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Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo.
Ich bin neu hier und hoffe, es ist der richtige Bereich für meine Frage(-n). Mein Lebensgefährte (Ende 40) hat ein Rektum-CA. Dies ist im Rahmen einer (ersten) Routine-Krebsvorsorgeuntersuchung entdeckt worden. Beschwerden etwaiger Art hatte und hat er (noch) nicht. Das Karzinom war relativ großflächig, konnte aber erfolgreich bestrahlt werden und eigentlich waren die Heilungsaussichten da noch gut. (OP ist Anf. Jan.) Es wurde auch überall umfangreich nach Metastasen gesucht (speziell Lunge und Leber, da die wohl "first in line" sind, d.h. meist als erste betroffen, wenn es gestreut hat, aber auch überall sonst.) Kein Befund und/oder Verdacht irgendwo. Bei dem MRT nach der Bestrahlung wurden dann leider ossäre Herde entdeckt. Szintigraphie hat das dann bestätigt. Wirbelsäule und Becken. Es wird sich also höchstwahrscheinlich um Knochenmetastasen handeln. Die Knochenbiopsie erfolgt im Rahmen der Rektum-OP im Jan. Die Lage und/oder Anordnung der Metastasen sieht aber lt. aller Ärzte eher nach einem Prostatakarzinom aus, nicht nach einem Darm-CA. Möglich sei das allerdings durchaus auch. Im Rahmen der urpsrüngl. Vorsorgeuntersuchung wurde wegen leicht erhöhtem PSA-Wert (6) auch Prostatabiopsie vorgenommen (Ultraschall unauffällig). Alle 16 Stanzen ohne Befund. Nun wurde unter Narkose nochmal Prostata-Biopsie gemacht (24 Stanzen), Ergebnis im Jan. (wegen Feiertage). Das ist der Status, nun meine Fragen, von denen ich hoffe, dass hier vielleicht Erfahrungswerte von Betroffenen mir etwas Antworten geben. 1. Frage: Die Prognose bei Knochenmetastasen vom Darm-CA ist wohl sehr schlecht. Laut Internet im Schnitt unter einem Jahr. Soweit ich rausgelesen habe, sind aber bei Knochenmetastasen meist schon vorher andere Organe längst betroffen. Außerdem wird meist von Tumoren im Knochenmark gesprochen, nicht im Knochen selbst (was wohl ein Unterschied ist, soweit ich verstehe). Laut unseres Onkologen ist aber der extra genommene Blutwert ok, d.h. es liegt laut seiner Aussage "keine Erkrankung des Knochenmark selbst" vor. DAS widerum ist laut i-net aber doch sehr untypisch, oder nicht? Also wenn es von Darmkrebs kommt, jedenfalls... Und hat die Tatsache, dass weder Knochenmark, noch andere Organe (soweit jedenfalls laut MRT und CT und Blutwerte) betroffen zu sein scheinen ggfls. eine Auswirkung auf die Prognose? 2. Frage: Es soll wohl möglich sein, laut unseres wirklich guten Onkologen, dass das Prostatakarzinom selbst sich zurückgebildet hat, nachdem es in den Knochen metastasiert hat. Das soll wohl durchaus vorkommen. Sollten die Metastasen also von der Prostata kommen, und somit hormonsensibel sein, sei die Prognose deutlich besser. Heilung natürlich auch dann nicht mehr möglich, aber die Lebenserwartung kann dann wohl offenbar durchaus noch mehrere Jahre betragen, wenn die Tumore sich einige Zeit mit Hormonen (chem. Kastration) stoppen lassen. Hat oder kennt jemand so einen Fall, so das "Ursprungs-CA" in der Prostata nicht mehr nachweisbar war und die Knochenmetastasen trotzdem daher kamen? Und wenn ja, wie war/ist da im jeweiligen Fall der weitere Verlauf (gewesen)...? 3. Frage: Ist es wohl überhaupt auch möglich, dass die gefundenen "ossären Herde" womöglich gar nicht bösartig sind...? Laut unserem Onkologen wäre das extrem selten, weil gutartige Knochentumore wohl höchstens mal 1 oder 2 auftauchen, nicht aber mehrere kleine... Freue mich über alle Infos und Erfahrungen, die ihr für mich habt. |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo Aquila
Kein schöner Anlass, der dich zu uns geführt hat, trotzdem herzlich willkommen! Es tut mir sehr leid für euch, dass dein Lebenspartner unter dieser Krankheit leiden muss und ich wünsche ihm alles Gute! Das Warten auf die Ergebnisse ist sicher ziemlich nervtötend ... Das klingt alles ziemlich speziell. Ich persönlich kann dir leider überhaupt keine deiner Fragen beantworten und ich weiss auch nicht, ob es hier jemanden hat, der das kann. Vielleicht wäre es schlau, wenn du deine Fragen auch im Unterforum zum Thema Prostatakrebs postest? Liebe Grüsse Arsinoe |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo Arsinoe.
Danke für die guten Wünsche. Ja, der Fall kommt mir auch bei meinem Info-Stand sehr speziell vor... Darmkrebs mit Knochenmetastasen aber ohne - feststellbaren - Befall anderer Organe...? Das ist wohl sehr ungewöhnlich... Meist ist bei Knochenmetastasen schon längst Leber/Lunge oder so befallen. Und zwar so, das man es auf MRT und/oder CT auch sehen würde. Andererseits ist der Befall und die Form des Befalls der Knochen wohl absolut typisch für Prostata. Dort aber wie gesagt 16 Stanzen o.B. Außerdem liest man so viel verschiedenes über die Prognose... Eigentlich heißt Knochenmetastasen bei Darm-CA wohl dass es fix zuende geht, also im Mittel noch dreiviertel Jahr. Andererseits liest man bei Wiki sogar, dass wenn es NUR die Knochen mit Metastasen betrifft, der Patient da dann noch Jahre mit leben kann... Ich denke, ich muss einfach erstmal die Knochenbiopsie im Rahmen der OP Anf. Jan. abwarten. Danach kann man über den Typ und ggfls. den Ursprung der Knochenmetastasen ja was definitives sagen. Auch ob er hormonsensibel ist, was ja für die Überlebensdauer von maßgeblicher Bedeutung ist... Sobald das Ergebnis da ist, werde ich den Thread ggfls. durch die Moderatoren verschieben lassen. (so kenne ich es aus einem anderen (mein Hobby betreffenden) Forum jedenfalls und gehe davon aus, dass es hier genauso gehandhabt wird). Trotzdem schon mal vielen Dank für Deine Antwort und die guten Wünsche. |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo aquila,
ganz genau, die Knochenbiopsie erst einmal abwarten, damit evtl. der Ursprung genauer definiert werden kann. Wie sich es anhört, deutet das eher auf eine Prostatakarzinom hin. Dies sollte in einem sehr kompetenten urologischem Zentrum untersucht werden. Sehr wahrscheinlich wird das Ergebnis der letzten Spanzen etwas mehr Klarheit bringen. Eine Metastierung der Knochen ist bei einem Darmkrebs eher ganz selten, da diese sich einen anderen Kreis suchen. |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo Jutta.
