bekommen - dass er davon "zugedröhnt" war, habe ich nicht bemerkt. In den letzen Tagen vor seinem Tod war er morgens eine Weile verwirrt, aber nicht wirklich schlimm. Wichtig ist trotz aller Nebenwirkungen, die Schmerzen für Deinen Vater so gering wie möglich zu machen. Wenn das nur über die Morphiumpumpe geht, was ich nicht beurteilen kann, dann muss das so gemacht werden. Denk einfach daran, dass sie Deinem Vater hilft! Mein Onkel hatte übrigens auch eine Morphiumpumpe, Schwierigkeiten hatte er damit keine. Hast Du über die Angstzustände Deines Vaters mal mit dem Palliativdienst gesprochen? Als mein Vater zunehmend unruhig wurde, haben wir entsprechende Medikamente vom Palliativarzt bekommen, die ihn schnell beruihgt haben, ohne dass er davon weggetreten gewirkt hätte. Ich habe mit meinem Vater noch einige Stunden vor seinem Tod recht normal sprechen können, trotz alle des Morphiums und der Beruihigungstabletten. Fast bis ganz zum Schluss haben wir uns über Augenkontakt verständigt, auch im Moment des Todes hat er mich und meine Mutter noch ganz bewusst angesehen - trotz all der Medikamente ... die Ärzte haben da einen phantastischen Job gemacht. Ich wünsche Dir viel Kraft für alles, was auf Euch zukommt. Wichtig ist, sich gut mit den Ärzten auszutauschen - gegen fast alles, was meinem Vater Unbehagen oder Schmerzen bereitet hat, hat er etwas Wirksames bekommen .... nur leider gegen diese furchtbare Krankheit nicht ..... Versuchem nicht zu weit nach vorn zu denken. Wer weiß, vielleicht geht es Deinem Vater noch einmal wieder besser .... ?! Und wenn dies nicht der Fall sein sollte, wünsche ich Euch, dass der Übergang ein möglichst sanfter sein wird. Gemeinsam werdet Ihr diesen Weg hinter Euch bringen. Schritt für Schritt. Alles Liebe. |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
dank dir, für das Mut machen.
Gegen die Angst hat er heute Beruhigungstabletten bekommen, hoffe das hilft ihm beim Schlafen und vor allem gegen die Panik, wann begann den bei deinem Vater die Unruhe?(nur wenn du es sagen magst) ich vermute da irgendwie den Zusammenhang dass der Kranke merkt dass es nicht mehr lange dauert. Das Morphium ist im Moment so eingestellt, dass er einschläft sobald er es nimmt und wenn er wach wird(2-3h später) aber schon wieder Schmerzen hat aber bis zur nächsten Gabe sind immer noch 5 Stunden hin. Denke auch dass die Morphiumpumpe Erleichterung bringen könnte aber er hat Angst dann völlig "weg" zu sein, aber vielleicht wirkt das ja dann auch anders als die Tabletten. Ich versuche ja schon nicht an die Zukunft zu denken, aber ich wache schon morgens mit dem schrecklichen Gefühl auf, dass er abends nicht mehr da sein könnte. Grüße vati 12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
... die Unruhe wurde im Laufe der Zeit immer stärker, deshalb ist es schwer, das zeitlich einzugrenzen. Zittrigkeit und ruhelose Hände waren schon Monate vor seinem Tod da... es wurde dann immer stärker.