Genau was Du sagst, hat unser Onkologe auch gesagt. Typisch für ein Prostata-CA, aber absolut untypisch (wenngleich aber durchaus möglich) für ein Darm-CA. (der Radiologe hatte beim zufälligen Befund der Knochenmet. sogar zu meinem Freund gesagt, dass das keinesfalls von dem Darm-CA kommen könne... Was aber wie gesagt so auch nicht ganz richtig ist, laut des Onkologen) Aber soweit ich es verstehe heißt das doch WENN vom Darm-CA aus Metastasen in den Knochen auftauchen, dann normalerweise erst im Endstadium. D.h. dann müssten andere Organe längst befallen sein. Also auch merklich, d.h. da müsste dann durchaus was sein, was auf dem MRT und/oder den CTs zu sehen wäre... Soweit ich gelesen habe, ist es so, dass die meisten Patienten das Stadium mit den Knochenmetastasen oft gar nicht mehr erleben. Ganz davon abgesehen, dass es ihm noch nach wie vor prima geht und er keinerlei Beschwerden / Symptome hat, ist das auf jeden Fall merkwürdig und verunsichert mich total. Es wurden aus dem Grund auch kurz vor Weihnachten in der Prostata nochmal - unter Narkose dieses Mal - Stanzen genommen/gemacht. Und zwar deutlich mehr als beim letzten Mal (da waren es 16). Die Ergebnisse werden wir wohl aber auch erst Anf. Januar haben, sagte man uns, aufgrund der Verzögerungen durch die Festtage und die reduzierte Personalsituation zw. den Feiertagen. Aber soweit ich inzw. gelesen habe, muss das nicht unbedingt ein aufschlussreiches Ergebnis bringen... Soweit ich in Statistiken gelesen habe, ist es wohl gar nicht selten, dass bei Knochenmetastasen der Urpsrungstumor gar nicht (mehr) nachgewiesen werden kann... Also erstmal die Knochenbiopsie abwarten. Letztlich können wir ja noch froh sein, dass das gemacht wird, weil das wohl nicht unbedingt "Standard" ist... Hilft aber sicher bei der Bekämpfung.... |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo,
ja, ihr habt "Glück" (wenn man es als dieses bezeichnen kann), daß umgehend so viele Untersuchungen stattfanden/stattfinden werden. Leider heißt es jetzt einfach nur abwarten, um zu schauen ob die erneute Stanze ein Ergebnis aufzeigt. Zudem dann die Knochenbiopsie, wobei dann viel eindeutiger zugeordnet werden kann. Andere Metastasen sind ab einer bestimmten Größe im CT/MRT bald sichtbar. |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Wenn ein Verdacht besteht und gezielt in Lunge und Leber mittels CT und MRT geschaut wurde, dann müssten die Metastasen doch aber arg klein sein, wenn die übersehen werden, oder nicht...??
Ich meine, die Knochenmetastasen sind ja auch schon zu sehen, die wachsen doch langsamer, als viszerale Tumore, oder nicht...? |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo Aquila!
Bei mir wurde Anfang 2009 Darmkrebs festgestellt. Mein Darmkrebs wurde operativ entfernt und ich hatte 12 Chemos a´3 Tage. Bei einer Nachsorge wurde etwas Auffälliges beim Röntgen entdeckt. Es wurde von Knochenmetastasen gesprochen und das dieses eher unüblich bei Darmkrebs sei..... Dann im Knochenzinti sah man auch etwas. Man sprach daraufhin von OP, Chemo...Da mir jedoch mittlerweile bei einer Unterleibs und Darm-OP auch die Gebärmutter, Eierstöcke, Blinddarm, Gallenblase mitentfernt wurden, war die Sache noch merkwürdiger. Woher sollten die Knochenmetastasen kommen, wenn es doch vom Darm her eher unwarscheinlich ist. Statt gleich zu operieren wurde sich für ein PET-CT entschieden. In dieser Untersuchung (ähnlich wie CT, nur das man noch radioaktive Flüssigkeit trinken muss/evtl. gespritzt bekommt) kann man sehen, ob etwas im Körper bösartig ist, da sich bei dieser Untersuchung Stellen, die eine wesentlich höhere Verstoffwechselung haben rot verfärben. Krebszellen verstoffwechseln sich im Wachstum schnell und sind so sichtbar. Ergebnis: Keine Knochenmetastasen. Irgendetwas - aber nicht bösartig - kann also bleiben, so lange es keine Schwierigkeiten macht! Man fand jedoch kleine Lungenmetastasen, die daraufhin umgehend operativ entfernt wurden. Dies war Nov. 2011. Seit dem ist nichts wieder aufgetaucht und mir geht es relativ gut. Also, wenn sie nicht sicher sind, ob und falls ja, wo der Krebs sitzt, dann sollen sie doch zur Klärung ein Pet-CT machen. Ich weiß nicht aus welchem Gebiet du kommst. Ich war im Pius Oldenburg. Die haben auch eine Homepage, da kannst du etwas übers Pet-CT lesen. Vielleicht hat eurer Krankenhaus nicht so ein Gerät..? Ich habe mich für diese Pet-CT- Untersuchung immer (zweimal) für einen oder zwei Tage einweisen lassen, dann muss der Arzt diese Untersuchung nicht extra bei der Krankenkasse beantragen und es ist daher einfacher. Außerdem kann man diese Zeit gleich für andere Untersuchung oder kleinere Eingriffe wie vielleicht Darmspiegelung, Stomarückverlegung, Nachsorge oder so nutzen. Sprich mit dem Arzt! Lieben Gruß, Katja (46) |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
hallo rosarotmeliert
Auf solche Geschichten wie Deine "stürzt" man sich in so einer Situation ja natürlich geradezu :embarasse (wobei ich dabei natürlich nicht anfange, unrealistisch zu werden.) Es ist genau wie Du sagst, man ist sich von ärztlicher - sowohl onkologischer, als auch chirurgischer und radiologischer - Seite einig, dass diese Knochenmetastasen in dieser Form sehr untypisch für ein Rektum-Ca sind. Zwar können generell solche Knochenmetastasen auch beim Rektum-Ca durchaus vorkommen, aber sowohl das offenbare Fehlen jedweder viszeraler Metastasen, als auch die Form/Art der Ausbreitung/Lokalisation der Knochenmetastasen seien absolut untypisch. Wohl aber typisch für ein Prostata-Ca.... (daher die erneuten Stanzen, trotz des negativen Befunds der ersten 16) All das hat in mir auch schon die Frage aufgeworfen, ob es sich bei den Knochenherden auch wirklich um bösartige Metastasen handelt... Denn die Möglichkeit, dass es gar keine Metastasen sind, ist bei rein nur den bisher erfolgten bildgebenden Untersuchungen zwar gering, aber vorhanden... Aber auch deshalb drängen wir sehr auf die Biopsie. Nicht "nur" zum besseren Bekämpfen-könnens der Metastasen, sondern ich persönlich - auch wenn ich da mit meinem Freund nicht drüber rede, um keine falsche Hoffnung zu wecken - habe diesen Gedanken noch nicht vollständig verworfen... Daher habe ich ein paar Fragen an Dich: Wie viele - vermeintliche - Metastasen hattest Du und wo genau? Wurde ein MRT gemacht und waren sie dort auch sichtbar? Oder "nur" bei Röntgen und bei der Szinti? Du schreibst, bei der Szinti "sah man etwas"... Was genau sah man und war man sicher, dass es sich um Metastasen handelt? Und was genau ist der Unterschied bei Szinti und PET...? Kann man da genauer differenzieren? HAbe das zwar auf Deinen Post hin nachgelesen, aber außer dass es genauer und detailierter ist, habe ich da keinen direkten Unterschied entdeckt. Also beim Szinti gehts ja auch um erhöhten Knochenstoffwechsel und darauf basiert das PET ja auch... Also abgesehen von der Genauigkeit, habe ich nicht verstanden, was der Vorteil ist... WAren denn Deine Knochenherde, die auf dem Szinti zu sehen waren dann auf dem PET-Befund nicht zu sehen? Oder sahen sie anders aus? Ich würde mich freuen, wenn Du mir da noch ein paar Infos zu geben könntest (werde aber natürlich auch noch dazu weiter nachlesen). |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
hallo aquila,
ich hatte im Januar 2008 ein Rektums- CA. Nach der OP kam eine Chemo 5FU mit Oxaliplatin + Bestrahlung. Danach ging es mir 4 3/4 Jahre sehr gut. Alle Nachsorgen waren ohne Befund, dann bei einer Mammographie wurde ein Brustkrebs entdeckt. Sofortige brusterhaltende OP. Im Zuge der Behandlung wurde ein Knochenszinthigramm gemacht und es wurden 2 Metas in der Schulter und im Humeruskopf entdeckt. Eine Stanze brachte das Ergebnis. Die Metas stammen nicht vom Brustkrebs sondern vom Rektums- CA. Auch ich habe sonst keine weiteren Talibane. Eine OP ist wegen dem Sitz der Metas sehr schlecht, da die Beweglichkeit des Armes danach sehr schlecht ist.Schulterblatt müsste sehr großräumig entfernt werden, ect. Deshalb jetzt erst mal 10 Bestrahlung auf die Schulter. Wie schon richtig gesagt wurde ist es beim Rektums- CA tatsächlich sehr selten das andere Organe (Leber, Lunge) nicht befallen sind. Aber die Chance stehen dadurch natürlich viel besser. Mein Onkologe sagt er hat Patienten mit Knochenmetas schon über 10 Jahren. Also ganz gute Voraussetzungen. Wichtig ist das ihr den Kopf niemals hängen lasst, mir hat meine positive Art sehr viel geholfen. Wichtig ist auch das Du für dich was machst und dich nicht vergisst.Mein Mann hatte damals nichts für sich gemacht, denn er wollte nur bei mir sein, was ihn sehr fertig machte. Ich schicke Euch ganz viele positive Gedanken und Kraft. GLG Sigrid |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo Aquila!