Ohejeh... das mit den Schmerzen klingt schlimm. Mein Vater hatte Tabletten und Pflaster, denn die Pflaster geben ja dauernd Morphium ab, so dass der Körper nie ganz ohne ist. Die Kombination hat bei ihm gut gewirkt.... wiesst Du, und selbst wenn Dein Vater dann noch mehr schläft - das ist vielleicht gar nicht soooo vekehrt..... Wie sieht es denn mit der Luft aus? hat Dein Vater Probleme mit dem Atmen? |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Na dann hat die Unruhe vielleicht doch nicht so viel zu sagen:)
ja ich denke auch das schlafen gar nicht so verkehrt ist, er sagt ja selbst, dass es ihm dann am Besten geht. Ich fand die Pflaster(bekam er ganz am Anfang mal) auch gar nicht so schlecht, werde den Arzt nochmal danach fragen. Das mit der Luft geht noch ganz gut außer, dass der Bluthusten von Tag zu Tag mehr wird. lg und Dankeschön vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo Vati12,
wenn ich das alles so lese...kommen viele Erinnerungen!! Letztes Jahr um diese Zeit ging es meinem Mann immer schlechter... Ich konnte zusehen...wie er von Tag zu Tag immer mehr abbaute!! Ich selber konnte es gut einschätzen und wusste genau...keine 6.Monate mehr! Am 7.03.2012 war es dann soweit...mein Mann schlief ein!! Es war für mich eine sehr schlimme Zeit...mein Mann hat alles versucht und hat bis zum letzten Tag gekämpft...der Krebs war leider stärker. Ich kann mir vorstellen, wie Du Dich jetzt fühlst.Man fragt sich immer wieder...ist es jetzt soweit? Wird er jetzt sterben? Wie wird es sein...wenn er nicht mehr da ist? Das was Du schilderst, hört sich nicht gut an und eigentlih kann man Deinem Vater nur wünschen...das es nicht mehr lange dauert!! Mein Mann hat zwar kein Blut gespuckt...aber dafür hatte er andere schwere Symptome ( täglich mehrmals erbrochen,Nahrung blieb kaum noch drin, Krämpfe, schwerer Husten über Stunden, Wassereinlagerungen im Herzbeutel und Bauchraum...Angstzustände....und Unruhe) Ich habe oft gebetet...das er nicht mehr lange leiden muss und bald einschläft! Es tut sehr weh...wenn man sowas miterlebt...man steht da und kann nichts machen! Das Ihr jetzt von einem Palliativ Team betreut werdet ist gut...die konnten meinem Mann am Ende viele Symptome nehmen!!!! Wann es soweit ist...kann man nicht genau sagen...vielleicht heute...morgen...noch 1 Woche oder etwas mehr....versuch die letzt Zeit trotz allem mit Ihm zu genießen!! Und wenn Du einfach nur da bist.... Wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft... |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Danke für deine Anteilnahme, es hilft schon das Leid ein wenig zu teilen.
Das du deinen Mann verloren hast tut mir sehr leid für dich. Naja was du so schreibst, macht mir auch klar, dass es wahrscheinlich wirklich bald soweit ist. Die Ungewissheit frisst einen auf. Ich hoffe nur, dass ich wirklich dann die Kraft habe ihm beizustehen. lg vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Du wirst sehen....die Kraft wird da sein!!!!
Du glaubst gar nicht...was in einem steckt.... Die Zeit ist jetzt sehr schwer und auch traurig...aber leider ist es ein Schicksal,was man annehmen muss!! fühl Dich gedrückt Nicole |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
dankeschön
lg vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hi Vati12,
Mein Vater hat das gleiche mit durchgemacht, Er bekam Chemo, wurde operiert, bekam Bestrahlungen, alles war gut, dann wurde ungefähr 4 Monate später ein Scanner durchgeführt, das war im Dezember 2007, dort waren auf dem Schulterblatt minimale Anzeichen von Metastasen zu sehen, daraufhin bekam er erneut eine Bestrahlung. Ende Januar dann hatte er überall Schmerzen und hatte Schüttelfrost, Fieber und hat ebenfalls Blut gehustet, das Ergebnis des Scanners war erschreckend. Der ganze Brustbereich und Rückenbereich war von Metastasen befallen und die Wirbelsäule sehr stark beansprucht, er war noch 2-3 Tage im Krankenhaus und bekam dann die Morphium Pumpe angeschlossen, weil er es vor Schmerzen nicht mehr aushielt. Dann ging alles ganz schnell, die Pumpe machte ihn ganz durcheinander, er kannte uns nicht mehr, hatte Haluzinationen usw, und hat dann schließlich 3 Tage komaartig durchgeschlafen und ist dann auch gestorben! Also normalerweise dauert es nicht mehr lange sobald die ersten Metastasen aufgetaucht sind, du solltest jede Minute mit ihm genießen, denn es geht sehr schnell und harte Zeiten werden anstehen, sowohl für deinen Vater als auch für dich.. Ich weiß wie es ist, es ist wirklich eine harte Zeit, aber ich denke die letzten Tage hat mein Vater nicht mehr soviel gelitten wie in den ganzen Monaten davor.. Wenn du am ganzen Krankheitsverlauf von meinem Vater interessiert bist, kannst du gerne meine Homepage besuchen, hab da so eine Art Tagebuch festgehalten.. Wünsche dir und deinem Vater ganz viel Mut! Gilles |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
hallo surgilles,
das hört sich ja schon ähnlich wie bei meinem Vati an, würde mir gerne deine Hompage ansehen (schickst du mir bitte eine PN). Er war gestern nur wenig ansprechbar aber die Schmerzen waren glaube ich nicht so schlimm wie sonst (neue Medikamenteneinstellung erstmal noch ohne Morphiumpumpe). Gegen abend geht es ihm immer ein wenig besser. Er versucht auch regelmäßig zu essen und zu trinken(isst zwar wenig aber regelmäßig). Danke euch allen für die Anteilnahme, das hilft sehr. lg vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo Vati12
Wünsch Deiner Familie und Dir trotz der Situation einen schönen 1.Advend lg Nicole |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
danke das ist lieb von dir, wünsch ich euch natürlich auch.:winke:
Ich habe meinen Eltern trotz allem einen Adventskranz(ein bißchen Normalität ist ganz wichtig) besorgt. Ich finde das gibt einem ein bißchen Geborgenheit wenn man die Rituale aufrecht erhält. lg vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Ja, Normalität ist sehr wichtig, und auch Stärke zeigen, ich weiß es ist nicht einfach, ganz ganz oft musste ich gegen die Tränen ankämpfen, jedoch nimmt es dem Kranken die Angst! die Homepage lautet www.chemin-sans-retour.de.vu ist aber in englisch und luxemburgisch, da ich eigentlich aus Lux komme..
wenn du Lust und zeit hast, kannst du mir gerne die ganze Geschichte von deinem Vater erzählen, Operationen und Behandlung usw, bei uns ist die ganze Geschichte schon fast 5 Jahre her, doch trotzdem kommt mir noch alles vor als wäre es letztes Jahr erst gewesen.. Und momentan ist die Krankheit noch sehr selten (gottseidank) und bin trotzdem noch sehr daran interessiert welche Behandlungen anderen Patienten angeboten werden.. Aber wirklich nur wenn du Lust und Zeit hast und das überhaupt machen willst! Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Kraft und noch eine ''gute'' Zeit! lG Gilles |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Ich bins mal wieder, mein Vati hat sich für die Morphium Pumpe entschieden, mal schauen wie das wird.
Surgilles: zum Krankheitsverlauf und Therapie bisher gibts garnicht soviel zu sagen: Sommer/11 Wasser in der Lunge nach Bronchitis, daraufhin Wasser abgelassen, Pleurodese und Thorakoskopie mit Ergebnis Pleuramesotheliom. Über die Größe wurden wir so ziemlich im unklaren gelassen(ist eben flächig:shocked:). Chemo Alimpta/Cisplatin alle 3 Wochen bis 5/12. Trotz der Chemo gutes Allgemeinbefinden. Dann Pause und Ende 6/17 Rückenschmerzen die sich nach 4 wöchiger Hexenschußtherapie als ausgedehnte Metastasen in Rücken und Bauch herausstellten(mir bis heute unbegreiflich wie schnell und unbemerkt das passiert ist) Seit 8/12-10/12 erneute Chemo nur noch Alimta als Erhaltungsdosis + Bestrahlung 10x, Rückenschmerz verringert sich ein wenig. 10/12 Kontroll CT Ausdehnung der Metastasen Bauchraum, Haupttumor Rippenfell gewachsen. Als austherapiert nach Hause entlassen. So und da sind wir jetzt es gibt kein zurück mehr, nur noch Augen zu und durch. lg vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo vati12...