Also man sah bei mir auf dem Röntgenbild kleine Schatten. Auf dem Zinti dann kleine runde Flecken im Nacken-Schulterbereich. Im MRT war ich nicht. Im PET-CT wird der ganze Körper (meist nur bis zum Schienbein, Kopfbereich extra) quasi in Minischeibchen dargestellt. Man sieht dort im Vergleich zum Zinti den kompletten Körper, einschließlich Organe, Weichteile, Gewebe..., also nicht nur Knochen (ähnlich wie CT, MRT). Wegen der Radioaktiven Subtsanz, die man einnehmen muss werden auch kleinste bösartige Zellenvermehrungen aufgespürt, egal ob im Knochen, im Darm oder z.B. in der Prostata. Das PET-CT ist hier das bestmöglichste Verfahren, wird jedoch eher selten eingestezt, da es sehr teuer ist. Leider wird das PEt-CT vor allem bei Patienten verwendet, bei denen geklärt werden soll. ob eine OP überhaupt noch lohnt (Sorry, klingt grauenvoll - wird aber so praktiziert), da man eben genau sehen kann, wo überall Krebszellen sitzen... Aber gerade in eurem Fall (oder eben in meinem) ist diese Untersuchung absolut angebracht, finde ich. Mein Onkologe hat mir später erklärt, das die gesehen Schatten oder Flecken vielleicht auch von starken Verspannungen kommen könnten oder vielleicht auch Störfelder von meinem Port sein könnten (Port ist eine aus Metall bestehende Kapsel, die mir links zwischen Schulter und Brust, zwecks Chemogabe implantiert wurde), auf jeden Fall ist hier nichts Bösartiges. Halte mich bitte auf dem Laufendem, wie es bei euch weitergeht. Wünsche euch nur das Allerbeste für 2013! (Ich weiß, wie Sch...... ihr euch jetzt fühlt, denn bei mir stand die Diagnose damals auch über Silvester aus, bekam damals meine erste Krebsdiagnose am 02.01.09, nach Darmbluten zwischen Weihnachten und Silvester. Ein schlimmes Silvester... Ich wünsche dir Kraft, fühl dich gedrückt. Lieben Gruß, Katja |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Hallo Sigrid.
Dass gerade bei Dir die Metas vom Darm kommen, ist - soweit ich derzeit über die Thematik informiert bin - ja besonders erstaunlich, wo die Wahrscheinlichkeit beim Mamma-Ca doch viel größer wäre... Das ist ja doppelt befremdlich, sozusagen :( Und dann noch die Lokalisation... auch ja nicht "üblich", soweit mein Kenntnisstand derzeit ist... Das alles zeigt, dass offenbar eben doch auch das fast Unmögliche möglich ist :( Was ich in diesem Zusammenhang nicht eben erfreulich finde... Weißt Du zufällig, ob Deine Knochenmetas hormonsensibel sind?? (das würde mich sehr interessieren, da ich i-wo gelesen habe, dass es auch hormonsensible Darm-Ca's gibt...) Und Danke für Deine aufmunternden Worte :winke: Ich möchte auch am Besten die ganze Zeit bei ihm sein, soweit das irgendwie machbar ist (Arbeit natürlich und auch noch eine andere Verpflichtung, der ich zumindest im Mindestmaß nachkommen muss, für die ich aber auch schon eine andere Lösung suche, die mich zeitlich sehr entlasten würde). Da er bislang noch beschwerdefrei ist, geht es mir bei ihm derzeit noch besser, als allein... :embarasse Ich glaube, wenn erstmal die Schmerzen kommen, wird das schwerer... Daran versuche ich noch nicht zu denken :( Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und dass Du Dir unbedingt Deine positive Art behältst!! (Was ja wirklich SEHR wichtig ist, wie mir auch unser Onkologe noch erklärt hat. Das ist nicht nur psychisch wichtig, sondern auch für den Körper, wie er erklärte. Für den Kampf gegen die Krankheit halt) Liebe Katja, danke für die weiteren Infos. Da bei meinem Freund die Metas mehr verteilt sind, ist die Chance, dass es doch was "Harmloseres", bzw. auch nur halt was anderes ist, doch sehr gering... Bei Dir war es ja nur ein bestimmter Bereich, soweit ich verstehe. Das mit dem PET klingt ja interessant... Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass ich i-wie auch Angst habe, danach zu fragen... Laut MRT und CT sind Lunge und Leber (und alles andere) ja noch ok... Wenn ich aber Jutta's Satz Zitat:
Soll ich den Onkologen mal auf PET-CT ansprechen, oder nicht :confused::confused::confused: Nehme ich dann mehr Hoffnung, als dass es nützlich ist :confused: Ich bin diesbezügl. jetzt total unsicher :( Man liest im Netz überall, dass bei "nur Knochenmetas" die Überlebenszeit ja doch erheblich höher ist, als bei Befall an anderen Organen. Ist ja auch logisch, die Knochen selbst sind ja - wenn mans mal ganz pragmatisch betrachtet - zunächst nur für Mobilität und Lebensqualität "notwendig", sind im Gegensatz zu den Organen ja nicht so vorrangig "lebensnotwendig".... Was es aber bedeuten würde, wenn doch schon andere Organe befallen sind und die dortigen Metastasen halt lediglich aus irgendwelchen Gründen (derzeit noch) viel kleiner sind, als die in den Knochen, das ist mir nur zu bewusst... Unser Onkologe ist sehr nett und ich denke, ich werde ihn das einfach mal genau so fragen, natürlich unter 4 Augen... Wie er das sieht. Und natürlich auch Dir das allerbeste für das nächste Jahr und Dank für die lieben Worte... |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Ja, ein Gespräch mit dem Onkolgen - das ist gut! Im Prinzip ist es ja so, dass die Warscheinlichkeit relativ hoch ist, dass er Chemo bekommt. Wenn, dann woanders noch was gefunden werden würde, würde dieses- wenn überhaupt - nur etwas an der Zusammensetzung der Chemomittel ändern. Also Ruhe bewahren und immer einen Schritt nach dem Anderen... Für die Psyche ist es am Besten, immer kleine Streckenabschnitte mit einem Ziel anzupeilen. Und sich dann etwas gönnen, belohnen... Ein Wochenende auswärts um mal rauszukommen, eine Massage... Mir hat es ausserdem geholfen, mir die Dinge bildlich vorzustellen. Z.B.: Wenn das Chemomittel fließt, dass kleine Killer-Fress-Smileys in meinen Körper fließen und böse Zellen auffressen. Wenn diese Vollgefressen waren müssen sie raus, deshalb mss man sich halt übergeben oder hat Durchfall... Das hilft. Dein Mann kannes natürlich auch mit etwas männlicherem probieren, vll. Mini-Soldaten oder so. Klingt schräg, hat mir aber sehr geholfen... Halt uns auf dem Laufenden... Gruß, Katja
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AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Zitat:
Da hast Du völlig recht. Zitat:
Hauptsächlich ist die wichtige Frage derzeit ob die Metastasen hormonsensibel sind. (wie es bei Prostata ja der Fall wäre, oder ggfls. ja auch bei Mamma (was ja glaube ich noch nicht näher geprüft wurde, da ja auch eher selten, aber keineswegs auszuschließen ist). Ob jetzt dieses Nieren-Dings auch hormonsensibel sind, weiß ich gerade gar nicht.... Aber Prostata und Mamma auf jeden Fall und falls hormonsensibel, dann ist ja die Behandlung schon etwas anders, bzw. dann wird ja erstmal mit Hormonen angefangen, soweit ich weiß... Also so habe ich es bisher verstanden und auch nachlesen können... Und bei hormonsensiblen Tumoren bzw. Metas ist auch die Zeitspanne, die es noch ein bißchen "in Schach gehalten" werden kann nicht unerheblich größer, da oft erst nach der einsetzenden Resistenz (gegen die Hormone, bzw. Hormonblockade) dann mit Chemo weitergemacht werden muss... Also solange noch die Chance besteht, dass es nicht vom Rektum kommt, besteht auch noch die Chance, dass die Metas hormonsensibel sind... So verstehe (und sehe) ich das jedenfalls. Was halt nur die Biopsie zeigen wird... Die jetzt hoffentlich wirklich stattfindet, wie man mir sagte. Zumal Prostata auch bei zweiter Biopsie ohne Befund :( Was ja eigentlich wie eine gute Nachricht klingt, aber im Grunde in diesem Fall fast eher eine schlechte Nachricht ist :( ICh habe den Eindruck, dass die Ärzte einen noch ganz woanders sitzenden Tumor (unabhängig von dem im Darm) sogar eher vermuten, als dass die Metas vom Darm kommen... Obwohl ja etwas weiter oben Balu33 sagte, dass es bei ihr sogar TROTZ des ja erheblich eher dazu neigenden Mamma-Ca trotzdem vom Darm kommt :( Also so selten es auch sein mag, es GIBT es wohl wirklich... Übirgens das mit den kleinen Streckenabschnitten scheint mein Freund auch so zu handhaben, wie mir scheint... Ich glaube, die, die sich die "längerfristigen" Gedanken und daraus resultierenden Kummer macht bin wohl eher ich... :undecided Er möchte zwar auch, dass es vorangeht, aber ich glaube, er packt es anders an als ich... Für ihn ist das sicher auch besser, glaube ich, als wenn er sich wie ich jetzt noch nur noch verrückter macht... |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Sag Bescheid, wenn es was neues gibt. Versuch mal kurzzeitig an etwas anderes zu denken und mach eine Recherche-Pause bis zum Gespräch, um etwas Kraft zu tanken. Keine Internetrecherche, einfach Alltag. Das tut auch deinem Mann gut. Nach dem Gespräch geht es dann weiter... Gruß, Katha
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AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Liebe Katja,
das mit der "Recherchepause" habe ich mir inzw. auch "verordnet", weil man ja im Grunde noch gar nicht genaue Fragestellungen recherchieren kann, weil noch die wichtigen Details ungeklärt sind.... Ich schaue noch hin und wieder, aber seit einigen Tagen nicht mehr so "verbissen". Darm-OP ist jedenfalls erstmal sehr gut verlaufen, wir warten jetzt angespannt auf die Histologie der Knochenstanze. Wir rechnen Anfang der Woche damit. Ich habe große Angst davor (er auch, fürchte ich) und irgendwann hat man einfach die Schn... gestrichen voll von immer neuen Hiobsbotschaften :mad: Jetzt halt die Hoffnung auf die Histologie... Das es bitte bitte von allen möglichen Übeln eins der geringsten sein möge :embarasse Manchmal ertappe ich mich dieser Tage dabei, dass ich es gar nicht wissen will. Nicht noch ein Rückschlag nicht noch mehr Hoffnung verlieren!! :( Aber da müssen wir wohl durch, das nützt nix. Soweit ich gelesen habe wäre es ja ziemlich bitter, wenn der Primärtumor für die Knochenmetas gar nicht bestimmt werden kann (CUP oder wie heißt das). Dann wirds ja nur noch blindes "Drauflosschießen", quasi... Also hoffentlich bringt die Histologie die Anworten... So oder so. |
Wie "funktioniert" ihr weiter??
Ich bin seit ca. 3 Monaten als Angehörige (Partnerin) betroffen...