leider müsst Ihr da jetzt durch!!!! *sch...PM* Ich hab es auch bis heute nicht verstanden...warum es grade uns treffen musste. Warum grade diese schwere Art von Krebs??? Und warum musste mein Mann mit 37 an dieser Erkrankung sterben??? Wir haben ganze 3 Jahre gekämpft...immer wieder gehofft...das die Chemo anschlägt...aber leider war es nicht so!!!! Am Ende mussten wir uns geschlagen geben! Es ging meinen Mann die letzten Jahre auf der Grund der ganzen Chemos nicht wirklich gut...die letzten 6Monate waren die schlimmsten. Ich bin so froh, das er zuletzt auf der Palliativstation war....dort konnte man Ihn viele unangenehme Symptome nehmen und er ist Friedlich eingeschlafen!! Das wünsche ich Deinem Vater auch.... lg Nicole |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo Vati12
Ich wollt dir mal einen Solidarischen Gruß schicken. Wir stecken in einer fast gleichen Situation und das auch seit einem Jahr nun. Mein Opa ist 75 nun und hat seit einen Jahr auch nur Schmerzen, Medikamente helfen etwas aber ganz weg sind sie nicht. Chemo brachte keinen erfolg :( Wir genießen einfach jetzt jeden Tag , unser ganzes leben hat sich total geändert durch diese schei.... Krankheit. Traurig ist nur das sich jede menge "Freunde" mehr oder weniger abgewandt haben. Ich wünsch dir und deinen Paps alles gute und nie vergessen die Hoffnung stirbt zuletzt !! Lieben Gruß Jessi |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo vati12, hallo jessi1986,
ich wuensche ich Euch alles Liebe fuer die naechste Zeit. Es geht jetzt um so wenig Schmerzen und so viel gemeinsame Zeit wie moeglich. Sagt Euren Lieben noch einmal alles, was Ihr sagen moechtet, das wird Euch jetzt und auch zu einer spaeteren Zeit zu innerer Ruhe in all der Traurigkeit verhelfen. Ob Ihr es jetzt glaubt oder nicht ... Ihr werdet die Kraft haben, die Ihr braucht. Ihr schafft das. Haltet die Ohren steif...... :knuddel: |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo ihr Lieben,
danke für eure Anteilnahme und das Mut machen. Es ist für mich eine große Erleichterung hier zu schreiben (möchte meine Familie nicht noch zusätzlich mit meinem Kummer belasten) Tränchen77: Wir hatten auch erst an ein Hospiz gedacht, da ja dort eine rundum Betreuung gewährleistet ist, aber der Wunsch meines Vatis war zu Hause zu bleiben, deshalb wollen wir ihn bis zum Ende zu Hause behalten, er soll in kein Krankenhaus mehr müssen(vorausgesetzt wir halten das durch). Jessi1986: Das mit den Freunden kenne ich, ich glaube aber das ist kein böser Wille, sondern ich habe gemerkt das ist einfach die Angst vor dem Umgang mit dem Tod und nicht zu wissen was man sagen soll und die Angst etwas falsch zu machen. Hope75: Ich glaube die grundsätzlichen Dinge sind klar, da wir uns immer alles gesagt haben, was mir Sorge macht ist wie man ihm das Gefühl geben kann los lassen zu können. lg vati 12 |
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Hallo Vati12
damit könntest du recht haben , aber ich finde mal besuchen im KH hätten sie ihn können. Ich habe auch Angst aber die stell ich wenn ich bei ihm bin zurück. |
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Hallo Vati12,
ich wünsche Dir und Deiner Familie, vor allem natürlich Deinem Vater ganz viel Kraft, um die nächste Zeit durchzustehen! Ich selbst bin auch erst seit kurzem in diesem Forum, nachdem mein Vater ebenfalls die Diagnose Mesotheliom bekam. Mein Vater hat nun erst die erste Chemo hinter sich und es geht ihm nicht so besonders gut. Wenn ich Deine Beiträge und auch die der anderen lese, macht mich das noch umso trauriger und ich bin mal gespannt, was uns in der nächsten Zeit noch erwartet. Auf jeden Fall weiterhin alles Gute für Euch! pieks2012 |
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Dank dir pieks2012
auch wenn man hier meistens lesen kann wie der Ablauf ist, so weiß man doch nie vorher wie der zeitliche Rahmen ist. Ich hatte immer Hoffnung, dass wir noch viel Zeit zusammen haben, sonst lähmt einen die Angst zu sehr. Seit uns gesagt wurde, dass es jetzt wirklich zu Ende geht in absehbarer Zeit ist es unerträglich schwer für uns alle geworden. Deshalb denke ich, lieber nicht zu viel grübeln was kommen könnte. lg und hoffentlich noch eine gute Zeit für euch vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Er ist tot und mein Schmerz ist unendlich groß.
Wir haben es bis zum Schluß zu Hause geschafft. vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Mein aufrichtiges Beileid und viel Kraft für dich und eure ganze Familie für die kommenden Tage, Wochen, Monate und Jahre. :weinen:
Alles Liebe Ephie |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Auch von mir mein aufrichtiges Beileid. Es ist einfach nicht fair - aber danach fragt leider niemand. Ich wünsche Dir unendlich viel Kraft - vor allem dafür wieder an eine positive Zukunft zu glauben - das fällt in so einer Situation besonders schwer.
Corinna |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
.... das tut mir so unendlich leid.
Es gibt keine Worte, die das Geschehene ungeschehen machen könnten, nichts, was unsere Väter wieder lebendig machen würde. Zu trösten, ist eine schwierige Aufgabe. Trost anzunehmen, ist wohltuend, und ich hoffe, es gelingt Dir. Natürlich weisst Du, das irgendwann der Moment kommt - und meist fühlt man es auch - wo es soweit ist, wo man spürt, dass das Ende nun besser ist als ein Weiterleben... und doch ist es nun einmal ein Ende .... das Ende eines Lebens, das uns so unglaublich viel bedeutet. Was könnte erschütternder sein?! Dir und Deiner Familie wünsche ich, dass Ihr die nächsten Tage irgendwie übersteht, dass Ihr Menschen um Euch herum habt, die Euch Kraft schenken. Dein Vater ist für immer bei Dir .... sicher weisst Du das .... und dennoch ist der Verlust kaum erträglich. Dein Vater muss nun nicht mehr leiden.... es ging einfach nicht mehr. Er hat Ruhe gefunden .... Dir wünsche ich, dass Du irgendwann Deinen Frieden findest. Auch ich suche noch danach ... aber ich bin sicher, es wird uns gelingen - die Liebe unserer Väter ist ja bei uns. Alles Liebe. |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Ich danke Euch, im Moment ist alles sehr unwirklich.
Mein lieber Vati hat es sehr schwer gehabt, ich hoffe wir kommen damit irgendwann klar. Ich möchte gerne nochmal alles hier aufschreiben aber erst später. Bis dahin danke für Eure Unterstützung und Anteilnahme lg Vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Tut mir leid zu hören, dass Dein Vater gestorben ist. Obwohl es derzeit kaum die richtigen Worte gibt, möchte ich Dir trotzdem mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft, die nächste Zeit und gerade insbesondere Weihnachten und die ganzen Feiertage durchzustehen.