Ich wollte hier mal in die Runde fragen, wie ihr als Angehörige (speziell Partner/Ehegatten) mit der Diagnose (in Fällen wo es quasi keine Aussicht auf kurative Behandlung mehr gibt) umgeht in Bezug auf das "Weiterfunktionieren"?? Wie "funktioniert" ihr weiterhin?? Arbeit vor allem, aber auch schlicht Alltag? Wie bekommt ihr mal "den Kopf frei"? Woher schöpft ihr Kraft? Können Medikamente helfen? Ich möchte nichts nehmen, was womöglich abhängig macht (das fehlte gerade noch!). Aber ich frage mich, ob es was gibt, was einem einfach hilft, die Fassung nicht dauernd zu verlieren. Also unkontrollierbare Heulattacken, z.B. Das ist nämlich u.a. im Berufsleben höchst ungünstig :( und einfach die Nerven bißchen runterbringt. Also keine "Glücklichmacher" oder sowas, sondern etwas, was einem hilft, sich unter Kontrolle zu halten und halt zu funktionieren. Gibt es sowas überhaupt?? Oder muss man einfach "durchhalten", irgendwie (und möglichst ohne den existenziell notwendigen Job zu verlieren :( ) und tritt dann eine Art "Gewöhnungswirkung" ein? D.h. "gewöhnt" man sich an die Gewissheit irgendwie und irgendwann? Lernt man, damit zu leben, wächst man da hinein?? So viele Fragen... Aber vielleicht kann ja hier die eine oder andere ein bißchen beantwortet werden... |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Hallo aquila,
kurze Antwort auf deine Frage (Thema): GAR NICHT und doch irgendwie. so nun die längere Antwortvariante: Ich bin in einer ählichen Situation wie du. Von heute auf morgen ist unsere komplette kleine heile Welt zusammengebrochen. Mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen. Bei meinem Mann wurde der BSDK im Oktober diagnostiziert und er ist seit dem in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Er ist eigentlich rund um die Uhr auf Unterstützung angewiesen. Ich, die eigentlich immer starke Frau benötige Hilfe von Psychologen. Ich bin seit der Diagnose krankgeschrieben. Aber nicht, weil ich nicht zum Arbeiten gehen will, wahrlich nicht.... Ich kann nicht, ich bin fertig mit der Welt... nichts ist mehr so wie es war und ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Obwohl ich meinen Partner nur unterstütze (also keine schwere körperliche Aktivität) bin ich fertig. Nachts müssen wir zwischen 2 und 6 mal aufstehen. Ich stehe nur noch neben mir. Mir hat am Anfang nach der Diagnose TAVOR gut geholfen (aber ACHTUNG!!!) das sollte nur ganz ganz kurz angewendet werden (Suchtgefahr). Mittlerweile habe ich von meinem Psychologen Citalopram bekommen und ich habe das Gefühl das es mir gut tut, ohne die Sinne zu benebeln. Ich glaube ohne Medis würde ich gar nichts mehr auf die Reihe bekommen (und ich bin wahrlich kein Fan von Medis) Ich funktioniere, irgendwie, wie weiß ich nicht. Dinge die ich sonst so locker lustig nebenher erledigt habe, fordern mich derzeit richtig... Irgendwie bin ich verplant. Leider bin ich in unserer Situation auch noch relativ alleine, da wir keinen Freundeskreis / Verwandte habe. Du siehst, du bist nicht alleine. Und mir tut es gut, hier den Austausch mit anderen zu haben, denke mal dir wird es ähnlich gut tun. So lange du es irgendwie schaffst zum Arbeiten zu gehen, tu es!! Du bist dann einfach ein paar Stunden abgelenkt und an der Situation ändern kannst du eh nichts. Wenn es irgendwann nicht mehr geht, dann versuch dich Freistellen zu lassen und wenn du selber psychische Probeme hast, dann geh zum Arzt und lass dir helfen (google mal nach Psychoonkologen) LG Carmen |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Hallo aquila,herzlich willkommen hier im Forum fuer Angehoehrige.Ich bin auch als Angehoehrige betroffen, meine Schwester alleinstehend ist an BK erkrankt.Da unsere Eltern nicht mehr Leben kuemmere ich selbstverstaendlich um alles.Alle Untersuchungen und was sonst noch so ansteht Rundumpaket.Zurzeit grade in der Chemophase.Versuche soviel kraft aus meiner Familie (3Kinder)zu schoepfen wies nur geht.Immer positiv denken.Ganz wichtig eine /er guter Freund muss sein denn unsere Seele brauch auch Streicheleinheiten.Ich nehme begleitend Neurodorodon vom Weleda macht nicht abhaengig und ist frei verkaeuflich. Google es vielleicht mal.Ansonsten alles gute, bis dahin Alex:)
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AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
hallo ich bin betroffen durch meine mum mit bsdk psychisch finde ich es ganz schwer zu tragen aber ich hol mir jetzt auch unterstützung von psychologen weil alleine kann man das nicht tragen ich zumindest nicht mir hilft viel reden die tiefen und seelischen sachen möchte ich meinen verwandten und meinen freunden plus partner nicht ständig vortragen womit ich sehr gute erfahrungen gemacht habe ist die telefonseelsorge auf dauer natürlich keine lösung aber für akuten notfälle wirklich zu empfehlen die machen einen superjob !!! Und natürlich auch mal auszeiten nehmen auch wenn es verdamt schwer fällt was für sich selber tun ein bad malen ........ und aufs essen und trinken achten wichtig einfach ein bisschen auf sich selber aufpassen damit man nicht ganz untergeht bei der ganzen traurigen geschichte ich weiß nicht wie ich das gerade schaffe steh manchmal auch völlig neben mir aber irgendwie geht es von tag zu tag funktionstrieb !!!!
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AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Hallo Aquila,
ich bin auch eine Angehörige, mein Mann hat im August vergangenen Jahres die Diagnose "Kleinzelliges Bronchialkarzinom" bekommen. Ich selbst bin Frührentnerin und mein Mann ist Selbstständig, also haben wir seit diesem Zeitpunkt außer dem Gesundheitsaspekt noch die Existenzangst im Nacken sitzen. Wie ich funktioniere? ...das ist eine gute Frage...an manchen Tagen ist es schwer die Zukunftsängste im Griff zu bekommen und ich hadere mit dem Schicksal... Dann gibt es wieder gute Tage, an denen ich zuversichtlich bin und denke "wir schaffen das, denn wir haben ja schon soviel geschafft..." Ich habe vor Jahren eine Ausbildung zur Hospizhelferin gemacht, die mir jetzt etwas zugute kommt, da ich seit dieser Zeit im Bezug zu schweren Krankheiten oder dem Sterben vielleicht etwas gefasster bin... Außerdem versuche ich so oft es geht - manchmal mit Hilfe von Büchern - positiv zu denken, oder mich an einem Fernreikikreis zu beteiligen. Die Hoffnung stirb zuletzt, das kann uns keiner nehmen... Liebe Grüße, Marina |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Tja, wie funktioniert man? Wie schafft man das? Fragen, die sich jeder hier irgendwann leider stellen muss.
Aber es ist wirklich So, nach einer Zeit der Verzweiflung stellt sich tatsächlich eine Art "Gewöhnung" ein. Mein Mann kämpft seit 2,5 Jahren und seit 1Jahr gehts stets und ständig langsam weiter bergab. Die letzten Wochen sogar noch schneller. Im Moment liegt er auf eigenen Wunsch im Kkh und grad siehts so aus, dass ich ihn wohl gar nicht mehr nach haus bekomme. TROTZDEM ... Es geht weiter. Kind, Job, Haushalt, Nebenjob und natürlich die starke Frau an der Seite ihres Mannes! Kraft? Hmmm keine Ahnung woher, es geht eben. Nur nicht drüber nachdenken und auf keinen Fall Angst vor dem Wort "palliativ" haben. Jeden verbleibenden Tag genießen und sich wieder aufrappeln, wenn man über seine Ängste stolpert. Ganz wichtig, den Blick für die kleinen wenigen schönen Momente nicht verlieren. Ich wünsche dir von Herzen viel Mut und Durchhaltevermogen |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Gute frage. Ich weiß selbst nicht so genau. Ich habe hald unseren sohn... Das ist zwar manhmal anstrengend aber er schafft es fast immer mich abzulenken oder mir sogar ein lächeln zu entlocken. Meine familie ist auch fünf aufostunden von uns entfeseine familie wohnt aber zum glück ganz in der nàhe
Was mir sonsr noch viel hilft ist so viel zeit wie irgend möglich bei ihm zu verbringen. Mein mann liegt palliativ und ic muss immer wenn ich gehe fürchten das er morgen nicht mehr da ist. tja wie wird man mit so etwas fertig? Ich weißes wirklich nicht. Aber er wird damit fertig also muss ich das wohl auch können oder? Er ist so viel stärker als ich.sogar in seiner situation gibt er mir die kraft weiterzumachen. Er meint es sei umgekehrt. Ich glaube ein guter weg damit fertigz zu werden ist einander zu stützen. Ich wünsch dir ganz ganz viel kraft lg |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Vielen Dank für eure Statements!
Was ich überall mehr oder weniger deutlich raushöre, auf die Frage, wie ihr weiterfunktioniert, ist das "ich weiß es nicht"... Somit liegt es wohl nicht an meiner Emotionalität und damit einhergehenden emotionalen Schwäche (bin eine klassische Schwarzseherin und Heulsuse, denke ich). Besonders geschockt hat mich z.B. auch Carmens Situation :( Davon sind wir ja - zum Glück - noch meilenweit entfernt, aber es ist mir klar, dass es da wohl irgendwann hinkommen wird und ich kann wohl nur hoffen, dass ich mich bis dahin mit der Situation soweit abgefunden und arrangiert habe, dass ich genauso stark bin, wie ihr anderen auch ... @Carmen Dass ich mich womöglich irgendwann krankschreiben lassen muss, ist eine meiner - eher pragmatischeren - Ängste... ich darf meinen Job nicht verlieren, dann bin ich existenziell weitgehend erledigt, in meinem Alter. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es so wie es bei euch aussieht, das nicht mehr "neben dem Job" laufen kann. Weder körperlich, geschweige denn psychisch... Von dem Medikament Tavor hab ich in diesem Forum schon gelesen... Ich habe aber große Sorge, dass das wirklich schnell in Abhängigkeit führt... Citralopam kenne ich nicht, werde ich googeln. Ich denke, um einen Besuch bei einem Arzt werde ich auf kurz oder lang wohl nicht drumrumkommen. Ich habe immerhin das Glück, dass ich eine sehr sehr gute Freundin habe... Die ist immer für mich da. Das ist ein sehr gutes Gefühl, auch wenn ich mich derzeit eher noch in der "Verkriech-Phase" befinde. @Alex Das Neurodoron werde ich auch auf jeden Fall googeln, danke für den Hinweis!! Frei verkäuflich ist aber ja gewöhnlich eher "seichtes Zeug"... Ob das was bringt...? Hilft es bei Dir wirklich? Wie ist es bei Dir denn ohne? Also wie ist der Vergleich, meine ich? @San77 Also auch Du nimmst Psychologen-Hilfe in Anspruch...? Wie gesagt, ich habe da schon drüber nachgedacht, dachte aber, das ist völlig überzogen. Aber machen hier ja offenbar auch welche, ist somit also wohl "normaler" in solchen situationen, als ich angenommen habe. Pragmatische Frage: Zahlt das eigentlich die Kasse?? @GeMa Ganz genau das mit den totalen "Wechselbädern" der Befindlichkeiten merke ich auch gerade!!! Gerade im Moment wieder!! Einen Tag ist man so verzweifelt, dass man aus dem Heulen nicht herauskommt, andere Tage ist man völlig irrational optimistisch und eben in so einer "durchbeiß"- Stimmung... Ist wohl möglicherweise Selbstschutz des Körpers/der Seele, wenn es über die Kapazitäten geht, könnte ich mir vorstellen... Also auch das ist offenbar situationsbedingt "normal" (was für ein unpassendes Wort, aber ihr versteht sicher, wie ich es in diesem Fall meine). @Wildcat2505 Genau vor diesem irgendwann anfangenden "Abstieg" habe ich schon jetzt furchtbare Angst :( Solange es Therapieerfolge gibt, solange es Hoffnung gibt, gibt das auch Kraft, glaube ich. Aber wenn man merkt, dass der unweigerliche Ausgang der Geschichte jetzt wirklich näherrückt, dann muss das doch einfach schier unerträglich sein :( Wie gesagt, ich hoffe, die Gewöhnung, von der auch Du schreibst, wird bis dahin schon ein bißchen "Vorarbeit" geleistet haben... Einfach absurd, auf was für Dinge man in dieser Lage so "hofft" ... (Gewöhnung... Oh Mann...) @melody91 Das mit dem gegenseitig Kraft geben ist bei uns auch so! Auch wenn es mir genauso vorkommt wie Dir, dass ich nicht genug Kraft gebe und ihm noch zusätzlich Last aufbürde und er sagt auch wie Dein Mann, dass ich ihm so viel helfe und Zuversicht gebe usw.... ich hoffe, das ist wirklich so, bei meinem Schatz... Und erstaunlicherweise tut es mir derzeit auch - noch - eher gut, wenn ich bei ihm bin (er ist im Moment noch im KH). Vielleicht auch weil man sich dann mehr zwingt, sich zusammenzureißen, möglicherweise... Sich zwingt, "stark" zu sein, soweit es geht... Das ist irgendwie Motivation, wie mir scheint. Zusammenfassend entnehme ich euren Antworten, dass weder mein Gedanke an psychologische Hilfe, noch an medikamentöse Hilfe abwegig oder überzogen ist und es bestärkt mich darin, dass ich das wohl auf längere Sicht in Anspruch nehmen werde/muss. Ich wünsche euch starken Frauen weiterhin viel viel Kraft und denen, die Kinder haben auch weiterhin, dass ihre kleinen Sonnenscheine ihnen Kraft und Halt geben. |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Zwischenbericht:
Histo ohne verwertbaren Befund!!! Es wurde die Metastase genau getroffen, aber keine verwertbaren Zellen da. Ich kapiere das alles nur teilweise, obwohl unser Onkologe und auch die Chirurgin es gut und ausführlich und geduldig erklären, soweit es sich bisher darstellt... Ist nach wie vor alles sehr merkwürdig und passt alles nicht wirklich zu irgendeinem stimmigen Gesamtbild. Das lässt die Ärzte auch weiter dranbleiben. Jetzt wird doch dieses PET-CT gemacht. Dazu müssen wir ein Stückchen fahren (ca. 100 km, so rund), aber das nimmt man ja gern in Kauf. Da soll geschaut werden, wo eine Knochenmeta ist, die bei einer Punktierung brauchbare Zellen hergeben könnte... Ich bin völlig verwirrt und habe jetzt große Angst vor diesem PET-CT, was ja wirklich wohl ALLES aufdeckt... Hoffentlich ist wirklich nirgendwo was, was den ganzen CTs und MRTs usw. entgangen ist :undecided |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Das mit dem PET-CT ist - auch wenn ihr vor den Ergebnissen Angst habt - gut! Damit lässt sich sicher einiges klären und diese Ungewissheit hört auf. Ihr könnt anfangen etwas dagegen zu tun! Ich habe nächsten Donnerstag große Nachsorge im Krankenhaus und meine innere Unruhe steigt... Da können auch alle anderen noch so viel reden. Dieses Wochenende machen wir ein kleines Wellnesswochenende, das lenkt uns beide (meinen Mann und mich) etwas ab. Meld dich wenn´s was neues gibt. Lieben Gruß, Katja
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AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Hallo Aquila
also ich war beim hausarzt und dort hab ich eine überweisung zum psychologen bekommen ich geh davon aus das das die kasse bezahlt in dieser situation. Von zusätzlichen medis nehmen halt ich nicht viel hab zuviel angst von der abhänigigkeit. Also ich hab überhaupt kein problem in dieser lage psychologische hilfe in anspruch zu nehmen denn sich mit krankheit und tot auseinandersetzten zu müssen ist alles andere als einfach . alles gute weiterhin |
Wirbelstabilisierende OP... Langzeiterfahrungen?
Hallo.