Auch wenn Dir das nicht viel hilft: Vergiß nicht, Dein Vater hat jetzt zumindest keine Schmerzen mehr und es tut auch nicht mehr so weh, ihn leiden zu sehen und man selbst steht so hilflos daneben. Weiterhin alles Gute für Dich! pieks2012 |
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Es tut mir sehr leid...ich wünsche Deiner Familie und Dir viel Kraft!!!!
Er hat es geschafft und muss nun nicht mehr leiden... Ich weiss noch als mein Mann verstarb, ich war so erleichtert Ihn nicht mehr leiden zu sehen.Er sah so Friedlich und entspannt aus... Es war auch sehr schmerzhaft und traurig...weil ich Ihn für immer verloren h atte! Nicole |
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Hallo!
Ich wollte mal alles abschließend ein bißchen zusammen fassen, hoffe dass jemand unsere Erfahrungen helfen können. Meinem Vati ging es zunehmend schlechter(Angstzustände, Unruhe, Depression, Schmerzen gleichbleibend) im nachhinein weiß ich dass die schlimmsten Beschwerden nicht vom Krebs kamen sondern eine schreckliche Nebenwirkung des Morphiums war. Die Morphiumpumpe war leider nicht so gut wie gedacht und hat im Endeffekt meinem Vati wertvolle Lebenszeit genommen. Bevor er sie hatte nahm er Tabletten und war wenigstens noch mobil und normal ansprechbar, seit der Pumpe war er nicht mehr anwesend(schlief fast nur noch konnte daraus folgend nicht mehr aufstehen oder essen und trinken, wenn er wach war waren sein Muskeln wie gelähmt) und er selbst fand diesen Zustand unerträglich. Wir wollten die Medikamente wieder umstellen lassen doch leider waren wir zu langsam und er ist vorher sehr plötzlich qualvoll erstickt weil er aufgrund der Muskelschwäche(Nebenwirkung Morphium) nicht mehr in der Lage war abzuhusten. Ich kann bis heute nicht sagen, gut das er es jetzt überwunden hat und dass sein Leid jetzt ein Ende hat, denn er wollte noch leben und hat nicht gesagt er hält es nicht mehr aus oder er will nicht mehr, so groß war das Leid für ihn noch nicht. Vati12 |
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Es tut mir wirklich sehr leid, dass Dein Vater gesorben ist. Ich hoffe, Du überstehst die nächste Zeit so gut es unter diesen schlimmen Umständen geht.
Das ist alles sehr, sehr traurig. Dein Papa wird in Deinem Herzen bei Dir bleiben - auch wenn das im Moment kaum tröstlich für Dich erscheinen mag. Die Liebe bleibt. Alles Gute und liebe für die kommende Zeit. :pftroest: |
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hallo! danke tränchen77 und hope75 für die lieben Worte
Ich wollte noch mal schreiben, was wir im nachhinein in Erfahrung bringen konnten, was uns ja nun leider nichts mehr nützt aber vielleicht für andere Betroffene noch hilfreich sein könnte. Wir hatten immer gehofft, dass er mehr als das überall beschriebene 1 Jahr schafft, aber leider ist uns das trotz extremer Anstrengung nicht gelungen. Es wurde ganz am Anfang zur Diagnosefindung eine Thorakoskopie gemacht, direkt im Anschluß hätte sofort eine Bestrahlung des Stichkanals erfolgen müssen um eine Verbreitung der Tumorzellen zu verhindern. Leider erfolgte dies erst 1 Woche später, viel zu spät, Mesotheliome sind super agressiv und schnell im Wachstum. So enstanden die Metastasen. Zudem hatten wir das empfinden, dass die Chemo zwar den Prozess im Rippenfell für ca. 3 Monate aufhalten konnte, danach jedoch ein explosionsartiges Wachstum einsetzte. Im Verlauf der Krankheit wurden auch die Kontrolluntersuchungen weniger dennoch wurde uns bis 8 Wochen vor seinem