Wer hatte selbst oder kennt jemanden, der bei Kochenmetastasenbefall eine OP am Wirbel hatte (mit stabilisierenden Implantaten) und wie sind die Erfahrungen damit? Haltbarkeit z.B. und kamen wo das Tumorgewebe weitgehend entfernt werden und ggfls. anschließend betrahlt wurde, diese Tumore wieder, bzw. musste erneut operiert werden? Wie lange lebt ihr schon mit solchen Implantaten, bzw. nach solchen OPs? |
AW: Rektum-CA mit Verdacht Knochenmetastasen
Erneutes Umschwenken :embarasse
Erstmal kein PET-CT, weil jetzt aktuell erstmal ganz fix an der Wirbelsäule operiert werden muss :( Oh Mann, ich dachte, das dafür noch viel mehr Zeit bleibt (wo es auch nach aussah) aber er hat von jetzt auf Gleich Mega-Schmerzen und bei der Untersuchung wurde woanders eine Stelle gefunden, die zwar noch keine Schmerzen oder Ausfälle macht, aber die dringend behandelt werden muss. Bei der OP wird auch Gewebe entfernt, aus dem Knochen, was dann erstmal zur erneutem Histologie-Versuch eingeschickt wird.... Oh mann, es ist alles einfach nicht zu glauben! Noch vor paar Monaten war alles ok und noch bis vor einigen Tagen (!) keine ernsten Beschwerden. Nun liegt er eineinhalb Wo im KH und nun von jetzt auf Gleich schlimme Schmerzen :( Ich kann das alles nicht glauben, das ist wie Achterbahnfahren ohne Sicherungsbügel :cry: Dir erstmal ein wunderschönes Wellnesswochenende!!! Genieße es so gut es nur geht!!!! Und ich drücke die Daumen für die Nachsorge. Immer positiv denken! Ich hatte bei meinen eigenen ersten Nachsorgen (inzw. über 10 J. her) auch mulmiges Gefühl, aber später dann immer weniger... |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Hallo Aquila,
leider kann ich dir deine Frage auch nicht wirklich beantworten. Mein Lebensgefährte hat 3 Tage vor Weihnachten die Diagnose Speiseröhrenkrebs bekommen. Vor 2 Wochen ist mir das ganze dann so auf den Magen geschlagen, dass ich erst mal krank geschrieben war. Aber jetzt arbeite ich wieder. In psychiatrischer Behandlung bin ich sowieso, da ich eine bipolare Störung habe. Allerdings habe ich den nächsten Termin erst anfang Februar. Aber ich habe eine super Hausärztin, zu der ich immer gehen kann. Meine größte Sorge ist, wie ich Arbeit und die ganzen Termine, die anstehen unter einen Hut bekommen soll. Mein LG war jetzt ein paar Tage im KH zur Voruntersuchung. Heute muss er zum Arzt und bekommt die Ergebnisse und das weitere Vorgehen erläutert. Ich wäre sehr gern zu seiner Unterstützung dabei, aber ich bin auf der Arbeit. Dabei mache ich mir echt sorgen,weil er heute morgen so bedrückt war und fragte, was der ganze Aufwand denn überhaupt noch solle. Ach so, citalopram ist ein Antidepressivum. Es macht nicht abhängig, sollte aber ein- und ausgeschlichen werden. Tavor hingegen ist ein Angstlöser, der sehr schnell abhängig macht. Wenn nicht absolut notwendig (wegen Suizidgefahr) würde ich dringend von diesem Medikament abraten. Leider verschreiben manche Ärzte das immer noch recht leichtsinnig. Es ist übrigens keine Schande sich in psychologische Behandlung zu begeben und hat mit verrückt sein nix zu tun. Der Gehirnstoffwechsel funktioniert halt nur manchmal unter bestimmten Belastungen nicht so wie er soll und dann sollte man zu einem entsprechenden Arzt gehen. Macht man bei einem Beinbruch ja auch oder? So das war jetzt lang Ich wünsche euch allen viel Kraft und freue mich zu lesen, wenn jemand die Lösung für unser Dilemma findet ;) Alles Liebe Anna |
AW: Wirbelstabilisierende OP... Langzeiterfahrungen?
hallo
ich habe einen exfreund, der ist mittlerweile über 40. mit 13 hatte er einen knochentumor im oberschenkel, dann amputation. rückfall in den wirbeln, ich glaube sogar in den wirbeldornen (heisst das so?). was genau damals gemacht wurde (25-30 jahre her) weiss ich nicht, nur, dass die die wirbel gekappt haben, und das das ganze mit titanstäben fixiert wurde. er hat auf dem rücken eine lange narbe ca. 30 cm lang würde ich sagen und in höhe der schulterblätter mittig eine längliche vertiefung, halt dort wo die wirbeldornen fehlen. er meinte damals er dürfe keinen sport machen wie rolle vorwärts etc, oder auch nicht auf den rücken fallen. er ist damals in münster operiert worden. wie gesagt, das ganze ist ca. 25-30 jahre her, ich bin sicher, er hat keinerlei probleme. er läuft seit der amputation nur auf krücken rum. prothese will er nur, wenn er eine c-leg kriegt und die ist wohl zu teuer. hoffe ich konnte bissl helfen. glg hanna |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Liebe aquila,wie geht es dir?ich habe öfter an dich gedacht und du hast recht keiner weiss wie man funktioniert aber es geht glaube mir. Stark sind nur die gesunden nämlich wir hier als Angehörige.Das macht doch auch stolz das wir stark sind und wahre Mutivationstrainer oder?:rotier: finde wir sind alle toll hier und es tut uns gut uns hier alles mal runterzuschreiben.Ich habe vor 24 Jahren meinen Pappa verloren da war ich neunzehn.Er starb nach Herz Op, im Sommer 2011 ging meine Mama für immer nach 5Jähriger Pflege zuhause sie war ein schwerer Pflegefall nach Schlaganfall.Und das schlimmste war,das ich noch eine Schwester durch Suizid verloren habe.Trotzdem liebe ich das Leben und meine Kinder. Glaube mir ,jeder neue Tag wird wieder gut :) und Neurodorodon hilft wirklich nehme es seid 6Wochen.Ich drück dich mal:remybussi
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AW: Wirbelstabilisierende OP... Langzeiterfahrungen?
Danke für Deinen - auf die Fragestellung bezogen sehr positiven Bericht. Offenbar ist die Haltbarkeit dieser Implantate in dem Fall Deines Ex also sehr gut...
Aufgrund der von Dir genannten Zeiträume gehe ich allerdings von gutartigen Tumoren aus, ist das richtig...? Und weißt Du evtl. wie umfangreich der Befall war/ist? Also waren es wenige einzelne oder multiple Tumore? |
Tumornekrose
Hallo.
Habe mit der Suche nicht direkt gefunden, was ich suche (nur die allgm. Infos zum Threadtitel). Kann mir hier jemand was zu Tumornekrosen sagen...? Dass sie daraus entstehen, dass im Innern eines Tumor mangels Blutversorgung der Tumor quasi teilw. "abstirbt" und dass dies auch das Prinzip, bzw. Ziel der Strahlentherapie ist, soviel habe ich herausgefunden. Kann mir jemand was dazu sagen, wenn diese Nekrose quasi "von allein" stattfindet, also ohne dass an der betr. Stelle bestrahlt wurde...? Und ob das eher gut ist (wonach es sich ja zunächst anhört, von der Logik her) oder ob es im Grunde nur heißt, dass die Tumore / Metastasen sehr schnell wachsen und sich im Inneren quasi durch das schnelle / aggressive Wachstum nur selbst "das Wasser abgraben" sozusagen...? (geht um Knochenmetastasen, bzw. Verdacht auf solche, daher in diesem Thread hoffentlich richtig...) Würde mich über jegliche Info oder Erfahrungen freuen. Danke! |
AW: Tumornekrose
Hallo aquila,
Ich hatte die Situation der nekrose zwar noch nicht, aber ich denke nicht dass es überhaupt ohne bestrahlung stattfinden kann? Wieso denkst du denn an Tumornekrose? Hast du den Verdacht auf metastasen? Liebe Grüße, viel kraft, nina |
AW: Tumornekrose
Der Verdacht auf Metastasen besteht leider. Diverse (kompl. WS und auch woanders).