Tode immer wieder versichert es sähe gut aus(Bis heute weiß ich nicht woher diese Erkenntnis kam und leider waren wir auch, aus damaliger Sicht aus Unwissenheit, nicht in der Lage dies zu hinterfragen). Erst auf unser Drängen bezüglich des sehr dicken Bauches wurde ein CT veranlasst, nachdem uns dann mitgeteilt wurde man könne nichts mehr für ihn tun, er könne jetzt nach Hause gehen, einfach so von einer Sekunde auf die andere war aus wir schaffen das, das wars jetzt geworden. "Wie gehts denn jetzt weiter? Es gibt keine Therapie mehr für Sie" Das kannte ich bis dahin nur aus Filmen hätte nie gedacht, dass man im realen Leben auch aufgegeben und sich selbst überlassen wird. Habe dann einen Hospizdienst organisiert, die sein Leiden mit Morphium lindern wollten. Das war die letzte Sache die falsch lief, das Morphium beschleunigte den körperlichen Verfall extrem, es lähmte seine Muskeln und die Atmung. Es war als Anfangsdosis viel zu hoch eingestellt aber als Laie kennt man sich damit auch nicht aus und wenn man in diesem Prozess drin ist hat man nicht die Zeit und Kraft zu recherchieren. Nun weiß ich das alles und kann aber leider nichts mehr ändern. Er hätte noch etwas mehr Lebenszeit gehabt, wenn alle ein wenig aufmerksamer gewesen wären. Ich möchte nicht verbittert sein und bei irgendjemandem die Schuld suchen, ich weiß das der Krebs ihn früher oder später sowieso getötet hätte und nichts bringt ihn uns wieder zurück, aber jeder lebenswerte Tag mehr wäre wichtig gewesen. Sein Lebenswille war bis zuletzt ungebrochen und der Tod hat ihn ,wie uns in diesem Moment überrascht, wir haben trotz allem nicht damit gerechnet. so das wars erstmal von mir hoffe, dass es für euch hilfreich ist. lg vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Vati12,
erstmal mein absolutes Beileid :embarasse Mein Opa, der ist im moment wieder in der Chemo, das mit OP ist irgendwie nach hinten gerückt. Er will auch leben..... Im moment ist es der 13 Monat und es geht ihm soweit so gut. Er hat das Morphium abgesetzt, und da geb ich dir recht, das Zeug macht mehr kaputt als das es hilft ! WIr hoffen einfach auf jeden Tag. Das mit deinen Vater tut mir total leid, fühl dich mal umarmt bitte :( Lg. Jessi |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
ich danke dir, ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr noch lange eine schöne Zeit habt, bin um jeden froh der gegen dies schlimme Krankheit eine Weile ankommt.
Ich war froh, dass wir immerhin noch 1 Jahr hatten und wir haben wirklich das Beste noch rausgeholt. lg vati12 |
AW: Ripenfellkrebs hat gestreut hoffnungslos
Hallo Vati,
Ich lese mal wieder die älteren Beiträge, auf der Suche nach Infos, wie der Verlauf dieser Krankheit weitergeht....mein Papa kämpft jetzt schon knapp 18 Monate, das ist ja schon ein guter Schnitt, wenn man die übliche Lebensdauer nach der Diagnose so im Internet liest.... Leider geht es in den letzten 2 bis 3 Monaten immer schneller bergab und ich mache mir viele Gedanken, wie es werden wird..... Vieles, was du geschrieben hast, trifft für meine Vater auch zu, Angst, Atemnot und Schmerzpflaster, die wahrscheinlich schon Morphium enthalten, genau weiß ich es gar nicht. Ich hoffe, Du hast das vergangene Jahr trotz allem gut überstanden und die Trauer ist nicht mehr so stark wie am Anfang! Uns steht das Schlimmste noch bevor und ich will gar nicht immer daran denken! Wünsche Dir weiterhin alles Gute! Pieks2012 |
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