Derzeit warten wir auf das Ergebnis der zweiten Biopsie (Wirbel wurde stabilisiert und der dortige Tumor resiziert und zur Path. geschickt). Die erste Biopsie (Stanz-Biopsie Becken unter CT) brachte leider kein Ergebnis :( Von der Frage nach Tumornekrose habe ich in seinen Unterlagen gelesen. Scheinbar sah es da irgendwie nach aus, vom visuellen Eindruck her... Der Onkologe hatte mir nach der ersten Biopsie, bzw. dem Ergebnis, was ja nix zutage gebracht hatte, schon erklärt, dass es wohl durchaus vorkommt, dass im Inneren eines Tumors das Tumorgewebe quasi abstirbt, da der Tumor seinem Inneren quasi selbst den "Hahn abdreht", wie ich es verstanden habe... Im Netz las ich, dass das wohl mit der Blutunterversorgung zusammenhängt. Dass dies wohl aber eher bei größeren Tumoren der Fall ist... Dass dieser operierte Knochentumor so offenbar komisch aussah und die erste Biopsie (obwohl unter CT gemacht und definitiv "getroffen") ja keine Tumorzellen, sondern nur teilw. zerstörte Zellen aufwies, lässt halt irgendwie schon wieder Hoffnung aufkeimen... :undecided und ich muss zugeben, dass Hoffnung nicht immer (nur) was uneingeschränkt Gutes ist... Umso größer ist halt auch die Angst... Ohne Hoffnung wäre auch keine Angst... So absurd das klingen mag. Jedenfalls wüsste ich gern, ob jemand Erfahrungen mit Knochentumoren hat, die halt ohne Bestrahlung nekrotisch werden... Und ob das Grund zur Hoffnung ist, oder doch eher heißt, dass die Drecksdinger halt nur arg aggressiv sind... |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
@San77
Ja, die Angst vor Abhängigkeit ist bei mir auch sehr groß :undecided Das fehlte ja gerade noch... Zum Hausarzt und Überweisung holen ist jetzt auch mein Plan. Die Hausärztin kann mir ja sicher auch die Frage nach der Kostenübernahme beantworten. Aber wenn sie bestätigt, dass es die Erwerbsfähigkeit beeinflusst, dann hoffe ich, dass das läuft... Derzeit fehlt mir nur einfach schlicht die Zeit, zum Doc zu gehen! Ein Teufelskreis... Meinem Schatz ging es die letzten Tage sehr schlecht, aber jetzt besser. Bin so viel es geht - neben der Arbeit - bei ihm im KH und wir hoffen, dass wo es ihm jetzt wieder besser geht, nach den beiden schweren OPs, er am WE nach Hause kann... Ich werde wohl schauen, dass ich kommende Woche zum Doc gehe, wo er noch im KH ist, da ist ja eher Zeit, als wenn er zuhause ist und sicher ja noch bißchen Hilfe braucht... Und meine Hemmungen bezügl. Psychiater habe ich inzw. auch zurückgeschoben, da ich weiß, dass ich das alleine nicht durchstehen werde, ohne dass es womöglich im Chaos endet :undecided @rostlaube43 Ja, das mit der Zeit ist auch mein großes Problem, derzeit!! Da gehts mir wie Dir: Man versucht sich quasi zu "teilen" und allem gerecht zu werden (Arbeit, Nebenjob, meiner anderen Verpflichtung, die mich sehr fordert und leider auch sehr wichtig ist und eben so viel es irgendwie geht für meinen Schatz da zu sein!). Und da ist derzeit selbst die Zeit für einen Arztbesuch nicht "über". Aber muss jetzt echt zügig passieren... Mir graut es schon davor, wenn die Histo endlich da ist, wohl irgendwann Mitte nächster Woche... Wenn das Ergebnis ein schlechtes ist, dann mal Mahlzeit, dann ist Hilfe echt schleunigst nötig :undecided Was abhängig machendes werde ich auf keinen Fall nehmen, wenn der Doc mir was verschreibt, dann werde ich sicher danach fragen und ggfls. auch selbst nachlesen! Anti-Depressiva ist da möglicherweise geeigneter... Aber ich weiß nicht, in wie fern das auch die Nerven stärkt, so dass da nicht dauernd diese Heulattacken kommen und dieses "innere Zittern", was das Versagen der Beherrschung und so ankündigt, wie ich inzw. gemerkt habe... Sind Anti-Depressiva nicht hauptsächlich stimmungsaufhellend, oder sind die auch anspannungslösend, wie z.b. ja das Lorazepam...? Kenne mich da leider - oder zum Glück - noch gar nicht mit aus :undecided @Helfende Danke für Deine lieben Worte!!!! Es geht mir im Moment so la-la... Ist wie Achterbahn, oder als wäre man manisch depressiv (da soll es ja auch so radikale Stimmungsschwankungen geben). Mal bin ich völlig am Boden und heule bis zum fast Spucken-Müssen, dann verrenne ich mich wieder in irgendwelche naive Hoffnung und werde fast euphorisch :undecided Vermutlich normal, aber extrem anstrengend... Und diese Warterei.... :mad: Es ist irgendwie beruhigend, dass ich hier lese, dass sich offenbar viele von euch Hilfe (professioneller Art) suchen und nehmen. Ich dachte schon, dass ich ein so labiler und schwacher Mensch bin... Dass andere Betroffene das ja auch "so packen"... Aber ganz offenbar packen die anderen es auch nicht "mal eben so" und eben auch oft mit Hilfe. Ist somit also doch nicht so übermäßige Schande und auch kein Unfähigkeitszeugnis, denke ich... |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
Habe das mal eben bei wiki nachgelesen und das klingt ja recht gut. Nicht abhängigmachend und sowohl beruhigend, wie auch angstlösend und "entspannend" und so... Also das klingt nach gena dem, was ich brauche...
Ich werde wirklich umgehend zum Doc gehen, solange es mir - derzeit - wieder einigermaßen ok geht (und die Ergebnisse noch nicht da sind :undecided) |
AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
ich nehme auch opiramol...es hilft tatsächlich zu schlafen. Allerdings hat mir mein Hausarzt eine Überweisung zum Neurologen/Psychiater gegeben, damit der das für mich richtige Medikament incl. Dosierung finden kann. Er meinte, das Opiramol wäre ihm so als wirksamstes bekannt, was aber nicht heisst, dass es für mich und meine Situation nicht wesentlich bessere Medikamente gibt.
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AW: Wie "funktioniert" ihr weiter??
ich kann opipramol auch nur empfehlen. ich bin als borderlinerin sowieso schonauf citalopram. nach der diagnose meines mannes war ich total daneben. da ich teilweise auch mal eine 50 Stunden Woche habe, geht das gar nicht. opipramol hilft super gegen die heulattacken und lässt dich wieder klarer denken. und macht nicht abhängig. sorry die Rechtschreibung, aber ich kämpfe auf dem tablet.
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